Beiträge von Denise Both

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    Liebe Kasig1,

    leider habe ich erst heute die Benachrichtigung über Ihre Anfrage im Spam-Ordner gefunden und hoffe, dass Sie inzwischen bereits Hilfe bei Ihrem (Kinder)Arzt bekommen haben.

    Soor kann eine sehr unangenehme und hartnäckige Sache sein. Wenn es sich tatsächlich um eine Soorinfektion an der Brust handelt, wird allgemein empfohlen auch das (symptomfreie) Kind mit zu behandeln, um einen Ping-Pong-Effekt zu verhindern. Welche Medikamente eingesetzt werden, sollte mit dem/den behandelnden Ärzten/Ärztinnen besprochen werden. Die handelsüblichen Mundgele sind aufgrund der Trägersubstanz nicht für die Behandlung der Brustwarzen geeignet.

    Alles, das ein Baby normalerweise in den Mund nimmt (Schnuller, Flaschensauger, Beißring, Spielzeug usw.) muss ausgekocht, bzw. mit Seifenwasser gewaschen werden. Nach dem Stillen sollte die Brust – bevor die verordnete Salbe aufgetragen wird – mit klarem Wasser abgespült werden, teilweise wird auch die Verwendung einer milden Seife empfohlen. Bitte NICHT die Milch-Speichel-Reste an der Brust eintrocknen lassen.

    Stillen ist meist trotz Soorinfektion möglich. Häufig bessern sich die Symptome nach Beginn der Behandlung innerhalb weniger Tage. Doch es kommt vor, dass die Beschwerden für einen oder zwei Tage schlimmer erscheinen, bevor es zur Besserung kommt.

    Ausführliche Informationen finden Sie unter https://shop-lalecheliga.de/images/kostenf…Brustwarzen.pdf

    Ganz generell ist es jedoch sinnvoll, nicht in Eigenregie mit Antipilzmitteln zu behandeln, sondern die Brust anschauen zu lassen, um andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen.

    Liebe Grüße

    Denise Both

    Liebe Draussenkind,

    ich hoffe, Du konntest inzwischen eine stillverträgliche Alternative für die Bluthochdruckmedikamente erhalten und dann den Draußenzwerg einfach anlegen kannst. Dann kannst Du den Fokus erst mal auf das Kuscheln und an die Brust gewöhnen legen und dann weitersehen.

    Liebe Grüße

    Denise

    Liebe Fritzi Melone,

    eine wiederkehrende Brustentzündung kann auch schlicht eine niemals ausgeheilte Brustentzündung sein. Wenn Du zudem auch Symptome wie Gliederschmerzen und Fieber hast, die nicht innerhalb von spätestens 24 Stunden verschwinden, ist eine ärztliche Abklärung unbedingt angeraten.

    Da Du also schon eine ganze Weile mit dem Problem zu tun hast, fürchte ich, dass es sich alleine durch die Einnahme von Probiotika nicht wird lösen lassen. Prinzipiell könnte auch eine mikrobiologische Analyse durchgeführt werden, aber zum Einen macht das nicht jedes Labor und zum Anderen gibt es bislang keine standardisierten Verfahren, wie die Proben gewonnen, gelagert und schließlich auch analysiert und die Ergebnisse dann interpretiert werden sollen.

    Es gibt Frauen mit immer wiederkehrenden Milchstaus/Brustentzündungen, bei denen es hilft, wenn sie ihre Ernährung umstellen und auf gesättigte Fettsäuren so weit wie möglich verzichten und stattdessen auf (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren achten. Zusätzlich kann die Einnahme von flüssigem Lecithin und Vitamin C helfen. Außerdem ist es wichtig auf die allerersten Anzeichen eines Staus zu achten und gleich zu handeln.

    Liebe Grüße

    Denise

    Liebe Pia,

    dauerhaft schmerzhafte Brustwarzen weisen darauf hin, dass etwas nicht passt. Deshalb halte ich es für sinnvoll, dass Du doch nochmals eine Stillberaterin nachschauen lässt, wie dein Kind angelegt ist, wie es saugt, wie die Brust unmittelbar nach dem Loslassen aussieht. Zusätzlich sollte die Kollegin auch in den Mund deines Sohnes schauen.

    Adressen von Stillberaterinnen findest Du (in Deutschland) im Internet unter: http://www.lalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen), http://www.ausbildung-stillbegleitung.de/index.php/12-d…lbegleiterinnen (Stillbegleiterinnen DAIS) oder http://www.bdl-stillen.de bzw. http://www.stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC).

    Eine Möglichkeit, warum dein Kind "klemmt" kann sein, dass er beim Erfassen der Brust abrutscht und dann quasi nachschnappt. Deshalb ist es wichtig, dass dein Kind seinen Mund weit auf macht beim Ansaugen, aber auch, dass sein Kopf und Körper gut gestützt sind, um eben das Abrutschen und damit das Verlieren der Brustwarze zu verhindern. Insbesondere bei großen und schweren Brüsten ist auch auf ein Abstützen der Brust zu achten, damit nicht zuviel Gewicht auf dem Kiefer des Kindes lastet. Dein Kind sollte ansaugen, wenn er den Mund ausreichend weit aufmacht und die Brust korrekt erfasst. Sobald er es anders versucht, nimm ihn ab und fangt neu an. Du kannst ihm auf vormachen, dass er den Mund weit aufmachen soll und ihm dabei sagen „macht weit auf“ oder „offen". Zusätzlich kannst Du das Öffnen des Mundes unterstützen, indem Du die Unterlippe des Kindes mit der Brustwarze berührst. Um den Mund weiter zu öffnen ist es auch möglich, sanft aber fest mit dem Zeigerfinger der Hand, mit der du die Brust abstützt, an dem Kind des Kindes ziehst, sobald es den Mund öffnet. Du kannst den Moment, in dem dein Kind den Mund öffnet zur Unterstützung des weiten Öffnen nutzen, da in diesem Moment die Kiefermuskeln entspannt sind.

    Eventuell kann es auch helfen, die Gesichtsmuskulatur deines Sohnes vor dem Anlegen sanft zu massieren. Auch das lässt Du dir am besten von einer Kollegin vor Ort zeigen.

    Liebe Grüße

    Denise

    Liebe Katse,

    verstehe ich das richtig: dein Mann denkt, dass sich der Hormonhaushalt deiner Tochter durch das Abstillen verändern wird und dadurch der Alltag einfacher wird? Das kann man so natürlich nicht sagen.

    Es wird sich - in einem, nach inzwischen 2,5 Jahren, vermutlich nicht mehr sehr starkem Maß - dein Hormonshaushalt verändern. Dabei kann es sein, dass Du feststellen wirst, dass Du etwas "ungeduldiger" wirst. Das ist eine Rückmeldung, die ich gerade von länger stillenden Müttern nach dem Abstillen immer wieder erhalte, dass sie feststellen, dass ihnen zum Einen die "Ruheinsel im Alltag", die sich durch das Stillen ergeben hat, fehlt und zum Anderen, dass sie weniger gelassen sind (auch wenn der Prolaktinspiegel bei länger stillenden Frauen insgesamt nicht mehr so hoch ist, scheint es da doch noch einen Zusammenhang zu geben).

    Aus dem, was Du schreibst, lese ich heraus, dass dein Mann möchte, dass Du abstillst, Du aber dem Abstillen eher ambivalent gegenüber stehst. Und das könnte genau der Punkt sein: Wenn ein Kind aktiv abgestillt werden soll, ist es ganz wichtig, dass die Mutter sich selbst sicher ist, dass sie abstillen will. Solange Du dir in dieser Frage nicht absolut sicher bist, wird ein Kind deine Zweifel spüren und verunsichert sein. Diese Verunsicherung führt dann nicht selten dazu, dass die Kinder vermehrt gestillt werden wollen. Solltest Du also abstillen wollen, dann ist es wichtig, dass Du diese Entscheidung für dich und dein Kind triffst und voll dahinter stehst. Abstillen aufgrund von Druck von anderen, ist meist schwierig für Mutter und Kind.

    Stillen ist viel mehr als nur Nahrung. Du bist den ganzen Tag außer Haus und dein Kind möchte am Abend, wenn Du nach Hause kommst, "Mama tanken". Dazu gehört aktuell (noch) das Stillen. Wie gesagt, nicht ausschließlich zur Ernährung, sondern aus emotionalen Gründen. Selbstverständlich ist es möglich, abzustillen und andere Wege der Zuwendung und Bindung zu finden. Die Beziehung von Mutter und Kind bzw. generell von Eltern und Kind ist ja nicht statisch und sondern wandelt sich von Geburt bis zum Erwachsenenalter ständig. Wenn deine Tochter tagsüber nach dem Stillen fragt, dann gehe ich davon aus, dass es sich dabei um die Frage nach dir handelt, der Mutter, die "an der Brust dranhängt". Abstillen wird also nichts daran ändern, dass deine Tochter nach dir fragen wird.

    Liebe Grüße

    Denise

    Liebe Angua,

    da habt ihr ja schon einen langen und vermutlich auch nicht immer leichten Weg hinter euch.

    Es ist nicht nur nicht schlimm, sondern gut, dass Du aktuell mehr Milch hast, als dein Sohn benötigt, denn es kann sehr schnell gehen, dass er deutlich mehr will und braucht. Dennoch ist es natürlich nicht gut, wenn Du nur die Wahl zwischen "leerer" oder schmerzender Brust hast, da sollte schon ein bisschen Anpassung erfolgen.

    Stillhütchen können - wie Du ja gerade selbst erfährst - bei Frühchen oftmals hilfreich sein, allerdings ist das Auslaufen in der Tat sehr lästig, lässt sich eventuell jedoch mit einer etwas korrigierten Anlegetechnik und -position abmildern. Die Umgewöhnung ist in der Regel durchaus machbar, braucht aber oft etwas Geduld und Beharrlichkeit.

    Wie die persönliche Beratung bei dir vor Ort abläuft kann ich dir leider nur sehr allgemein schildern, denn jede Kollegin hat ihren eingenen Stil. Ich gehe jedoch davon aus, dass es immer wertschätzend und auf die individuellen Bedürfnisse des Stillpaares abläuft.

    Wenn Du magst, kannst Du mich anrufen, dann können wird das, was sich telefonisch ab- und erklären lässt ergänzend zu einer Beratung vor Ort besprechen. Ich schicke dir meine Telefonnummer per PN.

    Liebe Grüße

    Denise

    Hallo zusammen,

    ich habe schon vor etlichen Jahren eine Kitteltaschensprachführer mit etwa 350 Begriffen/Phrasen rund um die Themen Gesundheit, Babys, Kinder, Stillberatung auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch erstellt. Aus aktuellem Anlass versuche ich nun dieses Dokument um Ukrainisch und Russisch zu erweitern und habe eine große Bitte:

    Gibt es irgend jemanden bei den Raben, die mich dabei unterstützen und das, was ich mit Hilfe diverser Übersetzungsprogramme zusammengebastelt habe, Korrektur lesen könnte?

    Ich bin für jede Unterstützung sehr dankbar.

    lg

    Denise

    Liebe Müsli,

    wenn sich ein Darmkeim in die Milch verirrt, liegt höchstwahrscheinlich ein Hygienefehler vor, die Frage ist allerdings wo.

    Ich habe dir per PN meine Telefonnummer geschickt. Ruf mich doch mal an, dann können wir gemeinsam durchgehen, welche Möglichkeiten es gibt, wie der Keim in die Milch gekommen sein könnte und was sich tun lässt.

    Liebe Grüße

    Denise

    Liebe Mama Ana,

    wenn ein Kind in diesem Alter noch fast ausschließlich gestillt wird und andere Nahrung nahezu vollständig verweigert, dann wird es sich mit ziemlicher Sicherheit auch nicht "einfach" dadurch abstillen lassen, dass die Mutter für 48 Stunden verschwindet. Überhaupt sagt dir doch dein Bauchgefühl schon, dass Du mit einer Hauruckaktion hier nichts erreichen wirst - wenn es ganz blöd läuft können solche abrupten Abstillversuche mit konsequenter Verweigerung der Brust im Extremfall sogar dazu führen, dass das Kind dehydriert in der Klinik landet.

    Auch wenn es von außen gesehen schnelle, einfache Möglichkeiten zu geben scheint, denke ich, dass Du eher einen etwas langsameren Weg gemeinsam mit deiner Kleinen gehen solltest.

    Dazu gehört unter anderem, dass auch geschaut wird, ob deine Tochter wirklich so wenig Beikost isst, wie Du denkst. Oftmals unterschätzen Eltern nämlich wieviel ihre Kinder essen und überschätzen, welche Mengen ein Kind braucht. Das lässt sich am besten feststellen, indem Du für ein paar Tage wirklich jeden Bissen und jeden Krümel, den deine Tochter isst aufschreibst.

    Durch ein solches Ernährungsprotokoll kann zum einen festgestellt werden, wieviel deine Tochter isst und zum anderen, was sie isst. Es gibt Kinder, die keine weiche Kost essen wollen, andere mögen keine festeren Nahrungsmittel oder aber sie kommen nicht damit klar, wenn in der Nahrung verschiedene Konsistenzen vermischt sind (z.B. Joghurt mit Obststückchen drin).

    Außerdem ist es sinnvoll, dass abgeklärt wird, ob das Kind möglicherweise ein medizinisches Problem hat, das es appetitlos macht oder aus anderen Gründen am Essen hindert. Hierzu kann es sinnvoll sein, dass sich eine Logopädin oder ein Logopäde das Kind anschaut.

    Du siehst, dass das Thema recht komplex ist und sich nicht mal eben mit ein paar Onlinetipps lösen lässt. Wenn Du magst, kannst Du mich gerne anrufen und wir können in einem direkten Gespräch ausloten, welche Schritte sinnvoll sind, und wo Du die notwendigen Anlaufstellen findest. Wenn Du mir eine PN schickst, schicke ich dir gerne meine Telefonnummer.

    Liebe Grüße

    Denise

    Liebe Jente,

    wenn die Brust rot, heiß und schmerzhaft ist und Du auch noch Fieber hast, gehörst Du ins Bett. Wenn es nicht spätestens nach 24 Stunden besser ist, gehörst Du zu deiner Ärztin/Arzt.

    Das wolltest Du jetzt zwar vermutlich auch nicht hören/lesen, aber es hilft ja nichts, wenn Du das jetzt verschleppst und dann umso länger damit zu tun hast.

    Gute Besserung!

    Denise

    Liebe Jente,


    erst mal ist jetzt das Beheben der Akutsituation angesagt, d.h. der Stau muss aufgelöst werden. Um die gestaute Stelle zu entleeren ist es sinnvoll, das Kind bzw. in deinem Fall die Kinder so anzulegen, dass das Kinn in Richtung Stau zeigt. Da deine Kinder keine kleinen Babys mehr sind, dürfte sich dieses bei der beschriebenen Position etwas akrobatischere Anlegen vermutlich einigermaßen einfach zu bewerkstelligen sein. Parallel dazu kannst Du die Milch sanft etwas ausmassieren.


    Schau auch nochmals ganz genau hin, ob nicht doch eine Überhäutung eines Milchgangs vorliegt. Leider sind solche Milchbläschen etwas, was dazu neigt immer wieder zu kommen. Die Theorien über die Entstehung solcher Bläschen sind nicht ganz einheitlich, doch es könnte sein, dass der epidermale Wachstumsfaktor eine Rolle spielt. Es gibt einen ziemlich deutlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von solchen Bläschen und Stress und deshalb ist es ganz wichtig, dass Du versuchst, Stress und Belastungen zu reduzieren. Im Klartext, schalte, wenn irgend möglich, einen Gang zurück und gönne dir soviel Ruhe und Entlastung wie Du bekommen kannst.


    Im akuten Fall hat sich die folgende Vorgehensweise bewährt: warme Kompressen auflegen, um das Bläschen (bzw. die Blockade, es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Pfropf aus eingedickter Milch den Ausführungsgang verstopft) zu erweichen und dann sofort dein Kind an die Brust anlegen. Dabei musst Du unbedingt auf eine gute Stillhaltung und korrektes Ansaugen achten. Die Wärme der Kompresse führt dazu, dass sich der Milchgang leicht ausdehnt, so dass er für den eventuell festsitzenden Pfropfen (der beim Rauskommen wie ein dünnes Spaghetti oder ein Sandkorn aussehen kann) durchgängig werden kann. Ein Häutchen über dem Milchgang, wird sich durch die Hitze ausdehnen und dünner werden und beim Stillen aufreißen.

    Sobald Wärme angewendet wurde, wird der Milchspendereflex zusammen mit der Saugtätigkeit des Babys in den meisten Fällen ausreichen, um das Bläschen zu öffnen. In manchen Fällen ist tatsächlich eine Eröffnung notwendig, was allerdings besser eine entsprechend ausgebildete Fachkraft machen sollte.

    Um die Wundheilung nach dem Eröffnen des Bläschens zu fördern, können die gleichen Vorgehensweisen wie bei wunden Brustwarzen empfohlen werden. Zusätzliche Maßnahmen, die neben Ruhe helfen können, sind häufiges Anlegen, Veränderung der Ernährungsgewohnheiten (weitgehender Verzicht auf gesättigte Fettsäuren) sowie auch die zusätzliche Einnahme von Lecithin und Vitamin C.

    Schau dir mal genau an, wo die Tragegurte verlaufen. Es kann gut sein, dass das Tragen in deiner Tragehilfe zumindest mit dazu beiträgt, dass es zu Stauungen kommt. Wenn ich mich richtig erinnere, kann man bei der von dir genannten Tragehilfe die Gurte anders kreuzen, so dass es etwas anders verlaufen. Vielleicht kannst Du das mal ausprobieren (ohne Gewähr, dass ich das richtig abgespeichert habe mit dem Gurtverlauf). Beobachte auch mal, was Du (vor allem wenn Du Rechtshänderin bist) mit deinem rechten Arm tust. Tennisspielen zum Beispiel kann dazu führen, dass sich die Milch einseitig staut, vor allem, wenn es plötzlich intensiv gemacht wird.


    Um die Milchproduktion zu drosseln hat es sich bewährt, die Brust gerade so weit zu leeren, dass die unangenehme Spannung und das pralle Gefühl nachlassen und anschließend für etwa 20 Minuten zu kühlen (bitte keine Coldpacks o.ä. aus dem Tiefkühler direkt auf die Haut legen). In deinem Fall bedeutet das, dass Du die rechte Seite immer wieder mal nur "antrinken" lässt, aber nicht komplett "leer". Unterstützend kann auch Salbeitee eingesetzt werden.


    Und zum Schluss nochmals der Hinweis: Gönn' dir Ruhe!


    Liebe Grüße

    Denise

    Hallo zusammen,

    inzwischen haben schon recht viele Väter geantwortet und die Antworten zeigen, dass doch etliche Väter sehr unsicher sind, wie sie ihre Partnerinnen unterstützen können und was diese als hilfreich empfinden. Deshalb gibt es jetzt noch eine (mit dem Team abgesprochene) Umfrage für Mütter. https://forms.gle/p2FM1Fyp3sXN21sk7

    Diesmal nur drei Fragen und keine Ankreuzmöglichkeiten:-)

    Mir ist bewusst, dass es sehr individuell ist, was jemand als hilfreich empfindet. Dennoch ist es sicher nicht schlecht, sich von Erfahrungen anderer inspirieren zu lassen.

    Danke für eure Hilfe!

    Denise