Wie traurig. Sie war eine ganz besondere.
Nie werde ich vergessen, wie sie in Manhattan "Ich war schon immer leicht rumzukriegen" gesagt hat.
Beiträge von AnneL
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Da gäbe es wiederum (inzwischen?) den Psychologentest, mit dem man bei entsprechender Erfolgsquote seinen Abi-Schnitt ausgleichen und damit zum Studium zugelassen werden kann. Hat mein Sohn gerade gemacht.
Den gab es vor einigen Jahren tatsächlich noch nicht, also zumindest habe ich das so verstanden.
Viel Erfolg deinem Sohn!Also wenn es stimmt, dass nur 30% der Plätze über den NC vergeben werden, gibt es für diese Leute doch noch andere Wege.
Bei den weiteren 70% fließen andere Kriterien mit ein, die Abi-Note ist trotzdem wichtig. Wahrscheinlich ist die im Ausgangsposting genannte Note schon eher im oberen Bereich der Skala, wo es noch eine realistische Chande auf einen Platz an einer deutschen Uni gibt.
Edit, weil vergessen: sandra herzlichen Glückwunsch deiner Tochter zum Studienplatz. Ich bin mir sicher, sie wäre auch eine gute "Menschen"ärztin geworden

Anderer Punkt: Das Recht auf freie Berufswahl ist in Deutschland grundgesetzlich geschützt (Art. 12 GG). Und mit dem Abitur(zeugnis) erwirbt man die Hochschulzugangsberechtigung, also das Recht an einer Uni zu studieren. Sowie ich es verstanden habe, können deswegen nicht einfach Regeln festgelegt werden (a là wer wird denn mal ein guter Arzt oder eine gute Bauingenieurin), sondern bei allen Auswahlverfahren muss die Abinote eine Rolle spielen.
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Man hat heute Tests für alles mögliche - warum nicht auch dafür mal wirklich gut geeihnete Tests entwickeln?
Die junge Frau in meinem anekdotischen Beispiel hat doch gerade über einen Eignungstest (TMS) ihren Studienplatz bekommen. Eignungstest spielen in dem "Vergabeverfahren" doch bereits eine wichtige Rolle. Neben Abi-Note, und diversen Kriterien, die die Hochschulen festlegen können.
Ich zitiere: "Auswahlgespräch, abgeschlossene Berufsausbildung oder Berufstätigkeit, besondere Vorbildungen, praktische Tätigkeiten, außerschulische Leistungen oder außerschulische Qualifikationen, die über die fachspezifische Eignung Auskunft geben".Bei der Zulassung zu den Medizin-Studiengängen wird also wesentlich mehr Aufwand getrieben als in anderen, die sich aus irgendwelchen Gründen gerade einer großen Nachfrage gegenübers sehen.
Und das Auswahlverfahren scheint sehr erfolgreich zu sein, weil es wenig Studienabbrecher gibt.
Das sind doch Fakten. Und dem gegenüber steht ein, in meinen Augen, eher diffuses Gefühl, dass "gute" Ärztinnen und Ärzte so nicht gefunden würden. Woran bitte macht ihr das fest? Mal abgesehen davon, dass wahrscheinlich jede eine andere Vorstellung davon hat, was eine "gute" Ärztin ausmacht.
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(jetzt nicht für Medizin gesprochen, da ist er mW bundesweit immer bei 1,0)
Ergänzung: allerdings werden aktuell nur 30% der Medizinstudienplätze bundesweit über diese Abiturbestennoten-Quote vergeben (Hochschulstart). Das heißt, für 70% der Studienplätze werden weitere Kriterien herangezogen. Deswegen braucht man für einen Medizinstudienplatz keine 1,0 Abinote. Und das ist schon eine ganze Weile so, wobei die genauen Regelungen sich mehrfach geändert haben.
Anekdotisches Beispiel: Die Freundin meiner Tochter wollte Psychologie studieren. Keine Chance mit ihrem Abi-Schnitt, bzw. nur an einer bestimmten Uni, wo sie aber nicht hinwollte. Irgendwie kam sie dann auf Humanmedizin, und hat mit einem sehr guten TMS-Ergebnis einen Studienplatz bekommen. Sie ist jetzt mit dem Studium fertig und sehr glücklich mit ihrer Wahl.
Es ist also gerade nicht so, dass es bei Medizin nur auf die Abinote ankommt.Jetzt könnte man sich natürlich auch fragen, warum man um alles in der Welt für ein Psychologiestudium eine 1,0 Abinote braucht? Und ob die Abinote eine gute Psychologin ausmacht. Tut nur keiner. Warum eigentlich?
Der NC drückt doch nur das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage an einem bestimmten Ort aus.
Ja. Eben.
Frage an alle, die der Meinung sind, das Vergabeverfahren für Medizin sei ungeeignet:
Die Abbrecherquote in diesen Fächern ist extrem niedrig. Und das bei einem langen, herausfordernden und schwierigem Studium. Sooo schlecht kann das Auswahlverfahren also gar nicht sein. -
Falls nicht, vielleicht bei wikiepedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Neckartal-Radweg
Dein Problem ist ja, dass du den ersten Tag nicht planen kannst. Deswegen würde ich wahrscheinlich nicht bis Heilbronn fahren, sondern einen netten Ort so 30 km hinter Stuttgart suchen.
Marbach zum Beispiel. Das ist eine hübsche Stadt, gibt zwar keine Juhe, aber bestimmt eine Pension oder so. Für den Fall dass du tatsächlich schon früh am Tag dort bist, kannst du ins Literaturmuseum, oder - falls heiß - ein Neckarschwimmbad auf dem Weg dahin besuchen, Neckarweihingen z.B.
Tag 2, entweder gemütliche 50 km bis Heilbronn (wurde oben ja schon genannt, inkl. Juhe) oder 70 km bis Bad Wimpfen. Was auch unbedingt eine Besuch wert ist. Allerdings auch wieder keine Juhe.
Dann sind es noch 140 bzw. 120 km bis Mannheim und da suchst du dir noch einen Ort dazwischen, wo du an Tag 3 ankommen willst. Und Tag 4 dann bis Mannheim.
Aus dem, was du schreibst, nehme ich an, du kennst Heidelberg. Sonst da natürlich einen Stopp.
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Wie sehe ich denn da die Entfernung zwischen einzelnen Orten?
In dem Radführer müsste für jeden Abschnitte (und ich denke in Stuttgart / Bad Cannstatt beginnt bestimmt ein neuer) eine Abbildung sein, wo die Orte der Reihe nach aufgelistet sind und die km-Angaben stehen. Dann erst folgt die Detailbeschreibung des jeweiligen Abschnitts, auch wieder Ort für Ort der Reihe nach. Und wieder mit km-Angaben dazwischen, das ist aber für den ersten Überblick weniger hilfreich.
edit: hier in der amazon-Leseprobe auf S.8. Ist jetzt aber nicht der Abschnitt, den du brauchst.
nochmal edit: ich sehe dein Problem. Gibt es das nicht nochmal detaillierter weiter hinten z.B. zumindest für den Abschnitt ab Stuttgart ?
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Ich plane diesen Sommer einen Teil des Nackartalradwegs zu fahren (alleine), von Stuttgart bis Heidelberg oder Mannheim. Allerdings bin ich mit der Planung heillos überfordert 😕 Wie habt ihr da den Einstieg gefunden?
Ich würde mir den hier kaufen oder in der Bücherei ausleihen.: https://www.esterbauer.com/bikeline/neckartal-radweg/
Ich bin damit letztes Jahr sehr gut gefahren. Anderer Fluss, aber auch absolute Anfängerin in Sachen mehrtägige Radtour planen. Für die Grobplanung (km-Abstände, Höhenmeter), Kurzbeschreibungen der Orte, aber auch die Unterkunftslisten und Detailkarten.
In unserem Fall war der sogar topaktuell, das hat natürlich auch geholfen. -
Falls sonst noch jemand Tipps für Bücher, B.D., Kinderzeitsxhriften für einen Französischanfäbger hat, gerne her damit.
Für einen Anfänger würde ich mich wahrscheinlich eher an so etwas halten: https://www.klett-sprachen.de/lektueren/fran…-lernjahr/c-441
Die einschlägigen Comics - also auch ein Asterix, den man auf D schon kennt - sind bestimmt zu schwer. Das frustriert eher.
Wir hatten mal ein kleines, bebildertes Geschichtsbuch, das eigentlich für junge französiche Grundschulkinder gedacht war. Da konnte man sich ganz viel aus dem Kontext und den Bildern erschließen. Das war sehr beliebt hier. Vielleicht könnte ihr in der Buchhandlung in Straßburg nach so etwas Ausschau halten. -
Noch gar nicht so lange her, war ich auch mit einem Teenager in Berlin, der die Stadt zum ersten Mal besuchte. Allerdings war mein Teenager alternsmäßig eher am oberen Ende der Teenie-Skala, so dass ich nicht weiß, ob das jetzt für euch passt. Spass gemacht hat es jedenfalls.
Diesmal nehmen wir einen Teenager mit, der noch nie dort war. Deshalb dachte ich dass wir mal so ein typisches Touristenprogramm machen.
Alex mit Weltzeituhr - rotes Rathaus - neu gebautes altes Schloss - Dom usw. bis zum Reichstag. Das könnte ein Tag sein.
Das auf jeden Fall ein Muss. Wir haben es umgekehrt gemacht, also vom Hauptbahnhof aus über Kanzleramt, Reichstag, Brandenburger Tor, Unter den Linden usw.
Allerdings haben wir es nicht bis zum Alex geschafft, das wurde dann ein Extra-Tag. Wir mussten zum Beispiel am Brandenburger Tor eine ganze Weile bleiben, weil dort eine Gruppe junger Leute ihre Hip-Hop Tanzperformance gefilmt hat. Dann wurden wir noch Zeugen eines Heiratsantrages. Da ist einfach was los
. Auf der Schlossbrücke waren die Hütchenspieler, kannte sie auch nicht usw.Ich würde das Humboldtforum (also das neugebaute alte Schloss) einbeziehen, und wenn auch nur, um auf die Dachterrasse hochzugehen wegen des Blickes. Berlin ist ja flach, da braucht es keine Riesenhöhe für einen Überblick. Marx-Engels-Forum fand mein Teenager auch sehr interessant, aber gut, die hatten da in der Schule auch schon soziale Frage und Marxismus gehabt.
Lohnt das Panorama dort? Welche Museen dort in der Nähe haben dann noch "beeindruckenden alten Kram" (keine Gemälde), der auch Jugendliche interessieren könnte.
Ich selber war vor einigen Jahren mal im Panorama und fand es sehr gut. Wir waren ohne Kinder dort und haben uns wirklich lange aufgehalten. Ich könnte mir schon vorstellen, dass das auch für Jugendliche passen könnte. Ist halt nicht ganz billig.
Würde die Nofretete unter "beeindruckender alter Kram" fallen? Die wäre in einem der Museen auf der Museumsinsel. Da war ich aber noch nie
. Mit dem Teenager war ich im Futurium, das war gut, wenn auch nicht ganz so Futur, wie man das vielleicht erwarten würde. Ist aber umsonst, also wenn es nichts ist, ist auch nicht viel verloren. Junge Leute sind jedenfalls die Zielgruppe.Was könnte man sonst noch so machen?
Eastside-Gallery hatte sich mein Teenager selber gewünscht. Ich weiß allerdings nicht, wie das im Sommer ist, da ist bestimmt viel los.
Und vielleicht doch die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Zumindest die Außenausstellung, wo man den Aufbau der Mauer sehen kann. Dann kann man immer noch entscheiden, ob man das jetzt vertiefen möchte.Viel Spaß! Was ich bei fremden Kindern immer als eine gewisse Herausforderung erlebt habe, ist dass man nicht weiß, wie lauffreudig die sind, oder anders gesagt, wie fit.
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Ich würde sagen, deutlich mehr als 30.
Und es wurde geführt von zwei Lehrkräften. Also kein gebuchter, professioneller Stadtrundgang. Die Infos gingen auch nicht sehr in die Tiefe. Aber es ging an interessanten Orten vorbei, am Nationalmuseum das kleine Mahnmal für Jan Palach gleich am Anfang, Prager Frühling, Wenzelsplatz, Eis essen, dann rein ins Getümmel und geradewegs zur Astronomischen Uhr und dem Altstädter Ring. Mit Jan Hus und dem Konstanzer Konzil, können grad die Süddeutschen oft was anfangen. Zurück und über die Karlova zur Karlsbrücke. (Ich habe mir sagen lassen, dass auch die Locals ihre Trdelnik da essen, weil lecker). Sie sind dann gar nicht über die Karlsbrücke rüber, sondern direkt zum Letna und Metronom, Aussicht genießen, Überblick verschaffen, Skatern zusehen. Und dann obenrum zur Prager Burg, zum Palais Lobkowicz, wunderschönes Gebäude (und Bezug zu 1989, DDR-Flüchtlinge). -
Hermine Die Studienfahrt meiner Tochter ging auch mit der ganzen Stufe nach Prag. Sie waren in einem Hostel in Holešovice. Die Altstadt, Wenzelsplatz, Bahnhof etc. sind von dort mit Straßenbahn oder Metro schnell erreichbar. Dort war Platz für alle, es war bezahlbar und hat allen gut gefallen. War vor Corona. Es gibt mehrere Hostels in der Ecke; wenn es dich interessiert kann ich dir den Name auch schreiben.
So viel ich weiß, fahren Metro und Straßenbahnen bis Mitternacht, danach fahren Nachstraßenbahnen (und wahrscheinlich auch Nachtbusse).Zum Programm: Was sie damals sehr abtörnend fand, war eine Stadtrundfahrt mit dem Bus am ersten Tag. Hop-on, hop-off, überall gewesen, alles gesehen, viel mit dem Bus im Stau gestanden, nie wieder!
Auf einer Orchesterreise haben sie das ganz anders gemacht: vom Bahnhof (hl.n.) aus zu Fuß zum Muzeum, den Wenzelsplatz runter, durch die Altstadt zur Karlsbrücke, auf der anderen Moldau-Seite zum Letna hoch, Aussicht beim Metronom genießen, chillen. Das fanden alle Beteiligten gut, sind vielleicht 3 km, man sieht unterwegs viel, kommt an Hauptsehenswürdigkeiten vorbei und hat was getan. Kann ich gerne auch noch mehr Details liefern.An nicht so überlaufenen, aber tollen Orten würde ich das DOX https://www.dox.cz/en in den Ring werfen. Die haben tolle Ausstellungen, und man kann dort auch einfach nur in einer coolen Umgebung abhängen. Und falls Kunst Thema ist, den Veletržní Palác, mein persönlicher Favorit, gehen aber auch junge Leute hin
https://www.ngprague.cz/en/about/10-reasons-to-visit -
Wahrscheinlich haben sie nicht nur mit dir, sondern auch mit anderen Eltern gesprochen. Und wahrscheinlich haben diese anderen Eltern eine andere Einschätzung als du geliefert. Schreibt doch auch Peppi-Minttu, ich zitiere sie mal:
Ich kenne ja auch Familien, wo die Kinder auf die von Mausehaken genannte Schule gehen. (Wir wohnen im gleichen Stadtteil) Aber so extreme Schilderungen habe ich noch nicht gehört. Vielleicht hat sich, seit dem dein Sohn da war, doch schon etwas verändert.
Aus der Kitagruppe meiner Tochter, sind außer ihr alle Vorschüler auf die Schule gegangen. Ganz so schlecht kam der Ruf der Schule bei mir daher bis jetzt nicht an. Vielleicht haben deine Nachbarn auch noch mit anderen Eltern gesprochen.Meine Kinder sind auch auf die Sprengel-Schule gegangen, obwohl die meisten um uns herum Umschulungsanträge gestellt haben. War ok. Schulen ändern sich halt auch.
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Fiona Scott Morton wird es doch nicht:
Designierte EU-Chefökonomin gibt aufBevor sie ihren Posten in der EU-Generaldirektion Wettbewerb antreten konnte, macht die US-Wirtschaftsexpertin Scott Morton einen Rückzieher: Kritiker hatten…www.tagesschau.deNach Kritik an Personalie
Designierte EU-Chefökonomin gibt aufStand: 19.07.2023 10:12 Uhr
Bevor sie ihren Posten in der EU-Generaldirektion Wettbewerb antreten konnte, macht die US-Wirtschaftsexpertin Scott Morton einen Rückzieher: Kritiker hatten mögliche Interessenkonflikte befürchtet.
[...]
Zuvor hatten Christdemokraten, Sozialdemokraten, Grüne und Liberale im EU-Parlament die Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager aufgefordert, die Berufung rückgängig zu machen [...]
Vor allem aus Frankreich waren wegen eines möglichen Interessenkonflikts Bedenken wegen der Personalie geäußert worden. [...]
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Vielleicht hat sie die Liste von hier schon bekommen:
Studienführer - Deutsch-Französische Hochschule
Wenn nicht, ist das guter Überblick über mögliche binationale Studiengänge.
Die Seite hat auch Erfahrungsberichte, Videos und viele Infos.
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immerwaslos Danke für das Video!
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Wir haben kein eigenes Auto und daher viele Sommerurlaube ohne Auto gemacht.
Deutsche Nord- und Ostseeküste funktionierte gut, mehrmaliges Umsteigen bei An- und Abreise unbegriffen. An der Nordsee waren wir immer auf einer autofreien Insel, an der Ostsee am Darß, in Rerik und in Boltenhagen. Wir hatten immer Ferienwohnungen, in Boltenhagen damals ein Häuschen auf einem Campingplatz, das war wirklich schön. Fahrräder immer vor Ort ausgeliehen und zwei große Gepäckstücke vorgeschickt. Zumindest als die Kinder klein waren, sobald wir in der "Jede(r)-ein-Rollkoffer"-Phase angelangt waren eher nicht mehr.
Wie macht ihr das mit den Kindersitzen? Das ist das, was mich an "das letzte Stück mit dem Taxi" immer etwas schreckt.
Ganz ehrlich: in der doch sehr kurzen Zeit, als das relevant war, haben wir die Kinder für ein "letztes Stück Taxi" auf das gesetzt, was eben da war. Das ist aber eine Weile her, und ich denke, dass man heutzutage bei der Taxi-Buchung angibt, dass der Fahrer einen Kindersitz, der mehr ist als eine Sitzerhöhung ist, mitbringt. Also mit ein bisschen Vorlauf sollte das machbar sein.
Frankreich finde ich jenseits der großen Städet ohne Auto schwierig. Da haben wir unser Carsharing genutzt. Allerdings waren wir da auch immer zelten - denn zumindest an der Atlantikküste ist es während der Sommerferien eigentlich illusiorisch / schweineteuer eine feste Unterkunft auf einem Campingplatz oder eine Ferienwohnung zu buchen. Also einigermaßen in Strandnähe.
Letzten Sommer waren wir in Italien. Mit Zug und Bus. Und das war wirklich gut! Pünktliche Züge, Anschlüsse, die funktionieren! Ein Traum.
Falls es dir weiter südlich zu warm ist, würde ich nach Südtirol bzw. in die Dolomiten fahren. Von Süddeutschland aus problemlose Anreise mit dem Zug, und, soweit ich das jetzt gesehen habe, vor Ort ein wirklich gutes Bussnetz. Meine Kinder haben die Verbindungen immer mit Google gesucht und zuverlässig gefunden. Musste ich leider zugeben.
OpenStreetMap zeigt auch die Bushaltestellen und man kann dann konkret suchen, welche Busverbindungen es vor Ort bzw. in der Nähe einer Ferienwohnung tatsächlich gibt. So mache ich das immer.
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Das bewegt mich heute schon den ganzen Tag.

Sie hat immer Optimismus, Fröhlichkeit und Menschenfreundlichkeit ausgestrahlt.
Ihr grandioser Erfolg bei der Winterolympiade 1976 ist mir gut in Erinnerung. Wir haben als Kinder tagelang "Skirennen" bei uns im Treppenhaus gespielt. Natürlich ohne Ski!
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campari Ich bin freiberuflich tätig und mache eine Einnahmen-Ausgaben-Überschuss-Rechnung. Vielleicht ist das ein Unterschied.
Ich weiß nicht, was die obigen Zitate unter "steuerlich absetzbar" oder "beim Finanzamt geltend machen" verstehen.
Bei mir ist es so:
Ich trage alle Ausgaben, also auch die Fahrtkosten in eine Ausgabenliste ein. Bei mir sind Fahrtkosten meist Fahrkarten, aber auch Taxi-Rechnungen oder Car-Sharing-Kosten. Die liste ich alle auf.
Alle Einnahmen liste ich in der Einnahmenliste auf. Wenn der Kunde Fahrtkosten bezahlt, schreibe ich die jeweiligen Fahrtkosten mit auf die Rechnung. Also entweder Kilometergeld oder Fahrtkarten etc. In der Höhe habe ich dann also zusätzliche Einnahmen. (Bei Fahrkarten o.ä. muss man aufpassen, dass man sie netto ansetzt, bevor man dann auf die ganze Rechnungssumme die MwSt. drauf rechnet, aber das tut jetzt nichts zur Sache).
Am Ende ergibt sich aus Einnahmen minus Ausgaben der Überschuss. Wenn die Fahrtkosten vom Kunden übernommen werden, tauchen sie zweimal auf, einmal als Ausgabe und einmal als Einnahme und sind für den Überschuss damit "neutral". Die Vorlage habe ich von meiner Steuerberaterin und mache es seit 25 Jahren so. Vielleicht machst du das anders und dann war mein Hinweis für dich nicht relevant, sorry.
Ich nutzte kein eigenes Auto, sondern allenfalls Car-Sharing.
Aber wenn ich mein privates Auto geschäftliche nutzen würde, würde ich letztlich die Kosten dafür genauso in die Ausgabenliste eintragen. Meines Wissens kann man entweder ein Fahrtenbuch führen und am Ende nach einem Schlüssel, der sich aus dem Verhältnis private / geschäftliche Fahrten ergibt alle Autokosten aufteilen und die geschäftlichen in die Ausgabenliste übernehmen. Oder alternativ für geschäftliche Fahrten 30ct (?) pro km als Ausgaben ansetzten.
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Allerdings habe ich da noch ein Verständnisproblem:
Falls ich dem Kunden Anfahrt berechne, sind das dann Einnahmen, die ich versteuern muss?
Denn dann macht es ja noch weniger Sinn, sich die Anfahrt bezahlen zu lassen...
Aber du setzt doch auf der Ausgabenseite die Fahrtkosten entgegen.
Also mal angenommen, du hast 40 km Anfahrt (insgesamt, hin un zurück). Dann setzt du als Ausgaben entweder die tatsächlichen Fahrtkosten an (so mache ich das) oder eben die 30ct pro km. Würde also z.B. 12 Euro Fahrtkosten machen, die du ein deiner EÜR als Ausgaben geltend machst.
Wenn du dem Kunden die Fahrtkosten berechnen kannst, generierst du in gleicher Höhe Einnahmen. Steuerlich ist das ein Null-Summen-Spiel.
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Ich kenne es so, dass die Tarifabschlüsse des öffentlichen Dienst von kirchlichen Trägern im Grundsatz übernommen werden.
Ob das alle kirchlichen Träger tun, weiß ich nicht.
edit: Antwort bezog sich auf Rugosa