Beiträge von seven

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    Ohnezahn ich nehme freundlicherweise einfach mal an, dass du das nicht in dem schrecklich aufmerksamkeitsheischenden Tonfall machst, den diese Person ostentativ vor sich her trägt. Dafür klingst du hier im Forum viel zu nett! ;)

    Ich erinnere mich an so einige Ausdrücke und Konzepte, die ich als Kind einfach nicht kannte und nicht verstand - manchmal hat genau das den Reiz des Buches ausgemacht. Man muss es den Kindern auch nicht zu einfach machen!

    (Ich war schon fast erwachsen, als ich verstand, das das "sooft" in meinen Ausgaben der Kinder von Bullerbü einfach nur "so oft" bedeutet. Ich hatte es immer gelesen wie englisch soft, nur länger, hatte keine Ahnung, was das bedeutet und es war mir eigentlich auch egal. "Wird wohl irgendwas Schwedisches sein, die haben ja auch so komisches Geld da, eine Krone = 100 Öre, hihihi!")

    Ich kenne eine Unter-Dreißigjährige aus dem Süden Deutschlands, die ihre Rede ständig random mit Begriffen wie fancy, nice und eben "da bin ich fein mit" spickt, und in dem Kontext mag ich den Ausdruck nicht - da hat er wirklich etwas Selbstdarstellerisches, so ein "Schaut, wie international und hip und cool ich bin, faaaancy!". Ich würde ihn darum nicht verwenden, aber ich würde ein Buch auch nicht wutentbrannt in die Tonne schmeißen, wenn jemand dort so spricht. Verständlich als "eine Form der Zustimmung" ist die Wendung allemal! Als Kind kennt man ja noch sehr viele Wörter und Ausdrücke nicht, da kommt's auf eine Sache mehr oder weniger nicht an.

    Ich glaube, ich als Autorin hätte eher Angst, dass der Ausdruck noch "zu frisch" ist und keiner weiß, wohin er sich entwickelt. Ob er in fünf Jahren voll normal ist, pseudocool oder schon wieder komplett outdated (sorry, immer wenn ich an die Person von oben denke, fange ich selbst an, ständig Anglizismen einzustreuen).

    CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zeigte sich zutiefst schockiert über die vermeintliche Manipulation der Verbrenner-Umfrage. Es sei „traurig, wie hier mit krimineller Energie manipuliert wird“, sagte er der Bild am Sonntag. „Es ist schlimm, wie weit es mittlerweile in diesem Land gekommen ist.“

    Hä? Was ist denn das für ein Mimimi? Ich kann das alles bald überhaupt nicht mehr ernstnehmen und finde es einfach nur lächerlich, wegen einer popeligen Umfrage, die irgendwie ungünstig gelaufen ist, so rumzuheulen. "Zutiefst schockiert" bin ich über andere Nachrichten des Tages, die nämlich, wo es um Menschenleben geht, und nicht um ein paar Leute, die mehrfach in einer dilettantisch erstellten Umfrage geklickt haben oder vielleicht mit Schere und Tesa sogar ein Skript dafür gebastelt haben. Sorry, das musste einfach mal raus.

    Auf Twitter haben mehrere Bahnfahr-Accounts Screenshots aus dem DB Navigator gepostet, die Aktionen von Werbepartnern anzeigen. Ich hab's bei Frankyman (einem Mann, der die Bahnfahrten mit seiner Frau im Rollstuhl und die andauernden Probleme dabei dokumentiert) gesehen, so im Sinne von "Sie haben in Stadt XY eine Umsteigezeit von über einer halben Stunde - Zeit für einen Besuch bei Burger King, hier ein Gutscheincoupon für 99 Cent Rabatt", und fand es halb nervig, halb clever, aber voll glaubwürdig. Naja, es war eine unter "Influencern" abgesprochene Aktion. Glaube ich. Man weiß ja heutzutage gar nicht mehr, was Fake News und Fake Dementi sind. #freu

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    In Heidelberg muss der Zoo sein Kleintiergehege auflösen, weil sich ein Kaninchen mit einem Meerschweinchen gepaart hat und es ein Meeri mit Schlappohren gab. Jetzt suchen sie Heimat für Dutzende Meerschweinchen, Zuschriften an A.P.Rilscherz@zoo blabla. Über die Mailadresse musste ich lachen!

    und er mir als Neurologe bei Long Covid einfach nicht weiter helfen kann.

    Das liegt an ihm persönlich und nicht an seiner Facharztausbildung, denn ich kenne Neurologen, die bei Long Covid (in Grenzen) weiterhelfen können und sich zumindest Zeit nehmen, genau zu prüfen, was man eventuell wie verbessern kann und welche Ansatzpunkte es gibt. Klar, Allheilmittel hat niemand, aber es gibt Ärzte, bei denen man sich wenigstens "gut behandelt" fühlt und nicht abgefertigt oder pauschal in die Psycho-Ecke gestellt. Tut mir leid, dass es so blöd für dich gelaufen ist! Es ist so ein Elend überall... und ehrlich, jedes Mal, wenn ich höre, "Corona ist zum Glück vorbei", möchte ich kurz schreien, denn für so viele ist es eben ganz konkret nicht vorbei - und es werden immer mehr.

    Ich finde ja auch die Firma Göbel sehr lustig, die so Kirmes-Fahrgeschäfte baut, die Wilde Maus kommt von denen.

    Und ich kenne etliche Hillers, Hilters oder so, wo ich mich immer heimlich frage, ob die ihren Namen nach 45 geändert haben. Es war wohl gängige Praxis, da einfach schnell einen Buchstaben auszutauschen...

    Vor Jahren habe ich mal die Todesanzeige eines Herrn Todeskino gesehen.

    Seitdem frage ich mich, ob man es genauso ausspricht, wie man es schreibt.

    Im slawischen Raum wahrscheinlich auf dem e betont (reimt sich dann ungefähr auf Eskimo). Schade auch! #freu

    Und einen Herrn Göttlich

    Ich kenne eine Familie Herrgott. Engel(s) und Teufel natürlich auch.

    Das Lustige ist ja auch, dass einem Namen, die man kennt, irgendwann einfach total normal vorkommen. Manche im Thread genannnten kenne ich auch und mir ist erst jetzt aufgefallen, dass sie eigentümlich sind (oder in bestimmten Kombinationen sein können).

    Lichtblau kenne ich auch. Und eine Person namens Linda Grün.

    Bei den Doppelnamen muss ich ja auch immer an Frau Schröder-Köpf denken, die ausnahmsweise ihren Namen hintenanstellen durfte, weil Köpf-Schröder halt einfach ein ungünstiger Imperativ ist. ;)

    Sehr lustiger Thread! Und einer der ganz wenigen, wo ich mir tatsächlich mal eine "Like!"-Funktion wünschen würde. So muss ich einfach insgesamt alle "liken"! :D

    Rosa, Blue, Violetta sind ja valide Vornamen

    Und dazu noch Grünther, Gelbhardt und In(di)go. Bruno muss leider draußen bleiben. #pfeif

    Zu Nachtnebel, Morgenrot und Co. füge ich noch die Familien Vogelsang und Herbstritt hinzu.

    Jente ach, daher stammen die Baumgartens, Baumgärtners etc. ab, die ich kenne! ;)

    Anwälte sind echt so eine Klientel... beim NSU-Prozess Heer, Stahl und Sturm ist ja schon eine pikante Anhäufung, und ich habe auch mal von der Familien- und Erbrechtskanzlei Schrey & Krieg gelesen.

    "Höhö, dann kann er ja bald seinen Namen tanzen"

    Da möchte ich die Person echt immer nur sehr mitleidig ansehen und sagen "Du weißt nicht viel über Waldorfschulen, stimmt's?"

    Der Satz nervt so unendlich! Ich habe in meiner gesamten Schullaufbahn nicht ein einziges Mal meinen Namen getanzt und auch niemand sonst.

    "warum? Die sind doch alle verrückt???!?"

    "Äh... nein?" (Wie kommt die Person denn darauf?)

    "oh, dann bekommt er jetzt nur noch Globuli statt medizinische Versorgung?!"

    "Da wird sich exakt GAR NICHTS ändern im Vergleich zu vorher. Es ist eine Schule, keine Arztpraxis."

    Ich bin begeistert. Der Möpp ist dort so glücklich, die Lehrerin sieht ihn wirklich in allen Facetten, er geht morgens gerne hin und traut sich seit dieser Woche sogar in den Schul-morgenkreis. #love

    Das ist toll! Ich glaube, ich würde jedes Gespräch ganz schnell darauf umlenken, denn das ist doch das Allerwichtigste für ein Kind wie den Möpp! Also gar nicht argumentieren, sondern stumpf auf alle "Kritik" nur sagen, "Mein Kind ist dort glücklich und geht endlich mal gerne zur Schule!" :)

    Schularzt kenne ich als Waldorfdings. Die Eingangsuntersuchung war bei ihm, ansonsten hatte ich nie mehr was mit ihm zu tun. Mag heute und an Förderschulen anders sein, aber die werden sich schon melden, wenn sie was von euch wollen.

    Verse – du meinst sowas wie den Morgenspruch? Vieles gibt's im Internet, wenn du nachlesen möchtest, aber eigentlich musst du die Verse ja nicht kennen, du gehst ja dort nicht zur Schule. Lass sie dir einfach mit der Zeit vom Möpp beibringen. ;)

    Ich hatte übrigens nie so ein genähtes Stiftedings, sondern immer nur die Stifte und Blöckchen in den Blechdosen. Ich war ein wenig neidisch auf die paar Kinder, die so etwas hatten. Wenn man mitten im Jahr einsteigt, hat man ja auch die ganzen Vorbereitungen verpasst - vielleicht gab es einst ein Eltern-Näh-Treffen, aber jetzt würde ich sagen, mach's dir einfach, wenn du gerade eh nicht viele Kapazitäten frei hast. Oder knie dich rein, wenn es dir Spaß macht, aber wirklich nur dann!

    Iin der Wochentaz von heute wird auch ausführlich darüber geschrieben, was Demos bringen. Ich hab's zu oberflächlich gelesen, um es zusammenzufassen und zu bewerten, darum nur der Hinweis darauf.

    Da die Generation über mir in den letzten Jahren nach und nach verstorben ist, komme ich auf lediglich 16 Personen

    So ähnlich, nur mit noch niedrigerer Zahl ist es bei mir auch... es sterben gerade am "oberen Ende" mehr Menschen weg als am "unteren Ende" nachkommen. Das ändert definitiv was am Familien- und Verwandtschaftsgefüge...

    Idee, da zu helfen? Mir fällt es auch auf, dass einzelne Schüler oder auch Klassen oft so 5 Minuten brauchen, bevor sie tatsächlich anfangen zu arbeiten - gerade bei Gruppenarbeiten. Das würde ich gerne effizienter gestalten, Ideen?

    Hier mal grundsätzlich der Hinweis, dass es sinnvoll sein kann, genau hinzusehen, ob etwas wirklich problematisch ist oder nur als problematisch empfunden wird, weil es nicht der Norm entspricht oder "sich so nicht gehört". :)

    Ich habe früher bei Deutsch-/Englischklausuren mindestens die Hälfte, manchmal eher 2/3 der Zeit aus dem Fenster gesehen und geträumt. Nur so kam ich in einen Zustand, in dem ich den Rest der Zeit effizient arbeiten konnte. Ich bin immer fertiggeworden mit guten Ergebnissen. Heute bin ich extrem froh über meine tolerante Englischlehrerin, die das wohl bemerkt hat, aber mich einfach machen ließ, weil sie wusste, es klappt am Ende schon. (Bei ihr durfte ich auch explizit mal die HA ausfallen lassen und ähnliche Individualisierungen.)

    Wahrscheinlich machst du das sowieso und hast die Frage nur für die KandidatInnen gestellt, bei denen es eben nicht funktioniert... und da weiß ich dann auch keine Tipps. Aber generell ist mir das so wichtig, dass ich es nochmal erwähnen wollte. Wenn Strategien funktionieren, dann darf man das begrüßen und muss nicht defizitorientiert darauf blicken.

    Ich habe erst Jahrzehnte später kapiert, dass meine intuitive Strategie mich in einen Flow versetzt hat, in dem ich dann hervorragende Leistungen erbringen konnte. Andere lernen das als Erwachsene in teuren Kreativ-Workshops. ;) Und was für ein Glück, dass man mich dabei einfach machen ließ...

    In dem Fall bekommt man aber doch aus medizinischer Indikation eine Begleitung oder entsprechendes Zimmer. Wenn möglich natürlich.

    Genau, ich weiß aus zweiter Hand von einer Frau mit Autismus (also Asperger, ist schon eine Handvoll Jahre her), die vom Psychiater ein Attest hatte, dass sie aus psychischen Gründen ein Einzelzimmer braucht. Ob das dann vorhanden ist und ihr gegeben wird, ist natürlich die nächste Frage, aber immerhin besteht grundsätzlich diese Möglichkeit. :)