Beiträge von Ohnezahn

    Ich hatte zwischen 15 und 18 selbst den einen oder anderen Mofa- oder Mopedunfall und muss rückblickend sagen: Die waren in Sachen Gefahr und Verletzungen ziemlich auf dem gleichen Niveau wie diverse Fahrradstürze. Den übelste Sturz hatte ich mit einem Fahrrad (vom Sattelschlepper übersehen worden) und da schoss mir noch durch den Kopf, dass ich mit meinem Moped hätte noch ausweichen können.


    Von daher finde ich es nicht gefährlicher als Fahrradfahren und nehme meine Kinder auch mit, wenn ich Roller fahre (hab leider keinen eigenen). Dass Kinder im Fahrrad im Kindersitz sitzen, finde ich im Fall eines Unfalls nicht sicherer, denn während man sich "frei fallend" abrollen und schnell aus der Gefahrenlage bringen kann - hat mir beim Sattelschlepperunfall das Leben gerettet, während mein Fahrrad plattgewalzt wurde! - hat ein am Fahrrad fixiertes Kind keine Chance.

    Emily hatte damals keine Stöpsel, sondern eine Art "Knetmasse", die sich von allein richtig angepasst hat. Gibt es die nicht mehr? Die war super!

    Letztlich haben wir sie dann aber auch schnell vergessen und die skandinavische Empfehlung, einfach ohne alles schwimmen und tauchen zu gehen, gab es vor 13-14 Jahren auch schon. Hat dann auch keine Probleme verursacht.

    Hat sie am Klo eine Hocker/ Tritt oder sowas, wo sie die Füße draufstellen kann?

    Das klassische Geradesitzen auf der Toilette mit Knie im 90°-Winkel oder baumelnden Beinen fällt vielen Kindern sehr schwer, weil es total unphysiologisch ist. Gesünder und einfach ist es in einer hockenden Haltung, Knie oberhalb vom Po.


    Ansonsten würde ich den Druck aber auch völlig weglassen, wenn ihr das Stress bereitet. Das ist meist eine Kopfsache und die Kinder müssen das für sich entscheiden - dann ist es idR von einem auf den anderen Tag erledigt.

    Ich finde es auch gar nicht ungewöhnlich, dass das große Geschäft länger in die Windel gemacht wird als das kleine. Und vier finde ich da auch nicht besonders spät. Von den "Vierern" bei uns im Kindergarten tragen ganz viele noch Windeln.

    Ich würde die Ärztin wechseln. 1. Ist es sowas von grenzüberschreitend, dir zu erzählen, es liegt an deiner Erziehung. Und auch unprofessionell, wie ich finde.


    Da schließe ich mich an.
    Das ist total anmaßend und nützt niemandem. Es verunsichert dich nur.

    Auch das mangelnde Selbstbewusstsein kann man - wenn man es vermutet - anders äußern. Es sind nun mal nicht alle Kinder gleich - und das ist gut so.


    Die Frühförderung würde ich mir ansehen, das ist ja eine prima Sache, wenn es gut gemacht ist.

    Aber wenn der Lehrer auch der Sportlehrer ist (?), kann er die Leistungsfähigkeit der Kinder sicherlich einschätzen.



    *Hustenanfall*


    Also ja ... das wäre natürlich schön. Aber nicht unbedingt immer realistisch.


    Ich finde es schön, wenn Wanderungen zu einem Ort führen, wo man noch aktiv sein kann, wenn man möchte, aber nicht muss.

    Zu einem Sportpark z.B., wo dann noch Fußball, Basketball, Minigolf etc. gespielt werden kann, wenn die Power da ist, wo man aber auch pausieren kann, bevor es zurück geht.

    Uff, ich könnte keine 20km in Chucks laufen - nichts zu machen, Mimosenfüße. Nach 5 km hätte ich mehr Blasen als heile Haut #kreischen

    Aber worum es mir eigentlich ging: Ich empfinde 20km als keine gute "Einstiegsstrecke", wenn zuvor noch nie gewandert und das Ganze demnach nicht aufgebaut wurde. (20km geht bei uns nicht mal ein untrainiertes Pferd ohne Aufbauarbeit!)

    Ich kenne ja die Klasse nicht - aber bei uns wären Kandidaten dabei, deren persönlicher Rekord zuvor bei 3, 4 oder 5km lag. Die wären nach 20km vermutlich die nächsten 20 Jahre lang nicht mehr willens, sich ein zweites Mal auf eine Wanderung einzulassen.

    Mir täten die Unsportlichen zu leid. Ich weiß bis heute, wie furchtbar ich es auf unseren Wandertagen damals fand, wenn sich die zwei oder drei richtig unfitten Kinder so furchtbar gequält haben. Und dann die Schmach vor der ganzen Klasse, wenn einer alle aufhält und alle anderen denjenigen dann hassen ... Horror. #haare

    Und von einem Gewaltmarsch wird ja auch keiner schlank oder fit. Das ist für manche bloß demütigend. #confused

    Wenn ich ein unsportliches Kind hätte, würde mir das auch Bauchweh machen. Die Unsportlichen haben es ohnehin nicht leicht.


    Meine Tochter war mal auf einem längeren Wandertag (km weiß ich nicht - aber sie waren 6 Std. unterwegs), da hatten die Kinder, die nicht mehr konnten oder wollten zwischendurch die Möglichkeit, einen Teilabschnitt mit einem Planwagen zu fahren. Das fand ich nett.

    So ganz ohne Vorbereitung finde ich das mies.
    Meine Töchter hätten damit kein Problem, aber mein Sohn hätte nicht mal geeignete Schuhe für so eine Strecke. (Er hat nur Chucks und Turnschuhe #weissnicht damit läuft man keine 20km Wandergelände.)


    Ein paar Jugendliche werden das gut machen - das sind die, die sich ohnehin viel bewegen und die gut zu Fuß sind. Für die weniger fitten (oder die mit falschen Schuhen) wird es eine Quälerei und erneuter Beweis, dass Sport ätzend ist.

    Ich habe am Beispiel Schule und vor allem bei den Hausaufgaben gelernt, dass meine Kinder anderen gegenüber massiv benachteiligt sind.

    Nicht, weil wir bildungsfern wäre oder keine Bücher hätten, weil wir keine Zeit für unsere Kinder haben oder das falsche Spielzeug gekauft haben.


    Sondern weil ich eine grottenschlechte Kinder-Lehrerin bin.

    Ich kann das nicht. Ich kann Erwachsenenbildung - das kann ich sogar richtig gut - und ich kann Tiere trainieren, aber ich bin schlecht darin, Kindern etwas beizubringen und sie zum Lernen geforderter Dinge zu motivieren. Trotz ganz viel Mühe und obwohl ich versucht habe, mich dahingehend weiterzubilden, gelingt es mir nicht. Ich verliere superschnell die Geduld dabei und schaffe es nicht, Freude oder gar Begeisterung zu vermitteln. Ich schaffe es gerade eben so, mir nicht anmerken zu lassen, dass ich genervt bin.
    Möglicherweise spielt meine Schulvergangenheit da mit rein, für mich war das eine traumatische Zeit, ich bin froh, sie überlebt zu haben.


    Und nun hängt es an meiner Lehrerinnen-Qualität, ob und wie gut meine Kinder die Schule schaffen.

    Das ist einfach nicht fair.


    Wir haben das große Glück, dass unsere weiterführende Schule keine Hausaufgaben gibt. Da glich sich das Leistungsniveau meiner Kinder dann etwas an, aber der Grundtenor "Schule ist ätzend" war schon fest verankert.
    Grundschule ist mein Horror - und einer muss da noch durch :wacko: Wir haben hier leider auch in halbwegs erreichbarer Nähe nicht eine einzige alternative Grundschule. Und ich kann doch nicht für 5mal die Woche eine Nachhilfelehrerin für die Hausaufgabenbegleitung herbestellen #haare

    Mich erinnert das an meinen.
    Der war in den ersten 2 1/2 Jahren komplett unterfordert und gelangweilt von der Schule (worauf leider kein Stück eingegangen wurde, was dann zu Stören und Quatschen führte). Dann kam aber der Punkt, an dem er den anderen nicht mehr voraus war - da hätte er selbst wieder etwas offener und interessierter dem Unterricht folgen müssen. Das wiederum hatte er aber schon als "sinnlos, langweilig, öde, nervtötend" abgespeichert - und dementsprechend nie gelernt und mit etwas Positivem verknüpft. Na ja, und rasselte es halt schlechte Noten - richtig, richtig miese - was ihn nur mehr demotiviert hat. Auch die Krakelschrift ist mir vertraut - schönste, klarste Symbolik für den "Krampf", den das Kind fühlt.

    Wir hatten zu der Zeit auch einen Lehrerwechsel und eine Lehrerin, die einen regelrechten Hass auf alle Kinder versprüht hat, die ihrem Frontalunterricht nicht mit leuchtenden Augen gegenüber saßen und sich gegenseitig mit Schulbegeisterung übertrumpften.


    Rückblickend hätte ich dieses Kind rausnehmen und auf eine alternative Schule schicken müssen. Mehr Selbstbestimmung, mehr Lernen, um etwas zu erreichen, statt stupiden Kram abzuliefern, den irgendwer vorschreibt. Mehr Hintergrund "warum lern ich das - was nützt mir das - wozu brauch ich das".

    Leider gibt es hier im Umkreis keine alternativen Schulen, und die paar in den nachbarstädten sind überlaufen.


    Uns hat es gerettet, entspannt zu bleiben. So wichtig ist die Schule nicht; wer etwas lernen will, schafft das in einem Bruchteil der Zeit, wenn er es braucht - und das Schulsystem in NRW ist sehr durchlässig, da muss man nicht von klein auf die Spur halten.

    In der weiterführenden Schule hat sich bei uns alles entspannt. Die Klassenlehrer haben selbst erkannt, dass der Junge in der Grundschule traumatisiert wurde, haben ihm Zeit gegeben und die Möglichkeit, selbst wieder Motivation zu entwickeln.

    Jetzt ist er in der 9. und sein Plan lautet Abi. Packt der auch :) 

    Bieten Stillberaterinnen nicht auch Hilfe zum Abpumpen an? Und gute Pumpen koennen da auch helfen, da gibt es ja diverse. Bequem ist es allerdings nicht, das stimmt schon.

    Einfach mehr abpumpen ist auch witzig.
    Ich war damals über jede 10ml froh, die ich zusammenbekommen habe - und fand es echt richtig mühsam.

    Tun sie.
    Ich BIN sogar Stillberaterin, aber meinen Brüsten war das herzlich egal, die hatten einfach keinen Bock auf Pumperei :D

    Einfach mehr abpumpen ist auch witzig.
    Ich war damals über jede 10ml froh, die ich zusammenbekommen habe - und fand es echt richtig mühsam.

    Allerdings fand mein Sohn die Pre-Milch als Säugling absolut ungenießbar, die mochte er erst viel später, als er schon deutlich älter war. Und diese fertige in Flaschen überhaupt nicht.

    Wir hatten damals nicht das Gefühl, dass man das auf der Wache nicht ernstnehmen würde, die Beamten waren sehr feinfühlig und engagiert. Aber das war es dann auch. Obwohl Videoaufnahmen vorlagen, wurde *nichts* weiter getan, kein Zeugenaufruf, keine Täterbeschreibung in die Presse - gar nichts.

    Darf ich fragen woher Du weißt, dass nichts weiter gemacht wurde?


    Wie schon geschrieben wurde, einen Zeugenaufruf oder ähnliches hätten wir mitbekommen, das einzige was kam, war der Brief: Verfahren eingestellt, kein Täter zu ermitteln. Und auf meine Rückfrage in der Wache sagte man mir dann, der Mann wäre auf dem Video zu klein, um dait zu arbeiten.

    Dass es keine technischen Möglichkeiten gibt, das Video zu vergrößern - immerhin ein Video, auf dem man einen Pimmel recht deutlich erkennt - wollte mir nicht in den Kopf. Aber dafür war es dann wohl auch nicht wichtig genug.

    Meine Tochter hat ja mal einen Exhibitionisten gefilmt, der sich vor ihr und ihrer Freundin (10 und 12) entblößt und sie über mehrere hundert Meter verfolgt und immer wieder belästigt hat.

    Wir hatten damals nicht das Gefühl, dass man das auf der Wache nicht ernstnehmen würde, die Beamten waren sehr feinfühlig und engagiert. Aber das war es dann auch. Obwohl Videoaufnahmen vorlagen, wurde *nichts* weiter getan, kein Zeugenaufruf, keine Täterbeschreibung in die Presse - gar nichts.

    Das ist tatsächlich noch genau so Bagatelle wie früher in unserer Jugend, als es bloß hieß: geht halt weg und haltet Abstand zu "Fummlern".


    Ich warte so sehr darauf, dass es noch mal einer versucht. Es hat sich so viel Wut gegenüber diesen Menschen angestaut, ich möchte so gern noch einmal im Leben einen treffen, der sich das rauszunehmen wagt.

    Aber kaum ist man vorbereitet, ziehen die Halt den Schwanz ein.

    Ich fürchte sowas lässt sich generell nur so lösen, dass man auf der anderen Seite Menschen mit einem möglichst ähnlichen gefühlssetting findet. Auch bei anderen „Krankheitsbildern“ sucht man ja u.U. Lange nach dem richtigen Arzt. Jetzt tuppert mich nicht wegen de Krankheit,wir können das auch gerne auf was anderes übertragen, mir fehlt nur gerade ein Vergleich ....


    Ja, aber genau das wird in der aktuellen Entwicklung unmöglich gemacht.
    Es schließen bundesweit Geburtshäuser und -Kliniken, die Frage vieler ist nicht mehr: Wo fühle ich mich gut, wo möchte ich gebären?, sondern nur noch: Hilfe - welche Klinik kann ich überhaupt noch erreichen?!
    Wie soll man da noch eine Auswahl treffen?

    Mir hat dieses Thema vor den Geburten echt Sorgen bereitet, ich bin bei solche Zugängen (oder beim Blutabnehmen) wahnsinnig empfindlich, mir fällt dann gerne mal für drei Wochen der Arm aus (nicht gerade schön beim Stillen) und schmerzt dann auch dementsprechend lang.

    Ich hatte ja Hausgeburten, aber bei Kind 2 dachten wir, eine Alternative zu benötigen, da er lange in Steißlage lag.

    1. angesehene Klinik: "Wir machen grundsätzlich keinen Zugang, bevor wir einen brauchen - warum sollten wir das tun, wir schneiden auch niemanden auf, solange wir davon ausgehen, dass das Kind vaginal zur Welt kommen kann." Der Arzt fand die Vorstellung, routinemäßig eine Braunüle zu legen, vollkommen absurd.

    2. Klinik: "Also ohne einen Venenzugang kommt hier kein Kind - basta. Das ist ein viel zu großes Risiko, im Ernstfall bekommen wir den so schnell nicht gelegt." Auf meine höfliche Nachfrage, warum das in anderen Kliniken möglich sei, bekam ich keine Antworten, sondern ein Augenrollen.

    Mein Problem war nur: Die Entfernung. Ich gebäre sehr schnell - zur ersten Klinik hätte ich das nie geschafft.

    Das Kind erledigte das Problem zum Glück und drehte sich am ET, ich war SO erleichtert.


    Aber die Frage bleibt bis heute. Warum ist das in manchen Kliniken immer noch unumgänglich und andere kommen gar nicht auf die Idee und denen sterben auch nicht reihenweise die Frauen weg?