Beiträge von Jette

    Was sind Mannjahre? #haare

    Das ist eine Einheit, mit der man Arbeitszeit angeben bzw. abschätzen kann. Ich kenne das aus der Softwareentwicklung, wobei bei uns inzwischen auch eher Personenjahre (oder -monate etc.) üblich ist. Ein Personenjahr ist die Zeit, die eine Person in einem Jahr arbeitet. Wenn also irgendetwas 1 Personenjahr "Arbeit gekostet hat", dann kann das z.B. eine Person in einem Jahr gemacht haben oder 2 Personen in einem halben Jahr oder 4 Personen in einem viertel Jahr.

    Ich war als Kind selbst betroffen und habe lange oder kurvige Autofahrten gehasst. Die rücksichtslose Fahrweise meines Vaters hat sicher nicht geholfen.

    Da ist es halt auch zusätzlich ungünstig, dass Kinder hinten sitzen wo sie meist nicht gut nach vorne rausgucken können. Als Beifahrer kann ich das auch heute noch besser ab wenn wir kurvige Strecken fahren. Ich habe die letzten Jahre auch öfter mal wieder hinten gesessen (und 1 Kind vorne) und weiß daher, dass das bei mit bis heute einen Unterschied macht ob ich vorne oder hinten sitze.


    Für mich war als Jugendliche der Umstieg vom Trabbi auf Golf übrigens fürchterlich und hat mir noch mal eine längere Phase mit heftiger Reiseübelkeit verschafft. Da vermutlich durch die deutlich bessere Federung im Golf, die meine Sinneseindrücke noch mal kräftig durcheinandergeschüttelt haben. In der Phase durfte ich dann glücklicherweise auch meist auf dem Beifahrersitz sitzen.

    Als unser zweites Kind geboren wurde, hat ein Ti*ng-Stift den großen Bruder über Stunden beschäftigt. Heuzutage würde ich eher Tip*toi nehmen, da Ti*ng zumindest bei uns zweimal schnell kaputt ging.

    Ich habe leider auch den Eindruck, dass Ting eher auf dem absteigenden Ast ist und es eher weniger Ting-Bücher gibt als es schon mal gab. Aber ansonsten wäre das aus meiner Sicht auch etwas, mit dem sich auch kleinere Kinder schon gut beschäftigen können - so man denn diese frühe Einführung von Medien mag (hier liess sich das beim 2. aber nicht wirklich vermeiden)

    Es gibt Leute, die behaupten, dass man Hashi heilen kann. Der Ansatz geht über das Immunsystem. Entweder über Ernährung (z.B. Jutta Bruhn) oder auch über sehr viel Sport mit bestimmten Ansätzen (da gibt es mind. 1 Mann, auf dessen Namen ich gerade nicht komme)

    Ich konnte im Auto auch nie lesen und habe bis heute kein Mittel gefunden mit dem das ginge. Wenn mir übel wird hilft nur in die Ferne schauen, möglichst nach vorne. Im Zug und in der Bahn ist es bei mir nicht so schlimm - da kann ich auch lesen.

    Bei uns muss man im Nachbarkreis auch ganz krass selbst in zig Kategorien sortieren und dann selbst zum Wertstoffhof fahren. Bei uns kommt alles in den gelben Sack und wird abgeholt. Führt dazu, dass Leute aus dem Nachbarkreis ganz gerne unberechtigt bei uns ihr Zeug abladen. (Eine Zeitlang hatten wir jedes Mal am Tag NACH unserer Abholung mehrere gelbe Säcke bei uns am Zaun liegen, die dann immer 13 Tage dort rumlagen, oft aufrissen... Es hat lange gedauert bis wir herausgefunden haben wer das war und denjenigen letztlich mal "auf frischer Tat" erwischt haben.)


    Ehrlich gesagt verstehe ich das bzgl grünem Punkt Müll bis heute nicht so richtig, wie das so unterschiedlich sein kann. Ich dachte immer, dass die Industrie sich darum über irgendwelche Firmen kümmern muss, die nicht der lokale Müllentsorger sind? Ich weiß auch immer noch nicht ob das Zeug eigentlich überall wirklich recycled wird oder nicht am Ende doch auch mit verbrannt wird.

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass mein 11Jähriger ganz selbstverständlich nur noch von "die Lehrkraft" spricht. Hört sich für mich seltsam an, dürfte aber gendermässig ok sein. Wird das bei Euch auch verwendet?

    Welche Creme hast Du denn? Die von charjulie aus dem Rabenflohmarkt ist sehr flüssig und ich finde sie zum Mitnehmen nicht so praktisch. Ich habe jetzt eine vom DM gekauft - die ist sehr viel fester, in einer klassischen Cremedose und da kann ich mir eher vorstellen, sie auch in Urlaub mitzunehmen.

    Ich bin nur innerhalb Deutschlands früher Nachtzug gefahren und hatte nie ein Problem damit, als Frau alleine zu fahren. Ich meine da gab es auch reine Frauenabteile. Ich fand Nachtzüge toll und hoffe sehr, dass das Netz wieder ausgebaut wird.


    Zum Buchen kann kann ich nichts sagen.

    Esther hast Du mal mit Deos rumprobiert? Ich habe den Eindruck, dass ich mit Deocremes wie dem im Rabenflohmarkt oder einer von DM gekauften deutlich weniger müffele als jemals in meinem Erwachsenenleben. Außerdem gibt es einige Klamotten in denen ich sehr schnell müffele.

    Wenn der Orthopäde sich sträubt (kann ja aber auch sein, dass er einfach zustimmt, einen Versuch ist es wert ihn darauf anzusprechen), könntest du auch noch deine/n Hausarzt/-ärztin fragen. Pro Verordnung gibt's meistens 6 Sitzungen.

    Bezahlt wird das zumindest von den gesetzlichen Kassen solange der Arzt weiter verordnet soweit ich weiß...ich hab jedenfalls letztes Jahr ziemlich viele Verordnungen bekommen. #pfeif

    Ich habe auch schon mehrfach Überweisungen zu Physio und Osteopath vom Hausarzt bekommen.

    Mag sie vielleicht bemmchen von dr. quendt?


    Unsere kinder bekommen seit Jahren fast nie mehr Brot mit in KiGa und Schule weil sie es einfach nicht essen und ich keine Lust habe, ständig essen wegzuschmeissen. Z.T. brauchen sie glaube ich auch einfach gar nicht so viel. Aktuell bekommen beide gg. 12 schon Mittagessen und haben nach einem vernünftigen Frühstück auch oft gar nicht so viel Hunger. Von daher gibt es meist irgendein Knabberzeug wie Bemmchen, Dinkelbrezeln, Grissini, dazu Trockenfrüchte/Nüsse und meist einen aufgeschnittenen Apfel oder ggf. Obst/Gemüse der Saison mit. Bis auf letzteres kann alles am nächsten Tag einfach noch mal mitgenommen werden wenn es nicht gegessen wurde.

    Seit meiner Nebenhöhlengeschichte mit OP gehe ich bei Nebenhöhlenentzündungen immer zu einem HNO-Arzt. Dort wird dann ein Abstrich gemacht und ggf. ein PASSENDES bakterienspezifisches AB verschrieben - das gibt es auch erst wenn das Testergebnis da ist. Beim Hausarzt wurde bei mir nie ein Abstrich gemacht, AB gab es immer auf Verdacht. Ich bin eigentlich auch sehr dafür, erst mal zum Hausarzt zu gehen - das hat mir aber schon sehr zu denken gegeben und ich würde inzwischen früher einen HNO-Arzt aufsuchen.


    Zu der eigentlichen Frage kann ich nichts sagen - mir kommt das aber sehr komisch vor und ich würde da nie Selbstmedikamentation betreiben. Entweder geht es einem so schlecht, dass man einen Arzt aufsucht, oder man lässt es bleiben und versucht mit Hausmittelchen durchzukommen.

    Ganz was anderes: Das Katerchen hat ein Buch mit Kinderreimen zu Weihnachten bekommen, da sind dann so Perlen drin wie: "Lirum larum Löffelstiel, alte Weiber essen viel, junge müssen fasten, das Brot, das liegt im Kasten", oder: "Eine kleine Dickmadam fuhr mal mit der Eisenbahn. Eisenbahn, die krachte. Dickmadam, die lachte". :wacko:

    Das verschwindet demnächst unauffällig im Altpapier. Schade, es ist sonst ganz schön gemacht.

    Ersteres kenne ich mit einem komplett anderen und nach meiner Erinnerung unproblematischem Text ("Lirum larum Löffelstiel, kleine Kinder fragen viel, fragen dies und fragen das, ..."). Letzteres kenne ich seit Kindertagen und ganz ehrlich - ich finde da nicht wirklich etwas dabei. Man muss auch nicht immer aus jedem blöden historischen Spruch ein Problem machen. Wenn die natürlich so geballt in den Buch daherkommen, würde ich es vielleicht anders sehen. Der erste Spruch ist schon echt fies.


    Struwelpeter war mir in meiner Kindheit bekannt, genau wie Max und Moritz und der DDR-Struwelpeter mit zeitgenössischen Geschichten. Ich habe sie alle gemocht - mir wurde aber auch nie damit gedroht dass das irgendetwas mit mir zu tun hatte.

    Zur Testung der auditiven Wahrnehmung war unser Sohn an einem Förderzentrum Hören. Das war hier terminlich deutlich schneller als Arzt, als Privatpatient finanziell deutlich günstiger und hätte den Vorteil gehabt, dass die ggf. gleich mit der Schule zusammengearbeitet hätten wenn etwas in der Richtung herausgekommen wäre. Keine Ahnung ob es das woanders auch gibt.


    Ich denke, wir waren hier

    Unsere Geschichte (Bayern):


    Unser Großer hat in der 3. Klasse auch den ersten LRS Test gemacht. Schon vorher hatten wir auditive und visuelle Wahrnehmung auf Anraten der Ergotherapie gemacht Damals wurde die LRS-Testung an der Schule vorgenommen von der einer Lehrerin. Die Ergebnisse gingen durch die Hände der Schulpsychologin und seitdem hat er Nachteilsausgleich und Notenschutz. Anfang der 6. Klasse RS mussten wir den Test wiederholen lassen, diesmal bei einem KJP (weil der Schulpsychologe selbst keine Zeit um Testen hatte). Ergebnis ähnlich wie beim ersten Mal, d.h. ihm wird eine isololierte Rechtschreibstörung bescheinigt, es gibt weiterhin Nachteilsausgleich und Notenschutz. KJP hat sehr stark Richtung ADS gedacht (aber für uns keinen überzeugenden Grund gebracht das weiter testen zu lassen). Weder GS noch RS bieten irgendeine Form von spezieller Förderung. Der KJP war absolut nicht hilfreich im Hinblick auf Therapiemöglichkeiten.


    Lesen ist bei ihm zum Glück (fast) kein Problem - er liest gerne und viel, nur ziemlich flüchtig.

    A hatte zusätzlich extreme Probleme, leserlich und entspannt zu schreiben. Ergotherapie 2.-3.- Klasse hat sehr wenig gebracht, auch das dort integrierte Rechtsschreibtraining nicht. Anfang 4. Klasse hat er sich nach entsprechender Testung angefangen beim Schreiben von rechts auf links umzustellen, weil er wohl ein lange unerkannter Linkshänder ist. Seitdem ist das Schreiben deutlich weniger verkrampft, aber leider auch jetzt in der 6. Klasse immer noch schwer lesbar und voller Rechtschreibfehler. Der Weg aufwärts ist sehr langsam.


    Was uns die Testung gebracht hat: vor allem Verständnis bei Eltern und Lehrern, dass es kein Nicht-Wollen sondern ein Nicht-Können ist (obwohl seine GS Lehrerin das wohl ganz tief drinnen bis zuletzt nicht geglaubt hat, aber zumindest oberflächlich musste sie so tun und die Nachteilsausgleichs-/Notenschutz-Spielregeln befolgen...). Es hat in der 4. Klasse durch den Notenschutz sichergestellt, dass die Noten sicher für die Realschule hgereicht haben - ohne wäre er eventuell an der Mittschule gelandet was ziemlich problematisch geworden wäre bei diesem Kind. Es hat Druck zu Hause rausgenommen und wir haben uns mit seiner Linkshändigkeits-/Ergo-Therapeutin die letzten 2 Jahre mehr darauf konzentriert, dass er den Weg Richtung Linkshänder geht und überhaupt etwas Lesbares zu Papier bringt. Aktuell arbeit sie mit RIT, was angeblich auch bei LRS zu deutlichen Fortschritten führen kann. Noch können wir aber nicht sagen ob das anschlägt. Kind ist seit Beginn der Linkshänder-Rückschulung deutlich ausgeglichener als in der 3. Klasse wo er unsägliche Wutanfälle hatte (sehr viel im Zusammenhang mit Üben - aber nicht nur).


    Wenn ich Dich lese, vermute ich, dass Dein Sohn ähnlich wenig "Draht" zu seinem Ergotherapeuten hat wie A zu seinen Therapeuten in der Ergopraxis hier. Das darf man glaube ich echt nicht unterschätzen wie viel Beziehung da unterstützen oder erschweren kann. Ansonsten sollte man sich wohl vor der Testung wirklich überlegen, was man sich davon erhofft und welche Konsequenzen das haben kann.

    Klar, man kann Aufgaben stellen, für die man das Distributivgesetz wirklich braucht. Das wird aber halt schnell schwierig.

    Was ist denn daran schwierig? Viel schwieriger und didaktisch problematischer finde ich, auf einer unnötig komplizierten Lösung für eine Aufgabe zu bestehen, nur um einen ganz speziellen Lösungsweg zu sehen.