Beiträge von Jette

    Oh Jette das steht hier jetzt bevor.....ich war noch positiv überrascht dass sie die Bundesländer haben.....


    Und dann kamen plötzlich Blätter mit Regierungsbezirken ,Kreisen, Regionen....ich mal wieder am grosse Augen machen....ja... Klar kann man sich auch wieder ins Hirn reinjagen und gleich wieder vergessen. Welcher Erwachsene kennt und kann das?

    Ich finde das im Prinzip ok und denke tatsächlich, dass man das auch heute noch in der Schule lernen sollte. ABER in meiner DDR-Kindheit hatten wir erst die Gemeinde und den Kreis, dann im nächsten Schuljahr oder zumindest mit deutlichem zeitlichen Abstand den DDR-Bezirk mit seinen Kreisen und dann irgendwann das ganze Land mit seinen Bezirken. Für Kinder in dem Alter sind die verschiedenen Ebenen nicht gut greifbar und wenn man die dann alle kurz hintereinander bringt, dann kann das eigentlich nur schief gehen. Das ist mal wieder ein didaktischer Ansatz heute, den ich nicht kapiere.

    Wir praktizieren hier jetzt schon Bulimie lernen, oder meint hier jemand dass es relevant ist zu wissen wie viele Geschwister Joseph Haydn hatte und wieviel überlebt haben? Oder so ähnlich... Aber klar super dann wissen die Kinder gleich mal wie sie sich nicht relevantes Wissen ins Hirn stopfen

    So habe ich die bayerische Grundschule nicht erlebt. Hier mussten in dem tollen "kompetenzorientierten Lehrplan" nicht viele sinnlose Fakten gepaukt werden.


    Die schlimmste Probe fand ich die in HSU, wo von Kreis mit Gemeinden über Regierungsbezirke mit Hauptstädten über Bundesländer mit Hauptstädten hin zu den Ländern Europas mit Hauptstädten und Flaggen alles in einer Arbeit abgefragt wurde - da war zumindest mein Sohn in der Ballung überfordert überhaupt die verschiedenen Ebenen auseinanderzudröseln. Prinzipiell fand ich das aber auch eher sinnvolles Wissen, nur didaktisch einfach sinnbefreit, dass alles auf einmal einzuführen.

    Ich habe nicht gesagt, dass es an der Realschule von Stoff her leicht sind - aber die Lehrer sind total anders drauf. Ich empfinde sie als viel zugewandter den Kindern gegenüber, die holen die Kinder viel eher da ab, wo Kinder in dem Alter sind.


    Ich hatte an der Grundschule immer den Eindruck, dass da die meisten Lehrerinnen keinen wirklichen Plan davon hatten wie Kinder in dem Alter eigentlich ticken und wie man sie erreicht. Heraus kam so eine verquere Mischung aus "Schule muss auf Teufel komm raus Spass machen" versus "Die Kinder müssen in dem Alter aber schon .... selbst können" was absolut nicht zu dem Alter passte, vor allem was (selbst-)organisatorische Dinge betraf.

    bei uns hat es geholfen, dass die ganze Nacht lang ein kleines Licht im Kinderzimmer brennt, hier war offenbar die größte Angst tatsächlich die vor der Dunkelheit. Seit dem geht noch eine halbe Stunde alleine spielen, bevor der Hunger zu groß wird.

    Unser Kleiner hat eine "Maus-Lampe" in Form der Maus aus der Sendung mit der Maus und die kommt nachts mit ins Bett, direkt neben ihn. Ist wie ein Nachtlicht und lässt sich mit einmal auf eine bestimmte Fläche "touchen" anmachen so dass er sie quasi jederzeit problemlos anmachen kann. Hat hier ziemlich geholfen (vorher hat er immer die Nachttischlample angemacht wovon dann der Bruder wach wurde).

    Das 1x1 zu Hause lernen finde ich völlig okay.

    Ich auch. Was ich aber nicht ok finde ist, dass die Eltern dafür die Verantwortung übertragen bekommen. Meiner Meinung nach müsste die Lehrerin klar an die Kinder kommunizieren, dass sie das 1x1 lernen sollen. Dann kann ich als Eltern dabei gerne unterstützen. So hat mein Kind aber gar nicht mitbekommen, dass die Schule erwartet hat, dass er das auswendig lernt und wir waren die bösen Eltern, die das von ihm verlangt haben. Und das finde ich nicht in Ordnung.

    Ich finde es gibt auch noch einen Mittelweg zwischen den beiden von dir beschriebenen Extremen.


    Beispiel: Mein Großer hat für seinen ersten Gedichtsvortrag in der 2. Klasse eine 2 bekommen. Es gab einen Auswertezettel mit 6 Aspekten, je 2 Punkte, also insgesamt 12 Punkte. Es fehlte genau 1 Punkt dafür, dass er sein Publikum nicht gut genug angeguckt hatte. D.h. er hatte das Gedicht super auswendig gelernt, es mit einer super Betonung vorgetragen etc. und bekommt dann nur eine 2 für etwas womit sich 90% der Erwachsenen noch schwer tun? Das fand ich schon echt demotivierend. Man hätte zu dem Zeitpunkt auch eine 1 geben können und den Hinweis, dass er daran noch weiter arbeiten soll weil es in den nächsten Jahren zunehmend strenger beurteilt wird. Wenn man die gleiche Leistung in der 4. Klasse dann so benotet ist es ja auch noch mal anders als in der 2. Was ich hier aber echt nicht verstehe, ist dass der GS-Notenschlüssel in Bayern offenbar tatsächlich härter ist als der an der RS.


    Generell habe ich den Eindruck, dass die Kinder hier sehr wenig konstruktive Anleitung und konstruktives Feedback bekommen. Das wäre oft viel wichtiger als die Noten. Hier wurde auch viel mit den Eltern geredet (die Kinder müssen in der 2. Klasse das 1x1 lernen - unterstützen Sie bitte dabei...) aber wenig mit den Kindern (es gab nicht 1x die HA, dass eine 1x1-Folge gelernt werden sollte). Es ist oft auch so eine ganz verquere Mischung aus diesem Überbehüten / alles soll Spass machen und dann wieder heftige, nicht altersgemäße Anforderungen stellen, die letztlich in die Demotivation führen.

    Kuekenmama : Im Kontext, wie geschrieben:

    Kollegen von mir duschen nicht täglich - das riecht man. Zwei davon wechseln auch nicht täglich die Oberbekleidung, das ist einfach widerlich.

    finde ich das widerlich, ja.

    Sorry - aber das klingt für mich schon sehr, als wenn das bei dir für alle Menschen gilt. Mag ja sein, dass es bei diesen konkreten Menschen so ist.

    Es gibt doch gar keine Hauptschulen mehr in Bayern #angst (Für Nicht-Bayern: die heißen jetzt Mittelschulen - mir hat sich aber auch nicht erschlossen, wo da der Unterschied zur früheren Hauptschule ist)


    Hier in Bayern fand ich die Notengebung an der Grundschule auch recht demotivierend - und das nicht erst in Klasse 4. Der Notenschlüssel war ziemlich sicher auch sehr viel strenger als jetzt an der Realschule bei meinem Großen. Ich habe das auch nie verstanden - und wenn man sich hier die verbindlichen Durchschnittsnoten ansieht, die man für Übertritt an Gymnasium und Realschule braucht, merkt man auch, dass eine 3 keine gute Note mehr ist.

    gegen wirklich abartigen gestank hilft aluminiumhaltiges deo. das war für mich eine offenbarung.

    Ich habe aus den Rabenflohmarkt ein selbstgemachtes Deo von charjulie . Das funktioniert für mich viel besser als alle im Laden gekauften Deos die ich im Laufe der zeit ausprobiert habe. Mir war die Verpackung im Urlaub zu unpraktisch und ich bin wieder auf mein davor verwendetes Deo umgestiegen - Ergebnis war ständiges Müffeln.

    Frischer Schweiß ist normalerweise auch kein Problem. Bei Menschen die ich sehr gerne mag, riecht das sogar richtig gut.

    Aber am nächsten tag halt nicht mehr....

    Es ist halt einfach auch mal so, dass Menschen extrem unterschiedlich stark riechen, auch beim Schwitzen. Mein Mann ist nach dem Sport wirklich naß geschwitzt, seine Klamotten sind komplett naß - aber er riecht dabei kein bisschen unangenehm nach Schweiß. Ich schwitze nie mit so viel nassem Schweiß - müffele aber gelegentlich mal ganz gerne auch schon kurz nach dem Duschen und mit frischen Klamotten und ohne Sport.


    Von daher finde ich, es ist wie bei so vielem: es hängt immer von der Einzelsituation ab und eine generelle Vorschrift, dass man sich 1x am Tag duschen soll oder alle Klamotten täglich wechseln soll halte ich für ziemlichen Quatsch. Genau wie z.B. beim Mindesthaltbarkeitsdatum sollte man seine Sinne benutzen und dann entscheiden.


    Was man selbst machen kann um Dusch- und Klamottenwechselintervalle zu verlängern:

    - herausfinden, in welchen Klamotten man mehr müffelt und versuchen welche zu kaufen, bei denen dies weniger der Fall ist (wobei mir das bis heute beim Kaufen oft nicht klar ist...).

    - herausfinden, mit welchem Duschzeug/Seife und Deo man am besten klar kommt - auch da gibt es nach meiner Erfahrung deutliche Unterschiede.

    - Bezüglich Haarewaschen habe ich es irgendwann geschafft, von 1x täglich auf alle 5-7 Tage runterzukommen. Dafür muss man aber wohl durch eine Anfangsphase durch, in der die Haare ziemlich fettig und unangenehm sind. Ich genieße es aber sehr, nicht mehr so oft Haare zu waschen.

    Ich dusche auch nicht immer täglich, zumindest nicht in jeder Jahreszeit. An heißen Sommertagen schon meistens, aber im Winter eher jeden 2. bis 3. Tag. Dazwischen wasche ich mich normalerweise am Waschbecken zumindest unter den Achelhöhlen. Klamotten wechsele ich meist auch nicht jeden Tag, außer ich habe den Eindruck dass ich müffele.


    Mach die keinen Kopf - die oftmals "von Experten" verbreiteten Ansicht zu Hygiene sind nicht immer passend für alle Leute,

    Mir fallen spontan 2 Punkte ein: erstens geht es meinem Händen und Füssen meist besser wenn "das Zentrum" warm ist. Dafür hilft mir so ein Nierenwärmer aus Wolle, den ich mir mal beim Aldi gekauft habe. Zweitens ist mir im letzten Winter, als ich zum ersten Mal Barfussstiefel getragen habe, aufgefallen, dass ich damit auch bei Büroarbeit wärmere Füsse habe als mit normalen Stiefeln. Das einzige, wo ich mit den Barfussstiefeln wirklich kalte Füsse bekommen habe, war Weihnachtsmarkt oder andere Stellen wo man draussen in der Kälte steht. Wenn deine Tochter aber zu Hause schon sehr warme Socken und keine festen Hausschuhe anhat und trotzdem friert, hilft das vermutlich auch nicht.

    Bei meinem Grossen an der RS wurde letztes Jahr ca. zum 1. Mai aufgerufen dass an einem Tag möglichst viele Schüler in Tracht erscheinen sollte und es gab sogar einen Wettbewerb in welcher Klasse die meisten Kinder in Tracht erschienen sind. Da war dann auch so viel Druck da, dass ich meinem Sohn etwas gekauft habe, was er sonst nie anzieht weil er natürlich nicht derjenige sein wollte, der nicht mitmacht. Allerdings wurden für den Wettbewerb kurzfristig die Regeln noch geändert (Hemd für Jungen, Kleid für Mädchen o.ä.) weil es da wohl Protest gegeben hat.

    Wir haben das bei unseren Kindern auch sehr unterschiedlich erlebt. Mein Großer war in einem relativ neuen KiGa mit sehr engagierter Leitung. Da war Mittagsschlaf vorgesehen, es gab irgendwelche Betten, wir mussten Bettzeug mitgeben. Die älteren Kinder, die keinen Schlaf mehr machen wollten, durften in eine Kuschelecke, wo eine Erzieherin vorgelesen hat. Also Mittagsruhe mussten alle machen.


    Im Kiga vom Kleinen, der über 50 Jahre alt ist und wo die Leiterin mehr als die Hälfte dieser Zeit dabei ist, wurde Schlafen nur für die neuen Kinder bis maximal Weihnachten angeboten. Ziel war, den Mittagsschlaf möglichst schnell nach KiGa-Start abzuschaffen..


    Ich kann mir Schlafen auf dem Teppich auch nicht gut vorstellen, könnte mir aber vorstellen, dass es weniger schlimm für die Kinder ist als wir es uns vorstellen. Und immer noch besser als gar kein Schlaf.