Beiträge von Aylani

    Seit meiner Jugend habe ich eine Pollenallergie: Hasel, Erle und Birke.

    Seit gestern weiß ich, dass nun auch der Roggen dabei ist (ich wunderte mich, warum die Birkensaison nicht aufhört#hammerund danke, noch ein paar Monate mehr Beschwerden #flop) und außerdem die Erdnuss (zufällig mitgetestet, weil das Fläschchen da rumstand). Komischerweise nicht mehr auf Hausstaub, wie sonst.

    Fast von Anfang an habe ich auf rohe Äpfel, Möhren und Haselnuss reagiert mit Kribbeln im Mund. Gekocht/gebacken kein Problem.

    Im nächsten Quartal habe ich die Möglichkeit mich auf 8 Nahrungsmittel testen zu lassen.

    Nun frage ich mich, ob das Sinn macht, unverträgliche Nahrungsmittel wegzulassen oder ob es ausreicht, einfach aufzuhören, wenn ich das Gefühl habe, ich vertrage es nicht gut.

    Gibt es noch andere Auswirkungen auf das allgemeine Gesundheitsbefinden, wenn ich unverträgliche Nahrungsmittel zu mir nehme?

    Sollte man genau wissen, was man nicht verträgt?

    Das habe ich auch, genauso wie du es beschreibst. Meine Behandlung ist jetzt schon fast 40 Jahre her. Wegen des zu kleinen Kiefers wurden damals noch zusätzlich 3 Zähne gezogen. Der zu kleine Zahn ist mit Kunststoff aufgebaut und angeglichen worden. Eine Tochter hat einen kleinen Kiefer, hier wurde durch eine lose Spange innerhalb weniger Monate viel erreicht, so brauchten keine Zähne gezogen werden.

    Die Podologin- Idee finde ich klasse, leider kostet die Ausbildung nicht wenig Geld. Aber Fuß- und Nagelprobleme sind häufig und gute Podologinnen gefragt. Viele Diabetiker bekommen Fußpflege auf Rezept, der Markt wird eher größer als kleiner. Man hat viel Kontakt mit Menschen und macht die Leute meistens glücklich.

    Und auch die beste Palliativmedizin kann nicht immer alle Schmerzen und schlimmen Symptome gut genug lindern.

    Kannst du da ein, zwei Beispiele nennen?

    Nur aus Interesse.

    Ich dachte immer, dass die Palliativmedizin eigentlich alle Symptome in den Griff bekommen kann.

    Es gibt schon Fälle, in denen z.B. nichts mehr gegessen werden kann, permanente Übelkeit und Erbrechen über einen langen Zeitraum, ohne das Medikamente dies ganz unterdrücken können und eine Ablaufsonde nicht möglich ist. Oder Luftnot, bei der Morphingaben allein nicht die Todesangst nehmen. Oder sogenannter Total Pain, die absolute Not auf allen Ebenen, die nicht durch Medikamente genommen werden kann. Oder die Verzweiflung bei Gehirntumoren, wenn über Wochen nach und nach körperliche oder auch geistigseelische Beeinträchtigungen zunehmen. Aber neben medikamentöser Therapie gibt es noch viel mehr, dass in diesen schwierigen Situationen helfen kann und wie schon gesagt, in den allermeisten Fällen gelingt eine gute Symptomkontrolle. Und die Menschen sind verschieden, in dem was sie ertragen und zulassen können, wie sie ihre Situation annehmen können usw. Und wer wäre ich, urteilen zu können, was jemand ertragen und was nicht. Das finde ich so schwierig.

    Ich persönlich mag auch diese kriegerischen Bezeichnungen und Beschimpfungen im Zusammenhang mit Krebs auch nicht so sehr. Vielleicht findest du später noch etwas für dich passenderes.

    Jetzt wünsche ich dir erst mal ein gutes Einfinden in die wieder neue Situation, ausreichend Ruhe, schöne Momente und positive Gedanken.

    Ein unglaublich schwieriges Thema. Ich erlebe leider schon, dass Menschen mich auf der Arbeit bitten, ihnen "die Spritze" zu geben. Und auch die beste Palliativmedizin kann nicht immer alle Schmerzen und schlimmen Symptome gut genug lindern. Aber in den allerallermeisten Fällen schon.

    Ich kann mir schon krankheitsbedingte Szenarien vorstellen, in denen ich die Wahl haben möchte, deswegen finde ich die Entscheidung richtig, auch wenn ich glaube, dass ich mich letztendlich dagegen entscheiden würde. Ich würde niemals eine Spritze wollen und einen Menschen dazu bringen, mich zu töten. Ich glaube auch nicht, dass viele Ärzte dazu bereit wären. Ein selbstständiges Ausführen finde ich wichtig. Und ich würde auch nie für andere entscheiden wollen, ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht, aber zum Glück komme ich nicht in die Verlegenheit, das zu müssen. Wer wird die Entscheidung treffen dürfen? Jeder Arzt? Speziell ausgebildete Menschen? Ein Gremium?

    Ich habe früher häufiger Blut gespendet, habe es gut vertragen, musste allerdings zwischendurch immer wieder Eisen substituieren. Irgendwann kamen sie dann mit der Waage und ich durfte nicht mehr spenden, weil ich keine 50Kg wog.