Beiträge von Jette

    Ich würde ehrlich gesagt etwas handschriftliches auch absolut bevorzugen. Ich schaffe es bloss momentan nicht wirklich, das zeitlich regelmäßig irgendwo unterzubringen und merke dass das am Schuljahresanfang begonnene regelmäßige Rechtschreibtraining (10-Minuten-Rechtschreibtraining) hier gerade hinten runter fällt. Deshalb meine Idee, ob man das ähnlich wie Vokallernen mit einer App hinbekommt. Ideal wäre dafür so ein Karteikartentraining, bei dem das Wort vorgelesen wird - aber das scheint es so nicht wirklich zu geben.

    happy spider Die Hefte von Schule-Brüning enthalten aber wirklich nur Schriftübungen. Kommst Du vielleicht doch an den Inhalte ihrer Seite, die Dir so massives Unbehagen bereiten, vorbei zum Bestellen der Hefte?


    Mir spricht die Dame absolut aus der Seele - ich empfinde es aber als ein Versagen der Schule und des Systems, gegen die ich als Elter kaum eine Chance habe....

    Ich finde die Hefte von Schulze Brüning auch gut.


    Alternativ kann man sich die Methode von Susanne Dorendorff ansehen. Ich finde die Frau sehr anstrengend, kann mir aber vorstellen dass das auch etwas bringt.

    Diese glorifzierung der DDR Didaktik, die auf Frontalunterricht ausgelegt war und keineswegs irgendwie Bedürfnisorientiert sondern auf Staatsbürgerorientierung wert legte, magst du wirklich mit den heutigen Ansätzen vergleichen?

    Noch mal zu dem Begriff Bedürfnisorientiert im Zusammenhang mit Schule. Das, was ich hier in der Grundschule erlebe, hat mit bedürfnisorientiert rein gar nichts zu tun. Und meiner Meinung nach gibt es eine Menge echter kindlicher Bedürfnisse (nicht kurzfristiger Gelüste), die in der DDR-Grundschule deutlich besser befriedigt wurden. Z.B. Lehrerinnen, die tatsächlich eine echte Beziehung zu den Kindern hatten. Eine Führung durch Erwachsene, nicht nur ein reines Begleiten. Dinge wirklich vormachen, vorleben und systematisch einüben mit den Kindern. Ein durchdachtes System, bei dem man die Grundlagen ab Klasse 1 gelernt hat (z.B. wie man ein HA-Heft sinnvoll führt mit einer Technik, die fürs ganze Leben funktioniert und nicht ab Klasse 5 komplett umgelernt werden muss.) Etc. pp...


    Und - um mal wieder zu dem eigentlichen Thread-Thema zurückzukommen - auch die Gleichstellung von Jungen und Mädchen im System Schule war eine ganz andere als zum gleichen Zeitpunkt in Westdeutschland. Ich habe echt Bauklötzer gestaunt, als ich Mitte der 90er in SH mitbekommen haben, was meine Komilitoninnen aus SH an der Schule in Mathe und Physik von ihren durchweg männlichen Lehrern so mit- und abbekommen hatten. Ich hatte bis dahin nie in Frage gestellt bekommen, dass ich das als Mädchen genausogut kann wie meine männlichen Kollegen.

    Die Verlierer waren aber politische, nicht methodisch-didaktische wie heute... Das ist doch ein ganz anderes Thema #confused


    Und die Methodik-Didaktik des Lesens und Schreiben lehrens hat auch absolut nichts mit Staatsnähe zu tun. Ich habe ja selbst gesagt, dass der ideologische Teil nicht gut war - aber die Didaktik für die Basics (und auch z.B. für Naturwissenschaften) - die hat mich deutlich mehr überzeugt als alles was ich aus meinem Umfeld und z.B. hier aus dem Forum auch aus anderen Bundesländern mitbekomme.


    Und ja, ich finde für die Grundlagen einen einheitlicheren und systematischeren Weg als den heutigen absolut erstrebenswert. Mit Ausnahmen vor allem für die (sehr) Guten, aber die breite Masse braucht einfache Strukturen und klare Vorgaben für DIE GRUNDLAGEN. Und das fehlt heute total. Ich sehe da in der Grundschule eine strukturelle Überforderung von vielen Kindern, die meiner Meinung nach auch mit eine Ursache für die vielen LRS-Fälle und andere Probleme ist. Gut gemeint ist nicht immer gut gelungen...


    Annanita Du hast meinen Bezug auf die Ausländer völlig falsch verstanden. Ich weiß welche Rolle Ausländer in dern DDR (nicht) hatten. Was ich meinte, ist, dass Ausländerkinder (so es sie denn gegeben hätte) vermutlich mit den klaren Strukturen und dem sehr systematisch aufgebauten Anfangsunterricht besser zurecht gekommen wären als in dem, was ich hier heute erlebe. Zumindest hier in Bayern wundert es mich überhaupt nicht, dass Kinder mit Migrationshintergrund schon ab dem 1. Schultag systematisch abgehängt werden.

    Auf jeden Fall war der eine Kollege der Ansicht, das Hauptproblem wären die vielen arbeitenden Mütter, die sich nicht mehr ausreichend um ihre Kinder kümmern. Er ist ja damals noch zum Mittagessen heim zu Mami gegangen und das war doch viel besser.

    Letztlich hat er auch den Kapitalismus dafür verantwortlich gemacht - aber seine "Lösung" wäre halt trotzdem, dass der Mann die Familie allein ernährt und die Frau sich um die Kinder kümmert. Der Typ ist jünger als ich... Ach je, ach je.

    (Und nein, ich hab es nicht diskutiert. War an dem Gespräch nicht beteiligt und opfere meine kostbare Pause nicht für sowas. Wer sowas in Gegenwart von mehreren arbeitenden Müttern von sich gibt, lässt sich sicher nicht in zwei Minuten überzeugen.)

    Grusel. ...


    Deswegen war die Bildung in der DDR auch deutlisch schlechter als in der BRD, oder? Ich behaupte ja genau das Gegenteil: eine Schule, die sich daran orientiert, dass SIE dafür verantwortlich ist, dass die Kinder zu 95% die Erwartungen erfüllen, würde deutlich bessere Bikdungsergebnisse liefern. Meiner Meinung nach ist gerade die Grundschuldidaktik heute grottenschlecht verglichen mit DDR Zeiten. Aber auch ansonsten war das DDR System - abgesehen vom ideologischen Müll - meiner Meinung nach ziemlich gut und hat nach meinem Eindruck deutlich weniger Verlierer zurückgelassen. Zugegebnerweise gab es z.B. fast keine Ausländer - aber ich behaupte, selbst die hätten bei der Didaktik eher weniger Probleme gehabt als heute....

    Was die Benachrichtigung angeht kann ich den Unmut hier nicht nachvollziehen. Ich bekomme sowohl bei EKA als auch im Rabenflohmarkt als auch im Rabenforum eine Email wenn sich etwas für mich relvantes tut. In den beiden Foren sind dies beobachtete Threads (im Flohmark selbst erstellte und solche in die ich schon mal geschrieben habe) und PNs. Der einzige Unterschied im Flohmarkt ist, dass dich dort in der Email nur sehen kann dass jemand etwas geschrieben hat aber nicht den Inhalt. Im Forum dagegen wird in der Email auch Inhalt angezeigt.


    Vielleicht sollte man im Flohmarkt mal schauen, dass man die Standardeinstellungen ändert wenn diese anders gesetzt sein sollten als Email bei beobachtetem Thread und PN. Und falls möglich, könnte man den Inhalt (= Beitrag im Thread oder Inhalt der PN) mit in die Email ziehen -aber ansonsten sehe ich auch im Flohmarkt keinen, Grund warum ich da etwas nicht ähnlich mitbekomme wie bei EKA.

    Hallo,


    kennt jemand eine brauchbare App für Rechtschreibtraining? Ich würde gerne meinen 6.Klässler regelmässig üben lassen, scheitere momentan aber an der Zeit. Daher wäre es toll wenn er das alleine machen könnte.


    Randbedingungen/Wünsche:

    - Android Tablet oder Windows PC

    - Karteikartensystem mit sinnvoller Wiederholung

    - idealerweise wird das Wort vorgelesen und er muss es selbst eintippen. Auswahl zwischen richtiger und falachen Schreibweisen fände ich wenig sinnvoll sinnvoll

    Ich habe früher gerne verkauft und gekauft. die letzten verkaufsversuche waren sehr wenig erfolgreich. wenn ich mal was gesucht habe, habe ich selten etwas gefunden und wenn dann doch oft zu sehr hohen preisen. damit schaue ich halt auch immer seltener rein.


    meiner meinung nach ist in den letzten jahren einfach zu wenig los und damit beisst sich die katze irgendwie in den schwanz.


    was es für mich deutlich umständlicher macht ist das einbinden von fotos. das war schon immer so und ist bei eka einfach deutlich leichter. seit photobucket nicht mehr geht habe ich nie einen fotoprovider gefunden der mich wirklich überzeugt hat.


    zu zeiten, als der flohmarkt noch gut funktionierte, habe ich dort gefühlt meist eher mal einige sachen zusammen verkauft als bei eka. das problem, für jedes teil ein einzelnes päckchen zu packen habe ich eher bei eka.


    ich finde es sehr schade, dass das so ist wie es in den letzten jahren ist. ich habe aber auch wenig ideen wie man es ändern kann. der einzige ansatz wäre evtl. es doch in das normale forum in einen geschützten bereich umzuziehen. aber ich fürchte, auch das ändert nichts an der umständlichkeit des einstellens.

    Wobei ich das mit der Grippe fast noch sinnvoller fände...

    warum? das einzige mal, dass uns die grippe erwischt hat, hätte grippeimpfung nichts genutzt, weil sie in dem jahr gegen die falsche gruppe war. ich finde gerade die grippeimpfung mit den ständig wechselnden erregern in der masse relativ sinnlos.

    Plus tausend Mal gehört: Mein Mann ist soooo wichtig, der kann nicht reduzieren / zurückstecken, früher nach Hause kommen... na ja... sie sagen.. bei der Arbeit geht das nicht.

    Das coolste dabei ist dann immer - ich bin in einem typischen männlichen Beruf und mir ist es sehr wohl gelungen das zu realisieren - mit den entsprechenden Konsequenzen.... das mag dann niemand mehr so gerne hören.

    Ich höre das bei meinem Mann auch regelmässig - und es nervt - denn gleichzeitig schaffen es Frauen in seinem Umfeld sehr wohl vollzeitnahe Teilzeit zu arbeiten.Ich fände es bei uns auch besser wenn wir beide 30-35h arbeiten würden anstatt einer 40+, einer 30...


    In meiner Firma, die auch seehr männerlastig ist, kommt gefühlt bei den jüngeren Kollegen inzwischen schon etwas in Bewegung. Ich habe gerade einen jungen Kollegen, der aktuell 2 Tage die Woche in seiner Elternzeit arbeitet - seine Frau (in der gleichen Firma ) genauso. Die beiden teilen sich die Carearbeit, soweit man das von aussen sagen kann, echt gut auf. Es gehen bei uns inzwischen regelmässig auch Führungskräfte in Elternzeit, wenn auch meist nur max. 2 Monate, oft 2x1 Monat.