Beiträge von Kris

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    Die Erzieher*innen, die ich kenne, sehen das Problem nicht in erster Linie im Gehalt. Wie geschrieben, das ist hier nach vielen Berufsjahren wirklich nicht extrem niedrig. Sie leiden aber darunter, dass sie dauerunterbesetzt sind und eigentlich nur noch "verwahren" können. Leitungspositionen werden zunehmend auch nicht mehr besetzt. Da ist das "Mehr" an Gehalt halt auch nicht sooo attraktiv, um dafür freiwillig den Mangel zu verwalten.

    Es wurde und wird einfach zu wenig ausgebildet die vergangenen Jahre für all die neuen Aufgaben und staatlichen Angebote (Betreuungsplatzgarantie ab 1, bald auch für Grundschüler,....). Es gab vermutlich viel zu wenige Plätze in den Fachschulen und die unbezahlte lange Ausbildung ist wahrscheinlich auch nicht so attraktiv.

    Also gerade gesehen, dass hier der Aldi (ungelernte) Aushilfen auch für mindestens 15 € die Stunde sucht. Hier ist es ganz bestimmt schwer bis unmöglich, Leute für Mindestlohn zu bekommen. Und für Erziehungsberufe gibt es ja überall genug Tarifstellen gerade, oder gibt es irgendwo in dieser Republik keinen Mangel?

    Wie auch immer, ich vermute aber auch, dass die Wohnkosten bei euch in der Gegend nicht Mal ein Drittel der Wohnkosten hier betragen, Rugosa . Das muss man halt auch bedenken. Trotzdem kann ich nicht wirklich glauben, dass bei euch jemand nur 1000 € netto Vollzeit in einem qualifizierten Beruf mit mehrjähriger Berufserfahrung verdient.

    Hier ist das Einstiegsgehalt (!) nach der Ausbildung in den Städtischen Kitas gut 3200 € brutto (+ Jobticket, betriebliche Zusatzrente, Weihnachtsgeld etc. Das ist nicht die Welt, aber doch deutlich mehr als Mindestlohn und geht ja dann mit den Berufsjahren auch relativ rasch noch um einige hundert Euro höher.

    Die kirchlichen Kitas orientieren sich da mit ihren Tarifverträgen dran, wie genau, weiß ich nicht, aber sehr viel schlechter werden sie kaum bezahlen können, bei dutzenden (ich glaube über 100) unbesetzten Stellen bei der städtischen Konkurrenz.

    Dolle leben kann man hier davon trotzdem nicht, zumindest nicht, wenn man erst zuziehen muss und die hohen Neumieten zahlen muss. Kirchliche Träger bieten zum Teil wohl vergünstigte Wohnungen für neue Mitarbeiter*innen an, aber das Kontingent wird auch begrenzt sein.

    Für Menschen, die aber schon lange in der Stadt wohnen und auch schon lange hier in den Kitas beschäftigt sind, sieht das besser aus, aber neue Kollegen zu bekommen, ist halt schwer und darunter leiden natürlich die Beschäftigten sehr.

    Ein Problem ist m.E. immer noch die Ausbildung, die ja lang ist und während der es keine Vergütung gibt.

    Hier Großstadt und älteres Apfel Handy: gar nix. Kein Ton, keine Nachricht, keine Sirene.

    Nur die sms vor einigen Wochen mit der Ankündigung habe ich erhalten. Vielleicht verpasse ich ja damit die nächste Apokalypse

    Hier, Großstadt, auch so. Mein Android Handy hat gewarnt, nicht aber mein Apple Diensthandy. Und Sirenen waren hier beim letzten Warntag nicht zu hören und jetzt auch nicht.

    Ich finde es ehrlich gesagt auch sehr verwirrend und unsinnig, nicht nach der Personenzahl zu unterscheiden, die davon leben muss. 1. Klasse fahren und trotzdem Essengehen kann ich als Einzelperson auch von deutlich weniger als von 75.000 netto, Emolga . Halt nicht jeden Tag, das stimmt schon. Mit einer mehrköpfigen Familie sieht das anders aus, klar.

    Ich würde das jetzt auch nicht so an einer bestimmten Summe x festmachen, sondern die Kernaussage ist für mich, dass das Glücks- oder Zufriedenheitsgefühl wohl ab einem bestimmten Einkommen x, das die Grundbedürfnisse inkl. Vorsorge etc. abdeckt, nicht mehr linear steigt. Sozusagen nach dem Motto "Geld alleine macht nicht glücklich (aber ohne Geld ist auch nix)"

    Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer hätte sich das vor einem Jahr noch vorstellen können, das sowas absehbar in Deutschland möglich wird? Für sehr viele Menschen ist das deutlich günstiger als das aktuelle Monatsticket oder ermöglicht so finanziell erst den Umstieg. Ermäßigte Tickets wird es ja auch weiter geben, je nach Region sind die natürlich noch viel günstiger.

    29 € hätte ich aber auch noch viel toller gefunden! Vielleicht will man auch eine Balance wahren zwischen Angebot und Nachfrage. Zu viele Reisende verträgt der ÖPNV halt leider nicht, da muss jetzt auch ein entsprechender Ausbau folgen. Leider schwierig bei dem großen Arbeitskräftemangel, fürchte ich

    Das klingt schon nach was Ernsterem (Bruch?) und ich würde jetzt sofort ins Krankenhaus fahren und Röntgen lassen. Unter Umständen kann man es besser versorgen, je eher es erkannt wird. Schlafen kannst du so eh nicht, und morgen früh müsstest du wahrscheinlich ebenfalls einige Zeit warten, dann doch besser jetzt abklären als mit schrecklichen Schmerzen zu Hause? Ehrlich gesagt hilft dir das normale Schmerzmittel aus der Apotheke wahrscheinlich jetzt auch nur so mittel gut und nicht so, dass du richtig schlafen kannst

    Kris Ja, vielleicht ist da wirklich der genossenschaftliche Ansatz zielführend. Vielleicht auch eine Kombination aus Genossenschaft und Subventionen. Das 9 € Ticket bekam man ja auch nicht einfach frei Haus und auch nicht ganz für umme. Wer dann einmal die 9 Euro bezahlt hatte, wollte dann auch etwas davon haben. Wenn man nun anbieten würde, 9 € monatlich zu bezahlen, um den Dorfladen oder den kleinen Stadtteilladen* nutzen zu dürfen, dann würden die Leute den auch eher mal nutzen, weil sie von ihrem Mitgliedsbeitrag ja was haben wollen.


    *Es geht mir wirklich gar nicht darum, Stadt gegen Dorf auszuspielen und ich fühle mich in der Hinsicht ziemlich missverstanden.

    Ja, oder halt diese Lieferidee oder eine Kombi aus beidem. Ich sehe das schon auch so, dass der Individualverkehr im ländlichen Raum nie ganz ersetzt werden kann. Das wäre ökonomisch und vor allem auch ökologisch nicht sinnvoll, alle Viertelstunde jedes Dorf mit Bussen anzufahren... Aber es gibt ja von Verkehrsforschern viele Ideen, auf die man aufbauen könte (Rufbusse, subventionierte Sammeltaxis, an allen größeren Stationen in der Nähe PR, von diesen Stationen aus günstigere und häufigere Bahnen in die Städte, vielleicht da auch etwas belebtere freundlichere Bahnhöfe, in denen noch ein Mensch arbeitet und sich eine ordentliche Toilette befindet, geschützte Stellplätze für E-Räder, .... So viele Kleinigkeiten). Und wenn dann möglichst viel oder alles elektrisch gefahren wird und der Strom dafür irgendwann sauber erzeugt, dann ist das auch besser. Wenn nur mehr Anstrengungen in dieses Ziel unternommen würden.

    Leider ist die Infrastruktur in vielen Stadtteilen der Großstädte auch oft miserabel. Keine Bank, keine Post, oft kein Supermarkt erreichbar. Manchmal werden so kleine Läden "politisch" gefordert und zunächst auch gefördert, sind dann aber doch zu winzig und zu teuer bei zu geringer Auswahl, so dass die Leute dann doch mit dem Auto in die großen Supermärkte auf die grüne Wiese fahren für den Großeinkauf. je nach Stadtteile leben da sehr viele Menschen,die nicht von Jobticket profitieren, denen bringt ein 9€ Ticket natürlich sehr viel, weil sie damit tatsächlich auch Mal in die Innenstadt kommen können.

    Und diese kleinen Stadtteilläden dann pleite gehen und wieder leer stehen. Ein Riesenproblem, ich weiß da auch keine optimale Lösung. Läden künstlich am Leben zu halten, in denen dann in der Woche nur 3 ältere Menschen ihre Milch holen, ist wahrscheinlich auch nicht sinnvoll. ich fürchte, auf vielen Dörfern würde es solchen Läden nicht besser gehen. Ein selbst organisierter, genossenschaftlicher Ansatz mag da vielleicht hilfreich sein.

    Ich kann verstehen, dass man auf dem Land lebend nicht für günstigen ÖPNV in den Städten zahlen möchte, aber wir leben zB ohne Auto und zahlen auch viel Steuern für Infrastruktur, die von Autos abgenutzt wird, woran wir nur sehr wenig Anteil haben. (Jedenfalls habe ich letztens im Radio gehört, dass die Kosten für Autos nicht von den KfzSteuern etc. gedeckt werden). Es wird immer so sein, dass man für Sachen zahlt, die man nicht oder wenig nutzt.

    Genau so ist es. ich bin sehr dafür, dass der ÖPNV ausgebaut wird, auf dem Land, finde aber das Argument, man wolle nicht für "die Städter" so ein Ticket finanzieren ziemlich unangenehm. Ich profitere auch nicht vom 9€-Ticket, da kostenloses Jobticket (dafür keine Pendlerpauschale). Aber meines Erachtens sind Investitionen in die Verkehrswende, in die Infrastruktur, und zusätzlich in die Teilhabe von Menschen an dieser (also günstig genug für alle) absolut sinnvoll und extrem nötig, siehe Klimakatastrophe, unter der wir alle leiden werden.

    Klingt nicht so, als solltest du dich dazu zwingen. Wäre es noch möglich, eine Häuschen in Schweden zu mieten als feste Basis? Von da aus Tagestouren und/oder Mann und Kinder auch Mal eine Mehrtagestour von dort aus mit Zelt? Wie hatten in Schweden mal so ein Haus mitten im Seengebiet inkl. Kanuverleih, da konnte man Kanutouren verschiedener Länge machen, wenn man wollte auch mit Übernachtung. Alternativ könntet ihr ein Wohnmobil mieten, ist ja auch sehr gewittersicher. Wahrscheinlich aber jetzt auch nicht leichter zu bekommen und vor allem auch nicht günstiger, als ein Häuschen.

    Auf vielen Campingplätzen in Schweden gibt es auch so einfache Hütten zu mieten, wild Campen entfällt dann zwar, aber vielleicht könnt ihr die Routen auch danach planen?

    Was ist denn ein Anti-Schnarchomat, Mio ?

    Lösung habe ich leider auch keine, kenne aber das Problem #rolleyes . Ich habe mir irgendwann Mal so Silikonohrstöpsel extra anfertigen lassen, passgenau. Die schirmen Geräusche sehr gut ab, aber leider nur eingeschränkt das Schnarchgeräusch. Wenn die Matratzen zumindest getrennt sind, ist das besser als eine durchgehende, finde ich. Vielleicht kann man das Zimmer auch mit zwei einzelstehenden Betten buchen?

    Oft aber auch ohne hinterlegte Kreditkarte, booking.com oder hrs nutze ich. Ohne Kreditkarte wird beinahe zwingend ein Problem, wenn du die Reservierung flexibel stornieren können willst und dennoch bis nach 18 Uhr am Anreisetag garantieren. Dann musst du wohl meist Daten hinterlegen (aber vor Ort kannst du trotzdem zahlen wie du magst). Irgendeine kostenlose Kreditkarte besorgen?

    Ich bin im Januar auch ca. 1500 km gefahren und werde übernächste Woche wieder retour unterwegs sein. Ich gebe die Strecke dann bei Google Maps ein, hacke sie in drei Teile (also für die zwei Übernachtungen) und suche mir dann im Umkreis von den Orten online eine Unterkunft.


    Also recht simpel eigentlich #gruebel oder wo genau liegt das Problem? Übersehe ich was...?

    So machen wir das auch! Wobei wir 1500 km eher nur in 2 Teile hacken würden, also eine Übernachtung. Aber das ist natürlich Geschmackssache, eine Frage des Budgets , der Zeit etc !


    Edith: ach so, Zwischenstopp untertags auf der Strecke spontan. Oder nach Reiseführer, was ihr euch anschauen wollt. Alles kann man eh nicht sehen, insofern überlassen wir das gerne dem Zufall und uns überraschen . Mut zur Lücke oder so

    Ich bin 47 und das kommt in den letzten Jahren schon immer Mal wieder vor, dass ein Zyklus länger ist (oder auch leider kurzer), also beginnende Wechseljahre sind nicht unwahrscheinlich als Grund. Also klar, auf jeden Fall testen, aber allzu große Sorgen würde ich mir vorher nicht machen

    Die Schärenfahrt hatte ich jetzt auch empfohlen. Und ja, mit Bargeld kannst du praktisch kaum etwas anfangen, eigentlich nirgends, nicht Mal am Eisstand. Aber im Auswanderer-Haus, was ich tatsächlich ganz spannend fand, könnte man vor ein paar Jahren tatsächlich nur mit Bargeld zahlen.


    Ergänzung: wir haben meist einfach mit EC Karte gezahlt, meine ich mich zu erinnern