Beiträge von Ohnezahn

    Was heißt denn eigentlich "Katastrophe"?

    Wenn ich eine Sirene höre, fühle ich mich doch erstmal gar nicht angesprochen in der Großstadt. Woher soll man denn dann überhaupt wissen, was los ist, so im Ernstfall?

    Zweck ist, dass du, wenn du die Sirene hörst, mal Radio anmachst oder online entsprechende Seiten deiner Gemeinde besuchst, um zu schauen, ob es dich ansprechen soll.

    Mach ich nie. Aber irgendjemand macht es immer, sodass über die sozialen Netzwerke dann doch schnell was reinkommt.


    Hat Anfang des Jahres gut geklappt, da hatten wir hier mal einen Chemieunfall mit potenziell giftigen Gasen.

    Ich arbeite ja seit langem ausschließlich zu Hause, liebe es und würde es anders vermutlich auch schlecht ertragen.

    Ich bin nicht so gut mit Menschen. Tiere sind okay. Steine - Steine sind toll!


    Momentan dreh ich ein bisschen frei. Der Mann hat AUCH Homeoffice. Es ist schlimm. #hammer#yoga#hammer

    Äh, Mädchen - warum stand da nicht Pilotin? Überall hinfliegen ohne lästiges Leute bedienen?
    Ich erinnere mich zwar nicht mehr, aber ich gehe stark davon aus, weil ich keine Ahnung hatte, dass ich als Mädchen mal Pilotin hätte werden können.

    Co-Pilotinnen hat die Lufthansa erst ab 1986 ausgebildet, ab 1988 durften sie dann mitfliegen.

    Erst 2000 wurde dann eine zum ersten weiblichen Lufthansa Kapitänin befördert.


    Frauen im Polizeidienst gab es in Bayern auch erst 1990, zu andern Bundesländern hab ich da grad nichts genaueres gefunden.

    #blink

    Jetzt fühle ich mich wahlweise furchtbar alt oder habe das Gefühl, in einer Steinzeit gelebt zu haben. Oder beides.

    Ich weiß nie so genau, wenn ich mit meinem Kind rede, wie ich die Erzieher und Erzieherinnen der Kita als Gruppe bezeichnen soll. Erzieher und Erzieherinnen ist sehr lang und umständlich. Erzieherinnen würde die Minderheit der männlichen Erzieher unsichtbar machen, sage ich aber trotzdem manchmal. Und manchmal sage ich Erzieher. Erzieher:innen habe ich tatsächlich noch nie gesagt.

    KiTa- oder Ogata-, bzw Betreuungs-Team sage ich.
    Oder Erzieherinnen und Erzieher. Gewohnheitsfrage.

    Heute habe ich von Lehrerinnen und Lehrern gesprochen, da erklärte mein Kind sehr geduldig: "Du kannst auch nur Lehrerinnen sagen, wir haben gar keine Lehrer. Aber Erzieher in der Betreuung. Erzieherinnen auch."

    Ich möchte euch mal etwas zeigen, was meine Mutter ausgegraben hat. Das dürfte ich 1987 geschrieben haben (Westen), es war ein Aufsatz über Traumberufe, zweite Klasse, denke ich.

    Mein Traumberuf ist stjuadess. Man muss zwa leidar fiele sprachen lernen und die leute bedienn aber man kann dafür übaal hinfliegen.


    Äh, Mädchen - warum stand da nicht Pilotin? Überall hinfliegen ohne lästiges Leute bedienen?

    Ich erinnere mich zwar nicht mehr, aber ich gehe stark davon aus, weil ich keine Ahnung hatte, dass ich als Mädchen mal Pilotin hätte werden können.

    Ende der 80er habe ich auch von einem Job bei der Reiterstaffel der Polizei geträumt - aber als Mädchen konnte man doch nicht Polizist werden?

    Ich war sehr erstaunt, als ich erfuhr, dass man sehr wohl als Frau zur Polizei gehen konnte.


    Natürlich wissen Kinder das, wenn sie eine Pilotin oder Polizistin im Umfeld haben. Aber wenn nicht, und man immer nur von dem Pilot und dem Polizisten hört, kommt einem die Idee vermutlich einfach nicht. Dann ist das weibliche Pendant zum Piloten eben die Flugbegleiterin #rolleyes

    Ich mag den Artikel tatsächlich gern, finde ihn angenehm geschrieben - was eine Seltenheit ist bei diesem Thema.

    Trotzdem bin ich anderer Meinung, in nahezu allen Punkten auf dem derzeitigen Stand, auf dem Sprache und Gleichberechtigung (sowie das Wissen darum) nun mal jetzt sind.

    (Bezieht sich ua auf das Beispiel, Kinder einen Rennfahrer oder einen Piloten malen zu lassen. Da kommen immer Männerabbildungen.)

    Das Englische ist da einfach kein Vergleich durch das neutrale the. "The teacher and her students." - Der Lehrer und ihre Studenten?

    Nur Mal anders gedacht, ist die Hormonspirale vielleicht etwas für dich?


    Die wirkt ja wesentlich lokaler und ist dann ja vielleicht besser verträglich.

    Die hilft aber leider nicht gegen die Pickel (und ich nehme an, dann auch nicht gegen den Haarausfall).

    Und wenn man da eher zu Unverträglichkeiten neigt, ist es ein teurer Versuch, für den Fall, dass es vielleicht nicht funktioniert.


    Ich bin sehr zufrieden damit, aber in Runas Fall würde ich das wohl nicht riskieren.

    Ich habe die Pille als (untergewichtiger) Teeny tatsächlich nur halb dosiert genommen - auf Rat meines Arztes. Allerdings hat der klargemacht, dass es so keine Verhütung darstellt. Brauchte ich zu der Zeit aber auch nicht, ich habe sie nur wegen der Pickel genommen.

    Also ja, das geht wohl. Ich hatte aber auch noch mal weniger Gewicht, war so zwischen 40 und 45 Kilo.

    Ich bin immer noch überzeugt von "Widersprich täglich einem rechten Troll".

    Aber ich bin fast in Gänze dazu übergegangen, das darauf zu reduzieren:

    Falls du wissen möchtest, wer dich für das Ablassen von Rassistischem Dreck gemeldet hast - ich war das.

    Naja sie haben sie wohl durchbrechen können, weil nicht die übliche Zahl an Polizisten da war, um sie daran zu hindern. Was schon merkwürdig ist.

    Nein, das war nicht merkwürdig.

    Es gab Flaschenwürfe auf Polizisten, woraufhin ein Großteil der Polizisten sich um die Festnahmen dieser Leute (und der, die sie aufhetzten) gekümmert haben. Im Zweifel sichert man da seine Kollegschaft ab, damit möglichst niemandem etwas passiert.

    Den Reichstag "nahezu unbewacht" zu lassen, war dabei das geringere Übel. Der ist mit sicheren Schlössern und Panzerglas geschützt, besitzt seinen eigenen Sicherheitsdienst und kann auf sich selbst aufpassen. Und selbst wenn nicht, wäre er halt wieder geräumt worden - da ist ja nun kein "Werde Kaiser von Deutschland - JETZT"-Button drin, den man drücken kann.

    Das ist eine Anti-Stotter-Taktik und von dem Stottern schreibt er in irgendeinem seiner älteren Bücher. Aber frag mich nicht, in welchem. #gruebel

    Da ich das Problem auch hatte (habe), ging mir das gleich ans Herzchen ^^

    Ich finde ihn auch klasse.

    Er ist unverschämterweise auch noch total freundlich, durfte mal mit ihm essen. (Okay, und 30 anderen, aber die ... die waren langweilig. #freu)

    Ich habe meine schönsten (weil soo weich und angenehm) von diekleinemaskenfabrik.de

    Tipp: Baumwollmischgewebe mit Polyesteranteil testen.


    Nasendraht muss man aber selbst nachrüsten - finde ich aber ohnehin besser als fest vernäht, weil man ihn dann zum Waschen rausnehmen kann. Andere rosten irgendwann mal gern.

    Ja, das dahinterstehende Problem ist ja, dass ein Großteil der weißen Lesenden, grundsätzlich erstmal annimmt eine Figur sei weiß, wenn nicht ganz explizit gesagt wird, dass sie es nicht ist. Und weil das so komisch ist, das so anlasslos zu sagen, wird es nur bei denen explizit erwähnt, bei denen es in der Geschichte gute Gründe geht. (Weil sich das Buch um Migration dreht, oder um Rassismus.) Dabei wäre es eigentlich so wichtig, dass auch in anderen Büchern nicht-weiße Charaktere mit einer gewissen Selbstverständlichkeit vorkommen. Also ohne, dass es ein Thema der Geschichte ist, nur weil halt recht wahrscheinlich ist, dass bei einer Geschichte, die in Deutschland spielt, auch ein Kommissar vorkommt, dessen Großeltern aus der Türkei eingewandert sind und eine Gynäkologin mit einem schwarzen Vater.

    Genau.

    Vielleicht kommen wir irgendwann zu dem Punkt, an dem es reicht, einen diversen Cast aufzustellen und die Leser:innen sehen von sich aus verschiedene Hautfarben und Körperformen.

    Aber bis das der Fall ist, muss man ihnen das halt zeigen. Schwierige Sache, wenn man da sprachlich eingeschränkt wird, das wird hölzern.