Beiträge von Elektra

    Mit etwa 10 Jahren / Ende Grundschule wurde es meinen beiden in den richtigen Sitzen im Schulterbereich zu eng. Das war zu einem Zeitpunkt wo ich nicht mehr in neue, teure Sitze hätte investieren wollen, zumal wir kaum fahren. Für Gelegenheitsmitnahmen hatten wir eine Sitzerhöhung. Wenn ich ein nicht-eigenes Kind darauf mitgenommen habe, war das vorab mit den Eltern so abgesprochen.


    Die 150cm Mindestgröße hatten beide vor Vollendung des 12. Lebensjahres geknackt.

    Ich bin schon mein Leben lang schwerhörig

    Darf ich da mal mit einer Zwischenfrage reingrätschen? Wie geht das denn mit dem aktiv selbst Musik machen zusammen, m. W. hast du sogar Musik (auf Lehramt?) studiert? Gibt es unterschiedliche Formen von Schwerhörigkeit? Sorry, wenn ich evtl. doof frage, aber ich würde gerne den Zusammenhang (oder eben die Unabhängigkeit) verstehen.

    Dänemark: Tochters bis dahin beste Freundin ist im letzten Sommer wieder dorthin zurückgegangen, wir haben die Famile im Winter besucht und natürlich auch über die unterschiedlichen Schulsysteme gesprochen.


    Es gibt ein elektronisches Schulportal, in dem alle Eltern und Schüler einen User haben. Darüber werden sowohl administrative Dinge (Entschuldigungen, Geldzahlungen, Terminvereinbarungen mit Lehrkräften), aber auch Noten ausgetauscht. Dinge, die bei uns meist unter "geht gar nicht, weil personenbezogene Daten" laufen.


    Arbeit mit Laptop bzw. Tablet ist ab der ersten Klasse üblich. Jedes Kind hat ein eigenes Gerät, das normalerweise in der Schule bleibt. Der kleine Bruder, der 1. bis 3. Klasse in Deutschland absolviert hat, wird wegen seiner ausgesprochen schönen Handschrift gelobt. In DK ist Handscheiben nachrangig, O-Ton der Eltern, die den direkten Vergleich haben: "das kannst du nicht lesen". Überhaupt bleiben die Schulsachen i. d. R. in der Schule. Täglich mitgenommen werden lediglich ein Lunchpaket, evtl. noch Schreibzeug oder einige persönliche Kleinigkeiten. Für die jungen Damen in der achten Klasse ist das ein Stoffbeutel oder eine Handtasche - je nach Geschmack.


    Während des Shutdowns war online Unterricht mit per Videokonferenz kein Problem und war - zumindest ab der weiterführenden Schule (7. Klasse und höher) auch täglicher Standard. Die Schüler bekamen ihre Laptops mit nach Hause. In der Grundschule begann der Präsenzunterricht zuerst, wie es derzeit bei den älteren Jahrgängen aussieht, müsste ich nachfragen.

    Das 2007-er Mädchen spielt immer noch mit Lego, da werden Eigenkreationen gebaut, Lego-Technik haben wir kaum Teile.


    Der 2005-er Bub ist leidenschaftlicher Fischertechniker geworden, hat sich zum Geburtstag ein Controllerset gewünscht und auch bekommen. Vom Paten gab es kürzlich eine (weitere) Kugelbahn und Erweiterungsteile. Er ist aber auch ein Tüftler und baut Fahrzeuge nach eigenen Konstruktionen. Langzeitprojekt ist momentan eine Lokomotive, die motorbetrieben auf Spur G (45mm Spurweite, etwa Playmobil-Maßstab) Schienen fährt. Scheint zu funktionieren.

    Im Großen und Ganzen haben sich die Datenschutznormen auch nicht geändert, zumindest in D. Geändert hat sicht seit der DSGVO im Mai 2018 jedoch die Höhe der Bußgelder im Anzeigefall. Diese beträgt nun bis zu 4% des weltweiten Jahresumsatzes. So etwas kann sich ein Unternehmen nicht mehrfach leisten.


    Das Blöde in @janos' Fall ist, dass der Hersteller argumentieren wird, sie müsse ja nur eine neuere Version des Geräts einsetzen... Momentan ist der damit raus und hat das Problem auf den Anwender abgewälzt. Evtl. wird sich daran mittelfristig noch etwas ändern, die EU Kommission ist afaik dran, die Hersteller auch über ihre Produkthaftung in die Pflicht zu nehmen. Das wird aber sicher noch ein paar Jahre dauern.

    Gar nicht versichert ist man auf diesen Wegen nicht, aber halt nicht durch die Berufsgenossenschaft / Unfallkasse, sondern nur über eine private Unfallversicherung.


    Unser Betriebsrat hat speziell zum Homeoffice kürzlich interessantes geäußert, es scheint jedes Mal der konkrete Bezug zur Arbeit erforderlich sein. Wenn ich im Homeoffice in die Küche gehe um mir einen Kaffe zu machen oder ein Glas Wasser zu holen, bin ich bei einem Unfall nicht über die BG versichert, wäre es auch nicht im Bürogebäude. Gehe ich aber zu Hause in den Keller, weil dort das Kopierpapier liegt, das ich für die dienstlichen Ausdrucke benötige, kann ein Unfall hierbei durchaus ein Versicherungsfall für die BG sein.


    Habe das Urteil nicht gelesen, aber: Könnte der Knackpunkt sein, dass der Weg eben zwischen Zu Hause und KiTa lag und das Homeoffice deshalb unerheblich ist? Wenn das

    Arzt beim nächsten Mal ansprechen werde ich tun. Leider war es in beiden Fällen so, dass sowohl Arzt als auch Mitarbeiterin bereits draußen waren. Kollegen am Tresen verpfeifen mochte ich nicht direkt, werde ich dann aber wohl tun müssen.


    Bzgl. Gerätehersteller: Der wird vermutlich argumentieren (können), dass die aktuelle Version ja datenschutzkompatibel sei. Im Zweifelsfall ist das von Janos verwendete Modell außerhalb der Wartung und damit hat er das Problem auf den Anwender abgewälzt.

    Das ist ja schon einprogrammierter Datenschutzverstoß. Der Hersteller argumentiert vermutlich, dass du ja nur das neueste Gerät kaufen müsstest, um datenschutzkonformität herzustellen.


    Bei dem Bildschirm-Problem finde ich es schon ärgerlich, weil das einfach durch den Anwender zu lösen wäre. Wenn denn mal konsequent beim Verlassen des Platzes der Bildschirmschoner (Ctr + alt + del bzw. bei Windows Geräten Windows + L) aktiviert würde.

    Mir ist es jetzt schon zum zweiten passiert, dass ich als Patient (bzw. mein Kind) schonmal ins Sprechzimmer gesetzt wurde. Dort lagen zwar keine Akten herum, aber der PC mit den Patientenakten steht mit nicht gesperrtem Monitor einsehbar. Ich kann meine eigene Akte sehen und darüber hinaus die Liste der Patienten, auch noch Termine haben. Meiner Meinung nach auch ein No-Go.

    Ich nochmal....


    Die KFO Praxis will hier eine Beauftragung haben _bevor_ überhaupt ein Behandlungsplan bei der Krankenkasse (gesetzlich) eingereicht wurde. Das sei so üblich. Die KK sagt, es sei andersherum. Wer hat denn nun Recht? Bauchmäßig finde ich das zumindest fragwürdig, denn wenn die KK ablehnt, bleibe ich auf den kompletten Behandlungskosten (rund 6000EUR pro Kind) sitzen. Das will ich natürlich vermeiden.

    Aias

    Natürlich geht das niemanden etwas an. Für die Beitragshöhe macht es aber einen sehr deutlichen Unterschied, ob jemand als (ehemals) Selbständiger in der PKV ist oder eban als behilfeberechtigter (pensionierter) Beamter. Letztere müssen nämlich nur die Differenz zur Beihilfe (d. h. zwischen 20 und 50% der tatsächlich anfallenden Behandlungskosten) des Dienstherren absichern.

    Noch eine kleine Ergänzung:

    Die Beitragsbemessungsgrenze erreicht man in HH bei

    - A12 nach 22 Dienstjahren (Stufe 8)

    - A13 nach 11 Dienstjahren (Stufe 5)


    Die BBMG wird in der Regel jährlich erhöht.


    Ein Berufsanfänger A12 mit Vollzeit hätte demnach aktuell Krankenkassenkosten i. H. v. 3725EUR*14,6% /2= 272EUR, bei A13 wären es 304EUR. Dafür sind alle Kinder beitragsfrei mitversichert.


    Nur Interessehalber: Ist PKV für Beamte wirklich so viel günstiger? Die Beiträge fallen ja auch wenn man nur Teilzeit arbeitet in derselben Höhe an.

    GKV kostet 14,6% vom Bruttoeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die derzeit knapp unter 4700EUR monatlich liegt. Davon übernimmt bei Angestellten 50% der Arbeitgeber. In Hamburg ist das anscheinend auch für Beamte möglich.


    4700EUR * 14,6% = 686EUR

    50% hiervon = 343EUR wären der maximale Eigenanteil pro Monat. Entsprechend geringer, wenn man weniger verdient.


    Die PKV ist nur in jungen Jahren und ohne Vorerkrankungen günstig. Wie die Rechnung mit Beihilfeberechtigung aussieht, kann ich nicht sagen. Chronische Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit werden aber auch in diesem Modell teuer. Im Freundeskreis ist einer der Partner (beide beamtet) erwerbsunfähig mit Pflegestufe, sie haben regemäßig Ärger weil die Beihilfe zwar übernimmt, nicht aber die Zusatzversicherung.


    Wenn du die Möglichkeit hast, dass dein Dienstherr auch die GKV bezuschusst, würde ich mir die PKV sehr genau überlegen.

    Man kann da auf keinen Fall von km-Angaben ausgehen und auch bei Zeitangaben, sollte man mit Kindern sehr großzügig planen.

    Das möchte ich auch nochmal betonen. Die üblichen Gehzeitangaben beziehen sich meiner Erfahrung nach auf geübte Erwachsene und beinhalten keine Pausen. Mit Kindern muss laufend wer was trinken, kurz gucken, Schuhe binden, Jacke an- oder ausziehen. Außerdem wollen alle Fernglas rausholen, gucken, fotografieren. Wanderwege über Geröll heißt auch gerne mal, dass die Steine für Erwachsene kniehoch sind, das ist für Kinder natürlich deutlich anstrengender, weil es klettern bedeutet. Im letzten Jahr haben wir es, wenn es gut lief, die angegebenen Gehzeiten fast geschafft, unser jüngstes Kind war da 12 und sehr sportlich, alle mit guter Grundkondition.


    Davon abgesehen ist Hüttenurlaub aber trotzdem toll. Allein morgens direkt nach dem Aufstehen und abends unmittelbar vor dem Schlafengehen im Berg zu sein lohnt es.

    Wie sind denn die Zustiege auf den jeweiligen Hütten?


    Wir waren letztes Jahr ein paar Tage in der Silvretta auf 2400m. Das war wirklich hochalpin und in Gletschernähe. Selbst im Hochsommer gehören Mütze und Handschuhe unbedingt dazu. Ich würde tatsächlich erstmal niedriger anfangen und mir keine Sorgen um das fehlende "Bergfeeling" machen.

    Kännchens Beitrag verstehe ich so, dass es nicht um das eigene Kind geht.


    Die Frage ist meiner Meinung nach, was erreicht werden soll. Eine Familienhilfe wird kein Kind in der Einrichtung begleiten, dazu bräuchte es eine Integrationshilfe. Ohne Initiative der Eltern wird jedoch in dieser Richtung nichts passieren. M. W. können Träger selbst keine solchen Anträge stellen. Wenn das Problem schwerwiegend genug ist, kann der Träger ggfs. einen Ausschluss aus der Einrichtung aussprechen. Im günstigen Fall verstehen die Eltern das als ultimative Aufforderung, Hilfe für das Kind zu organisieren. Im ungünstigen Fall ist es den Eltern egal, evtl. versuchen sie woanders unterzukommen.

    Bei meinem "Eisenbahner" ging es auch in diesem Alter richtig los - und dauert bis heute an. Sein Traum ist der Selbstbau einer Dampflok für 5 1/2 bzw. 7 1/4 Zoll Spurweite.


    Wir hatten eine ca. 1,30x0,7m große Spur N Anlage vom Opa. Die wurde gelegentlich vom Schrank heruntergeräumt und intensiv bespielt. Auf 2x0,0m bekommt man mit H0-Spur nicht viel unter, aber besser als nichts. Spur N hätten wir nicht neu angeschafft, weil kleiner und nochmal teurer. Außerdem habe ich mich geweigert, ein weiteres System anzuschaffen. Sohni hat sich dann (da war er 7) einem Verein angeschlossen, in dem eine Modulanlage gebaut wird. Allerdings geht so etwas in dem Alter nicht alleine, da muss ein Erwachsener (war mein Mann) mit, damit die Sache sinnvoll angegangen werden kann. Das ganze Eisenbahnzeugs ist meiner Meinung nach zu filigran, um ständig auf- und abgebaut zu werden. Bei H0 mag es noch gehen, Spur N ist hierfür definitiv nicht geeignet.


    Alte Gleise bekommt man derzeit sehr günstig, viele Rentner müssen ihre jahrelang gebauten Anlagen abbauen (lassen). Wenn er erstmal Spaß am Auf- und Abbau hat, wäre das evtl. eine Möglichkeit. Allerdings sind diese nicht digitalisierungsfähig und man muss sich etwas auskennen. Die ältern Herren denken gerne, sie hätten unglaubliche Schätze.