Beiträge von gaagii

    Ich bin wach und weiß nicht, warum. Der fast 13jährige will weder in den Schlaf gestillt noch anderweitig begleitet werden, das doofe Gespräch mit der Kollegin morgen findet nicht statt, weil ose krank ist, es gibt nichts, worüber ich grübeln könnte, ich bin nur wach. Und in drei Stunden klingelt der Wecker.....

    Aber was ist mit den zusammengesetzten Wörtern, in denen -mann bzw (ja auch erst seit kurzem) -frau vorkommt? Feuerwehr-/Mann/Frau, Kamera-x, Kauf-x usw.


    Der Ausweg Verkaufende, Handelnde, Lehrende, Studierende usw gefällt mir überhaupt nicht. Die feiernden, tanzenden Studierenden.

    Und bin ich dann nicht auch wieder die oder der Studierende? Geht nur im Plural geschlechtsneutral.

    Und bei vielen Berufen wird's haarig, Polizeidienstleistende, Flugzeugführende ?#rolleyes

    Im Gebärdensprachkurs habe ich gelernt, dass für die meisten Berufe die Tätigkeit und dann das Zeichen für "Person" gebärde wird, also "erziehen" "Person" ist dann mein Beruf als Erzieherin. "Feuerwehrmann" wird aber mit "Feuer löschen" und "Mann" gebärdet. Auf meinen Frage, ob man auch statt "Mann" "Person" Zeugen kann wurde mit "ja, geht schon, würde verstanden werden, aber eigentlich wird "Mann" benutzt. Ich hab dann erklärt, dass meine Kollegin (die Gebärde ist geschlechtsneutral) Feuerwehrfrau ist. Das wird dann auch so gebärdet.

    Polizeiangestellte werden aber z.B. mit der Gebärde für Person gezeigt, nur wo auch in der Sprache der Hörenden das Wort "Mann" ist, kommt es auch in der Gebärdensprache so vor.


    (allerdings gibt es bei den Gebärden soooooo viele Klischees in allen Bereichen, da ist gendergerechte Sprache nur ein kleines Ding)

    Mein Sohn hat mittlerweile 3 mal pro Woche nachmittags Schule - an einem der beiden kurzen Tage arbeite ich lang...... und jeder gesparte Termin ist ein gesparter Termin.

    Aber existenziell ist es natürlich nicht.

    Ich überlege gerade an der Grippe Impfung rum, mein Sohn hat davon auch eben bei logo gehört und findet es auf den ersten Gedanken gut, wenn er dagegen geimpft würde.

    Als Erzieherin würde das bei mir natürlich auch sinnvoll sein, wobei ich in den letzten 25 Jahren noch nie geimpft wurde und wissentlich nur die Schweinegrippe 2009 hatte, da lag ich 2 Tage flach, danach ging es wieder,

    Nun soll/wollen wir mein Sohn auch gegen HPV geimpft werden.

    Kann man das an einem Termin machen? Oder besser mit Abstand? Und was dann am besten zuerst? Grippe, weil der erste Sex vermutlich nicht vor der diesjährigen Grippesaison kommt?


    Natürlich werde ich dazu auch die Ärztin befragen, aber ich bin heute Abend schon neugierig....


    LG, gaagii

    Und beim Nähen - die selten Momente, in denen ich Kleidungsstücke bügel (oder bügle? Ich kanns noch nicht mal schreiben...) - also, naja, Teile von Kleidungsstücken, also, nur Nähte....

    Ich bin Erzieherin, mein Impfausweis ist irgendwann mal verschollen, da ich immer bei diesen Massenimpfungen im gesundheitsamt geimpft wurde, gibt es auch keinen Kinderarzt, der meine Unterlagen hätte (und wenn die 10 Jahre aufbewahrt werden müssen, bin ich da eh raus.....)

    Und gegen Masern, Röteln und Keuchhusten wurde ich nicht geimpft, das hatte ich aber als Kind.


    Aber bei meiner Einstellung wurde ja eine Untersuchung gemacht, ich habe angegeben, dass ich als Kind an Masern etc. erkrankt war und mein Impfausweis nicht mehr da ist (bzw. nur ein neuer in dem FSME und die Auffrischungen drin sind, nicht aber die Grundimmunisierung).

    Dort wurden dann alle Titer bestimmt, über den Röteln-Titer wurde der Kopf geschüttelt, weil der immernoch wahnsinnig hoch ist (ich hatte die Röteln mit ca. 10 Jahren, wurde darauf hin nicht als Teenager geimpft).

    Den Zettel beim Arbeitgeber gezeigt, gut is.....


    Ich würde eher auf einen Titernachweis bestehen, als nochmal impfen zu lassen.

    Sind das nicht zwei paar Stiefel, Astarte, eine langjährige Bekannte oder Freundin, da denkt man aber an manches Äußerliche Merkmal nicht mehr. Aber Kinder, die zum ersten Mal KoC in der Kita oder Schule haben und sich einzig ueber die komischen Namen tagelang austauschen und die Hautfarbe niemals nie bemerkten, stattdessen nur die Locken?


    Vielleicht habe ich auch zu oft schon von stolzen Eltern gehoert, die von der colorblindness ihrer Kinder berichten, wenn es zur Hautfarbe kommt, und missinterpretiere die Erzählungen ausgehend von meinen Erfahrungen.


    Ich glaube aber, ich sollte die Klappe halten, ich setze mich gerade hier im Forum zu oft bei dem Thema in die Nesseln und es tut mir nicht gut und wahrscheinlich vergraule ich mal wieder alle Mitleserinnen.


    Ich grätsche jetzt mal wieder rein - Kinder sind nicht colorblind, sie haben nur gelernt, dass man ueber Hautfarbe nicht spricht oder sind dazu erzogen worden colorblind zu sein, und leben damit von ihrem white Privileg.


    Dazu hatten wir gerade im Rabenforum einen lange Diskussion, ich meine im George Floyd Strang. Wer will kann ja auch mal googeln und sich selbst informieren, warum colorblind einfach auch ein white Privilege ist.

    Also ist es ein "white privilege", wenn mein Sohn nicht zuerst über die Hautfarbe seines Klassenkameraden spricht, und "Rassismus", wenn er mir berichtet "ich sitze jetzt neben P, der hat dunkle Haut"? oder "darf" ich Menschen über die Hautfarbe beschreiben, weil es eben einfach ein auffälliges Merkmal ist?


    Ich kann nun mal nichts daran ändern, ein priviligiertes, weißes, männliches Kind zur Welt gebracht zu haben. Und in deinem Geschriebenen klingt es irgendwie "schlecht" wenn man aus Erziehung nicht über Hautfarben spricht und zu den priviligierten weißen Menschen gehört.

    Da kann ich nun mal auch nix zu, dass ich ich bin wie ich bin.

    Und wäre es nicht schön wenn wir alle so unverkrampft mit dem Thema Tod umgehen könnten?

    Wie der Mensch entsteht und wie er vergeht gehört einfach dazu und so, wie man mit Kindern über "wie kommt ein Mensch her" redet , sollte es auch über den Tod reden.

    "Sehr kümmerig" ist aber schön formuliert.....


    In der Kita ist heute irgendwo ein Bild mit einem Bikini aufgetaucht. Ein 2jähriger sieht das und sagt: "Oh, Brüste" - schaut mich an - "das kannst du gut gebrauchen"


    Wer mich kennt wird schon lachen, dem Rest sei gesagt, ich habe ein H-Körbchen.... und ich weiß nicht, ob er meint ich könne eine Bikini gebrauchen, oder die Brüste....

    Was hat Frau Schmids Religion damit zu tun? Ehrliche Frage, weil ich nicht weiß, was das mir der persönlichen Meinung über lesbische Beziehungen zu tun haben muss? Und wenn du den Grund im Christentum vermutest, warum dann "Pseudo" Christin? Dann wäre sie das ja nur nach außen hin und könnte widerum ein ganz andere Meinung haben, als sie von "den Christen" (die es so als Einheit ja gar nicht gibt) vertreten wird.