Beiträge von seven

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    Auch nach meinem Eindruck bestreitet doch niemand, dass es Strukturen gibt, durch die Frauen - trotz rechtlicher Gleichberechtigung - in vielen Belangen benachteiligt werden.

    Mir sind extrem viele dieser Strukturen tatsächlich nicht bewusst (gewesen), deswegen bin ich froh über jeden Hinweis und jede Erklärung und jede Meta-Betrachtung. Das ist ja das Fatale: Man denkt so schnell auf den altbekannten Gleisen! Manches muss ich auch mehrmals von verschiedenen Seiten hören und lesen, bevor ich es verinnerliche. Und dann noch zweimal, um es anschließend holprig selbst jemandem erklären zu können...

    Ich tausche mich hier im Forum gerne über Feministische Themen aus, das mache ich in meinem Reallife auch nur bedingt. Ich lerne hier viel.

    Ich lerne hier auch viel, und ich bin sehr dankbar darüber. Gerade von dir, Julchen, habe ich immens viel gelernt, und viele Denkanregungen verknüpfe ich ganz ausdrücklich mit dir und den Themen, die du hier eingebracht hast.

    Ich bin nicht gut im Diskutieren, aber ich habe letztens mit dem Mann einer Freundin, Vater von zwei Söhnen, über Gleichberechtigung gesprochen. Er brachte die üblichen Argumente, ich hielt mit den Strukturen dagegen, es war klar, wir haben unterschiedliche Ansichten. Ich weiß den Wortlaut und Inhalt leider echt nicht mehr, aber irgendwann waren wir an dem Punkt, wo er sich argumentativ in die Sackgasse meiner strukturellen Diskussionspunkte begeben hatte, es selbst gemerkt hat und kurz innegehalten und gestutzt hat, ich nur noch freundlich "ja siehste" sagte, er nachdenklich "ja, hm." und wir die Diskussion an dem Punkt beendeten. Für ihn war dieser Gedankenweg neu, vielleicht denkt er in Zukunft öfter auf diesem Weg. Ich habe mich gut gefühlt hinterher, weil a) er hat neues Gedankenfutter und b) ich habe was bewirken können oder zumindest meine Frauen-Position sehr gut vertreten können. Und ich dachte original da bei C. am Esstisch, "yeah, Julchen, ein Punkt für uns!".

    Deswegen sind solche Threads so wichtig für mich! Ein "wer mag wen und wessen Diskussionsstil (oder auch nicht)", "wer darf wie was wann sagen (oder auch nicht)", "wer ist Akademikerin (oder auch nicht)" ist für mich nicht wichtig.

    Auf der französischen Seite kann ich mich zwischen Strasbourg und Speyer nicht an viel Verkehr erinnern, auf der deutschen fand ich die Streckenführung nicht durchgehend schön, es gibt aber so viele unterschiedliche Routen, dass man da mit etwas Planung bestimmt auch besser fahren kann. Ich kenne also auch nur Fragmente des "echten" Rheinradwegs. Zwischen Kaiserstuhl und Höhe Lahr (Taubergießen) fand ich es stellenweise richtig toll und irgendwo zwischen Kehl und Höhe Offenburg auch. Manche Abschnitte sind aber auch einfach nur "Fahrradautobahn", lange geradeaus, recht exponiert und u.U. mühsam bei Wind. Öfter mal die Rheinseite wechseln bringt etwas Abwechslung rein. Und ja, Südpfalz ist auch empfehlenswert, wenn man sich von den Steigungen im Pfälzer Wald etwas fernhält.

    Ich weiß nicht, wie viel wissenschaftlich dran ist und erst recht nicht, ob es bei stark ausgeprägter Pollenallergie überhaupt greift, aber es ist immerhin niedrigschwellig und anekdotisch hat es schon manchen Menschen Besserung gebracht: regelmäßig Honig (am allerbesten wäre Wabenhonig, also nicht geschleudert, aber den bekommt man regulär kaum) vom Imker aus der Nähe essen. Auch im Honig sind Pollen enthalten, es ist laienhaft ausgedrückt also eine Desensibilisierung über den Magen-Darm-Trakt. Und weil regional, ist es das Pollenspektrum, das genau bei euch so vorkommt.

    Nur diesen einen bestimmten Schmerz kann ich einfach nicht ertragen. Das geht so durch den gesamten Körper. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand da auch nur halbwegs ruhig sitzen bleiben kann

    Ich kenne - glaube ich - diesen bestimmten Schmerz, es ist bei mir ungefähr 35 Jahre her und ich kann mich immer noch genau daran erinnern. Ruhig sitzen bleiben konnte ich da nicht, auch wenn ich gewollt hätte. Hat zusätzlichen Anschiss gegeben.

    Bidi ich wollte dir mal sagen, dass ich es toll finde, wie ruhig und genau du immer wieder erklärst. Ich glaube, bei dir als Zahnärztin würde ich mich wohlfühlen. Also soweit das in dem Kontext geht. Ich nenn's vielleicht "relativ wohlfühlen". ;)

    ÖPNV-Streik ist so eine Ausnahmesituation, dass es schwierig sein kann, überhaupt ein Taxi zu bekommen. Die "normalen" Regeln gelten an solchen Tagen nicht mehr, da wartet man u.U. nicht fünf Minuten, sondern zwei Stunden. Ich würde mich nicht darauuf verlassen. Eher auf Socken über den Schuhen.

    Ich habe bisher hier noch nicht geschrieben, weil ich nur mit vagem Halbwissen um die Ecke kommen kann, aber was ich im Kopf habe und was vielleicht für die eine oder andere ein Argument gegen Alkohol sein kann (wenngleich ein auch nicht ganz unfragwürdiges, weil es gleich das nächste Problemthema mit vielen ungesunden Wertungen anreißt): Alkohol hemmt den Fettstoffwechsel.

    Es gibt einfach gute Gabeln und böse Gabeln. #weissnicht

    Schwierig finde ich Glastassen/Becher. Die passen auf keinen Fall für Kaffee oder Tee und genauso wenig für kalte Getränke. Vielleicht für Winterpunsch und Glühwein (eine stammt auch tatsächlich vom Weihnachtsmarkt, die andere war mal ein Geschenk), aber das trinke ich zuhause quasi nie, insofern: in diesem Haushalt nutzlos. #weissnicht

    Meine momentan liebste Lieblingstasse hat ein Weihnachtsmotiv. Es ist befriedigend, dass ich jetzt für ein paar Wochen nicht damit auffalle. Im Hochsommer gibt's da manchmal Kommentare. Da kommt dann öfter die zweitliebste oder drittliebste Lieblingstasse zum Zuge. Die viertliebste manchmal auch, damit sie sich nicht völllig zurückgesetzt fühlt. #weissnicht

    Alles völlig normal. Weiß gar nicht, warum der Thread so viele Beiträge hat. #weissnicht

    #freu

    Das habe ich auch mal gelesen, aber nie geschaut, ob das stimmt.
    Für mich klingt es schlüssig, weil ich hin und wieder drauf achte, wenn ich mit Leuten musiziere.

    Dann hat es vielleicht einen tieferliegenden Sinn, dass man Streichinstrumente z.B. links hält? Irgendwer muss ja mal damit angefangen haben. Ich habe mich als Kind tatsächlich gewundert, warum man die filigrane Fingerarbeit mit der linken Hand machen muss, wo die rechte mir als Rechtshänderin doch viel besser dazu geeignet schien. Ich habe aber schnell eingesehen, dass in einem Orchester nicht jeder spielen kann, wie er will. ;)

    Mein linkes Ohr ist definitiv feiner, aber wer weiß, ob das nicht auch daher kommt, dass ich eben jahrelang Geigenunterricht hatte und das linke Ohr mehr geschult habe.

    Ich habe mich beim Lesen der Überschrift gewundert, weil ich dachte "Hä? Dane ist doch eigentlich eine nette Person!". Ein bisschen hatte ich zuerst auch den Gedanken von "akzeptiere mich so, wie ich bin" (eine Haltung, die ich nachvollziehen kann, auch wenn ich sie in echt manchmal mühsam finde), aber zusammen mit der Wahrheitskomponente hat das dann doch nicht gepasst. Also ja: Red Flag. Und zum Glück muss ich meine Meinung über Dane nicht ändern! ;)

    Ich finde die Aktion gut. Ich wusste z.B. gar nicht, dass Landliebe zu Müller gehört.

    Wusste ich auch nicht (oder wusste es mal, aber hab's schon wieder vergessen).

    Von daher bringt so eine Aktion schon allein dadurch etwas, dass ich das jetzt wieder weiß und bewusster entscheiden kann. Ich geb's zu, ich bin nicht so konsequent, dass ich 100% alles von Müller (oder Nestlé oder oder...) boykottiere, weil ich die Verflechtungen nicht bis ins Detail durchschaue und für einzelne Dinge auch keinen adäquaten Ersatz kenne. Aber das ist dann immerhin meine bewusste Entscheidung. Also danke Jente fürs Erwähnen!

    Ich wünsche dir, dass das Wetter tauglich bleibt. Regen gibt's ja in allen Varianten und viele davon sind gar nicht so schlimm wie sie aussehen. Wennschon Regen, dann bitte nur solchen!

    Ich habe mittlerweile einige Kilometer in den Beinen und einige schöne Tagestouren im Speicher. Und festgestellt, wie unterschiedlich anstrengend Touren sein können!

    Einmal war ich talabwärts unterwegs entlang eines kleinen Flusses, ca. 60 km, danach war ich platt, auch das Suchen der Route hat mich manchmal angestrengt.

    Einmal bin ich zu einem Festival gefahren, nur ca 15 km hin und eine andere Strecke wieder zurück, aber sehr sehr hügelig hoch und runter, sonniger heißer Tag, auch das fand ich mega-anstrengend, aber auch sehr lohnend.

    Und einmal bin ich deutlich über 100 gefahren mit früh aufstehen und einfach nur strampeln, ohne nennenswerte Höhenmeter. Die Navigation mit Komoot hatte ich bis dahin halbwegs im Griff, nur der Handy-Akku reicht nicht den ganzen Tag, da brauche ich noch eine Lösung, die besser taugt als eine lange "Zwangspause" im Café mit Steckdose. Powerbank? Oder gibt es einen anderen Trick? Ab 100 wurde es echt zäh und ab dann habe ich auch schnellstmöglich den nächsten Bahnhof gesucht. Deutlich mehr muss für mich echt nicht sein, das weiß ich jetzt. Vor allem nicht mehrere Tage hintereinander!

    Andererseits kommt man da schon in einen Flow, den ich bei den anderen Touren nicht hatte. Das hat sich halt angefühlt wie Radreise, nicht nur wie Radtour, und das fand ich schön. Mich parallel aber auch noch um Unterkunft und Essen jenseits von Picknick und Eiskaffee kümmern wäre wahrscheinlich schon wieder überfordernd. Oder zumindest herausfordernd! Aber vielleicht meistere ich das auch noch, irgendwann.

    Außerdem habe ich festgehalten: Ortschaften nerven und Städte nerven unfassbar! Kleine Dörfchen sind manchmal eine ganz hübsche Abwechslung, aber am liebsten waren mir die Strecken durch die Natur. Der nächste Bahnhof war trotzdem selten mehr als 10 km entfernt... also wenn was gewesen wäre. Das war eigentlich optimal so.

    Juhu, es geht wieder. Die letzten Tage habe ich quasi nur vegetiert. Keine Ahnung, wie warm es im Haus war, aber gestern abend hat sich die Holztreppe warm unter meinen Füßen angefühlt (also wärmer als die Füße selbst). Bis das alles wieder runterkühlt, dauert es, aber immerhin ist's gerade nicht mehr unerträglich.

    Im Pflegeheim meiner Eltern sind am WE 6 von 100 Bewohnern gestorben :( .

    O weh!