Beiträge von Trillian

    Lillien, genau an dem Punkt war ich vor ein paar Monaten auch. Ich hatte dann sogar Pläne in meinem Kopf gemacht, welche Meilensteine erfüllt sein müssen, damit ich guten Gewissens ans Abstillen gehen kann. #augen
    Samstagnacht habe ich für mich allerdings gemerkt: Für mich ist's jetzt gut, ich will nicht mehr. Das hatte ich vorher nie so klar. Dazu kommt, dass ich immer diese nagenden Zweifel hatte: "Ich stille ihn vielleicht ab, aber er schläft trotzdem noch schlecht. Dann habe ich nix gewonnen und er aber etwas verloren." Das ist jetzt zwar immer noch eine Gefahr, über die Brücke muss ich aber gehen, nachdem ich sie erreicht habe. Ich kann und will auf jeden Fall nicht mehr auf Stillbesserung warten. (Und ehrlich gesagt, wir waren auch locker wieder bei 3,4 Mail Stillen am Tag und noch öfter nachts, das ist mir echt zu viel. Dafür ist er mir dann doch schon zu groß. Und ablenken half, wie bei dir, nur seeehr begrenzt.)


    Äh. Habe ich dir jetzt irgendwie geholfen, oder habe ich dich nur mit meinem Quaaak vollgelabert?? #schäm

    Sorry, dass ich so lange zum antworten gebraucht habe, versinke im Chaos... Aber: das Abstillen klappt ganz gut. Ich habe ja jetzt schon zwei volle Tage nicht mehr gestillt und der Busen ist noch weich, nix spannt und so. Das Söhnchen war allerdings beim zu-Bett-kuscheln immer noch "not amused". Ich kann ihn ganz gut ablenken bzw. lasse ihn die Wut und Trauer auch haben. Frage mich nur, wie lange das dauert? Es tut mir schon leid, irgendwie. Aber ich will echt nicht mehr. Außerdem ist er letzte Nacht echt nur ein Mal wach geworden. Da hat er dann zwar auch das ganze Haus wachgemacht - "Miiiiiilch!!!! MAMA ich will MILLLLLLCCCCCHHHHHHHH!!" *zeter*, nach dem Trösten allerdings auch friedlich weitergeschlafen. Ich vermute ja schon länger, dass in seinem Fall echt die Milch den Schlechtschläfer macht. Wir werden sehen.


    Danke euch auf jeden Fall für eure Antworten und Geschichten, das macht Mut und Hoffnung. ;)

    Hallo ins Rabenrund!
    Seit einiger Zeit hatte es sich bei mir schon angekündigt: Ich habe keine Lust mehr, mag nicht mehr, will nicht mehr stillen. Fridolin ist davon zwar wenig begeistert, wir haben eben lange (so lange das mit einem 2,5-Jährigen eben geht...) darüber gesprochen, dass ich nicht mehr stillen möchte und ich seine Wut und Trauer gut verstehe, es aber eben um zwei Leute geht und wenn es für einen nicht mehr geht, dann geht's nicht mehr. Ich bin also wild entschlossen, dass wir heute Nacht zum letzten Mal gestillt haben. (Heute Morgen wurde ich erst richtig wütend als er Milch haben wollte, dann fiel mir - zum Glück sofort - auf, dass das Kind nun nix dafür kann, dass ich stillmüde bin... ;))
    Dann haben wir gekuschelt, Fridolin hat ein wenig das Kissen verprügelt und ich habe die Wut im Bauch weggeküsst. War eigentlich ganz nett und nicht soooo schlimm wie befürchtet.


    ABER: Für mich fängt es ja rein körperlich erst an.
    Muss ich noch irgendwas bedenken? Salbeitee trinken? Wir haben nachts noch ziemlich viel gestillt, tags so ein bis zwei Mal. Jetzt also nicht sooooo wenig für das Alter.... Fritz hat viel weniger gestillt als wir aufgehört haben, zudem war ich schwanger und hatte sowieso nur noch wenig Milch. Daher bin ich planlos. Ist ja quasi das erste Mal, dass ich richtig abstille. :)

    Wir hatten zum vierten so Hema-Bleistifte mit total netten Radiergummis drauf. Da die Kinder die als jeweils eigenen Schatz gefunden hatten, gab es keine Tränen. Hatte sich wahrscheinlich jeder mit seinem "Schatz" identifiziert. Aber beim fünften eines Kigafreundes vor ein paar Wochen gab's auch das hier beschriebene Drama. Ich würde das jetzt wohl auch nicht mehr so leichtfertig machen... ;)

    Meinen Respekt hast du! #knuddel



    Ich finde es schon tödlich, mit den beiden allein einkaufen zu gehen. Meistens machen wir es am Wochenende so, dass einer etwas mit den Kindern macht am Vormittag und der andere einkaufen geht. Oder wir teilen die Kinder auf. Mich würde dein Wochenendeprogramm total schlauchen. Also noch Mal: #respekt


    Und klar, die Blicke helfen nicht. Wahrscheinlich ist da aber die Methode der Wahl die "Arsch-vorbei-Taste". #ja

    Juzy, werde Förderrabin und dann kannstes ändern. :)


    ....



    Leicht verspätet wegen Urlaubs melde ich mich auch zurück im Rabendorf. Ich finde es spitzenmäßig schön und seehr schick - aber vor allem bin ich fasziniert, dass ihr das Dörfchen, dass meine Teamkolleginnen (und ich auch ein wenig) hier gebaut haben, schon so mit Leben gefüllt habt. Ich kannte es ja bis jetzt nur menschleer. ^^

    Ich finde es völlig ok und richtig, dass nach Einkommen gestaffelt wird - nur geht es mir trotzdem ganz wie dir. Wir zahlen auch für den u3-Platz ein kleines Vermögen. Und genauso viel wie Leute, die *richtig* Asche haben. Finde ich richtig, richtig ätzend. Dank Verbeamtung meines Mannes dürfen wir hier zu unserem Steuerbrutto noch mal 10% dazu rechnen. Da kommt Freude auf. Mit Essensgeld für beide Kinder (Kindergartenplatz des Großen ist frei, es zahlt nur das teuerste Kind) kommen wir auf einen Betrag, den wir auf der anderen Seite auch für die Kaltmiete ausgeben. *hoil*


    eben gesehen: Ich finde es völlig ok, für den Kindergarten zu zahlen.