Beiträge von asreileeth

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    J. Fuhr mit 1,50m (und da war sie keine 11, eher 10,5 und hatte deutlich über 36kg) ohne Kindersitz und ohne Erhöhung. Ab 1,50m darf man ohne, der Gurtverlauf war okay, fertig. Meine Kinder hatten in dem Alter eher kürzere Beine und einen langen Oberkörper. In den Sitz passte sie da schon lange nicht rein, Schulterbereich zu knapp, Rückenlehne zu kurz. War ein Römer Kid , also ein absoluter Standardsitz. Die Sitzerhöhung war von der Fläche her auch eher grenzwertig gegen Ende.

    S. Ist jetzt 11, es fehlen paar cm auf die 1,50m, noch nutzt sie die Erhöhung, aber vermutlich nimmer lange. Auch hier, Gurt passt. Sitz ist seit einigen cm knapp, daher Erhöhung.

    J. Ist damit schon vor der weiterführenden über 1,50m gewesen, da November Kind und somit mit 6,75 Jahren eingeschult, s. Wird erst in der 6. Klasse ganz ohne Sitz fahren, früh eingeschult. Sie ist in der Klasse eher eine der kleineren, die anderen waren eher wie j., insofern kann der Eindruck, dass die Kinder in der 5. Alle ohne fahren, auch mit der Größe zu tun haben. Im ganzen Freundeskreis der Kids (okay, es sind Mädels, Jungs sind grad in dem Alter evtl. Kleiner) ist niemand, der mit 12 noch keine 1,50m hatte...

    S.War da kompliziert und wir haben bis vor wenigen Wochen Kleinkinderzahnpasta verwendet 🙈. Gab es nicht überall, hab ich also auf Vorrat verwendet und jetzt 4 oder 5 Tuben da... Kind nimmt jetzt elmex junior... J. Testet dafür statt elmex junior 3 oder 4 andere durch. Hauptanforderung - nicht scharf und kein komischer Geschmack...

    Das erinnert mich an j.

    Sie war unbedingt der Meinung, sie muss Sushi mögen. Nun ja, wir waren essen, sie hatte sushi ausm Supermarkt (ja, taugt vermutlich nix, aber kind entscheidet), sie hat zig mal sushi selbst gemacht, in unterschiedlichen Versionen, mit Reisessig und ohne und was weiß ich was allem. Ich hab mich da rausgehalten, ich mag sushi nicht wirklich und kann bestens damit leben, keins zu essen. Nach gut 2 Jahren immer wieder mal gibt es ein paar Sorten, die sie mag, Rest geht nicht. Mit rohem Fisch eh nicht. Aber immerhin.

    Ich war sehr fasziniert davon, mit welcher Beharrlichkeit sie da dran war.

    Ohnezahn, gute Frage. Ich weiß es auch nicht.

    Aber wir hatten ähnliche Effekte. S. Hat ne Weile sogar diese wirklich seltsamen 5Minuten Terrinen probiert. Das hatten wir nie im Haus, bis j. Mal eine angeschleppt hat. S. Hat mitgegessen.

    Keine Ahnung, warum. Danach haben sie sich ab und an gemeinschaftlich eine gekauft und geteilt. Die Phase war zum Glück schnell vorbei. Seitdem geht das anders, s. Isst diese chinesischen mie-nudeln in Brühe gekocht, quasi als Ersatz.

    Und beide Kids stehen auf soja Lasagne von bofrost (gibt schlimmeres, damit krieg ich sie im Notfall beide in 15min satt).

    Ich kaufe im Grunde so ziemlich alles, wenn sie testen wollen, manches ist okay bis top, vieles fällt durch. So kommt es, dass s. Inzwischen auch feta isst, 10 Jahre lang ging nur gouda und Mozzarella.

    Es gibt ja in vielen Familien auch nur ein Kind, was picky ist ... spricht ja auch gegen die These. Ich habe eins, was total unkompliziert is(s)t und eines eher picky... auf dem Tisch steht dasselbe.

    Hier genauso.


    Spannenderweise ist das picky-Kind viel lieber fertig zubereitete Sachen als selbst Gekochtes. Und das, obwohl wir auch schon immer frisch und m.E. gut und abwechslungsreich gekocht haben.

    Vielleicht, weil es so keine Überraschungen erlebt? Konsistent und Geschmack dürften ja immer gleich sein, das bekommt man beim selbst kochen so nicht hin (zumindest würze ich immer nach Gefühl und nicht nach Milligramm pro 100g sonst was).

    Das Nudeln-mit-ketchup und Reis-mit-Butter kind hier isst zur Zeit morgens Porridge, selbstgekocht natürlich, seit es mitm neuen Kochfeld klar kommt. Mit Apfel und Zimt. Und abends Joghurt mit Haferflocken und Himbeeren. Seit Wochen... Ungefähr einmal die Woche (wenn ich gebacken hab) gibt es zur Abwechslung Käsebrot. Mir recht, ich darf nur nicht vergessen, Nachschub zu besorgen, sonst steht Kind vor dem vollen Kühlschrank und jammert, dass wir nix zu essen haben.

    Früher hätte Kind niemals Porridge gegessen und joghurt ging nur pur. Fortschritte also 😉

    In unserer Familie gab es früher und mit früher ist so vor 35-40 Jahren gemeint, 2 Kinder. Meine Schwester, die alles gegessen hat und so ziemlich alles gerne. Und mich, das genaue Gegenteil. Einiges esse ich inzwischen, einiges davon sogar gerne (Zucchini, Auberginen, Oliven), manches geht in mini Mengen oder bestimmten Konstellationen (Kraut als rohkost geht, gekocht nicht, weil die Konsistenz so krass ist) , manches geht gar nicht. Von Zwiebeln und z. B. Grünkohl wird mir bis heute kotzübel. Und ich habs irgendwo hier im Forum schon mal erzählt, nachdem ich im Kindergarten quer über den Tisch gekotzt habe, wurde ich selbst dort in Ruhe gelassen. Da kannte man nämlich auch kaum Allergien (höchstens auf Eier und Zitrusfrüchte und Nüsse) und es gab für niemanden eine extra Wurst. Nie. Naja, für mich dann halt doch, haben sie danach eingesehen, dass es kein "mag ich nicht, ess ich nicht" war, sondern ein "mir wird sehr sehr schlecht davon".

    Und ich bin meinen Eltern bis heute sehr dankbar dafür, daß ich einfach in Ruhe gelassen wurde. Zur Not hab ich halt Rohkost gegessen und ein Butterbrot dazu.

    Insofern - erstens hats das durchaus "früher" schon gegeben und wir hatten teils eine sehr kleine Auswahl an Lebensmitteln, nicht zu vergleichen zu hier und heute. Und zweitens essen die Kinder irgendwann schon mehr Auswahl. Und selbst wenn sie später nicht alles essen, so what? Es muß nicht jeder alles essen. Bleibt mehr für die anderen übrig 😉.


    Edit: ich bin komplett ohne Fertiggerichte, Tüten und Fastfood aufgewachsen, gab es bei uns damals generell nicht. Die ersten Pommes vom McD hab ich mit 16 probiert.

    Der Vorteil der mäkeligkeit war tatsächlich , dass ich ohne fertiggedöns koche. Sind ja überall Zwiebeln drin 😂

    S. Bekommt 4 Euro pro Woche, 5. Klasse.

    Geht für Kleinkram drauf, wir zahlen im Grunde alles.

    J. bekommt 40 Euro (und sehr viel Datenvolumen fürs Handy, sonst wären es eher 50 Euro Taschengeld und deutlich weniger Datenvolumen). Zum 17. Geburtstag dann 50, denk ich... Davon zahlt sie Kram abseits der Grundversorgung. Also den 120. Copicmarker, einen Teil eines Spotify-Abos (wird irgendwie im Freundeskreis geteilt) und ähnliches.

    Jetzt zu Corona Zeiten haben beide ordentlich Geld angespart, in normalen Zeiten hat s. Immer Geld und j. Gibt das meiste aus.

    Wir zahlen Klamotten, handy mitsamt Vertrag bzw. Prepaid, diverse streamingdienste, Freizeit und viel mehr.

    Gelegentlich sparen sie beide zusammen auf ein neues switch Spiel und ähnliches.

    War ich noch gar nicht. Ganz ganz selten haben wir j. Damals bei Grosseltern untergebracht und waren 1-3 Nächte weg. Aber Grosseltern sind so weit weg, dass das immer ein totaler Akt war...

    Vor 2 Jahren war ich mal mit Freundinnen 3 Tage weg, aber meine kids sind ja groß. War super, aber das Wellnesshotel hätte meinen Mädels auch gut gefallen. Hab glatt überlegt, mal mit denen hinzufahren.

    Mit Freundinnen fahren wir sicher auch mal wieder.

    Generell sind meine beiden sehr harmonisch miteinander, alt genug, um problemlos alleine klar zu kommen und kompatibel zu städtetrips. Sie laufen auch 15km, wenn es nur spannend genug ist.

    Insofern nehme ich sie gern mit und hab nicht unbedingt das bedürfnis, ohne sie wegzufahren. Dafür hab ich auch schlicht nicht genug Urlaubstage, diese nutzen wir lieber zusammen.

    Als sie klein waren, wär ich liebend gern mal ganz alleine auf eine einsame Insel geflüchtet, aber das ging damals aus diversen Gründen nicht.

    Ich bin für ausprobieren und erst wenn es sich rausstellt, dass man deutlich was vermisst und mit dem Platz so gar nicht klar kommt, was neues kaufen.

    Den Kinderwagen würde ich bei diesen Überlegungen komplett aussparen. Mit einem ganz kleinen Baby fährt man nicht unbedingt länger weg, ausserdem kann man es tragen und später ist ein buggy eh handlicher.

    Ich hab hier jahrelange Erfahrungen mit Kindern mit eingeschränkter Auswahl an essenszutaten. J. War so und s. (sonst echt pflegeleicht) ist echt kompliziert.

    Je nachdem, was kind so isst, funktioniert vielleicht unsere Methode. Ich koch etwas, was mindestens 2 Personen im Haushalt essen und wenn es wenigstens teilweise ist (j. Isst inzwischen vieles und pickt ausm risotto z. B. Das Gemüse raus). 2 Personen deswegen, weil ich selbst kein einfacher Esser bin. Mein Mann ist z. B. Gelegentlich Schweinefleisch, die Kids und ich nicht. Person 3 bekommt also gelegentlich eine extra Wurst in Form von eben schweineschnitzel oder einem bestimmten Gemüse.

    Person 4 - in 90% der Fälle s. - bekommt nur die beilage extra. Sie isst dann eben Nudeln mit Ketchup oder Reis mit Butter oder wrap mit saurer Sahne. Da kind rohkost mag, stell ich ein bisschen was dazu und fertig.

    Ich diskutiere schon sehr sehr lange nicht wegen probieren, es gibt halt die Beilage. Sie hat 3 Jahre lang im Kindergarten und 4 Jahre lang im Hort probiert, das ist eigentlich genug. Bei Sachen, wo ich weiss, klein geraspelt werden sie in bestimmten Gerichten gegessen, wird eben ab und an klein geraspelt, aber nie heimlich.

    Und wenn ich ein butter chicken kochen will, koch ich butter chicken, isst s. Eben Reis oder naan. Wollen wir grillen, isst sie halt Mais und Kräuterbaguette. Will ich one - pot-pasta, mach ich das, entweder mit einer sosse, die sie sogar mag oder s. O., Nudeln mit Ketchup. Bei Pizza gibt es für sie eben schon immer margharita. Essen wir gekochte Kartoffeln, tau ich ihr eine Portion Reis auf (Ich koch immer etwas mehr davon, Reis lässt sich gut einfrieren) und sie isst es mit sosse oder Butter. Gibt es so gar nix passendes, bekommt sie ein sandwich (toastbrot und gouda haben wir immer im Haus).

    Nach ungefähr 6-7 Jahren hatte ich die Nase so voll von dem 3 Komponenten essen für alle (ich mag eher all-in-one), dass ich eben zur beilage pur übergegangen bin...


    Shevek , deine Tochter muss so 14-15 sein? J. (16,5) kocht schon ne Weile, ich denk, so seit 2-2,5 Jahren öfter selbst. Sie hatte eine vegetarische Phase, eine vegane Phase, isst jetzt eher wenig Fleisch, experimentiert oft mit Tofu, Kichererbsen, asiatischen gewürzen und wenn sie selbst gekocht hat, isst sie tapfer auch wenigstens die halbe Portion. Manches übernehmen wir in unsere standard Rezepte, paneer tikka Masala z. B., cashewmuss-curry (isst sogar s. Teilweise), manches war halt Satz mit x. Aber es ist sehr hilfreich, dass sie es selbst macht. Und sie kann dadurch inzwischen echt brauchbar kochen.

    Gibt es bei uns eigentlich nicht. Wobei bestimmte Sachen durchaus nur in ganz bestimmten Kombinationen gegessen werden. Und zu Weihnachten gehören auch ganz bestimmte Sachen. Aber das ist halt nur einmal im Jahr.

    Der Rhythmus ergibt sich normalerweise von alleine durch Schule und die ganzen Termine.

    Unseres ist vom segmüller. Nach einigen billigen endlich was gutes, ist nach 3 Jahren noch wie neu und bequem. Die Kinder sind ausm kotzalter raus und der Kater ist brav.

    Bequem sieht aber jeder unterschiedlich, meine Schwester findet ihr Sofa total bequem, mir ist es viel zu tief und zu niedrig...

    Rainbow looms, oder wie die hiessen, wenn man welche hat und die vom Alter her schon gehen. Hier waren die Kinder in der Grundschule auch monatelang mit fingerstricken beschäftigt, man braucht nur etwas Wolle. Fädelspiele hab ich als Kind auch lang gemacht (gibt bestimmt ne Anleitung online)

    Fensterdeko für Ostern basteln lassen...

    Ich hab nimmer so recht ne Ahnung, was in welchem Alter ging, aber für die allgemeine Sammlung ist vielleicht was dabei...

    Ich hatte ein Kamikaze Kind und jahrelang ne Büro Ecke im Kinderzimmer.

    Wichtiger waren in unserem Fall andere Sachen - Kindersicherungen. So ziemlich überall. In der Küche vor allem (trotzdem hat das Kind mit zwei oder so den Schlüssel geholt und an der essigessenz aus dem verschlossenen Schrank genippt, mehr ist zum Glück nicht passiert), weil ich nur wenig Platz hatte und man Müll z. B. Schlecht irgendwie oben unterbringen kann. Und alle 2min den Kühlschrank zumachen war auch doof.

    Für die kleinere hätte ich die später nicht gebraucht, sie war pflegeleicht.

    Bürokram haben wir teils schlicht reduziert, teils in einen Wandschrank weiter oben verlegt und die Geräte standen im Laufstall, kindersicher untergebracht.

    Alle Schränke festmachen, steckdosensicherungen, bei den Pflanzen kommt es aufs Kind an. Für die Fenster hatten wir Griffe mit Knopf, das hat bis 6 Jahre gehalten.

    Und j. Ist geklettert wie ein Weltmeister. Sollte man so ein Kind haben, muss man nochmal anders denken (aber Schränke fest ist auch hier Pflicht).