Beiträge von Jette

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    raisalynn Bei Hashimoto solltest Du dauerhaft TSH, fT3 und fT4 im Blick haben, diese immer zusammen nehmen lassen und selbst mittracken, bei welchen Werten Du Dich wie fühlst. Zur Diagnose zusätzlich die Antikörper und Ultraschall, den Du ja offenbar schon hattest. Bei Hashimoto ist TSH von 4 schon super viel. Man versucht den eigentlich eher Richtung 1 zu bekommen, sollte aber immer das Befinden vom Patienten einbeziehen.

    Für einen Ausschluss von Hashimoto würden mir da definitiv die Bestimmung der Antikörper und ein Ultraschall fehlen.


    Der TSH-Referenzbereich ist ziemlich umstritten - er wird inzwischen oft mit 2,x angegeben - und da wärst Du klar drüber.


    fT4 sieht mir schon ziemlich niedrich aus.


    Also mein Fazit wäre: Nein, damit kann man kein Schilddrüsenproblem ausschließen. (Ich bin aber kein Arzt, nur informierter Laie, weil ich selbst Hashimoto habe, was dank eines sehr fitten Hausarztes sehr früh diagnostiziert wurde)

    Hier macht auch eher der Mann die Steuer, ich schau nur drüber. Früher habe ich meine allerdings auch alleine gemacht. Ich weiß also schon wie es geht.


    Das mit Ehemann als erstes stöt uns auch immer wieder auf. Bei uns hat auch der Finanzberater so eine tolle Software mit Ehemann und -frau. Ich glaube, da ist es bei uns sogar vertauscht (also ich als erstes, aber als Ehemann geführt) - jedenfalls haben wir da auch schon mehrfach mit der Reihenfolge und den Beschriftungen gekämpft.

    Mir fällt dazu auch auf, dass ich eigentlich nur Fälle kenne, wo wenn ein Elternteil mehr verdient und in Teilzeit geht, es immer die Frau ist.

    Ich kenne tatsächlich einen Mann, der seinen Job jahrelang sehr low-level betrieben hat und Karriere-Frau unterstützt hat, indem er sich um die Kinder gekümmert hat.


    Was in meinem beruflichen Umfeld aber deutlich zunimmt in den letzten Jahren sind Männer in Teilzeit, wo also beide Partner nicht mehr Vollzeit arbeiten.

    Früher gab es den Anspruch, dass der Vater von einem! Gehalt die Familie ernähren kann. Heute erklären Mütter, sie müssten wegen dem Geld wieder arbeiten gehen.

    wenn ich sehe, wie entspannt ein Familienleben ablaufen kann, wenn eine Person komplett daheim ist versus zwei Vollzeit Beschäftigten....

    Dein "früher" ist ein BRD-Früher, dass mit meinem DDR-"Früher" nichts zu tun hat


    Ich habe genug Westfamilien kennengelernt, wo die Mütter 100% zu Hause geblieben sind und das Familienleben eine ziemliche Katastrophe war. Mütter, die keine wirkliche emotionale Beziehung zu ihren Kindern hatten, es nicht mal geschafft haben bis zum letzten Kind täglich ein warmes Essen auf den Tisch zu bringen. Geistig nicht mal ansatzweise ausgelastet waren und ziemlich unglücklich. Oder sich letztlich in eine unbezahlte(!) ehrenamtliche Tätigkeit geflüchtet haben. Für mich ist diese gute alte BRD-Zeit wirklich nicht das Ideal wo ich hin möchte.


    Zumindest hier (BY) arbeiten meist beide Eltern, allerdings Frauen oft in Teilzeit. (Leider noch wenige Männer wobei das in meinem beruflichen Umfeld auch deutlich zunimmt seit einigen Jahren und die Männer auch länger als 2 Monate Elternzeit nehmen). Es gibt aber auch etliche Randbedingungen, die heute leider anders sind als bei uns in der DDR früher und ein stärkeres Engangement der Eltern voraussetzen. Angefangen von der Schule, die ich aus meiner DDR-Sicht als eine ziemliche Katastrophe empfinde und zumindest im Grundschulalter immer noch davon ausgeht, dass sich Eltern deutlich engagieren. Tut man das nicht, sind die Kinder sehr früh schulisch abgehängt. Schule ist ab Klasse 5 nicht mehr unbedingt wohnortnah und zumindest teilweise ist man als Elterntaxi gefragt. Aus diversen Gründen sind Freizeitaktivitäten heute deutlich schwieriger für die Kinder alleine hinzubekommen als in meiner Kindheit.

    Aber ich hatte daraus, dass das in meiner Kindheit in Hessen so war und hier in Bayern jetzt noch so ist irgendwie verallgemeinert, dass das in D überall so sei, vielleicht mit Unterschieden darin, wie lange das bewertet wird, und vielleicht auch, in welchen Fächern. Sowohl bei mir damals als auch bei T und Q war das glaube ich bis einschließlich 6. Klasse.

    Wo wird denn heute in Bayern noch die Schrift bewertet? Mir ist das bei meinen Kindern noch nicht untergekommen.

    aha Ähnlich wie Kalliope würde ich auch vermuten, dass Du einen Arzt brauchst, der nicht nur nach den Werten schaut sondern bereit ist, mit die zusammen die Feinjustierung nach Deinem Befinden zu machen. Das kann ein Hausarzt sein (läuft bei mir gut) oder auch ein Facharzt. Dabei solltest Du selbst Deine Werte gut mtprotokollieren, darauf achten, dass immer alle Werte genommen werden (Antikörper braucht es nicht regelmäßig, TSH, fT3 und fT4 schon), und Dein Befinden auch selbst gut im Blick haben. Wichtig wären wahrscheinlich auch noch ein paar Vitamine & Co. zu schauen. Bei mir lasse ich regelmässig Vit. D un B12 checken (meist auf eigene Kosten), weil das Problemkandidaten sind bei mir.

    Ich Hab mal ne ganz andre Frage.. habt ihr hashimoto Erkrankte auch alle einen Impfberechtigungsbrief erhalten?

    Hier (BY) gibt es keine Briefe. Ich habe aber gestern von meinem Arzt die Zusage bekommen, dass ich eine Bescheinigung fürs Impfzentrum zur Berechtigung für Prio 3 bekomme, da es eine Autoimmunerkrankung ist.

    Genau das hatte ich auch erst versucht (für mich hat es sich mittlerweile erledigt). Mein Arzt sagte, es gäbe eine offizielle Stellungnahme der Gesellschaft für Endokrinologie? dazu und Hashi wäre auf keinen Fall priorisiert da kein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf besteht.

    Aber welche Gesellschaft für irgendwas hat denn damit etwas zu tun? In der entsprechenden Verordnung steht nur "Autoimmunerkrankung" drin. Und da fällt Hashimoto eindeutig drunter. Natürlich brauchst Du einen Arzt, der das bescheinigt. Aber auch für den ist die Grundlage diese Prioritätenverordnung und nicht eine Stellungnahme von einem Verband.

    Ich Hab mal ne ganz andre Frage.. habt ihr hashimoto Erkrankte auch alle einen Impfberechtigungsbrief erhalten?

    Hier (BY) gibt es keine Briefe. Ich habe aber gestern von meinem Arzt die Zusage bekommen, dass ich eine Bescheinigung fürs Impfzentrum zur Berechtigung für Prio 3 bekomme, da es eine Autoimmunerkrankung ist.

    Wir haben es inzwischen aufgegeben, den Rechner mit dem o.g. Jugendschutzprogramm zu sichern. Skype haben wir damit überhaupt nicht zum Laufen gebracht. Anfrage beim Service dieses Programms ergab, dass sie auch keine Lösung wüssten und wir ihnen die Lösung verraten sollten wenn wir es rausbekommen sollten. Aber auch das angeblich unterstützte Teams hat nur nach dem Lustprinzip funktioniert, was in der aktuellen schulischen Situation gar nicht geht. Insgesamt wirkte die gesamte Internetanbindung seltsam erratisch und es gab immer wieder unerklärliches Verhalten, teilweise auch bei den Elternaccounts. Seitdem wir das Pogramm von dem Rechner wieder entfernt haben, funktioniert der Rechner deutlich zuverlässiger.


    Ich freue mich auf den Tag, wo Kind 2 selbst am Rechner etwas machen möchte. Dieses Kind hat dermaßen lose Finger bei jeglicher Technik, dass wir ihn definitiv nicht ohne Schutz ins Internet lassen können. Keine Ahnung, wie wir das dann technisch lösen werden. Bei Kind 1 sind die Probleme dagegen immer noch recht harmlos so dass er jetzt doch weiter ohne Kindersicherung arbeiten darf...

    Elfie Könnt Ihr zu einem normalen Hausarzt wechseln weg vom Kinderarzt? Wir haben unsere Kinder seit Kleinkind- bzw. Säuglingsalter beim normalen Arzt in "unserer" Hausarzt-Praxis wo wir alle hingehen und weitgehend zufrieden sind.

    Ich würde, wenn es schon dieses Oberthema sein muß, das nochmal zu drehen versuchen, weg von Hygiene und Bakterien und Viren, und stattdessen gezielter fragen: was ist gesund, was stärkt unsere Gesundheit? Dazu die Kinder brainstormen lassen. Dazu dann Projekte machen.

    Das finde ich auch eine gute Idee. Und neben Ernährung unbedingt auch so Sachen wie Bewegung an der frischen Luft, in die Ferne schauen und vielleicht auch Lachen.

    Ich sehe nicht wirklich einen Grund, das aktuelle Thema jetzt nicht kindgerecht(!) aufzugreifen. Das sollte ja hoffentlich nicht ausschliessen, dass genug Zeit für freies spielen und draußen rumtoben bleibt.

    Und beim freien Spielen denken die Kindern dann drüber nach, wohin sich jetzt überall das Glitzer und die Bakterien verteilen. Und beim draußen rumtoben denken eh schon zu viele Kinder darüber nach, daß sie sich nicht schmutzig machen sollen (echt, ich hatte hier schon Gastkinder, die waren so drauf und haben sich nicht getraut, auf die Wiese zu gehen und Löwenzahn zu pflücken).

    Nein, ich finde, das muß echt nicht sein. Es schürt Ängste, die gerade jetzt eh schon da sind.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, haben hier die Kinder doch selbst angeregt, dass sie sich mit dem Thema beschäftigen möchten. Natürlich sollte man als Erzieherin dann sensibel vorgehen und vielleicht ist die Idee, die Verteilung der Bakterien zu demonstrieren, doch nicht so die allerbeste Idee - das sollte meiner Meinung nach dennoch kein Grund sein, gar nichts dazu zu machen.

    casa Die Kinder haben hier im Kindergarten auch sonst "naturwissenschaftliche" Projekte gemacht. Ich sehe nicht wirklich einen Grund, das aktuelle Thema jetzt nicht kindgerecht(!) aufzugreifen. Das sollte ja hoffentlich nicht ausschliessen, dass genug Zeit für freies spielen und draußen rumtoben bleibt.


    Seife herstellen fänd ich auch toll

    Das hat hier ein KiGa in der Notbetreuung im ersten Lockdown auch gemacht und es wurde in der Lokalpresse darüber berichtet. Keine Ahnung, wie man Seife macht - aber wenn das mit KiGa-Kindern gut geht, finde ich das eine tolle Sache.