Beiträge von Elektra

    Ich fand die Artikel insofern interessant, weil ich noch nie Diskussionen um LMF auf Elternabenden erlebt habe und der Kauf durch die Eltern eher als Selbstverständlichkeit dargestellt wird. Dem ist offenbar nicht so und wenn ein Workbook für den Unterricht erforderlich ist, muss es - dem verlinkten Papier zufolge - auch als Verbrauchsmaterial zum Hineinschreiben zur Verfügung gestellt werden.

    Es darf dann aber nicht hinein geschrieben werden, sondern z.B. nur immer auf Folien, zum Wegwischen.

    Das stimmt so nicht, wenn das Material zum Verbrauch bestimmt ist, darf auch hineingeschrieben werden. So wie Elfchen geht es mir allerdings auch - will ich mich wegen sowas mit der Lehrerschaft anlegen?


    Auf der anderen Seite: Wenn die Schule gegenüber dem Träger nicht klarmacht, dass der Etat nicht ausreicht und auf eine Erhöhung hinwirkt, wird sich auf Dauer nichts ändern.

    Der Landeselternbeirat hat zusammen mit dem Baden-Württembergischen Kultusministerium eine Handreichung zur Lernmittelfreiheit herausgegeben, die ich sehr interessant fand.


    Information des LEB

    Handreichung des KuMi


    Ich war sehr erstaunt, was tatsächlich alles dazugehört: Auch Workbooks / Arbeitshefte, Lektüren und Taschenrechner fallen in unserem BL unter LMF und sind den Schülern kostenfrei zur Verfügung zu stellen.


    Noch hat das Schuljahr nicht begonnen, bin gespannt, wie das in diesem Schuljahr gehandhabt werden wird.


    Hm, komischer Fragebogen, ich habe abgebrochen.


    - Was ist "schlechtes Benehmen"?

    - Kinder sind meiner Meinung nicht dazu da, ihren Eltern zu gehorchen. Das klingt sehr autoritär.

    - "Belohnungen" oder "Sachen wegnehmen" sind für mich kein Erziehungsstil.

    - Schlagen geht überhaupt nicht.


    Ich weiß ja nicht, welche Thesen dem Fragebogen zugrunde liegen. Für mich klingt es ein wenig in Richtung "wenn es mir als Elternteil schlecht geht, lasse ich das am Kind aus, notfalls körperlich".

    Darf ich auch noch einen Link dalassen?

    Fahrradfahren - aber richtig!

    Er kommt zwar vom Autofahrerlobbyverband, aber die rechtlichen Grundlagen und relevanten Verkehrszeichen sind gut erklärt.


    Mit den Kindern würde ich in erster Linie praktisch üben - also regelmäßige Wegstrecken per Fahrrad zurücklegen, so dass sie es irgendwann alleine können. Wir haben das von Anfang an gemacht, was natürlich Zeit kostete, aber es hat sich ausgezahlt. Spätestens ab der weiterführenden Schule konnten sie ihre regelmäßigen Strecken alleine bewältigen. Mein Großer hatte schon in der dritten Klasse einen wöchentlichen Termin, zu dem er alleine mit dem Fahrrad gefahren ist.


    Persönlich finde ich ab 20Zoll Radgröße die Kinder zu schnell, um auf dem Trottoir zu fahren. Was viele ignorieren: An Einmündungen müssen auf dem Gehweg fahrenden Kinder absteigen und schieben. Das Genöhle darüber war mir zu doff und daher sind sie zeitig (mit einem Erwachsenen) auf die Fahrbahn oder den Radweg gewechselt.


    Mit dem Rad suche ich mir i. d. R. andere Routen als mit dem Auto, bei gleichem Zielpunkt, so dass ich Hauptverkehrsachsen meiden kann. Das ist machnmal tricky und braucht Übung, aber angenehmer zu fahren.

    Flickan

    Solange beide Elternteile in der GKV sind, ist das auch egal. Interessant sind die Konstellationen, in denen ein Elternteil GKV, der andere PKV ist. Wenn das PKV Mitglied ein höheres Einkommen hat, ist eine kostenlose Versicherung beim niedriger verdienenden GKV-versicherten Elternteil ausgeschlossen. Die Kinder können dann entweder freiwillig GKV versichert werden oder eben privat. Jeweils mit eigenem Beitrag.

    Minijobs wurden doch extra geschaffen, um kleine Beschäftigungsverhältnisse mit möglichst wenig Bürokratie ermöglichen zu können. Ich sehe da keinen Mehraufwand für den Arbeitgeber. Der Grund für die schlechtere Bezahlung liegt im Wunsch des AG Geld zu sparen.


    Im Eingangspost schreibst du vom Netto, das ist aber erstmal irrelevant. Hast du im Minijob tatsächlich einen niedrigeren Bruttolohn als vorher mit Teilzeitvertrag? Solange du nicht unter Mindestlohn liegst, kann der AG dir erstmal jeden Vertrag anbieten. Vielleicht unterschreibst du ja ;-o


    Eigentlich bist du doch in einer guten Verhandlungsposition. Du kommst entweder zum alten Stundenlohn oder gar nicht.


    Die Genehmigung vom Hauptarbeitgeber würde ich mir schriftlich geben lassen, zumal wenn er dich auch für mehr Stunden einstellen würde. Er könnte sie nämlich auch mit Verweis auf eine Tätigkeit bei der Konkurrenz untersagen. Wenn es ohnehin eng wird mit deiner Zeit sehe ich da mittelfristig auch Ärger vorprogrammiert.

    Meiner Meinung nach hat das nichts mit dem Minijob an sich zu tun. Der AG versucht halt, dich günstiger als bisher einzukaufen und unterbreitet dir hierfür ein Vertragsangebot.


    Hast du schon geschaut, ob der zugeschickte Vertrag möglicherweise nur "Arbeit auf Abruf" bedeutet? Dann trägst du nämlich das Risiko, wenn der AG dich nicht zu Einsätzen anfordert. Außerdem gibt das auch meist Ärger wg. der freien Tage / Berücksichtigung von Feiertagen / Urlaub etc.

    Ob Fünf- oder Dreipunktgurt ist ja eine Frage der Zulassung. Bei Off-Label Nutzung, was der Fünf-Punkt-Gurt in eurem Fall ja wäre, ist der Hersteller aus der Produkthaftung raus. Besteht denn Gefahr, dass das Kind am Gurt rumspielen wird? Unsere haben recht schnell verstanden, dass man das lässt und dann ist der Dreipunktgurt komfortabler.


    Wie lange wird denn die Autofahrt werden?


    Vorne sitzen finde ich als Fahrer angenehmer, weil man sich besser mit dem Beifahrer als mit den Personen auf dem Rücksitz unterhalten kann. Meinen Neffen wurde glaubhaft gemacht, dass man unter 12 Jahren niemalsnienicht vorne sitzen darf. Ich selber habe das nie so dogmatisch gesehen. Der sicherste Platz wäre m. W. hinten in der Mitte, aber da passen ja mittlerweile kaum noch Sitze rein.

    G8 ist am grundständigen Gym in Ba-Wü nach wie vor Standard. Öffentliche Schulen brauchten eine Ausnahmegenehmigung,um G9 anbieten zu können. Wer G9 machen möchte, hat folgende Möglichkeiten

    - eine der 3 Gesamtschulen ab Klasse 5

    - Gemeinschaftsschule von Klasse 5 bis 10, dann Wechsel in die Oberstufe

    - Berufliches Gymnasium ab Klasse 8 (6-jährig)

    - Berufliches Gymnasium ab Klasse 11


    Ich glaube nicht, dass ein genereller Schwenk wie in Bayern gemacht wird, die offizielle, in der Fläche vorhandende Alternative lautet Gemeinschaftsschule.


    G9 wird in meiner Stadt nur von relativ teuren Privatschulen angeboten, teilweise mit Zusatzbeitrag für den G9-Zug. Ein mir bekanntes öffentliches Gym in der Nachbarstadt lässt den G9-Zug wieder auslaufen.


    Anspruch hat man in Ba-Wü auf den gewünschten Bildungsgang (z. B. gymnasial), nicht aber auf die konkrete Schule oder einen bestimmten Zug.

    In Ba-Wü meldet man direkt an der Wunschschule an. In meiner Stadt ist es so, dass auch ein Zweit- und Drittwunsch angeben muss und dann wird unter den öffentlichen Schulen wie Übernachfragen gesteuert werden. Bis vor kurzem dachte ich, dass diese Schülerlenkung Standard sei, was aber wohl nicht der Fall ist. Insofern: Auf den Infoabenden fragen, wie hoch die Ablehnerquote ist und strategisch wählen.