Beiträge von Ohnezahn

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    Autos #hammer


    Als wir vor wenigen Jahren eins kaufen wollten, habe ich einem Verkäufer angedroht, den Laden zu verlassen und die Karre stehen zu lassen, die ich gern haben wollte, einfach nur, weil er es nicht lassen konnte, die ganze Zeit und immer wieder mit meinem Mann zu sprechen. Der sollte sich nur die Farbe aussuchen - das Auto war meine Wahl, das Geld war meines und von Autos verstehe ich auch mehr #warte

    (Okay, es war ein Fehlkauf. Hätte der Mann es nur gekauft!)


    Und als ich mein aktuelles Auto neu hatte, kam der Nachbar zu mir und fragte: Na, haben Sie Geburtstag gehabt?

    Ich so: #weissnicht

    "Na, weil Sie ein neues Auto haben. Hat Ihr Mann Ihnen den geschenkt?"

    Ich konnte kaum aufhören zu lachen und musste ihn dann erst mal darüber aufklären, dass wir uns nicht in den Einkommensbereichen bewegen, in denen man sich Autos schenken kann. (Auch wenn es nur eine kleine Nuckelpinne ist.)

    Da guckte er mich dann nur an. "Aber den haben Sie sich doch nicht selbst gekauft?"

    Ähm. Was? "Warum nicht?"

    Da hat er dann nur noch gelacht.

    Ich möchte dich auch ermutigen, zu melden, was du weißt.

    Habe ich auch schon mal gemacht, auch mit dem Disclaimer, dass ich alles nur über Dritte erfahren habe. Am Telefon war schon wahrnehmbar, dass sie das ernst nahmen, es wurde sich auch auffallend oft für den Hinweis bedankt. Anhand der Rückfragen konnte ich erahnen, das die Familie wohl schon vorher auf dem Radar war.

    Ein paar wenige Tage später (und danach häufiger) sah ich in der Familie dann die Familienhebamme unserer Stadt ein- und ausgehen. Da kam also offenbar wirklich Unterstützung zustande.

    Das Problem ist oft, dass diese Sprüche meist in eine Richtung gehen, die man nicht klar unter Beleidigung einsortieren kann, sondern eher unter "dramatischer Empathielosigket". Da kommt oft nicht "Die XY sind alle blabla!", sondern eher sowas wie: "Die sollten bleiben, wo sie herkommen und ihr Land wieder aufbauen!"

    Das ist nicht weniger dumm und verletzt sogar noch mehr, aber die Beleidigung darin kommt nur um die Ecke daher, das macht es schwieriger, mit klarer Kante darauf einzugehen.

    Für die Betroffenen selbst ist das oft gar nicht möglich. Hinter der Flucht einer Familie steht ja oft jahrelange Angst vor politischer Verfolgung - in manchen Fällen seit Generationen. Das kann man nicht in einem derart ungeschützten Rahmen, wo dir jemand gegenüber steht, der klar sagt "Du bist hier nicht gewollt".

    Ich will keineswegs sagen, dass ein schlechteres Vertragen Anstellerei ist.

    Menschen vertragen unterschiedliche Dinge unterschiedlich gut. (Ich werde reisekrank beim Bahnfahren. Da hilft auch kein "Man muss nur Wollen".)

    Aber ich denke trotzdem nicht, dass es dafür grundsätzliche Regularien braucht - oder dass diese helfen würden.

    Man muss einfach schauen, wie man individuell am besten zurechtkommt - und das sollte der AG unterstützen.

    Ich glaube, das ist ein sehr theoretisches Konstrukt.

    Selbst die Erstklässler bei uns, die FFP2 tragen, ziehen die nur kurz zum Essen und trinken runter und tragen die sonst durchgängig von 8 - 16 Uhr.

    Tragen bei Euch echt Erstklässler FFP2? Hier in Bayern sind die nur für Schüler ab 15 Jahren vorsichtig angeraten - aber rein freiwillig.

    Sie müssen nicht; eine OP-Maske geht auch. Die bekommt mein Kind aber allein nicht so ans Gesicht gebastelt, dass sie wirklich effektiv schützt.

    Daher tragen doch recht viele Kinder bei uns FFP2.


    Seit wir einen doch recht heftiger Fall an der Schule hatten (viele Eltern über symptomlose Kinder angesteckt und ein Erstklässler stark und langwierig erkrankt) wird das bei uns sehr ernst genommen.

    Also kann die Lunge - auch bei Kindern - nicht geschädigt werden durch dauerhaftes FFP2 tragen?


    Ich bin mir sehr sicher, dass man merken würde, wenn man zu wenig Sauerstoff aufnimmt - und dann eine Pause machen kann. Tests zeigen ja: Die Sauerstoffsättigung leidet nicht unter FFP-Masken.

    Und die Lunge leidet nicht - warum sollte sie? Es wird bloß der Atemwiderstand leicht erhöht - sonst passiert nichts.

    Zwar kann das Atmen etwas anstrengender werden, aber wie jede neue Anstrengung: Man gewöhnt sich daran.

    Wenn man plötzlich ein Stockwerk höher zieht, sind die zusätzlichen Stufen zu Anfang auch anstrengender. Nach ein paar Tagen merkt man kaum noch einen Unterschied. So ging es mir mit den Masken auch.


    Mein Kind findet nicht mal, dass es damit schwerer atmet und bevorzugt FFP2-Masken. Die sind nämlich etwas weicher und kratzen weniger am Rand als die OP-Masken. Es kann jederzeit zu einer OP-Maske wechseln, bleibt aber konsequent bei den FFP, auch beim Sport.

    Ich dachte mir nun: Na ja, kann ja nicht schaden mit ein paar Extra-Vitaminen. Er isst gerade im Winter schon SEHR eingeschränkt.

    Alle zwei Wochen mal einen kleinen Apfel. Mehr Obst: Fehlanzeige. (Im Sommer isst er Beeren und Melone - aber nur frisch und pur, TK ist keine Option.)

    An Gemüse geht Avokado, Paprika und Möhren. Aber a) nur wenig und b) nur roh. Erbsen isst er auch. Manchmal Rahmspinat. (Wenn der Mond günstig steht.)

    Aber das war es dann auch.

    Ansonsten nur Brot, Toast, Brötchen, Nudeln, Reis, bisschen Wurst, bisschen Käse, Fischstäbchen und Lachs (roh oder geräuchert). Manchmal einen Vanillejogurt.


    An sowas wie Sanostol habe ich ja wunderbare Kindheitserinnerungen - aber das würde er im Leben nicht zu sich nehmen.

    Also hab ich so Fruchtgummis gekauft in denen sogar ein ganz gute Menge an Vitaminzeugs drin ist. Sauteures Zeug #rolleyes


    "Es riecht schon nicht gut, Mama. Wenn es so riecht, dann weiß ich, dass ich es nicht essen kann."


    KIND. Es ist fuckin WEINGUMMI!

    Na ja. Ich mag's #warte

    Bin jetzt gut mit Vitaminen versorgt.

    Sagt mal, was haltet ihr bei euren Pickys eigentlich von Vitaminsupplementen?

    Ich halte es bei meinem nicht für zwingend nötig, weil nichts darauf hinweist, dass etwas Wichtiges fehlt. Er ist eher groß und eher unterdurchschnittlich oft krank.

    Aber schaden kann ein geeignetes Produkt ja eigentlich nicht und es würde mir vermutlich dabei helfen, nicht ständig im Kopf durchzugehen, welche Vitamine nun wieder langfristig fehlen, weil er so eingeschränkt isst.

    Gebt ihr euren Kinder etwas?

    Ich verstehe das dass das sehr cool sein kann so Geld zu scheffeln wie Heidi Klum und so... aber dann muss ich bitte auch mit den Konsequenzen leben

    Tut mir leid, aber nein.

    Es wird häufig behauptet, wer in die Öffentlichkeit geht, muss halt mit Hatespeech leben. Aber das sollte vollkommen falsch sein.

    Wer auf die Straße geht, muss auch nicht mit der Konsequenz leben, angepöbelt, bespuckt oder angegriffen zu werden. Da sollte einfach grundsätzlich anders mit umgegangen werden; es sollte einfach grundsätzlich verboten sein und bestraft werden, Leute derart zu behandeln.

    Da bleiben immer noch genug harte Kommentare - Kritik eben - mit der man umgehen muss. (Ja, auch mit der dummen Kritik, dass man ja zugenommen oder unmoderne Kleinung getragen hat.)

    Aber man macht sich mit öffentlichen Auftritten nicht zu Freiwild, auf dem grenzen- und hemmungslos herumgetrampelt werden darf. Hier müsste einfach viel mehr eingegriffen werden, damit den Leuten, die das tun, bewusst wird, dass sie da Grenzen überschreiten.

    Ich finde, hier liegt das Problem weniger in der Tatsache begründet, dass die junge Frau bei GNTM mitgemacht hat - das macht sie ja nicht zu Freiwild. Und es hat da durchaus Frauen gegeben, die das Konzept genutzt, kritisiert und verlassen haben - aber voll bei sich geblieben sind.

    Ich denke da an Mareike aus dem letzten (?) Jahr. Die hat eine Weile mitgemacht, dann scharf kritisiert, wie mit ihr umgegangen wurde und sie ist gegangen. Hat ihr durchaus Nutzen gebracht. (Auch wenn sie nicht mega bekannt ist - aber will man das sein?)


    Was ich im Fall von Kasia Lenhardt schwierig finde, ist, dass sie die Vorwürfe ihrem Ex gegenüber bewusst in die Öffentlichkeit gebracht hat. Und soweit ich weiß, ausschließlich. Es gab also keine Anzeige oder sowas, sondern "nur" öffentliche Vorwürfe.

    Was ich in die Öffentlichkeit bringe, zieht immer Reaktionen nach sich. Selten sind diese fair und gerade in einer Frage, wo Aussage gegen Aussagen steht, werden sich beide "Lager" nicht zimperlich verhalten.

    Das bedeutet natürlich nicht, dass die Vorwürfe deshalb mehr oder weniger wahr sind. Aber es bedeutet, dass sie diese Taten offenbar nutzen wollte, um eigene Ziele zu erreichen. Was NULL verwerflich ist wenn es wahr ist. Aber es MUSS ihr bewusst gewesen sein, dass dem unweigerlich auch Hatespeech folgt. (Und nicht nur ihr - ihrem Ex ja ebenso.) Nein, das macht es nicht besser oder entschuldigt die Taten derer, die sie bedroht und fertiggemacht haben. Aber diese junge Frau lebte seit neun Jahren sehr öffentlich und kannte das Geschäft. Sie musste gewusst haben, dass dieses öffentliche (!) Zündeln zu einem Brand wird.


    Es ist wirklich tragisch.
    Ich vermute, der Shitstorm war längst nicht die Ursache für ihren Suizid, sondern letztlich nur der letzte Tropfen. An den öffentlichen Anschuldigungen im nicht stabilen Zustand erkennt man ja letztlich schon, dass sie sehr einsam und/ oder sehr verzweifelt gewesen sein muss.

    Hier stehen an den Spielplätzen extra Schilder, dass die Kinder keinen Abstand halten müssen. Sie müssen aber ab Grundschulalter Maske tragen.

    Wir haben das "Glück" (wie man es nimmt), dass die näheren Spielplätze eher leer sind. Da trifft man im Winter nur selten mal andere Kinder und die sind dann meist sehr viel kleiner oder deutlich älter, wodurch meist eine gewisse Distanz bleibt.

    Wenn nicht, mache ich mich aber nicht bekloppt, wenn das Kind doch mal einen Kontakt hat. Einen darf man ja.

    Mir fallen nur Passig & Lobo ein - "Dinge geregelt kriegen".

    Aber ich weiß nicht, ob das aus Kolleg:innen-Sicht so ideal ist. Die Quintessenz habe ich grob als "Nimm die Steuer ernst, mit dem Rest kann man chaotisch leben" in Erinnerung. Aber vielleicht habe ich da zu selektiv gelesen.


    Ich lese mal mit. Gleiches Problem. #yoga



    edit: Doch, ich empfehle das trotzdem. Es ist schon sehr motivierend, zu lesen, dass man nicht allein damit ist und damit nun nicht zwingend scheitern und erfolglos vor sich hin leben muss.

    Viele der Kinder in meiner Schule haben einen Integrationsstatus auf Sozial-Emotional und leben mit vielen Geschwistern oft auf engem Raum.


    ....


    happy spider Grundsätzlich werden die Kinder erstmal nicht als problematisch wahrgenommen. Allersings sind die meisten Kinder sehr körperlich. Schlagen schnell zu usw. Das mit dem Stress kann so stimmen. Wir haben halt auch immer wieder Kinderschutzmeldungen.

    Aber dann ist es doch einfach klar, oder?
    Jeder kennt das von sich selbst. Keine von uns, die in sich ruht, sich zufrieden und sicher fühlt, neigt zu Agressivitäten.

    Aber unter Stress, unter permanentem psychischen Druck (und das ist ja die direkte Folge vom fett markierten) kennen wir doch alle das Gefühl, die Teller auf den Boden scheppern oder die nächste Tür eintreten zu wollen.

    Ich denke nicht, dass das etwas mit dem Bildungsstand zu tun hat, vermute, meist nicht mal mit dem Elternhaus.

    Meine Mädchen spielen alles kurz und klein. Alles, was du beschreibst - und deutlich mehr. Wenn der Filzstift nicht mehr volle Farbintensität gibt - drückt man eben fester. Das Buch wird halt verknickt und bemalt - kann man doch weiterhin lesen? Und mit allem anderen wird so wild und raubeinig gespielt, dass es eben kaputt geht #weissnicht

    Hm, ja, schade. Mist. Aber beim nächsten Spiel ist das wieder vergessen.

    Meine Jungs sind viel vorsichtiger, da geht nie etwas kaputt, und falls doch alle Jubeljahre mal etwas beschädigt wird, ist das gleich: #crying


    In der Gruppe würde ich einfach auf Dynamik tippen. Da sind Kinder wie eine Elefantenherde. Wenn einer übern Zaun trammelt, rennen alle mit.