Beiträge von Elektra

    Aias

    Natürlich geht das niemanden etwas an. Für die Beitragshöhe macht es aber einen sehr deutlichen Unterschied, ob jemand als (ehemals) Selbständiger in der PKV ist oder eban als behilfeberechtigter (pensionierter) Beamter. Letztere müssen nämlich nur die Differenz zur Beihilfe (d. h. zwischen 20 und 50% der tatsächlich anfallenden Behandlungskosten) des Dienstherren absichern.

    Noch eine kleine Ergänzung:

    Die Beitragsbemessungsgrenze erreicht man in HH bei

    - A12 nach 22 Dienstjahren (Stufe 8)

    - A13 nach 11 Dienstjahren (Stufe 5)


    Die BBMG wird in der Regel jährlich erhöht.


    Ein Berufsanfänger A12 mit Vollzeit hätte demnach aktuell Krankenkassenkosten i. H. v. 3725EUR*14,6% /2= 272EUR, bei A13 wären es 304EUR. Dafür sind alle Kinder beitragsfrei mitversichert.


    Nur Interessehalber: Ist PKV für Beamte wirklich so viel günstiger? Die Beiträge fallen ja auch wenn man nur Teilzeit arbeitet in derselben Höhe an.

    GKV kostet 14,6% vom Bruttoeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die derzeit knapp unter 4700EUR monatlich liegt. Davon übernimmt bei Angestellten 50% der Arbeitgeber. In Hamburg ist das anscheinend auch für Beamte möglich.


    4700EUR * 14,6% = 686EUR

    50% hiervon = 343EUR wären der maximale Eigenanteil pro Monat. Entsprechend geringer, wenn man weniger verdient.


    Die PKV ist nur in jungen Jahren und ohne Vorerkrankungen günstig. Wie die Rechnung mit Beihilfeberechtigung aussieht, kann ich nicht sagen. Chronische Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit werden aber auch in diesem Modell teuer. Im Freundeskreis ist einer der Partner (beide beamtet) erwerbsunfähig mit Pflegestufe, sie haben regemäßig Ärger weil die Beihilfe zwar übernimmt, nicht aber die Zusatzversicherung.


    Wenn du die Möglichkeit hast, dass dein Dienstherr auch die GKV bezuschusst, würde ich mir die PKV sehr genau überlegen.

    Man kann da auf keinen Fall von km-Angaben ausgehen und auch bei Zeitangaben, sollte man mit Kindern sehr großzügig planen.

    Das möchte ich auch nochmal betonen. Die üblichen Gehzeitangaben beziehen sich meiner Erfahrung nach auf geübte Erwachsene und beinhalten keine Pausen. Mit Kindern muss laufend wer was trinken, kurz gucken, Schuhe binden, Jacke an- oder ausziehen. Außerdem wollen alle Fernglas rausholen, gucken, fotografieren. Wanderwege über Geröll heißt auch gerne mal, dass die Steine für Erwachsene kniehoch sind, das ist für Kinder natürlich deutlich anstrengender, weil es klettern bedeutet. Im letzten Jahr haben wir es, wenn es gut lief, die angegebenen Gehzeiten fast geschafft, unser jüngstes Kind war da 12 und sehr sportlich, alle mit guter Grundkondition.


    Davon abgesehen ist Hüttenurlaub aber trotzdem toll. Allein morgens direkt nach dem Aufstehen und abends unmittelbar vor dem Schlafengehen im Berg zu sein lohnt es.

    Wie sind denn die Zustiege auf den jeweiligen Hütten?


    Wir waren letztes Jahr ein paar Tage in der Silvretta auf 2400m. Das war wirklich hochalpin und in Gletschernähe. Selbst im Hochsommer gehören Mütze und Handschuhe unbedingt dazu. Ich würde tatsächlich erstmal niedriger anfangen und mir keine Sorgen um das fehlende "Bergfeeling" machen.

    Kännchens Beitrag verstehe ich so, dass es nicht um das eigene Kind geht.


    Die Frage ist meiner Meinung nach, was erreicht werden soll. Eine Familienhilfe wird kein Kind in der Einrichtung begleiten, dazu bräuchte es eine Integrationshilfe. Ohne Initiative der Eltern wird jedoch in dieser Richtung nichts passieren. M. W. können Träger selbst keine solchen Anträge stellen. Wenn das Problem schwerwiegend genug ist, kann der Träger ggfs. einen Ausschluss aus der Einrichtung aussprechen. Im günstigen Fall verstehen die Eltern das als ultimative Aufforderung, Hilfe für das Kind zu organisieren. Im ungünstigen Fall ist es den Eltern egal, evtl. versuchen sie woanders unterzukommen.

    Bei meinem "Eisenbahner" ging es auch in diesem Alter richtig los - und dauert bis heute an. Sein Traum ist der Selbstbau einer Dampflok für 5 1/2 bzw. 7 1/4 Zoll Spurweite.


    Wir hatten eine ca. 1,30x0,7m große Spur N Anlage vom Opa. Die wurde gelegentlich vom Schrank heruntergeräumt und intensiv bespielt. Auf 2x0,0m bekommt man mit H0-Spur nicht viel unter, aber besser als nichts. Spur N hätten wir nicht neu angeschafft, weil kleiner und nochmal teurer. Außerdem habe ich mich geweigert, ein weiteres System anzuschaffen. Sohni hat sich dann (da war er 7) einem Verein angeschlossen, in dem eine Modulanlage gebaut wird. Allerdings geht so etwas in dem Alter nicht alleine, da muss ein Erwachsener (war mein Mann) mit, damit die Sache sinnvoll angegangen werden kann. Das ganze Eisenbahnzeugs ist meiner Meinung nach zu filigran, um ständig auf- und abgebaut zu werden. Bei H0 mag es noch gehen, Spur N ist hierfür definitiv nicht geeignet.


    Alte Gleise bekommt man derzeit sehr günstig, viele Rentner müssen ihre jahrelang gebauten Anlagen abbauen (lassen). Wenn er erstmal Spaß am Auf- und Abbau hat, wäre das evtl. eine Möglichkeit. Allerdings sind diese nicht digitalisierungsfähig und man muss sich etwas auskennen. Die ältern Herren denken gerne, sie hätten unglaubliche Schätze.

    "Turnschuhe an" dürfte - neben dem Weg zur Sporthalle - gerade in der ersten Klasse das zeitaufwändigste sein. HIer gab es in diesem Alter die ausdrückliche Ansage, dass Strumpfhosen und Leggings anbehalten werden sollen, um Umkleidezeit zu sparen

    Ist denn sicher, dass es sich wirklich um eine "Straf"arbeit handelt? Die LK könnte ja durchaus argumentieren, dass das Anfertigen eines Stundenprotokolls eine Hausaufgabe war. Dann wäre Furrinas Sohn zumindest hier nicht ganz aus dem Schneider, denn versäumten Stunden sind Stoff und Hausaufgaben nachzuarbeiten.

    martita


    Der Willkür sind in meinem BL (BaWü) insofern Grenzen gesetzt, weil die Lehrkräfte am Anfang des Schuljahres die Prinzipien der Notengebung in ihrem Fach offenlegen müssen. Auf den Elternabenden tingeln dann die Fachlehrer durch die Klassen und rattern ihr Notengebungsschema runter. Das Problem ist auch nicht, dass der stille Schüler die vier in sonstiger Mitarbeit nicht schafft, sondern dass diese vier bei sehr guten Schülern zu einer schlechteren Zeugnisnote im Vergleich zu den schriftlichen Noten führt.


    Hier mal ein Beispiel:

    3 Klassenarbeiten mit 1 - 1 - 2 --> schriftlich 1,3

    stiller Schüler, der sich von sich aus nicht meldet --> mündlich 4


    Gewichtung 50:50 --> 2,65, also Note 3

    Gewichtung 60 (m) : 40 (s) --> 2,92, also Note 3

    Gewichtung 40 (m) : 60 (s) --> 2,38, reicht noch für Note 2

    claraluna

    Du meinst 50% / 33,3% für schriftlich?


    Deswegen schrieb ich ja auch, dass die jeweilige Fachkonferenz über die Prinzipien der Notenfindung berät. Dann darf das - in gewissem Rahmen - tatsächlich jede Schule anders regeln.


    Hier gibt es auch Lehrer, die unter die schriftlichen Arbeiten eine mündliche Note schreiben, das machen aber nicht alle. Und meist ist dann die mündliche Note so ähnlich wie die schriftliche. Mehr als eine halbe Note Abweichung zur aktuellen schriftlichen Note habe ich da bei meinen Kindern noch nicht feststellen können.

    Hallo Elektra, was ist denn GFS? Und in welchem Bundesland bist Du?

    GFS steht für "gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen" Im Prinzip ist das eine Hausarbeit, die vor der Klasse als "mediengestützte Präsentation" vorgetragen wird. Muss ab der siebten Klasse (Gym) bzw 8. Klasse (RS) jährlich in einem Fach eigener Wahl gemacht werden. Das konkrete Thema wird in Abstimmung mit der Lehrkraft festgelegt.


    Das Bundesland ist Baden-Württemberg.

    Die Klassenarbeiten (4 im Schuljahr in den Haupt- bzw. Kernfächern und 2 in den Nebenfächern) zählen in allen Fächern wenigstens 50%. Der ganze Rest ist dann "sonstige Mitarbeit" und darunter fallen Vokabeltests, Abfragen, Heftführung, Referate, Mitarbeit, wasauchimmer die Lehrkraft da zur Beurteilung heranziehen möchte. Ich gehe außerdem davon aus, dass die jeweilige Fachkonferenz sich über die Grundsätze der Notenbildung abstimmt.


    Die GFS zählt als eine Klassenarbeit, in diesem Fach hat der Schüler dann fünf oder drei schriftliche Noten während des Schuljahres gesammelt.


    In Sport ist es nochmal anders, da scheint es an der Schule meiner Kinder Bewertungstabellen mit Zeiten / Strecken und Ausführungsanforderungen für die Technik zu geben. Vergleichbar mit den Tabellen, die man von den Bundesjugendspielen kennt.

    Ich hatte das so verstanden, dass zu den Urlaub auch noch im Anschluss an Deine EZ nehmen darfst, aber nicht musst.


    Wenn Du und Dein Chef möchten, dass das Urlaubskonto früher geleert wird, nimmst du die Tage im Anschluss an die achtwöchige Schutzfrist nach der Geburt und beginnst die Elternzeit entsprechend später.

    Nächste Woche haben wir einen Termin beim Hauszahnarzt.


    Bzgl. Instrument bin ich etwas entspannter, schließlich ist er nicht Blech- sondern Holzbläser. Für motivierte Schülern doof aber machbar, für unmotivierte Schüler ein willkomener Grund aufzuhören. Ich hoffe auf ersters. Allerdings wird das einige Terminakrobatik erfordern - ich hoffe, die KFO-Praxis ist da ausreichend flexibel.