Beiträge von martita

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    Ich mag es, an dem Tag eine extra Umarmung zu bekommen. Und ich wünsche mir einen gemeinsamen Ausflug, sowas findet mit meinen pubertierenden Kindern halt sonst fast gar nicht mehr statt. Dabei brauchen sie eigentlich nur mitkommen und haben dann auch wirklich Spaß.

    Also wie ein angeordnetes Familien Team building,. Hat bisher gut funktioniert

    Ich bin 1,80 m groß und finde es super. Mein Mann ist 6 cm kleiner als ich, das stört auch niemanden.

    Und ich habe im Freundeskreis mehrere Mädchen/Frauen, die bis etwa 12, 13 Jahren sehr schnell gewachsen sind und in jeder Gruppe die Größten waren und immer sehr auffielen, und dann einfach nicht mehr weitergewachsen sind und als Erwachsene halt einfach irgendwo zwischen 1,70 und 1,75 groß sind - ganz ohne weitere Eingriffe.

    Meine Tochter hatte schon mit 11 Jahren Schuhgröße 40 - und 7 Jahre später passen ihr die gleichen Schuhe immer noch. - und ich habe Schuhgröße 44.

    Ich kann mir nicht vorstellen, das Wachstum meiner Kinder medizinisch zu beeinflussen.

    Für meine Kinder gab es in der Grundschule überhaupt keinen Schwimmunterricht, weil keine Lehrkräfte dafür vorhanden waren.

    Zum Glück gab es im Mini Schwimmbad einen netten Bademeister, der, während außer uns noch 5-6 Senioren ihre Bahnen zogen, meinen Kindern beim Schwimmen lernen half.

    In der weiterführenden Schule war das Bronze Abzeichen Bedingung für die Teilnahme am Schwimmunterricht.

    Ich selber habe bis in die 8. Klasse als Nichtschwimmerin am Unterricht teilgenommen. Wassergewöhnung und Vorstufen kann man ja auch im Lernbecken üben, ohne zu ertrinken!

    Und das Bronzeabzeichen schützt auch nicht vor dem Ertrinken, wenn man einen Krampf hat, oder irgendwas anderes passiert. Das ist doch erst Recht gefährlich, sich da auf die Fähigkeiten zu verlassen, Aufsicht braucht man doch genauso viel.

    antorina : die Herbstkinder haben dafür in den meisten anderen Fächern Vorteile, weil sie in der Klasse älter sind als die Frühlings oder Sommerkinder. Das merke ich bei meinem zweiten Kind (Juni geboren) sehr deutlich. Der Geburtsmonat ist wohl statistisch gesehen, ein wichtiger Einflussfaktor darauf, ob Kinder eine Gymnasialempfehlung bekommen oder nicht. Das ist etwas, was ich in unserer Familie und Freundeskreis definitiv bestätigen kann.

    Wäre ja auch dumm, die Hälfte seiner potentiellen Wähler*innen nicht anzusprechen.

    Schon, aber es war trotzdem jahrzehntelang Usus.

    Aber selbst Herrn Söder und Konsorten ist es jetzt klar, dass es doof wäre die Wählerinnen nicht anzusprechen.

    witzigerweise hat selbst der alte Pfarrer in den 1980 er Jahren, als ich Lektorin war, immer schon gesagt, ich solle "Brüder und Schwestern" sagen, wo im offiziellen Lektionar der katholischen Kirche nur "Brüder" stand, mit der Begründung: "wenn die Frauen sich nicht angesprochen fühlen, ist mehr als die Hälfte der Gemeindemitglieder weg!"

    und im Schützenverein hier auf dem Dorf fällt es mir richtig auf, dass die älteren Herren, die das Training anleiten, eigentlich immer nicht nur beim Schreiben, sondern auch beim Sprechen gendern bzw. die Doppelnennung nutzen, egal wieviele Schützinnen gerade da sind.

    manchmal bin ich wirklich erschüttert, mit wie vielen rückständigen Ansichten viele hier noch zu tun haben. Denn so empfinde ich das anti-gendern, einfach rückständig (damit meine ich nicht den gewohnheitsmäßigen Gebrauch des generischen Maskulinums, sondern diese demonstrative Anti-Haltung). Das merkt sogar mein 85 jähriger Papa, dass es doch von vorgestern ist, und dass im Krankenhaus heutzutage die "jungen Mädchen mit Kopftuch doch tatsächlich die kompetentesten Ärztinnen" sein können!

    ? Das erstaunt mich jetzt doch nachdem das generische Maskulinum ja sehr häufig zur Ansprache verwendet wird

    Bei dir in der Umgebung nicht?

    TAtsächlich wird es hier nicht mehr sehr oft verwendet zur Ansprache sowieso nicht. Wenn doch, fühle ich mich nicht nur nicht angesprochen, sondern aktiv ausgeschlossen.

    Im beruflichen Kontext empfinde ich es als unprofessionell und altbacken, nicht zu gendern.

    Im privaten Bereich finde ich das ok, allerdings habe ich mich letztens mal gefragt, warum das so häufig vorkommt, dass frau sich freut, mit jugendlichen Attributen verknüpft zu werden. Bei Männern gibt es das ja auch, aber in meiner Wahrnehmung nicht so häufig.

    Im beruflichen Kontext finde ich "Team" eigentlich immer vorzuziehen. Mädels oder Jungs geht gar nicht, das verwende ich auch nicht bei einem Altersabstand von 20 Jahren für Doktorand*innen. Die sollen sich ruhig dran gewöhnen, als Profis ernst genommen zu werden.

    Ich habe in dieser Woche noch mal erlebt, dass ich altersmäßig deutlich jünger geschätzt wurde (beruflicher Kontext, eher privates Gespräch). Das ist eigentlich immer positiv gemeint - allerdings habe ich im Nachhinein gedacht, das Problem daran ist, dass ich einfach kaum "role models" von gestandenen, erfahrenen, professionellen Frauen in meinem Bereich kenne - es ist ein eher MÄnner-dominierter Bereich, immer noch.

    Und nehme mir wieder vor, noch mehr selbstbewusst und sichtbar meinen Arbeitsbereich zu vertreten, und weiter aktiv jüngere Frauen zu ermutigen und zu fördern. - und - Achtung vielleicht doch Genderkacke: bei öffentlichen Gelegenheiten nicht im dunkelblauen/schwarzen Hosenanzug aufzutauchen/bzw. optisch unterzugehen, sondern gezielt etwas bunter und auffälliger gekleidet zu erscheinen. #nägel

    Ich bin deutlich unter 65 Jahre.

    Und nur mit den Cousinen und Cousins komme ich auf über 50 Personen - die ich übrigens alle auch wiedererkenne, und zum allergrößten Teil auch in etwa weiss, wo sie leben, welche Berufe sie haben und wie der Familienstand so ist. Da die alle etwa im gleichen Alter plus/minus 10 Jahre sind, hoffe ich doch sehr, dass sie dann auch alle noch leben!

    Als Kinder sind wir in dieser riesengroßen Verwandschaft groß geworden, und mir war immer klar, dass jede und jeder von meinen Onkel und Tanten sich auch um mich kümmern könnte und würde, wenn ein Notfall auftreten würde. Auch heute kann es noch vorkommen, dass ich einen Anruf von einem Cousin/Cousine bekomme, die ich vielleicht vor 10 oder 15 Jahren gesehen habe - wenn sie grad in der Gegend sind, kommen sie dann vorbei - auf einen Kaffee, auf eine Übernachtung, wie es grad passt. Umgekehrt mache ich das z. B. auf Dienstreisen auch so.

    Schon als Kind hat es mir Sorgen gemacht, dass ich selbst ja nur 2 Brüder habe, und meine Kinder eben nur viel weniger Verwandschaft haben werden (bei meinen Eltern sind es jeweils 8 und 10 Geschwister!), und dass das doch traurig und langweilig sein wird. Immerhin haben meine Kinder ein inniges Verhältnis mit einem Teil ihrer Cousinen, und eine ihrer Cousinen seitens meines Mannes lebt schon seit ein paar Jahren bei uns als Studentin mit Familienanschluss und wird wie eine Schwester geliebt #love . Und wir organisieren alle paar Jahre mal ein großes Familientreffen - da können unsere Kinder auch erleben, dass sie zumindest "in 2. Generation" in einem großen Familiennetzwerk eingebettet sind, und unter den Cousins und Cousinen auch unsere Kinder gegenseitig immer willkommen sind.

    Von der Anzahl für unsere Kinder sind es 15 Cousinen und Cousins (Neffen und Nichten von mir und meinem Mann).

    martita, diese Assoziation habe ich ja durchaus auch - aber ich bin ja noch mit der (für mich indiskutablen) Lieblingsmusik meiner Eltern großgeworden.

    Dass es sowas bei heutigen Teenagern noch gibt, hätte ich gar nicht gedacht. Oder gibt es einen aktuelleren Aufguss des Boney-M-Lieds?

    Nee, es geht um das Original. Sie interessiert sich durchaus für sehr diverse Musik, und wir haben schon oft mal lustiges YouTube Wunsch- und Witzlieder gucken als Familienaktivität gemacht. Allein die Pop und Glitzer Outfits sorgen für gute Unterhaltung dabei. #dance

    Ich stelle mal wieder fest, dass Ihr alle großartig seid!

    Grad ausprobiert - es ist ungewohnt, aber möglich. Und entlastet und dehnt wunderbar meinen seit Wochen fies schmerzenden unteren Rücken. Das zieht ständig bis in den Po rein und macht mich steif. Die tiefe Hocke ist da eine geniale Übung und ich merke, dass es mir gut tut!

    vielen lieben Dank!

    Definitiv hat es sicher wenig mit Training oder Beweglichkeit oder zuviel Sitzen zu tun, ich bin sehr untrainiert und verbringe sehr viel Zeit sitzend am Schreibtisch.

    Ich bin ja ein großer Fan von Ulrike Herrmann, die zum Thema Konsum und Nachhaltigkeit und Kapitalismus viel geschrieben hat und deswegen auch von vielen angefeindet wird, die es anders sehen.

    Ich glaub, sie meinte mal, dass das Jahr 1976 ein Jahr war, wo wir vom Konsum her wieder hinmüssten.

    Bei Niko Paech und Maja Göpel gibt es æhnliche Aussagen.

    Diese Transformation hinzubekommen ist so oder so schwierig und wird nur durch konsequente Gesetzesänderungen und Vorgaben funktionieren und dadurch wohl heftige Gegenwehr erzeugen. Sieht man ja jetzt schon, wie grad viele bei kleinen Änderungen durchdrehen #hmpf

    Ich finde es logisch und ermutigend, dass jede Einzelne dazu beitragen kann. So radikalen Verzicht oder Minimierung wie ich es halt schaffe. Seit ich damit angefangen bin, werde ich immer kreativer und zufriedener. Und es hat Auswirkungen auf mein Umfeld. Vielleicht bin ich eine Ōkospinnerin, trotzdem trage ich dazu bei, so eine Haltung normaler zu machen. Vorstellbar zu machen, die Maßstäbe zu verschieben.

    Es werden mit der Zeit mehr Menschen, die mitmachen und ich bin sicher, dass es auch schneller als es gerade scheint, Mehrheiten für eine effektive Klimapolitik geben wird.

    Wenn sonst niemand mitmacht, habe ich trotzdem nichts verpasst, ich lebe fröhlicher, gesünder und mit weniger Stress als im Konsum Hamsterrad.

    Es gäbe soviele Möglichkeiten- aber ich frag mich wie es wäre wenn viel weniger konsumiert werden würde?

    Hier in der Umgebung sind zB sehr viel zulieferer für die Autoindustrie

    Wenn diese Arbeitsplätze wegbrechen würden……soviele Menschen könnten nicht anderswo Arbeit finden.

    Was machen die dann? Was macht das mit den anderen Betrieben? Handwerker, Einzelhandel

    ES ist genau diese Wachstumslogik, die unseren Planeten zugrunde richtet.

    Wenn wir nicht immer mehr produzieren und konsumieren als im letzten Jahr, dann stürzt unsere Wirtschaft in eine Krise.

    Wir leben krass auf Kosten der Menschen in anderen Ländern und auf Kosten unserer Kinder.

    Und unbedingt jedes Jahr ein bisschen mehr!

    Wirtschaftswachstum ist oberstes Staatsziel, egal zu welchen Kosten!

    Es leiden auch nicht nur die Menschen in den ärmeren Ländern darunter, sondern auch bei uns werden immer mehr Menschen genau davon krank. Angst und Panikstörungen, Burn Out, alle möglichen stressbedingten Erkrankungen - ich nehme wahr, dass es immer mehr Menschen betrifft und ich denke, dass es einen starken Zusammenhang gibt.

    Aber da kann doch Martita nichts für, wenn sie korrekt geparkt hat?

    Edit. Also ich würde es auch nicht gutheißen, jemand absichtlich zuzuparken. Hier muss man Glück haben, einen Parkplatz zu finden. Wenn genau ein Parkplatz frei ist, und der daneben hat mies geparkt, stelle ich mich da natürlich trotzdem hin.

    Sie hat nicht korrekt geparkt. Wenn man parkt, muss man jenen Abstand zu einem bereits parkenden Auto lassen, der es dem Besitzer ermöglicht, einzusteigen und auch wegzufahren (Wendekreis).

    Ich könnte mir vorstellen, dass es bei der Beifahrertür von untergeordneter Bedeutung ist, soweit es der Wendekreis zulässt (der Besitzer des fremden Autos muss dann beim Rausfahren mehr rangieren - das ist zumutbar), doch wenn sich beispielsweise rechts hinten eine Babyschale befindet, sieht die Sache schon wieder anders aus.

    Ok, ich dachte tatsächlich, dass bei einem markierten Parkplatz im Parkhaus die Markierung zählt.

    Jemanden zuparken will ich ja nicht, aber wenn es keinen anderen Platz gibt, weil mehrere SUVs auch noch mies eingeparkt die wenigen Plätze in Anspruch nehmen, dann krieg ich sehr schlechte Laune.

    Die bitterbōsen "Knöllchen" werde ich mir mal genauer anschauen, das finde ich ganz gut.

    Hat eigentlich jemand hier einen kurzen knackigen Text für ein Flugblatt, das Man großzügig allen nervigen SUV s im Stadtbild a die Scheibe pappen könnte. Das geht ja auch, ohne die Reifen platt Zu machen.

    Im Parkhaus sind diese Monster echt sehr häufig asozial geparkt. Ich quetschen mich notfalls daneben, korrekt auf "meinem" Parkplatz und steige notfalls durch den Kofferraum aus.

    5 cm reichen ja, solange ich nix anschramme.

    ich drücke die Daumen, dass es was wird mit der Stelle! Je nach der Vorgehensweise der Verwaltung kann es umgekehrt sein, dass Bewerber:innen, die direkt unbefristet eingestellt werden "müssen" bzw. ein Recht darauf haben könnten, sofort aussortiert werden.

    Aus der Erfahrung würde ich die Frage nach unbefristeter Einstellung erstmal nicht stellen, sondern höchstens wenn klar ist, dass sie dich wollen.

    Aber vielleicht kennt sich sonst noch jemand besser damit aus.

    Ich denke, der Satz ist zu allen Zeiten eher ein romantisches Bild von der Rolle der edlen Männer als Beschützer gewesen. Die bereits genannten Beispiele zeigen ja, dass das in einer wirklichen Notsituation eigentlich nicht praktisch relevant ist.