Beiträge von Kris

    Wenn Ihr verheiratet seid, werden die Rentenpunkte zwischen Euch aufgeteilt. In diesem Fall hättet Ihr beide die halbe Rente. Für jedes Kind bekommt Deine Frau außerdem einen Rentenpunkt. Die Elternzeit/ Ehezeit selbst ist nicht das große Problem, wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass Ihr Beide die Möglichkeit habt, langfristig ein anständiges Einkommen zu haben und für den Fall der Trennung vorzusorgen.

    Ich sehe die Hauptproblematik auch eher in einer etwaigen Trennung. Wie ihr das jetzt während der Ehe aufteilt ist relativ egal und Geschmackssache m.E., aber nach der Ehe hat der ohne durchgehende Berufstätigkeit wahrscheinlich mehr Probleme, wenn die Unterhaltspflicht ausläuft. Möglicherweise ist es sinnvoll, dafür Vorkehrungen zu treffen in Form eines Ehevertrages (wenn deine Frau aber nicht lange pausiert und danach wieder ähnlich verdient, gibt es nach meiner Ansicht allerdings auch nicht so viel zu regeln, dass das lohnt). Wenn ihr ohnehin private Vorsorge treffen müsst, um eine etwaige Rentenlücke zu schließen, könnt ihr das natürlich auf den Namen der Frau machen (ist vielleicht je nach Art der Vorsorge wie z.B. Riester auch sinnvoll), aber m.E. ist das eine eher kosmetische Frage, auf wen das läuft in einer Zugewinngemeinschaft.

    Danke für Eure Einschätzungen. Ich glaube, ich werde das lassen. Selbst wenn ich den Job bekäme, würde ich wohl nur mittelmäßig sein, weil mir Wissen und Erfahrung fehlen. Das gibt nur Stress. Aber toll wäre es, für diesen Tierpark zu arbeiten...

    Wenn du Journalistin mit Berufserfahrung bist, bringst du m.E. durchaus einen großen Teil Qualifikationen mit, vor allem, wenn du auch schon Mal in der PR gearbeitet hast.

    Ich arbeite auf einer Stelle, die der ausgeschriebenen Stelle ziemlich entspricht, allerdings ganz anderes Fachgebiet, und komme aus dem entsprechenden "Fach", was ich studiert habe (plus eher weniger Jahre Berufserfahrung in der PR). In meinem Fall war das Fachwissen doch relativ entscheidend bei der Einstellung plus insbesondere Textproben.

    Problem könnte sein , dass die Stellenzuordnung (ist das öffentlicher Dienst?) zwingend ein abgeschlossenes Studium erfordert. Das würde ich vor einer Bewerbung in Erfahrung bringen. Falls nicht, bringst du als Journalistin m.E. schon ziemlich viel mit, halt von der "anderen Seite". Es war und ist ja nicht unüblich, dass Journalisten "die Seiten wechseln" , prominentestes Beispiel ist vielleicht der Sprecher der Kanzlerin

    Es gibt bei uns (auch öffentlicher Dienst) eine Dienstanweisung, dass Eltern freizustellen sind, wenn die Betreuung sonst nicht gewährleistet ist und zwar nach Möglichkeit im Home-Office arbeiten sollen, aber wenn das aus technischen oder sonstigen Gründen nicht geht, keine Minusstunden machen.

    Allerdings nützt dir sowas doch eigentlich gar nicht? Du sagst, Stunden interessieren nicht, sondern nur der Output. Daran ändert ja auch eine offizielle Regelung nichts, dass der Output dann nicht.mehr stimmt und wenn davon deine Verlängerung abhängt, ist es einfach schwierig. Vielleicht musst du dich auch grundsätzlich fragen, ob du diesen Weg in der Wissenschaft weiter gehen willst. Und falls nicht, jetzt einfach den Output runterfahren.

    Genau, hier auch, Teenager sind doch Vampire, die im Licht zu Staub zerfallen;). Zurzeit haben sie auf dem Hinweg schon Tageslicht, das wäre bei Sommerzeit nicht so. Klar, bald wird das jetzt dennoch morgens noch dunkel sein, aber immerhin ein paar Wochen länger morgens hell durch die Zeitumstellung. Zur großen Hofpause ist es ohnehin hell und durch die Fenster kommt ebenfalls Tageslicht. Mein Büro ist etwas dunkel leider, und in der Mittagspause kann ich mich nicht bei richtig aufraffen, länger raus zu gehen, könnte ich aber natürlich.

    Doch, unter Umständen schon, die (verheiratete) Person die nichts oder sehr wenig verdient, ist ja dann kostenlos in der gesetzlichen Kasse mitversichert. Das Alleinverdienermodell wird auf diese Weise schon auch subventioniert.

    Gut, sind die Gutverdiener in jungen Jahren vor der Familiengründung in die Private gegangen, dann bringt einem das nichts.

    Steuern sind bei gemeinsamer Veranlagung

    gleich, egal welche Steuerklasse übers Jahr.

    Aber Sozialversicherung ist U.U. günstiger bei sehr ungleichem Einkommen: bei jeder 50.000 zahlen beide auf das gesamte Gehalt Abgaben, bei 80.000 und 20.000 zählt der Besserverdienende nur bis zur Beitragsbesmessungsgrenze, also insgesamt viel weniger. Wenn einer 100.000 verdient und die andere nix, ist der finanzielle Vorteil natürlich noch größer.

    Mein jüngerer Sohn ist jetzt auch in der 7. Klasse und ich finde, sie haben in den letzten beiden Schuljahren wahnsinnig viel in Englisch gemacht, sowohl Grammatik als auch Vokabeln (knapp 2000 , würde ich sagen). In der Grundschule lief das spielerisch, aber die 5. und 6. Klasse war sehr intensiv. Falls ihm das alles mehr oder weniger fehlen würde, würde ich sicher mit mindestens einem Jahr relativ intensiver Einzelnchhilfe rechnen plus systematischem Vokabelnachlernen. Dazu kommt ja dann auch noch der neue Stoff.

    Vielleicht ist das in Berlin anders und der ganz große Lernsprung kommt erst ab der 7. und vielleicht übertreibt die Lehrerin auch etwas, was die fehlenden Kenntnisse betrifft. Aber dann würde sie jetzt wahrscheinlich noch nicht zwischen 5 und 6 stehen?

    Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Einzelnachhilfe durch einen sehr engagierten Lehramtsstudenten gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass das mehr bringt als Gruppenunterricht in einem Nachhilfeinstitut. Gekostet hat das 20€ die Stunde, einmal die Woche. Es hört sich so an, als sei bei euch aber vielleicht zunächst zweimal die Woche nötig. Vielleicht findet ihr einen guten Studenten und könnt mit ihm entsprechend was vereinbaren? Vorteil eines Instituts mag allerdings sein, dass das zuverlässiger über einen längeren Zeitraum ist. Studierende sind ja irgendwann fertig oder wollen ins Ausland oder sonst etwas, die Kontinuität über einen längeren Zeitraum ist da nicht unbedingt so gegeben.

    Ich hatte Mal einen Minijob zu dem selben Stundenlohn (brutto) wie vorher in der selben Firma mit normalem Teilzeitvertrag - ich habe ja auch genau die gleiche Arbeit gemacht, nur halt weniger Stunden. Da der Stundenlohn relativ gut war, waren das dann entsprechend wenige Stunden, die ich für die damals 400 € arbeiten musste. Ich würde es daher selbstverständlich finden, jetzt in diesem Fall auch einen Brutto-Stundenlohn zu erhalten, der dem vorherigen entspricht. Es sei denn, es wäre jetzt eine ganz andere Aufgabe, die viel weniger Qualifikationen erfordern würde. Wenn es aber um genau die gleiche Aufgabe wie vorher geht, würde ich da nochmal verhandeln. Du hast ja auch nichts zu verlieren, die wollen dich und du brauchst den Job nicht unbedingt.

    Ich weiß nicht, ob das so sehr mit der Haltung der Eltern zusammen hängt. Ich bin ehrlich: ich habe mein Bett lieber für mich. Unser fast 12jähriger schläft trotzdem fast immer bei uns. Immer Mal mit Phasen, in denen er alleine schläft, aber bisher war das nicht von Dauer. Naja, er hatte eine längere Phase im Kindergartenalter, kam dann aber nach Schuleintritt wieder häufig zu uns.

    Mein Mann ist da eigentlich gelassener als ich, hat aber auch selbst in dem Alter noch im Elternbett geschlafen. ;)

    Aber wenn ich hier so lese, steht uns das Ende des Familienbettes dann doch eher bald bevor, also versuche ich, es noch etwas zu genießen.:)

    Schubs, die 50.000 schaffen wir noch!


    https://epetitionen.bundestag.…09/Petition_89913.nc.html

    Nochmal schubs, damit das Anliegen dieses Threads nicht untergeht und damit die gut fahrenden Schnellfahrer nicht mehr die Fehler der ganzen langsamen Schlechtfahrer ausgleichen müssen;).

    Wenn es eine Höchstgeschwindigkeit von 130 mit entsprechenden Strafen gibt, wird es nicht mehr passieren, dass jemand mit 180 plus ankommt und von einem Fahrer, der 120 fährt, "ausgebremst" wird.

    Bildung hat meiner Meinung nach nichts mit Latein zu tun, sondern mit den gelebten Werten und dem Interesse in diesem Fall für Geschichte und Philosophie.

    Ja, und was hier bisher glaube ich noch nicht erwähnt wurde im Zusammenhang mit "Bildung" und Französisch: Französisch galt (und gilt?) doch nun lange Jahre als Sprache des Bildungsbürgertums. Kann man den Zauberberg lesen und verstehen ohne französisch? ;) (okay, bestimmt gibt es mittlerweile eine Übersetzung davon).

    Auch andere Sprachen schaden nicht der Bildung, ich denke nur an Russisch, um die großen russischen Schriftsteller im Original lesen zu können...

    Nein, Quatsch, letztlich sind das alles keine ausschlaggebenden Argumente mehr für die heutige Sprachwahl, würde ich sagen. Aber insgesamt macht man heute mit französisch sicher nichts verkehrt, auch im Hinblick auf die Zukunft, denn es ist eine weltweit häufig gesprochene Sprache und meiner Erfahrung nach ist es im Beruf unter Umständen durchaus hilfreich, französisch zu sprechen, da man da manchmal weiter kommt als nur mit englisch. Spanisch wäre sicher auch sehr sinnvoll, da noch mehr gesprochen weltweit (das gilt sicher auch für Mandarin, aber das steht ja hier selten zur Auswahl).

    Wenn sie sehr gut in Englisch ist, fallen ihr Sprachen offenbar leicht, es steht kaum zu befürchten, dass sie in Französisch schlecht abschneidet. In Latein würde sie wahrscheinlich auch gut sein, da es sich hier offenbar um eine sehr leistungsstarke Schülerin handelt. Ehrlich gesagt halte ich es für übertrieben, in diesem Fall dermaßen um das Kind und seine Schullaufbahn zu kreisen.