Beiträge von Ohnezahn

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    Meine Kinder sind hier geboren und sind Deutsche. Sowas mussten sie sich achon in der GS anhören von Kindern die definitiv mehr Migrationsgeschichte haben als sie. Wo keiner aus D kommt sondern nachweislich aus anderen Staaten- auch der EU.

    Die Lehrkräfte haben weggeschaut, zu großen Teilen.

    Im Unterricht? Vor den Lehrkräften?


    Ehrlich... die AfD und Merz sind da gar nicht das Problem!

    Ich erinnere mich an einen Fall aus unserer Stadt, der vor wenigen Jahren durch die Presse ging: Aber nur, weil der Vater des betroffenen Kindes Musiker und sehr gut vernetzt ist!

    Realschule, 8. Klasse, es wird über Kolonialgeschichte gesprochen. Die Lehrerin erwähnt immer wieder das N-Wort.
    Schwarzer Schüler bittet sie darum, das zu unterlassen, sie besteht darauf, das Wort auszusprechen, das sei ihr Recht, es sei ein normales Wort gewesen und hätte ja nichts mit ihm zu tun, sondern mit den N.... von damals.
    Schüler sagt, dass das rassistisch ist und teilt die Geschichte später auf Instagram.
    Schüler soll mit Klassenkonferenz bestraft werden, weil er seine Lehrerin eine Rassistin genannt hat.

    Es endete nach sehr viel medialem Druck - und einer Anzeige gegen den Vater des Jungen - mit einer Nopology seitens der Schule, dem Schüler erließ man "großzügig" seine Strafe.


    Mich wundert wenig. Sehr wenig.

    Nun kann ich übrigens rückmelden: Ulm um 4.00 Uhr morgens war eine sehr gute Sache - das Backwerk gegenüber vom Bahnhof hat dann nämlich schon auf und wir mussten nicht eine Stunde lang auf dem Bahnhof stehen, sondern konnten gemütlich frühstücken.
    (Backwerk ist einfach der einzige Laden, wo man vegane Backwaren bekommt!)

    Grundsäztlich war es zu allen Nachtzeiten überall, wo wir waren, recht belebt und das nächtliche Bahnfahren hat uns sehr gut gefallen. (Auch wenn ich leider nicht schlafen konnte - aber Bobby sehr gut.)

    So, nun hat die Beurlaubung vom Bobbykind blöd lange gedauert. Was für ein Theater! Bei uns besteht der Schulleiter darauf, alle Beurlaubungen selbst zu genehmigen - selbst für einen Tag - hat aber gar keine Zeit für den Schmuh!,

    Darum konnte ich erst heute buchen. Verbindung, die ich ursprünglich wollte, ist nicht mehr auffindbar, wir testen für euch also:
    23:00 Uhr Düsseldorf - da wohne ich fast, easy.
    23.:30 - 24:00 Uhr Köln - da wohne ich auch fast, auch gut (Warum fährt die sch... S-Bahn schon wieder nicht nach Köln?!)
    02.00 - 2.45: FF Flughafen
    5:30: Ulm

    Wann noch mal wollten wir schlafen und WER hat sich das so ausgedacht und für eine gute Idee befunden? Ich bin jetzt schon müde #haare
    Und warum hat das alles letzte Woche wieder nur die Hälfte gekostet #angst

    Was ist am Frankfurter hbf nachts so schlimm?

    Köln und Dortmund hab ich da negativer in Erinnerung.

    Wirklich? Gerade Köln finde ich irgendwie total nett, weil da immer jemand ist.
    Und Dortmund mag ich auch. In Frankfurt ist nur die Gegend um den Bahnhof nicht angenehm, aber ehrlich gesagt ist mir da auch noch nie einer zu nah getreten. Es ist halt viel Elend. (Und günstige Hotels.)

    Den versuch, mich zu überfallen, hat dagegen mal ein Wicht bei uns an der biederen Kleinstadt - S-Bahn Station versucht - als ich gerade nach 3 Wochen Berlin Kreuzberg (direkt am Kotti) nach Hause kam. Das war so skurril, dass ich ihn so derbe ausgelacht habe, dass er die Flucht ergriffen hat 8o

    Ich brauche mal euren Rat.
    Ich möchte Ende nächster Woche mit Bobby von NRW nach Österreich fahren - für eine Halloweenparty, ja #nägel. Da wir Freitagnachmittag da sein wollen, der Bobby aber Donnerstag noch bis nachmittags Schule hat und ich bis dann den Hund betreuen muss, überlege ich gerade, ob es eine Option wäre, über Nacht zu fahren. Das ist auch günstig, und der ICE ist immer sehr leer, sodass man schlafen kann.
    Wir würden zwischen 23 Uhr und Mitternacht in Köln umsteigen. Darin sehe ich kein Problem, um die Zeit sind zwar durchaus üble Gestalten auf der Straße, aber immer auch genug normale Leute. Um die Zeit fahren wir da häufiger durch - meist auf der Rückreise, da bin ich sorglos.
    Allerdings müssen wir gegen 4 Uhr morgens in Ulm umsteigen, und da weiß ich nun nicht, wie es sich um diese Zeit auf einem eher kleineren Bahnhof verhält. Ist man da komplett allein um die Zeit oder herrscht schon ein gewisser Betrieb, sodass man im Notfall Hilfe bekäme?
    Alternativ gibt es noch eine Route, wo wir gegen 2.00 Frankfurt Flughafen umsteigen müssen. Eher besser?

    Wie sind eure Erfahrungen?

    gehört das ja auch in der Unterricht.

    Womit wir beim Thema des gerade diskutierten Podcasts sind. Zur Zeit können Schulen das gar nicht leisten. Eltern übrigens auch nicht. Also bleiben die Kinder auf der Strecke.

    na ja, in den 90ern konnten sie es auch ohne Handys und Internet schon nicht leisten, etwas gegen Mobbing zu unternehmen.
    Ganz ehrlich. Die Frage: "Wie gehen wir miteinander, mit anderen Menschen, mit Mitschüler:innen um" gehört halt auch in die Schulen. Das ist doch immer das große Argument für die Schulpflicht und sämtliche Schulen schreiben das als Lernziele auf ihre Fahnen.
    Dann aber kann es nicht geleistet werden? Warum denn nicht?
    Es ist doch IMMER ein grundsätzliches Thema, wenn Kinder sich untereinander schlecht behandeln - ob das nun auf dem Schulhof oder im Klassenchat ist, ist dabei doch unerheblich und wird Hand in Hand gehen. Wenn ein Kind rassistischen/ sexistischen oder beleidigenden Kram verbreitet, ist das Medium ja nicht das Problem - ganz im Gegenteil. Brüllt es das übern Schulhof oder murmelt es das einem anderen Kind zu, streitet es das nachher ab. Teilt es das im Klassenchat bleibt ein Beweis.
    Man kann halt schlechter weggucken oder dem Opfer sagen, dass es das bestimmt falschverstanden hat.

    Wenn sowas passiert, besteht ein Grundsatzproblem. Das geht nicht weg, wenn man ein Medium nicht erlaubt - man sieht es allenfalls dann weniger.

    Dass diese Gruppen schulisch relevant sind, glaube ich auch nicht.
    Aber sie sind ein Kommunikationsmittel, das die Kinder durch ihr Leben begleiten wird, und auch die Erfahrung "tausend pseudowitzige Videos in eine Gruppe zu knallen ist echt nervtötend", ist vielleicht ganz sinnvoll, um nicht wie Oma mit Fillipchen zu enden.
    Wie sich so eine Gruppe entwickelt, sieht man ja erst später.
    Meine Kinder hatten zwischen echt coolen Klassenchats bis zu Vollkatastrophen, die sie dann freiwillig verlassen haben, alles mögliche. Meist begann es als Vollkatastrophe und entwickelte sich dann nach einer Ansprache der Lehrkräfte doch ganz manierlich.
    (Und ja, ich finde, das gehört auch in die Schule. Wenn eine Gruppe Schüler:innen andere am Nachmitag mobbt oder nach der Schule rassistische Parolen brüllt, gehört das ja auch in der Unterricht. Das Medium (persönlicher Kontakt, Hinterlassenschaften an der Schulklo-Wand oder eben Internet-Chat) tut dabei ja nichts zur Sache.)

    Vergesse nie Klassenlehrer Herrn W., der sich kurzerhand selbst in den Klassenchat einladen ließ. Brav waren die #super

    Antwortmöglichkeit:
    "wozu, damit meine Oma mich mit nervigen Katzenfotos zuspamt?" - ja, manche Omas tun das. und wenn sie erst das Wunder der animierten Gifs entdecken #flehan


    #hammer
    Zitat K2. "Muss Oma erfahren, dass ich eine neue Nummer habe, oder kann sie ihre Fillipchen weiter an die alte schicken?"

    Meine Schwiegermutter chattete mal drei Monate lang mit so einem WA-"Hallo mama, ich habe eine neue Nummer"- Betrüger.
    Er: "Mama, ich brauche das Geld wirklich!"
    Sie: #sonne#blume#herzen#love#herz

    Meiner Erfahrung nach wird es ohne WhatsApp-Klassenchat für die Kinder sehr oft unnötig schwierig, weil sie damit - je nachdem, wie viele Kinder den Chat grundsätzlich nutzen - komplett außen vor sind.
    Ein sozial geschicktes und gut eingebundenes Kind kann das sicher ausgleichen, aber für Kinder, die sich eh ein wenig schwer tun, dazuzugehören, kann es richtig ausgrenzend werden, diese "gemeinsame Zeit" nicht zu teilen. Es ist ja nicht nur das Chatten, sondern Chatinhalte sind auch in den Pausen Gesprächsthema. Wenn nun ein Kind, das in der Klasse eh nicht so fest verfreundet ist, als einziges nicht mitreden kann und die spontanen Treffen und Abmachungen nie mitbekommt, kann das ziemlich blöd werden.

    Wir haben unserem 5-Klässler daher jetzt WhatsApp erlaubt. Aber. Seine App läuft parallel auf einem unserer Geräte, sodass wir die Möglichkeit der Kontrolle haben, was da so los ist. Das war Bedingung, und er findet das auch sinnvoll.

    Übrigens bekam unsere K3 mal verdächtige Nachrichten einer Person, die sich als 13-jähriges Mädchen ausgab, aber ein erwachsener Mann war. Das lief über Signal, an die Nummer kam der Mann über ein anderes Mädchen, das mit unserer Tochter zusammen in einer Sport-Signal-Gruppe war, in der es vor allem um darum ging, wer mit wem zum Training/ Auftritt fährt usw (Gardetanz).
    Der wurde damals auch vorläufig gefasst, konnte sich leider rausreden.
    Unser Fazit war: es ist ziemlich egal, wo die Kinder chatten (und früher oder später tun sie es), sie müssen geschult werden, mit Anleitung üben* und eine Person zum Ansprechen haben, wenn etwas komisch wird.
    Und eine gewisse Kontrolle ist bei Kindern und jüngeren Teenys unerlässlich. Unsere Tochter hätte NIE herausgelesen, dass "Lina", ("Aber Johanna vom Tanzen kennt die schon ganz lange!") nicht schreibt, wie eine 13jährige. Kein Kind hätte das herausgelesen, und die Person war sehr subtil.

    *) Und das ist für mich ein Pro für ein Nutzen der App mit 10 oder 12 - denn da lassen sie das zu.
    Mit 14 oder 15 husten die dir was.

    Ich verstehe dich nicht - du empfindest es als positiv wenn eine Firma einen shitstorm einplant und somit das eigentliche positive Image durch kapitalistische Motive eigentlich herabsetzt?

    Ein Unternehmen hat ja immer kapitalistische Motive.
    Ich finde es auch positiv, sich durch die Kampagne so zu positionieren, trotz allem bleibt es eine vermutlich mit Bedacht gewählte Werbung und kein Zufall.

    Ich kann jetzt mal aus meiner fachlichen Perspektive sagen, dass die aller aller wenigsten Marken im Konsumgüter-Bereich so ein Risiko eingehen und absichtlich auf so einen Effekt setzen würden.

    Aber du glaubst doch nicht wirklich, dass man aktuell auf ein Design mit PoC-Figuren setzt, und davon ausgeht, dass der rechte Netz-Mob das nicht wahrnimmt und ignoriert?
    Das wäre naiv, und so naiv ist in der Werbung doch niemand.

    Auch Penny und Edeka haben ja schon bewusst und weitaus deutlicher auf "gegen rechts" gesetzt - und durch die große Resonanz, die sich vor allem durch den Shitstorm der rechten entwickelt hat, gewonnen. Das ist ja nicht mal mehr neu.

    What? Milram hat eurer Ansicht nach nen Shitstorm von rechts einkalkuliert? Mag das vielleicht jemand kurz erläutern?

    Das größte Ziel von Werbung ist immer Aufmerksamkeit, Gesprächsstoff zu bieten und Emotionan anzuspielen. Ob positiv oder negativ ist erst mal gar nicht so wichtig, hauptsache die Leute reagieren emotional darauf. Und teilen die Bilder mit dem Markennamen drauf, schaffen Sichtbarkeit.
    Ein Shitstorm, der Gruppen gegeneinander ausspielt, ist das beste, was man mit Werbung erreichen kann, denn du bekommst so UNGLAUBLICH viele Leute dazu, dein Produkt zu zeigen und in den sozialen Medien zu teilen.
    Der Grund für die Emotionen ist schnell vergessen - der Markenname bleibt aber im Gedächtnis. Und Leute kaufen, was sie oft sehen/ hören.

    Beispiel: Die Seitenbacher-Werbung ist IRRE erfolgreich, obwohl ständig Leute behaupten, sie würden das Müsli wegen der Werbung NICHT kaufen.

    Warum machen die Nazis eigentlich so massiv Werbung für Milram? #gruebel

    Die Firma reibt sich jetzt begeistert die Hände. Was uns ein wenig beruhigen solte, weil es bedeutet, dass eine große Firma davon überzeugt ist, dass es zu wenig Nazis gibt, um geschäftsschädigend zu sein, aber sehr viel mehr, die für Vielfalt sind und jetzt erst recht den Käse kaufen. ^^

    Werbung funktioniert eben auch so.

    Ich kenne Menschen, die sich damit auskennen und die vermuten, dass es bewusst so eingeplant war. Natürlich ohne zu wissen wie gut es funktioniert.

    Ich glaube, die wussten genau, wie gut das funktionieren würde.
    Ist ja auch nicht das erste Mal, dass eine Firma bewusst Werbung mit erchter Empörung macht, zB die Regenbogen-Zipfelmännchen, die Penny vor ein paar Jahren vom Billo-Discounter zum Trend-Insta-Schuppen gemacht haben.

    Mir wollten das wirklich viele Leute beibringen, aber es geht einfach nicht - egal in welcher Haltung.

    Ich kann da nix vertrauen, denn Wasser trägt mich halt einfach nicht #weissnicht Darauf kann ich aber vertrauen 😆

    sobald die Frage nach dem Haushaltsnetto ohne "möchte ich nicht sagen" kommt, bin ich persönlich bei Umfragen jeglicher Art raus.

    Ich habe die Umfrage eben gemacht. Gebe ich dort keine Zahl an, dann kann ich anschließend anklicken, dass ich auf der Seite keine weiteren Angaben machen möchte. Sonst hätte auch ich es abgebrochen.

    Aber wenn die Arbeit einen Zusammenhang zwischen der Problematik und der wirtschaftlichen Situation der Familie untersuchen möchte - und das w´ist ein sinnvolles Thema - , bringt es ja nichts, den Punkt wegzulassen.

    Ich habe mit meiner Tochter gesprochen und ihr erklärt, warum ich dieses Buch problematisch finde und nicht möchte, dass sie es mit 12 schon liest. Sie fand es zwar doof, konnt mich aber durchaus auch verstehen. Vorhin war ich in der Buchhandlung und habe auch noch mit der Verkäuferin gesprochen und sie meinte auch, dass sie es nicht für eine 12jährige empfehlen würde und sie da eigentlich drauf achten würden beim verkaufen, aber dass es halt bei den Mädels oft schwierig ist, ihnen ihr Alter anzusehen. Kann ich schon verstehen. Ich werde das Buch zurückgeben und habe stattdessen dort ein anderes Buch bestellt, von dem ich weiß, dass sie es gerne haben möchte. Wenn "Say my Name"hier im Haus bleibt ist die Versuchung zu groß.

    Das klingt sehr schön.

    Was das "Verbieten" betrifft: Kinder sind unterschiedlich.
    Meinen hätte ich mit 12 tatsächlich noch alles verbieten können - mit Erklärung natürlich. Und manchmal wollten sie auch ein konkretes Verbot, weil "meine Mutter hat es mir verboten" vor der Peergroup noch mal anders zieht, als "Ich weiß nicht recht, ob ich das schon will ... eher nicht".
    Später wird das deutlich schwieriger.

    Aber wenn man offen darüber reden kann und dann eine Alternative findet, ist das doch deutlich besser, als ein Verbot.

    Ich habe es bei Signierstunden übrigens nicht selten, dass ich sehr jungen Kindern sage: Ich bin nicht in der Position, dir das Buch verbieten zu dürfen, aber ich unterschreibe es dir nicht, weil ich dich ehrlich gesagt für zu jung für dieses Buch halte.
    Und ich schreibe nicht mal in die Richtung von Dark Romance.
    Buchhändler:innen hassen mich dann, aber ehrlich: Ich möchte keine gute Miene machen, wenn 11 oder 12 jährige lesen, wie abgewxchst der Protagonist nach außen hin Leuten in den Schädel schießt. #stumm