Beiträge von Jette

    Magorma Aber sollte man dann nicht eher das Seepferdchen streichen oder an der Wahrnehmung der Leute arbeiten, dass Seepferdchen sicheres Schwimmen bescheinigen würde? So finde ich die Änderung ehrlich gesagt witzlos.


    Und irgendwie kann ich die Aussagen zu dem Atmen auch nicht ganz nachvollziehen. Ich tue mich bis heute mit dem Atmen beim Schwimmen schwer und kann den Kopf nicht regelmäßig ins Wasser nehmen. Trotzdem bin ich in meiner Jugend mehrfach über einen See geschwommen, wo ich ca. 1h am Stück kräftig schimmen musste ohne Probleme zu bekommen.


    Mein Großer hat sich auch ganz lange schwer damit getan, den Kopf unter Wasser zu bringen. Mit den neuen Regeln hätte er das Seepferdchen auch erst mit 9 bekommen können. So hatte er es mit 5 und hat dann mit 9 nach ein wenig professionellem Unterricht zeitnah Seeräuber, Bronze und Silber gemacht. Inzwischen springt er problemlos und begeistert vom 3m-Brett. Und schwimmt auch gut.


    Mir ist da irgendwie zu viel Ideologie dabei....

    Runa Aber sind das nicht unterschiedliche Sachen? Ich habe auch so den Verdacht, dass Gold in diesem Land die wenigsten haben so hoch wie die Maßstäbe sind. Für meine Begriffe soll man mit Seepferdchen und Bronze tatsächlich eher nachweisen, dass man sich über Wasser halten kann als dass man einen guten Schwimmstil hat mit dem man effizient schwimmt. Selbst wenn da Zeiten enthalten sind, sind die doch so großzügig, dass man die ohne guten Schwimmstil schaffen kann? (Also zumindest Bronze, was mein BRD-sozialisierter Mann auch als "Freischwimmer" bezeichnet)


    Wenn Du für Deinen Sohn mehr willst, wirst Du ihm wohl eine:n professionelle:n Schwimmtrainer:in suchen müssen, der ihm wirkllich gute Technik beibringt.

    Es gibt Unterabzeichen vorm Seepferdchen für Tauchen usw. Ente, Delphin und nochwas.

    Diese kann man davor erwerben.

    Aber ist nicht das Seepferdchen eigentlich der erste Nachweis, dass man sich selbst unter guten Bedingungen ein paar Meter selbst über Wasser halten kann? Für mich ist eindeutig erst Bronze der Nachweis, dass ein Kind wirklich halbwegs sicher schwimmen kann und man es vielleicht auch schon mal kurz aus dem Auge lassen kann. Ich würde nie im Leben ein Seepferdchen-Kind alleine im Wasser lassen.

    Also 1. müssen wir laut Gesetz doch erst zum Juli nächsten Jahres nachweisen.

    War das nicht Juli diesen Jahres? Ich meine mich, dass die Schule hier das so geschrieben hat und dass es nur wegen Corona erst jetzt geprüft wurde.


    Bei uns durfte man außer dem Impfausweis auch alle möglichen Bestätigungen vom Arzt vorlegen (Impfung, Titer, Krankheit durchgemacht?). Sohn hat behauptet dass Kopie reichen würde (was im Schreiben der Schule nicht aufgeführt wart). Die reichte dann doch nicht und er musste am nächsten Tag den Impfausweis im Sekretariat vorbeibringen. Dort musste er den Ausweis aber nur kurz vorzeigen während der sonst wohl eingesammelt worden wäre.

    Aber - und mit der Aussage mache ich mich leider unbeliebt - können die meisten Seepferdchen-Kinder nicht (technisch) gut schwimmen. Dem soll ja mit den neuen Anforderungen für die Abzeichen ein wenig abgeholfen werden. Da ist nämlich plötzlich für das Seepferdchen dar Ausatmen ins Wasser - und damit das Gleiten! - Pflicht. Ich bin mir sicher, dass ab nächstem Jahr deutlich weniger Fünfjährige das Seepferdchen bestehen werden, wenn nach den neuen Regeln geprüft wird.

    Weisst du was da der Hintergrund ist für diese Änderung? Ich bin nicht sicher ob ich das sinnvoll finde weil ich fürchte dass das eher demotivierend für etliche Kinder ist. Seltsam finde ich auch, dass dieses Kriterium mit dem erkennbaren Ausatmen unter Wasser offenbar bei den richtigen Schwimmabzeichen nicht dabei ist. Und bei denen steht auch nur, dass die Schwimmart erkennbar sein soll, aber nicht, dass die Technik sauber sein soll?

    Dann können wir ja nächsten Jahr (falls die JH dann wieder offen hat) ein Raben-JH-Treffen auf Amrum machen #zwinker


    (Das würde aber vermutlich schon an den unterschiedlichen Ferienzeiten scheitern. Wir sind da ziemlich gebunden in den Zeiten und nach Dagebüll sind es von uns aus ca. 1000km - also nix für einen Kurztrip)

    Interessant ist auch, dass größtenteils eben nicht HOMEOFFICE verordnet wird, sondern MOBILE OFFICE, arbeitsrechtlich sehr verschiedene Dinge. Versicherungsschutz, Ausstattung liegt bei letzteren beim AN.


    Ich hoffe sehr, dass arbeitsrechtlich in bälde nachgerüstet wird.

    Ja und nein. Ich hoffe sehr, dass flexibles Home Office zu Hause ohne fest eingerichtetes Arbeitszimmer weiterhin möglich bleibt. SOnst schliesst es nämlich einen Großteil der AN vom Home Office aus.


    Wir arbeiten ja beide Eltern seit Monaten zu Hause und das wird auch noch länger so bleiben. Die Zeit, in der die Kinder auch zu Hause waren, war wirklich anstrengend und Home Office und Home Schooling nur schwer vereinbar. Das hat mit Home Office in normalen Zeiten zumindest bei uns aber auch nicht iel zu tun. Momentan läuft das schon wieder ganz anders und ich könnte täglich Überstunden machen weil ich ohne Fahrtweg arbeiten kann und sehr ungestört zu Hause arbeiten kann.

    Ich gestehen, dass ich mir so manches Mal wünschen würde, die Kaffeepause wäre virtuell.

    Ich erkenne auch nicht, wo der reale Kontakt sinnvoller sein kann.

    Wo ich schon einen ziemlichen Unterschied feststelle ist, dass live vieles eher zufällig/nebenbei passiert. Man bekommt nebenbei ein Gespräch zwischen anderen Kollegen mit. Man trifft jemanden, mit dem man aktuell nichts zu tun hat und redet auch mal mit ihm. Man geht auch mal mit Kollegen essen, mit denen man aktuell nichts zu tun hat. ...


    Ich quatsche momentan auch recht regelmässig mit Kollegen, mit denen in aktuell zu tun habe oder vor Corona zu hatte bzw. zusammengesessen habe. Zu ganz vielen anderen Kollegen, die ich sonst mal irgendwo nebenbei getroffen habe, habe ich aber momentan gar keinen Kontakt. Und da geht schon einiges verloren.


    Meine aktuelle Situation: Bei uns ist bis Jahresende 2020 weiter mobiles Arbeiten möglich und erwünscht. Wer Gründe hat, ins Büro zu kommen (und das kann auch sein, dass einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt!) darf ins Büro kommen. Wir durften am Anfang der Coronazeit Monitor, Tastatur etc. nach Hause mitnehmen. Die meisten Kollegen hocken seit März zu Hause und der Laden läuft.

    wir entwickeln uns leider aus meiner perspektive zurück, was die REALE gleichberechtigung betrifft. trotz toller korrekter sprache.

    Das sehe ich auch so. Und ich fürchte manchmal, dass dieser Fokus auf den korrekten Sprachgebrauch sich vom Nebenschauplatz zum Hauptthema entwickelt hat und die wichtigeren Themen vernebelt, während es bei den Hauptthemen nur langsam voran (oder sogar rückwärts) geht.

    Mir geht es irgendwie auch so. Und ich fürchte, dass man einen Teil der Menschen mit diesem ganzen Gendersprech auch komplett abschreckt und gegen sich aufbringt, so dass sie bei den Hauptthemen dann auch noch mehr blocken.


    Der DDR-Ansatz war zwar sicher auch nicht perfekt, auch da hatten die Frauen die Doppelbelastung und waren an gewissen Schaltstellen nicht zu finden - aber irgendwie ist man da praktischer vorgegangen und hat nach meinem Eindruck viel mehr bewirkt, auch im Bewusstsein der Kinder. Ich glaube, DDR-Kinder haben beim Kranfahrer eben gerade nicht immer nur einen Mann vor Augen gehabt (was ja eins der erklärten Ziele von Gendersprech ist soweit ich das verstanden habe)

    John Campbell hat am 6.9. ein Video drin zum Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und der Schwere von Corona. Ziemlich eindeutige Beweise, dass Vitamin D hilft, schwere Verläufe zu vermeiden. U.a. eine Studie aus Spanien, wo in einem Krankenhaus ein zufällig ausgewählter Teil der aufgenommenen Corona-Patienten eine aktivierte Form von Vit D bekommen hat, ansonsten die gleiche Behandlung wie die anderen Corona-Patienten. Der Unterschied sieht trotz einer relativ kleinen Patientengruppe sehr eindeutig an.


    Aus meiner Sicht eine eindeutige Motivation, momentan noch mehr als sonst schon auf eine gute Vit D Versorgung zu achten. Und völlig unklar, warum WHO, RKI etc. auf dem Auge weiterhin blind sind.

    OT: Unser Erstleser (kommt jetzt in die 2. Klasse) geht gerade dazu über, die Bücher mit kleingedrucktem Text, die wir vorlesen, selbst zu lesen. So nach dem Motto: "Ich lese jetzt die nächsten beiden kurzen Kapitel und du darfst dann beim nächsten Vorlesen das lange Kapitel lesen". Ich glaube, wir können die ganzen noch vom großen Bruder vorhandenen Erstlesebücher sehr schnell aus dem Bücherschrank entfernen.

    Ich finde mich da eher bei VivaLaVida und denke, das hat tatsächlich viel mit DDR-Sozialisation zu tun. Irgendwie war es "bei uns früher" viel selbstverständlicher, dass einem quasi alle Berufe offen standen und man hat deutlich weniger darüber nachgedacht, ob der Wunschberuf zum eigenen Geschlecht passte (zumindest in die für mich relevante Richtung - männliche Erzieher sind mir tatsächlich zu DDR-Zeite nicht begegnet). Ich persönlich finde das Gendern auch eher anstrengend und finde es wichtiger, dass Frauen endlich durch ihr Tun sichtbarer werden als dass ständig sprachlich darauf rumgehackt wird. Mir geht es aber auch wie VivaLaVida, dass ich mich vorrangig als Mensch sehe und nicht ständig darüber nachdenke, dass ich eine Frau bin.


    Ich finde übrigens immer wieder faszinierend, wie konsequent mein Großer von seinen Lehrkräften redet und damit das Gendern in diesem Kontext vermeidet.

    Ich muss eh regelmäßig zum Blutabnehmen, da sehe ich den Doc garnicht. Sage einfach dem MFAs „Vitamin D als Igel mitbestimmen bitte“, mache meine Unterschrift auf dem Zettel und dann läufts.

    Mein Doc hat mich irgendwann mal gefragt „warum bestimmen Sie denn dazernd Ihren Vitamin D Spiegel?“

    „Damit ich nicht blind substituiere, sondern abschätzen kann, wie viel ich brauche -> 2000-3000 IE am Tag“.

    Damit wars gut...

    Ich glaube, das Prolem ist, dass viele Ärzte eher der Meinung sind, dass diese ganze Vit D Substituierung völlig überflüssig ist und alle die Berichte über Vit D Mangel Quatsch. In unserer HA Praxis hing auch lange ein Artikel darüber, dass das alles Blödsinn wäre mit dem Vit D Mangel. Bei mir läuft das glücklicherweise auch sehr problemlos mit dem selbstbezahlten Mitbestimmen bei den eh regelmäßig erfolgenden Blutabnahmen. Witzigerweise erzählt mir die Arzthelferin, die die Blutabnahme macht, auch regelmäßig, dass sie selbst auch substituiert und ich zusehen sollte, meinen Wert höher zu bekommen. Bei mir kann ich mir nach der Blutabnahme die Werte per Telefon geben lassen. Wenn etwas zu besprechen ist, erfolgt das normalerweise per Telefonat mit der Ärztin - in die Praxis muss ich nur, wenn da wirklich deutliche Auffälligkeiten rausgekommen sind. Ich kann mir problemlos den Zettel mit allen bestimmten Werten vorne am Tresen abholen.


    Bei meiner Mutter, die auch regelmäßig Blut abnehmen lassen muss, ist das aber auch schwieriger, da eigene Wünsche durchsetzen zu lassen. Da gibt es z.B. auch regelmäßig einen Termin nach jeder Blutabnahme zur Besprechung und gäbe dann auch ständig Diskussionen, wenn sie da etwas gegen die Vorstellung der Ärztin machen würde.

    Ich würde auch nicht als Alternative zu Sport mit Maske in Turnhalle das selbe Setting ohne Maske nehmen wollen. Aber da, wo es geht, sollte man nach draußen ausweichen - ich vermute, die meisten Schulen haben eine Möglichkeit dazu.

    Das wollte ich eigentlich auch noch schreiben - ich würde mir auch wünschen, dass man den Sportunterricht so weit wie möglich nach draußen verlegt mit einem Setting, wo man es ohne Maske verantworten kann. Ich kaufe auch gerne noch lange Sportkleidung, die hier noch nie gefragt war. Und ich nehme auch gerne Abstriche an den normalen Schulsportinhalten in Kauf und würde mir wünschen, dass die Lehrer möglichst kreativ die Kinder zur Bewegung anhalten ohne Leistungs- und Notendruck.

    Wir waren diesen Sommer in der JH in Wyk auf Föhr. Die JH liegt ganz am Rand von Föhr, ca. 3km vom Fähranleger weg. Direkt daneben ist der Flugplatz, wo aber wenig los war und nur ganz typisch abends zum Abendessen einige Flugzeuge abflogen. Der nächste Strandzugang ist ca. 300m entfernt und war für uns sehr angenehm (nicht überlaufen, genug Platz). Im Gegensatz zu der Beschreibung ist es aber kein Zugang nur für die JH (was uns nicht gestört hat). Die JH hat uns einen Fahrrad-Verleiher empfohlen, der uns Fahrräder zur JH gebracht hat und am Abreisetag auch wieder eingesammelt hat - das war sehr angenehm. Wir hatten ein relativ großes Zimmer mit WC und Dusche. Das dürfte allerdings eines der größten Zimmer gewesen sein - keine Ahnung wie die anderen Zimmer sind. Wir haben sehr genossen, dass wir fast immer draußen essen konnten - es gab draußen einige Tische, wo man sich das Essen einfach rausholen konnte. Wir fanden das Essen nicht so toll - vor allem das warme Abendessen war oft irgendwie seltsam, wirkte auch sehr nach viel Fertigsoßen. Es gab z.B. zum Nachtisch nur abgepackte Sachen wie Pudding oder Mousse au Chocolat, an den wärmsten Tagen auch Eis. Wie viel davon an Corona lag läßt sich schlecht abschätzen.


    Unser Erlebnis-Highlight war übrigens eine Wanderung durch das Watt von Föhr nach Amrum. Das was auch für die Kinder sehr cool, von einer Insel zur anderen zu wandern. Es könnte sein, dass Amrum dann das Ziel für den nächsten Sommerurlaub wird - dort hat es den Kindern auch sehr gut gefallen.