Beiträge von Jette

    Das kann ja z. B. Bei der Frage, wieviel ich ungestört arbeiten kann ein Unterschied sein.

    Bei uns ist gerade die Frage schwer eindeutig zu beantworten, weil ich momentan immer 1 Woche sehr ungestört arbeiten kann, die andere aber ständig ein Kind beachäftigen muss so dass ich da überhaupt nicht ungestört bin

    Ich les mal mit - wir haben das gleiche Thema hier von der 6. zur 7. Klasse Realschule (Bayern). Hinzu kommt, dass 5. und 6. Klasse als Bläserklasse war und die Klasse jetzt Weihnachten ohne dass sie es wussten, das letzte Mal zusammen vor Publikum als Blasorchester gespielt haben. Eigentlich hätte es in den letzten 2-3 Monaten noch eine ganze Reihe von Auftritten geben sollen.

    Unabhängig davon, ob B12 die Ursache für den Verlust des Gleichgewichtssinns ist: B12 Mangel ist etwas, mit dem definitiv nicht zu spaßen ist und der seltsame Symptome machen kann. Bei mir waren es Erinnerungslücken - ich konnte mich echt nicht mehr daran erinnern, dass ich die gleiche Frage vor wenigen Minuten schon mal gestellt hatte. Meine Ärztin wollte absolut nicht glauben, dass ich bei dem gemessenen Blutwert schon irgendwie spüren würde, dass ein Mangel vorliegen würde. Nach Beginn einer recht hochdosierten oralen Substitution waren die Ausfälle dann aber sehr schnell wieder weg, so dass ich sehr sicher bin, dass das am B12-Mangel lag. Längerfristiger B12-Mangel kann irreversible neurologische Schädigungen machen - von daher würde ich da unbedingt selbst aktiv werden wenn der Arzt da nur träge anspringt.


    Nach meinem Kenntnisstand ist B12-Substitution auch ziemlich harmlos und man kann nicht wirklich überdosieren. Worauf man achten sollte, ist die B12-Form. Da gibt es mehrere verschiedene und die billigste (die aber meist in den ärztlich verschriebenen Tabletten drin ist) ist die, die am schlechtesten vom Körper aufgenommen werden kann.


    Spritzen habe ich mal 3 Monate probiert - hat bei mir aber nicht besser gewirkt als die Tabletten. Meine Schwester bekommt seit einiger Zeit regelmäßig (monatlich?) Spritzen und merkt wohl in der Zeit kurz vor der Spritze eine Verschlechterung. Eine Aufnahmestörung wurde bei mir untersucht, konnte aber nicht nachgewiesen werden.

    Bei Heise war vor einigen Tagen ein Artikel aus dem Uni-Umfeld, in dem gendergerechte Sprache benutzt wurden. Die Hälfte der Kommentare dazu hat sich auch nur darum gedreht - der eigentliche Inhalt scheint bei etlichen Lesern wegen gendergerechter Sprache nicht angekommen zu sein bzw. wurde schlicht verweigert, sich damit überhaupt zu beschäftigen weil der Artikel so ja nicht lesbar sei. Da hat mich auch so #confused#haare zurückgelassen

    Ich glaube nicht, dass er ohne Stillen durchschläft

    Bei uns war es bei beiden Kindern tatsächlich so, dass sie viel besser (d.h. mit weniger für uns spürbaren Unterbrechungen) geschlafen haben nachdem wir das nächtliche Stillen eingestellt haben. Ich habe bei beiden Kindern auch erst nachts abgestillt und erst deutlich später tagsüber. Der Kleine hat sogar noch besser geschlafen als er aus dem Familienbett ins Kinderzimmer umgezogen ist (wo er dann lange mit dem großen Bruder in einem Zimmer geschlafen hat).


    Wir haben für das nächtliche Abstillen in beiden Fällen einige Nächte Papa und Kind zusammen schlafen lassen und ich bin in ein anderes Zimmer umgezogen. Die Kinder waren deutlich jünger als 22 Monate beim nächtlichen Abstillen.


    Das Schlafverhalten meiner beiden Kinder ist extrem unterschiedlich. Beim Großen mussten wir etliche Jahre sehr ausführlich einschlafbegleiten. Den Kleinen konnte man schon mit 2,x ins Bett legen, sehr schnell rausgehen und das Kind blieb dann bis morgens spät in seinem Bett ohne dass man noch etwas von ihm gehört hat. Der konnte auch stundenlang wach im Bett liegen ohne sich zu mucksen und kam jahrelang ohne explizit eingeforderte Genehmigung nicht aus dem Bett raus.

    Letztlich ist jedes Kind anders und jede Familie tickt anders. Ich würde bevorzugt in solchen Phasen etwas ändern wo ein Leidensdruck da ist und nicht einfach nur aus Prinzip weil Kinder in dem und dem Alter das und das können müssen. Und die Kita wird sicherlich auch etwas ändern. Bei uns war Schnuller abgewöhnen z.B. in einem Fall ganz einfach nachdem die Kita da nach einem Elterngespräch den Schnuller in der Kita weggelassen hat - plötzlich ging es dann auch zu Hause ohne.

    iyomi Ich nehme Vit , B12*, Magnesium und Selen auch relativ regelmässig. Manchmal schleift es und dann versuche ich Vit D und B12 auch mal wieder gezielt mit höheren Tagesdosen hochzupushen.


    Bei mir klappt das an Arbeitstagen deutlich besser als am Wochenende oder gar im Urlaub. Mg tue ich ein Pulver morgens in meine Wasserflasche und versuche dann im Laufe des Arbeitstages die Flasche auszutringen. Vit D nehme ich nach dem Mittagessen, B12 am späten Vormittag.


    *Bei B12 hate ich schon mal einen nachgewiesenen Mangel mit deutlichen Symptomen, die mit Substitution schnell besser wurden.

    Und dann eben fleißig stillen oder ggf pumpen.

    Kannst Du von Hand ausstreichen? Da gab es irgendeine Technik, mit der ich das ziemlich gut hinbekommen habe und sehr gezielt bestimmte Bereiche der Brust ausstreichen konnte. Ist aber lange her, ich komme so spontan nicht auf den Technik-Namen.

    Ich bin ja schon seit langer Zeit sehr, müde, immer etwas depressiver Stimmung, mein Gewicht ist ziemlich hoch gegangen ohne das ich etwas geändert habe,

    Das sind typische Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion. Ist das abgeklärt, dass da alles in Ordnung ist?


    Inwieweit die anderen Sachen dazu passen, kann ich nicht sagen

    Bei uns war das bei beiden Kindern sehr unterschiedlich mit Hörspielen. Der Große hat mit 2,x angefangen Hörspiele zu hören, bevorzugt die Junior-Reihe von WWW. Beim Kleinen ging das erst viel später los - und bloss keine Sachthemen, ausschließlich Geschichten.

    Mit Grauen erinntere ich mich, wenn mein Papa mit Unmengen von Bohnen aus dem Garten kam und meine Mama und ich die dann geschnitten haben, stundenlang, in ca. 2 cm lange Stücke, davon bekam man wunde Stellen am Finger wo man immer mit dem Messer dagegen gedrückt hat.

    Wir haben immer viele Bohnen auf dem gepachteten Sonnenacker-Stück, die wir in großen Mengen einfrieren. Reicht dann für das ganze Jahr. Ich schnipsel die nicht in 2cm Stücken, sonden einfach nur Enden ab und ggf. einmal durchschneiden wenn sie sehr lang sind. Die Arbeit liebe ich auch nicht wirklich - dafür hat man dann das ganze Jahr leckere Bohnen, die man wie gekaufte TK-Bohnen einfach so in kochendes Wasser werfen kann.


    Nach der Ernte waschen wir Kartoffeln und Möhren bevor die dann in Sand gelagert werden - das ist auch immer eine tolle Aktion. Aber immer noch besser als ungewaschen und dann den ganzen Winter ständig die Ackererde im Waschbecken.

    Was wir sonst regelmäßig selber machen sind Holundersaft (aus den Früchten, auch eine elendige Friemelei) und Johannesbeergelee.


    All diese Arbeiten fallen mir aber leichter wenn ich weiß wofür das ist und mich das ganze Jahr darüber freuen kann, wie viel wir inzwischen selbstgemachte Sachen essen.

    Wo ist denn das Problem bei YouTube?

    In dem Alter sitzt er doch wohl nicht alleine da und kann frei wählen, oder?

    Ich finde youtube mit kleinen Kindern schon erheblich problematischer als z.B. die Elefantenapp. Es werden ständig andere Filme angezeigt zur Werbung. Wenn man nicht aufpasst, sind die Einstellungen so, dass automatisch das nächste Video anspielt, was nicht unbedingt thematisch und vom Alter passen muss. Und man gewöhnt die Kinder halt auch früh an genau dieses Programm so dass sie es auch so früh wie möglich alleine nutzen wollen. Die Elefantenapp habe ich einem älteren KiGa Kind auch schon mal für ein paar inuten ganz alleine überlassen, YouTube finde ich selbst mit 12 noch höchst problematisch.

    Als App würde ich auch die Elefanten-App empfehen für das Alter. Da kann man einzelne Filme schauen (nach Themen sortiert) oder auch halbe/ganze Sendung. Die Sendung ist extra so gemacht, dass nach nach der Hälfte gut hörbar "Hälfte der Sendung" kommt, so dass man auch eine halbe Sendung schauen kann. Ganz am Anfang haben wir aber wirklich nur einzelne Filme geschaut und die Filme dort sind echt kurz. Die Sendung ist halt auch wirklich für die ganz kleinen Zwerge konzipiert.


    Die Sendung mit der Maus und die dazugehörende App sehe ich heutzutage eher Ende KiGa-Zeit bis Grundschulzeit.


    Was später auch geht: eine Sendung aus Serie xyz. Die haben alle ungefähr die gleiche Länge, so dass Du weiß Serie A sind ca. 12 min, Serie B sind 23min. Das ist bei uns momentan der Modus mir der KiKa-App (die momentan aber irgendwie dauernd rumzickt).

    Trummelbiene Es ist definitiv anders als sonst. Uns hat es gut getan, mal ein paar Tage rauszukommen. Wir sind viel gewandert, aber auch Dinge wie Höhlenbesuch, Minigolf und Kletterpark gingen und hätten wir von zu Hause aus eher nicht gemacht. An den schönen Abenden, wo man sich auf dem Außengelände der JH aufhalten konnte, fühlte es sich auch gut an. Schwieriger ist es bei regnerischen Wetter - da ist es mir schon etwas auf den Keks gegangen - wobei wir bis auf den Erstklässler auch alle gut in einem Buch versinken können, was dann auch nicht so schlimm ist. Und die Essenssituation ist schon ... gewöhnungsbedürftig.


    Für uns wäre die Alternative FeWo gewesen, die wir jetzt so schnell ohne größeren Aufwand aber nicht gefunden haben. Oder komplett zu Hause bleiben - da wäre der Erholungseffekt aber bei Weitem nicht so dagewesen.


    Für den Sommerurlaub haben wir eine JH auf einer Nordseeinsel gebucht. Wir werden die Buchung aufrecht erhalten und abwarten.

    Ein Bericht über JH in Corona-Zeit:


    Wir waren gerade einige Tage in Pottenstein in der fränkischen Schweiz. Sehr nette JH. Schönes großen Außengelände. Frühstück/Lunchpaket war gut bis sehr gut. Abendessen hatten wir nur 1x - das war "typisch JH" (Montag gibt es ... Nudeln mit Soße).


    Sehr schöner Ort, von dem aus man super wandern kann. Die JH liegt allerdings am Ortsrand oben auf dem Berg während der eigentliche "alte Ort" im Tal liegt. Wir sind tatsächlich immer die paar km runter in den Ort mit dem Auto gefahren und dann von dort aus losgewandert. Es gibt im Ort bzw. nahe vom Ort etliche Erlebnissachen, wie z.B. einen Kletterwald, Sommerrodelbahn, Höhle zum Besichtigen.


    Besonderheiten in der Coronazeit:

    - Maskenpflicht in der JH außerhalb vom Zimmer und abgesehen vom Essplatz im Speisesaal. Keine Maskenpflicht auf dem Außengelände.

    - Anzahl der Gäste deutlich reduziert.

    - Jede Familie hatte ein eigenes Bad zugewiesen, und wir waren gehalten, dies abzuschließen wenn keiner von uns drin war. Es gab keine gemeinsam genutzten WCs.

    - Alle Gemeinschaftsräume, Spielzimmer etc. waren abgesperrt. Vermutlich waren einige Möbel aus den allgemeinen Bereichen entfernt, so dass es nur sehr wenige Plätze gab mit fest eingebauten Holzbänken, wo man sich in den "öffentlichen" Bereichen hinsetzen konnte.

    - Im Speisesaal waren die Plätze zugewiesen. Die Tische dazwischen waren deutlich sichtbar gesperrt. Vor dem Betreten des Speisesaals musste man die Hände desinfizieren.

    - Kein Buffet. Für Frühstück und Lunchpaket mussten wir einmalig einen Zettel ausfüllen, was wir haben wollten. Das Essen wurde dann weitgehend vom Personal an den Tisch gebracht. Man konnte sich allerdings Sachen nachholen. Für das Abendessen hätte man täglich einen Zettel ausfüllen können (mit Wissen, was es an dem Tag zu essen geben sollte).


    Wie fühlte sich das an? Draußen haben die Kinder quasi normal zusammen spielen können, auch über die Familiengrenzen hinweg. Bei schlechtem Wetter war man allerdings sehr auf das Zimmer fixiert - im Haus gab es tatsächlich nur sehr wenig Kontakte zwischen den Gästen. Unsere Kinder haben sich dadurch deutlich weniger frei bewegt als sie das sonst in JHs tun und hatten auch weniger Kontakte als das sonst meist der Fall ist. Für den Kleinen war es auch eine Herausforderung, dass kein WC in der Nähe vom Essensbereich zugänglich war - ihm fällt das typischweise mitten beim Essen ein und da war der Weg zu unserem Zimmer ziemlich lang.


    Das Personal ist sehr gut mit der Situation umgegangen. Es wirkte alles ziemlich durchdacht und eingespielt (die JH war bei Anreise seit ca. 1 Woche wieder auf). Sie dürften einige Extraarbeit z.B. durch das ständige Desinfizieren und das Vorbereiten/Servieren des Essens haben.

    Abgesehen davon wäre ein zentraler Ablagepunkt toll, wo ich den Elternbrief von letzter Woche, den Termin fürs Schulfest und bei älteren Kindern für Klassenarbeiten finde, wo ich meine Zustimmung zum Ausflug abgeben , Dinge zur Kenntnis nehmen und die Schule bzw. bestimmte Lehrkräfte kontaktieren kann.

    Wir haben hier an einer Realschule in Bayern ein System, was Deinem Traum glaube ich schon recht nahe kommt. Ich habe gerade mal geschaut - das ist das System von https://www.schule-intern.de/. Darüber funktionieren (ohen Garantie für Vollständigkeit): Elternbriefe, Stundenplan, Vertretungsplan (nur Fächer, keine Lehrkräfte wg. Datenschutz), Kalender mit Klassenarbeiten, Festen etc., Emails mit Lehrkräften, Krankmeldungen, ausgeliehene Schulbücher.


    An der Grundschule gab es vor Corona gar nichts digitales, nur Zettelwirtschaft. Jetzt wurde der Schulmanager eingeführt.

    Ich arbeite super gerne mit OneNote, dort gibt es digitale Klassenbücher, mit denen man sich sozusagen eigene digitalen Lehrbücher basteln kann. Es gib einen Bereich, wo alle (fast gleichzeitig) arbeiten können, einen Bereich wo ich Dinge erfassen

    und den Lernenden zur Verfügung stellen kann und einen Bereich für jeden Lernenden (eine Art Arbeitsheft, wo ich Zugriff drauf habe). Ich kann Texte erfassen, „von Hand reinschreiben/ korrigieren, Bilder und PDFs hochladen sowie Videos bzw. Aufgaben einbetten. Das soll jetzt keine Werbung sein, aber ich finde es echt praktisch, weil es einfach ist und sehr übersichtlich und nett ausschaut.

    Ich liebe OneNote auch sehr (habe allerdings nichts mit Schule zu tun außer bei meinen Kindern). Nach meinem Kenntnisstand will Microsoft das Programm leider nicht weiter pflegen und es wird wohl irgendwann ersatzlos gestrichen. Ich kenne nichts, wo man sich so praktisch Notizen strukturiert zusammenstellen kann. Wir benutzen es auf Arbeit teilweise auch im Team, allerdings auf Netzlaufwerken, nicht in der Cloud.

    Ich würde auch raten, da mal eine Osteopathin drauf schauen zu lassen. Mir hilft es regelmäßig, wenn die meine Verspannungen im Nackenbereich immer mal löst. Und mein Sohn hat da wohl etwas von mir geerbt - der war jetzt auch schon ein paar Mal da.