Beiträge von Gundula

    aus meiner lange her jugend - ich hab an der uni wirklich gerne gestrickt, weil ich dann besser zuhören konnte (also in erster linie in seminaren, wo ich nicht mitschreiben musste). socken, da brauchte ich nicht nachzudenken. irgendwann meinte der dozent zu mir "entschuldigung, frau gundula, sie machen mich echt nervös und ich frage mich jetzt seit wochen, wie das geht. und jetzt erklären sie mir mal, wie man das mit so vielen nadeln gleichzeitig hinkriegt..." (ich hab später bei dem mann später promoviert und verehrte ihn zeit seines lebens, der hat mir viel beigebracht. nur stricken konnte er gar nicht. und leider ist er viel zu früh verstorben - und ohne vorher mal bescheid zu sagen.)

    ich weiß - oder sagen wir, ich kann es mir vorstellen. ich meinte nur, dass die befindlichkeiten des vermieters gerade mal an zweiter oder dritter stelle kommen sollten... ich wollte dich auf gar keinen fall anmotzen oder so. ich finde das nur so dermaßen unfassbar. unfassbarmaß im hause gundi ist, wenn ich sachen aus dem forum mann und kindern erzähle. ;) ich glaub, mein sohn wird nie wieder duschen.

    Zitat

    er hat sich also wiederholt und auch sichtlich bemüht, aber ich habe fast nichts verstanden.

    total ot aber seit ungefähr anbeginn der zeiten running gag in unserer familie.


    frankreich, irgendwann in den 1990ern... mann und ich in der rezeption eines kleinen aber sehr feinen campingplatzes. (ich verstehe ganz gut französisch, sprechen - ok, schwamm drüber, lassen wir das...). vor uns zwei deutsche.


    er: sagen sie mal, haben sie eigentlich auch aufkleber?

    frau an der rezeption guckt verständnis- und ratlos.

    anderer typ: ey, so geht das nicht. lass mich mal, ich mach das schon.


    *artikulation und sehr laute lautstärke ein* HA-BEN. SIE. AUF.KLE.BER?


    klar. jede/r versteht deutsch, MAN. MUSS. NUR. LANG-SAM UND LAUT SPRE-CHEN.

    ich schrieb es ja schon - wenn meine schwiegerfamilie platt (ostfriesisch) spricht und es drauf anlegt, verstehe ich kein wort. und ich bin seit über 20 jahren mit dem dazugehörigen mann zusammen und verstehe schon viel mehr als am anfang. da war ich komplett aufgeschmissen, ich weiß noch, wie ich geschwitzt habe - und gehofft, dass mich keiner direkt was fragt, weil ich es echt nicht gemerkt hätte.


    meist sind sie nett, wenn ich dabei bin, aber wenn es gemütlich wird und sie vergessen, dass ich dabei bin - jo, dann hab ich halt keine chance mehr. meinem mann (besagter ostfriese) fällt es schwer, den rheinischen dialekt meiner verwandschaft zu verstehen, aber das ist eine ganz andere hausnummer, meine ich. da müsste er sich halt mal mühe geben. ;) (nicht ernst gemeint!)

    Wenn meine norddeutsche Schwiegerfamilie es drauf anlegt, verstehe ich buchstäblich kein Wort. Zum Glück sind sie nette Menschen und sprechen dann so was ähnliches wie Hochdeutsch, wenn ich dabei bin. Ich komme irgendwie so aus Mitteldeutschland, bin reihnisch-westfälisch erzogen worden und fand es immer sehr unfair, dass ich zwar den einen oder anderen Dialekt zwar verstehe, aber nicht spreche. Meine Cousine beneidete mich früher immer darum, dass ich nicht Dialekt spreche sondern "richtiges Deutsch". #weissnicht


    Für meine Schwiegermutter wohne ich (Ruhrgebiet), und davon ist sie auch nicht abzubringen, in Süddeutschland... Ähm... NEIN. Definitiv nicht...

    In meiner Herkunftsfamilie wurde es gelegentlich laut. Als Kind fand ich das doof, später dann ok, - mal rumbrüllen und dann wieder vertragen und gut ist. In der Herkunftsfamilie meines Mannes wurde nie gebrüllt. Man schwieg sich wochenlang /monatelang / im Fall von Tante K. seit 20 Jahren an und - ähm, ja, schwieg sich an.


    Mir ist kurz ausflippen und dann doch mal nachdenken und dann vielleicht "ähm, können wir uns wieder vertragen" oder "es tut mir leid" sagen deutlich lieber und ich komme mit der Streitkultur in der Schwiegerfamilie auch nach 25 Jahren noch nicht wirklich klar. Natürlich wäre von vorneherein ruhig und total verständnisvoll und gelassen bleiben besser, klar. Wem's gegeben ist... ich kann es nicht.

    und du hast ja auch die kombination - dann wird es richtig schwierig. hier bei den raben bzw. online greife ich sicherlich mehr hilfe ab als ich gebe (ich zähle mitlesen einfach mal dazu, nicht unbedingt nur aktives fragen stellen). im analogen leben leiste ich täglich so echte 2 stunden ehrenamt. allerdings ist es ja nicht so, dass ich das nur für spaß machen würde. die freundschaften, die dabei entstanden sind, würde ich nicht mehr missen wolllen. kann man gar nicht gegenrechnen, denke ich. sondern nur dafür sorgen, dass das ehrenamt nicht mit einem feuchten küsschen und einem "ehrenamtsempfang mit einem schalen glas sekt und einem foto mit dem bürgermeister, der sich wunderbar profiliert" pro jahr gewürdigt wird sondern einen ganz anderen stellenwert bekommt. aber das sag ich seit jahren und keiner hört auf mich. ;)

    meine tochter jault, dass ich mitbremse wenn sie fährt... mein mann sagt "ja, seh ich!" wenn ich ihn nett und dezent darauf hinweise, dass vor uns jemand bremst. ich bin eine grottenschlechte beifahrerin und alle sind froh, wenn ich schlafe...

    team stricken. und kinder bespaßen, aber das muss ich auch wenn ich fahre. ok, streng genommen früher, inzwischen sind die kinder so groß, dass sie nach 8 stunden fahrt maulen "wie jetzt, sind wir schon da?", weil sie ihre runtergeladenen podcasts und was-auch-immer noch nicht durch haben.


    aber ich erinnere mich an eine legendäre fahrt nach südfrankreich, auf der wir echte 5 stunden lang in dauerschleife das gleiche lied hören (und mitsingen) mussten. und das eigentlich schlimme ist: ich kann es nicht mehr... ;)

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    sorry ot

    Gundula hast du dazu Hintergründe? Wie hyperventiliert man als erwachsener unter Wasser und kommt nicht hoch?

    Das ist 30 Jahre her, wir waren damals Jugendliche...


    Richtig genau weiß ich es nicht mehr, weil - na ja, weil ich es vergessen habe, wir haben damals lange drüber geredet. Irgendwie eine falsche Atemtechnik vor dem Langstreckentauchen (es ging um Rettungsschwimmschein Silber oder Gold, also schon eine recht weite Strecke) - ich weiß es nicht mehr. Recherchiere aber mal. #ja Oder ich frag meinen alten Trainer, wenn ich ihn sehe. ;)


    Das war jetzt sowas von informativ... Sorry!

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    Also die Sache ist bei uns so, dass der Kleine 9 ist und gern allein ins Freibad gehen würde. An sich kann er gut schwimmen und tauchen und das Bad ist klein. Ich möchte ihn eigentlich erst nächstes Jahr allein gehen lassen, kann das aber nicht begründen. Seine Klassenkameraden dürfen wohl schon zum Teil. Jetzt überlege ich. Bei Wasser bin ich eher ängstlich. Ach ich weiß nicht.

    Wir haben das stufenweise angefangen. Also erst mal zusammen hin, dann aber getrennte Liegeplätze - Kind 1 mit ihren Freundinnen, ich mit Kind 2 woanders - und wir kannten uns natürlich nicht, ist klar, oder? ;)


    Ich hab dann mit anderen, ähnlich besorgten Müttern ;) gequatscht und Kekse gefuttert, wäre aber da gewesen, wenn was gewesen wäre. Allerdings war das mehr für meine Psyche. Ich hab selber (Rettungsschwimmerin) in meinem Leben zwei Kinder aus dem (Flach)wasser geholt, da standen die Eltern direkt daneben und haben nichts gemerkt... (Wir haben mal mit ca. 12 Rettungsschwimmern neben einer tauchenden Kollegin gestanden und haben nicht kapiert, dass die nicht unfassbar gut tauchte sondern schlicht hyperventilierte bevor unser Trainer brüllte, seid ihr wahnsinnig, holt sie sofort raus.) Ich hatte auch immer mehr Angst, dass jemand vom Rand oder Sprungbrett auf meine Kinder draufhüpft als dass sie das mit dem Schwimmen nicht hinkriegen.


    Ähm, ich wollte jetzt keine Horrorgeschichten verbreiten (obwohl mich das 30 Jahre später immer noch beschäftigt), ich wollte nur - irgendwie eine Zwischenlösung vorschlagen. Und würde es tatsächlich von der Größe des Bades und des Umfelds abhängig machen. Bei uns ist es sehr familiär und überschaubar, da war das ok. Allerdings kommen meine Kinder beklagenswerter Weise auf ihren Vater und finden Schwimmen inzwischen doof.

    Meine durften ab Schwimmabzeichen Silber - irgendwann im Grundschulalter also, keine Ahnung wie alt die waren... Müsste ich nachgucken.


    Aber: Behütetetes, übersichtliches Dorfschwimmbad, wo praktisch jede/r jede/n kennt und man sicher sein konnte, dass jemand auf die Kinder guckt und anruft, wenn was sein sollte.

    Ich hab gerade dem Briefträger Wasser gerreicht und sein Handtuch (hatte er um den Hals gewickelt) noch mal kaltklatschnass gemacht. (Ich bin ganz stolz auf mich, dass ich die Idee hatte, ihn zu fragen, ob er was trinken möchte...)


    Es ist schon recht warm, ja, auch als Freibadbetreiberin gebe ich das zu.