Beiträge von Elektra

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    Wollte mal ein Update geben.


    Er hat sich auf ein paar Ausschreibungen beworben., diese gibt es nicht in Massen, aber immer mal wieder. Aktuell zwei im Raum Regensburg. Außerdem mehrere Initiativbewerbungen in kleineren Firmen hier in der Region. Die beste Idee kam aber von der Oma. Ihr fiel eine Familie ein, die einen kleinen metallverarbeitenden Spezialbetrieb in einem der Nachbarorte hat. Von der Homapage her ist es das, was er sich vorstellt. Sie konstruieren und produzieren gedrehte und gefräste Einzelteile und Kleinserien als Zulieferer für größere Anlagen und bilden auch aus. Gestern kam von der Juniorchefin eine vorläufige Zusage, er solle mal zum Kennenlernen vorbeikommen.

    Das mit dem Steuern sparen bei Hybriden ändert sich m. W. im nächsten Jahr. Technisch-wirtschaftlich betrachtet sind sie in meinen Augen Unsinn. Es werden zwei Antriebstechniken benötigt, die Akkus werden über den Verbrennermotor aufgeladen.


    Weiter vorne schrieb jemand, das neue Fahrzeug sei ja "nur" 10cm breiter als das alte. In der Stadt sind die aber öfter entscheidend. Hier parken mittlerweile massig Fahrzeuge, die die Markierungen der Stellplätze nicht einhalten können. Parkbuchten verbreitern geht nicht, weil dann die Mindestbreite für die Fahrbahn unterschritten wird. Dann wird kurzerhand der Gehweg mitbeparkt. Eigentlich müssten da konsequent Knöllchen verteilt werden.

    Mir würde vor allem aufstoßen, dass es sich um eine Pflichtveranstaltung der Schule handelt, die Aufsichtspflicht aber bei den Eltern liegen soll. Ja was denn nun? Bei so einer Steilvorlage würde ich vermutlich entschuldigen mit der Begründung, dass ich als Elternteil die Aufsichtspflicht aufgrund weiterer (erkrankter?) Kinder nicht übernehmen kann.

    Aber was ist denn dann mit den ganzen Kindern, deren IQ zwar höher ist, die aber trotzdem nicht mitkommen? Die müssen dann lernzielgleich mitarbeiten, dieselben Arbeiten schreiben, bekommen normale Noten?

    ... und werden versetzt. So zumindest habe ich meine Schwägerin verstanden, die in Hessen an einer Gesamtschule (ehemalige Haupt- und Realschule) unterrichtet. In ihrer Klasse hat etwa die Hälfte der Kinder einen Förderbedarf, einige haben Schulbegleitungen. Stunden für Sonderpädagogen gab es bisher schon kaum bis gar nicht, mit der neuen Richtlinie wird die Situation ein wenig schöngerechnet. Ab IQ 75 beginnt m. W. geistige Behinderung.

    Was spricht gegen ein praktisches Jahr vor Studienbeginn?

    Maegwin hat es schon ausformuliert. Letztlich ist es die Outputorientierung. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ziel des Praktikums ist es, Grundfertigkeiten der Materialbearbeitung praktisch zu erlernen. Azubis machen das typischerweise etappenweise über mehrere Jahre und größere Betriebe (auch Mittelstand) unterhalten hierfür eigens Lehrwerkstätten. Da müssen halt Plätze frei und Betreuer verfügbar sein. Momentan bewirbt er sich für den Zeitraum zwischen Schule und Studienbeginn.


    Maegwin

    Deine drei Nennung entsprechen zufälligerweise ziemlich genau der Reihung in den einschlägigen nationalen Rankings: Aachen, München, Karlsruhe, Darmstadt.


    Ich habe jetzt nochmal mit passenden Stichworten bei der Agentur für Arbeit gesucht und tatsächlich zwei Treffer bekommen. Die soll er unbdingt auf die Liste nehmen.


    cashew

    Bei den österreichischen Firmen müsste er tatsächlich klären, ob das von der Uni anerkannt werden kann. Leitner wäre schon auch cool ;)

    Hoffe die Frage ist in Ordnung, aber sind die Bewerbungsunterlagen fürs Praktikum richtig gut? Diese Firmen sollten ja eigentlich ein Interesse daran haben, die Praktikas durchzuführen, bzw. es muss ja irgendwo Plätze geben. Bevor er seinen Traum aufgibt, würde ich mal alles von einem Profi durchgehen lassen. Viele Firmen haben ja auch für Praktika maslose Anforderungen was die „Form“ angeht

    Das ist eine gute Frage. Bei der Erstellung von Anschreiben und Lebenslauf hat er sich an Mustern aus dem Netz orientiert, wir sind beides mehrfach zusammen durchgegangen und haben daran gefeilt. Zeugnisse hat er dazugepackt und auch die entsprechende Praktikumsordnung der Uni. Bisher mussten die Bewerbungsunterlagen online über spezielle Seiten hochgeladen werden und zusätzlich mehr oder weniger passende Fragen beantwortet werden. Ein Profi hat bislang nicht draufgeschaut - wo findet man denn so jemanden? Von der Schule kommt da nichts.

    gleich im Grundstudium an einer grossen Universität wie Karlsruhe, München, Aachen,…

    das ist sein Plan bislang. Keine der drei genannten, aber die nächste im Ranking des Studiengangs.

    Ich musste es damals genauso wie das Grundpraktikum nur irgendwann im Verlauf der Bachelors nachweisen, aber nicht schon zu Studienbeginn absolviert haben.

    Theoretisch kann er das Praktikum bis zum Beginn der 3. Semesters nachweisen. Praktisch ist in der vorlesungsfreien Zeit aber kein Zeitfenster, um mehrere Wochen Praktikum absolvieren zu können, weil dort über etliche Wochen gespreizt die Klausurtermine liegen.

    ich sehe einen Nachteil darin, dass man dabei nur ein Unternehmen kennenlernt.

    Das ist tatsächlich seine Motivation. Am liebsten würde er schon das Vorpraktikum aufteilen, damit er möglichst viele Betriebe kennenlernt.

    Kann es sein, dass er sich sehr auf die ganz großen Firmen fokussiert?

    Die sind halt leichter ausfindig zu machen. In unserer Region ist eher ein Dienstleistungs- und IT-Standort, nicht so sehr Industrie. Es wird auf jeden Fall auf eine Erweiterung des Radius hinauslaufen, da bin ich mir sicher. Er war durchaus auch schon so schlau, bei der IHK nach Ausbildungsbetrieben zu schauen. Leider bringt die HP von der für unsere Region zuständigen seit Wochen "404 - Page Error" wenn man die Liste der Ausbildungsbetriebe abrufen will.

    geht das nur an ehemaligen FHs?

    Ich vermute es, bei den TUs habe ich keine Dualen Studiengänge gesehen. Meiner Meinung nach sind es auch nicht zwangsläufig ehemalige FHs. Das duale Studium gab es zu meiner eigenen Schulzeit nur in Baden-Württemberg und ist erst im Laufe der Jahre auf andere Bundesländer ausgeweitet worden. Die dualen Hochschulen waren m. W. schon immer ausschließlich dual.

    Oh, da kommt ja richtig viel Input - vielen Dank schon mal vorab.


    Beim dualen Studium scheint es so zu sein, dass man sich von schon von Anfang an auf einen Studienschwerpunkt festlegen muss. Beim Unistudium sind die ersten Semester auch im Bachelor wohl erstmal Grundlagen und dann kommt die Spezialisierung. Tendenziell schlägt das Herz momentan in Richtung Konstruktion / Entwicklung.


    Bosch und ZF hat er auf dem Schirm. Von Knorr kam leider schon eine Absage, ebenso von Heideldruck und ABB. Sein Traum wäre ja Doppelmayr (in Bregenz) oder die DB speziell am Standort Meiningen. An fehlender Erfahrung mit dem Schraubenschlüssel fehlt es ihm ganz sicher nicht, aber er muss seine Vorkenntnisse halt auch verkaufen können *seufz*.

    Denn grundpraktikanten sind nur zeitfresser,

    Genau das ist leider meine Befürchtung, nachdem ich gelesen habe, welche Fertigkeiten erwartet werden. Die Fachschaft seiner Wunschuni hat eine Liste mit Praktikumsbetrieben im Netz. Da steht bei etlichen, dass sie eigentlich unbezahlte Arbeitskraft waren und der Betrieb die Tätigkeiten nur entsprechend den Anforderungen deklariert hat. Spätestens beim erforderlichen Praktikumsbericht hat man dann ein Problem.... Betriebe die ausschließlich Werkstatt / Instandhaltung machen sind ausdrücklich ausgeschlossen.


    Für die Kombi Grundpraktikum / weitere Zeit dort arbeiten müsste der Betrieb in Pendelnähe des Studien- oder des Wohnortes liegen.

    silecea

    danke für die Links, inhaltlich sind die genau das, was er braucht. Bislang hat er nur im täglichen Pendelradius gesucht. Dann muss er halt mal acht Wochen mit Hotel Mama nur am Wochenende auskommen :D

    Was hält er denn davon, sich langfristiger an den Praktikumsbetrieb zu binden? Die meisten meiner Kommilitonen haben das Vorpraktikum im selben Betrieb gemacht, in dem sie während des Studiums als Werkstudent gearbeitet haben.

    Er ist aber noch gar eingeschrieben, das Praktikum ist Voraussetzung hierfür. Werkstudenten sollten auch eher schon ein paar Semester absolviert haben für die Tätigkeiten, zumindest ist das in meinem Bereich so. Als Werkstudent schonmal ein späteres Praxissemester o. ä. eintüten kann ich mir schon eher vorstellen.


    Bzgl. Uni ist er leider auch sehr festgelegt :(


    Beim dualen Studium scheckt ihn momentan noch ab, dass er da evtl. an verschiedene Standorte und jedes Mal einen anderen müsste. Ich persönlich fände das ja eher bereichernd, aber ich glaube, er muss sich mit dem nicht-mehr-daheim-sein noch etwas anfreunden...

    Der Große weiß schon lange, was er studieren möchte, jetzt im Abiturjahr geht es in die Realisierung. Für seinen Studienwunsch braucht er ein achtwöchiges Praktikum als Bedingung zur Einschreibung und das Finden eines Platzes gestaltet sich unerwartet schwierig. Die Grundpraktikumsstellen werden - im Gegensatz zu Praktika während des Studiums - nicht ausgeschrieben. Es läuft also auf Initiativbewerbungen hinaus und hoffen. Vitamin B haben wir nicht. Leider kamen bislang auch nur Absagen.


    Alternativ könnte er dasselbe Fach dual studieren, da ist das erforderliche Praktikum integriert. Er möchte aber lieber an eine "richtige" Uni. Eine weitere Möglichkeit wäre, erstmal eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen. Das dauert zwar länger, macht die Praktikumsfrage aber auch obsolet. Ich bin hin- und hergerissen, ob ich ihm jetzt schon die Alternativen schönreden soll. Für ein duales Studium muss er allerspätestens jetzt in die Puschen kommen, ggfs. ist der Zug fürs nächste Jahr auch schon abgefahren. Bei Ausbildungen scheinen sie so sehr Leute zu suchen, dass da evtl. kurzfristig noch etwas gehen könnte. Gap-Jahr oder ähnliches will er auf gar keinen Fall machen.

    In der Grundschule war das Sekretariat nicht täglich besetzt, dann mussten Rektorin oder Konrektorin selbst das Telefon abnehmen. An der weiterführenden Schule mit deutlich mehr Schülern ist das Sekretariat ab 7:00 Uhr besetzt.


    Die Sekretariatsstunden finanziert der Schulträger (also die Kommune bei öffentlichen Schulen). Hier gab es nach massivem Elternprotest vor ein paar Jahren tatsächlich eine Stundenerhöhung.

    Hier muss auch am Gym morgens krankgemeldet werden. Der Sturm der morgendlichen Anrufer wurde vor ein paar Jahren abgefangen, indem man eine entsprechende Seite auf der Homepage eingerichtet hat. Hier wird aber auch in der Oberstufe kein kranker Schüler nach Hause entlassen ohne vorherigen Anruf.


    Beim Arbeitnehmer hängt ja an der AU die Lohnfortzahlung und ggfs. Krankengeld dran. Da haben die großen Player ein Interesse, dass der Regelprozess kostengünstig abgewickelt wird. Bei Schülern ist der Attestfall eigentlich die Ausnahme.

    Hast du mal im Schulgesetz deines Bundeslandes nachgelesen. Schulbesuchsverordnung ist auch ein gutes Stichwort. Hier dürfen die Schulen für Vollzeitschüler bei einer Erkrankungsdauer von mehr als 10 Schultagen ein ärztliches Attest verlangen. Oder individuell, bei auffällig häufigen Erkrankungen. Zu den Kosten wird nichts gesagt.

    Die nette Toilette würde ich auch empfehlen, schau mal nach der App. Das ist eine Kooperation örtlicher Lokale / Händler mit den Kommungen. Die Gastronomen bzw. Händler bieten kostenlose Toilettennutzung an und erhalten von der Gemeinde eine Aufwandsentschädigung, da diese sich die Kosten öffentlicher Toiletten, die oft genut auch ein Vandalismusproblem nach sich ziehen, sparen.

    Hier ist das i. A. erst in der weiterführenden Schule ein Thema. Allerdings muss man sehen, dass am G8-Gym Nachmittagsunterricht ab der 5. Klasse incl. Mittagspause die Regel ist. Da stellt sich die Frage nach einer Mittagsverpflegung auch ganz anders als bei spätestem Unterrichtsende um 13:00 Uhr. Ein Kiosk oder Pausenverkauf ist dann vermutlich die organisatorisch am einfachsten umzusetzende Angebotsform.

    Hier gibt es am Gym einen Pausenverkauf durch einen der örtlichen Bäcker. Mensa läuft über einen anderen Betreiber, im Moment nur interimsmäßig, da der vorherige während der coronabedingten Zwangsschließung gekündigt hat. Mit den geltenden Hygieneauflagen ist kein auskömmlicher Betrieb möglich. Auch der Bäcker durfte eine zeitlang nicht kommen, ist aber seit dem letzten Schuljahr wieder da. Außerdem gibt es Getränkeautomaten, die natürlich nicht nur Mineralwasser anbieten und - zumindest in der Mensa - einen kostenlosen Wasserspender. Offiziell ist der aber nur für die Mittagessenskundschaft da.


    Einen Backwarenverkauf gab es schon zu meiner eigenen Schulzeit am Gym. Damals lieferte ein Bäcker und der Hausmeister hat verkauft. Insofern hat mich das jetzt nicht verwundert.