Beiträge von murkel

    Ich denke da auch ernsthaft drüber nach, alternativ dieses hier


    https://www.vanessa-mobilcampi…aran/schlafsystem-sharan/


    Da könnte man mit oder ohne Küche fahren,

    Das einzige ist der stauraum. Wenn ich box samt Küche dabeihabe ist der übrige Platz sicher sehr übersichtlich.

    Ansonsten stelle ich mir das mit vorzelt als echt praktikable Lösung vor fürs Wochenende. Ich müsste aber die Klamotten für 4 irgendwo unterbringen können.#gruebel

    wenns ums nur ums "nehmen" geht, bitte sehr meine Liste wenns ums aufpäppeln geht:

    - brühe.

    - Congee. Zum Frühstück, als andere Mahlzeit. ist pur etwas fad, kann aber prima gepeppt werden deshalb mit allem was Dein Herz begehrt.

    - Bei grippalen Infektanzeichen nehme ich SOFORT Gelomyrthol und wenns im Hals kratzt diese Thymian Lutschpastillen, da vergesse ich den Namen immer.... pastillen ist wichtig, die sind lecker und helfen.

    - und dann habe ich einen Diffusor den ich mit entsprechenden ätherischen Ölen füttere, wenn alle kränkeln (oder einer) mit einer keimtötenden Mischung. Da gibt es einige, wenn Du magst schicke ich Dir meine Quelle, kann man aber auch gut im Netz finden.

    Ich wäre in so einer Situation eher vorsichtig mit abstillen. Keine Brust nachts muss nicht bedeuten dass du dann nicht was anderweitig bieten musst #angst. Das könnte u,U, noch auslaugender sein. Ich kenne diese Nächte wo man..... #sauer, aber eventuell ist das immer noch besser als aufstehen zu müssen. Vielleicht kannst Du ja ein wenig Abstände verlängern und so? Laugt es Dich wirklich aus oder sind es die anderen Dinge?


    Mir hilft Hühnerbrühe immer gut, wenn Du an gute Rinderknochen kommst auch eine Rinderbrühe. Alles was nährt und wenig Verdauungsarbeit braucht.

    Schlafen wann immer sich die Gelegenheit bietet und frische Luft.

    Ich bin aber sowieso gerade auf dem Weg zur Minimalisierung und habe Listen für Reisen und sowieso immer ein gepacktes Waschzeugs-.Bürste-Handtuch-Unterwäsche-Auswanderungsset parat liegen. Macht mir richtig Spaß.

    #nägelist das ein Trend?

    Machst Du Deine Listen selbst :D Ich packe gerade einen SchnellWegInsAutoAusflugRucksack mit Handtuchm wechselunterwäsche und trockenfutter für alle Fälle. Und habe in Gedanken schon den Alhambra zum Übernachtungsplatz umfunktioniert. Haha.

    Das wird allerdings nix. Mein Mann ist beim Wort "Dachzelt" schon komisch angelaufen. Manman.

    Das wird also der nächste Plan. Montag zieh ich Aktion Dachzelt durch, wir haben ja noch ne Woche Ferien und dann werde ich mit den Kids verschwinden. Jawoll.



    Und tatsächlich, wir hatten so oft 1-2 Kisten dabei die wir gar nicht angerührt haben. Ich nehm kein Kinderspielzeug mehr mit, 1 dickes Buch zum vorlesen und das wars. woanders ist eh alles interessanter als das zeugs von daheim.

    Hier gibt es viele Familien mit dreien, ich fühle mich nicht auffallend oder so. Was allerdings stimmt ist dass es teurer wird als einfach nur ein Kind mehr. Urlaube werden wenn sie größer sind anstrengender zu organisieren. Momentan brauchen wir eigentlich zwei zustellbetten. Geht immer noch irgendwie, es gibt durchaus entsprechende Hotels die auch gar nicht teuer sein müssen, aber es ist mehr orgakram, alle Eingabemasken scheinen entweder auf 2 Kids ausgelegt zu sein oder ab 4 Personen automatisch 2 Zimmer zu buchen. Familienkarten sehe ich hin und wieder auf 2kids ausgerichtet, aber inzwischen fällt mir auf dass sie auch oft nur bis 12jahre gelten, und damit “hilft” uns das nicht mehr, unser großer zählt also sehr bald als ganze Person.


    Geburt war bei uns einfach so dass wir beim ersten die ersten waren, da war das noch super aufregend, bei der letzten waren alle schon durch damit und damit war es ein ok, noch eins. Dafür haben wir beim letzten Kind einen tollen Freundeskreis entwickelt, und ein prima schönes Wochenbett und so, während wir beim ersten jede Menge Freund verloren haben, weil die ja (noch) ganz anders getickt haben.


    Arbeitsmarkttechnisch hat es mich auch erwischt. Keine Ahnung ob es die Kombi aus betreeungsintensivem Kind und insgesamt 3 war oder ich einfach selbst schuld bin oder was man sich selbst in so einem Fall sagt, das scheint ein Schicksal einiger Mütter hier zu sein, auch einiger zweikindmütter. Fuck Gesellschaft in diesem Punkt, ja. Ob das mit mehr Kindern ein größeres Problem ist, keine Ahung. Erstaunlich jedenfalls wieviele Mütter freiberuflich unterwegs sind, sich damit zwar wohlfühlen aber den Zustand nicht freiwillig gewählt haben.


    Blöde Kommentare habe ich noch nie bekommen.

    Mein wegrennkind trägt in wassernähe immer eine Neopren überwasserhalteweste, seit zwei Jahren und ich geh mit allen Kids, damals auch noch zwei Nichtschwimmer. Die die es schon kapiert haben bekamen Ansagen dass es nur geht ohne weglaufen und die andere eben mit Weste.


    Ich würde gehen, das Baby hast du ja im Griff und den großen in eine Kopf über Wasser Weste einpacken mit der er schnell rausgefischt werden kann falls....

    Trin , ja, aber angeblich geht das schnell und das Bettzeugs kann drin bleiben. Man kann ein vorzelt vor den Alhambra stellen das stehen bliebe, für das Gedöns.


    Aber wie gesagt, es geht hier eher um kurztrips , mal in eine andere Stadt, Berge, an den See für 2 Nächte. So richtige Camper sind wir nicht, so ein bisschen comfort bei längeren trips ist schon ganz nett, einfach schon wegen unterschiedlicher Anforderungen ans Essen. Und so. Da waren Hütten bisher immer gut und auch billiger als das WoMo.

    Der Supermarkt war weniger ein Problem wegen des einpackens sondern wegen der Länge des Mobils. Mein großer hätte mich schon raus und rein winken können, dennoch, die Ausmaße sind gewöhnungsbedürftig. Ich bin beileibe kein Autoangsthase, bin früher auch LKW gefahren, aber mache das immer noch wesentlich lieber vorwärts als rückwärts *hüstel *


    Dachzeltlösung erscheint mir nett wegen Platz. Also Zelt auf dem Dach inklusive der Nachtsachen und Auto frei für gedöns. Mit 4-5 Leuten ist der Platz bei einem Kurzurlaub doch recht fix verbraucht. Alternative könnte eine dachbox sein. So ein dachzelt scheint auch fix aufgebaut zu sein. Und man schläft oben. Ich schlaf gerne oben. Allerdings hab ich auch gerne ein festes Dach über dem Kopf. Deshalb habe ich schon so innenausbauten angesehen, man kann für unsere Familie Kutsche auch so eine Klapplösung mit Stauraum drunter kaufen. Dann hat man ne ganz nette liegefläche für 2-3 Personen und dann halt der Rest ins Zelt.

    Ist so eine Frage, Mobilität und Wendigkeit versus Platz.


    Bei uns geht es auch eher um kurztrips, mal eben das Wochenende in die Berge oder an den See. Längere Sachen eher Hütte und dann halt nach ner Woche wechseln.


    Oh betti cool, da sind meine Gedanken ja richtig :) das werden wir als nächstes ausprobieren. Hier kann man ein do Zelt Leihen mit 160cm breite, das reicht für mich und die Gören.

    Toll.

    Und blöd.

    :D


    Ich habe gelernt:

    - ein Wohnmobil ist lange nicht so mobil wie ich dachte. Sprich zum einen ist es laaaaaangsam und behäbig und groooooooss. Mal eben losfahren ist nicht, erst mal alles einräumen und verstauen, dann erst kann’s losgehen. Ist man einmal auf dem Campingplatz ist die losfahrhürde enorm. Zumindest mein Mann, der dann doch mitkam, hatte Panik davor. Ich hatte keine Energie dagegen zu reden und wir waren ja nur ein Wochenende da.

    Aber ICH möchte gerne was unternehmen. Das Ding ist mit knapp 7 m zu groß zum einkaufen. Ich kam mir also vor wie in einem Zelt ohne Auto.

    - Abenteuer pur und geil für die Kids. Mit Campingausrüstung wie Stuhl und Tisch für draußen hätten wir es wahrscheinlich auch ne Zeit ausgehalten, Amt zweiten Tag kamen andere Kids und ich war abgeschrieben.

    - aber ich werde es wieder tun, gerade überlege ich an einer dachzeltlösung rum. Haha.

    Also sagen wir so:

    Ja, sie haben die ganze Zeit (gefühlt) gestritten. Wer darf wo sitzen, schlafen, lesen, wie lange dauert es noch, ich muss aufs Klo, ich hab Hunger, ich will ich hierhin aber dorthin, warum ist ein Freund für x hier aber nicht für y, ich will keine Pizza, ich will Pizza..... du kennst das Programm. Es war wie jeder Urlaub, nur mit anderen Themen #rolleyes


    Generell brauche ich, wenn ich alleine mit allen dreien unterwegs bin, MOBILITÄT. Ich muss ein Schwimmbad und einen Supermarkt aufsuchen können ohne großen Aufwand, an Bücher rankommen bzw Strom haben. Rückzug ging ganz gut, es gab vorne und hinten Betten mit Vorhang. Bis ans Meer würde ich mir dem Ding nicht fahren wollen und drei Kids, mit 100kmh bin ich da und muss schon wieder zurück.


    Kurz: ja, tolles Abenteuer, aber für den Preis werde ich das nächste mal lieber auf einem Campingplatz ne nette Hütte mieten oder ein Zelt, da lohnt sich schon mal Suchen nach glamping. Auch Abenteuer aber mit Auto dabei für kleine Fluchten.


    Bzw ein kleineres Wohnmobil mit Zelt für das zweite Bett. Wir könnten zu dritt gut im woMo pennen, zur Not ginge es auch zu viert denke ich. Wir sind aber da anspruchslos und einige Sachen gewöhnt.


    Ich überlege gerade also eher einen Einbau für die Familienkutsche zu organisieren oder eine dachzeltlösung , könnte aber sein dass mir das dann zu spartanisch wird.


    Sorry. Unausgegoren. Ich würde empfehlen das woMo der Tante für ein Wochenende zu entführen und es auszuprobieren bevor man damit zwei Wochen wegfährt.#nägel

    Lehrerqualität UND Lehrerzeit, Ohnezahn .

    Ich habe das verstanden als mein Kind noch im Hort war. Ich bin gar nicht hinterhergekommen mit den ausgesprochenen Erwartungen der GS. Die unausgesprochenen kapieren ich eh erst beim zweiten Durchlauf.


    nach der GS wird es besser. Wenn die Basis sitzt, passt das meistens, dann sind’s ja nur noch die Noten. Ich sehe kein Problem darin wenn mein Kind keinen Bock auf Geschichte hat, ist halt so und wird es nicht vom Leben abhalten.

    Wenn es nicht anständig lesen rechnen schreiben DENKEN strukturieren lernen.... kann aber schon. Deswegen empfinde ich die ersten Jahre als schwierig. Bei dem großen weiß ich, wenn er was will, hat er alle Grundlagen das zu erreichen. Der wird seinen Weg machen, auch wenn die Leistungen auf dem Papier... wat soll’s.

    Ich finde es schade dass gerade in den Grundlagen so wenig verândreun in den Schulen stattfindet.

    Murkel, danke für den Hinweis - finde ich nachdenkenswert. Ich meinte allerdings natürlich nicht nur "Ausstattung" und "Material", sodnenr auch die Zeit, die Eltenr mit den Kindern verbringen.

    Die Familien, die ich kenne, die das alles haben/so machen - deren Kinder sind jeweils auch gute Schüler.

    Unter "gute Schüler" verstehe ich allerdings die, die im Durchschnitt mitschwimmen können.

    Aber die Familien, die ich kenne, die so sind, da kommen die Kinder auch schulisch problemlos klar.

    Allerdings hast du recht - die jeweiligen Eltern aus diesen Familien, die ich kenne, finden da auch Schule wichtig und kommunizieren das gegenüber ihren Kindern auch so. Vielleicht ist das das entscheidende Kriterium - ich werde auf jeden fall drüber nachdenken.

    ich glaube ich weiss was Du meinst, und schliesse auch den Faktor "Zeit" und "liebevolle Geborgenheit" ein. Und "viele verschiedene Angebote" gerne auch noch.

    Ich dachte (und wünsche es mir heute noch) dass das tollste eine intrinsische Motivation ist. Daran "arbeite" ich die meiste Zeit. Motivation, das erläutern wofür man das braucht, etc. pp - schöne Freizeitgestaltung, selbstwert, na, das ganze Programm. Natürlich mit genügend Langeweile für die Kreativität.
    (ja, ist ein bisschen ironisch ;) ist ja nicht so einfach heutzutage als Elter)


    muss nicht jedes Kind interessieren. Was nicht heissen soll dass sich das liebevolle Miteinander und die verbrachte Zeit nicht auszahlt ;)


    es ist wahrscheinlich eher umgekehrt: In der Regel sind Eltern liebevoll und zugewandt zu ihren Kindern. Wenn sie interessiert sind, dass die Kids etwas bestimmtes lernen, wenden sie viel auf. Dann ensteht der Eindruck wenn das alles da ist, dann läufts.

    Und es hängt glaube ich extrem viel von den Kindern und ihrer Unterstützung durch die Eltern ab. Wenn die Kinder "gut im Gange" sind, wenn sie zu Hause Bücher, pädagogisch sinnvolles Spiezeug und Geolino-Kinderzeitschriften haben, Sport machen, Musikinstrumente spielen usw., wenn sie Eltern haben, die sich Zeit für sie nehmen, wenn sie geborgen aufwachsen werden sie schon - unabhängig davon, ob sie zu Hause Hausaufgaben machen oder das nicht tun - eher gute Lernergebnisse haben als wenn sie das alles nicht haben. Und diese Unterschiede kann die Schule nicht ausgleichen.


    Das wage ich inzwischen zu bezweifeln.

    pädagogisch wertvolle Grundaustattung zu Hause macht keine interessierten Kinder und umgekehrt. Sorry, wenn ich das so hart sage.

    Auch Kinder aus "optimalen Haushalten" (was auch immer das ist) sind nicht automatisch wissbegierig und sportbegeister und "im Gange". Das ist glaube ich tatsächlich Typsache. Ich kenne jedenfalls genug "ganz nette Haushalte" mit stinknormalen Kindern, die keinen Bock auf irgendeine Förderung haben. Bzw nicht auf die, die "die Schule" gerade für sinnvoll erachtet.


    Meiner Meinung nach sind gute Lernergebnisse bei vielen Kindern davon abhängig, ob Eltern der Meinung sind, das zu lernende ist wichtig. Dann gibt es noch sehr viele Unterschiedliche Wege zum Ergebnis zu kommen, aber nur alleine durch vorhandenes Material macht man keine Genies.

    licht ich finde nicht dass alle seitenweise üben müssen. Aber manche eben schon. Und auch diese müssten nicht ewig seitenweise üben wenn jemand daneben sitzt und es begleitet.

    naja. wenn wir von diesem schulsystem ausgehen, dass in österreich und deutschland vorherrscht, dann wahrscheinlich schon. da ist es ja ziel, dass alle kinder xy können sollen am ende der schulstufe z. individuell würde auch bedeuten, dass nicht alle mit 7 lesen und schön schreiben können müssen, sondern dass sie den für sie richtigen zeitpunkt abzuwarten.


    ich kenne menschen, die haben erst mit 9 jahren lesen und schreiben gelernt. die sind heute erwachsen, haben einen job, familie, etc. sind also keine gesellschaftlichen versager.

    Ja, da bin ich voll und ganz Deiner Meinung.

    Aber die Frage war ja, wozu Hausaufgaben dienen.

    In der Welt des (prüfungslosen) homeschooling oder unschooling stellt sich diese Frage ja gar nicht.

    edit (ich schreibe schneller als ich denke. oups): im homeschooling brauche ich keine Hausaufgaben. Jedenfalls habe ich keine machen lassen in dem Jahr in dem ich das Vergnügen hatte. Aber da habe ich ja genau das: eine individuelle EInzelsitation, in der ich genau weiss, wo das Kind steht.

    licht ich finde nicht dass alle seitenweise üben müssen. Aber manche eben schon. Und auch diese müssten nicht ewig seitenweise üben wenn jemand daneben sitzt und es begleitet.


    Ich habe ein Kind dass schrieb wie es eben dachte und das ist nicht aufgefallen. Fast 1,5 Jahre,p und dann (!) sagt mir seine Lehrerin, ich müsste auf die Linienverläufe achten. Hm. Ich habe mit ihm das x geübt, 15 Minuten lang, erst die Verläufe, dann als Wörter in zwei Sitzungen und plötzlich schreibt er es richtig. Es muss kein großer Aufwand sein, dass es fluppt. Hätten wir das so gelassen, würde er weiter mit “Hals” schreiben und es hassen. Inzwischen schreibt er zwar nicht liebend gerne, bekommt aber keine Panik mehr wenn es ansteht, denn es belastet ihn nicht mehr. Üben macht in vielen Fällen eben nur Sinn, wenn der übende kapiert hat was er da übt.


    Mathe: auch hier ist der Weg das ziel. Wenn mein Kind in der matheprobe 85+ 4 rechnen kann und eine 1 bekommt, aber niemand merkt dass es immer noch hochzählt, anstatt Rechen Strategien zu benutzen, wird es Ende der zweiten Klasse von gut in Mathe zum dyskalkuliekind. Die Umkehrechnung 4+85 sind dann nämlich ziemlich viele Schritte im Kopf. Ein Kind dass z.b. ohne Strategien rechnet, bräuchte für JEDE Aufgabe viel länger als eines mit Strategien, und ist natürlich auch viel früher im Kopf erschöpft. Also macht Mathe keinen Spaß mehr. Strategien kann man üben und wenn man sich da schwer tut sollte Mann das auch, denn sonst wird Mathe ein Problem und zur selbsterfüllenden Prophezeiung.


    Ich bin ganz deiner Meinung: als Gießkanne funktioniert das nicht. Und ich finde, die Übung gehört in die Schule, und muss nicht zwangsläufig als HA sein. Mir wäre nur wichtig dass es bei bedarf stattfindet.


    Sorry für die rsf, am Pad macht das keinen Spaß.

    Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber ob “Seiten voller a schreiben” sinnvoll ist oder nicht.

    Tatsache ist, dass ich das früher auch gemacht habe. Wir hatten keine Piri Hefte in denen das meiste schon vorgedruckt war. Wir haben schreiben und lesen geübt. Mag sein, dass das manchmal ”Sinn befreit” scheint, aber wenn man den motorischen Ablauf des Schreibens, inkl. sinnvoller Linienführung nicht automatisiert beherrscht, kommt man nicht in eine flüssige Schrift. Man muss nicht sie SAS oder was weiß ich perfekt schreiben können, aber wer Druckbuchstaben nicht verbinden kann und im worst case noch darüber nachdenken muss wie dieser Buchstabe nun geschrieben wird, wird Probleme haben schnell und kesebar zu schreiben. Ähnliches gilt für das lesen. Es macht erst Spaß, wenn es keine Mühe mehr macht, und leseflüssigkeit kommt wiederum auch nur durch üben. Für Mathe lasse ich die Vergleich mal sein.


    Wer keine Mühe hat beim lesen und schreiben, der vermeidet es nicht mehrinsofern finde ich es durchaus gerechtfertigt da im Anfangsunterricht einen stärkeren übungsfokus darauf zu legen. Die Übungen spannend und sinnvoll machen wo es geht, ja.. aber uns Training kommt man nicht herum. Ich wünschte wir hätten da einfach mehr individuelle Möglichkeiten, denn zumindest laut Lehrplan ist es ja bis zum Ende der vierten Klasse Ziel, die Handschrift zu entwickeln. Der Rahmen wird aber hier eher nicht so ausgeschöpft, da wird viel erwartet für die wenigen Übungen finde ich.


    http://www.praxis-foerderdiagn…er-hausgemachtes-problem/


    Jemand der übt ist nicht dumm, sondern schlau. Wer weiß, warum er etwas übt, auch wenn es stumpfsinnig erscheint, ist motiviert.


    Allerdings, das fällt mir noch ein, hilft das seitenweise abschreiben u.U. Nur wenn es begleitet wird. Mein Kind hat die Hausaufgaben immer nur abgemalt, der hatte keinen Schimmer, dass es wichtig ist die Linienverläufe einzuhalten.

    So hat er NIX gelernt. Das gehört meiner Meinung nach in die Schule, und eben nicht ins Elternhaus ausgelagert. Ich habe da nicht darauf geachtet, sondern immer nur das Ergebnis gesehen, und beurteilen konnte ich das früher auch nicht. Der Weg ist aber eben wichtig und dazu braucht es Fachwissen. Wenn Eltern das begleiten sollen, muss man ihnen das an die Hand geben.

    Zur Chancengleichheit aber....