Beiträge von martita

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    Die Tierzahlen müssen einfach runter! Und dürfen nicht durch Importe ersetzt werden, sondern der Konsum tierischer Produkte muss auch runter!

    Und ja, auch der Energieverbrauch und die Flächenversiegelung müssen deutlich reduziert werden. d.h. unser Lebensstandard bzw. Konsumstandard kann nicht aufrechterhalten werden. Das ist die unbequeme Konsequenz, und die Landwirtschaft hat jedes Recht wütend zu sein, wenn von ihnen alles mögliche gefordert wird, während die Zusammenhänge nicht klipp und klar kommunziert werden. Wer sauberes Grundwasser und Biodiversität erhalten will, kann halt nicht jeden Tag Fleisch und Käse essen. geht nicht. Punkt.

    LilliMarleen , es ist alles richtig, was du schreibst, aber nicht vollständig. Ich komme von einem landwirtschaftlichen Betrieb in einer der intensivsten Vieh-Haltungs-Regionen Deutschlands. Und ich sehe und verstehe gut, was da passiert ist: es gibt zwar noch Kühe, aber die sind nicht draußen auf der Weide - nix mit Grünland. Es gab in der Vergangenheit viele Fläche, die feucht und nicht ackerbau-tauglich sind, sondern wo halt Kühe auf der Weide waren. Diese Flächen sind weg!!! Nicht versiegelt, sondern drainiert, umgebrochen, vollgegüllt und es stehen Getreidefruchtfolgen (viel Mais!) drauf, die mindere Qualitäten liefern. Das Trinkwasser aus dem Wasserhahn enthält fürs Aquarium zuviel Nitrat (die Grenzwerte für Menschen werden natürlich noch irgendwie eingehalten). Es gibt keine Brachvögel mehr, keine Kiebitze, keine Kuckucke und auch keine Nachtigallen. Kein Wiesenschaumkraut, keine Schlüsselblumen, keine Kuckuckslichtnelken mehr. Die Hecken und Knicks, die die Landschaft prägten, sind weg oder es wird jedes Jahr noch eine Furche näher dran gepflügt.
    Das ist das, was ich mit meinen Augen sehe und mit meinen Ohren höre (bzw die Rufe der Brachvögel nicht mehr).


    Mir ist sehr klar, dass diese Entwicklung NICHT die "Schuld" einzelner Landwirte ist, sondern an den Wirtschaftsstrukturen und der katastrophalen Agrarpolitik. Ich verstehe nur nicht, wieso irgendjemand den Status quo, der schlecht ist!!! verteidigt. Es muss doch andere Wege geben, bevor die landwirtschaftliche Produktion zusammen mit unseren Ökosystemen komplett an die Wand gefahren ist.


    Übrigens hat das Nitratproblem in unserem Landkreis durchaus konkrete Namen und Adressen hat, die in den 80 er Jahren einfach total unverantwortlich und "weil ich tu was ich will" mit Gülle wie bescheuert rumgesaut haben. Das war auch damals schon weit außerhalb jeglichen Sachverstandes. Seitdem gibt es Nitratprobleme im Grundwasser. Wer sich über Auflagen aufregt, soll sich bei denen bedanken, und nicht über die Grünen meckern.

    Ein Großteil der agrarwirtschaftlich bewirtschaftbaren Fläche geht für Tierfutter drauf,

    Nein, ein Großteil des Tierfutters entsteht (Milchvieh) auf Dauergrünlandflächen, die nicht ackerbaulich nutzbar sind, bzw. ist Ware, die die Qualitätsstandards für den menschlichen Verzehr nicht erfüllt (wobei man über einige Qualitätsstandards streiten könnte, aber festgelegt sind die halt so).

    Das ist nicht ganz richtig, oder wenn dann nur für einen Teil des Milchviehs.

    Die Schweineproduktion in den Niederlanden und auch in Deutschland kann nicht durch Grünland ernährt werden. Es wurden in der Vergangenheit und werden immer noch, große Flächen Grünland umgebrochen, die mit einem Riesenaufwand an Gülle für Mais nutzbar gemacht werden.

    Daher stammt unser

    Wieviele Kühe, Mastrinder und Schweine würden denn in Deutschland leben können, wenn sie mit Dauergrünlandfutter ernährt werden würden?

    Dann würde der Liter Milch 5-10 Euro kosten, und das Schweineschnitzel 50 bis 100 euro Pro kg..

    bei dem Video geht eine ganze Menge durcheinander - richtiges und nur so halbrichtiges, das auseinanderzudröseln würde mich mehr Zeit kosten, als ich da hineinstecken kann.

    Tatsache ist, wenn soviel mehr Tiere gehalten werden, als durch den Futterbau auf der Fläche des landwirtschaftlichen Betriebes ernährt werden können, muss viel Futter zugekauft werden. Das bedeutet, Nährstoffe (also Stickstoff) wird auf eine kleine Fläche konzentriert, bleibt aber nicht da, sondern geht in die Luft (Ammoniak oder Lachgas, beides hoch klimawirksam) oder in den Boden und das Oberflächen- und Grundwasser. Das wirkt sich sehr dramatisch z. B. auf die Biodiversität aus.

    Das ist ein Riesenproblem, deshalb ist es überhaupt nicht komisch, ein Ministerium für Natur und Stickstoff zu haben, und die Emissionen zu reduzieren.

    Es ist auch nicht unsinnig, zu dokumentieren, wo das Grundwasser schon sehr nitratbelastet ist (Rote Gebiete) und dort besondere Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere Verschmutzung zu verhindern.


    Richtig ist, dass das für die individuellen Landwirtschaftsbetriebe nicht immer einfach ist bzw. auch mit - im Vergleich zu bisher - höheren Kosten oder geringeren Erträgen verbunden sein kann. Es stimmt auch, dass die krassen Fehlentwicklungen - die unfassbare Konzentration der Tierhaltung auf kleiner Fläche, z. B. Niederlande oder verschiedene Regionen in Deutschland - nicht die persönliche Schuld von Landwirten sind, sondern sich mit der Agrarpolitik und dem Wirtschaftssystem so entwickelt haben.

    Daher ist auch die Wut total verständlich, wenn diese Menschen jetzt das ausbaden sollen. Dinge, die jahre und jahrzentelang als richtig und wichtig galten, als unvermeidlich (ich kann mich gut an die Diskussionen über Entwicklungen in der Landwirtschaft in meiner Kindheit erinnern, da war durchaus auch Zweifel und Sorge dabei, ob das "moderne" Modell "Wachsen oder Weichen!" "Spezialisierung ist wichtig! - nicht so viel verschiedenes produzieren, lieber nur Schweine und dann richtig statt ein Gemischtwarenladen mit Schweine, Kühe, Hühner und sonstwas" richtig und gut sein kann.

    Es hängt auch unfassbar viel Kapital darin, Ställe werden mit Krediten in Millionenhöhe gebaut - auf Familienbetrieben!


    Aber ein "Weiter so" führt auch in den Kollaps. Die Biodiversitätskrise ist eine Katastrophe! Stickstoff als Ammoniakemissionen in die Luft pusten, statt ganz gezielt und sparsam als Dünger verwenden ist auch eine Katastrophe!

    Sparsame Pflanzenschutztechnik wird nur dann entwickelt und praxisreif werden, wenn die Firmen und die Bauern dazu gezwungen werden.

    Es ging mir um Trump und seine besetzung des Supreme Court. Allerdings arbeite ich bei dem Punkt bemüht nach der Strategie: Verdrängung...

    Ja wahrscheinlich hätte das jeder Republikaner entschieden. Aber der hat diesen Richtern ihren Job verpasst und was die allein in den vergangenen 8 Tagen entschieden haben ist zum Mäusemelken.

    Das ist ja alles richtig. Aber Obama und Ruth Bader Ginsberg haben es tatsächlich auch vermasselt, sie hätte zurücktreten können und so den Platz für eine Berufung durch die Obama Administration schaffen können.

    ich finde, Nachtkerze und Stulle haben beide zu 100 % recht - es kann in Deutschland, insbesondere als internationale Familie durchaus sehr aufwändig sein, ganz normale Ämter-Angelegenheiten zu erledigen, und es gibt außerdem eine Menge zusätzlichen Papierkram, mit dem nicht-ausländische Personen nie im Leben in Berührung kommen.

    Und es gibt Unterschiede wie Tag und Nacht zwischen den Ämtern! Uni-Stadt mit internationalen Arbeitgebern oder Kleinstadt, in der man die erste Ausländerin seit Jahrzehnten ist, oder eben, wie an meinem Wohnort - ein sehr service-orientiertes, pragmatisches Ausländeramt. Und auch da gibt es die nette Sachbearbeiterin und den eher muffeligen Kollegen.


    Und außerdem war in den Ländern, in denen ich gelebt habe, die Bürokratie durchaus nicht weniger kompliziert und aufwändig! Mehrere Besuche in der Hauptstadt und stundenlange Prozeduren, um eine "Ledigkeitsbescheinigung" zu bekommen, die dann noch von 3 verschiedenen Stellen beglaubigt und überbeglaubigt werden musste, Geburtsurkunden, die nur am Geburtsort ausgestellt werden können und nur 3 Monate lang gültig sind - danach muss ein frischer Stempel draufgemacht werden, notariell beglaubigte Vollmachten für das Abholen des Kinderreisepasses, auch wenn beide Eltern mitkommen! - Demgegenüber waren die Termine in der Deutschen Botschaft wie Urlaub - 5 Seiten Formular ausfüllen und dann war es erledigt.


    Zur Pünktlichkeit: für meinen Mann ist es ein Riesenstress, Termine wahrzunehmen - er will unbedingt pünktlich sein, was dazu führt, dass bei einem Arzttermin um 14 Uhr mit halbstündiger Anfahrt, er nicht in der Lage ist, am Vormittag noch was anderes zu machen - in der ständigen Sorge, die Zeit zu vergessen. Was ich völlig entspannt einfach hinkriege, ist für ihn ein Riesenaufwand, mit ständigem Auf die Uhr schauen, Nachfragen, Wecker stellen, alles zurechtlegen.....

    auf jemanden dauernd warten macht schlechte Laune.

    Du könntest entweder dich gar nicht nach ihnen richten, also Sachen aus dem Keller holen, wenn sie da sind. Baby zum schlafen legen, wenn es müde ist, dann müssen sie halt warten, bis es wieder wach ist. Also versuchen, so grob Zeit zu haben, aber halt auch was anderes zu tun haben, was dann unterbrochen werden kann oder eben nicht.

    ein typischer Rat für Verabredungen lautet - sei nach möglichkeit pünktlich, und hab was zu Lesen dabei ;)


    oder du macht je nach Situation eine klare Ansage: Wenn ihr bis 14 Uhr hier seid, passt es noch, danach hab ich erstmal keine Zeit mehr. Also nicht: "in Deutschland ist es üblich" sondern "heute ist es mir wichtig, dass ihr pünktlich seid, ansonsten lieber an eine anderen Tag".

    Auch wenn es sehr individuell ist, wie ein veränderter Lebensstil zur Person und Familie passt, und was die jeweiligen glücklich macht, finde ich den Hinweis darauf, dass ein einfacheres Leben möglich ist und nicht unbedingt schmerzlicher Verzicht sein muss, sondern es eben auch möglich ist, dass man glücklich oder halt zufriedener damit wird, sehr wichtig.

    Und es gibt ja schon auch Auswirkungen auf andere: wenn mehr Familien ihren Kindern die Nutzung des ÖPNV vorleben oder Fahrrad fahren statt Elterntaxi, dann finden meine Kinder auch leichter Freundinnen und Freunde, die das mit ihnen gemeinsam tun - damit wird es sicherer und lustiger für alle. (Das ist jetzt aus einer Situation auf dem Dorf geschrieben). - Das ist ja die gleiche Diskussion wie mit den Schulwegen und der Sicherheit wenn die Kinder zu Fuß kommen versus rücksichtslose Elterntaxis.

    Wenn Menschen sich wieder mehr vor Ort für die Gemeinschaft engagieren, statt busy busy aufwändige Wochenendausflüge und mehrere Urlaube pro Jahr zu priorisieren, dann ist halt auch wieder mehr los auf dem Dorf (auch das ist direkt in meinem Umfeld zu erleben).

    Und nicht nur Kies-Gärten sind ansteckend, sondern es findet auch Nachahmer, wenn man sich traut, den Vorgarten mit einer bunten Blumenwiese zu gestalten und einen lebendigen, aber unaufgeräumten Garten wachsen zu lassen.

    als Kindergartenkind war ich auch manchmal mit meiner Mama in ihrer Grundschulklasse dabei.

    Als Vorgesetzte habe ich sogar schonmal ein (schlafendes bzw. stillendes) Baby in einem Bewerbungsgespräch auf dem Arm gehabt - die Bewerber:innen sind auch nicht schreiend weggelaufen.

    Und ich habe auch schon wissenschaftliche Vorträge gehalten, während mein Kind in einer Ecke des Raumes mit Kopfhörern versehen Petterson und Findus Videos angeschaut hat.

    Während und auch seit des Corona-Lockdowns habe ich das auch zunehmend bei männlichen Kollegen beobachtet, dass sie bei Videokonferenzen ein Kind auf dem Schoß kuscheln hatten, im Hintergrund Kinder Hausaufgaben machten, oder auch dass sonst so superwichtige Geschäftsmänner plötzlich ganz eingeschränkte verfügbare Zeiten hatten - "weil ich nachmittags mit den Kindern dran bin".

    Ich berichte auch mal kurz was Positives:

    ich habe gerade das Programm eines Fachkongresses im Herbst diesen jahres (DAS Event auf globaler Ebene in meinem Bereich, findet nur alle 4 Jahre statt) durchgeschaut und mir das vorläufige Programm für die Plenary Sessions durchgelesen: Es sind für jeden Tag super spannende, hochqualifizierte Frauen als keynote Speakerinnen eingeplant, an zwei Tagen sind beide Vortragende Frauen, für zwei Tage fehlt noch die Ankündigung des zweiten Vortrages, da kann ggf. noch ein Mann dazu kommen.

    Das finde ich toll! in Deutschland dominieren in diesem Fachgebiet noch ältere Herren als Professoren, da tut man sich zum Teil noch schwer, überhaupt mal ein Panel nicht rein männlich zu besetzen. international ist es schon etwas anders.

    Astarte : Du nutzt man dort bei genau gleich"rangigen": unter Kindern gleichen Alters (wenn sie aus dem Kindergarten raus sind, siezen sie sich irgendwann nicht mehr gegenseitig :D ) unter Geschwistern, die Eltern die Kinder - aber nicht umgekehrt, unter Arbeitskollegen oder Freunden


    oder in Spanien - da wurde ich dann verwundert angeschaut, wenn ich überhaupt Leute gesietzt habe, selbst am Flughafen die Beamten haben "Tu" gesagt.

    Und deswegen auch zum Teil im Fernsehen oder Filmen - dann gewöhnen sich die Kinder das auch an, was dann von den Älteren zum Teil als bedauernswerter Verlust an Kulturgut beklagt wurde.

    als sie noch kleiner waren, sprachen meine Kinder ziemlich konsequent im Präteritum statt im Perfekt, wenn es um die Vergangenheit ging.

    Ich habe das auf ihre Vatersprache Spanisch geschoben, wo das die üblichere Form ist. Und während der Spracherwerbsphase hörten sie Deutsch fast nur von mir - und durch die 1001 von mir vorgelesenen Bücher, da wird ja auch viel Präteritum genutzt.

    wg Spanisch - sie konnten auch schon im Kindergartenalter perfekt das "Sie" als Höflichkeitsform benutzen, das ist in Mittelamerika die gängigste Anrede selbst innerhalb von Familien. Im Kindergarten wurden die Erzieherinnen natürlich gesiezt (und haben ihrerseits als gute Sprachvorbilder natürlich auch die Kinder gesiezt). Das haben unsere Kinder dann eine Zeitlang genauso auch aufs Deutsche übertragen.

    Hier ist das auch üblich. Meine Kinder haben manchmal keine Lust dazu und kommen nicht mit.

    Ein Kind mag solche Dreier-Gespräche grundsätzlich nicht - hier gibt es Eltern-Sprechtage und Schüler--Sprechtage, wo immer jeweils die Schüler bzw. Eltern auch prinzipiell eingeladen sind. Da besteht dieses Kind drauf, den Schüler-Sprechtag allein wahrzunehmen und dass ich den Elternsprechtag auch allein wahrnehme. #weissnicht

    ist ja schon eigentlich off-topic, weil nicht mehr mit gender verknüpft:

    Ich fand es mal spannend, wie die Spiel-Logik von z. B. Fußball sich verändert, wenn es nicht Vereinssport ist (also wir trainieren, um zu gewinnen), sondern freies, unorganisiertes Spiel:

    In dem Fall müssen die Kinder es schaffen, genug Kinder zu motivieren, mitzuspielen. Wenn man kein ausgeglichenes Spiel hinkriegt, macht es den "nicht-Profis" keinen Spass, und man kann vielleicht gar nicht spielen weil die Mannschaft zu klein ist.

    Daher ist der wichtigere Teil eigentlich, dass sich eine frei gemischte Kindergruppe (z. B. Pausenhof) selbst solche Regeln gibt, dass alle ihren Spass haben. So trainieren sie nicht nur Fußball, sondern Rücksichtnahme auf verschiedene Interessen und Motivationen und das ausdiskutieren von Regeln.

    Von oben vorgegebene Regeln sind da eigentlich gar nicht so sinnvoll.

    Das wird dort eine sinnvolle Regel gewesen sein. Meine Tochter ist immer super genervt, wenn IM SPORTUNTERRICHT, wo TEAMplay extra gewertet wird, die Jungen aus der Mannschaft gezielt auch gegen die Mädchen der eigenen Mannschaft spielen und gegen die gegnerische Mannschaft natürlich. Ist ja im Fussball durchaus möglich - zwei oder drei aufeinander eingespielte Kumpel aus dem Vereinssport, die einfach niemals den Ball abspielen, sondern konsequent alle anderen außen vor lassen. Manchmal reicht ja eine einzige Person, die sich halt lieber den Fuß abhackt als zu einem Mädchen zu passen.

    manchmal haben die Autoren auch einfach die wissenschaftliche Grundlage genau falsch rum verstanden.

    Ich bin mal über einen Artikel gestolpert, in dem die Belastung von Obst und Gemüse mit Pflanzenschutzmitteln Thema war.

    Die Autorin hatte genau die richtige Quelle zitiert - das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit mit dem Jahresbericht zu diesem Thema. Aber sie hat in ihrem Artikel ein genau gegensätzliches Fazit zu den dort präsentierten Ergebnissen eingebaut, also einfach die am stärksten belasteten Obstaren als "besonders sicher" bezeichnet (das waren exotische und empfindliche Südfrüchte wie Papaya, Maracuya, Sternfrüchte, Avocados) und die Obst- und Gemüsesorten, bei denen praktisch nie Rückstände gefunden wurden als "mit Vorsicht zu genießen" (heimischer Anbau, Möhren, Erdbeeren, Spargel).

    Auf meine Rückmeldung zu dem Artikel habe ich nie eine Antwort bekommen...


    Manchmal ist es auch klar interessengeleitet, da mag ich nur auf diese obskure Studie zur Ökobilanz von Stoffwindeln aus den 90 er Jahren verweisen, die prakisch jede Person kannte, die mitbekommen hat, dass unsere Kinder in stoff gewickelt wurden. "Das ist doch total unökologisch mit dem ganzen Wasch-Aufwand, hab ich mal von einer Studie gehört." - Meine Antwort immer: Also benutzt du auc Wegwerf-Unterwäsche, weil das Waschen so aufwändig ist? Also wirklich, ich habe nie Stoffwindeln energieaufwändiger gewaschen als ganz normale Unterwäsche/Handtücher. Das ist für mich auch eine offensichtlich absurde Schlussfolgerung, die aber super weit verbreitet wurde.


    Oder der Fall, als jemand nach dem Verzehr einer bitteren Zucchini aus eigenem Anbau gestorben ist. Da wurde davor gewarnt, selber Zucchini aus Samen zu ziehen. - Anstatt davor, bittere Zucchini zu essen.

    martita Ich habe mich standhaft geweigert, von meiner Mutter Kochen zu lernen. Mittlerweile kann ich es trotzdem sehr gut, besser als sie. Ich esse halt auch gern lecker.


    Geschenke zum Abi? #heul

    och menno, das ist ja gemein.

    Mein Papa hat sich da durchaus als lernfähig erwiesen und ist inzwischen bolle stolz

    Meine Diplom-Abschlussnote hab ich per Telefon direkt weitergegeben - an dem Tag war Schützenfest im Heimatdorf, das wurde ein teurer Tag, weil mein Papa allen davon erzählt hat und Getränke ausgegeben hat #super

    Und zur Promotion hat er dann eine Party organisiert - mit Blaskapelle und allem Drum und Dran #applaus

    #prost auf alle, die es sich verdient haben und keine Blaskapelle bekommen haben. #knuddel

    ich habe da gerade heute nachgeschaut - es gibt doch verschiedene Preisstufen.

    Ein "global pass" mit 7 Tagen (= Bahn-Fahr-Tagen, nicht Gesamtreisezeit) kostet für Jugendliche bis 28 Jahen 251 Euro und für Erwachsene über 28 Jahren 335 Euro.

    Plus ggf. Reservierungen, nicht billiger, dafür aber sehr viel flexibler als Super-Sparpreise.