Beiträge von Sonja37

    Müsli: ich leide bei solchen geschichten jeweils richtig mit. also von mir ein haufen mitgefühl.


    ich kenne alles, ich habe auch ein kind mit ADHS, HB und weiss wie schwierig es ist es durch die Schule zu begleiten


    IN der 6. Klasse meines Sohnes hatten wir eine absolut unfähige Lehrerin. nach über 1 jahr in der weiterführenden Schule hat er die Stofflücken nun einigermassen aufgeholt. Das war echt ein Disaster. Sie wurde dann auch irgendwann entlassen, aber viel zu spät, da war das jahr dann schon fast um und der übertritt stand an. die vertretungslehrerin war auch nicht besser. wir hatten ein elterngespräch, da war mein sohn dabei und die sl. das lief völlig aus dem ruder (nicht nur bei uns). die lehrerin wurde in anderen gesprächen ausfällig und beleidigend, die sl hat ihr den rücken gestärkt. bei unserem gespräch war natürlich mein sohn der schuldige und sie hackten auf ihm rum (und er war dabei). alle beschwerden danach von mir, dass dies so nicht geht (auch an die schulaufsicht) verliefen im sande.

    die sl wurde im übrigen auch entlassen auf ende des sl. aja 3 Kinder wurden aus der klasse rausgenommen und die eltern gaben sie ins nachbarsort. mein sohn wollte das nicht, da er seine kollegen sonst vermisst hätte. die eltern waren natürlich auch gespalten und gingen sich in versammlungen fast an die gurgel.


    dann arbeite ich in einer grossen schule als klassenassistentin, ich habe insgesamt 6 verschiedene lehrer und 4 klassen die ich begleite.

    5 der lehrer sind wirklich gut. haben sich auch ihre schwächen, aber die atmosphäre in den klassen ist gut und ich freue mich immer sehr mit den lehrern und kindern zu arbeiten. dann habe ich aber auch eine lehrerin, die für mich die völlig falsche stufe unterrichtet und auch keine entsprechende lehrerausbildung hat, aber sich nichts sagen lässt. Die kinder begreifen nicht was sie von ihnen will und wenn sie fragen stellen dann scheisst sie sie zusammen. eltern stehen schon auf der mappe, ich habe jetzt eine zusatzstunde mit ihr bekommen, da sie so überfordert ist mit der klasse. die klasse ist auch schwierig, also da kommt vieles zusammen.


    was kann ich dir raten? du hast die lehrerin noch nicht live gesehen? ich würde mal versuchen in einem gespräch sie näher kennenzulernen, ev. gibt es Ansätze, also auf jeden fall wohlwollend sein anfangs...wenn alles nichts nützt, dann Schulwechsel. kann die betreuungsperson deines sohnes da nicht mitwechseln? und die frage ist auch: wie leidet dein sohn darunter? falls er leidet, dann echt wechseln. wenn sie uneinsichtig ist, wird das nicht besser. lieber früher wie später.


    es stimmt, es ist lehrermangel. aber man darf nicht vergessen, dass die kinder sehr viel zeit in der schule verbringen und sie dadurch geprägt werden.


    viel mitgefühl auf jeden fall von mir.

    Wie das allerdings weitergehen soll, wenn die Temperaturen noch weiter sinken, die Herbststürme kommen und es usselig wird... da wird die halbe Klasse sicher wegen Erkältungskrankheiten über kurz oder lang zu Hause sitzen.

    jup. und sie turnen bei uns auch viel draussen....gestern war ein junge barfuss draussen, da keine Turnschuhe.

    wenn die fenster offen sind ist es auch immer laut, da es immer wieder klassen oder kinder draussen hat (600 Schüler).

    schwierig dann die lehrerin zu verstehen, die je nach dem noch ne maske auf hat.

    Im übrigen hat heute unser Hausmeister angekündigt, dass er die Heizung abstellen wird, wenn wir weiter die Fenster die ganze Pause offen lassen. Da würde ja alles auskühlen und uns scheint es ja warm genug zu sein.


    Ich habe heute spaßeshalber mal in meinem gut beheizten Einzelbüro immer zur vollen Stunde 5 Minuten das Fenster aufgemacht. Ich wäre fast erfroren. Das ist nicht zumutbar.

    ich war heute in einer klasse da hat die lehrerin die fenster durchgehend offen. auch während der lektion. ich habe den mantel anbehalten. sie ist auch in 3 schichten gekleidet. sie fühlt sich nur an der frischen luft sicher.

    jetzt diskutiert ihr hier schon wieder über masken.....


    und so aggressiv.


    wer gerne mit maske rumlaufen will um sich vorallem möglichen viren zu schützen soll das doch tun...ffp 2 Masken müsst ihr da aber schon anziehen, damit ihr wirklich geschützt seit. sonst nützt es nix, wenn die andere person keine Maske trägt.

    Das stimmt Bioschnitte.


    Muffelpuffels : ich denke, dass die Lehrpersonen sehr belastet sind und dass sie mehr entlastet werden sollten. ev. auch mit kostenloser Massage oder so? Halt einfach was gut tut. und dann wünsche ich mir, dass sie nicht so Angst vor den Kindern haben müssen. Bitte liebe Regierung gebt doch einfach mal durch wie stark infektiös Kinder sind und dann müsste das von der SL weitergegeben werden mit positiver Forumulierung.

    ICh finde auch, dass sie so alleine gelassen sind. Angst vor den Kollegen. Kaum mehr im Lehrerzimmer anzutreffen. Sitzungen finden auch nur noch online statt. Das ist nicht gut für die Seele.

    Lüften heißt aber nicht, dass die Fenster ununterbrochen offen sind - hier im Büro lüften wir auch regelmäßig, Winterjacken und Handschuhe brauchen wir dennoch nicht.

    Unsere Schule hat klare Weisungen wie man lüften soll und je nach Angst der Lehrer wird das gar nicht getan bis zu ich habe das fenster immer sperrangelweit offen. im Zuge des Lehrermangels und Covid19 kann man da nicht viel machen. Ich finde für Lehrer wären Meditationskurse oder so keine schlechte Idee. oder Yoga.

    mein sohn wollte lange nicht unter wasser, er ging nicht ins wasser, springen schon gar nicht.

    mit 6.5 kurz vor schulbeginn hat er in den ferien so einen einwöchigen schwimmkurs gemacht und von da an gings.


    heute verbringt er den ganzen sommer auf dem Sprungturm. ;-).


    zum glück, denn wir haben einen waldsee und da habe ich immer kein gutes gefühl wenn die kinder dort sind, obwohl beide gut schwimmen können.


    meine tochter ist auch viel im freibad im Sommer...auf dem tuch am handy. :D

    Sichtbarmachen und klare Kriterien in Form von Plakaten z.B. von Gruppenregeln, möglichst bildlich, kurz und knapp. Solche einfachen Dinge wie ein "Stoppwort", um aus Situationen herauszukommen. Vielleicht auch eine zusätzliche "Vertrauensperson", an die sich die Kinder wenden können.

    unsere schule hat ganz viele klassenassitentinnen. das ist echt entlastung für die lehrer und zwar in vielerlei hinsicht. dazu haben wir noch Heilpädagoginnen und Daz Lehrerinnen.

    Ansonsten finde ich dass Du recht hast, viele Lehrer/Erzieher werden mit unhaltbaren Zuständen alleine gelassen.

    Belohnungssysteme sind in der 4. Klasse oft nicht mehr so wirksam. Da stehen die Kinder nicht mehr auf Sticker oder Flummis oder Radiergummis. Jungs schon mal gar nicht. Das ist babymässig und kein Anreiz.

    Ich bin in einer 5. Klasse, da haben alle Kinder 5 spielchips und wenn sie blöd tun, dann muss man einen chip abgegeben. und wenn man keine chip mehr hat dann muss man ne strafarbeit machen. funktioniert tadellos.

    Leider gibt's so viele Kinder, die zuhause gar keine Regeln kennen, um die sich keineR kümmert, und für die sich keineR interessiert. Die sind erstmal nicht böse, die sind orientierungslos. Und in so großen Gruppen ist es soooo schwer, ihnen Orientierung zu bieten, weil man ja überall durchschlüpfen kann. Deshalb kann es manchmal (wenn man so einen oder wenige bestimmte "AnführerInnen" hat) sinnvoll sein, erstmal einzelne "einzufangen", über Lob, über ganz ganz viel positive Aufmerksamkeit. über Verlässlichkeit und Konsequenz.

    Du meinst, dass die unruhigen Kinder, auch solche sein könnten, die zu Hause keine Regeln kennen? hmm. danke dafür. ich betreue auch eine 3. klasse, welche ausser rand und band ist. die kl ist kurz vor dem Nervenzusammenbruch. da hats Kinder die keine 5 minuten zuhören können.

    wie merkt man denn, dass sie keine regeln kennen zum unterschied zu ADHS? Die meisten Lehrer geben den Eltern die Schuld. Sind nicht erzogen, können machen was sie wollen, etc. Das mit der positiven Aufmerksamkeit klappt nicht bei allen.

    nanette: echt jetzt, 1. Klasse mit Maske im Sport? wow. krass.


    ja hier ist es auch sehr individuell pro Lehrer. Mittlerweile haben sich aber die meisten Lehrer entspannt und ausser Plexiglasscheiben und

    Händewaschen (auch nicht in jeder Klasse) ist nichts mehr geblieben.


    Masken hatten wir noch nie. Ich bin Schulassistentin in 4 verschiedenen Klassen einer Primarschule (Stufen 1.-6.) und sehe ganz viel. ;-).