Beiträge von melone

    Anekdote zu dem Thema: Ich war mal in München und hab mich da natürlich nicht ausgekannt und verfahren. In die falsche Spur eingeordnet oder so. Jedenfalls hat sich ein schwarzer BMW-Fahrer tierisch über mich aufgeregt. Irgendwann hat er das Fenster runtergekurbelt (ist schon länger her ;-) ) und hat mich -für mich völlig unerwartet- im breitesten bayrischen Dialekt übelst beschimpft. Ich war so perplex über diese Kombi (schwarze Hautfarbe-breites Bayrisch), dass ich schallend loslachen musste.

    Hat ihn dann leider noch mehr aufgeregt. 8o

    buntgrün : danke für Deine Sicht. Ich denke, du siehst das aus einem anderen Blickwinkel. Ich könnte nur spekulieren. Aber ich denke auch, dass der Kaplan sich denkt, dass es woanders noch schlimmer sein könnte als hier bei uns und er deswegen niemanden verärgern mag.

    Ich finde allerdings nicht, dass er in irgendeiner Weise abhängig ist von uns. Zumindest nicht soweit ich das beurteilen kann. Rein von der Hierarchie her steht er ja direkt hinter dem Pfarrer. Aufgrund der schlechten Personallage in der Kirche ist jede Pfarrgemeinde froh, einen Kaplan zu haben. Höchstens könnte ich mir vorstellen, dass er bei Unstimmigkeiten hier möglicherweise in sein Heimatland abberufen werden könnte und er das aufgrund der politischen Unruhen dort nicht will.

    Zuzahlung für ein Physio-Rezept à 6 Sitzungen müsste bei unter 20 Euro liegen.

    Ja, das stimmt. Vielleicht sogar ganz ohne Zuzahlung? Aber ich befürchte, dass so 6 Sitzungen alleine noch nicht arg viel bewirken können. Meine Kollegin zahlt auch nicht für ihre Physio an sich, sondern für das Drumrum, was sie noch für sinnvoll findet (bei ihr Osteopath zur Zeit).

    Zum Einen denke ich, dass Barfußschuhe etwas sehr gutes sind in Verbindung mit Ballengang für deine Muskulatur und zum Anderen diese Wirkung durch die Birkenstock wieder aufgehoben wird.

    Einlagen würde ICH mir nicht antun.

    Darüber sind die Meinungen aber sehr geteilt. Gerade über den Ballengang. Ich bin definitiv ein Fersengänger in langsamer Gangart und das scheint auch durchaus ein physiologischer Gang zu sein, wenn man sich mal so quer durch die Infos liest.


    Mir ist bewußt, dass Birkis und Barfußschuhe gegensätzlich in der Philosophie sind. Umso erstaunlicher, dass ich gerade in diesen beiden Schuharten am besten laufen kann.

    Inzwischen denke ich,d ass die Abweschlung das Beste ist und wechsele daher zwischen Birkis, Barfußschuhen, normalen (recht weiten Schuhen) und komplett barfuss hin und her. Ich werde mir auch noch die Einlagen anfertigen lassen und werde sie in den normalen Schuhen oder in Gummistiefeln (:D) ausprobieren. Einfach als Abwechslung für die Fußmuskulatur.



    Und dann Frage ich mich, was du von Homöopathie hälst/ inwieweit du dich auskennst.



    Damit kenne ich mich sehr gut aus, weil ich mich im Rahmen meiner Ausbildung damit sogar einige Semester lang nebenher beschäftigt und fortgebildet habe. Und gerade deswegen halte ich inzwischen GAR NICHTS mehr davon. #zwinker



    Ich hatte bei der Physiopraxis mit Füßen im Portfolio angerufen. Die klingen zumindest mal sehr nett. Ich brauche halt eine Überweisung und dann gibt es 6 Sitzungen a 20 Minuten. Wenn der Arzt nett ist, dann gibt es bis zu 3x6 Sitzungen und dann 3 Monat Pause. Werde ich bestimmt machen. Allerdings bin ich momentan zu ungeduldig, um den ganzen Vorlauf abzuwarten und hab daher tatsächlich diesen Online-Kurs gebucht #angst. Nicht zuletzt deshalb, weil meine Kollegin (ständig in Physio-Behandlung) meinte, dass sie auch einiges selber zahlen müsse und sie persönlich aus dieser Erfahrung raus den Kurs nicht überteuert fände.

    Jedenfalls bin ich in der 1. Woche des 6wöchigen Kurses im Modul 1 und finde ihn echt nicht schlecht. Durch die Whatsapp-Gruppe wird man ständig motiviert, dass man seine Übungen auch täglich macht. Das ist sicher ein großer Vorteil gegenüber der normalen Physiotherapie. Gestern z.B. hatte ich noch kurz vor Mitternacht meine Übungen gemacht, weil ich vorher nicht dazu gekommen bin. Das hätte ich im Normalfall sicher geschwänzt#angst.


    Mal sehen wie es weitergeht. :)

    UPDATE!!!


    Ich hatte das Thema auf die Tagesordnung der Gemeindeausschusssitzung setzen lassen. Außer mir fanden allerdings alle anderen Mitglieder die Spendendose nicht schlimm. Im Gegenteil wurden die positiven Erinnerungen an die eigene Kindheit als Argument angeführt.


    Letztlich konnte ich aber doch auch mit Hilfe einiger von euch hier genannten Argumente und Formulierungen (danke dafür) alle zumindest zum Nachdenken bringen.

    Es wird jetzt eine Anfrage an den Verwaltungsrat gestellt, ob von dort die finanziellen Mittel für einen nickenden Engel als Alternative zur Verfügung gestellt werden könnten.

    (Falls nicht, würde ich nochmal über andere Möglichkeiten der Finanzierung diskutieren. Daran sollte es nicht scheitern)


    Was mich doch bestürzt hat: eine Frau (relativ junge Frau, die man für gebildet hätte halten können) meinte, das man doch "Neger" sagen dürfe. Das wäre kein Schimpfwort und nicht rassisitisch. Nur "Nigger" dürfe man nicht sagen. Sie hätte das auch schon mal mit dem afrikanischen Kaplan diskutiert und der hätte kein Problem mit dem Wort "Neger" #eek#blink.


    Ich denke, dass sie an der darauffolgenden Änderung meiner Hautfarbe von weiß nach rot gesehen hat, dass ich anderer Meinung bin. Sie hat dann auch nicht viel erwidert als ich ihr widersprach.

    Jetzt hab ich mir heute 2 Gläser Sesammus gekauft. Einmal "natur" und 1x mit Honig.

    Und zuhause fällt mir auf: ich hab gar keine Ahnung, was man damit macht8o.


    Isst man das als Brotaufstrich? oder verwendet man es beim Kochen?

    Ja, hab ich auch überlegt. Allerdings muss ich erst noch mal zum Orthopäden, und den überzeugen, dass er mir überhaupt Physio verschreibt (hat er bisher ja nicht mal erwähnt). Vermutlich wird er auch erst wollen, dass ich noch zum CT gehe und die Einlagen ausprobiere. Damit würde sich der Start in die Physiotherapie vermutlich noch ca einige Monate hinziehen, weil man ja nirgendwo sofort einen Termin bekommt.

    Dann auch erst mal einen Physio finden, der viel mit Füßen macht. bisher hab ich nur einen in erreichbarer Nähe gefunden, der das überhaupt im Portfolio stehen hat. Und auch da ist das ein relativer Fahr- und Zeitaufwand.

    Letztlich werden doch auch nur eine sehr begrenzte Anzahl an Therapiesitzungen von der Kasse bezahlt, oder?! Weitere müsste man dann vermutlich auch selber zahlen????

    Nochmal das Thema ausgegraben :-).


    Aaalso: ich hab immer noch keine Einlagen geholt und noch kein CT machen lassen #angst.


    Von der Physiotherapeutin mit der FB-Seite (Vivian...) hab ich mir einiges angesehen und ein paar Übungen gemacht. Und find das richtig gut. Tatsächlich hab ich auch ein bisschen weniger Beschwerden. Ob Zufall oder ob es von den (wenigen) Übungen kommt????

    Tatsächlich würde ich davon gerne mehr machen.


    Nun bietet die Frau einen Online-Kurs über 6 Wochen an:

    -Man bekommt Zugang zu einem Mitgliederbereich mit diversen Videos und Übungsanleitungen (kann man auch nach Abschluss des Kurses noch weiter nutzen). Damit werden täglich nach Anleitung ca 15 Minuten Übungen gemacht.

    -Zusätzlich gibt es 1x pro Woche ein Live-Training per Video-Live-Übertragung und gegenseitigem Austausch inklusive Kontrolle, ob man die Übungen richtig durchführt.

    - Und schlussendlich kommt man in eine Whatsapp-Gruppe, über die sich die Teilnehmer des Kurses und die Kursleiterin täglich austauschen und motivieren, damit man auch seine täglichen Übungen macht.


    Insgesamt finde ich, dass sich das recht sinnvoll anhört udn ich hätte da echt Lust dazu.

    Jetzt kommt das ABER: Der Kurs kostet 390 Euro#haare.


    Ich find das echt viel Geld.


    Hmm, was will ich jetzt von euch? Hat jemand schon mal diesen Kurs gemacht? Ist er sein Geld wert?

    Was sagen die Physios unter euch? Macht sowas Sinn?

    Das Machtgefälle zum Vorgesetzten wurde schon angesprochen...

    Eigentlich ist ja der Sakristan dem Kaplan untergeordnet und nicht umgekehrt. (Wobei dieser Sakristan das vermutlich nicht so sieht ;-) , aber das ist ein anderes Thema).


    Ich vermute,

    -dass der Kaplan zu höflich ist, um sich negativ über dei Figur zu äußern

    -dass der Kaplan schlimmeren Rassismus gewohnt ist und die Figur für ihn damit zu einem minderschweren Fall zählt, nach dem Motto: "der Zweck heiligt die Mittel"

    -der Kaplan nicht verantwortlich dafür gemacht werden will, wenn die Figur entfernt wird und sich damit evtl unbeliebt machen könnte



    Ich glaube inzwischen, dass ich wirklich keine Betroffenen darauf anspreche. Vielleicht hinterher, wenn die Figur ausgetauscht ist. Möglicherweise äußern sie sich dann auch ganz anders.


    Wir sind heute einen Krippenweg in einem Dorf in der Nähe entlangspaziert. Ende war in der katholischen Kirche. Auch dort eine sehr liebevoll gestaltete Krippe. Und davor - Ihr könnt´s Euch denken.

    Ich glaub, wenn man drauf achtet, dann sieht man,d ass diese Figuren evtl doch noch öfter vorkommen als man so denkt.



    Mal noch ein Einwand meiner Kinder: sie meinten, ob es nicht rassistisch wäre, wenn man die Figur bei der Weihnachtskrippe nicht mehr mitmachen lassen würde, nur weil sie farbig ist. Ich sagte, dass aber doch noch ein farbiger heiliger König dabei wäre. Ja, sagten sie, aber nur der eine. Es sind dann ja viel mehr weiße Figuren dabei . #gruebel#weissnicht

    Warum man jetzt nicht Missionsspendenspardose sagen darf, habe ich auch nicht verstanden.

    So wie ich es verstanden habe, stören sich bereits einige an dem Begriff "Missionsspardose", weil sie implizieren würde, dass "wir" den "armen Heiden" helfen und den "rechten Glauben bringen" Oder so.


    Astarte : danke für den Link. Ja sowas als Engelsfigur habe ich mir auch als Alternative gedacht.

    Genau darum finde ich es wichtig, Bewusstsein zu schaffen: Partner auf Augenhöhe präsentiert man nicht so. Ich kenne das mit so diversen Fotos, wo die Projektpartner*innen als Bedürftig dargestellt werden, um über die Mitleidstour mehr Spendenaufkommen zu haben. Das ist unredlich und gehört mMn benannt. Gerade weil wir eigentlich auch in den Kirchen GsD schon weit weg sind von "wir haben Güte und Weisheit und die Anderen haben noch nichts, wir müssen es ihnen erst bringen." Das muss noch viel öfter ins Bewusstsein gerufen werden.

    Ja, das sehe ich auch so. Meine Antwort war nur eine Antwort auf die Kritik des Namens "Missionsspendendose".

    Ja, wie soll ich das Teil denn jetzt nennen??? NIck-N...r darf es nicht heißen, Mi....dose auch nicht. Ich weiß nicht was man korrekt dazu sagen soll. Es ist einfach ein überholtes Ding, welches nun mal auch überholte Namen hat8o8o.

    Das "Ding, dessen Namen nicht genannt werden darf" oder "Du weißt schon was..." #weissnicht

    Die Figuren und deren Bezeichnung stammen ja aus der Kolonialzeit. Damals hatte man noch andere Ansichten.

    Mission von damals und heute sind nicht vergleichbar. Heute werden die Missionspartner als Partner auf Augenhöhe gesehen. Projekte sind als Anstoß zur Selbsthilfe angelegt.


    Aber auch gerade deshalb finde ich,d ass eine solche Figur einfach nicht mehr zeitgemäß ist und ersetzt gehört.


    Diese Weihnachten im Schuhkarton-Aktionen mag ich auch nicht. Hat aber jetzt mit dieser Sache auch nichts zu tun.