Beiträge von Pelle

    Wenn ihr einen mit Läuse befallenen Strauch klein schneidet und in der Biotonne entsorgen wollt, dann lieber erst kurz bevor der Müllwagen kommt. Die Läuse krabbeln nämlich raus und verteilen sich über die Tonne und die angrenzende Carportwand! 😳😱 Das ist einer Freundin gerade passiert... Die ganze Wand war schwarz!


    LG von Pelle

    Update:

    Der "Auszug" hielt echt lange an. Jetzt wird die Jüngste bald 12 und durchlebt gerade eine fiese Alptraum-Ängste-Phase.

    Da reicht es z.B., dass sie in Erdkunde über Erdplatten und Vulkane sprechen. Daraus entstand ein echt fieser Alptraum. Prompt kommt sie wieder fast jede Nacht in unser Bett. Original-Zitat: "Da fühl ich mich wie ein Schatz, der von zwei Wachhunden bewacht wird!" ♥️♥️♥️

    Puh... Sie selbst meint, es wäre nur eine Phase... ?

    Letzte Nacht hab ich sie allerdings "rausgeschmissen", weil ich selbst so erkältet bin, dass ich das Bett für mich wollte. Da muss sie mit fast 12 auch mal durch. Ansonsten hoffe ich, dass diese Angstphase bald vergeht. Man gewöhnt sich doch schnell an den Platz im Bett!


    LG Pelle

    Ich würde es nicht in der gleichen Einrichtung noch einmal probieren. Bei meinem Sohn haben wir den Kiga für den 2. Versuch gewechselt. Dazwischen lagen 14 Monate.

    Ich kann mir vorstellen, dass es im September noch zu früh ist, die negativen Erfahrungen noch zu frisch und sie noch nicht viel reifer ist.

    In einem Jahr wird das schon ganz anders aussehen.


    Bezüglich Umzug würde ich mir Gedanken machen, wenn die Pläne konkreter werden.


    Meine Meinung - aus meiner Erfahrung - ist recht simpel: Man kann nichts verpassen. Es gibt keinen Zeitpunkt, ab dem ein Nicht-Kiga-Besuch einem Kind schadet, wenn "das Rundherum" stimmt (Aktivitäten und Anregung zu Hause, Unternehmungen, soziale Kontakte).


    Nur der Vollständigkeit halber am Rande:

    Sicher gibt es auch Familien, das kenne ich auch aus meinem beruflichen Alltag, bei denen ein Kind mehr Anregung und Unterstützung von außerhalb bekommt als innerhalb der Familie. Das war bei uns nicht der Fall und es sind wohl eher Ausnahmen.


    Nur zum Nachdenken:

    In meiner Kindheit war das "auffälligste Kind" des Dorfes das, das mit 3 schon fremdbetreut werden "musste". Alle haben es bedauert und natürlich war der frühe Kigaeintritt daran schuld. Gut situierte und sozial anerkannte Familien gaben ihr Kind für 1-2 Jahre in den Kiga - als Schulvorbereitung.


    Heute ist es quasi andersherum. Einem Kind, das nicht mit 2 oder 3 Jahren fremdbetreut wird, werden soziale Fähigkeiten abgesprochen bzw. es wird bezweifelt, dass es die überhaupt jemals noch lernen wird. Und seine Eltern stehen in der Ecke der Überbehütung und müssen sich überall rechtfertigen.


    Haben sich die Kinder verändert?

    Ich denke nicht.

    Sicher hat sich die Gesellschaft verändert, die frühe Fremdbetreuung ist der Berufstätigkeit beider Elternteile geschuldet. (Die ich im übrigen absolut befürworte.)

    Aber das passt halt nicht im Kleinkindalter für jedes Kind. Manche brauchen länger, bis sie sich aus dem Nest wagen. Und dadurch werden sie nicht weniger auf das Leben vorbereitet. Ich möchte allen Mut zusprechen, ganz entspannt damit umzugehen. Sie werden es schaffen. Wer nicht mit 3 soweit ist, der ist es mit 4 oder mit 5.


    Und nochwas am Schluss:

    Mein jüngstes Kind ist übrigens das genaue Gegenteil. Sie wurde ab einem Jahr tageweise fremdbetreut (Tagesmutter) und ging mit 3 hier vor Ort in den Kiga. Eine sanfte, völlig normale Eingewöhnung ohne jegliche Probleme. NIE hat sie geweint beim Abschied.

    Bis auf eine Ausnahme irgendwann mittendrin, da hab ich sie wieder mitgenommen, das kannten wir von ihr nicht. Da wurde sie krank und fühlte sich morgens nicht gut.

    Hätte ich dieses Kind nicht gehabt, hätt ich mir nicht vorstellen können, dass Kinder freiwillig und gern schon früh in den Kiga gehen können.


    Hör auf dein Herz, dein Bauch und dein Kind. Und vertraue deinem Kind, vertraue seiner Entwicklung.

    Rückblickend lässt sich das leicht sagen, wir haben diese Zeit schon lange hinter uns gelassen. Aber ich war damals um jede Stimme dankbar, die gegen den Mainstream sprach.

    Kinder haben so viel Zeit! Sie müssen nicht alles in den ersten drei Jahren lernen. Auch nicht in den ersten fünf oder sechs.

    Und sie reifen und wachsen ganz von allein.


    LG Pelle

    Einhorn-Dosen-Halter käme nicht gut an, sie steht nicht auf Einhörner und rosa Glitzer.

    Meine auch überhaupt nicht. #freu#freu Sie wird immer für nen Jungen gehalten und steht gar nicht auf typische Mädchensachen.

    Deswegen war es so witzig. Es ist eher ihr Freund, der darauf steht. Er hatte zu seinem Geburtstag auch Einhorncocktails gemacht. #super


    LG Pelle

    Ich hab zu Hause eine 15jährige.

    Glas mit Süßkrams ist super und geht immer. Lightbox ist auch toll! Thermoflasche wurde genannt - Thermobecher ist hier bei den Mädels auch sehr beliebt.

    Der Kumpel von meiner Tochter schenkte ihr mal einen aufblasbaren Einhorn-Dosen-Halter für den Pool. #freu


    LG Pelle

    Huhu,

    ich habe das Ganze zweimal durchgemacht. Meine beiden Großen waren genauso, wie du deine Tochter beschreibst:

    Super schüchternd, ängstlich, klammernd, nicht sprechend mit anderen, schnell in Panik, wenn etwas nicht passend war. Angewiesen auf eine starke Bindung zur Betreuungsperson.


    Beim Erstgeborenen habe ich den Weg probiert wie du: Lange, langsame Eingewöhnung, dabei geblieben, mich viel mit den Erzieherinnen auseinandergesetzt, erklärt... Tricks mit Kuscheltier, Fotos, Ritualen, etc.

    Es funktionierte NICHT. Es wurde nur schlimmer. Irgendwann durfte ich auch beim Einkaufen oder bei Freunden nicht mehr aus seiner Sichtweite gehen.

    Da hab ich (nach 2 Monaten) den Schlussstrich gezogen und das Ganze abgebrochen. Er war damals sogar schon 3 3/4 Jahre alt.

    Er blieb dann zu Hause. Die kleine Schwester war schon da und wir haben uns zu Hause gut beschäftigt. Ich habe dann geplant, ihn das letzte Jahr vor der Schule in den Kiga zu geben, als Vorbereitung. Irgendwann aber, er war fast 5, merkte ich: "Jetzt ist er soweit, jetzt wird es klappen." Dann hab ich ihm gesagt, dass man mit 5 in den Kindergarten gehen MUSS. Und ihn angemeldet. Er kam dann mitten im Jahr rein, kurz nach dem 5. Geburtstag. Immer noch mit langsamer Eingewöhnung, Absprachen, etc. und viel Schimpfen seinerseits, dass er ja MUSS - aber keine Verzweiflung mehr. Keine Verlassensangst. So konnten wir das beide aushalten. Er war dann noch 1,5 Jahre dort und ging problemlos anschließend zur Schule. Nie wieder gab es danach Klammern und Angst, irgendwo zu bleiben.



    Mit meiner Tochter lief es genauso - mit dem Unterschied, dass ich nach zwei Wochen schon abgebrochen habe. Sie war gerade 3 geworden. Sie ging dann einfach ein Jahr später. Auch nicht gern und einfach, auch mit viel Mut machen und Kuscheltier, aber es klappte mit 4 Jahren dann.


    Ich habe es bei zwei verschiedenen Kigas so erlebt, dass sie die intensive Beziehung, die meine Kinder gebraucht hätten - quasi Mamaersatz - nicht leisten konnten. Vielleicht kann man diese auch nicht erwarten. Ein Kind, dass diese noch so stark braucht, sei es 2 oder 4 Jahre alt, ist meinem Erleben nach noch nicht geeignet für eine Gruppenbetreuung (20 oder mehr Kinder und 2 Erzieher).


    Mein Weg war "abwarten und reifen lassen". Und Vertrauen in das Kind setzen, dass es einfach irgendwann soweit ist.

    Ich hätte immer berufliche Pläne hintenan gestellt, selbst wenn es bei meiner Tochter mit 4 noch nicht geklappt hätte. Ein oder zwei Jahre machen auf lange Sicht gesehen vermutlich bei den meisten wenig Unterschied. Für die Kindesentwicklung aber durchaus.


    Es klingt bei euch schon recht verfahren. Ich persönlich würde jetzt abbrechen.


    Alles Gute,

    Pelle

    Puh... ich weiß noch, wie anstrengend diese Zeit war. Mein Großer war auch so extrem. Wenn ich gar nicht mehr konnte, bin ich manchmal allein zum Einkaufen, hab mich einfach nur mit ner Cola und ner Zeitschrift ins Auto gesetzt und durchgeatmet. Diese Klettkinder gehen enorm an die Substanz. Er hat dann übrigens bei Papa auch mal ne Stunde durchgebrüllt, bis ich wieder da war.


    Bei Oma ging es erstaunlicherweise besser als bei Papa.


    Haltet durch und macht so weiter - mit möglichst viel Geduld und Liebe. Es wird besser, wenn sie älter wird. Und das vermutlich ganz von allein. Da passt der schöne Spruch: "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht".


    LG und gute Nerven,

    Pelle


    P.S. Besagtes Kind ist jetzt übrigens 17 und lieber anderswo unterwegs als zu Hause. :)

    Begonnen gab ich mit Passagesalz. Das haut erstmal alles aus dem Darm (Durchfall).

    Anschließend zum Neuaufbau der Darmflora und zum Entgiften:

    Polisorb, Silimarit, Nystatin und noch irgendwelche guten Darmbakterien (Name hab ich vergessen).


    LG Pelle

    Meine Nichte hat Zöliakie. Da geht es nicht nur ums "Gluten weglassen" - viel viel schwieriger ist die Gefahr der Kontamination.

    Sie darf absolut gar nicht mit Gluten in Kontakt kommen. Wenn sie bei uns ist, braucht sie eine eigene Butter, ich darf Gemüse nicht auf einem Holzbrett schneiden und Sahne nicht mit meinem Standard-Mixer schlagen. Die Kinder dürfen nicht gemeinsam Rohkost von einem Teller essen, wenn sie auch parallel glutenhaltige Lebensmittel essen. Das sind nur Beispiele.

    Das alles brauchst du nicht, wenn keine Zöliakie vorliegt.

    Ich würde das abklären, bevor ich so einen Aufwand treibe - und der Aufwand ist enorm. Und wenn Zöliakie vorliegt, musst du darauf aber achten.


    LG Pelle

    Das hab ich auch immer wieder.

    Nach Ausschluss diverser ernster Dinge tippte meine Hausärztin auf "Fehlbesiedlung" des Darmes. Ich hab dann vor kurzem in Absprache mit ihr eine Darmreinigung und Neuaufbau der Darmflora mit diversen Mittelchen gemacht. Seitdem ist es erstmal wieder gut.


    LG Pelle

    Wir hätten nichts dagegen gehabt, wenn die Kinder häufiger bei sich geschlafen hätten. Haben es durchaus auch öfter mal versucht bzw. animiert. Es gab auch durchaus mal Tränen und ein weinendes Kind bei sich im Bett. Dann hat mir das gezeigt, dass es einfach noch nicht geht und das gemeinsam Schlafen noch sehr wichtig war.

    Die Mittlere ist auch nicht aus eigenem Antrieb ausgezogen, da haben wir viel animiert, Mut gemacht und auch mal konsequent gesagt, dass sie es probieren soll. Sie war da schon 13, ein eckiger, schwitzender Teenager... das passte irgendwie für mich nicht mehr so. Es ging aber erst mit 13, dass sie nach 5 Minuten kuscheln wieder hochging. In jüngerem Alter wurde sowas zum Drama.

    Wir hatten ja auch noch die jüngere Schwester mit im Bett. Es wurde dann einfach zu eng. Mittlerweile geht sie freiwillig nach etwas kuscheln hoch.

    Hallo,

    wir sind so ziemlich am Ende des gemeinsamen Schlafens angekommen. Recht überraschend schläft die Kleinste seit ca. dem 11. Geburtstag vor 3 Monaten die ganze Nacht in ihrem Zimmer. Ungewohnt für uns, dass wir morgens hochgehen müssen, um zu wecken. #freu


    Vielleicht hilft das als Ausblick für alle mit jüngeren Kindern. Wir haben immer gesagt, dass wir es bis zu Ende führen, dass sie nachts kommen dürfen, so lange sie wollen - auch wenn es zwischendurch durchaus mal anstrengend, nervig und voll im Bett war.


    Somit lief es bei uns hier so:

    Kind 1: Zog mit 9 freiwillig komplett aus dem FB aus (und kam nie wieder)

    Kind 2: Begann mit 13 die ganze Nacht in ihrem Bett zu schlafen bzw. ging nachts in ihr Bett zurück oder ließ sich dazu animieren

    Kind 3: Schläft seitdem sie 11 ist, komplett in ihrem Zimmer


    Sehr spannend das Ganze! Scheint, als ob eine Ära nach insgesamt 17 Jahren zu Ende geht.


    LG Pelle

    Meine Tochter hat damals ein Jahr lang ganz viel über ihr Kuschelschaf im Kindergarten kommuniziert. Die anderen Kinder sagten immer schon: "Du musst nicht mit J. reden, sondern mit Mäh!"

    J. hat das Schaf nicken oder den Kopf schütteln lassen.

    Sie war aber sogar schon 4. Im zweiten Jahr (Vorschuljahr) durfte Mäh dann zu Hause bleiben!


    Vielleicht gibt es bei euch auch so einen "Vermittler"?

    Alles Gute für euch!


    LG Pelle

    Unsere Lösung war tatsächlich zeitweise die, dass der Papa nachts das Baby hatte und mit ihr im Wohnzimmer schlief oder sie herumtrug - bis aufs Stillen. Denn der große Bruder, damals 2,5 Jahre, ließ den Papa nachts nicht auf 2 Meter an sich heran. Wann sich das änderte, weiß ich aber nicht mehr. Muss aber irgendwann gewesen sein, zumal ja auch Nr. 3 dann noch kam.


    Tragetuch im Bett hatte ich übrigens auch. Baby drin, halb sitzend geschlafen und Kleinkind im Arm.


    Die Zeit war echt anstrengend!!! Ich wünsche dir gutes Durchhalten.


    LG Pelle

    Hallo,

    bei uns war es immer das nächtliche Stillen, das zuletzt noch da war. Und da war lange nichts dran zu ändern. Versuche, die in Tränen, stundenlangem Wachsein auf allen Seiten, Gebrüll etc. endeten, hab ich schnell wieder beendet. Und dann ein paar Wochen später einen neuen Versuch gestartet.

    Beim Großen klappte das dann mit 21 Monaten (ich war wieder schwanger). Die beiden Mädchen waren ca. 2 1/4 Jahre alt jeweils.

    Zur Überbrückung gab es nachts bei uns "Karussellmilch". Das war ein bisschen Kuhmilch im Schnabelbecher, der in der Mikrowelle zum Aufwärmen seine Runden fuhr. :) Die Karussellmilch brauchten wir nur so 2-3 Tage, dann ging es ohne und wir waren "über dem Berg".


    Viel Erfolg! Und gute Nerven, denn anstrengend ist es immer.


    LG Pelle

    Oh, mir geht es gar nicht ums "brav" sein.

    Mir geht es darum, deutlich zu machen, wann eine Grenze überschritten ist - aus welchen Gründen auch immer.


    Das kann meine persönliche Grenze sein:

    Ich möchte nicht respektlos von meinen Kindern behandelt werden. So handele ich ihnen gegenüber auch nicht.


    Das kann eine Altersgrenze sein:

    Bei einer 10jährigen möchte ich aufgrund der Sicherheit wissen, wo sie ist. Gewisse Grenzen bzgl. Mediennutzung fallen da auch hinein.


    Das kann auch eine Grenze sein, die von Werten geprägt sind, bei der es um das gute Miteinander geht, dass wir uns nicht belügen. Dass niemand einem anderen etwas wegnimmt.


    Das waren nur ein paar Beispiele.


    Ja, ich formuliere vielleicht etwas schärfer, aber "Strenge" ist bei mir nicht zwangsläufig negativ besetzt. Es gibt manche Dinge, die sind mir so wichtig, dass ich da sehr sehr klare Botschaften vermittele.

    Alles andere ist häufig "Fliegen verscheuchen" (was es bei anderen Themen bei mir auch durchaus gibt). Aber das würde ich nicht bei einer 10jährigen machen, die vor dem Musikunterricht wegläuft.


    Ich erlebe es in meinem Umfeld sehr häufig, dass es viele Regeln gibt, dass von den Kindern viel erwartet wird, dass ständig kritisiert wird oder sich aufgerieben wird. Das sind dann Schauplätze, über die ich mich wundere.

    Kämpfe um Hausaufgaben führe ich z.B. gar nicht.


    Aber einige mir wirklich wichtige Dinge - da kann ich sehr beeindruckend sein. Keine Strafen, Schreien, Niedermachen, natürlich nicht. Aber ernste deutliche Gespräche, engere Kontrollen, verstärkte Begleitung.

    wildfang

    (Zitat einfügen geht auf meinem Handy nicht.)


    Ich kann dir versichern, dass mir nichts ferner läge, als meine Kinder niederzumachen. Wenn du das da rausgelesen hast, hast du einen falschen Eindruck erhalten.

    Zu deinem Einwand bzgl. Alter: Es handelte sich nicht um ein 2- oder3-jähriges Kind, das ein Stück Schokolade gemopst hatte. Es war im Vorschuljahr und die Sache weder einmalig noch eine Kleinigkeit. Ich habe so auch nicht beim ersten Vorfall reagiert.


    Ich "entschuldige" viele Verhaltensweisen meiner Kinder mit Alter, Entwicklung, Reife oder fehlender Reife etc. ABER: Ich habe wenige, sehr stabile Grenzen. Dinge, die ich nicht "dulde", bei denen ich "streng " bin. Das mögen harte Worte sein, das mag hart klingen, ich bin dann sehr ernst und bestimmt. Trotzdem mache ich meine Kinder in solchen Momenten nicht nieder, aber sie merken deutlich, dass in diesem einen Moment eine Grenze überschritten wurde.


    Für mich persönlich wäre eine solche Grenze in dem Fall der Threadstarterin überschritten. Natürlich würde ich den Hintergrund sehen und auch die Beweggründe des Kindes. Seine Lösung (einfach wegbleiben) ginge für mich aber nicht. Das würde ich meinem Kind nahebringen. Und nicht nebenbei fröhlich lächelnd und tanzend - um es überspitzt zu formulieren. Sondern sehr eindrucksvoll und nachhaltig , trotzdem in einer Atmosphäre der Liebe. Und das geht, das widerspricht sich nicht.


    LG Pelle