Beiträge von AnneL

    Ich glaub auch in Ba-Wü ist die Verzahnung von Kommunion und 3. Klasse Reli nicht bzw. kaum vorhanden. Davon abgesehen wünschte ich auch die evangelischen Kinder würden in ihrem Reliunterricht erfahren was Kommunion überhaupt ist.


    Also laut Bildungsplan Baden-Württemberg gibt es "ein bisschen" Verzahnung zwischen Erst-Kommunion und katholischer Reli. Und die Evangelischen erfahren, was Kommunion ist. Ich habe versucht, den entsprechenden Teil aus dem aktuellen, funkelniegelnagelneuen Bildungsplan heraus zu kopieren:


    Katholisch (Reli, 3. Klasse, Unterpunkt Kirche):
    Denkanstöße:

    • Wie werden die Kinder angeregt darüber nachzudenken, warum es unterschiedliche christliche Konfessionen gibt?
    • Welche Möglichkeiten haben die Kinder, religiöse Räume unter Berücksichtigung kirchenraum-pädagogischerPrinzipien zu erkunden und zu erschließen?
    • Welche Möglichkeiten der Kooperation mit der evangelischen Lerngruppe gibt es (gemeinsame Erkundungen, Unterrichtsphasen,Gottesdienste)?
    • Welche Gelegenheiten der Zusammenarbeit mit dem evangelischen Religionsunterricht bieten sich an?
    • Welche Möglichkeiten der Kooperation mit der syrisch-orthodoxen oder der altkatholischen Lerngruppe bieten sich an, wenn diese ander Schule eingerichtet sind?

    Teilkompetenzen

    • aufzeigen, was die katholische und evangelische Kirche verbindetund unterscheidet (zum Beispiel Vaterunser, Kirchenraum, Feste undFeiern, Sakramente)
    • ein Beispiel für gelebte Ökumene beschreiben

    Denkanstöße:

    • Wie können die Kinder, die sich auf die Erstkommunion vorbereiten, durch eine Kooperation mit der Kirchengemeinde begleitetwerden?
    • Wie kann berücksichtigt werden, dass nicht alle Kinder, die am Religionsunterricht teilnehmen, zur Erstkommunion gehen?
    • Anhand welcher biblischen Zeugnisse und Symbole (Ich-bin-Worte Jesu; Brot und Weg) können sich die Kinder die Bedeutung derSakramente erschließen?
    • Wie können die Kinder ihr Wissen über bekannte Kirchenfeste aus den Klassenstufen 1 und 2 vertiefen? Welche Feste könnensie darüber hinaus neu kennenlernen?
    • Wie wird den Kindern deutlich, warum Heiligenfeste gefeiert werden? Wie können sie sich erschließen, was an Legenden bis heute„wahr“ und für Menschen wichtig ist?

    Teilkompetenzen:

    • am Beispiel des Sakraments der Eucharistie sowie des Sakramentsder Buße und Versöhnung darstellen, dass SakramenteZeichen der Zuwendung Gottes sind
    • Feste und Zeiten des Kirchenjahres (Advent und Weihnachten,Passion und Ostern, Pfingsten, ausgewählte Heiligenfeste) aufbiblische Erzählungen, Legenden, Bilder oder Symbolebeziehen

    Denkanstöße:

    • Wie werden die Kinder auf eine reflektierte Teilnahme an religiösen Ritualen, Andachten und Gottesdiensten vorbereitet?Wie können die Kinder in die Planung und Gestaltung von gottesdienstlichen Feiern einbezogen werden?
    • Nach welchen Kriterien wird ein Fundus von Liedern, Gebeten, Texten angelegt, der immer wieder zum Einsatz kommt?

    Teilkompetenzen:

    • Angebote der Kirchengemeinden vor Ort und eigeneMitwirkungsmöglichkeiten beschreiben (zum BeispielGottesdienst, Kinderbibeltage, Kinderchor, Ministrantinnen undMinistranten, Sternsinger)
    • religiös-spirituelle Angebote in der Schule reflektiertgestalten


    Evangelisch (Reli, 3. Klasse, Unterpunkt Kirche und Kirchen):
    Denkanstöße:

    • Welche Möglichkeiten haben die Kinder, religiöse Räume unter Berücksichtigung kirchenraumpädagogischerPrinzipien zu erkunden und zu erschließen?
    • Welche Möglichkeiten haben die Kinder, Symbole und Symbolhandlungen ganzheitlich zu erfahren und zu erschließen?
    • Inwieweit wird sensibel berücksichtigt, dass auch nicht getaufte Kinder am Religionsunterricht teilnehmen?
    • Wie werden die Sakramente Taufe und Abendmahl mit dem Angebot von Konfi 3 / KU 3 verknüpft?
    • Wie kann eine Kooperation zwischen Schule, Kinder- und Jugendarbeit und Kirchengemeinde hergestellt und gestaltet werden?
    • Welche Möglichkeiten der konfessionellen Kooperation werden genutzt?

    Teilkompetenzen:

    • die Bedeutung von Symbolen (zum Beispiel Kreuz, Wasser, Brot,Weinstock, Taube, Fisch) und Handlungen (Taufe, Abendmahl, Segen)beschreiben
    • Kirchengemeinde(n) vor Ort erkunden und an Beispielen dieVielfalt von Gemeindeleben darstellen
    • Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Konfessionen (zumBeispiel Kirchenraum, Feste im Kirchenjahr, Rituale)beschreiben

    Denkanstöße:

    • Wie wird die Unterscheidung zwischen Kirchenjahr und Kalenderjahr deutlich?
    • Wie können die Kinder ihre Fragen, Vorstellungen und Deutungen zu den Begriffen „Himmel“ (sky/heaven) und„Geist“ ins Gespräch bringen?
    • Welche Möglichkeiten haben die Kinder, Feste und Bräuche mit verschiedenen Sinnen zu begreifen, zu erleben und zu verstehen(zum Beispiel symboldidaktische und performative Elemente)?
    • Wie wird mit der Vielfalt von Bräuchen und deren medialer Präsenz kritisch umgegangen (zum Beispiel Weihnachtsmann, Osterhase,Halloween)?

    Teilkompetenzen:

    • die Bedeutung der Feste und Festzeiten (Advent undWeihnachten, Passion und Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten,Reformationstag) erläutern und sie in das Kirchenjahreinordnen

    Denkanstöße

    • Wie werden die Kinder auf eine angemessene und verständnisvolle Teilnahme an religiösen Ritualen, Andachten beziehungsweiseGottesdiensten vorbereitet?
    • Wie werden die Kinder unter Berücksichtigung des Prinzips der Freiwilligkeit in Planung, Gestaltung und Weiterentwicklung vonAnfangs- und Schlussritual einbezogen (zum Beispiel Segen, Gebet, Stille, Lied, Musik, Tanz)?
    • Welche Rolle spielen dabei Medien (zum Beispiel gestaltete Mitte, Lied- und Gebetsheft, Bilder) für die Motivation der Kinder?
    • Wie wird religiöse Sprache gefördert und gepflegt?
    • Welche Formen der Zusammenarbeit mit kirchlichen Kinder- und Jugendgruppen sind möglich?

    Teilkompetenzen:

    • Rituale, Andachten und (Schul‑)Gottesdienste im Kirchenjahrbeziehungsweise Feste und Feiern im Jahreskreis mitplanen undmitgestalten
    • gelebte Ökumene beispielhaft darstellen (zum Beispielökumenische Gottesdienste, Unterstützungsprojekteweltweit)

    Mit Interesse lese ich in den unterschiedlichsten Medien, dass Politiker der aktuellen Regierung Forderungen aufstellen, für die sie die Bürger vor einem halben-dreiviertel Jahr noch als Rechtspopulisten und Pack beschimpft haben.

    Das lese ich wiederum nicht mit Interesse, sondern mit Schrecken.
    Denn das ist genau die Richtung, in die es nicht gehen sollte.

    Aber tatsächlich glaube ich mit Blick auf die AfD im Augenblick, dass sich hinter den Anti-Flüchtlingsparolen nur eine große Luftblase verbirgt, die ihren Selbstzweck im populistischen Erfolg hat und dass das viel zitierte Parteiprogramm nur geschrieben wurde, um es den etablierten Parteien rhetorisch entgegenhalten zu können, nicht, um es umzusetzen. Auf den Wahlplakaten tauchen diese Gesichtspunkte nicht auf, sondern allein die Flüchtlings- und Islamproblematik. Dahinter steckt m.E. die Absicht, genau den von Ohnezahn oben beschriebenen Mechanismus, der sehr erfolgreich ist, weil es leichter ist zu zerstören als zu erschaffen, in Gang zu setzen.

    Ich denke, das trifft es sehr gut.

    musste gestern bei der "Berliner Runde" im ARD so lachen: Die AfD war nicht eingeladen, weil - wie erklärt wurde - in der Berliner Runde nur Bundestagsparteien sitzen.Und da wäre die AfD schliesslich nicht dabei.


    Aha: Es wird über eine Landtagswahl diskutiert, in der eine Partei über 20 % aus dem Stand eingefahren hat und (man muss nur mal die Minusprozente gegenüber der letzten Landtagswahl zusammenzählen) die allen anderen Parteien die Wähler abgenommen hat und diese Partei ist nicht dabei?

    Ähm, aber so ist das eben bei der Berliner Runde nach einer Landtagswahl. Dieses Format gibt es bestimmt seit 40 Jahren, hieß früher Bonner Runde, und auch in der Vergangenheit war es hin und wieder ziemlich kurios, dass die große Aufreger-Partei der jeweiligen Wahl in der Runde gar nicht vertreten war. Daher wüsste ich jetzt nicht, warum es ausgerechnet für die AfD geändert werden sollte.


    Man sollte doch bitte auf dieses AfD-Opfer-Geseiere - "seht her, so gemein gehen die etablierten Parteien mit uns um, und die Lügenpresse und die bösen Medien etx." - nicht hereinfallen. Das machen die doch systematisch. Hier war es zuletzt die Landtagsvizepräsidentschaft, hat die AfD nicht bekommen, oh wie gemein, kein Wunder, dass es Politverdrossenheit gibt, etc., war aber nur ein ganz normaler Vorgang, aber Hauptsache zwei Tage Geschimpfe und Geschrei über die Ungerechtigkeit gegenüber der AfD.



    Und wen bitte soll ich aus den Reihen dieser Hanseln wählen?

    Irgendeiner wird schon dabei sein, der besser ist als die AfDler. Ich finde, man muss das pragmatisch sehen. Und dann gibt es ja immer noch die Tierschutzpartei.

    Zwei Sachen, die unsere Kinder toll fanden: Tretboot fahren auf der Moldau (entweder direkt an der Karlsbrücke oder eine Brücke weiter südlich), das bietet auch tolle Fotoperspektiven. Und zweitens das Museum für moderne Kunst, Veletržní palác in Holesovice.


    gibts eigentlich nachhaltige mode made in cz?

    Ich kenne nur ein Label aus Brno, die unterstützen junge Roma und machen schön farbenfrohe Mode:
    http://www.gypsymama.cz/kolekce/ Leider weiß ich nicht, wo man die in Prag kaufen kann.

    mala strana, dafür kein parkplatz in der nähe und nicht ganz so schick, oder in karlin nahe moldau, dafür mit parkplatz und sehr modern und hübsch...

    Ich würde Karlin nehmen. Nicht so touristisch wie die Kleinseite, mehr drin im richtigen Leben. Und prima angeschlossen mit Tram und Metro.
    Wir waren dieses Jahr in Prag 3, also auf der anderen Seite des Vitkov-Hügels, allerdings in einer Pension. Uns hat es gut gefallen. Wenn es bei euch reinpasst: rauf auf den Hügel und vorlaufen bis zum Žižka-Denkmal. Toller Blick über die Stadt, super zur Orientierung.

    Da ich jeden Tag an die Familie aus Honkong denke, habe ich heute gegoogelt, wie es den Opfern des Würzburger Anschlags inzwischen geht:
    http://www.br.de/nachrichten/u…opfer-aus-klinik-100.html
    Die Spaziergängerin, die der Angreifer auf der Flucht attackierte, wurde aus dem Krankenhaus entlassen.
    Das chinesische Ehepaar und seine Tochter sind noch in der Uni-Klinik, sind aber außer Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung. Der Verlobte der Tochter liegt weiterhin mit schwersten Schädelverletzungen im künstlichen Koma. Wann er langsam und schrittweise wieder zurückgeholt werden kann, ist noch unklar.


    Natürlich ändert es nichts an der Qualität des Verbrechens, aber die Vorstellung, dass da eine Touristenfamilie tausende von Kilometern von zuhause entfernt auf dem Rückweg von einem Ausflug in einem deutschen Regionalexpress dahin gemetztelt wurde, hat mich ganz besonders erschüttert. Ich hoffe, dass sich auch der junge Mann erholt, obwohl es nicht besonders gut klingt.

    Allerdings finde ich, dass es doch öfter Mütter gibt, die auf die Entfernung drängen, weil die ständigen Kranktage der Kinder natürlich schwierig sind. Aber zum Glück zögern die Ärzte das dann oft raus. Hab ich zumindest in meiner Umgebung schon oft beobachtet.So nutzlos sind die Teile halt dann doch nicht.

    Melone, du verwechselst Rachenmandeln und Gaumenmandeln. Kalliope meinte die Polypen (Rachenmandeln). Wenn die verhaltnismäßig groß sind, ist die Belüftung zwischen Rachen und Ohren schlecht. Das kann ein Grund für häufige Mittelohrentzündungen sein und für Paukenergüsse, die nicht weggehen, und andere Dauerinfektionen. Magen-Darm versacht das aber eher nicht ..
    Man kann dann die Polypen verkleinern ("rausnehmen") und damit die Belüftung des Mittelohrs verbessern. Das hat nichts mit einer Entfernung der Gaumenmandeln - das was du meinst - zu tun. Das ist ein größerer Eingriff und wird nur gemacht, wenn die Mandeln kaputt sind. Dann können sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen und schaden mehr als dass sie nutzen. Man kann ja schon sehr klar unterscheiden, ob jemand dauernd Mandelentzündung hat oder halt nur eine infektreiche Zeit durchmacht.

    Ich weiß ja nicht wie das bei euch mit dem Jugendschutzgesetz ist - hier steht jedenfalls drinnen, dass Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nach 23 Uhr nicht mehr - ohne Erwachsene - in der Öffentlichkeit sein dürfen.

    Sprichst du von Deutschland?
    Da regelt das Jugendschutzgesetz den Besuch von Tanzveranstaltungen, Gaststätten und Kinos.
    Abgesehen davon dürfen Jugendliche selbstverständlich auch nach 23 Uhr ohne Erwachsene in der Öffentlichkeit sein. Wie lange sie sich tagsüber, abends oder nachts alleine in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen, liegt allein im Ermessen ihrer Eltern, das regelt kein Gesetz. Insofern kann sich kein Campingplatzbesitzer auf das Jugendschutzgesetz berufen, wenn er Jugendliche von seinem Campingplatz jagt.


    Es tut mir leid, dass die beiden Mädels so eine doofe Erfahrung machen mussten. Gottseidank hat sich eine gute Lösung gefunden. Ich finde solche Regelungen aber sehr unfair und gängelnd dem abenteuerlustigen Teil der Jugend gegenüber. Man muss sich mal vorstellen, was los wäre, wenn umgekehrt mit Rentnern so umgegangen würde.



    glaube das es rechtlich auch schwierig ist.

    Magst du sagen, was du damit meinst? Also was an der Übernachtung 15-Jähriger auf einem Campingplatz rechtlich schwierig sein soll? Ich stehe da nämlich völlig auf dem Schlauch.

    Ich möchte, dass es völlig selbstverständlich ist, dass Erzieherinnen das tun dürfen. Auch ohne Dokumentation und ohne dass Eltern vorher zustimmen müssen. Weil das- in meinen Augen - einfach selbstverständlich ist und Bestandteil der Betreuung in Kita und Hort.


    Ich musste beim Lesen dieses Threads ein paarmal wirklich tief durchatmen. Irgendwo ist da doch der gesunde Menschenverstand völlig abhanden gekommen, oder? Mag schon sein, dass ich als Mutter manches anders machen würde, wenn ich das Kind selbst betreuen würde. Aber, wenn mein Kind in Kita oder Hort ist, dann betreue ich es nicht, dann sind andere Erwachsene in charge und die müssen ganz selbstverständlich die notwendigen Dinge - wie Wunde desinfizieren und Sonnencreme auf das Kind verteilen - tun dürfen (und müssen).

    Das müsste doch von der Aufgabenstellung abhängen

    Na ja, die Aufgabenstellung war "Schrägbild". Und meines Wissens ist das immer so definiert: Vordere Fläche zeichnen. Nach hinten verlaufende Kanten um die Hälfte verkürzen und im 45 Grad Winkel zeichnen. Hintere Fläche zeichnen.
    In den "45 Grad" steckt eigentlich drin, dass nach rechts gezeichnet werden muss , sonst wären es ja 135 Grad. Also ich fürchte, es ist ein Fehler.