Beiträge von melone

    Kann gut sein, da müsste ein Kind es gewöhnt sein, von fremden Leuten abgeholt zu werden (wie du beschreibst) oder es müsste so eingeschüchtert sein, dass es Erwachsene grundsätzlich nicht in Frage stellt.

    Ich stell mir das so vor, dass die Täter im Vorfeld schon mal Kontakt mit dem Kind aufnehmen. Vielleicht auf einem Spielplatz. Und ihm erzählen, dass sie ihm was Tolles zeigen könnten. Z.B. dass sie junge Kätzchen haben. Und wie niedlich die seien. Ob es die nicht gerne mal sehen möchte. Vielleicht könne es sogar eines behalten. Sie würden mit der Mama sprechen und es dann aus dem Kiga abholen um ihm die Kätzchen zu zeigen.

    Sicher gibt es einige (viele?) Kinder, die dann beim Auftauchen dieses Fremden in der Kita mit Begeisterung auf ihn zulaufen würden um mitzugehen. Und die Erzieher denken, dass das Kind den Abholer bestimmt kennt, weil es sich ja so freut...


    Dafür braucht es wirklich keine vernachlässigten oder eingeschüchterten Kinder....


    (Das Kätzchen-Beipiel ist übrigens nicht erfunden, sondern das wurde von einem pädophilen Täter vor einigen Jahren benutzt, um Kinder zum Mitgehen zu bewegen.)

    Melone: Das finde ich ja schräg! Ein wildfremder Mann kommt und sagt, er ist der Vermieter, er holt das KInd heute? Und die rufen die Mutter nicht an, um nachzufragen?

    Die Mutter hatte sich gedacht, sie könne die Kita telefonisch informieren, dass gleich jemand fremdes käme, um ihr Kind abzuholen. sie hat aber niemanden erreicht und war auch schon total unruhig deswegen. Es war kurz vor Betreuungsende. sie dachte aber auch, dass die Erzieher wohl bei ihr anrufen würden, wenn der VErmieter dort auftaucht und sie von nichts wissen. Haben sie aber nicht.

    Die Mutter war darüber auch recht erschrocken, dass die Kita ihr Kind einfach so mitgegeben hat. Sie hat das auch zur Sprache gebracht. Es wurde sich entschuldigt. Es wäre eine Vertretung gewesen, die das Kind herausgab und die kannte die abholenden Personen eh nicht alle usw....


    Wie meinst du das?

    Dass es Kinder und Kitas gibt, wo jemand Fremdes ein Kind einfach mitnehmen kann.


    Die Kriminellen, die das tun, werden sicher im Vorfeld Einrichtung und Kinder eine Weile beobachten und entsprechend auswählen.

    Ich bin mir sicher, dass sowas funktioniert.


    Den Namen kann das Paar leicht in Erfahrung gebracht haben, indem es z.B. auf den Schulhof darauf geachtet hat, wer mit welchem Namen gerufen wurde. Oder vielleicht auch irgendwelche Namensschilder gelesen hat.


    Ich schärfe meinen Kindern ein, dass sie mit niemandem mitgehen sollen, auch wenn diese behaupten, es wäre mit mir abgesprochen. WENN ich es wirklich abspreche, dass sag ich ihnen über Handy persönlich Bescheid.

    ABER es gibt z.B. in unserer Schule eine Mutter, die ganz oft irgendjemanden bittet, ihr Kind mitzunehmen, weil ihr was dazwischen gekommen ist. Das Kind weiß dann nicht Bescheid. Beim 1. Mal kannte es mich noch nicht einmal. Es ist das aber so gewöhnt und ginge sicher mit jedem mit, der sagt: "Ich soll Dich heimbringen. Deine Mutter kann Dich heute nicht abholen."


    Diese Mutter wollte auch schon öfter meine Kinder mitnehmen, weil es ihr gerade so praktisch vorkam und sie mir einen Gefallen tun wollte. GEht in meinen Augen gar nicht. Denn meine Kinder sollen mit niemandem mitgehen, wenn ich es ihnen nicht vorher ankündige.

    Dei Fau ist übrigens selber Lehrerin. Ich kann das wirklich kaum fassen.


    WEitere Beispiel: eine meiner Mitarbeiterinnen musste wegen eines Notfalls Überstunden machen. Sie hat ihren Vermieter gebeten, ihr Kind aus der Kita abzuholen. Dieser hatte keinerlei Vollmacht. Telefonisch erreichte die Mutter niemanden in der Kita. Die Kita hatte den Mann noch nie gesehen. trotzdem haben sie ihm ohne Nachfragen das Kind mitgegeben.

    Das ist ziemlich akut, natürlich auch, weil das andere Kind immer extrem aufbrüllt. Also Kind 1 macht eine angedeutete Handpistole und schon brüllt Kind 2 "Mama, Kind 1 wollte mich töööööten!!!!!"


    Ich bin noch am schwanken wie genau ich damit umgehe.

    Bei uns ist die Regel: man darf nur auf Leute schießen, die mitspielen (wollen).

    Damit ist klar, dass nicht auf Unbeteiligte gezielt wird und dass auch keiner gemobbt wird. Und dass nicht auf Tiere gezielt wird.

    Das mit den Altersgrenzen find ich auch komisch. Vor einigen Wochen noch bin ich mir sicher, dass die Altersgrenze bei 12 Jahren lag. Da hatte ich nämlich auch schon mal deswegen geguckt und hatte den Kids gesagt, es ginge nicht, weil wir 10jährige dabei haben. Und jetzt liegt sie bei 10. Vielleicht war das auch eine andere Arena. Das weiß ich jetzt nicht mehr genau.

    Wie werden diese Grenzen festgelegt? Gibt es so eine Art TÜV? Liegt es an der Größe der Westen?

    Stiftung Warentest kommt doch eh immer auf die merkwürdigsten Ergebnisse. Da würde ich nichts drauf geben.

    Wie sollen die das auch machen ? Alle 4 Wochen neue Versuchsreihen zu allen möglichen Themen? Die vergleichen in de rRegel nur ganz oberflächig die Beipackzettel und sonstige Daten.

    Ich kann beide Seiten verstehen und bin auch wirklich noch sehr unentschlossen.


    Mich stört auch irgendwie, dass die Waffen so echt aussehen. Wasserpistolen sehen wie Wasserpistolen aus. Aber diese Dinge wie echte Waffen.


    Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass Kinder in gewissen Phasen gerne Kampfspiele machen. Ob mit Stöcken, Schwertern oder Revolvern oder mit dem bloßen Finger. Vermeiden lässt es sich eh nicht und fände ich auch nicht sinnvoll.

    Und ja: die, die von Zuahuse aus nie kämpfen dürfen, sind dann später oft die, die die Verletzungen machen, weil sie sich überhaupt nicht einschätzen können.

    Ich sag immer spaßeshalber "Der verantwortungsvolle Umgang mit Waffen muss früh geübt werden" ;-)


    Vielleicht gehe ich mir mal die Location alleine angucken. Und sprech vielleicht auch mit der Gruppe mal über meine Bedenken und höre dann, was die dazu meinen.


    Wieviele Spiele sollte man bei einem Besuch einplanen? Die Hp, die ich besucht hatte, da kostet ein Spiel mit ca 12-15 Minuten 5 Euro pro Person. Reichen 2 Spieldurchgänge mit einer Pause dazwischen oder ist das zu wenig?


    (Sachen in der Natur haben wir auch schon gemacht und machen wir auch weiter. Wir waren schon Minigolfen, Kegeln, Geocachen, Spielenachmittag usw. Ich frag die Kids halt immer, welche Ideen sie haben, was wir zusammen machen könnten. Wenn es gut umsetzbare Sachen sind, dann plane ich das. Hier bin ich mir halt unsicher.)

    Was ist an Paintball anders/schlimmer? Ich hab beides noch nicht gespielt, hätte es mir aber ähnlich vorgestellt.


    Wie ist das eigentlich mit den Laserpistolen. Normal muss man bei Laser doch aufpassen, dass man nicht das Auge trifft, weil es sonst zu Schäden kommen kann. Ist das hier ungefährlich?


    Wegen den Messdienern....ich fürchte im Namen der Kirche sind schon schlimmere Grausamkeiten verübt worden.

    Das ist zumindest ein gutes Argument, falls die Kirche diese Unternehmung nicht zahlen will #zwinker.

    Lasertag ist ja ziemlich IN. Eine Kids-Gruppe, mit der ich öfter was unternehme, hat den Wunsch geäußert, dass wir das mal machen. Es sind 10-14jährige.


    Ich kenn es nur von den Websites. Man ballert sich da ja irgendwie gegenseitig ab, so wie ich es verstehe. Ich bin da jetzt ein bisschen hin und her gerissen, ob das "pädagogisch wertvoll" ist. Oder ob man das zumindest als Spaß neutral abhaken kann. Oder ob das irgendwie ein No Go ist.


    Wie seht ihr das?


    (Die Gruppe ist zudem noch eine Messdiener-Gruppe. Darf man sich da gegenseitig abballern????) #confused

    Das meiste lies sich bisher gut mit Fiebern lassen, Tee trinken und Liebhaben beheben.

    #top Genau das. Aber scheinbar ist das für viele Leute nicht denkbar, dass man bei harmlosen Infekten und Verletzungen einfach der Sache Zeit gibt und mit liebevoller Zuwendung behandelt.

    Statt eine Prellung zu bepusten oder zu küssen oder zubesingen ("heile, heile Gänschen") wird hektisch nach Arnika-Globulis gesucht und wehe sie sind nicht in der Handtasche zu finden...

    Viele Ärzte springen entnervt auf den Zug auf und geben dann lieber unwirksame Sachen ab. Nach dem Motto: "eigentlich bräuchte man ja gar nix machen, aber das will keiner hören, also geb ich ein paar Zuckerkügelchen. Schadet wenigstens nicht". Problem dabei ist der pädagogische Effekt. Die Leute und ihre Kinder werden dazu erzogen, dass man bei jedem Wehwehchen sofort irgendwas einwerfen muss.

    Chlorbleiche wurde mir, natürlich in stark verdünnter Form, von unserer Kinderärztin als Therapieversuch empfohlen. Es ging um keimarm machen der Haut bei atopie.

    Das kann ich mir sogar irgendwie noch vorstellen. Chlorbleiche wird ja auch in den Schwimmbädern zur Keimreduktion im Wasser verwendet. Aber "innerlich" würde ich sowas nicht nehmen wollen.

    Eigentlich ist eine Trägersubstanz für topische Medikamente.


    Neuerdings wird es von der aluhuttragenden Schwurbelfraktion neben Chlorbleiche als Wundermittel gegen alles gehandelt. Wobei normal dort ja die böse Chemie abgelehnt wird, aber DMSO und Chlorbleiche offenbar nicht zu Chemie gehören #weissnicht. Bisschen verwirrend. Aber da die systemische Anwendung zumindest verboten ist, MUSS es ja besser sein als Medikamente und dann ist es wahrscheinlich egal, ob Chemikalie oder nicht.

    Also wie gesagt: Igel sind zwar in der Regel voller Parasiten, aber die allermeisten Innenparasiten sind nicht auf den Menschen übertragbar. Ich geh mal davon aus, dass der Kinderarzt entweder eine Stuhlprobe des Kindes untersuchen möchte oder gleich ein Entwurmungsmittel geben will. Beides macht aber eigentlich frühestens einigen Wochen Sinn. So lange brauchen Würmer in der Regel zwischen Infektion und Entwicklung zum erwachsenen Wurm.