Beiträge von Adrasteia

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    Ich finde es etwas... nunja.

    Wenn ich so ein Ding in der Kita hätte und die Kinder sollen etwas damit anfangen, dann würde ich mit den Kindern selbst Videos und Filme machen, die dann über den Beamer abgespielt werden können.

    Privat habe ich eine Stop-Motion-App, da könnte man auch "Trickfilme" machen. Mein Sohn hat das gern mit Lego gemacht.


    Wenn man Projektarbeit macht, dann können die Kinder mit dem Gerät dokumentieren und das kann dann in die Portfolios einfließen.


    Man könnte es auch einfach nur als Fotoapparat nutzen. Jeden Tag ist ein anderes Kind dran, welches seinen Kita-Tag fotografiert. (Nach)Mittags, beim Abholen können die Eltern dann die aktuellen Fotos ansehen.


    Computerspiele und fertige Videos gäbe es bei mir nicht. Ebensowenig Youtube und andere Filmchen. Selber machen und nicht nur vor der Mattscheibe versumpfen.

    Kita ist für viele Kinder mittlerweile der einzige Ort, wo sie mit anderer Kindern zusammen kommen und frei spielen können.


    Und von kostenlosen Sachen würde ich möglichst die Hände lassen. Kostet eine Sache nichts, dann bist du das Produkt.


    Ich wiederhole mich:

    Nur ist der ÖPNV auf dem Land eben nicht so gut ausgebaut. Das wird m.E. aufgrund immenser Kosten auch nicht passieren.

    Also bleibt nur Individualverkehr.


    Fahrgemeinschaften wären schön, sind aber aufgrund unterschiedlicher Arbeitsorte und Arbeitszeiten völlig unrealistisch.


    Wir haben lange genug in einer Großstadt gelebt, ich weiß um etliche Vorzüge, die das mit sich bringt. Aber ich weiß auch, dass viele Menschen auf relativ engem Raum eben auch problematisch sein können. Verkehr gehört nunmal dazu. Das weiß man, wenn man dorthin zieht


    Und was ich auch weiß, meine Tochter lebt großstädtisch, auch dort ist der ÖPNV nicht immer gut. Am Wochenende hat sie halt Pech.


    Mich stört so unglaublich, dass ständig so getan wird, als hätten alle die gleichen Voraussetzungen wie man selbst. Ist nicht so. Selbst der Nachbar, der zwei Autos hat, wo man selbst nur eines oder ein gemeinsam mit anderen genutztes hat, hat andere Voraussetzungen. Vielleicht ist er ein egoistischer Arsch, vielleicht ist er ehrenamtlich bei der Feuerwehr und muss im Zweifel schnell dorthin. Vielleicht hat er einen Arbeitsweg, bei dem er sonst dreimal umsteigen müsste. Es steht niemandem zu, über andere Leute zu urteilen.



    Und was deine Frage betrifft: sieh Dir z.B. deine Beiträge an oder die von Jono.

    Hier im Forum. Ansonsten guck dir die bigotten Grünen an.


    Und wenn Jono schreibt:

    "naja, deine Autonutzung schränkt ja im Zweifel auch andere ein. Da finde ich es schon gut, zu überlegen, weshalb man es tut, denn ab dem Moment genügt "das macht man halt so" einfach nicht mehr als Rechtfertigung."


    fallen mir eine Menge Sachen ein, die mich einschränken.

    Ausfallende Züge z.B. oder zu spät oder gar nicht kommende Busse, aufgrund der ich dann zu spät zur Arbeit komme (mehrfach inzwischen)

    Raucher, die keinen Abstand halten können

    Leute, die ihren Müll auf die Straße oder in die Landschaft werfen (gern mal deckungsgleich mit "Friday-for-Future"-Demonstranten) - überhaupt Leute, die verschwenderisch mit Verpackungs- und Einwegmaterialien umgehen.



    Das Auto nicht zu nutzen kann übrigens auch sehr einschränkend sein. Letztens war ich bei einem Facharzt, zu dem ich mit ÖPNV kaum in angemessener Zeit hingekommen wäre. In der Großstadt war eine solche Facharztpraxis keine 10 min Fußweg entfernt.



    Ich finde es cool, wenn Kommunen kostenfreien ÖPNV anbieten. Nur sollte man nie vergessen, dass der gar nicht kostenfrei ist. Er wird auch von Leuten finanziert, die ihn nicht nutzen, nicht nutzen können.

    ich verzichte darauf, aufs Land zu ziehen, weil ich dann Pendel müsste.

    Na, dann such mal bezahlbaren Wohnraum für acht Leute. Oder überhaupt Wohnraum....

    Im Moment ist es schwierig, ja. Als hier die große Welle war, dass alle raus zogen in die Neubaugebiete, war es anders. Es geht ja nicht darum, dass alle das gleiche tun. Zur gleichen Zeit. Wenn die Kids älter werden, geht dann ggf wieder mehr, Park and rail etc.

    Es geht doch darum, was jeder einzelne tun kann.


    Wir tun relativ viel von dem, was wir tun können.

    Und doch, es geht darum, dass möglichst alle das Gleiche tun: aufs Auto verzichten.


    Ich lasse mir aber nur ungern von Säufern predigen, dass ich gefälligst Wasser zu trinken habe - während sie Flugmeile um Flugmeile sammeln und andere umweltschädliche Dinge zum Spass betreiben.






    Ja... und es wird auf Verbote und/oder Verteuerung hinauslaufen ...

    Ich verstehe das Problem nicht. Die Luft ist so sauber wie seit Jahrzehnten nicht.

    Die Leute ziehen freiwillig in Großstädte, wollen aber gern große Wohnungen mit viel Grün drumherum. Dann passt es ihnen dort nicht weil: Großstadt. Das heißt nunmal auch viel Verkehr. Und dann - obwohl bewußt in die Großstadt gezogen (wenig Grün und viel Verkehr war vorher schon so) - fängt das Nimby-gejaller an.

    Und weil es ihnen, die sie einen gut ausgebauten ÖPNV haben, nicht in den Sinn kommt, dass der ÖPNV eben nicht die Bedürfnisse aller anderen abdeckt und weil sie als Großstädter etwas Besseres als die dummen Landeier sind, auf die sie heimlich oder ganz offen verachtend herabsehen, können sie ganz locker Verbote und Einschränkungen für die anderen fordern. Sollen die vom Land doch mit ÖPNV fahren.

    Nur ist der ÖPNV auf dem Land eben nicht so gut ausgebaut. Das wird m.E. aufgrund immenser Kosten auch nicht passieren.

    Also bleibt nur Individualverkehr.


    Fahrgemeinschaften wären schön, sind aber aufgrund unterschiedlicher Arbeitsorte und Arbeitszeiten völlig unrealistisch.


    rechtfertigen in dem Sinne, dass ich darlegen will, warum jegliche Einschränkung meiner autonutzung problematisch ist

    naja, deine Autonutzung schränkt ja im Zweifel auch andere ein. Da finde ich es schon gut, zu überlegen, weshalb man es tut, denn ab dem Moment genügt "das macht man halt so" einfach nicht mehr als Rechtfertigung.



    Es gibt jede Menge Dinge, die mich mehr einschränken als Janos' Autonutzung.


    Leute, die mir vorschreiben wollen, wie ich zu leben habe, zum Beispiel.



    Quark, auch wenn es um Großstädte ging, betrifft es auch die Landbewohner.

    Wird z.B. der Individualverkehr in Stuttgart verboten - und es hieß ja: wir werden um Verbote nicht herumkommen - komme ich mit dem ÖPNV nicht zu jedem Zug, der vom Stuttgarter Hauptbahnhof fährt.

    Natürlich sind die Ergebnisse zum Teil auch damit zu erklären, dass die Grünen-Wählerschaft aus überproportional vielen Bessergebildeten und folglich auch Gutverdienern besteht, die sich das Fliegen schlichtweg eher leisten können als andere.

    Und halt vermutlich des Jobs wegen auch öfter fliegen müssen.

    Katharina Schulze, Chefin der bayrischen Grünen, fing sich Anfang dieses Jahres einen veritablen Shitstorm ein. Sie war zu Urlaubszwecken nach Kalifornien geflogen und stellte auch noch einen Einwegeisbecher samt Plastiklöffel auf eines ihrer Social-Media-Profile.

    Auch andere Grüne fielen mit vielen Flugmeilen auf... die eher privater Natur waren.


    Können sie meinethalben alles machen - aber dann will ich auch mit unserem Diesel-PKW nach Stuttgart fahren (bzw. gefahren werden), um dort in einen Fernverkehrszug zu steigen.



    So aber predigen sie Wasser und saufen selbst Schnaps - das ist schon kein Wein mehr.

    Auch wir haben nur ein Auto. Das nutzt mein Mann für seinen Weg zur Arbeit.

    Meinen Arbeitsweg in den nächsten Ort lege ich meist mit Fahrrad zurück oder ich fahre ÖPNV. Mit dem ÖPNV brauche ich mindestens dreimal so lange wie mit dem Fahrrad.

    Kind hat ÖPNV-jahreskarte und fährt mit Bus zur Schule - nix mit Mamataxi.

    Wir fliegen selten - höchstens einmal in drei-vier Jahren. Wir haben keinen Kamin.

    Viele, die uns nun den Individualverkehr verbieten wollen, haben eine schlechtere Umweltbilanz.


    Und nur weil ein paar Leute in der Großstadt mit dem ÖPNV bequem überall hinkommen und ihre fußläufig erreichbaren Geschäfte mit den Dieselfahrzeugen anderer Leute beliefert werden; Medizin, Kultur und Dienstleistungen schnell erreichbar sind, Billigessensdienste ihre Niedriglohnsklaven per Rad losschicken um den Großstädtern ihr hippes Essen zu liefern, so sind das nicht die Lebensbedingungen aller in Deutschland lebenden Menschen. Viele müssen auch in die Städte pendeln weil sie keine bezahlbare Wohnung in der Nähe ihres Arbeitsortes finden.



    Meiner Meinung nach ist Umweltschutz zwar immer gut; aber selbst wenn wir jegliches CO2-emittieren einstellen würden und auch sonst keine Schadstoffe in die Luft bliesen, würde sich am weltweiten Problem nichts, aber auch gar nichts ändern. Dazu ist Deutschland viel zu klein (im Weltmaßstab).



    Ich bin in der Diktatur des Proletariats aufgewachsen. Eine neue Diktatur brauche ich nicht - auch keine Ökodiktatur. Die ist nur zum Schaden der "kleinen Leute". Großverdiener haben genug Geld für Ausnahmeregelungen.




    Übrigens:

    https://www.welt.de/wirtschaft…wtrid=onsite.onsitesearch


    http://m.spiegel.de/wirtschaft…flugreisen-a-1002376.html

    Ich weiß zu wenig über die französischen Verhältnisse, aber ich las in mehreren Artikeln, dass viele Franzosen mit normalen und kleinen Einkommen kaum noch über die Runden kommen.

    Da kann die angekündigte Erhöhung von was auch immer (aktuell ging es um Ökosteuer auf Diesel und Benzin) tatsächlich an die Existenz gehen.



    Auch in der Zeit gab es einige Artikel über die Gelbwesten.


    Besonders berührt hat mich ein Artikel mit dem Titel: Wer sie beleidigt, beleidigt meinen Vater


    https://www.zeit.de/kultur/201…ssen-gewalt-edouard-louis


    Zitat

    Als ich die ersten Bilder der Gelbwesten sah, empfand ich einen Schock, der schwer zu beschreiben ist. Auf den Fotos zu den vielen Artikeln sah man Körper, die im medialen und öffentlichen Raum fast immer unsichtbar bleiben. Leidende Körper. Körper, die von der Müdigkeit und der Arbeit, vom Hunger, von der andauernden Demütigung durch die Herrschenden verwüstet sind, die gezeichnet sind von räumlicher und sozialer Ausgrenzung. Ich blickte in ausgemergelte Gesichter, sah gebeugte, gebrochene Menschen, schaute auf erschöpfte Hände.

    Warum gehen mir diese Bilder so nah? Sicher, ich verabscheue die Gewalt der sozialen Welt, ihre Ungleichheit. Doch das ist nicht der einzige Grund. Die Körper der Menschen, die man auf diesen Fotos sieht, ähneln demjenigen meines Vaters, meines Bruders, meiner Tante. Sie ähneln den Körpern meiner Familie und der Menschen aus dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Von diesen Menschen, deren Gesundheit von Elend und Armut ruiniert ist, hörte ich immer wieder, meine ganze Kindheit lang: "Auf uns zählt niemand. Von uns spricht niemand." Deshalb fühle ich mich persönlich getroffen von der Verachtung und der Gewalt, mit der die bürgerlichen Klassen dieser Bewegung sofort begegnet sind. In mir, für mich, war es so: Jeder, der eine Gelbweste beleidigte, beleidigte meinen Vater.



    Zitat

    Sofort nachdem sie sich gebildet hatte, wurde die Bewegung der Gelbwesten von Experten und Analysten kleiner gemacht und abgestempelt. Die Revolte, für die sie stehen, wurde belächelt. In den sozialen Medien war von Barbaren die Rede, von Spinnern, Brutalos, Pack. Die Medien sprachen vom "Grummeln" der Gelbwesten. Die populäre Klasse begehrt nicht auf. Sie "grummelt". Als bestünde sie aus Tieren. Wenn Schaufenster zerschlagen, Autos angezündet oder Statuen beschädigt wurden, sprach man von der "Gewalt dieser Bewegung".



    Diese Unterscheidungsweise von Gewalt sind wir gewohnt. Ein großer Teil der medialen und politischen Sphäre will uns glauben machen: Gewalt ist, wenn Autos brennen. Wenn eine Politik das Leben Tausender Menschen zerstört und verelendet, gilt das nicht als Gewalt. Wer das Beschmieren von Denkmälern für etwas Schlimmeres hält als die Unmöglichkeit, sich selbst und die eigene Familie zu ernähren, in Gesundheit zu leben oder einfach nur zu überleben, der muss wirklich überhaupt keine Ahnung davon haben, was soziales Elend ist.

    Es geht um eine diagnostizierte Hüftarthrose, die seitens des bisherigen Orthopäden mit: "in ein paar Jahren braucht's ein künstliches Hüftgelenk" ein paar mal Physio abgespeist wurde.

    Die betreffende Person hat also bis zum künstlichen Hüftgelenk weiterhin Schmerzen.


    Da muss doch noch ein wenig mehr drin sein.


    Weiß jemand hier eine gute Orthopädiepraxis in Stuttgart/Ludwigsburg/Bietigheim, die dieses "ein wenig mehr" zu bieten hat?

    Nee Igel, das war schon ein wenig anders.

    Ich schrieb meine Empfindung und bekam von einigen durchaus Verständnis.

    Andere waren jedoch der Meinung, mir hier praktisch ein " Nu stell dich mal nicht so an" um die Ohren hauen zu müssen.

    Sehr christlich - sollte ich vielleicht noch die andere Wange hinhalten?


    Die Weihnachtsansprache den Pfarrern zu überlassen, das wäre eine klasse Idee.



    Zum Kaa-video: das war rein auf das "gutgläubig" einer Vorposterin bezogen...

    Es ging nicht um meine Erwartungen sondern darum, dass ich die Wortwahl des Bundespräsidenten als merkwürdig und unangenehm empfand. Das wird mir in Abrede gestellt.


    Ich frage dich daher nochmal:

    Warum?

    Warum sollte ich Sichtweisen und Empfindungen anderer akzeptieren, während mir meine Sichtweisen und Empfindungen abgesprochen werden?

    Zitat

    Na ja, vielleicht könntest Du auch einfach akzeptieren, dass es andere Sichtweisen und Empfindungen gibt?



    Warum?

    Warum sollte ich Sichtweisen und Empfindungen anderer akzeptieren, während mir meine Sichtweisen und Empfindungen abgesprochen werden?

    Ja, gutgläubig und vertrauensvoll oder so...



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    Weihnachten wurde in meiner Kindheit und Jugend gefeiert, nicht als ein wichtiges Fest der Christenheit sondern als ein traditionell im Jahreslauf stattfindendes Fest... Es gab einfach keine Bezüge zu Maria, Josef, Jesus und Gott. Weder zu Weihnachten noch zu anderen Anlässen.

    Es gab in meinem Umfeld nur wenige Christen, es wurde eher hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen als dass da irgendwas offiziell war.


    Und so ist es heute doch teilweise auch. Viele meiner Bekannten feiern Weihnachten als traditionelles Fest und haben dabei nichts Religiöses im Sinn.


    Warum nicht einfach alle grüßen? Ohne irgendwen erst auszuschliessen und sich dann daran zu erinnern, dass er/sie ja auch noch da ist.



    Vielleicht könnte man/frau einfach akzeptieren, dass die Sprachwahl nicht optimal war - ein professioneller Redenschreiber sollte das besser hinbekommen - und eben dazu führt, dass HörerInnen sich da unangenehm getroffen fühlen.


    Andere empfinden halt fehlende Binnen-Is und Gendersternchen als unangenehm ...

    Er - als Träger eines weltlichen Amtes - sollte weltliche Grüße verteilen und keine religiösen.

    Ich komme aus einer sehr atheistischen Gegend, es wurde trotzdem Weihnachten gefeiert, ebenso Ostern.

    Also nichts gegen Weihnachtsgrüße.

    Ich bin Bürgerin dieses Staates, als solche möchte ich bei einer Rede ans Volk von vornherein eingeschlossen sein - und nicht erst nachträglich inkludiert werden.


    Hellas Interpretation B führt ja unweigerlich wieder zu Interpretation A...


    Vielleicht kann einfach mal akzeptiert werden, dass Sprache die Gefühle anderer anpieksen bis verletzen kann, auch wenn man selbst in diesem aktuellen Zusammenhang nicht getroffen ist.



    Ich überlege die ganze Zeit schon, warum mich das ankekst.

    Das hat so was von Lübke.

    „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger“, so wird Lübke zitiert ...

    Ich hab es heute beim Frühstück im Radio gehört.

    Da hieß es: der Bundespräsident sprach auch die Menschen an, die keiner Religion angehören.

    Das stieß mir auf, hatte ich mich bis dahin durchaus immer mitgemeint gefühlt.

    Schließlich ist er Präsident aller Deutschen und nicht nur der christlichen Deutschen.


    Weihnachten war in meiner Kindheit und Jugend eine Tradition, die gefeiert wurde - völlig ohne christliche Elemente.


    Aber ich glaube, ich kann nicht wirklich verständlich machen, was mich so angepiekt hat.

    Zitat

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten. Und ich möchte meinen Weihnachtsgruß auch an die Menschen in unserem Land richten, die nicht in der christlichen Tradition aufgewachsen sind, die einer anderen oder gar keiner Religion angehören.

    Quelle http://www.theeuropean.de/fran…ns-aufeinander-acht-geben




    Na danke wertester Bundespräsident.


    Wir gehören keiner Religion an, waren nie religiös und feiern trotzdem Weihnachten wie vermutlich viele andere Nichtchristen auch.


    Ich dachte immer, der Bundespräsident ist Repräsentant dieses Staates und seiner BürgerInnen. Völlig unabhängig von deren Glaubens- oder Nichtglaubensbekenntnissen.



    Wär schon cool gewesen, als Bürgerin dieses Staates angesprochen zu werden und nicht als jemand, der keiner Religion angehört ...

    Ich hab nochmal nachgelesen: ein Teil der Plätzchen geht an eine Suppenküche, ein Teil an Flüchtlingsheime, ein Teil geht an die Tafel. Das ist bereits so abgesprochen.

    Ich habe jetzt 11 Tütchen gepackt und hoffe inständig, dass Junior die Plätzchen nicht vergißt.