Beiträge von Thisbe

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    Blutkulturen machen wir viel (stationär), gerade bei Sepsis #ja


    Urin schicken wir auch ambulant durchaus weg, aber meist brauchen wir das Antibiogramm gar nicht, weil es kalkuliert schon funktioniert hat und die Patientinnen gar nicht wiederkommen. Chinolone kann man sowieso nicht mehr so wirklich nehmen.


    Ich wollte nur sagen - man kann es nicht verallgemeinern ;)

    Und jeder ist in meinen Augen verpflichtet, da sehr sorgsam zu sein.

    Bei keinem meiner antibiotisch behandelten Haustiere wurde je ein Antibiogramm gemacht.

    Im Krankenhaus dagegen erfolgt regelhaft die Entnahme von Kulturen und dann ggf die antibiogrammgerechte Therapieumstellung.

    Im ambulanten Bereich wird viel kalkuliert behandelt, in der Klinik initial natürlich auch.


    Und ja, viel zu viele Humanmediziner, egal ob ambulanten oder stationär, setzen Antibiotika zu undifferenziert ein und oft breiter als erforderlich.

    Ich würde mit den Symptomen ins Krankenhaus fahren.

    Dort schildern, wann es angefangen hat (nach Infekt, oder?) und die schlechte Belastbarkeit mit dem unter Belastung auftretenden Brennen im Brustkorb betonen.

    Die werden auch nochmal ein EKG machen und spezielle Laborwerte abnehmen und idealerweise einen Herzultraschall machen.

    Alternativ ginge auch ein zeitnaher Termin beim Kardiologen, da ist aber meist das zeitnah das Problem.

    Ziesel mich würde interessieren, warum Deine Mutter in Ihrer Patientenverfügung zwischen Corona und "anderen" Erkrankungen unterscheiden möchte.

    Und was sie unter "lebensverlängernden Maßnahmen " versteht. Das finde ich nämlich so unklar formuliert.


    Die Beatmung alleine ist als Teil einer intensivmedizininischen Therapie kein Grund, davor solche schrecklichen Bedenken zu haben.

    Ich denke, der Hausarzt ist in diesem Bereich einfach nicht kompetent.

    Frau Dechse Ich habe meine Diagnose erst seit 2 Jahren (Symptome schon 15-20Jahre). Bis zur Darmspiegelung habe ich selbst an ein Reizdarmsyndrom geglaubt. Erst ganz kurz vor der Colo hatte ich schlimmere Beschwerden, da fühlte sich mein Darm "wund" an. Vielleicht das, was Du als "verspannt " beschreibst.

    Also, eine CED muß nicht immer so hochakut sein, ich bin sehr dankbar für meinen bislang milden Verlauf. Und zudem darf man den Gewöhnungseffekt nicht unterschätzen - seit ich meist symptomfrei bin leide ich wesentlich stärker unter den Beschwerden die jahrelang für mich der Normalzustand waren.

    Ich würde Dir raten, Dir eine gastroenterologische Praxis zu suchen und das dort zu besprechen, mit der entsprechenden Diagnostik.


    Danke HeikeNorge für den Hinweis auf die Bedeutung des TSH unter Substitution. Wahrscheinlich hilft es nur, als Betroffene achtsam zu sein und um Mitbestimmung der freien Hormone zu bitten, wenn es nicht erfolgt. Anstrengend und unangenehm :(

    Such mal nach einem Arbeitsmediziner. Am besten vielleicht im Institut der nächsten medizinischen Fakultät nachfragen. Dort den Fall schildern. Und mal schauen, was die Dir raten. Das sind die, die ich ansprechen würde.

    Ach scheisse #crying


    Was @Fräulein Wunderbar zum Gespräch mi Deiner Tochter geschrieben hat, finde ich gut. Mein Onkologe meinte ähnliches - es ist eine schwerwiegende Erkrankung und die Therapie wird wahrscheinlich kein Spaziergang aber die Heilungschancen sind sehr gut (87%!). Dann die weiteren Nachfragen ehrlich beantworten, die werden im Laufe der Zeit dann kommen.


    Es gibt für Kinder eine App, das hat für uns nicht gepasst. Aber vielleicht nutzt sie Dir was.


    Ich habe von einer lieben Freundin das Buch "Krebs ist, wenn man trotzdem lacht" von Sabine Dinkel bekommen und auch gelesen, obwohl ich selbst kein Bedürfnis nach Lektüre hatte. Und das ist wirklich erfrischend und hilfreich.


    Ansonsten drücke ich Dir die Daumen für das Planungsgespräch. Vielleicht ist es ein zahmer Geselle, den Du da hast.