Beiträge von Ohnezahn

    Sind eure pickenden Kinder eigentlich auch so schwierig, was Zahnpasta betrifft?
    Eine Baby-Zahnpasta zu finden, die Bobby akzeptiert, erforderte schon Importe aus dem Ausland #yoga aber nun sollten wir umstellen auf eine Zahncreme für bleibende Zähne. Es ist unmöglich. Die mit Minze sind alle zu scharf, alle mit Erdbeer- oder Orangengeschmack sind eklig und ich habe keinen Plan mehr, was noch gehen könnte.

    Warum?

    Weil er es selber so entschieden hat!


    Das ist bei ihm keine Erklärung. Er sucht sich total oft Dinge aus, die er dann UNBEDINGT essen will, und die dann nach einem Fizzel doch als ungenießbar abgestempelt werden.

    Ich weiß nicht, wie oft schon unbedingt eine frische Kokosnuss gekauft werden musste - "Ich mag das Kokoswasser diesmal ganz bestimmt!" - und dann kommt nach dem ersten Schluck ein "Hmm, lecker" mit diesem Gesicht: :wacko:, und der Rest wird unauffällig irgendwo platziert und "vergessen".

    Ich finde es ja trotzdem irgendwie faszinierend, dass pickige Kinder oft mit Fertiggerichten viel weniger Probleme haben.

    Klar, "schmeckt immer gleich" ist ein Argument, aber dafür müssen sie es ja erst mal probiert haben.


    Mein Sohn stand vorhin in Supermart vor dem TK-Schrank und wollte wissen, was "das" ist. Es war eine fertige Lachs-Blattspinat-Lasagne.

    Lasagne geht eigentlich gar nicht. Es könnte ja Gemüse drin sein. #blink Spinat geht eigentlich nur als Rahmspinat(matsche), aber nicht als "Blätter". Lachs geht nur als Räucherlachs oder roh im Sushi, aber niemals nicht gegart.

    Wollte er trotzdem haben #weissnicht hat er sich in den Ofen geschoben, danach auseinander gebaut, alle Bestandteile angesehen und dann ALLE gegessen. #confused


    Warum?

    Es ist leider so, da lässt sich so schnell nichts dran ändern: Es gibt Hauptzielgruppe Mädchen und es gibt Hauptzielgruppe Kinder.

    Kinder teilen sich dann noch mal in "Kinder" und "Kinder steht drauf - gemeint sind aber Jungs": Das sind dann oft klassische Fußballbücher.


    Und am schwersten zu vermarkten sind Bücher für KINDER, die laufen entweder als mega Bestseller (Sylvia Englerts Woodwalker z.B.) oder gar nicht.

    Die Kundinnen schieben es auf die Autorinnen. Die Autorinnen schieben es auf die Verlage. Die Verlage auf die Vertriebler, die Vertriebler auf die Buchhändler, die Buchhändler auf die Kundinnen. #n8

    Gemüse aus unserem Garten geht hier gar nicht #crying

    Da schüttelt es das Kind, selbst Dinge, die er eigentlich isst, sind keine Option, wenn wir sie selbst angebaut haben.

    Ausnahme ist der Salat, der ist okay. Alles andere: "Ich möchte das lieber nicht probieren." :wacko:

    Jupp, das gab es früher auch.
    Meine Mama (Ende fünfzig) besitzt noch Aufzeichnungen ihrer Mutter, wie sie damals für den Kinderarzt protokollieren musste, was das Kind (also meine Mama) alles gegessen, verweigert oder wieder ausgespuckt hat. Die war extrem picky, schwer zu glauben, dass sie gesund großgeworden ist.

    Meine drei großen Kinder waren und sind die unproblematischsten Esser der Welt. Die essen einfach alles - ich musste nur immer aufpassen, dass nichts Giftiges oder Verdorbenes dabei war. ("Ach. Beeren. Blätter! Bunte Blüten! Wie hübsch. Mal schauen, ob sie ..." - "NEIN!")

    Nr 4 macht mir diese Sorge schon mal nicht. Dafür wird er zunehmend pickiger und seltsam dabei. Fleisch und Fisch gehen z.B. nur noch roh. Dann aber sehr gern! Gegart - nein, das fühlt sich fies im Mund an. #weissnicht

    Er stand schon wie Gollum neben der Pfanne und jammerte, weil ich das Steak verderben musste. #lol

    In meinem Job #rolleyes


    Es geht um eine Kinderbuchreihe ab 10; dass das Theme "Pferde-Fantasy" die Zielgruppe als Mädchen definiert, schlucke ich ja bereits. (Sofern die Cover nicht wieder rosa werden.)

    Aber nun deutet der Verlag an, man möchte für die Zielgruppe viel weniger Abenteuer und Spannung, sondern eher Konflikte durch Rivalitäten zwischen den Mädchen.

    Zu Deutsch: Handlung weg, stattdessen Zickenterror.


    Geht nicht #hmpf Die Handlung ist zu gut, da mach ich keinen Mist draus, weil irgendjemand meint, Mädchen würden ja keine Abenteuer mögen, sondern lieber Gezanke unter Freundinnen lesen wollen. #kreischen

    Meine fast 14jährige bekommt 25€ im Monat plus ihren Handyvertrag plus immer mal wieder einen Bonus von 10-15€ fürs Kino oder wenn Kirmes ist (insg ca 35-50€).

    Sie kauft nur Kram davon. Kosmetik, überteuerte Süßigkeiten, Frozen Yogurt, Gesichtsmasken, Döner, Haarspängchen, die sie rumfliegen lässt, kleine Stofftierchen ... Es ist in jedem Fall schneller weg, als sie gucken kann.

    Manchmal geht sie zur Oma und bekommt dort für Hilfe im Haushalt Geld. Oder sie trägt Flyer fürs Hoflädchen aus. Dann kauft sie noch mehr solchen Kram #weissnicht

    Ich sehe auch nur blau und rosa - aber das sind ja erst mal nur Farben.

    Ich wollte dann wissen, wie die Produktbezeichnung lautet und da findet sich dann die Info, dass es z.B. den Malbecher in rosa, blau und grün gibt.

    Das finde ich okay, Genderkack wird es, wenn der rosa Malbecher "Malbecher Mädchen" heißt und der blaue ...


    Dass im blauen Bleistiftset teils rosafarbene Motive drauf sind, ist doch schon fast revolutionär #freu

    Anaba, für deinen Mann: die Kleidergröße orientiert sich nicht am Alter, sondern an der Körpergröße. Es ist also völlig egal, ob Jungen größer oder kleiner sind. Zumal es auch nicht stimmt, dass Jungs größer sind. Bis 7-8 sind sie im Durchschnitt gleich, dann beginnen die Mädchen schneller zu wachsen. In 4. bis 6. Klassen sieht man z.B. ganz oft, dass die Mädchen die Jungs oft um einen Kopf überragen - die Jungs wachsen dann später und werden *am Ende* oft größer als die Mädchen.

    Aber wie gesagt: 116 passt durchschnittlich bei 1,10m - 1,16m - egal ob das Kind da 4 Jahre als ist oder 8.


    Früher - vor 10 Jahren ca - habe ich für meinen sehr dünnen Sohn oft Mädchenhosen gekauft, weil sie sehr viel schlanker geschnitten waren und ihm die normalen Unisexhosen leider alle nicht gepasst haben. Die waren dann alle am Bund zu weit, wenn die Länge stimmte.

    Das war damals schon bescheuert: Warum nicht einfach Hosen für schlanke KINDER verkaufen?

    Auf die Gefahr, dass es dich erschreckt: Ich habe mir mit acht Jahren an einer Katzenfutterdose den Daumen auf Nagelbetthöhe zur Hälfte so tief eingeschitten, dass ich ihn aufklappen konnte.

    Die Wunde hab ich selbst versorgt und versteckt, weil es mir so peinlich war und ich nicht gemeckert bekommen wollte. (Man hatte mich ja mehrfach vor Dosen gewarnt. #hammer)

    Die Stelle fühlt sich nach 32 Jahren noch exakt so an, wie du das beschreibst, bei Reizungen fühlt es sich gern mal wie ein "Wulst" im Fleisch an, manchmal juckt es auch. Ich hab mich dran gewöhnt, aber wenn ich in Gedanken irgendwie fester drankomme, zucke ich bis heute, weil ich denke "es reißt ein".

    #blink

    Was ist denn das bitte?

    Mein erster Eindruck war "Sodomie mit Katze", dann dachte ich "Nee" und beim näheren Hinsehen: "Doch!"

    Das linke Motiv ist nur komisch. Aber das rechte ... :stupid:

    Das kann man vermutlich nur einstampfen, wer läuft mit so ner Tasche rum? Sexistisch finde ich es nicht. Aber eklig und fast schon verstörend. Ich meine, was ... was macht die da? #stumm


    Genug Internet für heute #n8

    Möwe, klar, das kann man auch denken.

    Aber ist der Ausdruck so "wertvoll und wichtig", dass man die Nebenwirkung - viele oder einige Kinder verstehen es auf Schwarze bezogen und entwickeln in früher Kindheit Skepsis - hinnehmen muss?

    Ich finde nicht. Das Spiel lässt sich genau so gut mit Sensemann oder Räuberheld oder Donald Trump spielen. Da geht nichts verloren. Wenn der Fänger sich einen "Angstmacher" ausdenken muss, auf den man entsprechend reagieren muss (gehen, rennen, hüpfen, krabbeln), kommt sogar noch etwas Kreativität mit rein.

    Aber nur weil etwa keinen rassistischen Ursprung hat, kann es den doch entwickeln.

    Genau, gutes Beispiel ist eben das "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann"-Spiel.

    Meine Oma hat mir immer gesagt, dabei ginge es um den Kohlenmann; den, bei dem wir Kohlen gekauft haben. Bei dem gab es aber diese kleinen Kirschlollis, vor dem hatten wir Kinder natürlich keine Angst. Gruselig fanden wir tatsächlich den einzigen Schwarzen, den wir hin und wieder an der Bushaltestelle gesehen haben.


    Da die wenigsten Kinder Kontakt zum Köhler haben und der Schornsteinfeger auch nicht mehr als rußverschmiert bekannt ist, sondern mit dem Laptop kommt, ist die naheliegendste Assoziation eben "Angst vor einem schwarzen Menschen".