Beiträge von Kris

    (Es geht noch nicht mal darum daß sie bei den Hausaufgaben immer Hilfe braucht, aber sie braucht jemanden der ihr die Zeitfenster einteilt, bzw. sie dabei unterstützt sich diesen Berg an Aufgaben so aufzuteilen, daß sie es schafft- und dafür sorgt, daß nichts anderes in der Zeit geplant wird) Und es ist einfach viel viel Zeit, die uns allen fehlt in der eh schon knappen Freizeit, für gemeinsame Unternehmungen oder auch mal gemeinsam Entspannen.)


    Seufz! Geht es jemanden ähnlich?
    Habt jemand eine Idee oder Rat dazu?


    LG
    Bellabimba

    Ja, das kenne ich, ging uns auch so und wir mussten uns auch erst daran gewöhnen, dass an den Wochenenden Schule eingeplant werden muss und auch Nachmittags waren wir in der 6. Klasse noch gefragt als Unterstützung. Seid ihr G8 oder G9 (wir beim Großen G8, der Kleine wird G9 haben und es wird damit hoffentlich etwas entzerrt).
    Es wird von Jahr zu Jahr besser, erstens, weil die Familie sich darauf eingestellt hat, dass am Wochenende noch Zeit für die Schule benötigt wird und zweitens, weil das Kind sich die Sachen auch selbständiger einteilt und vornimmt (oder eben auch einfach fauler wird und weniger macht, pubertätsbedingt ;) ).
    Vielleicht sind drei Nachmittagsaktivitäten plus ein Tag Betreuung auch wirklich zu viel? Werden in der Betreuung die Hausaufgaben gut erledigt? Ansonsten würde ich den Betreuungstrag streichen.
    Ich weiß nicht, ob es eine Ganztagsschule wirklich besser macht. Sie muss da ja den gleichen Stoff lernen und ob sie wirklich damit hinkommt, ausschließlich bis 16 Uhr in der Schule alles zu machen und dann das Wochenende komplett frei ist? Früher oder später kommt da m.E. auch noch zusätzliches Lernen zu Hause dazu und dann hat sie eigentlich weniger unverplante Zeit als ohne Ganztagsschule. Und wenn es ihr eigentlich auf der SChule gefällt, dann ist ein Wechsel sowieso kontraproduktiv.


    Edit: Ja, das kenne ich auch, was oben erwähnt wurde: Zum Schuljahresanfang, eigentlich bis zu den Weihnachtsferien ist es immer sehr viel, im zweiten Halbjahr hingegen oft kaum noch Hausaufgaben.

    Wir mussten in unserer Erzieherausbildung im Lager sogar ausrechnen, für wie lange man in einem X Kubikmeter großen, abgeschlossenen Raum für eine Menge von Y Kindern und Z Erwachsenen hat und Tages- und Beschäftigungspläne erstellen, wie man die Kinder ruhig halten und den Sauerstoffverbrauch klein halten konnte (in 3 Schichten schlafen, kein Sport, dafür Fingerspiele...)


    Da ging regelmäßig eine von uns heulen oder kotzen...

    Wie schrecklich
     ;(

    Also den russen direkt habe ich nicht gefürchtet. Geprägt ist meine schulzeit ( bin 1971 geboren) aber auch von der angst vor einem atomunfall ( da gab es so einen schrecklichen zeichentrickfilm, den wir in der schule gucken mussten)oder dem wald- und flusssterben ( kennt jemand noch das lied:" karl der käfer.."?).


    Ich habe sehr viel angstmache in erinnerung, erfreulicherweise umsonst, vielleicht reagieren einige meines jahrgangs deshalb so sensibel auf das thema"vorratshaltung"? #weissnicht


    Lg

    Ja, so was haben wir auch gesehen, "wenn the wind blows" war das, mit einen britischen Paar, gibt es auch als Comic. Schrecklich
    :(

    hatte man im westen nicht angst vor "dem russen" als fremdem invasoren zu haben?

    In meinem frühen Grundschulalter war die Angst vor einem Atomkrieg schon ziemlich präsent. Anfang der 1980er war der "kalte Krieg" glaube ich auch durchaus nochmal recht "heiß". Und sicher war in Westdeutschland die Sowjetunion der angstbesetzte Gegner. Aber m.E. war das Russlandbild doch durchaus diferenziert und pluralistisch. Gerade die ältere Generation, die noch den 2. Weltkrieg erlebt hat und/oder zum Teil aus dem Osten geflohen war, hat zu Teil schon ein Schreckensbild von Russland gezeichnet. Das Militär hat das Feindbild sicher auch hochgehalten. ABer es gab ja auch im Westen durchaus Kommunisten, daneben Pazifisten oder auch einfach Menschen, die den "kalten Krieg" etwas differenzierter betrachteten. "Lieber rot als tot" war ein bekannter Spruch. Insgesamt hatte man soweit ich mich erinnere nicht nur Angst davor, dass die Russen den atomaren Erstschlag ausführen, sondern auch davor, dass es die Amerikaner sein könnten, gegen die sich die Anti-Atomwaffenbewegung in deutschland ja auch oder sogar besonders richtete.
    Und so schreckliche Vorbereitungslager auf einen Ernstfall, wie Trin es beschreibt, gab es bei uns glücklicherweise nicht. Ich weiß auch gar nicht, ob meine Eltern damals irgendwelche Tips zur Vorrathaltung befolgten, ich glaube nicht, dass sie da irgendwelche Vorkehrungen trafen. Wir wohnten auf dem Land und haben nicht täglich eingekauft, daher war schon immer mehr im Haus, aber darüberhinaus?

    Ich schließe mich dem Tenor mancher hier an: gerne für ein (verlängertes Wochenende), für meinen Jahresurlaub würde ich es nicht wählen.


    Vorteile sind für mich die Vollverpflegung, man kann allerdings m.W. auch nur mit Frühstück buchen, hat aber keine Möglichkeit, dann selbst zu kochen. Est ist deutlich günstiger als ein Hotel mit Halb- oder Vollpension wäre und das Essen ist m.E. in Ordnung. Es gibt einen Aufenthaltsraum mit Spielen. Das Außengelände hat einen Spielplatz, es gibt andere Kinder. Jugendherbergen sind oft in besonderen Gebäuden (Burgen) untergebracht und oft schön gelegen. Zu bestimmten Zeiten wird ein Familienprogramm angeboten, dazu kann ich nichts sagen, weil wir an sowas nicht teilgenommen haben.


    Nachteile: vielleicht trifft das nicht auf alle Jugendherbergen zu, aber die, die ich kenne, waren seeehr hellhörig und irgendeine Gruppe hat immer Lärm gemacht.
    Alle zusammen in nur einem Zimmer wäre mir auf Dauer zu eng, aber das ist ja verschieden. Manche haben kein Bad am Zimmer, würde ich vorher drauf achten und nicht wählen.
    Je nach Region fährt man vielleicht mit einer Ferienwohnung und Essengehen (da hat man dann auch mehr Wahl) oder auch mit einer Pension günstiger. Es gibt aber sicher auch einige Regionen in Deutschland, in denen die Jugendherberge günstiger ist.

    Ja, war ein Scherz.
    Wobei ich nicht weiß, ob wie ich reagieren würde. Das kann ich wirklich nicht sagen. Ich glaube, dass es tatsächlich niemand sagen kann, wie er dann reagieren würde. Solange man nicht in dieser Situation war. Wer behauptet, er könne sein Verhalten in einem Katastrophenfall vorhersehen, kann sich eine solche Situation wahrscheinlich nicht wirklich vorstellen.

    Okay, dann bin ich beruhigt und komme im Katastrophenfall bei euch vorbei zum Essen ^^
    Es gab ja schon Katastrophen und man hat da ja gesehen, wie die Zivilbevölkerung so reagiert. Unterschiedlich natürlich, aber es scheint eine Tendenz zum Fatalismus, ggf. auch Pragmatisum zu geben und nicht unbedingt dazu, den Nachbarn gleich zu erschlagen, den man ja vielleicht doch nochmal brauchen könnte, denn ganz allein sein will in so einer Situation auch niemand.
    Gut, ist schwer zu verallgemeinern, da "Katastrophensituationen" bzw. existenzielle Situationen auch zu unterschiedlich sind. Aber wir reden hier ja von maximal 14 Tagen andauernden Versorgungsengpässen.

    Ein Staat ist keine Idee, sondern ein organisatorisches Gebilde. In einem Rechtsstaat sind Enteignungen nur unter bestimmten Voraussetzugen möglich. Und ja, ich finde es gerechtfertigt, Bauernhöfe vorübergehend zu enteignen, wenn es nötig ist um die Versorgung sicherzustellen und das Überleben aller Individuen, die dem organisatorischen Gebilde angehören, zu sichern.

    Ja, das finde ich im Katastrophenfall auch in Ordnung. Letztlich muss der Staat ja dafür sorgen, dass die Versorgung einigermaßen funktioniert, das ist seine Aufgabe.
    Klar, Zwangswirtschaft in Krisenzeiten ist nicht besonders toll und kann auch zu deutlich üblen Zwecken missbraucht werden (letzter Krieg hier, Rüstungswirtschaft). Aber um die Versorgunng aufrechtzuerhalten wird es ohne staatliche Eingriffe wohl nciht gehen, das Ziel kann ja auch nicht sein, dass dann bewaffnete Bürger loszuiehen und bauernhöfe überfallen (wobei die Verbreitung von Waffen in Deutschland ja nicht sehr hoch ist und ich daran auch nicht glaube).

    Ich denke, dass so etwas im echten Katastrophenfall nicht mehr funktionieren wird. Da ist sich dann jeder selbst der Nächste. Vermutlich brechen dann auch staatliche Ordnungssysteme (Polizei etc) zusammen.


    Ja, das ist tatsächlich der unangenehmste Punkt, der aber bedacht werden muss: wie verteidige ich meine mühsam gehorteten Notvorräte?
    Wenn jeder, der hier schreibt, dass das doch alles Quatsch wäre, nachher auch nicht an der Tür steht und was haben will, ist es ja ok. Ich befürchte aber, dass im Katastrophenfall dann doch jeder gerne was von den Notvorräten der anderen abhaben möchte.


    Ein Freund meines Mannes, der seine Notausrüstung auch belacht hat, sagte: "Im Katastrophenfall weiß ich ja dann, wo ich klingele". Mein Mann sagte lachend zurück: "Kannst Du machen. Du musst dir aber klar drüber sein, dass Du dann in den Lauf eines geladenen Gewehrs schauen wirst". Fand der Freund dann gar nicht mehr so witzig ;)

    Das ist aber ein Scherz, oder? =O Ich glaube, ich sterbe im Notfall dann doch lieber "in Würde" (soweit man von Würde bei Verdursten sprechen kann - verhungern tut man ja nun nicht besonders schnell).

    Das kommt sicher auf die finanzielle Situation an. Wenn es sich eigentlich nur lohnen würde, wenn man jedes Wochenende und gar jede Ferien hinfährt, ist das sicher auf Dauer nicht so attraktiv. Aber wenn es günstig ist und/oder finanziell gar nicht weh tut und man dann halt alle paar Wochen hinfährt schon eher.
    Ich habe Bekannte mit Wohnwagendauerstellplatz und würde aus meiner Beobachtung zu bedenken geben:
    - ein weiteres Grundstück, auch wenn es klein ist, muss gepflegt werden. Man muss dann doch oft hinfahren, auch wenn man eigentlich gar nicht will oder zu Hause genug zu tun hätte. Gerade letzteres wäre bei uns der Fall: wir sind beide berufstätig und schaffen es so einigermaßen, unseren eigenen Haushalt in Ordnung zu halten, ein weiteres haus mit Garten pflegen zu müssen, würde mich wohl eher belasten.
    - Kinder haben gerade ab Schulalter nicht immer Lust, das Wochenende woanders zu verbringen, weil sie sich gerne am Wochenende vor Ort verabreden wollen, Sporttermine haben, "abhängen" wollen in ihrem Zimmer.... Aber da sind 20km auch ein Vorteil, denn von da aus könnte man das Kind ja ohne Probleme zu einer Verabredung fahren.

    Wenn ich als Regierung schon eine Vorratshaltung einfordere und dafür sogar noch eine eine offizielle Liste herausgebe, sollte die halbwegs sinnvoll sein (und für alle Menschen "machbar gemacht" werden) , finde ich.

    Ja, das finde ich auch. Eine unsinnige Liste ist da kontraproduktiv und ebenso ist es nicht richtig, Menschen mit sehr geringen Einkünften und/oder sehr geringen Lagerngsmöglichkeiten auszublenden. Dann sollten sie es besser lassen, diese Vorratshaltung einzufordern.

    Ja, wenn es Dir nicht ganz gut damit geht (und es klingt ein bisschen so), würde ich auch etwas regulierend eingreifen. Das muss nicht angemessen sein, aber ich fände es für unsere Familie auch angemessen, diese Punkte, die Trin beschreibt. Bzw. halten wir es bei dem jetzt 9jährigen auch so. Er darf sich im Viertel frei bewegen, aber die Zeiten sind nicht so ausgedehnt wie bei euch. Es gibt feste Zeitenn, zu denen ich ihn zu Hause in der Familie wünsche (Mittagessen, Abendessen,...), natürlich könnte man davon auch Mal abweichen, dann aber mit vorheriger Absprache. Ich kenne die anderen Kinder und ihre Eltern und könnte sich auch jederzeit anrufen bzw. würden sie auch mich anrufen, wenn das Kind sich bspw. verletzt. Und entfernen würde sich das Kind auch nicht ohne vorherige Absprache mit anderen Eltern raus aus dem Viertel; dieser Punkt würde mir wohl am meisten Bauchschmerzen machen.
    Das sind aber halt auch so Dinge, die sich hier entwickelt haben, auch im Zusammenspiel mit anderen Eltern. Eigentlich halten es die meisten anderen Eltern hier ähnlich. Bei euch scheinen die Kinder ja noch deutlich mehr Freiheit zu haben und die Erwachsenen schauen vielleicht alle gemeinsam? Das kann sicher auch ganz gut funktionieren und ist für die Kinder sicher toll. Vielleicht entwickelt sich das für dich noch, vielleicht auch, wenn du die anderen FAmilien besser kennst und es alles etwas klarer wird, wie da die "Grenzen" funktionieren und ab wann es Absprachen und Anrufe gibt.

    ich finde es vernünftig darüber nachzudenken bzw auch zu bevorraten
    beim geld/werfegenstände ists ja nicht anderses fibt welche die können sich einen polster anlegen und welche die können das nicht


    genauso ists beim essen
    und nur weil es menschen gibt die das nicht können ...

    Hm, ein Vorrat an Geld und Wertgegenständen ist aber doch noch einmal etwas anderes als Lebensmittel. Wenn die Regierung wirklich der Ansicht ist, dass ein solcher Lebensmittelvorrat existenziell ist, und diesen Eindruck erweckt sie ja gerade (zu Geldreservern auf dem Konto der Bundesbürger entwirft die Regierung keine Pläne), dann müsste sich auch dafür sorgen, dass eine solche Bevorratung jedem möglich ist. Also auch Menschen mit sehr knappen Geldreserven und mit sehr knappem Wohnraum.

    8o Ach du liebe Güte...

    Und wie gesagt: Hartweizennudeln und Wasser in Glasflaschen ist nahezu unbegrenzt lange haltbar! Das tut mir nicht weh, davon was auf Vorrat im Keller zu haben. #weissnicht

    Wir haben nur einen relativ kleinen Keller und müssten andere Dingerausschmeißen, um dort Lebensmittel zu lagern (und das, obwohl im Alltag der Gang zum gut sortierten Supermarkt mit langen Öffnungszeiten kaum länger ist als in den Keller). Andere hier haben noch kleinere Keller oder feuchte/modrige oder gar keine Keller und auch deutlich kleinere Familienwohnungen... Da bliebe für viele wohl wirklich nur, Dinge unter dem Bett zu lagern und da muss die Katastrophenangst schon relativ groß sein, um das auf sich zu nehmen. (okay, wahrscheinlich würden viele Menschen auch gar nicht so leiden mit Zeug unter dem Bett wie ich es täte...)

    Hallo,


    Gaskartuschen in größeren Mengen einzulagern, widerstrebt mir z.b. im Blick auf den Brandschutz. Wer schon mal so ein Ding hat abgehen sehen, weiß was ich meine und ich sehe bei uns (altes Haus, viel Holz) das Brandrisiko größer als das, 14 Tage von der Umwelt abgeschnitten zu sein. 1, 2 Kartuschen haben wir manchmal vom Urlaub noch da (Mit einer Kartusche kommen wir allerdings bei 6 Leuten wenn wir wirklich alles abkochen müssten, keine Woche rum) , aber üblicherweise kaufen wir so etwas bei Bedarf.


    Also wenn ich ernsthaft Vorratshaltung im Hinblick auf einen potentiellen Großkatastrophenfall betreiben würde, würde ich mich wohl eher an Lebensmittel halten, die weder gekühlt noch gegart werden müssen.

    Ja, geht mir ganz genaus so, ich hätte da auch Angst. wobei wir mit einer Kartusche im Urlaub schon recht lange hinkommen (aber da ja nicht große Mengen Wasser abkochen oder so...). Rohe Eier wären ja wirklich ein Witz als Notvorrat.

    In kleineren Orten in der Schweiz oder anderen ländlichen Gebieten stelle ich es mir auch sinnvoll vor, Vorräte für eine Woche zu haben, falls diese Gebiete bei bestimmten Wetterlagen abgeschnitten sein könnten. Das kann ich gut nachvollziehen. Bringt natürlich nur was, wenn 80 % der anderen das ebenso machen.


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    Also ich bin Jahrgang 1974 und hatte einen Kinderautositz, meine Schwestern natürlich auch. Pflicht war es sicherlich nicht und vielleicht auch nicht so sicher wie heute, auch gab es sicher nicht bis wir 12 Jahre alt waren so einen Sitz. Aber es gab damals auf jeden Fall Kindersitze und wir waren auch immer angeschnallt. Meine Eltern sind überdurchschnittlich sicherheitsbewusst, würde ich sagen.
    Edit: von der BRD rede ich.


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