Beiträge von Nostra

    Das war jetzt nicht deine Frage, aber mir macht es Bauchschmerzen, dass er mit Touristenvisum (also wohl schwarz) auf dem Bau arbeitet. Was passiert, wenn er dort einen Arbeitsunfall hat? Versichert wäre er ja wohl nicht?

    Ich finde das auch alles andere als gut, aber unser Verhältnis ist jetzt nicht so, als dass ich das zum Thema machen könnte.

    Und ja, ich vermute auch, dass die Arbeiter da fast alle schwarz arbeiten, das ist aber, im doppelten Sinne, eine andere Baustelle, da wird auch schon jemand tätig.

    Ist das ein EU-Land?

    Nein, dann wäre das alles sehr viel einfacher.

    Du hast Dich leicht verlesen, Nostra : @ Möwe meinte nicht Religion, sondern Region. 🙂

    Ups, sorry!

    Ne, Region ist grundsätzlich egal, momentan ist er in Norddeutschland, aber in der Beziehung ist er extrem flexibel und würde überall hinziehen, egal ob Ruhrpott, Oberallgäu oder Oberlausitz;)


    Danke für eure Antworten, das hilft mir zu sortieren, was jetzt erstmal das wichtigste ist.

    Schon mal danke für eure Antworten.

    darf er in d arbeiten?

    Hat er Vorstellungen bzgl. der Region?

    Religion ist kein Problem, er ist nicht sonderlich religiös.

    Ob er in D arbeiten darf, ist viel entscheidender, ich dachte, da er hier arbeitet, hätte er zumindest ein Arbeitsvisum oder so aber nein, er ist hier mit einem Touristenvisum...

    Es gibt ein Informationsportal der Bundesregierung (anerkennung-in-deutschland.de), wo er sich informieren kann, an welche Stelle er sich wenden muss.Die prüft dann, ob die Ausbildung gleichwertig ist mit der deutschen. Erst dann darf er in seinem Beruf hier arbeiten.

    Danke, da guck ich mal.


    Eins der Probleme ist halt auch, dass er keinen bzw. nur sehr eingeschränkten Internetzugang hat.

    Deswegen sammel ich jetzt Infos und "sortiere", was wichtig ist, damit er dann die wenige Internetzeit nicht noch mit Suchen verbrauchen muss.

    Moin,


    da ich nicht weiss, wo das richtig hinpasst, schreibe ich es einfach hier im Cafe. Im Zweifelsfall kann es aber gern verschoben werden.


    Es geht um folgendes:

    Ein sehr netter junger Mann, in seinem Heimatland wohl ausgebildeter Physiotherapeut (keine Ahnung inwieweit die Ausbildung hier anerkannt wird) möchte genau in dem Beruf arbeiten, und wenn möglich, sehr gerne hier in Deutschland.

    Momentan arbeitet er als - ja, wie soll man das nennen- Bauarbeiter trifft es wohl am ehesten, auf einer privaten Baustelle (Doppelhaus, eine Hälfte wird kernsaniert).

    Er spricht (noch) kaum deutsch, aber sehr gut englisch, und noch ein paar Sprachen und würde vermutlich auch sehr schnell recht gut deutsch lernen, momentan fehlt ihm die Zeit dazu.

    Habt ihr Ideen, wo er sich hinwenden kann, sich evtl. auch einfach bewerben kann?

    Ich würde ihm gern helfen, hier seinen Weg zu finden, hab aber so gar keine Ahnung, daher dachte ich mir, ich frag mal bei den Raben...

    Übrigens find ich es ziemlich daneben, unentschuldigte Fehltage einzutragen, ohne Kind und (je nach Alter) Eltern auf die fehlenden Entschuldigungen hingewiesen zu haben. Aber das mag auch der Extra-Gesamtschul-Service sein.

    Das finde ich ja mal ne nette Einstellung.

    Meine Tochter (Stadtteilschule, also so ähnlich wie Gesamtschule) hat im letzten Zeugnis (11. Klasse bzw. VS) zwei unentschuldigte Fehlstunden - weil sie der Lehrerin die Entschuldigung "zu spät" vorgelegt hat...aber an der Schule ist das mit Fehltagen oder -stunden eh sehr krass geregelt.


    Zur Ausgangsfrage: Hat deine Tochter denn mal bei Lehrer*innen/ Schulleitung nachgefragt?

    Ich würde halt auch sagen, die Konsequenz ist, dass es eben im Zeugnis steht. "Schlimmere" Folgen hat es erst, wenn sich unentschuldigte Fehltage/-stunden häufen.

    Nordsee wäre erreichbar - bisher haben wir dort allerdings keine guten Erfahrungen gemacht.

    Das ist schade, ich finde Urlaub an der Nordsee, egal zu welcher Jahreszeit, immer toll. Und am liebsten an der dänischen Nordseeküste ein Ferienhaus. Da kann man auch kleine Kinder einfach so laufen lassen, das haben wir damals mit noch kleinen Kindern immer besonders genossen - Tür auf und die Kids konnten draußen rumrennen, toben, buddeln... halt ihr Ding machen.

    Und entsprechend angezogen geht das auch im Winter, und falls Schnee liegt kann man sogar auf den Wegen durch die Dünen Schlittenfahren!

    Daher wäre das auch mein Tipp gewesen, allerdings ist die Reisezeit Weihnachten/Silvester inzwischen auch Hauptsaison, daher oft sehr teuer und wohl auch schon sehr ausgebucht, aber man kann ja mal gucken, vielleicht gibt es Angebote, die für euch passen.

    Mein bevorzugter Urlaubsort in DK ist Vejers, und mein bevorzugter Vermieter sind Die "hyggelige" Dänen - kannst ja mal gucken, vielleicht ist was passendes dabei.

    Wie alle anderen schon sagen: Zwiebellook.

    Das Wetter ist so wechselhaft im Herbst, vor allem auf den Inseln - es kann sein, dass ihr in der Sonne mit kurzer Hose und T-Shirt schwitzt, aber auch, dass es bei kräftigem Wind und bedecktem Himmel mit langer Hose und Sweatjacke noch zu kalt ist.

    Wichtig: Mütze/Schal o.ä., was ggf. die Ohren schützt. Der Wind kann wirklich richtig fies sein, vor allem, wenn man das nicht gewöhnt ist. Und dünne Regensachen, die man über das andere drüber ziehen kann.

    Kurze bzw. knielange Hosen, um barfuß am Strand laufen zu können, gerade so an der Wasserkante - wenn man oben rum warm eingepackt ist, geht das bei jedem Wetter.

    Hach, Borkum im September könnte mich auch gefallen - ich wünsche euch eine tolle Zeit!

    Ich finde diesen Strang sehr toll, gerade, wenn es mir schlecht geht, zaubert er mir immer zumindest ein Grinsen, meist aber ein Lachen.

    Und das

    „Oh, bei dem kann ich nicht sagen was drauf steht, das steht da auf französisch.“

    Sohn: „Ich frag die Martha, die weiß das bestimmt!“

    Martha ist unser Hund. Eine französische Bulldogge 😄

    hat mich gerade so zum Lachen gebracht - danke!

    Und ich fand es noch spannend, einen anderen Stadtbezirk zu sehen, da gibt es ja auch schöne Bauten.

    Ja genau! Auch der südlich der Elbe gelegene Teil von HH hat einiges zu bieten.


    Daher auch noch als Tipp:

    Mit der S3/S31 in den Süden der Stadt fahren. Die Strecke verläuft hauptsächlich über der Erde und man hat teilweise eine schöne Aussicht z.B. auf die Süderelbe, Teile des Hafens...

    Aussteigen an der Station Harburg Rathaus, von da sind es nur wenige Schritte zum Helms-Museum.

    Nach dem Museumsbesuch dann quer über den Rathausvorplatz (das Rathaus an sich ist auch ganz hübsch), durch die Fußgängerunterführung und dann weiter fast geradeaus zur Lämmertwiete klick mich oder eher schräge links in die Neue Straße (da gibt es einen sehr guten Italiener), die beiden Straßen stoßen am Ende eh aufeinander (und es sind kurze Straßen).


    Ja, richtig, ich wohne in Harburg und ich mag es hier#freu


    Liebe Grüße

    Nostra

    Und noch mal ne andere Ecke, Barmbek, evtl. das Museum der Arbeit.

    Oh ja stimmt, auch sehr empfehlenswert!

    Wir sind jetzt zwar nahe an Hamburg dran, aber ich kann mit der Stadt noch nicht so viel anfangen; fand sie einfach gross und unuebersichtlich und wusste auch gar nicht so recht wo anfangen.

    Das kann ich sehr gut verstehen!

    Ich bin Hamburgerin und bis auf ein paar Jahre als Jungerwachsene hab ich immer hier gelebt, in verschiedensten Stadtteilen, inzwischen aber auch am Stadtrand und ich komm selten richtig "nach Hamburg rein", und dann bin selbst ich manchmal überfordert mit allem, was sich schon wieder geändert hat, neu gebaut wurde etc..

    Aber es ist eine tolle Stadt und lohnt sich, erkundet zu werden!

    Es wurde schon einiges genannt, was ich auch empfehlen würde: Speicherstadt, Deichtorhallen, Kunsthalle, Völkerkundemuseum, alter Elbtunnel, Schanzenviertel, der Hafen.

    Die Elphi liegt ja direkt am Hafen, das kann man dann gut mit nem Gang durch den Alten Elbtunnel und nem Besuch in der Speicherstadt verbinden.

    Die Deichtorhallen liegen recht dicht am Hauptbahnhof, kann man auch gut mit der Kunsthalle verbinden (liegen in fußläufiger Entfernung).

    Was Musik/Tanzen anbelangt, bin ich schon lange nicht mehr auf dem Laufenden, früher gab es auf dem Kiez, also St. Pauli, einige nette Läden.

    Auch sehr schön ist das Archäologische Museum, liegt allerdings nicht so zentral, sondern im südlchen Stadteil Harburg, ist mit der S-Bahn aber auch in ca. 20 Minuten vom Hauptbahnhof zu erreichen und von der S-Bahn-Station (Harburg Rathaus), sind es nur ein paar Meter.

    Meine Tochter hat schon als Baby ab und an bei den Großeltern geschlafen, das war nie ein Problem.

    Andere Übernachtungen gingen sehr früh los, noch vor dem Kiga, also so mit 2 1/2, aber anfänglich nur bei der allerbesten Freundin, die auch sehr häufig hier übernachtet hat. Die Eltern kannten wir sehr gut.

    Im Laufe der Kiga-Zeit und dann auch noch in der Grundschule würde das mit den Übernachtungen immer mehr, meist auch mit mehreren Freund*innen, flachte dann wieder ab.


    Warum findest du es für dein KInd denn noch zu früh? Was befürchtest du?

    Wichtig war immer, dass es die Option gab, jederzeit abgeholt zu werden. Brauchten wir nie, aber Freundinnen wurden hier schon abgeholt oder wir haben sie mitten in der Nacht nach Hause gebracht.

    Nostra : Ich habe den Fragebogen unter anderem in verschiedene Onlineforen gepostet, um eine möglichst breite, repräsentative Stichprobe zu erhalten. Dazu ist es eben wichtig, Eltern mit verschiedenen Erziehungsstilen zu befragen. Dieses Forum deckt den eher "anti-autoritativen" Umgang mit Kindern wahrscheinlich ganz gut ab. Eltern mit anderen Einstellungen erreicht man dagegen wohl eher über andere Medien oder andere Foren.

    Für Rabeneltern habe ich mich unter anderem entschieden, weil mir der wertschätzende, freundliche Umgangston sehr zugesagt hat und die große Mitgliederanzahl mich hoffen ließ, hier möglichst viele Eltern zu erreichen.

    Danke für deine Antwort.

    Die Probleme, die hier geschildert werden, erkläre ich mir vor allem auch damit, dass in diesem Forum wohl vor allem Eltern unterwegs sind, die einen nicht-autoritativen Erziehungsstil verfolgen. Die Fragen zielen aber nunmal auf vornehmlich autoritative oder autoritäre Erziehung ab, weshalb sich viele hier wohl beim Beantworten schwertun.

    Fachlich will ich gar nichts dazu sagen, aber da ich neugierig bin: Wie bist du dann darauf gekommen, in ausgerechnet diesem Forum die Umfrage einzustellen?