Beiträge von Guinan

    Ist die Stelle sehr weit seitlich oder eher mittig? Gast du vielleicht ein Bild? Ist der Schmerz tief oder eher an der Oberfläche?

    Wenn man sich den Körper, also die Vorderseite als zwei Hälften vorstellt, ist der Schmerz leicht links von der Mitte der linken Hälfte. Nicht komplett an der Flanke, eher zur Mitte.


    Ich hab leider kein Bild, hat der Hausarzt. Wenn ich mit zwei Finger an dieser Stelle drücke, fühle ich, dass es nicht direkt unter der Oberfläche ist, kann aber durch diesen Druck die Stelle finden und den Schmerz vertiefen. Es ist ein ganz bestimmter Punkt und immer nur genau dort. Deshalb glaub ich nicht, dass es von wo anders ausstrahlt.

    Nun ja, ich war ja im Oktober eine Woche im KH, wo mein Herz inkl. Kathederuntersuchung der Kranzgefäße unter die Lupe genommen wurde. Da war ja alles bestens . Den Stress vom letzten Jahr hab ich auch abgeschafft durch Jobwechsel Anfang diesen Jahres.


    Den Gedanken ans Zwerchfell, zumindest glaube ich das rausgehört zu haben, ist ins Blaue gegriffen. "Muskulär könnte es auch sein..." murmelte er so vor sich hin und schrieb dann Zwerchfellreizung auf die Überweisung .

    Zumindest kommt es mir derzeit so vor.

    Vor vier Wochen habe ich angefangen, eine Diagnose für einen ominösen Schmerz bekommen und bin noch keinen Schritt weiter.

    Weh tut mir eine ganz bestimmte Stelle links, direkt unter dem Rippenbogen. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht. Es wird eindeutig schlimmer, wenn ich länger sitze und weniger, wenn ich in Bewegung bin. Kann aber trotzdem sein, dass es auch bei Bewegung weh tut oder im Sitzen gar nicht. Zeitglei, ch mit dem Auftauchen dieses Schmerzes, was jetzt gut 8 - 9 Wochen her ist, ist mir aufgefallen, dass auch mein Kreislauf seit diesem Zeitraum vermehrt vor sich hin schwächelt. Ich habe das bisher gar nicht im Zusammenhang gesehen, weil ich mit niedrigem Blutdruck immer mal Probleme damit hatte, dass mir schwarz vor Augen wird. Nur jetzt hält sich das auch seit 8 - 9 Wochen und gibt sich nicht wieder. Hat vielleicht nichts miteinander zu tun, ist mir halt nur aufgefallen.

    Ansonsten hab ich nix. Keine Übelkeit, kein Völlegefühl beim Essen, kein Sodbrennen. Einfach nix außer diesem lokalen Schmerz. Von der Intensität her liegt der auf einem Level, wo man es nicht ignorieren kann, aber es auch noch keine Kraft kostet, es auszuhalten. Ist unangenehm, zwiebelt machmal, drückt sonst so vor sich hin. Es wird nicht schlimmer, bleibt immer gleich, wird auch nicht besser.


    Mein Hausarzt hat bisher Folgendes veranlasst:

    Darmspiegelung - alles in Ordnung.

    Ultraschall - alles in Ordnung

    Blutuntersuchungen - alles bestens

    CT mit Kontrast - alles in Ordnung bis auf eine Zyste an der Niere, die ich aber schon jahrelang habe


    Dienstag war ich wieder beim Hausarzt, der jetzt schon sagte, dass es jetzt eine bisschen wie die Suche im Heuhaufen wäre.

    Zur Auswahl steht noch, dass die Nierenzyste ursächlich sein könnte, also Überweiseung zum Urologen.

    Weiterhin könnte es Magen sein, also Überweisung zur Magenspiegelung (P.S. ich könnte morden bei dem Versuch, irgendwo einen Termin dafür zu bekommen, der halbwegs zeitnah wäre...................NERV!!)

    Auf dem CT ist auch nicht genau zu sehen, ob da nicht noch eine weitere Zyste am Eierstock wäre, also Überweisung zum Gyn.

    Auch eine Überweisung zum Orthopäden wegen möglicher Probleme am Zwerchfall hab ich hier.


    Hab ich schon erwähnt, dass das alles einfach nur nervt ohne Ende?

    Auch von mir Glückwundch zur Doppelschwangerschaft.

    Ich relativiere mal deine Bedenken: Meine Drllinge sind jetzt 18 Jahre alt. Mit Zwillingen wäre so vieles leichter gewesen#lol

    Wann immer ich jemandem im Hollister Shirt gesehen habe (ist hier in unserer kleinen Stadt nicht so oft vorgekommen), dann habe ich an diesen Thread gedacht :D. Hollister und die Raben, das gehört seit Jahren zusammen.

    Ich muss auch jedes mal dran denken, wenn die Kids bei Hollister einkaufen waren.:D



    Mahyham, den Satz musst du mir noch mal genauer erklären. Du schätzt das Bild nicht, weil du es schätzt???#blink#weissnicht


    Ich kenne da durchaus die verdrehte Logik von Kindern genau. Aber dieses Ding hier verstehe ich noch nicht:D

    Ja, mein Baby dachte, dass ich ihr Bild irgendwie schätzen würde) Das heißt, es schien ihr, dass meine Bewunderung nicht stürmisch genug war)

    Ahhhh, jetzt hab ich es kapiert. Wie konntest du nur#lol

    Cool!

    Das hab ja sogar ich verstanden #blink

    Mein Problem bei Mathe war immer, dass ich zwar alles lernen kann, um es auszurechnen, aber selten die Zusammenhänge verstand. Lag im Wesentlichen daran, dass es selten plausibel erklärt wurde.

    Dank dir, das zeig ich meiner Tochter. Vielleicht wecke ich bei ihr das gelangweilte Matheinteresse ein klitzekleines bisschen.

    Als wir diesen Mist im Haus hatten, weil ich schon froh, dass wir alle prophylaktisch behandelt wurden.


    Denn beim ersten Durchgang, da nur mit Salbe beim erkrankten Kind, haben sich die Geschwister doch angesteckt und es zeigte sich wegen langer Inkubationszeit erst Wochen später.


    Wir haben es erst mit Tabletten und Prophylaxe hinbekommen. Nebenwirkungen hatte hier keiner.

    Wie schön das jetzt gelaufen ist! Ich bewundere dich, wie gut du deine "Bande" begleitest#herzen

    Glückwunsch zur Führerscheinprüfung und dass sie hartnäckig weitergemacht hat, das zeugt von unglaublichen Durchhaltevermögen#super

    Zum Thema Durchhaltevermögen. Ey, ich kann jetzt Gleichungssysteme mit 3 Variablen durch Additions- oder Substraktionsverfahren rechnen. Was man nicht alles tut, um seiner Tochter Mathe beizubringen. Tochter hat sich nicht mehr eingekriegt vor Lachen, weil ich mich tagelang darin verbissen hatte, bis ich es konnte, um es ihr dann Schritt für Schritt zu erklären.

    Aber ich hab keine Ahnung, wozu man das überhaupt braucht. :D:D:D:D:D

    Hallo ihrs,

    ich kram den Thread noch mal raus. Ihr hattet mir gedanklich sehr weiter geholfen, als ich ihn startete.

    Seit dem hat sich einiges getan. Wegen Corona hatten wir bisher noch kaum Gelegenheit, irgendwelche Stelle aufzusuchen zwecks Beratung.

    Aber ich habe mich mit ihren Lehrern am Berufskolleg kurzgeschlossen und sie erst mal über die Hörstörung unterrichtet. Natürlich mit Erlaubnis meiner inzwischen volljährigen Tochter#freu

    Ihr Klassenlehrer war sehr interessiert und fragte auch gleich nach ein paar Links, wo er sich kundig machen könnte. Die hab ich dann nachgeliefert.


    Bevor das alles mit Corona richtig begann hatte meine Tochter aus lauter Verzweiflung über ihre miesen Noten eine Bewerbung an ein Krankenhaus geschrieben. Überraschenderweise bekam sie vor zwei Wochen eine Zusage für eine Ausbildung. Bewerbungsgespräche würden momentan keine geführt und es genügte ihnen die aussagefähige Bewerbung. Daraufhin ist meine Tochter in Stillschweigen verfallen. Sie hat kaum darauf reagiert, zog sich erst mal zurück.

    Irgendwann war sie dann bereit mit mir darüber zu reden, was diese Zusage in ihr ausgelöst hatte. Sie möchten diesen Beruf unbedingt erlernen. Aber sie weiß durch ihren Bruder ja schon, dass es auch da eine Unmenge an Theorie zu lernen gibt. Das hat ihr große Sorgen bereitet. Sie konnte sich tagelang nicht zu einer Entscheidung durchringen, hatte aber nicht wirklich viel Zeit für eine Entscheidung. Denn das Krankenhaus wollte kurzfristig eine Rückmeldung zum Angebot.


    Wir haben dann ganz geduldig immer wieder darüber geredet, was sie denn eigentlich genau will. Irgendwann brach es dann aus ihr heraus, dass sie a) noch nicht bereit ist, das Schulleben gegen Arbeitsleben einzutauschen und b) hätte sie nicht ohne guten Grund das Fachabi gewählt. Sie argumentierte, dass sie die Ausbildung sicher machen wolle. Aber falls sie die Probezeit wegen der Theorie nicht schaffen würde, hätte sie dann lieber ein Fachabi als einen Realschulabschluss, um sich dann anderweitig zu orientieren.

    Ich nahm sie in den Arm und meinte dann nur, das wäre doch eine astreine Argumentation und gut durchdacht und fragte, warum sie sich dann mit der Entscheidung so schwer getan hätte. Sie druckste herum und sagte dann, dass es ja doch nun irgendwie doof aussehen würde, wenn sie dieses Angebot ablehnen müsste. So also ob sie nicht wüsste, was sie wollte. Da musste ich lachen. Sagte ihr dann, dass es aber doch in diesem Alter völlig normal sei, wenn man noch nicht so genau weiß, was man will. Und dass man dieses Angebot sicher auch sehr freundlich mit guten Argumenten ablehnen könnte. Das haben wir dann auch zusammen verfasst.


    Anschließend haben wir mit ihren Klassenlehrer telefoniert und ihm die ganze Geschichte erzählt. Er hat uns dann geraten, uns mit dem Schulleiter in Verbindung zu setzen und auch dazu, für K. nochmals sonderpädagogischen Förderbedarf zu beantragen. Dazu habe ich dann einen Tag später im Schulamt angerufen und nachgefragt, ob das auch für Klasse 11 noch möglich sei. Ja, absolut möglich und auch völlig normal. Nur sei das Schulamt dann dafür nicht zuständig, sondern die Bezirksregierung. All diese Infos habe ich dann in einer Mail an den Schulleiter zusammengefasst.

    Der rief einen Tag später an und machte mir ihr und mir einen Termin aus, zu dem auch Klassenlehrer und einige andere Lehrer kommen werden. Dann werde man zusammen schauen, wo die Probleme liegen, was man ohne sonderpädagogische Hilfe machen kann und ob es diese dann vielleicht doch brauchen wird. Man werde einen Weg finden, um der jungen Dame auf die Sprünge zu helfen, da sie ja unbedingt das Fachabi machen wolle. Der Mann klang sehr sympathisch und ich bin jetzt erst mal froh, dass wir so auf einem guten Weg sind.


    Tochter geht es seit dem wesentlich besser. Wir haben auch mit dem Klassenlehrer noch darüber gesprochen, dass wir hier festgestellt haben, dass Homeschooling ihr besser bekommt als Lernen in der Schule. Liegt sicher viel daran, dass sie hier mehr Zeit hat, in ihrem Tempo lernen kann und auch ihre Brüder wie mich um Hilfe bitten kann, es ihr noch mal auf anderen Wegen zu erklären.


    Und noch ein P.S. hinterher. Die junge Dame hat am Dienstag im vierten Anlauf endlich ihre Führerschein-Theorieprüfung bestanden. YEAH!


    Liebe Grüße

    Mir hat man bezüglich der Sehne erklärt, dass es eine lange und eine kurze Bizepssehne gibt. Die unter dem Schulterdach bräuchten "ältere" Leute nicht mehr zwingend. Es würde zu einem 10%igen Kraftverlust kommen, den man kaum bemerken würde. Kann ich so bestätigen. War aber auch mein linker Arm und ich bin Rechtshänder.

    Drücke dir weiterhin die Daumen.

    Ich krame diesen alten Thread hervor, weil sich bestimmte Dinge in diesem Haus anscheinend nie ändern.

    Vor ewigen Zeiten, also vor gut 7 Jahren war es der komische Hollister, der nicht gut genug gewürdigt wurden von uns.


    Und gestern waren es beim Großen die Schuhe, die mein Mann nicht entsprechend gewürdigt hat. Der Große hat seine Schuhe gewaschen und dann festgestellt, dass die Heizung nicht mehr angestellt ist. Das brachte ihn fast an den Rand des Wahnsinns. Wie soll er nun die heiligen Schuhe trocken bekommen? Übrigens braucht er sie nicht wirklich sofort trocken. Denn a) hat er sicher noch andere Schuhe und b) ist er im Homeschooling und müsste nicht wirklich raus.

    Aber wie wir schon vor Jahren in diesem Thread festgestellt haben, hat dieser Junge (hust, Neuerwachsene) ein sehr enges Verhältnis zu seinen heiligen Dingen.

    Also konnte er die Schuhe nicht wie vorgestellt trocknen.

    Ehedings schlug ihm vor, die Schuhe auf den Gartentisch zu stellen, wo die Sonne sie trocknen könnten. Das war dann genehm. Am Abend aber hat Ehedings dann einen Fehler begangen. Er nahm die heiligen Schuhe mit rein und hing sie im Wirtschaftsraum an die Leine.


    UM GOTTES WILLEN, man darf doch diese heiligen Schuhe nicht aufhängen. Der Vortrag vom Großen an seinen Vater war lang!!

    Nein, heilige Schuhe müssen liegen. Und deshalb liegen die Dinger (wie respektlos von mir) nun AUF der Leine. Denn hängen dürfen sie nicht.


    Der Knabe ist echt schräg, so pingelig und akribisch, wie der ist. Und das ist er in fast jeder Beziehung. Vor zwei Minuten ist er bewaffnet mit Eimer und Tüchern raus zu seinem Auto, denn dort hat es doch tatsächlich ein Vogel gewagt, ihm aufs Auto zu kacken und das ist eine Frechheit sondergleichen. Ich hab ihm vorgeschlagen, ein Klebebild zu kaufen für das Auto: "Kacken verboten!"


    Fand er aber auch nicht lustig, denn ein Klebebild am heiligen Auto geht ja mal gar nicht!#blink

    Ich bin eines der positiven Beispiele für eine gelungene OP.

    Ich hatte insgesamt 3 Jahre lang Beschwerden. Physiotherapie, Spritzen mit Cortison in die Schulter und Schmerzmittel haben zwar immer geholfen, waren aber (besonders die Spritzen) keine Langzeitlösung. Deshalb haben Arzt und ich zum Schluss entschieden, dass wir die OP versuchen.

    In den ersten Monaten nach der Op war ich nicht so ermutigt, denn es ging nur schrittweise voran und irgendwann erreichte ich einen Punkt, wo es nicht weiterging. Hier rede ich von dem Bewegungsradius des Arms nach oben, das war dann lange noch schmerzhaft. Allerdings längst nicht so schmerzhaft wie vor der OP. Deshalb hab ich damit meinen Frieden geschlossen. Und dann, ca. 8 - 9 Monate nach der Op kam von jetzt auf gleich eine weitere Besserung. Eine, von der ich jetzt mal sage, dass ich komplett beschwerdefrei bin und den Arm ohne weitere Hilfe nach oben heben kann. Ich schaffe zwar nur mit etwas Mühe, den Arm bis ganz nach oben zu heben, aber es geht.



    Insofern bin ich zufrieden mit der OP. Fast komplett schmerzfrei und vor allen Dingen nachts. Mehr hätte ich mir nicht wünschen können.


    Bei mir lagen die Beschwerden übrigens daran, dass ich Kalk unter dem Schulterdach hatte, der immer die Sehne darunter reizte. Diese entzündete sich dann und schwoll an. Das war der Hintergrund meiner Schmerzen. In der Op wurde der Kalk entfernt, etwas mehr Platz geschafft und die Sehne durchtrennt.


    Mir ist aber auch klar, dass so eine Op nicht bei jedem Besserung bringt.

    Momentan "zickt" die andere Seite etwas herum. Aber das werde ich so lange, wie es geht, herauszögern, denn es war schon ein recht langer Heilungsprozess.

    Such dir im Netz gute Rätsel , Sudoku oder ähnliches raus, ausdrucken, hinbringen.

    Ebenfalls per Netz verständliche Anleitung für leichten Sport zuhause.

    Brettspiele zum Selbermachen?

    Mit Briefmarken versorgen und lange Bruefe schreiben lassen.


    Mandalas?

    Sie könnte erstmal mit der Ausbildung zur Krankenpflegehelferin anfangen. Die ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und dauert nur 1 bis 2 Jahre. Das ist eine abgespeckte Version der Pflegeausbildung mit vor allem weniger Theorie und weniger Medizin, dafür mehr Grundpflege. Wenn sie das gut geschafft hat, könnte sie später noch das richtige Pflegeexamen draufsatteln.

    Das haben wir auch im Kopf.


    Denn kleinere Krankenhäuser mit entsprechend kleineren Schulen haben wir im Umkreis meines Wissens nicht.


    Ob sie weiter weg mit Schwesterwohnheim gut aufgehoben wäre, weiß ich nicht. Ich glaube aber, damit wäre sie noch überfordert.


    Mich würde interessieren, ob man sich irgend wo dazu beraten lassen kann, aber nicht Arge (#angst)

    Meine Tochter hat ja von Geburt an eine Hörverarbeitungsstörung. In der Grundschule war sie auf einer Förderschule Hören/Kommunikation.

    Dann wagten wir in der vierten Klasse den Sprung zur Regelschule und das klappte soweit gut.

    In der weiterführenden Schule hatten wir das thematisiert und vereinbart, dass wir sonderpädagogischen Bedarf anmelden, sollten wir merken, dass sie in den Knackfächern von so einer Hörstörung, nämlich Fremdsprachen und Mathe (fragt mich nicht wieso Mathe dazu gehört), zu sehr abfällt. Es sollte kein Knackpunkt werden, was die Quali für ein mögliches Abi wird.

    Genau so geschah es dann auch in diesen beiden Fächern. Aber sonderpädagogischen Förderbedarf bekam sie dann keinen mehr, weil "Achtung Ironie", sie ja bisher auch ohne klar kam, das würde nicht mehr genehmigt werden. Sie hat dann einen guten Realschulabschluss geschafft ohne Quali. Ist jetzt auch nicht weiter wichtig, denn für ein Abi kommt sie ohnehin nicht in Frage. Dafür muss sie sich beim Lernen perse zu sehr anstrengen.

    Sie hat sich dann für ein Fachabi entschieden.


    So, nun wird es immer mehr klar, dass sie auch das wegen dieser Fächer höchstwahrscheinlich nicht schaffen wird. Sie hat in beiden Fächern ein 5 und ist frustriert ohne Ende. Sie schafft übrigens seit gut einem Jahr auch die Führerscheintheorie nicht.


    Eigentlich möchte sie Krankenschwester werden, heute heißt es Pflegefachfrau. Durch die verschiedenen Praktikas, die sie schon in Krankenhäusern absolviert hat, ist auch klar, sie eignet sich gut dafür. Da ich aber bei ihrem Bruder das Lernpensum sehen kann, ist mir absolut klar, das wird sie nicht schaffen. Nicht, bei ihren Schwierigkeiten, Theorie in den Kopf zu bekommen. Sie würde gnadenlos noch in der Probezeit scheitern. Ich sehe das übrigens nicht pessimistisch, sondern weiß, wie schwer ihr Lernen fällt. Wir beobachten das ja seit Grundschule.


    So, was nun?

    Theorie gibt es nun mal in jedem Ausbildungsberuf. Wir wissen nicht, was man dem Kind raten soll.


    Gruß