Beiträge von gringuljete

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    Was einem so alles in den Weg springt ...

    In dem Fall Königs Wusterhausen. Da war ich noch nie, eine mir seeeehr nahestehende Person hat hier aber unter Umständen einen guten Job in Aussicht.

    #hilfe Kann man da (gut) wohnen? Wie ist das Umland (also nicht Berlin, sondern die andere Richtung, da wo's auf der Karte sehr leer wird)? Wie ist die Verkehrsanbindung nach Berlin? Kurz: Ist das ein diskutabler Ort, um da einige Zeit zu leben? Sehr spießig oder bisschen alternativ in einigen Nischen? Sehr AfD oder noch ok (im Rahmen ...)?

    Könnte mir der Rabenschwarm helfen bitte? #rabe

    Sorry, superspezielles Thema, aber vielleicht hat das Medikament (Lunge ...) noch jemand oder es sind kompetentere Pharmazeutinnen hier als der letzte Apotheker, bei dem wir das gekauft haben. Zuhause in den Kühlschrank oder nicht? Die Packungsbeilage sagt nein (?), der Apotheker wollte es inbedingt in ein Kühltäschchen für den Transport tun. Was nun? #confused

    lara

    Es ist zum Kotzen, aber es ist hier genauso. Kurze Haare, bunte Haare, kein Mainstream = „Scheiß-Lesben“, „Gay“, „Emo“. Ok, Bayerischer Wald, aber ich dachte, Digitalisierung und Medienkonsum helfen wenigstens dabei zu kapieren, dass die Welt nicht so ist, wie die AfD sie gerne hätte.

    Na gut, noch ein „nicht so cool“-Beitrag: Wenn du bei der telefonischen Bestellung eines Medikamentes in der Apotheke gefragt wirst, wie lange du denn noch da bist. Warum? Weil sie dich für eine Touristin halten - falscher Dialekt bzw. fast gar keiner. Ich bin eineinhalb Autostunden von meinem jetzigen Wohnort entfern geboren und fühle mich oft nicht weniger fremd als z.B. in meiner Zeit in Südamerika. Für mich ist das nichts, dieses Landleben. Meine große Tochter und ich atmen jedes Mal auf, wenn wir in der Großstadt sind. Die Kleine ist aber voll dabei hier: sie erkennt Menschen an ihren Autos, weiß über Familienverhältnisse genau Bescheid und kann Dialekt, wenn sie mag. Und ich, na ja, ich ziehe dann halt um, wenn es geht!

    Und - ernsthaft: Ich lebe in einer Region in Bayern, in der alles andere als verständlich gesprochen wird. Hier gibt es Wörter, die musste ich wie eine Fremdsprache lernen. Alles gut, ich habe nichts gegen Dialekt. Aber mit Verständlichkeit zu argumentieren, das ist gerade für Bayern einfach ein Witz.

    Ich bin echt sehr wütend über dieses Verbot. Es geht hier nicht nur um offizielle Dokumente (in Zeugnisbemerkungen zum Beispiel hat an meiner Schule noch nie jemand gegendert), es geht auch zum Beispiel um Tests, Jahresberichte etc. pp. Hier wird mir ganz konkret verboten zu schreiben, wie ich es für sinnvoll und richtig halte. Es gibt eine Menge Schüler*innen bei uns, die keine Schüler sind, keine Schülerinnen, sondern im Sternchen zuhause. Ich darf das jetzt eigentlich nicht mehr wahrnehmen und einbeziehen. Aber ernsthaft - was soll denn passieren? Müssen die Kolleg*innen, die Kommasetzung nicht beherrschen, auch abgemahnt werden, weil sie die amtlichen Regelungen nicht einhalten? Und alle, die verschwurbelte Elternbriefe schreiben? Das ist so krass bescheuert!

    Noch kurz zum Thema Überspringen: Das geht in Bayern für diesen Jahrgang nur sehr eingeschränkt, weil es der erste G9 Jahrgang ist. 2025 findet in Bayern kein reguläres Abitur statt. Es gibt einzelne Schulen, an denen Überspringer und Durchfaller zusammengefasst werden. Bei uns im ländlichen Raum macht das also wirklich kaum jemand und auch sonst vermutlich wenige.

    Hallo fritzi!

    Wir hatten ähnliche Überlegungen, mit ILV im Rücken allerdings. Alles außerhalb von Schulbesuch im Ausland ist schwierig, das kann ich ziemlich sicher sagen. Die Schule beurlaubt eigentlich nur, wenn eine andere Schule besucht wird. Meine Tochter hatte auch über längere Praktika nachgedacht, das wäre so nicht gegangen. Zudem hatte ich beim Recherchieren den Eindruck, dass kaum was Sinnvolles im Ausland unter 18 Jahre geht. Das war dann die noch größere Hürde.

    Für Beurlaubungen ist die Schulleitung zuständig, also lohnt in jedem Fall ein Versuch, egal was ihr plant. Bei einem "Nein" gibt es aber wohl wenig Chancen. Abmelden und wieder anmelden würde ich definitiv nicht riskieren. Ihr geht dann ja direkt in die Oberstufe und müsst schon vorher Kurse wählen (das ist jetzt auch in Bayern viel stärker ausgeprägt als im G8).

    Die 11. braucht man nicht unbedingt stoffmäßig, aber man muss auch bedenken, was es heißt, ein ganzes Jahr aus der Schuke zu sein. Die Routinen sind weg, was lernen und Unterricht angeht, da muss man dann wieder rein, wenn die Punkte zählen in der 12. Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist. Lieber Augen zu und durch? Es wird viel neu gemischt in der 12., vielelicht hilft das?