Beiträge von asreileeth

    und bei uns an der FH haben die Kinder von Selbständigen die höchsten Bafögsätze kassiert. Ich bekam um die 170DM, ein Jahr lang oder so.


    Wahrscheinlich werden die Ansichten stark durch die eigenen Erfahrungen geprägt sein. Meine Eltern haben damals für uns Kinder gespart - aber es kam ein Systemzusammenbruch, eine Hyperinflation und ein Umzug über Landesgrenzen hinweg dazwischen, zum damaligen Zeitpunkt waren diese (mühsam zusammengekratzten) Esparnisse nix mehr wert. Und ich hab auch gesehen, wieviel manche Kinder in meiner Klasse hatten und wieviel wir hatten (und wieviel wir vor diesem Umzug gehabt haben, nämlich einen Bruchteil davon, was hier in D "üblich" ist) und daß ein Vollzeitjob noch lange keine Garantie dafür ist, daß man auch wirklich gut leben kann (und auch, wie schnell so ein Job weg sein kann).
    Deswegen würde ich persönlich im Leben nicht in irgendwelche kapitalbegebundenen Lebensversicherungen investieren und schon dreimal nicht in irgendwelche Ausbildungsfonds und ähnliche Konstrukte. Nix zu langfristiges. Wir zahlen das Haus ab, davon haben die Kinder jetzt was - nämlich genug Platz, davon haben sie hoffentlich auch später was - nämlich keine Wohnkosten für uns und somit mehr Geld zur Verfügung auch für sie oder vielleicht auch ein Erbe irgendwannmal.
    Ich weiß aber halt auch, daß ein Jahr im Ausland oder andere Sachen nicht zwangsläufig "geboten werden" müssen. Man kann prima ohne. Und daher - wenn zur gegebener Zeit die Finanzen dafür vorhanden sind, gerne. Wenn nicht - müssen die Kinder eben mi dem Minimalprogramm leben, das ist kein Weltuntergang.

    ich bin bei Flickan.
    Ansonsten - was genau muß man denn finanzieren? Ich hab hier im Umkreis von vielleicht 30km mindestens 3 Unis/FHs (wahrscheinlich sind es mehr), Kind könnte also gern zuhause wohnen und bekäme was zu essen. Geht es uns finanziell gut später, ist sicher auch mehr drin. Aber ob man z.B. eine Uni in einem anderen Bundesland mit Studiengebühren finanzieren muß oder ein Auto usw. - das sei wirklich dahingestellt.

    staubschaefchen, ich sag ja nicht, daß Ihr ein Haus finanzieren müßt ;-) ich sag nur, die einen bauen mit 3 Kinds für 300T€, die anderen für 500T€, wahrscheinlich würden beide sagen, das Geld reicht grad so aus (ist doch immer so ;-) ). Und die dritten bauen gar nicht und haben andere Prioritäten. Bei mehr als 2 Kindern würd ich übrigens grundsätzlich nach Häusern zur Miete gucken, nicht nach Wohnungen, das Angebot ist deutlich größer, Wohnungen mit mehr als 3-4 Zimmern sind selten und teuer.

    bin für edit zu spät: die 5-6T€ für 6 Köpfe halte ich aber für extrem hoch gegriffen.
    Wobei: ich sehe es hier bei uns in der Siedlung, es gibt mehrere Familien mit 3-4 Kindern. Die Häuser mancher davon haben teils 200T€ mehr gekostet als die Häuser anderer mit ebenfalls 3-4 Kindern. Der Platz, den die Kinder in den Häusern haben (also die Anzahl und Größe der Kinderzimmer) ist aber gar nicht so unterschiedlich, es geht eher um die Frage RH, DHH oder EFH, Mini-Grundstück oder Miniminigrundstück, zwei Treppen laufen oder drei Treppen laufen im Alltag. Dementsprechend mehr pro Monat braucht man oder braucht man nicht. Und ich kenne eine Familie, die in einem winzigen Häuschen mit 1,5 Kinderzimmern (eins davon ist wirklich sehrsehr klein, außer dem Bett paßt nicht viel rein) und 3 Kindern zu Miete wohnt - dafür aber auf einem großen Grundstück und die Kinder sind fast nur zum schlafen drin, geht auch.

    Bachelor ist mittlerweile so verschult, dass ich nicht wüsste, wann ich da hätte arbeiten gehen sollen (ich hab auf Magister studiert, da ging das noch). So argumentieren auch viele Studenten. Auch Schüler haben laut Zeitung eine 48 h- Woche und mehr. Da werden Nebenjobs schwer.



    Schüler haben Ferien. Ich hab da grundsätzlich komplett durchgearbeitet, bis auf 1-2 Wochen im Sommer. Weil ich sonst nicht über die Runden gekommen wäre (meine Eltern hatten zu dem damaligen Zeitpunkt schlicht keine Kohle für Taschengeld, Internetanschluß - der mir sehr wichtig war und Fahrt zum Freund in 400km Entfernung). Und wenn man studieren will - was spricht dagegen, vorher ein Jahr lang zu jobben? Dabei kann man schon einen gewissen Grundstock fürs Studium verdienen. Man merkt, ich bin von der "Studium muß nicht von den Eltern finanziert werden"-Fraktion, ich zahl auch lieber das Haus ab, da haben die Kinder mit etwas Glück mehr von.

    meine Erfahrung aus meiner eigenen Kindheit besagt, daß man sich auch mit zwei Kindern nicht immer alles leisten kann, die finanziellen Verhältnisse können sich von heute auf morgen ändern. Und es ist nicht gesagt, daß die anderen Kinder im Freundeskreis alles bekommen.


    Wir haben unser Haus so geplant, daß es eigentlich schon auf zwei Kinder ausgerichtet ist, bei Bedarf aber ein drittes durchaus unterkommen könnte. Das Auto ist eh groß genug inzwischen. Die Kosten haben wir persönlich also so oder so, unabhängig von der Kinderanzahl. Klamotten kann man durchaus weitergeben, zumindest die ersten 5-6 Jahre sind die kein Thema. Und je nach Altersabstand sind ja nicht alle Kinder Teenies mit hohen Ansprüchen. Ob man das Studium finanzieren muß, darüber kann man geteilter Meinung sein.
    Aus Erfahrung einer Freundin mit 3 Kindern hauen die Urlaube deutlich rein, weil man mit 2 Kindern locker in einer kleinen Ferienwohnung mit Schlafzimmer und Ausziehcouch unterkommt, mit 3 Kindern geht das schon platzmäßig nimmer. Die Hobbys können teuer werden. Der Schulstart jedes Jahr, aber da kann man ja im Grunde rechtzeitig zurücklegen.
    Grundsätzlich denke ich, wir könnten mit unserem Einkommen auch 3 Kinder haben, die finanziellen Gründe sind es bei uns nicht - ich bin mir nicht sicher, ob ich es gesundheitlich nochmal packen würde, mein Mann fühlt sich langsam zu alt, die Nerven sind auch arg strapaziert worden und insgesamt ist es nett zu sehen, wie die Kinder immer selbständiger werden und man doch endlich auch mal Freiräume hat, die es früher nicht gab. Wir haben früher gesagt, zwei allemal, vielleicht mehr, aber momentan sind wir mit zwei zufrieden und möchten es dabei belassen.

    mit Kind war ich noch nie mit dem Rettungswagen im KH. Mit meinem Blinddarm damals hat mich mein Mann gefahren. Letzten Sommer hab ich allerdings das erste Mal für mich den Wagen rufen lassen, es war abends, ich hatte von jetzt auf gleich extreme Kopfschmerzen, mein Blutdruck war jenseits von Gut und Böse, ich war quasi nicht ansprechbar, der Verdacht lautete dann auf SAB (war zum Glück nicht).
    Ich rufe also, wenn ich selbst nicht fahren kann und es lebensbedrohlich wirkt. Passiert dem Kind was, kann ich ja normalerweise selbst fahren.

    Ich würde Dir auch dazu raten, einfach abzuwarten. Ich hatte zwei Vielstiller - die Große stillte sich mit 1,5 Jahren ab, weil sie krank wurde und nicht mehr trinken konnte. Sie hätte sonst garantiert noch lange gestillt, es gab jahrelang noch Flasche, Schnuller usw.
    Bei der Kleinen hab ich mit ebenfalls 1,5 Jahren die Gelegenheit genutzt, sie hat sich stark auf die Zunge gebissen, konnte also nicht saugen - der eigentliche Abstillversuch war für paar Wochen später angedacht, weil sie so häufig gebissen hat. Es lief völlig problemlos, sie schlief auf einmal durch, hat weder Flasche noch Schnuller gebraucht und nachgefragt hat sie kaum. Ich war selbst überrascht davon, wie unkompliziert es ging. Und auch sonst kenn ich durchaus Kinder, die im 2. Lebenjahr das Interesse an der Brust verlieren.
    Mir wäre es persönlich wichtiger, keinen zu kurzen Altersabstand zu haben (keine zwei Kleinkinder gleichzeitig tragen müssen, vielleicht auch keine zwei Wickelkinder, vielleicht ist das ältere Kind sogar schon im Kiga, kann sich deutlich besser ausdrücken, kann auch schon paar Min warten, wenn was ist uswusf.) und grad künstliche Befruchtung belastet den Körper ja zusätzlich - warte doch einfach etwas ab und lass die Dinge auf Euch zukommen...

    ich finde, es muß doch auch irgendeinen Mittelweg geben zwischen "Kind muß alle einladen, die es auch eingeladen haben" und "Kind darf alle Kinder einladen, die es dabei haben will" und auch dem eventuellen Wunsch der Eltern nach einer nicht ganz so großen Feier oder eben den räumlichen Möglichkeiten. Daraus ergeben sich größere oder kleinere Feiern und eben unterschiedliche Gästelisten...
    Wir haben im Kiga schon nicht jedes Kind eingeladen, bei dem Jasmin eingeladen war - erstens, weil sie mit mehr als 3-4 Kindern gnadenlos überfordert gewesen wäre, zweitens, weil unsere Wohnung ziemlich klein war und draußen geht im November schlecht, drittens, weil die Kiga-Freundschaften oft nicht so stabil waren, sie hatte eine beste Freundin und einen guten Freund, diese waren auch immer eingeladen, beim Rest ging´s danach, wie sich die Kinder zu dem jeweiligen Zeitpunkt vertragen haben - wenn zwischen den Geburtstagen der Kinder 6-9 Monate liegen, kann sich das durchaus ziemlich verändern. Ich hab mir mit Jasmin zusammen schon im voraus überlegt, wen sie einladen möchte, bei manchen Kindern evtl. nachgefragt, ob dieses auch noch oder warum jenes Kind nicht - meist kam eine ganz gute Mischung raus.
    Und auch Jasmin war im Kiga und jetzt in der Schule nicht bei jedem Kind eingeladen, das sie selbst eingeladen hat - es ist okay, der Feierrahmen ist eben unterschiedlich und manche feiern gar nicht (was anderes wäre es, wenn ein bestimmtes Kind permanent ausgegrenzt wird, während alle anderen in der Klasse oder der Kiga-Gruppe eingeladen sind - aber davon reden wir hier ja nicht).
    Und sie spielt z.B durchaus gerne und häufig mit den Nachbarjungen hier, diese sind ein paar Jahre jünger als sie, Jasmin kam bisher nicht auf die Idee, sie auf den Geburtstag einzuladen, sie selbst war dort auch nicht eingeladen - ich find´s normal, weil die Freundeskreise doch recht unterschiedlich sind, der eine Nachbarjunge wäre völlig verloren zwischen lauter Drittklässlermädels.


    Ich denke übrigens auch, es ist nicht die Aufgabe der Erzieherinnen, auf die Verteilung der Einladungen zu achten - und ansprechen würd ich das Ganze schon gar nicht.

    ich hab die beiden Römer Kids für Sophie verwendet (hat sich so ergeben, auch hier - Kind hat um die 15 kg, ist nun wirklich nicht groß, unter einem Meter - okay, auch hier, der Oberkörper ist lang - aber sowohl der vor 2 Jahren gekaufte Römer King als auch der von Jasmin geerbte MaxiCosi Priori passen überhaupt nimmer, der Gurtverlauf ist unterirdisch), Jasmin bekam eine neue Sitzerhöhung, von Graco, glaub ich, ich hab sie auf ein paar probesitzen lassen, das Ding machte noch den besten Eindruck und ist wenigstens stabil im Gegensatz zu den reinen Styroporsitzen. Wir haben aber halt zusätzlich noch das Breitenproblem, der Sitz muß breit genug sein, damit Kind überhaupt noch 1-2 Jahre bequem drauf sitzen kann...

    hier ist Kind paar cm größer, sprengt vom Gewicht her eh knapp die 36kg-Grenze und da sie eher ein Sitzrise ist, war der Römersitz von der Rückenlehne her auf Anschlag, höher ging nimmer (nein, ich kapiere echt nicht, warum das so ist, prinzipielle müßte Kind ja noch mit Sitz fahren, bis es 1,50m groß ist), Kind meckerte daher. Sie fährt seit ein paar Monaten nur noch mit Sitzerhöhung, der Gurtverlauf ist gut, ich hab daher nicht so viele Bedenken.
    Sitzerhöhung ist theoretisch okay in dem Alter (nagel mich nicht fest, aber imho ab 15 kg? ist natürlich ein ziemlicher Schwachsinn).

    wir hatten das meist, wenn Windel zu klein war, ich bin immer schon beim niedrigsten angegebenen Gewicht auf die nächstgrößere Größe umgestiegen. Und abhalten hilft auch, wenn Kind mitmacht - bei Jasmin ging das grad beim großen Geschäft ziemlich gut (obwohl wir nie konsequent windelfrei waren), Sophie war komplizierter, aber auch da, groß ist imho einfacher als Pipi, man merkt´s eher.

    okay, aber die berufstätige Mutter wird sagen - den Kindererziehungsjob hab ich genauso nachmittags, abends, nachts und am Wochenende. Zusätzlich zum Broterwerb.
    Und im Grunde hat sie recht damit, wobei man darüber diskutieren könnte, was stressiger ist (mein Mann findet selbst Großraumbüro im Normalfall entspannter als unsere beiden, wenn sie mal wieder aufdrehen). Ich fand mein Studium früher auch eher erholsamer als Kleinkind zuhause, aber das kommt auf die Kinder, den Job und anderes an...

    hm. Beim ersten mal (Kind war 1,5 Jahre alt) - normales KH-Bett, nachdem gefragt wurde, wie wir schlafen wollen. War kein Problem, es gab nur die Aussage, daß ich dann selbst dafür verantwortlich bin, daß Kind nicht aus dem Bett purzelt. Kind an der Wand, ich außen, ging halbwegs problemlos. Mich haben vor allem die Infusionsschläuche gestört, ich hatte immer Bedenken, daß ich die abklemme.
    Beim zweiten mal (Kind war knapp über 3) hatte Kind ein normales Bett und ich eine Klappliege (die selbst für meine 1,60m zu kurz war). Kind wurde einschlafgekuschelt und schlief recht problemlos, kam gegen morgen evtl. auch zu mir, aber da war´s dann auch wurscht. Schwierig fand ich eher die Mutter des Kindes, das auch mit im Zimmer war - kein Einschlafkuscheln, damit das zuhause nicht auch zur Regel wird, Kind wollte aber unbedingt, weil Jasmin ja auch durfte, das gab dann ziemlich Stress.
    Insgesamt drück ich mich um KH-Aufenthalte, wenn´s nur irgendwie geht, ich schlafe dort auch ohne Kind mehr als mies (zu laut, selten Einzelzimmer, man wird zu früh geweckt, Betten total unbequem), da macht das Kind das Problem an sich auch nicht so viel größer.


    Ja, rein was Rente und Co angeht sieht es für "nur" Hausfrauen mau aus. Aber da wir eh nach der Ansicht leben dass das was wir später noch als staatliche Rente bekommen, wenn überhaupt ein Taschengeld sein wird, juckt mich das nicht wirklich und wir versuchen so gut es geht privat vorzusorgen. Und da ist auch eine private Rentenversicherung nur für mich bei auch wenn die aktuell nur von "seinem" Geld bezahlt wird.



    das ist übrigens wirklich so ein Punkt. Um gescheit Rente zu bekommen, müßte ich Vollzeit arbeiten. Und auch dann ist eine gute Frage, was unterm Strich rauskommt. Wir stecken einfach einiges ins Haus und hoffen, so halbwegs schnell schuldenfrei zu sei und im Alter dann davon zu profitieren, denn an private Rentenversicherungen glauben wir auch nicht.