Beiträge von lollopy

    guten morgen,


    ich finde es sehr spannend zu lesen, was ihr alle für Einschätzungen und Definitionen habt. Genaus das habe ich ja damit gehofft, als ich den Thread gestartet habe. Und es freut mich, dass ich jetzt so viele neue Aspekte von euch bekommen habe, sodass ich weiter denken konnte, was es eigentlich für mich bedeutet.

    ich muss zugeben, ich glaube auch nicht so richtig an die "Menschenkenntnis" in dem Sinne, das man Menschen wirklich aufgrund eines ersten Eindrucks "kennt". Aber das ist ja nur meine Annahme :-) .


    Um was aus der ganzen Diskussion hier für mich mitzunehmen - und darum gehts mir ja - finde ich den Anstoß von Nachtkerze

    sehr schön:

    Wenn ich dank meiner erlernten Heuristiken glaube, ich kann jemanden einschätzen, nehme ich das als Hinweis, das zu hinterfragen und genauer hinzuschauen. Das ist für mich ein schöner Gedanke.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Menschenkenntnis


    Hier scheint mir das unbedingt mit dem "ersten Eindruck" verknüpft zu werden.

    Die Definition hier hört sich doch recht passend für mein Verständnis an, ja.

    Wenn es gar nicht drum geht herauszufinden und kennenzulernen, was in einem Menschen so alles steckt, sondern sein wahrscheinliches Verhalten aufgrund eines ersten Eindrucks vorherzusagen...ja...mit der Definition noch ich einverstanden.

    ich hab nach dem Lesen eurer Posts noch ein paar neue Ideen gewonnen - Dankeschön :)


    1. Menschenkenntnis ist glaube ich inzwischen ein leicht veralteter Begriff? Wenn ich ihn positiv versuche zu definieren, würde ich lieber Empathie...oder noch besser Einfühlungsvermögen sagen.

    2. Ist nicht Psychologie die eigentliche Menschenkenntnis? Also wissen, bzw. erforschen wie und warum Menschen so ticken?

    3. Wenn ich mit Menschenkenntnis bezeichnen will, ob jemand mir sympathisch oder wohlgesonnen ist, dann kenne ich doch nicht den Menschen, sondern nur unsere "Passung"

    4. Ich will mir nicht anmaßen, Menschen zu kennen und damit zu verurteilen (das war nämlich der ursprüngliche Aufhänger aus dem im Initialpost genannten Gespräch)

    5. Alles, was ich meine an meinem Gegenüber zu erkennen, sagt doch eigentlich nur etwas über mich selbst, meine Erkenntnismöglichkeiten, meine Prägung, meine Vergangenheit usw...also nach dem Motto: ich kann nur erkennen, was ich schon weiß


    Ach ja, und bestimmt noch so einiges mehr.


    Ich war aus dem genannten Anlass nur sehr erschrocken, wie sehr eine Person ihr Urteil über einen Menschen, den sie überhaupt nie persönlich getroffen hat, von dem Urteil abhängig macht, das jemand äußert, dem sie gute Menschenkenntnis attestiert.


    Also wie wenn ich euch jetzt sage: Nehmt euch vor X in Acht! Mein Freund Y hat viel mit X zu tun gehabt. Y hat ne super Menschenkenntnis und sagt X kannst du nicht trauen!


    Ich merke grade, "Ich habe ne gute Menschenkenntnis" ist in diesem Sinne eine Aussage, die mich fast dazu reizen würde, sie unbedingt zu widerlegen :D


    Interessantes Wort auf jeden Fall. Ich geh jetzt mal gucken, was es im Netz für Definitionen gibt.

    Hallo liebe Raben,

    Ich frag mich das seit gestern, als ein Bekannter in einem Gespräch gesagt hat, "xy hat sehr viel Menschenkenntnis".

    Was versteht ihr darunter?

    Ich habe überlegt, ob das - jetzt mal ein bisschen negativ formuliert - jemand ist, der seine vorgefertigten Kategorien sehr gut sortiert hat?

    Hat eine Lust mit mir ihre Gedanken zu diesem Ausdruck zu teilen?

    Würde mich freuen :)

    in meinem Job ist die direkte Begegnung mit meinen Kollegen auch essentiell. Dachte ich. Ist es aber dann doch nicht.

    Ja, einige Info geht verloren in online Konferenzen. Oft liegt das aber auch daran, dass die Gruppe sehr groß ist und sich die Herren Ingenieure weigern, den Video Stream anzumachen #hmpf

    Ich bin überrascht wie gut das alles online geht, freue mich riesig über den digitalisierungsschub, den wir durch diese Krise bekommen haben.

    Bemerke milde interessiert, dass manche Führungskräfte immer mal wieder Präsenz einfordern von ihren Mitarbeitern, aber nicht um sie dann auch zu sehen...

    Es ist wohl schwierig sich von der Vorstellung zu lösen, dass nur wer auch anwesend ist, arbeitet.

    In einigen Bereichen scheint der online Austausch auch förderlich zu sein: die Meetings sind zielgerichteter, es werden weniger persönlich-subtile Angriffe gefahren...Es ist effizienter für einige Mitarbeiter, die im Gründe nur mithören wollen, aber nebenher was arbeiten. Mich als Moderatorin nervt das Null in online Meetings, wenn ich es aber bei einem Präsenz Meeting sehe, nervt es mich. Das ist auf jeden Fall eine erstaunliche Erkenntnis für mich

    :D

    ich hab meiner Tochter gesagt, dass die Rabeneltern _immer_ gute Tipps haben.:Dalso, hier die Herausforderung:

    Tochter, dann 17, möchte im Sommer mit 2 Freundinnen Urlaub machen. Und zwar auf einem Campingplatz.

    Am Meer. Von uns aus ist man rel. Schnell am Mittelmeer. Frankreich oder Italien kommen in Frage.

    Es muss mit dem Zug erreichbar sein.

    Einkaufsmöglichkeiten und ein bisschen Bummelstadt auch.

    Und der Campingplatz muss Jugendliche ohne elterliche Begleitung grundsätzlich aufnehmen.

    Falls jemand La Ciotat kennt, das wäre ideal...aber da waren wir halt schon mal und somit fällt das raus

    cashew

    Das ist nicht in der Nähe von Freiburg, sonder in Freiburg. Hat 3 F

    Standorte da. Und ich empfehle den im Bahnhof Littenweiler. Klein und meist am leersten.

    Aber die haben beim Buchen unserer England/Schottland Bahnverbindungen auch die Waffen gestreckt. Wir haben uns ab London dann alles selbst rausgesucht, bzw. Ich hab hier auch Hilfe aus dem Forum bekommen.

    Maegwin

    Zur Reisezeit:

    Ich war bis auf einmal immer Ende August. Da blüht die Heide schön lila ("..ans all around the blooming Heather...") und es ist teilweise schon so windig, dass die lästigen Mücken weg geweht werden. Oft war es sonnig und warm, Regen kann dich zu jeder Jahreszeit fies erwischen und ausdauernd sein...

    Einmal waren wir an Pfingsten. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter, aber ich war farbmäßig sehr irritiert, weil es plötzlich alles gelb war vom blühenden Ginster und nicht lila. Zum Teil war noch Schnee ganz oben auf den Berggipfeln zu sehen.

    Hab das Fotopost vom letzten Trip gefunden:

    Ein bisschen Bildmaterial vom Schottlandurlaub

    Hallo Tine88 Tine


    Wir wohnen im Südwesten und haben einige Anreisevarianten durch

    - mit dem eigenen Auto nach Amsterdam, dann die Nachtfähre nach Newcastle und dann weiter mit dem Auto

    - mit der Bahn, durch den Tunnel nach London und dann weiter Richtung Glasgow. Es gibt auch einen Nachtzug, den Caledonian Sleeper

    - nach Glasgow fliegen, Mietwagen nehmen

    - als junge Erwachsene bin ich auch mit dem Reisebus und Fähre gefahren


    Mir gefiel die Variante mit der Newcastle Fähre bisher am besten

    ja, ich war auch schon viele viele Male in Schottland...

    Meine Favoriten:

    Glasgow, Isle of Arran (komprimiertes Schottland), fast die gesamte Westküste ist sehenswert. Die Ecke bei Mallaig und Arnamurchan hat sehr schöne Strände.

    Die äußeren Hebriden sind fantastisch, aber für 2 oder 3 Tage eher utopisch.

    Dann vielleicht die Isle of Skye?


    Nicht so toll, weil sehr sehr überlaufen fand ich die Loch Lomond Gegend.


    Ach...es gibt so viele tolle Ecken.


    Stirling fand ich auch schön. Vom Wallace Monument hat man einen tollen Blick und die angrenzenden Ochill Hills kann man schön bewandern


    Und Rannoch Moor und Lochh Ossian mit dem Restaurant im Station House der Erst Highland Line



    Ach, ich hör lieber auf, ich Krieg Sehnsucht

    ich bin sowohl alleine mit einem, zwei und auch drei Kindern grenzüberschreitend und auch fliegend unterwegs gewesen.

    Keines meiner Kinder hat den gleichen Nachnamen wie ich.

    Ich bin noch nie nach Geburtsurkunden oder Vollmachten gefragt wurden.

    Einzig bei der Einreise von NL nach UK mit der Fähre hat die Dame an der Passkonrolle gefragt, in welchem Verwandtschaftsverhältnis ich und meine beiden Töchter stehen. Wir haben nämlich alle unterschiedliche Nachnamen.

    Aber das hatte keine weiteren Konsequenten, nachdem ich gesagt habe, dass das meine Töchter sind.


    Vielleicht hätte ich auch immer nur Glück?