Beiträge von Hexxengirl

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    Hallo Ihr Lieben,


    ich danke Euch sehr für Eure Antworten und schäme mich, dass ich erst heute selber wieder zum Schreiben komme.


    Mir haben Eure Antworten sehr geholfen. In meinem Umkreis kannte das noch fast niemand. Und außer einigen entsetzten und ungläubigen Reaktionen habe ich auch unterschiedliche negative Reaktionen erlebt. ein paar Antworten unterstellten meiner Tochter sie mache das absichtlich nur um ihren Willen durchzusetzen und ein paar andere schienen zu glauben, ich bilde mir das sicher nur ein, so ein Quatsch,...


    Ich habe versucht aufzuklären. Also zumindest bei den Personen, bei denen es mir wichtig und lohnenswert erschien.


    Außerdem waren wir trotzdem noch bei unserer Ärztin um sie nochmal kurz abchecken zu lassen. Ein von ihr geratener Besuch beim Neurologen um Epilepsie auszuschließen habe ich zunächst ausgeschlagen. Sollte sie jedoch nochmal so einen Anfall haben, dann lass ich es vielleicht sicherheitshalber machen.


    Gott sei Dank hatten wir bislang keinen weiteren Anfall. Wohl aber viele ungute Situationen. Situationen in denen sie anfing zu schreien und meine Große panisch mitschrie aus Angst, das Ganze wiederholt sich. Es ist in solchen Momentan echt heftig. Man will gleichzeitig beiden Kindern helfen und kämpft doch selber noch mit den Erinnerungen des ersten Anfalles.


    Auch mein Mann, der den Anfall ja nur aus Erzählungen kennt, ist mir dabei nicht wirklich eine Hilfe, wenn er beim Schreien bemerkt, dass sie länger keine Luft holt und dann zum Gefrierschrank rennt um Eis zu holen (er hat gehört, dass der plötzliche Kältereiz auch helfen kann). Er will ja helfen, aber komischerweise setzt mich das in dem Moment noch mehr unter Druck und lässt meine "Coolness" voll verschwinden.


    Aber bislang konnte ich sie mit Erschrecken durch Anblasen (ich versuche ihr nicht direkt in Mund und Nase zu pusten, sondern eher Stirn/Ohr, ich will sie ja nur Aufschrecken) oder Wasser ins Gesicht spritzen noch zum Atmen bewegen. Aber man merkt, dass sie selber Angst hat vor dem keine Luft mehr bekommen, denn wenn sie nicht gleich wieder Luft einatmen kann beim Weinen, dann wirft sie sich rum und legt noch mehr Druck ins Weinen. Ich kann es nicht besser beschreiben.


    Es scheint aber vorallem mit Müdigkeit zusammen zu hängen, denn diese langen Atempausen hat sie eigentlich nur, wenn sie sich abends weh tut. Tagsüber geht es meist gut.


    Aber mit jeder "überstandenen" Aktion merke ich, wie ich deutlich ruhiger werde. Wobei ich mir sicher bin, wenn sie nochmal bis zur Ohnmacht kommt, dann ist die erworbene Ruhe wieder weg...


    Das mit demWillensstark kann ich übrigens auch unterschreiben. Sie ist ein sehr willensstarkes Kind.


    Weiß jemand, ob das immer vererblich ist? Ich habe mal gelesen, dass es Kinder eher haben können, wenn ein Elternteil das auch hatte. Aber ist das immer so, oder nur manchmal`? Weder bei mir noch bei meinem Mann scheint sich jemand an so etwas erinnern zu können.



    Ich muss leider schon wieder los. Danke nochmal für Eure Hilfe!!!


    LG
    Hexxi

    Hallo ihr Lieben,


    gestern hatte ich das bisher schlimmste Erlebnis meiner 8-jährigen Mutterschaft.


    Meine kleine Maus (13 Monate) hatte einen sogenannten Respiratorischen Affektkrampf. Bis vor kurzem wusste ich noch nicht, was das ist.
    Mir fiel aber schon länger auf, dass meine Kleine immer lange zum Luft holen braucht, wenn sie weint. Eine Freundin berichtete mir dann eben von diesem oben genannten Phänomen. Bisher hab ich sie spätestens zum Luft holen gebracht, wenn ich ihr heftig ins Gesicht gepustet habe (durch den Schreck hat sie Luft geholt).


    Gestern gabs den Supergau. Sie war eh schon total müde und ist dann zornig geworden, weil ich ihr etwas abgenommen habe. Und diesmal hat sie auch mit Pusten keine Luft mehr geholt. Nach Ewigkeiten und entsetztem Gesicht von ihr, kam ein kleiner Luftseufzer bzw. ein kurzes minimales Ausschnaufen und dann wurde sie in meinem Armen ganz schlaff und verdrehte die Augen. Es war der absolute Horror. Meine Große hat alles mit erlebt und kreischte genauso wie ich. Gott sei Dank fing sie in der Ohnmacht wieder zum Atmen an und kam nach ein paar Sekunden wieder zu sich. Allerdings war sie noch etwas benommen. Ich hab sie dann einfach an die Brust gelegt und sie hat gierig gestillt. Nach ca 10 Minuten war sie bis auf ein bisschen Blässe wieder ganz die Alte.


    Ich hab zwar schon nach recherchiert, dass dieses Verkrampfen der Stimmritze gestern wie aus dem Lehrbuch ablief und wohl bei ca. 5 Prozent der Kinder bis 5 Jahre vorkommt, die Ohnmacht eine Schutzreaktion des Körpers ist und das Ganze insgesamt eigentlich harmlos ist. Trotzdem bin ich immer noch voll durch den Wind. 5 Prozent der Kinder und ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört. Und auch wenn ich weiß, dass alles ok ist bin ich völlig fertig. Meine Große auch. Haben sicher noch ein Weilchen daran zu knabbern.


    Wenn sie jetzt zum Weinen anfängt, dann bin ich immer total angespannt. Ich habe solche Angst davor, dass nochmal mit zu erleben. Ich hab ja den Anblick von gestern noch nicht verkraftet. Aber natürlich weiß ich auch, dass das nichts bringt. Im Gegenteil. Trotzdem bin ich ganz unentspannt. Hoffe dass sie sich nicht weh tut...


    Sind hier Eltern, die das auch schon mal erlebt haben? Was habt ihr noch für Strategien? Wie geht ihr damit um? Was macht ihr, wenn sich so ein Krampf ankündigt? Ich bin um alle Ratschläge dankbar. Heute muss ich mich auch nochmal extra um die Große kümmern. Die ist ja auch noch ganz durcheinander.


    Danke schon mal
    euer Hexxi

    Oh, das ist ja gut zu wissen. Das wusste ich nicht und entspannt mich gerade sehr. Auch dass wir bisher noch keine Zecke hatten obwohl der Kater 2-3 täglich anschleppt manchmal ist ja ein gutes Zeichen.


    Naja, umbringen tut man sie ja vorallem, weil sie sonst zick Nachkommen bekommen (die ich jetzt auch nicht unbedingt im Haus brauche :-)


    Danke auch für den Link.

    Hallo Ihr Lieben,


    heute habe ich mal eine Frage an die Dosenöffner unter Euch.
    Wir haben jetzt auch eine Freigänger Katze und daher auch das Thema Zecken und Würmer auf dem Tisch.
    Da wir nochmal Nachwuchs bekommen haben, frage ich mich, welche Mittel die beste Wahl für Katze UND Kind sind.
    Die Zeckenhalsbänder geben ja permanent dieses giftige Zeugs ab, daher fallen die schon mal weg. Aktuell haben wir Ixotan Spot on für Katzen.
    Ich hätte gerne etwas, dass nicht allzu giftig für die Katzen und möglichst ungiftig für Kinder ist, bzw. das kurz nach der Gabe nicht mehr an Babyhändchen beim Streicheln haften bleibt.


    Das nächste Thema ist die Entwurmung. Was gebt Ihr da?


    Vielen Dank schonmal


    Hexxi

    Hallo Ihr lieben,


    Vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen!
    Also Zeichen, bei denen sie beide Hände braucht, finde ich noch zu komplex. Hätte ja gerne eines, dass wie möglichst bald einführen können.
    Ich würde das Zeichen auch immer unmittelbar vor dem abhalten machen. Und dabei eben die Laute dazu.
    Zeigefinger ausstrecken und im Kreis drehen finde ich nicht schlecht. Das geht auch in Bauchlage (nicht aber das auf den bauch klopfen). Dieses Telefonzeichen finde ich auch missverständlich.
    Geldzeichen ist sicherlich auch noch zu schwer, da die ja noch keinen pinzettengriff kann.


    Mal ne andere Frage: immer wenn die Madame einen Schub hat, dann macht sie 2,3 Tage lang Konsequent alles in die Windel. Selbst nachts und da ist sie eigentlich total sauber. Ich weiß, dass es nur eine Phase ist, aber ich versteh es nicht. Gerade während eines Schubs haben wir ja notgedrungen (quengeln,...) noch mehr Kontakt und Aufmerksamkeit, aber selbst nach dem schlafen weigert sie sich zu pieseln. Und da muss sie definitiv. Aber egal ob ich nur ein paar Miniten oder 15 Miniten warte, die macht dann erst, wenn die Windel dran ist. Und dann auch teilweise nicht alles, sondern nur einen Teil und entleert die Blase dann auf 2-3 mal erst.
    Kennt ihr das auch? Ich kann daran eh nichts ändern oder?


    Also das Milchzeichen macht sie jetzt so toll. Fantastisch. Sogar wàhrend dem stillen schaut sie mich immer wieder an und macht das Zeichen und freut sich, weil ich mich freue.


    Beim ersten Handzeichen ist man schon irgendwie genauso stolz wie beim ersten Wort gel?


    Liebe Grüße

    mist, jetzt ist mein ganzer Text weg, weil sich mein Zugang irgendwie ausgeloggt hat :-(


    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Also, erstaunlicherweiße kann sie es schon sehr gut auseinander halten, sie reagiert zumindest sehr gut auf die entsprechenden Laute.
    Allerdings geht es mir auch hauptsächlich um das "Pipi" Zeichen, da sie ihr großes Geschäft eh meist schon in der Früh erledigt.


    Arme über Kreuz stell ich mir noch zu komplex vor, aber das auf den Bauch klopfen finde ich schon ganz gut. Das sollte ja auch in fast allen Positionen möglich sein.


    Mal sehen, ob es noch andere Ideen gibt, ansonsten wird es wohl das Bauch klopfen :-)

    Hallo Ihr Lieben,


    meine Minimaus ist nun 5,5 Monate alt und ich benutze bei ihr auch schon Babyhandzeichen (wie bei der Großen damals auch.). Neu ist, dass die kleine Maus zusätzlich auch windelfrei ist.


    Seit heute - tadaaaaaa - macht sie auch ihr erstes Zeichen: "Milch" :-) So ein schlaues Mädel.


    Nun habe ich mich aber gefragt, welche Zeichen ich ihr für "Pipi" und "Kaka" zeigen könnte. Das Zeichen für "frische Windel" können wir uns ja hoffentlich sparen hihi.


    Bislang habe ich nur die Lautzeichen gemacht. Biiiisssssiiibiiissssiii und mmmmmmmhhggggggr oder so :-)
    Da sie nun aber Zeichen macht, wäre das natürlich fürs windelfrei natürlich unheimlich praktisch. Ich hab also meine Bücher gewälzt, aber kein passendes Zeichen dafür entdeckt. Und auch meine Kreativität lässt zu wünschen übrig. Beim Stinker vielleicht die Nase zuhalten. Aber pipi?


    Was habt ihr gemacht?


    DANKE
    Hexxi

    Freda, hast du einen Link zu den Aufklebern? Wir haben nämlich auch einen Leder-Ranzen von Azzuro oder wie des heißt gekauft. Und genau über die fehlenden Reflektoren hab ich mir schon kurz Gedanken gemacht ;-)
    Bin mir aber noch nicht so sicher, ob ich Aufkleber verwenden will. Da bleiben ja immer bissi Rückstände und das Leder bekommt drumherum eine andere Farbtönung. Gibts da nicht auch Anhänger oder sowas?`Also ne Alternative zu Aufklebern? Vielleicht was zum Hinpinnen? Aber dann hat man ein Loch drin...Mhhhh...Vielleicht einfach so ne Art Schlaufe drumherum? Also ein breites Reflektorenband, das einmal um den Ranzenkörper geht? Dann würde es auch an der Seite reflektieren...muss mir da noch mehr Gedanken machen...

    Huhu,


    suche noch nach Anregungen, was in die Schultüte gepackt wird?


    Bisher habe ich:
    - Elektrische Zahnbürste (will sie schon länger haben :))
    - Locher, Tacker, Tesa-Roller (auch das steht auf der Wunschliste)
    - Klar, bissi was zum Naschen


    Und sonst? Ne Freundin hatte noch ne Idee Kino-Gutscheine reinzupacken. Wir waren noch nie mit ihr im Kino?!


    Dann könnt ich mir ein T-Shirt mit "Schulkind" noch lustig vorstellen...So wie unsere Geburtstags-Shirts (mit der Alterszahl)


    Gibts es Dinge, die rein MÜSSEN?


    Danke und liebe GRüße
    Hexxi

    Update :-)


    Langsam glaube ich, irgendwas oder irgendwer da oben hat einfach einen anderen Plan gehabt als wir #trommel


    Das Gespräch mit der zukünftigen Kinderhaus-Leitung verlief ganz anders als gedacht. Auch sie plädierte für die Einschulung. Sie stellte mir das Konzept vor und den Raum (rießengroßer, toller Raum, der erst mal verkleinert wird, damit Boden-Fenster-Verhältnis stimmt - armes Deutschland!!!). Allerdings bekommen sie die Genehmigung wohl wieder nur für ein Jahr und müssen danach andere Räume suchen. Sie bekommen wohl erst mal nur die nötigste Grundausstattung und sind dann auf die Mithilfe der Eltern und auf die Zeit angewiesen, bis das Material genügend erweitert werden kann.
    Sie meinte, sie können zwar schon in den Grundschulstoff gehen, aber eben auf Ebene des Kinderhauses und da ist Isabella deutlich schon am rauswachsen (merke ich ja auch von Tag zu Tag).


    Auch von allem, was sie vorhaben, was sie mir so geschildert hat, das hat die alles schon lange drauf. Die Dame war super nett, aber auf das Gespräch meiner Meinung nach kaum vorbereitet, sie hat sich auch die Anmelde-Unterlagen nicht angeschaut gehabt (Abgabetermin war noch nicht, aber denen liegt bereits seit 3,5 Wochen alles vor) obwohl ich ne Woche vorher schon gesagt habe, dass alles schon da ist.


    Naja, jedenfalls wirkte sie auch noch sehr unsicher, was ja ihr gutes Recht ist, schließlich machen sie das Haus ja erst auf. Aber ich befürchte, dass sie dann in dem ganzen Start-Prozess nicht sicher genug sind, Isabella da ein Jahr lang durchzuführen und das meinte sie selber so ähnlich auch. Was mir auch noch Sorgen macht: Die Minimaus kümmert sich immer total aufopferungsvoll und sehr verantwortungsvoll um kleinere Kinder. Schon immer. Außerdem (eine Angewohnheit, die mich regelmäßig in den Wahnsinn treibt) will sie immer die Erwachsene sein. Sie hat eine unheimlich große Beobachtungsgabe und hat echt immer die Übersicht und das selbst im großen Gruppenraum. Das nutzt sie aber, um die neunmalkluge Erwachsene zu mimen. Kommen Eltern von anderen Kindergartenkindern zum Abholen, dann rennt sie hin und teilt den Eltern mit, was heute passiert ist (sie hatte Nasenbluten,...er hat sich mit Peter gestritten,...).
    Ich fürchte, dass sie dieses Verhalten dann in einer komplett neuen Gruppe mit noch unsicherem Personal verstärkt, vorallem wenn sie das älteste Kind ist...


    Nachdem ich auch von der Kinderhaus-Leiterin (die übrigens erst die ganzen Montessori-Ausbildungen macht, also in dieser Hinsicht noch keine richtigen Erfahrungen hat) von der weiten kognitiven Fähigkeit von Isabella aufgeklärt wurde, habe ich wieder gesagt, dass sie aber laut Kindergarten-Personal und meinem Bauchgefühl auf emotionaler Basis noch nicht so weit ist. Und wo denn der Vorteil aus Ihrer Sicht liege, Bella gleich einzuschulen. Sie meint, dass sie einfach bereits eine andere Interessensebene habe, die man auch "befriedigen" müsse (Stichwort: Kosmische Erziehung), damit der Spaß und die Motivation am Lernen erhalten bleibe. Und dass das eben in der Schule passen würde.


    Sie schlug vor, Isabella während der Vorbereitungsgruppe (beginnt nach Ostern, einmal die Woche mit den ganzen zukünftigen Erstklasskindern, is super, weil die da bereits auf Montessori vorbereitet werden und die Räume und anderen Kinder kennenlernen,...) zu beobachten und dann erst zu entscheiden, ob Schule oder Kinderhaus (mit anderen Worten, sie hätte quasi beide Plätze...).
    Ich meinte, dass ich mir sicher bin, dass da ein Pro-Schule Ergebnis rauskommt, weil sie ja kognitiv so weit ist. Und natürlich ist das ein anderes Arbeiten mit einer Bezugsperson und 8 anderen Kindern, die alle genauso wie sie völlig neu sind, als wenn man in eine bestehende Gemeinschaft wechselt. Dann kam mir ein Einfall: DAS könnte man ja nur mit einem Schnuppertag in der bestehenden Klasse testen?!


    Wir gingen gemeinsam zur Klasse rauf und sprachen noch mal mit dieser tollen Lehrerin (die Bella auch getestet hat und in dessen Klasse sie auch käme, juhuuu). Isabella überraschte uns alle, in dem sie völlig selbstbewusst in die Klasse marschierte (wir sind draussen stehen geblieben) und sich sogar mit den anderen Kindern unterhalten hat. (dabei haben wir auch gesehen, dass sie vom körperlichen schon fast so groß wie einige der 2.-Klässler war). Die Lehrerin wollte es mit ihrer Kollegin besprechen und uns informieren, war aber von der Idee angetan. Auch wenn sie meinte, dass es natürlich trotzdem noch was anderes ist, wenn sie dann richtig in die Klasse kommt.
    Aber sie hat uns auch nochmal ihre Ansicht gesagt, dass die Maus einfach schon so weit wäre. Sie ist so viel weiter als viele gleichaltrigen und älteren Kinder. Und dass sie ja mit ihrer Kindergärtnerin fast eine Stunde telefoniert hat und auch die Ansicht teilt, dass man die emotionale Seite nicht vergessen darf, dass aber auch die Kindergärtnerin meinte, dass Isabella im Januar eigentlich so weit wäre. Und die Lehrerin meinte, das sind 3 Monate, das überbrücken wir auf jeden Fall. Wenn sie sich Isabella anschaut, dann glaubt sie, noch ein Jahr zu warten ist zu lange. Und dass sie ja auch nochmal einen großen Schub bis September machen wird.


    Ich habe dann abends seeeeehr lange mit meinem Mann gesprochen (der übrigens schon länger Pro-Schule eingestellt war). Wir haben beide das gleiche Gefühl gehabt, nämlich dass die Lehrerin hundert mal kompetenter wirkt. Alle nett, aber mit Bellas Charakter umzugehen, trauen wir der Lehrerin eben eher zu. Außerdem finden wir, dass Isabellas emotionale Seite gar nimma so ein Problem sein wird vielleicht, weil man darf ja auch nicht vergessen, dass sie in dem anderen Kinderhaus ist, seitdem sie 11 Monate alt war. Und seitdem hat sie auch eine enge Bindung an die Kindergärtnerin gehabt (die ja eben auch die Leiterin ist). Und das ist ja fast so eine wichtige Bezugsperson wie wir. Natürlich wird sie in deren Anwesenheit IMMER die Rückbestätigung einfordern. Wisst ihr was ich meine? Sie ist vielleicht dann in einer neuen Umgebung gar nicht mehr so sehr auf den Einzeldialog aus?! Vielleicht auch schon, aber einer neuen Bezugsperson fällt es sicher leichter dass zu lösen als einer Bezugsperson, die das nicht anders kennt bei ihr. Wie soll sie denn aus dieser "Schublade/Angewohnheit" alleine überhaupt ausbrechen?!


    Und noch ein Pro-Argument: Wenn sie dieses Jahr eingeschult wird, dann ist sie eine der Jüngsten. Das ist vielleicht gut, mal mit dieser Rolle umgehen zu müssen. Sonst ist sie immer die große, und nächstes Jahr wäre sie definitiv eine der ältesten Erstklässler. Klar sind in der altersgemischten Klasse ja immer auch ältere (ist ja Klasse 1-3 zusammen), aber von den "Frischlingen" wäre sie wieder die Älteste.


    Am Freitag hat dann die Lehrerin nochmal lange mit mir telefoniert und meinte auch, dass wir es echt versuchen können, wenn wir merken es tut ihr nicht gut, dann geht sie eben ins Kinderhaus zurück. Ich glaube auch nicht, dass es dann ein Problem wäre, wir haben immer offen und ehrlich mit ihr kommuniziert, wir können ihr sicherlich auch vermitteln, dass es kein Versagen ist/wäre.


    Naja, heute war dann ihr Schnuppertag. Sie war total heiß drauf und ist (Zitat Lehrerin) "mit wehenden Fahnen" in die Klasse. 4 Zweitklässlerinnen, die letzte Woche schon mit ihr geredet haben, haben sie meistens unter die Fittiche genommen. Isabella hat einige Aufgaben gemacht, erst was alleine, dann mit der Lehrerin, dann war sie auch bei einer Gruppe dabei, die über die Zähne gelernt haben. Sie hat sich auch alleine beschäftigt als die eine Lehrerin mal ne halbe Stunde wegmusste. Sie hat die Aufgaben überraschend gut erledigt, auch das hinterher Aufräumen war kein Problem. Sie war unheimlich selbstbewusst und sehr kommunikativ (ja, wir haben eine "ich-quatsch-euch-alle-in-Grund-und-Boden"-Maus). Das wird wohl am Härtesten, sich anzugewöhnen auch mal zu schweigen und zurückzunehmen. Aber das Problem hätte sie im Kinderhaus ja genauso. Sie war von 8:15-10:30 Uhr in der Klasse, dann sollte ich sie in der Pause abholen, wobei sie nicht gehen wollte. Die Lehrerin meinte, dass sie gerne auch noch die halbe Stunde mit in den Pausenhof gehen kann. Und da ist sie überglücklich mit den 4 Mädels durch die Büsche gezogen :-)


    Sie ist jetzt natürlich ziemlich geschafft aber total happy. #blume


    Ich merke schon, was mich auch ein bisschen in die contra-Schule Ecke getrieben hat. Wenn das Kindergartenkind zum Schulkind wird, das ist nochmal ein dermaßen großer Schritt. Ein enormer Abnabelungsprozess. Und ich tu mir echt schwer, mein "Baby" loszulassen. Ich tue es, aber es ist ein mega Schritt, auf den ich dieses Jahr einfach noch nicht vorbereitet war. Ich dachte eben, dass wir noch ein Jahr haben...Irgendwie überrennt es mich gerade ein wenig. Wobei sich mein Herz die letzten Tage für die Schule und diesen Schritt geöffnet hat. Sie heute so glücklich zu sehen tat natürlich sein Übriges. Vielleicht gehts der Kindergärtnerin ja ähnlich. Sie hat sie ja auch 4,5 Jahre begleitet bisher...man entwickelt da sicher auch gewisse Mütter- und Schutzinstinkte :-) Man will sie eben noch vor der großen Schulwelt "beschützen". Wobei sie ja selber dahindrängen...Man muss die Türen öffnen und dann eben darauf aufpassen, dass sie immer offen bleiben, damit die Kinder auch mal ins sichere Heim zurückhuschen können...aber man darf sie nicht wegsperren...Gott ist das manchmal schwer...


    Tja, ihr merkt es schon, die Maus wird für die Schule angemeldet!!! Wir haben ja auch noch Zeit bis Juli um endgültig zu entscheiden. Jetzt darf sie nach Ostern erst mal die Vorbereitungsklasse machen.


    Sentimentale, aber bereits etwas geordnetere Grüße
    Hexxi

    Naja, das ist schwer zu erklären. Sie ist halt einfach noch kein Schulkind. Blöd zu beschreiben, hab jetzt grad auch keine richtigen Beispiele parat.


    Allerdings hat sich heute etwas ergeben, dass unsere Entscheidung jetzt seeeehrrr in eine Richtung schwenken lässt:


    Die Lehrerinnen haben sich noch gestern mit der zukünftigen Leiterin des Kinderhauses in Verbindung gesetzt und sie hat heute lange mit mir am Telefon gesprochen. Sie sagt, dass es drei Bereiche gibt, die bei der Entscheidung ob schulreif oder nicht, eine Rolle spielen:
    - Motorische also körperliche Reife
    - Emotionale Reife UND
    - Soziale Reife


    Sie meinte, gerade bei Letzerem zeigen sich die "Auswirkungen" einer zu frühen Einschulung meist erst in der 3. oder 4. Klasse.


    Sie hat mir auch erklärt, dass im Montessori Kinderhaus die Kinder die Möglichkeit haben, bei entsprechenden Fähigkeiten und Interessen, Lernstoffe bis zur 4. Jahrgangsstufe zu erlernen. Sie sagt also, dass sich da kein Kind "langweilt" oder "unterfordert" sein muss.


    Sodale, dann war meiner Meinung nach die Aussage von der Dame am Infotag, dass sie vom Alter her wohl eher in die Schule gehört, einfach Käse. Der hat ja alles überhaupt erst ins Rollen gebracht. Sonst gäbs ja gar keine Diskussion da drüber. Ich meine, es war schon toll, in das Prozedere mal reinzuschnuppern, ohne dass es jetzt sofort ernst wird. Also immer noch die Möglichkeit zum Abwarten zu haben. Aber wir sind jetzt wieder total klar in unserer Entscheidung, sie soll im Herbst in das dortige Kinderhaus. Nächste Woche haben wir jetzt das Elterngespräch hierfür mit der Minimaus. Bin sehr erleichtert über das Gespräch mit dieser sehr sympatischen, kompetenten Dame am Telefon. Die zwei Damen am Infotag kamen mir nämlich nicht so ...."kompetent" vor. Andererseits sind die ja eben auch noch im Aufbau. Die Dame heute hat aber schon ein Kinderhaus geleitet.


    So, ich denke die Neverending Story hat jetzt zumindest ein absehbares Ende... (Hoffentlich tut sich da nächste Woche nicht wieder was auf #flehan )


    LG
    Hexxi

    Ohman, wir sind keinen Schritt weiter... Selbst in der Monteschule selber sind sie sich unsicher :-(


    Sie hatte letzte Woche ihren Schnuppertag, es hat ihr super gefallen und sie hat auch einiges erzählt. Heute war das Elterngespräch. Sie haben uns gezeigt, was sie alles zusammen gemacht haben. Sie hat das meiste auch richtig gemacht, hat mit einigen Sachen auch stark beeindruckt, weil sie so weit und selbstsicher war. Einmal hat sie bei der Aufgabe, aus 4 Bildern das nicht passende Bild raus zu finden bei der untersten Aufgabe gesagt: Und hier ist es die Mähmaschine, weil das habe ich vorher bei dem Kind gehört.
    Da musste die Lehrerin noch beim Erzählen lachen. Sie meinte so oder so ist es aber auch beeindruckend, dass sie das erstens bei dem anderen Kind nebenher aufgenommen hat und sich dennoch auf ihre Sachen konzentrieren konnte und andererseits auch merken konnte und es dann so selbstsicher eingesetzt hat.
    Tja, wir haben eben erzählt, dass wir eigentlich für eine Einschulung nächstes Jahr sind, weil ihr einfach noch ein bisschen der letzte Funke emotionale Schulreife fehlt, das sieht auch der Kiga so. Und dass wir eigentlich heute nur hier sitzen, weil die Monte-Dame vom neu beginnenden Kinderhaus meinte, dass sie mit ihrem Alter eigentlich eher in die Schule passen würde.
    Beide Lehrerinnen die heute im Gespräch dabei waren, sind eigentlich grundsätzlich immer für eine spätere Einschulung, aber BEIDE sind sich bei unserer Minimaus unsicher, ob sie nicht doch in die Schule sollte. Beide können es sich eigentlich ohne Bedenken vorstellen. Kurz haben sie auch über so eien Art Test-Einschulung gesprochen, das haben wir aber auch gleich abgelehnt. Denn obwohl sie es vielleicht nicht als "Versagen" empfinden würde (wir können sehr gut und offen mit ihr reden und ihr das sicher verdeutlichen), so wäre es für ihren Stellenwert in der Klasse schelcht. Also eingeschult werden, wieder gehen und dann wieder kommen. Das ist doof. Fanden sie dann auch.
    Die eine Lehrerin meinte, dass wir ja auch nicht vergessen dürfen, dass es nur 4 Tage sind. Wäre sie nur 4 Tage eher geboren, würden wir das Thema gar nicht anschneiden.


    Ende vom Lied: Keiner weiß so richtig weiter, es muss jetzt erst mal eine interne Rücksprache mit der Kinderhaus-Dame gehalten werden und dann ein erneutes Gespräch mit uns.


    Achja, sie haben uns auch gefragt, was wir machen würden, wenn das Kinderhaus doch noch nicht im HErbst startet. Ich hab gemeint, dass sie dann ein weiteres Jahr in den jetzigen Kiga geht. Es sei denn, sie können mir Gründe dafür liefern, warum Isabella dieses Jahr hier eingeschult werden sollte :-) Also wieder gleiches Dilemma #hammer


    Ich frage mich wirklich, warum das bei uns so ein Hin und Her ist. Und vorallem, was diskutieren wir hier überhaupt, wir haben ja nur ihren jetzigen IST-Stand. Und wer weiß, ob sie die nötige emotionale Schulreife nicht eh im nächsten halben Jahr vervollständigt?! Ich meine, sie ist da letzte Woche auch ohne Schwierigkeiten in diesen Raum rein, zu 4 ihr fremden Erwachsenen und 13 anderen, fremden Kindern. Und hat sich dort getraut zu sprechen, hat sich konzentriert und vertieft an die gestellten Aufgaben gemacht und das alles auch noch mit Selbstsicherheit und Freude gelöst....


    Wir dachten halt auch, dass sie in dem Jahr Kinderhaus das Gebäude und die Personen und anderen Kinder gut kennen lernen kann. Und sich dann eben sicher und ohen Hemmungen in die Schule wagen kann. Andererseits haben die ja eine "Vorschulgruppe", ab April sind die Kinder, die ab Herbst einen Platz bekommen, einmal wöchentlich zusammen in einer Vorbereitungsgruppe. Da würde sie ja auch schon die Räume, Schule, Personen kennen lernen...Und das sind ja dann auch 4 Monate. Da kann man sich schon sicher fühlen oder?


    ACH MAAAAANNNOOOOO. Muss das denn so schwer sein? GIB MIR EIN ZEICHEN #kreischen


    LG
    Hexxi

    So, alle Unterlagen sind abgegeben, am Mittwoch erfahren wir, wann der Schnuppertermin sein wird...bissi aufgeregt bin ich ja schon irgendwie.
    Außerdem wälze ich ein Buch nach dem anderen über Montessori und bin echt total begeistert...
    Das einzig traurige wird der Abschied von unserer bisherigen Einrichtung. Immerhin waren wir dann 5 Jahre dort....*snief*


    Ich melde mich wieder...

    Hallo,


    hatte nochmal mit der Ärztin gesprochen, nur falls es jemanden interessiert:
    Durch das richtige Homöopathische Mittel gilt die Erkrankung genauso als gestoppt, wie unter der Gabe von Penicilin. Sie wird also keinerlei Anzeichen mehr bekommen (kein Ausschlag, keine Himbeerzunge, kein abperlen der Haut,...).


    Liebe GRüße
    Hexxi