Beiträge von seven

    Ein Gymnastikball in der Wohnung ist auch ein guter Anreiz, wenn er nicht zu sehr nervt. Aber schon so, dass er einem ab und zu mal vor die Füße rollt und sagt "leg dich mal auf mich drauf und versuche, möglichst viele Arme und Beine in möglichst viele Richtungen wegzustrecken!". Mein Rücken und meine Haltung generell sind zudem signifikant viel besser geworden, seitdem ich am Schreibtisch auf so einem kippeligen Stuhl in meinem Fall: Varier Balans Kniestuhl) sitze und mich ständig neu ausbalancieren muss. Das hätte mir auch als Kind und Jugendliche schon gefallen...

    Ich habe keine eigenen Kinder, habe bei der Rabeneltern aber schon viele Anregungen für den allgemeinen Umgang mit Kindern bekommen. Die Fragen auf einer der ersten Seiten, die sich auf "Mein Kind/Meine Kinder..." beziehen, habe ich so interpretiert und beantwortet, als ob sie sich auf die Kinder in meinem Umfeld beziehen, auch wenn es nicht im engeren Sinne "meine" Kinder sind. Ich hoffe, das ist okay so.

    Schenk ihr (oder dir) das Buch "Does it fart? The Definitive Field Guide to Animal Flatulence". #zwinker


    Zum Thema Hengst und Wallach noch: Ja, man kann einen Hengst auch spät kastrieren ("legen" nennt man das auch oft), aber es ist dann häufiger der Fall, dass er seine Hengstmanieren teilweise beibehält und sich "hengstig verhält". Warum fragt sie das mit den Zähnen? :)

    Ich habe vor 4-5 Jahren noch standardmäßig bei einer Zahnextraktion ein AB verschrieben bekommen (und nicht genommen) und gerade wieder einen Zahn rausoperiert bekommen und diesmal gab's kein AB dazu, da haben sich die Gepflogenheiten wohl geändert. Die Zahnärztin hat mir aber fürs bald folgende Implantat schon ein AB angedroht, da sei es Standard... ich weiß auch noch nicht, was ich mache.

    Xhosa, weil ich die Klicklaute so irre finde und nicht verstehe, wie man seinen Sprechwerkzeugen sagen kann, dass sie sowas bitte auch mal produzieren.

    Walisisch wäre auch cool. Und als dritte Sprache irgendeine, die vom Aussterben bedroht ist, meinetwegen auch etwas "Naheliegendes" (örtlich gesehen) wie Sorbisch oder einen obskuren alpenländischen Dialekt oder so.


    Eine Bekannte sagt immer, “das Pony muss sich erst in die Herde intrigieren.“ Bei Antisympathie kann das auch scheitern.

    Die Bekannte weiß bestimmt auch, dass man Ponys streng an die Quarantäne nehmen muss, weil sonst tanzen sie einem auf der Nase herum!


    "etwas macht Sinn" ist bei mir in einer Liga wie "etwas macht Spaß" und hört sich völlig richtig an. Ich bekomme nur immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich es sage, weil ich dann denke, alle halten mich für blöd. Genau wie ich auch nicht mehr unbefangen von Gluten sprechen kann, egal wie und wo ich es betone.

    Es haben jetzt ja einige den Geschwindigkeitstest von Freda gemacht (https://www.zehnfinger.com/test.php). War da jemand mit einem abweichenden System dabei?

    Ich mache nur Achteinhalbfingersystem, aber die Grundhaltung ist angelehnt an das Original. Beim Test hatte ich einmal 319 und einmal 316.

    Allerdings taten mir nach zweimal Highspeed die Hände weh, ich muss da echt übel gewisse Muskeln angespannt haben... in meinem normalen Tempo tippe ich relativ entspannt und kann lange durchhalten, aber unter Druck ist offensichtlich Schluss mit Ergonomie.


    Vielleicht sollte man diesen Test solange wiederholen, bis man keine Steigerung mehr erfährt?

    Siehe oben, ich habe ihn zweimal gemacht und überraschend ähnliche Ergebnisse. Ich probiere es morgen noch einmal. :D

    Okay, es ist ziemlich beknackt, fremde Texte möglichst schnell und fehlerfrei zu tippen, wenn man *eigentlich* noch drei Artikel selbst schreiben müsste, aber... aber... aber... es macht mehr Spaß !

    Ziemlich beknackt, ja. Dachte ich auch gerade über mich selbst. :D

    die Lehrerin in meinem VHS-Kurs riet dringendst davon ab, Zahlen blind zu tippen.

    Wenn in einem Wort ein Buchstabe falsch ist, kann man idR noch rausfinden, wie das korrekte Wort lautet. Wenn eine Zahl falsch ist, ist das so als ob ein komplettes Wort falsch ist und das richtige Wort respektive die richtige Zahl ist nicht so einfach rauszufinden, zumal der Leser ggf. ja noch nichtmal merkt, dass die Zahl falsch ist.

    Ja, das stimmt. Trotzdem würde ich gerne Zahlen tippen können und dabei nur auf den Bildschirm schauen - da sehe ich ja dann, wenn es falsch ist. Ich muss aber immer wieder runter auf die Tastatur schauen und würde darum manchmal lieber "sechzehn" als "16" tippen, weil mir das eine winzigkleine Nickbewegung mit dem Kopf ersparen würde. :D

    Ich würde das Zehnfingersystem lieber als Kind/Jugendliche lernen als im Erwachsenenalter. Sprich: Ich würde jedem jungen Menschen empfehlen, sich allermindestens die Grundlagen draufzuschicken (Zeigefinger über die beiden Tasten mit den Markierungen und der Rest ergibt sich quasi von allein). So mit 14 hatte ich noch Spaß an asdf jklö asdf jklö... bei Zahlen und Sonderzeichen habe ich aufgehört und das später auch nie mehr dazugelernt. Natürlich geht es auch ohne, aber da merke ich meine Grenzen dann doch immer schnell. Ob man dann total korrekt Zehnfinger schreibt oder achteinhalb nach eigenem System (so mache ich es), ist im Alltag wohl kein so großer Unterschied mehr, wenn nur die Basis gut ist.


    Ich finde es übrigens auch interessant, wie sich meine Denkprozesse beim Schreiben gewandelt haben, je nachdem, ob ich von Hand schreibe (früher, während des Studiums) oder tippe (seit 15 Jahren fast ausschließlich). Noch schnelleres Tippen würde mir nicht viel Zeitersparnis bringen, weil ich doch immer wieder innehalten und nachdenken muss, wenn ich frei Texte schreibe oder übersetze. Nervig ist es immer dann, wenn mein Textproduktionstempo intern schneller ist als das, was meine Finger können, aber wir haben uns da gut aneinander angenähert... ;) und die paar Situationen in meinem Leben, wo ich doppelblind abtippen müsste, aber es nicht kann, regen mich zwar immer immens auf, aber da muss ich nun durch. Hätte ich halt früher auch noch Zahlen und Sonderzeichen und Doppelblind geübt... selbst schuld. ;)

    Ich kenne beide Worte nicht, aber musste sofort an die hier heißgeliebte Geschichte von Nils Karlsson-Däumling denken, in der das Zauberwort, um sich klein- und wieder groß zu zaubern, "Killevips" heißt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Übersetzerin aus Eurer Gegend (?) kommt. Jetzt muss ich unbedingt raufinden, wie das Wort im schwedischen Original heißt.

    Ich glaube, es heißt "Killevippen". Und auf Deutsch heißt es natürlich "Killevipps natürlich"! ;)


    https://sv.wikipedia.org/wiki/Nils_Karlsson_Pyssling schrieb:

    Genom att ta på en spik och säga killevippen! kan Bertil bli lika liten som sin vän och leka med honom under golvplankorna

    Bei Google Translate klingt das ziemlich fies und so gar nicht nach Astrid Lindgren:

    :D

    Das ist bestimmt gut gemeint, aber damit würde ich noch nicht mal ein nicht-sehbehindertes Kind unter Aufsicht losschicken

    Warum nicht? Ernstgemeinte Frage. Man kann sich daran die Finger verbrennen, das sehe ich als eine konkrete Gefahr, aber das kann eigentlich nur passieren, wenn man bewusst den Deckel abnimmt. Für ein Kind, dem man verbindlich erklären kann, dass es das nicht tun soll, weil heiß, ist das ungefähr so gefährlich wie eine Herdplatte. Man probiert es vielleicht auch einmal aus, aber es wird schnell klar, dass das keine so gute Idee ist...


    In der Metallhülle ist eine Art Watte, die man mit Feuerzeugbenzin tränkt, dann kommt ein Aufsatz darauf, der angezündet wird, so dass er leicht glimmt. Dann eine Kappe darüber und ein Beutelchen drumherum. Komplett auseinanderbauen wird wie gesagt schwierig, weil es heiß wird. Einen unbenutzten Handwärmer kann er auseinanderbauen, so weit es geht (also: Deckel ab und Kappe ab, es sind nur diese drei Teile), da kann nichts passieren und so spannend ist es auch nicht. Später riecht es dann etwas nach Feuerzeugbenzin, da würde ich nun auch nicht erst auseinanderbauen und dann noch daran lutschen lassen, aber es würde mich wundern, wenn ein nicht mehr ganz kleines Kind das tut (Mänty, das müsstest du natürlich selbst gut abwägen, inwieweit – auch beim Fingerverbrennen – eine Gefahr besteht, ich kenne den Knirps ja nicht).

    "Ängste wegen möglicher Infektionen muss man nicht haben. Weder Vogel- noch Schweinerippe-Erreger haften an den Federn und sie würden sich dort zudem nicht halten. (...) Jedoch sollte man, wenn man mit gefundenen Federn oder mit sonstigen Vogelresten umgeht, nicht gleichzeitig sein Frühstücksbrot essen. Wenn man mit der Untersuchung fertig ist, kann es außerdem nicht schaden, sich die Hände zu waschen." (H-H. Bergmann, Die Federn der Vögel Mitteleuropas - Ein Handbuch zur Bestimmung der wichtigsten Arten)


    Ein Zitat von jemandem, der Feder-Profi ist. Und der vermittelt, dass Federn ein total faszinierendes Thema sind! Wer sich gut damit auskennt, kann oft anhand einer einzigen Feder sagen, von welchem Vogel sie ist, an welcher Position sie sich im Flügel befindet, ob sie von einem Männchen oder Weibchen stammt, Jung- oder Altvogel, und was er/sie im Leben schon so hinter sich hatte. Außerdem sind viele Federn einfach wunderschön!


    Zurückhaltend bin ich nur dann, wenn noch ein Vogel an den Federn dranhängt (das ist mein erzieherisches Relikt aus Kindertagen: Niemalsnie Tierleichen anfassen, weil man sonst sofort selbst tot umfallen wird, mindestens!!!) und bei leeren Vogelnestern oder der Nistkastenreinigung (weil darin tatsächlich viel Kleingetier hockt, was ich nicht unbedingt in meinem eigenen Bett haben will). Da wasche ich mir anschließend bewusst die Hände.

    Aber was die Fragen betrifft, was ist wenn man eben sich das nicht leisten könnte- vielleicht ist das auch Aulegung der Psychologen?

    Ich kenne es auch als Auslegungssache. Grade bei neuen Patienten, deren "Arbeitsmoral" man noch nicht einschätzen kann, tritt man da erst mal strenger auf (und ahnt, dass man das Geld eh nie bekommen wird), bei einem als zuverlässig bekannten Patienten mit erkennbarem Verantwortungsgefühl ist meist sehr viel Entgegenkommen da. Frag sie doch noch einmal, wie sie das konkret handhabt, wenn z.B. du am Vorabend krank wirst. Und was, wenn du am Vorabend so hart gefeiert hast, dass... ;)


    Sechs Tage Vorlauf finde ich crazy. Ich weiß doch heute noch nicht, ob ich am nächsten Donnerstag gesund bin...?! Da hätte ich dann gerne, dass die Therapeutin dann auch mir ein Ausfallhonorar zahlt, wenn sie spontan krank wird. #cool

    Was sollte man denn über die Wechseljahre wissen? Mein Wissensstand ist: Die kommen meist so ab den Vierzigern, die Regel wird unregelmäßig und bleibt irgendwann aus, damit verbunden auch die Fruchtbarkeit. Manche haben Hitzewallungen und bei manchen ändert sich der Stoffwechsel.


    Ich bin letztens 42 geworden und irgendwas ändert sich. Ich hatte jetzt rund 20 Jahre lang einen relativ regelmäßigen Zyklus von 25-28 Tagen, aber die letzten beiden Male war es wie Anlauf nehmen und es nicht über eine Hürde schaffen, sprich: Zyklus verlängert (um wenige Tage, aber schon das ist für mich außergewöhnlich) und dafür PMS auch verlängert. Der aktuelle Zyklus war dafür so verkürzt, dass ich davon überrascht wurde. Vor allem die schlechte Laune hat mir schon zu schaffen gemacht. Und jetzt frage ich mich ob ich irgendwas machen soll? Zum Gyn gehen? Tees recherchieren? Oder "muss" man gar nichts tun?


    In meinem Umfeld ist keiner in der Phase, ich wüsste nicht mal, wen ich im RL fragen sollte...

    Ich glaub ich hab hier schon mal geschrieben irgendwann irgendwo daß ich 1975 mit ner Haarbürste (= Mikrofon) vor nem Spiegel stand und lautstark "Auf dem Karussell" von Jürgen Marcus gesungen habe. (Letzterer ist ne Negativsteigerung von Roy Black, Rex Gildo und Bata Illic zusammen).

    Ooooh, wir hatten so einen tragbaren Schallplattenkoffer, da war das dabei! Und Bruce Low, "Noah". Das bei YouTube zu hören ist eine krasse Zeitreise zurück nach ca. 1982! *voll geflasht*

    Ich sitze auf einem Varier Balans Kniestuhl mit Kufen (bisschen wie ein Schaukelstuhl) und ohne Lehne. Die Lehne hat mir anfangs gefehlt, inzwischen vermisse ich sie überhaupt nicht mehr - aber anfangs hatte ich tatsächlich Muskelkater im unteren Rücken. Dass man viele verschiedene Sitzpositionen einnehmen kann, gefällt mir gut, ich sitze nur selten "klassisch" mit den Schienbeinen auf den Kniepolstern, sondern ständig irgendwe anders. Geht durch die Kufen natürlich noch besser. Allerdings bin ich allein im Büro; ich weiß nicht, wie sehr es andere nervt, wenn man die ganze Zeit auf dem Stuhl herumzappelt die Sitzposition stets flexibel anpasst und in Bewegung bleibt.


    Höhenverstellbarer Tisch bzw. Stehtisch wäre mein nächster Traum... ist aber momentan nicht praktikabel mit meinem Rechner und allem.