Beiträge von Katinki

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Rabeneltern.org-Team

    Ich glaube, du hast gerade zwei Baustellen die eng zusammen hängen.


    Zum Einen fängt für dich mit dem Studium eine neue Herausforderung und Belastung an. Du hast dir viel vorgenommen und du merkst, dass die Zeit mit deinem Kind weniger ist, als du es für richtig hälst (mein Eindruck). Darum hast du ein schlechtes Gewissen. Ob das berechtigt ist kann von außen niemand einschätzen. Am ehesten wird dein Kind dir zeigen, ob es wirklich mehr Mama braucht.


    Zum Anderen hast du das Gefühl, die Zeit mit deinem Kind besser, also positiver nutzen zu wollen. Ihr sollt kuschelige, liebevolle Zeiten erleben. Die euch verbinden und euch nah bringen. Ein ganz legitimer Wunsch wie ich finde.


    Wenn du bisher die erste Bezugsperson deiner Tochter warst, dann muss sie gerade lernen, sich auch anderen Personen so zu öffnen, dass sie dort sich so sicher und geborgen fühlt, dass sie Frust und Unglücklichsein dort abladen kann.
    Zur Zeit geht das offenbar am besten bei dir. Und daher nutzt sie die Zeiten die sie mit dir hat effektiv und "heult sich aus". Natürlich ist das doof und für dich besonders traurig. Als erstes würde ich aber an deiner Stelle versuchen, einerseits so normal wie möglich zu bleiben, damit sie dich als Konstante behält. Also Grenzen nicht plötzlich stark ausweiten um Konflikte zu vermeiden o.ä. Aber gleichzeitig solltest du versuchen, ihre Wut und den Ärger den sie bei dir ablädt nicht als vergeudete Zeit zu sehen, sondern als Kompliment und Aufgabe. Sie braucht dich, damit sie sich in der Zeit mit dir gehen lassen kann. Wütend sein und ärgerlich. Nicht funktionieren. Und sie muss dabei ganz dringend spüren, dass du trotzdem ganz nah bei ihr bleibst und sie lieb hast. Dann ist die Zeit effektiv genutzt!


    Außerdem wird sie sich mit der Zeit auch den anderen Betreuungpersonen, die ja nun mehr Zeit mit ihr verbringen, immer näher fühlen und dann einen Teil der schlechten Gefühle (die übrigens normal sind und vermutlich gar nicht so sehr eurer neuen Lebenssituation geschuldet) dort ab laden, so dass sie mit dir wieder mehr positive n Alltag mit dir verbringen kann.


    Die andere Baustelle ist dein schlechtes Gewissen. Da musst du abwägen, ob es andere Möglichkeiten gibt. Ob dein Alltag vielleicht modifizierbar ist, dass du etwas mehr Zeit mit ihr verbringen kannst. In der Vorlesungsfreien Zeit ist die Situation ja vielleicht auch schon wieder anders.
    Aber selbst wenn es nicht zu ändern ist, musst du für dich entscheiden, ob du das deiner Tochter zumuten kannst und wenn du dir sicher bist, brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben.


    Eure Bindung wird vermutlich nicht leider, aber ihr werdet euch nicht mehr so nah sein. Das ist so, wenn man weniger Zeit miteinander verbringt. Damit werdet ihr beide umgehen müssen und das auch schaffen.


    Alles Gute, Katinki

    Bei uns wird die überschüssige Milch als Eisscholle ins Badewasser gegeben *g*. Ein sehr beliebtes Spiel und wirkt gut gegen Wundsein oder trockene Haut ^^ .


    Beim Abdocken im Halbschlaf bleibt mein Finger zwischen den Zähnen bis die Brustwarze in sicherer Entfernung ist! Sie schnappt sonst auch danach *urgs*.


    Ich fand übrigens als sie ein Jahr alt war, dass sich unsere Stillbeziehung sehr verändert hat. Weil man ihr schon sagen konnte, dass sie bitte mal abdocken soll oder so.
    Ich habe diese Zeit sehr genossen (und tue es immernoch! ;-)).

    Ich kann mir das auch echt nicht vorstellen, dass Kinder nachts mit unter 3 schon gar nicht mehr Pillern. Klar, Einzelfälle die nachts offenbar nicht müssen kann ich mir vorstellen.
    Aber alle andern? Und wie erzieht man Kinder dazu, nachts trocken zu sein?


    Der klassischen "Ich bin auf dem Klo"-Traum kann übrigens ein Zeichen dafür sein, dass das Hormon doch noch nicht ausreicht, oder die Blase wirklich zu voll ist. Denn der Traum wird dann vom Unterbewusstsein generiert, um das Ablassen des Urins zu ermöglichen!

    Ich würde auch Montags einmal kurz abpumpen, an deiner Stelle.


    Wegen der Zahnabdrücke: Immer wenn meine Tochter Zähne bekam, musste meine Brust sich erst daran gewöhnen und sie wieder die Technik anpassen. Das letzte Mal bekam sie Backenzähne und ich hatte fiese, tiefe Furchen in der Brustwarze.


    Bei uns hilft zweierlei: Wenn ich sie wach stille docke ich sie ab, falls es unangenehm wird und bitte sie, nochmal neu anzudocken und das ordentlich zu machen. Es war ist immer so süß, wieviel Mühe sie sich dann gibt, den Mund weit auf zu machen.
    Wenn ich sie zum schlafen stille schaue ich, ob ich es aushalten kann, sonst docke ich sie ab und neu an. Falls es gar nicht auszuhalten ist, bitte ich sie auch dann, nochmal vorsichtig anzudocken.
    Nach einigen Tagen (oder Wochen #pfeif ) wurden die Furchen weniger.


    Ich denke, ihr solltet Euch beiden etwas Zeit geben, euch an die neue Situation zu gewöhnen. Milchstau ist ja oft multifaktoriell bedingt. Vielleicht macht auch die Umstellung auf den neuen Alltag den Tick Stress aus, dass aus der übervollen Brust ein Milchstau wird.


    Ich wünsche euch viel Erfolg und Freude beim Stillen.

    So! Hier könnt ihr abstimmen: Wann seid ihr nachts zuverlässig trocken gewesen?


    Ich habe lange Zeit geglaubt, das einzige Kind der Welt zu sein, dass in der Grundschulzeit nicht trocken wurde. Und nachdem ich es war habe ich noch jahrelang Angst gehabt, es plötzlich nciht mehr zu sein, weil ich nicht verstand, dass ich mich drauf verlassen kann, jetzt wo es klappt.


    Ich bin inzwischen überzeugt davon, dass man darüber einfach früher nicht geredet hat, denn es war ja ein peinliches "Problem". Meiner Mutter wurde gesagt, ich würde durch das Einnässen entweder versuchen, ihre Liebe auf die Probe zu stellen oder meine Macht über ihren Nachtschlaf zu beweisen!!! :S


    Ich bin sehr froh, dass mein Sohn und ich mit dem Thema entspannter umgehen können, als meine Mutter und ich damals.

    Ich musste gerade an die Mutter denken, die zu ihrer kleinen Tochter sagt: "Nein, Freya, wie können noch nicht gehen. Merlin und Odin müssen erst vom Klo zurück kommen!" #lol #lol


    Aber eigentlich finde ich den Namen auch ganz hübsch.
    Ich würde Frey-Ja sagen (wie hey), habe bei der Freija-Aussprache aber durchaus den Freier im Kopf und den Nazihauch spüre ich auch.


    Viel Erfolg noch bei den Namessuche.

    Mein Geburtsname ist erstaunlicherweise echt häufig (fiel mir gar nicht so auf, früher) und passt so wunderschön zu meinem Vornamen (Dank an meine Eltern!). Ich fand ihn echt immer toll.
    Mein erster ernsthafter Partne hieß mit Nachnamen "Brock*mann" und da war klar, dass meiner der Familienname geworden wäre.
    Und dann traf ich meinen Mann, dessen Nachname aus den letzten 4 Buchstaben meines Vornamen besteht 8I , (daher?) für mich wunderbar aussieht, vom Klang her ok ist und wirklich selten in D vorkommt! *hmpf* Dass das der Familiennname wird war sofort klar!


    Zum Glück haben wir fast 10 Jahre gewartet, bis wir geheiratet haben, sonst hieße ich jetzt "Claudia Udia" (nur als Beispiel!) *g*.
    So habe ich dann doch den "Mut" gefunden, einen Doppelnamen zu tragen und diese Kombination ist echt SUPER! Ich liebe ihn! So ein Glück! #applaus

    Ich finde meinen Namen toll! Eigentlich auch immer. Bis auf eine kurze Phase, wo ich lieber Sandra oder Steffi geheißen hätte.


    Es ist ein seltener, aber nicht so ungewöhnlicher, friesischer Name, der sowas wie "kleine Kämpferin" bedeuten könnte.
    Als zweites dazu noch einen kaiserlichen Sammelbegriff-Namen, den man eher mit "groß" assoziiert.
    Ich habe die Kombination schon immer super gefunden.
    Schwierig wars nur für Franzosen und Briten. Als Teenager im Urlaub habe ich mich dann oft mit dem zweiten Namen vorgestellt, weil der auch in anderen Sprachen noch verstehbar ist *g*.


    Als ich dann meinen Mann kennen lernte war ich ein wenig genervt, dass sein sehr seltener Nachname aus den letzten Buchstaben meines Vornamens besteht 8I #trommel . Denn es war sofort klar, dass das unser Familienname werden würde, aber allein mit meinem Vornamen wäre das echt skuril.
    Darum habe ich nun in Kombination mit meinem Vornamen einen optisch (und auch klanglich) wie ich finde super gelungen Doppelnamen. Echt klasse! *g*


    Eigentlich hätte ich übrigens Meike heißen sollen (wäre auch ok gewesen, aber deutlich gewöhnlicher!), denn in der Familie meiner Mutter gibt es die Tradition, dass eine erstgeborene Tochter den Vornamen der ältesten Tante der Mutter bekommt.
    Aber meine Tante Meike hat 6 Jahre vor meiner Geburt ihre eigene Tochter schon ebenfalls Meike genannt #gruebel und da hatte meiner Mutter dann keine Lust mehr, sich an die Regel zu halten *g*.


    Ich hoffe, meine Kinder mögen ihre Namen später auch so gerne leiden wie ich meinen.

    Das mit dem langen schlafen am Morgen klingt für mich, als wäre dein Kind eine Eule. Das heißt, sie braucht zwar den Schlaf, kann aber erst später am abend einschlafen!
    Ich bin auch so und für mich ist es ganz schlimm, wenn ich vor 7 aufstehen muss, weil ich vor 23/23:30 uhr nicht einschlafen kann! Geht einfach nicht.


    Da man ja leider an der Aufstehzeit nix ändern kann, wäre es ja vielleicht ne Idee, sie einfach die Woche über wenigstens etwas später schlafen gehen zu lassen, um aus der angespannten Situation zu kommen und dann zu gucken, wie sie mit weniger Schlaf aus kommt.
    Das entwickelt sich ja auch manchmal etwas sprunghaft.
    Und vielleicht kann sie dann tatsächlich am Wochenende etwas Schlaf nacholen.


    Mein Sohn ist vor einem Jahr noch mit seiner kleinen Schwester zusammen spätestens um 19:30 Uhr schlafen gegangen und hat dann bis 7 geschlafen. Irgendwann wurde das einschlafen schwieriger und er wurde morgens früher wach. Also durfte er ne halbe Stunde länger wach bleiben und das war super, weil er danach sofort einschlief.
    Vor ca. 2 Monaten hat sich dann die Einschlafzeit abends auf 20:30 Uhr ausgedehnt! *krass* Er war trotzdem spätestens un 7:30 morgens wach! *Staun* Zum Glück wurde dann die Uhr umgestellt *g*. Jetzt geht er um 20 Uhr schlafen und schläft bis 7. Hat also in 12 Monaten die Schlafdauer um 30-60 Minuten reduziert. Hatte ich auch nicht erwartet.


    Er darf übrigens abends dann auf dem Ipad daddeln oder wir lesen ganz kuschelig Bücher #love , wonach im gerade der Sinn steht und diese Zeit ist für ihn ganz wertvoll. Und wenn er daddelt habe ich dann wenn er schlafen geht den Haushalt und alle anderen anspruchslosen Tätigkeiten fertig und danach den Kopf wirklich frei.


    Wieder aufstehen mache ich mit der Kleinen auch und meistens reichen 20 Minuten und dann gehts ganz schnell.


    Ich wünsche euch ne gute Lösung.

    Meine Schwiegermutter wollte auch gerne immer den Großen sofort auf den Arm neben und richtig knuddeln, wenn wir kamen. Ich hab es dann ein paar Mal zu gelassen, nachdem sie sich bei meinem Mann beschwert hatte, dass ich es nicht wneigstens ausprobiere, ob er wirklich weint #pfeif und wenn er dann anfing zu weinen, hab eich ihn wieder zu mir genommen und sie, zugegebenermaßen etwas zynisch, gefragt, ob sie glaubt, dass er durch solche "positiven Erfahrungen" eine gute Beziehung zu ihr aufbauen wird.
    Nach dem dritten Mal hat sie es kapiert und es nicht mehr versucht, nur mit ihm geredet und siehe da, wenige Wochen später konnte sie ihn nach kurzem warm werden auch auf den Arm nehmen.


    Bei meiner Tochter hat sie es dann gar nicht mehr probiert! Ist zum Glück lernfähig.
    Auch heute noch wartet sie, und das fällt ihr wirklich schwer, mit engerem Körperkontakt zu den Kindern etwas ab. Und mein Großer liebt es dann sehr, mit Oma zu knuddeln und zu balgen!

    Ich habe keinen Tipp für dich, denn bei uns ist alleine Einschlafen noch lange keine Option. Und das obwohl im selben Bett dann schon die Schwester schläft.


    Seit ich ein Smartphone habe nutze ich die Zeit um (Dienst-)EMails zu schreiben oder für Recherchen, schreibe Einkaufszettel, Plane den nächsten Tag oder so. Und wenn er mehrere Tage hintereinander länger als 15-30 Minuten wach liegt, plane ich spätere Schlafenszeit ein, weil es offenbar zu früh für ihn ist.


    Alles Gute für euch.

    Ich war vor über 10 Jahren mal dort und für mich war es furchtbar!
    Ich hatte damals keine moralischen oder ethischen Bedenken (die sind erst später gekommen) und die Exponate waren, bis auf den Reiter und die Schwangere, auch noch nicht so krass wie jetzt offenbar.
    Und ich fands auch extrem faszinierend, gerade auch die versteckte Ausstellung mit den missgebildeten Ebryonen etc.
    Aber ich konnte den Geruch nicht ertragen! Ich habe hinterher Stunden gebraucht, um wieder eine normale Atemfrequenz zu haben. Gegessen habe ich erst am nächsten Tag wieder.
    Ich weiß nicht genau, was es war, aber für mich roch es nach einer Mischung aus Chemikalien und Tod. Und das konnte ich nicht gut ab.


    Grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, mit meinem Sohn in so eine Ausstellung zu gehen, aber nicht von von Hagen!
    Danke Amjako, für deine klare Positionierung, die ich teile.