Beiträge von murkel

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    Die Kästchen haben den Zweck das das Kind die Buchstaben frei entwickeln kann. Lineaturen sind nur bedingt eine Hilfe. Die Abstände passen nicht jedem Schrifttyp. Versuche mal, in einer 1-3 Klasslineatur zu schreiben, das ist ganz schön anstrengend.

    Der zweite Vorteil ist, dass jeder Buchstabe oder jedes geübte Segment für sich alleine steht. Wenn es nicht gelungen ist, nächstes Kästchen. Kein durchstreichen, kein Jammern, einfach weitermachen. Es ist nur ein Platzhalter für einen Buchstaben.

    Da ich oben zitiert wurde und das ganze über 3 Jahre her ist: Das Zitat steht im Zusammenhang mit der These, dass wir auf der einen Seite sehr intensiv darüber diskutieren, einen möglichst unbeschadeten, sanften Start ins Leben zu haben - bzw. diesen unseren Kindern zu ermöglichen. Sanfte Geburt, möglichst wenig Interventionen und so weiter. In diesem Zusammenhang habe ich geschrieben, dass die Sterbephasen, so wenig wir darüber wissen, ja auch ihren Sinn haben könnten, und ich nicht darüber entscheiden könnte, einem sterbenden Menschen diese Phasen eventuell zu verwehren. Nach dem Hirntod ist der Sterbeprozess an sich ja nicht vorbei. Das ist _mein_ Grund, wieso ich für Angehörige nicht pro Entnahme entscheiden würde, wenn ich nicht wüsste, dass sie es wollen.

    haha, ich kann auch keines mehr.
    das einzige Gedicht , das ich mir gemerkt habe, habe ich in der 3 oder 4. Klasse freiwillig gelernt um in der Sauna meine Eltern zu beeindrucken, und ich kann es immer noch:


    Dunkel war s der Mond schien helle,

    Schneebedeckt die grüne FLur...


    Ich erspare euch den Rest. Alles andere, vom Bayernlied bis wat weiß ich, hat seinen Platz geräumt für anderes.

    Kajak kennst Du den Heinevetterverlag? Das ist die Seite von Reichen, der "Lesen durch Schreiben" propagiert. Die haben viele Materialien und auch eine ausführliche Beschreibung der Methode. Dennoch gebe ich zu bedenken, das das Programm ein LESEN durch schreiben ist und nicht "schreib wie Du sprichst". Aber darüber gibt es ja diverse Diskussionen, die wir hier nicht führen müssen :) Dir geht es ja nicht mehr ums Lesen, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Vor allem, wenn Du sie erst mal in den Schreibfluß bekommen möchtest, finde ich Dein Vorgehen gar nicht verkehrt - Vor allem weil sie ja ganz offensichtlich einen "Blick" für Rechtschreibung haben (davon gehe ich aus, wenn sie sich nicht trauen, weil es falsch sein könnte).

    jede Woche eine Regel ist aus Erfahrung viel zu ehrgeizig.

    Eine Regel, solange bis sie sitzt. Dann die nächste Regel. EIn ordentlicher Rechtschreibaufbau benötigt Zeit und Ruhe, wenn er nachhaltig sein soll.



    Wörter, für die es keine Regeln gibt, sind Merkwörter und müssen auswendig gelernt werden. Doppelvokale sind eine Kategorie, die wird dann auf einmal durchgenommen.

    Ich schreibe regelmäßig falsch geschriebene Wörter aus den Schulheften auf die Karteikarten, die werden als erstes durchgenommen.


    In dem oben verlinkten Artikel ist auch der Lernserver erwähnt. Der bietet im übrigen ein nettes Elternpaket an, da schreibt das Kind ein Lückendiktat und dann werden daraus die Fehlerkategorien ermittelt, inklusive Fördervorschlägen. Sie schlagen auch eine Förderreihenfolge vor und haben (zumindest in den Therapeutenmaterial, aber ich schätze, das ist im Elternpaket gleich) auch immer einen "informellen Abschlußtest", mit dem man dann sieht wieviel verstanden wurde. Es sind auch eine Menge spielerische Übungsvorschläge für die einzelnen Themengebiete dabei. Ich finde die Materialien super für den "professionellen" Einstieg, klar und deutlich und genug Material um sich das richtige für einen rauszusuchen, ebenfalls gut erklärt.


    Mit einem Kind in diesem Alter war ich sogar eine Woche auf Fastenurlaub. Ich musste nicht pumpen, hatte aber was dabei falls doch.
    Als ich nach Hause kam hat das Kind einfach weitergestillt. Funkionierte noch alles.

    Also ich habe mit der Schreibschrift angefangen damals. Wir haben einfach Buchstaben in ein Schreibheft geschrieben und zwischendurch Schwungübungen als Verzierungen gemacht. Keine Ahnung wann ich Druckschrift gelernt habe..... Die halte ich aber auch für wesentlich unwichtiger als eine verbundene flüssige Schrift. Wenn ich manche Kinder (die zu mir ins Training kommen) sehe, die in der 3/4 Klasse mit einer Druckschrift rumwurschteln, dann tut mir das echt weh. Man kann die Mühe beim schreiben mit jedem Buchstaben sehen. Kein Wunder, dass das Schreiben dann zum Problem wird.


    Ich würde mir wirklich wünschen dass die Lehrpläne der GS wieder auf die Kernkompetenzen fokussiert werden. Ein bisschen Projektarbeit kann sicher nicht schaden, aber das könnte man ja fachbezogen machen (also auf Lesen, Schreiben und Rechnen bezogen). Ich frage mich eh, warum das so wenig gemacht wird. Man könnte HSU doch wunderbar mit Rechnen und Lesen kombinieren. Literaturprojekte. Was es alles gibt.

    Versteht mich nicht falsch, mein Kind macht tolle Sachen in der Schule. Hier ist auch relative viel Struktur. Aber es wundert mich NULL dass das ein Eiertanz ist, wenn ich mir den Lehrplan anschaue. Ich würde wahnsinnig werden als Lehrer.

    In der Montessorischule um die Ecke beginnen die Kids übrigens auch mit Schreibschrift.

    nee, den Fachlehrer gibt sicher nicht mehr #haare

    Aber ein Fachlehrer, der solide (!) im Fach Deutsch ausgebildet wird für Lese- und Schreibanfänger, den gibt es ja auch nicht.

    Ersetze Deutsch durch Mathematik.

    Ein Grundschullehrer kann ja "alles".


    *hust*

    Ich bin ja der Meinung dass das Fachlehrerprinzip auch in der Grundschule sehr gut aufgehoben wäre. Wenn Menschen, die ein Herz für das Fach haben, dieses Fach unterrichten, dann würde das ganz anders laufen.


    Die Kompetenzorientierung empfinde ich hier so:
    DIe Schule erklärt Dir wie es geht und Du darfst es zuhause alleine üben.

    Führt dann dazu, dass diejeniegen, die vergessen wie es geht oder es nicht verstanden haben, ein Problem bekommen. Und da die Eltern ja in der Regel auch nicht wissen, wie die Kinder es machen sollten, haben wir den Salat.

    Ich würde mir mittlerweile echt Elternabende wünschen, in denen Eltern gesagt bekomme, wie sie was wann mit ihren Kindern üben sollten.

    Es ist zumindest sehr umstritten wenn nicht mittlerweile erwiesen, dass Lesen nicht zu einer besseren Rechtschreibung führt.

    (selbstverständlich ist Lesen dennoch eine extrem wichtige Kompetenz :) )


    Ich mache gute Erfahrungen mit 10 Minuten Rechtschreibtraining und dazu das Training an den eigenen Fehlerwörtern. Einfach die Hefte und Arbeiten der Kinder durchsehen und die Fehlerwörter auf Karteikarten schreiben. Wenn die Fehlerworte ausgehen, mit den 100 häufigsten Fehlerwörtern ergänzen (das ist das 10.min Rechtschreibtraining).

    Wenn Wasserlassen unangenehm ist, würde ich eine bakterielle Infektion durchaus in Erwägung ziehen. Mir wäre das zu heikel.
    Die "üblichen" Verdächtigen sind hier Cranberrysaft, viel trinken (zum durchspülen). Ist halt schwer zu sagen, mit so einer Beschreibung. Aber wenn Pilzsalben so gar nicht helfen, ist es wohl auch keiner.
    Ich fürchte ohne eine Diagnose ist das ein stochern im Heuhaufen.

    Zuhause.

    Er konnte schon die Druckschrift und ich habe ihn im Januar der ersten Klasse mit den Heften von Frau Brüning die Schreibschrift angefangen. Es war nicht ganz einfach, aber da er sowieso kurzbeschult war damals habe ich das einfach beschlossen bzw, dann mit der Schule abgestimmt. Er hat dann noch das analoge Heft zum Druckschriftlehrgang für die Schule bekommen, also das Piri schreibschriftheft und so parallel zur Klasse immer die gleichen Buchstaben bearbeitet.

    Es wurde mir angekreidet dass er das falsche t gelernt hat, aber damit konnte ich leben.

    Ich würde dir da empfehlen das mal ein paar Zyklen mit TemperaturMethode und/oder Ovulationstests abzugleichen. Mein ES ist immer 8-10 Tage vor meiner Blutung, ohne Gelbkörperschwäche übrigens (das würde ich in dem Fall abklären). 4 Tage sind da schon entscheidend ;)

    Meine Tochter kam als ich 43 war, diese Zyklen hatte ich aber schon immer, also auch bei Kind 1 ...

    Du kannst auch in der Schule fragen wie wichtig die Formtreue ist. Meine Kind hat diese Übungen sehr früh gemacht, also für die schulische Thematik, weil er bereits in der ersten Klasse losgelöst vom Klassenverbund die Schreibschrift gelernt hat. Ich habe das mit ihm gleich mit den o.g. heften gemacht und dadurch hat er die SAS plus gelernt (mit dem t der LA). Das t würde ihm 2 Jahre angestrichen, ab der dritten war es dann egal. Richtig egal wird es hier offiziell in der 4; im Lehrplan steht, dass die Kinder bis Ende der vierten eine eigene , leserliche verbundene Schrift entwickeln sollen.


    IM Zweifel würde ich mit dem Klassenlehrer sprechen, der hat wahrscheinlich auch ein Interesse daran dass das Kind schicker schreibt und wenn er weiß dass ihr übt, übersieht er Formfehler vielleicht ganz gerne.


    Danke für den Link zu den Blättern!