Beiträge von Thisbe

    Ach scheisse #crying


    Was Fräulein Wunderbar zum Gespräch mi Deiner Tochter geschrieben hat, finde ich gut. Mein Onkologe meinte ähnliches - es ist eine schwerwiegende Erkrankung und die Therapie wird wahrscheinlich kein Spaziergang aber die Heilungschancen sind sehr gut (87%!). Dann die weiteren Nachfragen ehrlich beantworten, die werden im Laufe der Zeit dann kommen.


    Es gibt für Kinder eine App, das hat für uns nicht gepasst. Aber vielleicht nutzt sie Dir was.


    Ich habe von einer lieben Freundin das Buch "Krebs ist, wenn man trotzdem lacht" von Sabine Dinkel bekommen und auch gelesen, obwohl ich selbst kein Bedürfnis nach Lektüre hatte. Und das ist wirklich erfrischend und hilfreich.


    Ansonsten drücke ich Dir die Daumen für das Planungsgespräch. Vielleicht ist es ein zahmer Geselle, den Du da hast.

    Ich mag gerne Reiswaffeln. Gibt es überall, auch in Variationen mit Gewürzen, kann man sowohl unterwegs knabbern als auch belegen/bestreichen.

    Oder sind die nicht Zöli-geeignet obwohl ja eigentlich gf?

    Ich finde ja schon alleine die Aussage der Chefin, dass Du noch 2 Wochen mit der Info warten sollst, grenzwertig. Ich würde die Personalabteilung informieren, die schicken Dich zum Betriebsarzt und dann wird entschieden, wie es weiter geht. Das rauszuzögern nutzt doch nix.

    Ja, das dachte ich schon, dass Wechsel keine Alternative ist ( daher auch die Buchempfehlun). Das kann ich auch verstehen. Ich bin nur gegangen, weil die berufliche Situation immer unerträglicher wurde - die positiven Effekte durch den Wegfall der Schichten überraschen mich gerade sehr.


    Weniger wollen und die eigenen Grenzen akzeptieren. Nicht immer mit der fehlenden Leistungsfähigkeit hadern. Freie Zeit verschlafen. Und so viele Aufgaben wie möglich zu delegieren bzw einfach liegen zu lassen, das war das, was mir geholfen hat.

    Und ganz ehrlich...so lange ich reine Nachtdienst habe, hat jeder noch Verständnis wenn ich verpeilt, müde und chaotisch bin daheim.



    Ich glaube halt nicht wirklich, dass das mit tagdiensten so wahnsinnig anders wäre und dann hätte ich ja keinen Grund mehr , warum ich hier nichts auf die Reihe bekomme....

    Würdest Du dann nur Tagdienste machen oder wären es Wechselschichten?


    Ich bin jetzt seit Mai raus aus den Wechselschichten und fange langsam an, die positiven Effekte zu spüren. Ich bin weniger erschöpft, mein Zyklus wird wieder ein Zyklus und ich fühle mich insgesamt einfach viel, viel besser.

    Dabei konnte ich vorher immer nicht verstehen, warum mich Kolleginnen wegen der vielen Jahre Wechselschicht bemitleidet haben. Ich habe den Job geliebt und viele bittere Tränen über den Abschied geweint - aber ich will nicht zurück.

    Daher möchte ich Dich ermutigen, aus den Schichten zu gehen, wenn möglich. Und betonen, die sind eingrosser Teil Deines Problems und nicht persönliches Versagen.


    Als ich noch schichtete, habe ich mir selbst schon ganz gut beholfen mit diesem Buch.

    Ich hatte halt Glück, mich problemlos beruflich verändern zu können. Aber schon vorher hat mir gezieltes supplementieren sehr geholfen.

    Ich finde immer, Zink hilft.

    40mg tgl, am ersten Tag ruhig auch 80mg


    Früher gab es locabiosol, eklig aber gut bei so starker Halsentzündung. Ein Alternativpräparat kann Dir bestimmt die.lumme sagen


    Und Geduld. Der Infekt der hier grade rumgeht ( und genau Deine Symptome macht) ist auch so langwierig. Aber das willst Du sicher nicht hören. Und Dein Chef auch nicht #angst


    Gute und rasche Besserung!


    Edit: Dass das AB nicht geholfen hat ist wohl eher ein Zeichen dafür, dass es nix bakterielles ist

    Zitat

    Nun haben wir aber einen Kinder- und Hausarzt, der durchaus... naja... impfkritisch ist.


    Niemals nicht würde ich strikt nach StiKo-Empfehlungen impfen lassen und werde da auch von unserem Arzt unterstützt

    Na, dafür ist ja dem Präsidenter der Bundesärztekammer schon eine Lösung eingefallen.

    Montgomery will impfkritische Mediziner aus Patientenversorgungnehmen

    #hammer

    Die Hebamme meinte auch hinterher, die Schweingrippe war überhaupt nicht schlimm, sondern eher so wie ein leichter grippaler Infekt, und fertig.


    Jahre später hört man dann, dass die Schweinegrippe-Impfung bei ziemlich vielen Geimpften Narkolepsie verursacht hat.

    Na toll.


    Ich sehe Grippeimpfungen auch kritisch.

    Allerdings kann ich nur eindringlich betonen - die Grippe kann tödlich sein. Insbesondere besonders virulente Stämme wie damals die Schweinegrippe. Ich habe bei jungen (Mitte 40) gesunden Männern katastrophale Verläufe gesehen. Mit wochenlangem beatmetem Aufenthalt auf der ITS incl. Herzlungenmaschine.


    Und leider sind längerfristige Nebenwirkungen/Schäden durch Medikamente erst im Verlauf erkennbar. Vielleicht bei einer Impfung gefühlt ärgerlicher weil die ja Krankheit verhüten soll und nicht behandelt.

    Wen vertritt Montgomery eigentlich? Unsere Hausärzte offensich nicht...


    Das ist der Präsident der Bundesärztekammer. In der Ärztekammer ist jeder approbierte Arzt in Deutschland Pflichtmitglied.

    Aber wessen Interessen dort vertreten werden, frage ich mich tatsächlich immer wieder. Meine jedenfalls nicht #angst


    Edit: Ich fürchte allerdings, die Mehrheit der Ärzte würde eine Impfpflicht befürworten.

    Ich mach es nicht. Die Krebsvorsorge zieht mich auch nicht (mehr), in meinen direkten Bekanntenkreis sind 3 Menschen in kurzer Zeit gestorben, die waren alle bei der normalen Krebsvorsorge und alle sind an einer andere Krebsart gestorben. Teilweise innerhalb von 3 Monaten.

    Krebsvorsorge ist der falsche Begriff, es sind Früherkennungsuntersuchungen.

    Und es gibt Krebs, der sehr gut durch Screening zur Früherkennung zu entdecken und dann gut zu behandeln ist, aber beiweitem nicht jeder.

    Und ich kann natürlich die Gefahr eines fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs durch jährliche Screenings minimieren und dann an Lungenkrebs sterben. Das ist wie mit Helm Fahrrad fahren und trotzdem beim Autounfall sterben - das eine hat mit dem anderen nix zu tun.


    Und früher erkannt bedeutet einfach bessere Behandlungsmöglichkeiten.

    das Problem ist doch nicht, dass niemand seine Organe spenden will. Ganz im Gegenteil - die Spendenbereitschaft hat deutlich zugenommen. Nur die KH bekommen das nicht auf Reihe, weil sie überlastet sind

    Ich habe jetzt nur bis hierhin gelesen.


    Ich habe es in den letzten 6 Jahren nicht so erlebt.

    2 verschiedene ITS, und wir haben öfter an Organspende gedacht als wir den Hirntod feststellen konnten ( oh weh, das klingt so makaber). Einmal habe wir uns sogar mit der DSO beratschlagt, ob es wegen der Vorerkrankungen überhaupt denkbar wäre.

    Und die größte Arbeit wird von der DSO gemacht. Da ist dann aber tatsächlich einer über mehrere Stunden gebunden, ja. Aber der kommt extra von der DSO.