Beiträge von towanda

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    Ich bin auf der Suche nach einer Babypuppe. https://www.kreativraben.de/viewtopic.php?f=79&t=7463

    Wir haben noch eine Babyborn. Hättest du daran Interesse?

    Danke! Ich hab gestern mit einer Rabin Puppentausch gemacht! :) Und mein Kleiner ist glücklicher Puppenpapa eines kleinen handlichen Babys, das in seinen Puppenbuggy passt. Dafür durfte meine große Puppe zu einer großen Puppenmama umziehen.

    Hört sich nach einer win-win-Lösung an. Schön!

    So. Ich bin schon eine Weile wieder da und wollte ja noch berichten.


    Die Woche war toll. Wirklich richtig großartig.


    Angefangen mit meiner Mitfahrgelegenheit. Drei mir bis dahin unbekannte Menschen aus Berlin, bzw. Potsdam, zwei davon deutlich jünger als meine älteren Kinder. Eine angehende Polizistin, ein BWL-Student und ein Mitarbeiter im Forschungsministerium. Sehr spannend also. Mit diesen drei jungen Menschen habe ich zwei Tage in einem VW Polo (von der Oma meiner Mitfahrerin geliehen...) verbracht. Südfrankreich ist ganz schön weit weg, erst recht mit einem Polo. Wir haben die ganze Zeit gequatscht, Musik gehört, Spiele gespielt, die Landschaft bewundert,... - und es war richtig nett.


    Untergebracht waren wir in einem Haus in der Pampa in der Nähe von Montpellier. Das Haus lag oben auf einem Berg mit einer wunderschönen Aussicht, gegenüber eine alte Burg und sonst weit und breit nur Natur.


    Den Abend über trudelten nach und nach die anderen Teilnehmer:innen ein, insgesamt waren wir ungefähr zwanzig bunt zusammengewürfelte Leute aus allen Teilen Deutschlands. Viele sehr junge, sehr sportliche Menschen, aber zum Glück nicht nur. Mein Alter habe ich in der Vorstellungsrunde trotzdem dezent verschwiegen.


    Am nächsten Morgen gab es (wie jeden Tag) um 6 Uhr Frühstück, dann wurden die Drachen auf das Auto der Fluglehrerin geladen und um 6:45 Uhr war Abfahrt zum Flughang. Während der Fahrt wurde es langsam hell und wir fuhren einem Sonnenaufgang in den Bergen entgegen.


    Wir hatten jeden Vormittag für 4-5 Stunden Praxis an den Drachen, an den Nachmittagen konnten wir andere Aktivitäten machen. Ich war u.a. schwimmen im und Kanu fahren auf dem Tarn, bin durch eine Höhle geklettert, mit dem Mountain Bike durch die Berge gefahren und habe mir das schöne Städtchen Millau angeschaut. Auf das Klettern an den Felsen habe ich wegen meiner Höhenangst verzichtet und Canyoning war mir dann doch zu heftig.


    Leider hatten wir in der Woche nicht so gutes Flugwetter, sodass wir einen Tag nur Theorie machen konnten und an einem anderen Tag nach einer Stunde wieder zurück ins Haus gefahren sind, weil der Nebel sich nicht aufgelöst hat.


    Richtig hoch geflogen bin ich u.a. deswegen nicht. Da die Flugschule klassisch ausgebildet hat, haben wir erst mal das Starten gelernt. Das hieß, wir sind den ganzen Vormittag mit 20 kg schweren Drachen auf dem Rücken so schnell es ging den Berg runter gerannt. Natürlich haben wir die Drachen dann auch wieder hoch getragen. Im Lauf der Zeit sind wir auch mal abgehoben, da waren aber die leichten, großen, langbeinigen Menschen klar im Vorteil. Ich dagegen mit kurzen Beinen, leichtem Übergewicht und einem kaputten Fuß klar im Nachteil. Einen kleinen Eindruck vom Fliegen habe ich aber trotzdem bekommen.


    Insgesamt hatte ich eine richtig tolle Woche mit sehr netten Leuten, in einer atemberaubenden Landschaft und mit Erlebnissen, an die ich mich sicher noch lange erinnern werde. Besonders das Klettern in der Höhle hat mich sehr beeindruckt, da bin ich mit meiner Höhenangst mehrfach an meinen Grenzen angelangt, habe es trotzdem geschafft und war danach richtig stolz.


    Nachdem ich ja sehr spontan beim Drachenfliegen gelandet bin, habe ich mich mittlerweile ein bisschen schlau gemacht und weiß nun, dass es auch Schulen gibt, die mit dem Fliegen beginnen und das Starten später lehren. Das kommt mir sehr entgegen und ich bin gerade in Kontakt mit einer Flugschule, die solche Kurse anbietet.


    Aber auch nach Millau würde ich supergerne noch mal fahren. Da unsere Kinder ziemlich neidisch waren und sich das Drachenfliegen auch gut vorstellen können, werden wir wahrscheinlich im nächsten Sommer gemeinsam nach Frankreich fahren und einen Kurs machen. Ich bin sehr gespannt.


    Ich habe in Frankreich viele schöne Fotos gemacht. Wenn ich es schaffe, stelle ich in den nächsten Tagen ein paar davon ein.

    Ich habt mir schon so tolle Tipps für mir unbekannte Städte gegeben, ich probiere es noch mal:

    In den Herbstferien fahren wir für 5 Tage nach Freiburg. Herr towanda, towanda-Tochter (14) und ich. Was müssen wir da unbedingt machen, sehen, erleben?


    Wir sind mit Öffis unterwegs und spielen mit dem Gedanken, Fahrräder zu leihen.

    Wäre eine Gruppenreise eine Option für euch?


    Wir waren mit unseren Kindern schon öfter mit einem kleinen Reiseveranstalter unterwegs, der Familien-Skireisen angeboten hat. Zum Angebot gehörten Skikurse für die Kinder bei Teamer:innen des Veranstalters. Das hatte zum einen den großen Vorteil, dass die mitreisenden Kinder sich gut kennengelernt haben, zum anderen waren die Anfänger:innen deutlich älter als in einer normalen Skischule. Und viel günstiger war es auch.


    Das erste Mal waren unsere Kinder 6 und 7, glaube ich. Nach einer Woche Kurs konnten sie alle Pisten im Skigebiet fahren. Es hat uns allen sehr gut gefallen, sodass wir danach noch einige Jahre auf diese Art Skiurlaub gemacht haben. MIt vielen Mitreisenden haben wir immer noch guten Kontakt.


    Den Veranstalter gibt es leider nicht mehr, aber es gibt andere mit dem gleichen Konzept. Bei Interesse schreibe ich gerne mehr.

    Ich muss es jetzt mal loswerden: Ich gehe Drachenfliegen! In Südfrankreich!


    Ich habe ja gerade ein Sabbatjahr und angesichts des schönen Wetters hatte ich beschlossen, in den nächsten Tagen mit dem Rad den Weser-Radweg entlang zu fahren. Das wollte ich schon länger mal machen und jetzt passte es gut.


    Nun habe ich aber gestern durch einen Zufall die Möglichkeit bekommen, einen Kurs im Drachenfliegen in Südfrankreich zu machen. Wollte ich auch schon immer mal machen und erst recht in Südfrankreich.


    Meine Familie sagt, sie kommt ohne mich klar und so fahre ich am Freitag morgen mit einer Mitfahrgelegenheit in die Nähe von Montpellier und lerne da, wie ich mit einem Drachen durch die Gegend fliege. Hach.


    Ich komme mir sehr spontan und verwegen vor. Die anderen Teilnehmer:innen sind vermutlich im Alter meiner großen Kinder und ich bin die Oma. Aber ich habe beschlossen, das ist mir egal. Und das Sportverbot, das mein Arzt mir gestern wegen meines Fersensporns verordnet hat, ignoriere ich auch. So. Und meine Höhenangst ist beim Drachenfliegen wohl nicht so schlimm, habe ich mir sagen lassen.


    Habe ich schon geschrieben, dass ich mich ganz doll freue? #cool

    Die Strecke nach Zorneding ist normalerweise völlig unproblematisch, aber diesen Sommer einfach schlimm. Freundin meiner Tochter wohnt zwei Stationen entfernt und braucht manchmal über eine Stunde in die Stadt.

    Ja, normalerweise 18 min. bis Ostbahnhof, ich weiß. War ja auch nicht so schlimm, nur nervig. Am Ende waren wir echte SEV-Expert:innen.

    Ein bisschen „beleidigt“ bin ich wegen kulinarisch na ja und Hirschgarten. 🙈 Was gibt es Schöneres als Steckerlfisch und ne Maß dazu? (Bitte nicht allzu ernst nehmen)

    Entschuldigt bitte, ich als norddeutsche Vegetarierin weiß die kulinarischen Köstlichkeiten Bavarias wahrscheinlich einfach nicht zu schätzen. Das ist echt eine andere Welt.


    Den Steckerlfisch hätte ich sogar probiert, den haben wir auf der Karte nicht entdeckt. Ansonsten gab es halt Fleisch, Fleisch und... Fleisch.


    Ich hatte Kasspatzn und das vegetarische Kind Pommes... Das nicht vegetarische Kind war ganz angetan von seiner Haxn.


    Das vegane Bier hat mir sehr gut geschmeckt. Da wiederum war der Große nicht wirklich zufrieden. Der mag lieber das norddeutsche Pils...


    Alles in allem waren wir aber durchaus zufrieden. :)

    Oh, wir waren am Dienstag auch im Schlosspark ( und im Museum Mensch und Natur) allerdings war Enkelsohn eher begeistert von dem Traktor der Gärtner dort im Park und den Fischen, Museum hätten wir uns sparen können


    Banksy-Ausstellung mag ich auch noch sehen, da war Sohn am Mittwoch.

    Im Museum waren wir auch nicht. 🙂


    Die Banksy-Ausstellung kann ich nicht empfehlen, um ehrlich zu sein. Das war ein Zugeständnis an meine Kinder.


    Da wird ein Künstler kommerzialisiert, der die Kommerzialisierung seiner Kunst immer verweigert hat. Es sind keine Originale von Banksy zu sehen, die Ausstellung ist von ihm nicht autorisiert und viele Erklärungen zu den Bildern sind echt sehr dünn geraten.

    Am Ende gibt es dann eine Menge völlig überteuerte Merchandising-Produkte. Insgesamt nicht wirklich überzeugend.

    So, hier kommt mein Reisebericht.


    Trotz Bahnstreik sind wir gut durchs Land gekommen und kamen mit einer knappen Stunde Verspätung in am Mittwoch Abend in Zorneding an.


    Am ersten Tag haben wir uns in Zorneding umgeschaut und einen Fahrrad-Ausflug zum Steinsee gemacht. Das war sehr schön, nur dass mir auf dem Rückweg an der ersten Steigung das Rad kaputt ging. Da es sich trotz kompetenter Unterstützung nicht reparieren ließ, konnte ich auf einer kleinen Wanderung die Gegend erkunden und einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben. Und die Kinder hatten schon das Abendessen gekocht, als ich nach Hause kam.


    Am zweiten Tag sind wir mit SEV und S-Bahn nach München gefahren und erst mal ein bisschen durch die Innenstadt gelaufen: Marienplatz, Rathaus, Michaelskirche, Stachus, … von dort aus zum Englischen Garten, wo wir natürlich auch ein bisschen rumgelaufen sind. Neben Enten und beeindruckend vielen Menschen haben wir die Surfer:innen an der Welle bewundert, danach waren wir noch an der Isar in einem Biergarten.


    Der Samstag war Pausentag für die Kinder, sodass ich alleine unterwegs war. Ich bin mit dem Rad nach München gefahren und habe vor allem die Gegend südlich der Isar erkundet: die Au, Giesing und Obergiesing, Sendlinger Feld, Theresienwiese, … und weil das Wetter sehr schön war, bin ich eine ganze Weile an der Isar langgefahren und war dort schwimmen. Ich war sehr erstaunt, wie grün München ist und wie schön und ruhig es an der Isar ist.


    Der Sonntag stand im Zeichen des Fußballs. Wir haben in der Werder-Kneipe in Giesing unserem Lieblingsverein beim Verlieren zugeschaut, was nicht so erfreulich war... Danach haben wir uns die Banksy-Ausstellung im Isarforum angesehen.


    Am Montag sind wir von einer Frau der ‚Munich Greeters‘ (sehr cooles Konzept übrigens, kann ich nur empfehlen) durch das Olympische Dorf und das Olympiagelände geführt worden. Wir waren bestimmt 4 oder 5 Stunden mit ihr unterwegs, das war sehr spannend. Leider hat es an diesem Tag wie aus Eimern geregnet und irgendwann waren wir so feucht und durchgefroren, dass wir uns danach wieder auf den Rückweg gemacht haben.


    Am Dienstag haben wir uns das Schloss Nymphenburg angeschaut und sind durch den Schlosspark und den Botanischen Garten gelaufen. Auch sehr schön. Tochter war etwas genervt, weil sie keine Lust auf Laufen hatte, sie hat aber zum Glück recht schnell die Kurve bekommen… Danach Abendessen im Hirschgarten, Münchens größtem Biergarten. Kulinarisch na ja, aber sehr beeindruckend, wenn mensch aus dem Norden kommt.


    Am Mittwoch fuhr Sohn nach Hause und es sollte der von Tochterkind herbeigesehnte Ausflug in die Therme nach Erding stattfinden. Leider hatte ich mich zu spät um die Reservierung gekümmert, sodass die Therme für diesen und die beiden nächsten Tage komplett ausgebucht war. Stattdessen waren wir im Westbad und das war wirklich spooky: Trotz schönstem Wetter waren wir (bis auf drei Jugendliche und ein paar Schwimmer:innen, die kurz vor Toreschluss noch ein paar Bahnen ziehen wollten) die einzigen Gäste. Wir hatten Rutsche, Sprungturm und alles andere für uns und einen sehr entspannten Nachmittag im Schwimmbad.


    Am Donnerstag sind wir mit dem Zug zum Schliersee gefahren und von dort aus zum Tegernsee gewandert. Laut Reiseführer eigentlich nur ein 4-stündiger Spaziergang, wir haben allerdings deutlich länger gebraucht und waren am Ende ganz schön platt. Belohnt wurden wir mit wunderschönen Panoramen und Blicken ins Tal, Mittagessen an der Gindelalm und einem Bad im Tegernsee zum Abschluss. Wir waren dann ganz schön froh, dass es einen Bus vom See zum Bahnhof gab.


    Freitag war natürlich Erholungstag. Wir mussten ja auch noch waschen und ein bisschen putzen.


    Am Samstag sind wir wieder nach Hause gefahren. Diesmal sehr entspannt im ICE, mit Abteil zu zweit und ohne Verspätung.


    Ich fand München sehr schön, bunt und spannend und überraschend grün. Wir sind ziemlich viel einfach so durch die Stadt gelaufen und haben fast überall nette, interessante Ecken entdeckt. Besonders schön fand ich es an der Isar und südlich davon. Natürlich haben wir vieles auch nicht gesehen, aber wir hatten alle eine sehr schöne, abwechslungsreiche Woche und es war für uns alle was dabei.


    Highlight war für mich auf jeden Fall die Wanderung durch die Voralpen mit dem anschließenden Bad im Tegernsee. Berge sind schon was Tolles!


    Toll war natürlich auch das schöne Haus mit dem schönen, großen Garten und der super Service, von den Fahrrädern über die Literatur, die Ausflugstipps etc.


    Einziges Manko war, dass die S-Bahn nicht gefahren ist und wir immer mit dem SEV nach München rein und wieder raus mussten. Der war zum Teil schlecht organisiert, die Anschlüsse passten nicht, Fahrzeiten waren viel zu lang geplant, sodass wir zwischendurch ewig standen, damit Haltestellen nicht zu früh angefahren wurden… Auch die S-Bahnen sind regelmäßig ausgefallen, wurden umgeleitet oder standen eine halbe Stunde auf der Strecke. So dauerten die Fahrten nach, bzw. von München häufig 90 min. oder länger. Aber trotzdem würden wir gerne noch mal wieder hinfahren. :)

    Oh ja, sehr guter Tipp!


    Da waren wir letzten Sommer mit dem 14-Jährigen und der 13-Jährigen. Wir hatten alle großen Spaß.


    Ich fand das Tempelhofer Feld insgesamt toll!

    towanda das handwerkliche Geschick haben wir leider nicht. Immerhin gibt es ein Hochbett zum Spielen, da kommt er noch nicht rauf. Und wir bekommen ein Türgitter, über das sie dann einfach klettern kann.

    Stimmt, die großen Geschwister hatten eine ganze Zeit lang Türgitter vor ihren Zimmern, sodass die Kleinen nicht alleine rein konnten. Das hatte ich verdrängt. Hat sich bei uns sehr bewährt.

    wir sind derzeit auf der Ile D'Oleron. In Frankreich gibt es z.t. sehr günstige städtische Campingplätze, die außer Waschhaus ( Spülbecken, Becken für Handwäsche, Toiletten, Duschen) nicht viel Infrastruktur bieten. Für uns genau richtig, da oft direkt am Meer.

    Das hört sich sehr schön an.

    Als ich noch ein Auto hatte, war ich auch oft in Frankreich zelten. Die kommunalen Campingplätze sind wirklich eine tolle Einrichtung!