Beiträge von Luci

    Ich würde dem Mangel auch gerne den Überfluss gegenüberstellen.

    Je nachdem was man den Kindern anbietet, ja da gibt es auf beiden Seiten wieder die Informierten und Uninformierten.

    Kann man den Körper auch überfrachten und damit in Schwierigkeiten bringen. Vorallem was Eiweiß und Fett und Zucker angeht. Auch Zusatzstoffe in Fertigprodukten. Ebenso wie die Zusammenstellung einer Mahlzeit.

    Ich persönlich halte das was ich nicht esse, für ebenso wichtig, wie das, was ich esse.

    Vegane Ernährung ist ungesund ist durch nichts statistisch belegt, eher im Gegenteil, dass Veganer an bestimmten Erkrankungen weniger leiden etc.

    habe ich nie gesagt, dass sie ungesund ist per se. ich habe nur gesagt, dass ich sie nicht so toll finde für Babys/kleinkinder, da eben substituiert werden muss und ich das dann eben nicht natürlich finde. das ist meine meinung. milch halte ich im übrigen für ungesünder wie Fleisch. mangelernährungen bei kleinkindern war das thema bei veganer ernährung. und das kanns eben geben, wenn man sich nicht gut auskennt. und bei mischkost gibt es das eben weniger, auch wenn man sich nicht gut auskennt und nicht stillt, gläschen füttert und danach weiteren mist. das war mein punkt.

    grundsätzlich finde ich, dass wir alle zuviel fleisch und milchprodukte essen (auch ich) und das kann man durchaus reduzieren. da gehts mir aber nicht nur um den gesundheitsaspekt..sondern auch noch um anderes.

    Genau das glaube ich nicht, dass es das bei Mischköstlern weniger gibt.

    Wer lässt denn da mal eine Blutuntersuchung machen?

    Das kenne ich von Mischköstlern eigentlich gar nicht.

    Von Veganern kenn ich das schon eher, auch weil sie von Ärzten dazu angehalten werden.

    Und was piekt dich an?

    Genau das versuche ich ebenfalls auszudrücken.

    Guck mal an, so herum klappt es sofort.

    Andersherum nicht.


    Leider ist es dennoch Realität, ich habe ja nun mal mit dem Thema zu tun.


    Deswegen ist es eben nicht richtig zu sagen, vegan ernähren ist Mangelernährung und normale Ernährung wäre das nicht.

    Ohne etwas Beschäftigung mit Ernährungsthemen kann beides Mangelernährung sein. Und ist es oft auch bei ommivoren ziemlich stark.


    Niemand hier persönlich war gemeint.

    Für viele Kinder ist es obligatorisch die Milch morgens zu trinken oder den Kakao. Milch im Müsli oder anderen Cerealien. Das Schulmilchprogramm fällt mir da auch noch ein.

    Es ist aber ja nicht nur die Trinkmilch.

    Dann ist da Joghurt, Sahne, Schmand. Es wird vermutlich bei vielen Leuten nicht eine Mahlzeit geben, in der kein Milchprodukt steckt.

    In die Soße zum Gemüse kommt Sahne, Aufläufe und Quiche klappen nur mit Sahne, Schmand, Käse überbacken, an den Kartoffelbrei wird Milch gemacht, Pellkartoffeln mit Quark oder Butter, Brot mit Butter und Käse, selbst Salat ohne Joghurtdressing wird selten gegessen. Gemüsepatties ohne Milchprodukt sind im normalen Supermarkt auch kaum zu finden. Spinat mit B*lubb etc pp.

    Mittlerweile kommt sogar ans vegetarische Sushi Frischkäse. Gebäck gibt es auch nur sehr wenig ohne Milchprodukte.

    Es ist also nicht nur mal ein Glas Milch. Es ist allgegenwärtig.

    Das ist schon irgendwie massenweise Konsum, oder nicht?


    Ich mag da auch gar nicht drauf rumreiten.

    Letztenendes soll das jeder selbst entscheiden.

    Ich kaufe den Kindern durchaus Rohmilchkäse oder Rohmilchbutter, wenn sie danach verlangen, was selten vorkommt.

    Für mich ist es wichtig, dass das nicht die tägliche Ernährung ausmacht. Noch viel wichtiger ist es mir, dass die Lebensmittel so unverarbeitet und frisch wie möglich sind.


    Das sind Milchprodukte praktisch nie, das was die Menschen dann daraus herstellen noch weniger.

    Das trifft ebenso auf Fleisch zu, ein Stück schieres wirklich gutes Bio-Fleisch mit etwas Salz und Kräutern selbst zubereitet stellt für mich kein gesundheitliches Problem dar.

    Aber das was an Fleisch verzehrt wird, sieht im Alltag ganz anders aus. Verarbeitete Wurstaufschnitte, Salamisticks als Snack, frittierte Nuggets, in dicken Soßen serviertes Fleisch, Hamburger, Würstchen, kombiniert mit meist ebenfalls noch mit Fett zubereiteten Kohlenhydraten.


    Daher denke ich, dass es schon gut ist, Kindern von Anfang an gar nicht erst an diese Dinge zu gewöhnen. Denn davon wieder loszukommen scheint vielen unmöglich.

    Da ist es nicht das schlechteste erstmal vegan zu beginnen, wenn es dann nicht auf Ersatzprodukten und Brot basiert, sondern auf frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln, die einigermaßen schlau zusammengestellt werden.


    Wenn man eine vernünftige Basisernährung verfolgt, wird hin und wieder ein Stück Fleisch oder etwas Käse sicherlich keinen Schaden verursachen.

    Ich glaube jedoch nicht, dass es möglich ist zu einer gesunden Ernährung zu gelangen, wenn die genannten Produkte im täglichen Speiseplan enthalten sind. Dafür ist der Geschmack dann nicht mehr ausgelegt, es ist eine andere Wahrnehmung vorhanden.

    Die Kinder, die täglich Milchprodukte zu sich nehmen, wachsen einfach schneller. Die Milch ist für Kälber gemacht, die in kurzer Zeit schnell und viel wachsen.

    Daraus kann man ableiten, dass Babys/kleinkinder/kinder zuviel milchprodukte (sprich Eiweiss) zu sich nehmen? Ich dachte eher, dass es umgekehrt ist...Wir nehmen alle zuviel KH zu uns. Und ich denke es kommt auch auf die milch an, oder? Bio-Milch hat hoffentlich nicht soviel dreck in der milch wie normale.

    Eiweiss zu sich nehmen weder mit tierisch noch mit milchprodukten, ist das nicht schwierig? so für ein kind? Die guten pflanzlichen Eiweissquellen wie zb. Hülsenfrüchte sind eher nicht des Kindes Leibspeise.

    Wie ich gelesen habe, liegt es nicht am Eiweiß, sondern an Botenstoffen in der Milch.
    Zuviele Kohlenhydrate pro Kopf werden ganz sicher konsumiert, ja.

    Aber Eiweiß wird derzeit meiner Meinung nach überbewertet. Natürlich muss man auf die Versorgung achten, aber so hoch wie viele Glauben ist der Eiweißbedarf nicht.


    Naja und was Kinds Lieblingsspeise ist, liegt ja am jeweiligen Kind und auch daran was es alles kennengelernt hat. Meine Essen sehr gerne Hülsenfrüchte. Sie mögen auch grünes Blattgemüse und Sprossen.

    Ganz genau so.



    Der Punkt daran ist vermutlich das "gesund". Ich sehe da auch eigentlich keine größere Auswahl, was denn genau?

    Ich gehe immer davon aus, dass jeder der versucht auf vegan umzustellen, das tut, weil er sich gesünder ernähren möchte.

    Leider wurde ich da nun schon des öfteren eines besseren belehrt. Das ist oft gar nicht der Fall.

    Und das ist der Punkt, warum vegan essen immer wieder Diskussionen auslöst.


    Ich sehe in jeder Form von alternativer Ernährung den Gesundheitsaspekt. Und egal ob Ayurveda, vegetarisch, vegan, Paleo und so weiter,

    jede dieser Ernährungsformen wird eine gesundheitliche Verbesserung bringen. Da spielt das Fleisch nicht einmal die tragende Rolle.

    Wenn man von einer derzeitigen "Normalkost" ausgeht, die aus überwiegend verarbeiteten Lebensmitteln, viel Weizen, sehr viel Zucker, viel Fett besteht.

    Und das tut sie für den Großteil der westlichen Bevölkerung.


    Ich persönlich stelle mir es schwierig vor, vegane Kinder in den Essens-Alltag von Kitas und Schulen zu integrieren, wenn sie konsequent vegan essen müssen.

    Denn ich habe es so erlebt, dass oft Kuchen o.ä. verschenkt oder gemeinsames Frühstück gemacht wurde und Kinder Pausenbrote tauschen. Unabhängig von ideologischen Überlegungen finde ich das schwer umsetzbar auch für Erzieher und Lehrer.

    Ich würde das trennen wollen.

    Was es zuhause an Essensangebot gibt und was das Kind außer Haus an Essen angeboten bekommt, darf einen Unterschied ausmachen.

    Zuhause sollte der Grundstock gelegt werden, das prägt die Kinder am meisten.

    Die Schulkantinen, je nach Qualität kann man gut umgehen und selber essen mitgeben.

    Das Tauschen unter Freunden würde ich nie verbieten, da ist die soziale Komponente einfach die wichtigere.

    Ebenso auf Kindergeburtstagen.

    Lehrer:innen und Erzieher:innen haben da meiner Meinung nach nichts mit zu tun.

    Natürlich appeliere ich an meine Kinder bestimmte Dinge nur mit Maß anzunehmen. Denn das mir bekannte "Normalmaß" der Kinder in der Schule zum Beispiel was Süßigkeiten angeht ist weit entfernt von allem Guten. Und das verstehen Kinder auch durchaus, mal klappt es gut, mal nicht so gut. Aber das Prinzip haben meine verstanden.

    Beim gemeinsamen Frühstück bringt ja jeder was mit. Also ist auf jedenfall etwas da, was sie mögen.


    Wir als Familie finden es nicht zu schwer.


    ...

    Ich habe allerdings auch schon gehoert, dass Kinder, die keine oder sehr wenig Milchprodukte kriegen, etwas kleiner sind. Gesundheitlich muss das kein Problem sein, aber vielleicht ist es fuer das Kind doch bloed, innerhalb seines Umfeldes klein zu sein, obwohl es das Potential haette, groesser zu werden.

    Das ist wohl tatsächlich manchmal so, dass sie langsamer wachsen. Aber ihr Potential erreichen sie auch, nur später.

    Meine Meinung dazu ist eher vom anderen Blickwinkel aus betrachtet.

    Die Kinder, die täglich Milchprodukte zu sich nehmen, wachsen einfach schneller. Die Milch ist für Kälber gemacht, die in kurzer Zeit schnell und viel wachsen.

    In ungefähr einem halben Jahr, bringen sie 150kg auf die Waage, bis sie ausgewachsen sind etwa 500kg.

    Die Körperzellen werden angeregt sich schnell zu teilen.

    Für Erwachsene bedeuten sich schnell teilende Zellen aber nichts Gutes mehr.

    Doch es ändert sich :)

    Als meine Zweite klein war und ich sie in der Kita von der Großen stillte, kam eine andere Mama und erzählte, dass sie ihren großen 3 Jahre lang stillte.

    Ich sagte ihr, meine Große sei ebenfalls so lange gestillt, sogar noch ein halbes Jahr länger zum Einschlafen. Da hat sie mich herzlich umarmt und noch von 2 weiteren langzeitstillenden Mamas erzählt, die sie kenne.

    Sowas hatte ich, als Rabenforumleserin nie erwartet.

    Ich wurde ein einziges Mal in der Öffentlichkeit negativ angesprochen beim Stillen eines größeren Kindes. Ansonsten gab es eigentlich immer Zustimmung oder zumindest Duldung. (7 Jahre insgesamte Stillzeit)

    Stimme Reeza absolut zu!


    Vermutlich, weil gemeint ist, dass stillen auch Milch bedeutet und damit nicht vegan ist.

    Klar, einen Säugling mit Apfelsaft und Reismilch aufziehen zu wollen, wäre vermutlich tödlich.


    VitB12 Supplementieren müssten für gute Werte alle, egal wie sie sich heutzutage ernähren.

    Vermutlich eigentlich auch noch andere Mikronährstoffe.

    Verstehe deinen Sohn sehr gut.

    Ein Tipp vom Arzt war mal, dass Tabletten zu schlucken besser mit gekautem Brot als mit Flüssigkeit geht.

    Und den Kopf nicht in den Nacken legen sondern entgegen der "Schluckrichtung". Also bergauf Schlucken.

    Ich kann es gerade nicht gut ausdrücken, tut mir leid.


    Allerdings habe ich sogar als Erwachsene schon AB Saft bekommen, eben wegen der Schuckproblematik. So eklig fand ich es nicht und furchtbar große Mengen waren es auch nicht.

    Vielleicht gibt es da Unterschiede und es lohnt sich nochmal nachzuhaken?


    Alles Gute!

    Ich meine mich zu erinnern, gelesen zu haben, dass in der Hafermilch der berühmten Marke Oa*tly Phosphat zugesetzt ist.

    Das kann irgendwie auf die Nieren gehen, genau weiß ich es nicht mehr und kenne mich diesbezüglich nicht aus, also lieber nochmal recherchieren. Aber vom Gefühl her würde ich es mit 5 Monaten nicht geben.

    Ich würde auch auf keinen Fall Hafermilch geben, die Muttermilch ist da einfach unschlagbar.


    Aber ich möchte zur Oatly sagen, dass nur die Sorte Oatly Calcium getestet wurde und dort ist das Calciumphosphat enthalten. Deklariert auf der Packung!

    Sie enthält außerdem auch Rapsöl, weswegen ich den Drink nicht kaufen würde.

    Die Sorte Original enthält keine Phosphate und auch kein Öl - soweit die einzige Hafermilch die ich kenne, die ohne Öl auskommt.

    Negative Punkte der Hafermilch sind für mich, dass es ein industriell verarbeitetes Lebensmittel darstellt und

    dass es gängig ist, Getreidemilch mit einem Verfahren zu bearbeiten, dass Enzyme zur Stärkespaltung einsetzt. Dadurch werden die Zucker schon aufgedröselt und liegen dann als einfachzucker vor, die Milch schmeckt angenehm süß.

    Also trotz null zugefügtem Zucker sind die Drinks dennoch recht zuckerhaltig. (4g auf 100ml)

    Die Enzyme werden bei dem Vorgang "verbraucht" und so steht davon nichts deklariert auf der Verpackung.