Beiträge von Jette

    Klar, man kann Aufgaben stellen, für die man das Distributivgesetz wirklich braucht. Das wird aber halt schnell schwierig.

    Was ist denn daran schwierig? Viel schwieriger und didaktisch problematischer finde ich, auf einer unnötig komplizierten Lösung für eine Aufgabe zu bestehen, nur um einen ganz speziellen Lösungsweg zu sehen.

    Hm, aber wenn ich den Kindern das distributivgesetz beibringen will, dann muss ich halt auch Aufgaben stellen, wo man es wirklich braucht. Alles andere ist doch komplett sinnbefreit - was soll man da lernen? Dass das distributivgesetz nicht nötig ist und dinge nur komplizierter macht als sie sind? Also entweder brauchen die Schüler das oder man muss ihnen und sich eingestehen, dass es überflüssig ist es zu kennen.

    Das sehe ich ganz genau so

    Dazu fällt mit etwas aus der Weihnachtsgeschichte ein, die mein Kleiner letztes Jahr im KiGa spielen sollte. Er war Helfer von einem der Könige und sollte sagen "Die Myrrhe trage ich gern und folge meinem Herrn". Es hat auch grundsätzlich Möhre gesagt - es war ihm auch mit viel Erklären nicht auszutreiben.

    Na ja, die meisten Texte im Internet finde ich jetzt nicht unbedingt tauglich für Kinder im Grundschulalter. Kindersuchmaschinen finden halt spezielle Seiten, die für Kinder gemacht sind. Dort sind die Texte oft kürzer und kindgerecht, es steht eine Altersangabe dabei, ab wann die Texte geeignet sind. Das finde ich schon sehr vorteilhaft.

    Mein Sohn hat jetzt in der 6. Klasse Realschule Bayern ein Fach namens Textverarbeitung (TV). Da lernen sie (soweit ich das nach dem Uralt-Lehrbuch sehen kann) neben 10-Finger-Schreiben auch Formatierungen etc. - also im Prinzip Umgang mit Word. Inwieweit da auch PowerPoint dran kommt weiß ich nicht - aber von Word nach PowerPoint kann man ja auch viel übertragen wenn man verstanden hat wie Word funktioniert. Das erscheint mir schon recht fundiert zu sein, wie da rangegangen wird. Allerdings nimmt momentan das 10-Finger-Schreiben wahnsinning viel Zeit an unseren Wochenenden ein, da er das dank Ganztagsschule auch quasi nicht unter der Woche üben kann und er momentan noch sehr langsam ist. Im Prinzip finde ich aber gut, dass es gelehrt wird.


    Grundschule dagegen fand ich diesbezüglich grottig. Erst wurden wir Eltern informiert, dass die Kinder bitte mit Kindersuchmaschinen und nicht mit Google recherchieren sollten. Blöd nur, dass die Recherche-Themen (z.B. Maler oder Musiker) dann auf den Kindersuchmaschinen entweder gar nicht oder nur mit Texten für deutlich ältere Kinder vertreten waren. Warum die Lehrerin da nicht Themen aussuchen konnte, zu denen tatsächlich altersgerechte Texte zu finden sind, hat sich mir nie erschlossen. Ansonsten durften Vorträge teilweise mit PowerPoint gemacht werden, wobei es nie eine Einführung darin gab. Ich hätte es wichtiger gefunden, man hätte den Kindern erst mal was über die Gestaltung eines Vortrags beigebracht. Strukturierung zum Beispiel.

    Aber warum kann man Finanzierung und Empfehlung denn nicht entkoppeln? Oder 2 Stufen/Grade an Empfehlungen einführen. Einmal die gaaaanz wichtigen, die jeder haben sollte, und einmal solche, die auch empfohlen werden udn auch von der Kasse übernommen werden.

    Ich vermute auch, dass sie erst recht dann im Erwachsenenalter, wo WiPos echt unangenehm sein können, nicht mehr wirkt. Mit der lebenslangen haltbarkeit scheint das ja auch nicht so recht zu funktionieren.

    Jette

    Im Impfkalender sind die 6fach Impfungen. Du würdest dann Hep. B weglassen, oder?

    Ja. Da halte ich die Wahrscheinlichkeit im Kindesalter für verschwindend gering, ausser evtl. bei bestimmten Familienkonstellationen.


    jascha Ich halte Impfungen im Jugend bzw. jungen Erwachsenenalter gesundheitlich für unproblematischer als bei Babies, deren Immunsystem sich überhaupt erst mal entwickeln muss. Das grosse Argument, warum das alles so früh gemacht wird heutzutage ist doch, dass man Babies durch die Us so oft in der Praxis hat und die Gelegenheit nutzen will. Das hat mit Gesundheit NICHTS zu tun. Früher hat man ja auch Jugendliche zu Reihenimpfungen einbestellt (nicht nur in der DDR, auch in der BRD!) - keine Ahnung warum das heute nicht mehr für möglich gehalten wird von der Politik.

    Für mich ist diese Zunahme der empfohlenen Impfungen ein Irrweg, bei dem ich befürchte, dass die Leute irgendwann auch die wirklich wichtigen Impfungen nicht mehr als wichtig ansehen

    Und da wären wir wieder bei den Masern.

    Gehören die zu den "wirklich wichtigen" Impfungen? Meiner Meinung nach: Ja. Und bei einer Impfquote von über 90% stehe ich da nicht alleine.

    (Eine ImpfPFLICHT befürworte ich aber immer noch nicht!)

    Für mich die wirklich wichtigen für BABIES sind die 5-fach Impfung und Masern. Röteln und Mumps würde ich lieber bei älteren Kindern sehen, da aber auch möglichst flächendeckend. Windpocken halte ich für eher weniger wichtig, und wenn dann auch erst im Jugendalter wenn bis dahin nicht durchgemacht. Für Erwachsene finde ich eine flächendeckende Auffrischung der Anteile der 5fach-Impfung, die regelmässig aufgefrischt werden solltenn, sehr wünschenswert.


    Ich persönlich halte auch für den Nestschutz von Säuglingen es für wünschenswert, dass die Mütter einen eigenen Immunschutz gegen Krankheiten, nicht nur einen durch Impfungen. Letzterer dürfte den Babies nach meinem Kenntnisstand deutlich weniger Immunität bringen als wenn die Mutter die Krankheiten selbst durchgemacht hat.


    Alles andere ist für mich optional und abhängig von den familiären Gegebenheiten.

    Das geht mir genauso. Für mich ist diese Zunahme der empfohlenen Impfungen ein Irrweg, bei dem ich befürchte, dass die Leute irgendwann auch die wirklich wichtigen Impfungen nicht mehr als wichtig ansehen weil man als Laie einfach auch gar nicht mehr den Durchblick hat was eigentlich die richtig gefährlichen Krankheiten sind.


    Ansonsten befürchte ich durch die zunehmend weniger umgehenden Windpocken im Kindesalter 1) eine Zunahme der Windpocken im Erwachsenenalter und 2) eine Zunahme von Gürtelrose. Beides aus meiner Sicht nicht erstrebenswert.

    Naru ich bin auch noch ähnlich unterwegs. Auf Arbeit gibt es inzwischen einige andere Systeme. Aber z.B. Chats sind bei mir gerade witzlos im Firmennetz wenn ich auf einem Kundenrechner arbeiten muss und an die ganzen firmeninternen Platformen nicht rankomme. Cloud ist aus meiner Sicht auch so gar keine Option - wobei ich mich langsam frage wie lange man noch ohne auskommt.

    Manufaktum ist es auch nicht - und ich weiss auch nicht mehr an welchem Tag es genau war. Ich glaube bei dieser Art Werbung auhc nicht, dass es im Impressum steht.


    Irgendwie spukt mir inzwischen noch was im Kopf rum, dass der Name mit K anfängt.


    Hat vielleicht noch jemand eine Idee?

    Wir hatten in den letzten Wochen in der SZ eine Art Katalogauszug von einem Versandhandel drin. Ich habe da etwas gesehen, was ich gerne bestellen wollte - und jetzt kann ich weder dieses A4 Heftchen finden noch mich daran erinnern wie die Firma hiess. Auch den Artikel finde ich nirgendwo sonst.


    Was ich weiss:

    - A4 Heft mit einigen "Katalogseiten"

    - eher hochpreisige Produkte

    - es war vermutlich keine Werbung von biber -zumindest finde ich auf deren Online-Seiten nicht das Gesuchte


    Hat jemand eine Idee um welchen Versandhandel es sich handeln könnte?

    Die Idee, hier darauf hinzuweisen, wenn dort etwas angeboten wird, oder dazu noch einen anderen Thread hier zu starten, finde ich gut.

    Einen solchen Thread gibt es doch schon seit einer ganzen Weile - oder irre ich mich?


    Ansonsten hat sich für mich der Flohmarkt durch den Wegfall von Photobucket deutlich verändert, weil ich bisher keinen anderen Anbieter gefunden habe, in dem ich meine Bilder irgendwie sinnvoll organisieren konnte. Das hat überhaupt nichts mit der eigentlichen Technik des Flohmarkts zu tun - ist aber für den Umgang mit den Bildern ein zusätzlicher Negativfaktor. Ausserdem hat sich seit den Tagen, in denen der Flohmarkt gut lief, die Welt weitergedreht und z.B. is heute bei EKA das Hochladen von Bildern sehr viel einfacher geworden (falls das da überhaupt schon ging)

    Ich würde ehrlich gesagt etwas handschriftliches auch absolut bevorzugen. Ich schaffe es bloss momentan nicht wirklich, das zeitlich regelmäßig irgendwo unterzubringen und merke dass das am Schuljahresanfang begonnene regelmäßige Rechtschreibtraining (10-Minuten-Rechtschreibtraining) hier gerade hinten runter fällt. Deshalb meine Idee, ob man das ähnlich wie Vokallernen mit einer App hinbekommt. Ideal wäre dafür so ein Karteikartentraining, bei dem das Wort vorgelesen wird - aber das scheint es so nicht wirklich zu geben.

    happy spider Die Hefte von Schule-Brüning enthalten aber wirklich nur Schriftübungen. Kommst Du vielleicht doch an den Inhalte ihrer Seite, die Dir so massives Unbehagen bereiten, vorbei zum Bestellen der Hefte?


    Mir spricht die Dame absolut aus der Seele - ich empfinde es aber als ein Versagen der Schule und des Systems, gegen die ich als Elter kaum eine Chance habe....