Beiträge von Alanna

    Ich danke Euch ganz herzlich für alle Eure Tipps! Aber Paris ist leider gestrichen aus finanziellen Gründen. :( Ich hatte mich gerade damit angefreundet, dann sagten ein paar Schüler, wenn es teurer würde, wären sie ganz klar draußen. Damit war die Entscheidung gefallen. Wir wollen niemanden ausschließen. Wahrscheinlich gibt es so schon einige, die es sich nicht leisten können.


    Im Schuljahr drauf machen wir dann möglicherweise wieder einen Austausch und könnten dafür einen Abstecher nach Paris planen. Oder wir machen wieder eine Reise und ich plane dann einfach langfristiger und mit mehr Erfahrung. Eure Tipps behalte ich auch jeden Fall im Hinterkopf.


    Aber nochmal was anderes an die Frankreichraben: Ich verzweifle gerade daran, einen Reisführer für die Gegend zu finden, wo wir hin wollen. Ich möchte am liebsten einen Guide du Routard und habe bisher die Vermutung, dass es den gar nicht gibt. Irgendwie tue ich mich da aber mit den geographischen Bezeichnungen etwas schwer. :wacko: Könnte mir da jemand per PN helfen?

    danke für die Tipps, ihr seid toll! Das Centre Pompidou sieht ja auch wirklich von außen ganz nett aus. Also nehme ich das mal mit auf die Liste. Und dann mache ich Dienstag mal einen Plan, was man so machen könnte. Wichtig ist im Moment eigentlich vor allem, dass ich eine Finanzkalkulation mache, die sich sehen lassen kann, also überlege, wieviel Geld ich (zusätzlich) einsammeln muss, wenn wir noch nach Paris fahren. Die Planung ließe sich dann ja auch durchaus zumindest teilweise mit den Schülern gemeinsam machen. Dass Museen nichts kosten, ist auf jeden Fall super. Und wie wir das mit dem Essen machen könnten in Paris, muss ich mir auf jeden Fall dann noch überlegen. Und halt schauen, wieweit die Attraktionen auseinander sind, was man da laufen könnte und wofür man Metrokarten bräuchte.

    oh, danke für die vielen Tipps. Wir fahren Ende Februar. Und wir sind in einer anderen Stadt und überlegen, auf dem Rückweg einen Abstecher nach Paris zu machen. Also Eiffelturm wäre Pflicht und Bateau mouche würden wir machen. Das hat auch den Vorteil, dass uns da keiner wegrennen kann, wenn sie nicht gerade ins Wasser springen. #huepf Ist auch beides nicht so teuer für Gruppen. Und Museen sind echt umsonst für Jugendliche? Ich muss mal gucken gehen...

    Ob sie lauffreudig sind, weiß ich nicht. Danach wird dann einfach nicht gefragt. :D

    Der Hinweis mit dem Essen ist auch gut. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht.

    Oh, ich sehe Eure Antworten erst jetzt... Katakomben hatte ich auch schon überlegt. #cool Im Moment habe ich erstmal auf Urlaub geschaltet. Dienstag nach Ostern muss ich dann planen und mal einen Vorschlag erarbeiten, vor allem auch die Finanzen kalkulieren. Bis dahin sammele ich gerne Ideen. Bis Freitag will ich alles fertig haben, dass ich es dem Kollegen, der mitfahren wird, zur Meinungsbildung vorlegen kann.


    Auf einen Friedhof kann ich mir mit der Bande eher nicht vorstellen, das wäre mir super peinlich, wenn sie sich nicht benehmen. Ich war da allerdings selbst auch noch nie. Montmartre und Sacré Coeur war so eine Idee von mir. Centre Pompidou werde ich mal abchecken. Der Kollege hatte Louvre vorgeschlagen. Aber das ist nicht billig und das Geld ist knapp. Ich hab auch Zweifel, inwiefern die für ein Museum zu begeistern sind, das sind jetzt doch eher keine Bildungsbürger-Kinder. Und deswegen würde ich eben eher nicht sooo viel Geld ausgeben wollen.


    Im Palais de la découverte war ich vor Jahren mal und fand das gut. Ist aber halt eher nicht so "typisch Paris", wenn ihr versteht, was ich meine. Im Französischbuch kommt halt Sacré-Coeur auch vor, deswegen kam ich drauf.

    Ihr lieben Raben habt doch oft Ideen und Erfahrungen,


    ich habe mir aufgehalst (ok, es macht mir auch Spaß, aber ich habe keine Erfahrungen mit sowas...), eine Reise nach Frankreich mit einer Schülergruppe zu planen und wir überlegen, einen Tag in Paris zu verbringen. Nun ist es so, dass das Budget vieler Eltern eng ist und Paris das ganze definitiv teurer machen würde. Darum überlege ich gerade, was/wie man dort günstig machen könnte. Eiffelturm und Bateau mouche planen wir auf jeden Fall. Darüberhinaus würde ich gerne möglichst kostengünstige Sachen machen, die man vielleicht einfach nur angucken kann. Dachte z.B. an Montmartre oder die Champs-Elysées langwandern. Wir würden unsere Schüler definitiv nicht aus den Augen lassen wollen dabei, wir wollen nicht hinterher jemanden suchen müssen. Sie sind aber alle recht vernünftig und so ca- 14-16 Jahre alt.


    Also bitte her mit Ideen!

    Als ich das letzte Mal nach dem Weg gefragt habe, (wir im Auto, Passant gefragt): "Haben Sie kein Navi?" Äh, nein, dann hätte ich nicht gefragt. Die Suche war fürchterlich, spätabends nach einem Hotel. Nie wieder. Jetzt haben wir Navi bzw. Smartphone.

    Aber doch, ab und zu frage ich mal und bekomme oft auch brauchbare Antworten.


    In Bus und Bahn kenne ich mich aus, da muss ich nicht fragen. Beantworte aber gelegentlich die Fragen anderer.

    Nach der Uhrzeit frage ich selten, meist hab ich ne Uhr.

    Ich benutze noch Lexika und Wörterbücher in Buchform, ja. Aber weniger als früher.

    Ich telefoniere auch privat durchaus länger mit der Familie, wenn die Kinder mich lassen.

    Aber bezüglich Cybergefahren... ja, da geht nochmal ein ganz anderes Potenzial von aus bzgl mobben, schikanieren, Geldbetrug etc.

    Ja, das stimmt. Das muss heute neu überdacht werden, weil es das Medium in meiner Kindheit/Jugend noch gar nicht gab.

    Komischerweise kaufen aber nahezu alle Eltern ihren Kindern schon in der Grundschulzeit ein Handy. Im Gegenzug werden sie zur Schule mit dem Auto gefahren, weil es ja so gefährlich ist. #flop


    Ich finde, dass es im Straßenverkehr definitiv gefährlicher geworden ist. Es gibt halt einfach mehr Autos als früher. Das ist aber ja lokal auch sehr unterschiedlich, wie gefährlich Wege tatsächlich sind.


    Wir erlauben unseren Kindern eine ganze Menge an Selbstständigkeit, was viele andere Eltern nicht zulassen. Im Grundschulalter waren sie schon sehr viel mit dem Fahrrad und zu Fuß in der näheren Umgebung unterwegs. Die Wege sind aber auch sicher: Ampel und Zebrastreifen auf dem Weg in die Stadt und es gibt hier im Ortsteil wenig Verkehr. Zum nahe gelegenen Supermarkt einkaufen durften sie auch schon so ca. in der 2. Klasse.


    Ich habe beobachtet, dass die Kinder aus unserer Nachbarschaft sich alle dadurch sehr kompetent bewegen im Straßenverkehr, was immer sehr auffiel, wenn mal ein Kind von anderswo zu Besuch war. Ein Auto kam, einer schrie "Auto!" und alle waren flugs am Rand nur das Besuchskind stand noch verdattert auf der Straße. Sie sind auch darauf trainiert, immer zu gucken, wenn sie über die Straße gehen.


    Ich glaube, dass ansonsten Vieles sicherer geworden ist. Es gibt z.B. nicht mehr so viele ansteckende Krankheiten, die den Kindern gefährlich werden können. Sie sind alle gut genährt. Wir leben in Frieden und Wohlstand. Warum man sich da Panik macht, dass das Kind ja nicht ohne Handy in der Tasche mal irgendwo allein hingehen kann, verstehe ich nicht.

    Wir fanden die Tower Bridge (mit raufgehen) und Greenwich am besten. Meine Kinder sind allerdings etwas älter, Anfang der weiterführenden Schule. Im Greenwich Market konnte man auch gut essen für akzeptables Geld. Camden Market würde ich nicht nochmal machen. Wir sind da zweimal geneppt worden. Einmal haben wir ein falsches Geldstück als Wechselgeld bekommen (haben wir erst viel später gemerkt) und einmal wollten sie meinem Sohn einen falschen Schein geben. Der hat zum Glück sehr geistesgegenwärtig reagiert und um einen anderen gebeten! Aber da blieb bei mir eben der Eindruck, dass das Tourinepp ist.


    In Covent Garden gibt es einen kleinen Markt, wo es sehr günstige und coole Harry-Potter-Pullis und Shirts gab!


    Dann haben wir natürlich Kings Cross angeguckt und noch den Ort, wo die Diagon Alley gefilmt wurde. (Habe vergessen, wie es hieß.)


    Generell sind die Essenspreise einfach unglaublich hoch, da muss man sich drauf einstellen!


    Und die Museen fanden wir eher Zeitverschwendung im Nachhinein, weil das doch irgendwie nicht anders/besser war als Museen, die wir zu Hause schon gesehen hatte und (an einem Wochenende) total voll, irgendwie Jahrmarktsatmospäre. Ich hatte auch gehofft, man könnte da zu akzeptablen Preisen essen. Pustekuchen.


    Ach, ich möchte so gerne nochmal hin. #ja

    Ich würde auch den Weg gehen, die Lehrpläne der Gymnasien vor Ort rauszufinden und mich zu erkundigen, welche Lehrbücher dort benutzt werden. Oder auch das Kerncurriculum der Fächer in Eurem Bundesland zu studieren.

    Oder du guckst mal bei den einschlägigen Schulbuchverlagen, was die an Büchern für dein Bundesland anbieten. Die richten sich ja auch nach den Curricula.


    Da es "das deutsche Abitur" ja nicht gibt, ist es tatsächlich schwierig, da jetzt allgemein eine Aussage zu machen. Wobei mein Eindruck ist, dass vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen oft eigene Wege gehen, wenn ich so die Schulbuchverlage studiere. Für die gibt es oft eigene Ausgaben.

    Die GEO-Epoche-Hefte sind zwar zum Teil etwas drastisch bebildert, aber ja, meine Kinder lesen sie gerne, der 9-jährige nur punktuell, aber die großen (11 und 14) sicher.

    Meine Tochter juckt sowas überhaupt nicht und mein Sohn kann ganz gut einschätzen, was er sich da zumutet und was nicht. Wir müssen ja vielleicht nicht direkt mit denen über die blutigsten Kriege anfangen.


    Schön hätte ich halt irgendwie so einen richtigen Überblick über Geschichte gefunden. Aber ich merke gerade, dass sowas wahrscheinlich schon deswegen nicht machbar ist, weil Geschichte so unheimlich komplex ist.


    Vor ein paar Tagen haben wir z.B. "Der 100jährige, der aus dem Fenster stieg..." geguckt und ich habe gemerkt, dass meine Kinder eben keine Ahnung haben, wer Stalin und Franco waren. Dazu würde ich nun vielleicht nicht gerade mit Literatur für Erwachsene anfangen, das könnte arg gruselig werden... aber mir selbst haben in dem Alter auch Romane wesentliches über den 2. Weltkrieg in kindgerechter Art beigebracht.

    Danke für die vielen Tipps! Einiges habe ich schon kurz angeguckt, anderen Sachen werde ich auch den Grund gehen... die Themenhefte von der Bundeszentrale für politische Bildung kann ich auf jeden Fall mal ordern, da kann ich ja nichts falsch machen. Kann mir vorstellen, dass da einiges dabei ist, was interessant ist.


    Auch die anderen Tipps fand ich durchweg interessant, muss nur dann mal die Zeit finden, mich intensiv damit zu beschäftigen. (Also sorry, wenn ich jetzt (noch) nicht einzeln drauf eingehe. Ich habe Euch alle sehr interessiert gelesen!


    Und dann sollte ich vielleicht mal drüber nachdenken, in Zukunft regelmäßig Geld in Zeitschriften und/oder Zeitungsabos zu investieren. In letzter Zeit habe ich da immer etwas gezögert, weil ich selbst wenig Zeit zum Lesen habe. Dass die Kinder inzwischen die Erwachsenenthemen mitlesen, ist mir gerade jetzt erst so klar geworden. Muss mich noch dran gewöhnen, dass die groß werden. :D #zwinker


    Weitere Tipps nehme ich natürlich gerne an!

    Viele Schulen schließen sowas ab. Das ist doch auch für die Schule sinnvoll, damit es da nicht Ärger gibt. Wenn die Lehrkraft ansprechen nichts bringt, würde ich es mal über die Elternvertreter bzw. sogar den Schulelternrat versuchen. Ihr könnt ja nicht die einzigen sein, für die das viel Geld ist. Und diese Versicherungen sind billig, wenn man sie für die gesamte Klasse abschließt und für dich allein sicher viel teurer.

    Hallo cashew,


    danke für die Tipps! Liest deine Tochter die Geo-Hefte "für Große"? Im Moment lesen meine Kinder noch teilweise Geolino, sind da aber eigentlich schon so halb rausgewachsen. Ich mochte Geo auch schon immer gerne. Hm...


    Chemie mögen meine Kinder auch sehr. (Scheint eines der wenigen Fächer zu sein, wo es in der Schule wirklich viel Neues zu entdecken gibt.) Die Sachen werde ich mir mal angucken.

    Ich durfte in England beim Besuch von Freunden Homeschooling erleben und war sehr beeindruckt. Als Anregung mitgenommen habe ich eine Buchreihe über die Weltgeschichte für junge Menschen von Susan Wise Bauer. Mein Sohn hat mich nun gefragt, ob es diese Bücher nicht auch auf Deutsch gibt... Homeschooling ist ja nun aus den bekannten Gründen bei uns in Deutschland nicht möglich und ich habe mich daher damit überhaupt noch nicht beschäftigt, da es ja eh keine Option ist. Nur mitbekommen, dass es hier Leute gibt, die es gut finden und wohl auch machen. Entschuldigt also, wenn ich jetzt da dumm bin und nicht einmal weiß, ob es in Österreich und/oder der Schweiz Material und/oder Verbände gibt. In England habe ich es bewundert, wie gut ausgearbeitet und organisiert das alles war. Aber mit Englisch als Weltsprache hat solches Material ja sicherlich auch eine andere Verbreitung bzw. mehr Menschen, die das kaufen.


    Gibt es hier vielleicht Menschen, die in der Schweiz oder Österreich Homeschooling betreiben und ähnlich gelagertes Material kennen? In der Hoffnung dass es meinen sich tendenziell in der Schule langweilenden Kindern ein bisschen durch den Schulalltag helfen könnte, sich auf etwas anspruchsvollerem Niveau mit Geschichte/Politik und gerne auch anderen Bereichen (z.B. Naturwissenschaften) auseinanderzusetzen. Die "normalen" Bücher im Handel à la Was-ist-Was sind inzwischen i.d.R. so abgespeckt und auf Wenigleser eingestellt, dass es hier niemanden mehr vom Hocker reißt bzw. in kürzester Zeit eh durchgelesen ist.


    Ich habe Kinder im frühen Teenageralter, die sich für Politik, Geschichte und Weltgeschehen interessieren und so etwas auch in der Freizeit lesen würden.


    Also wer hat Buchtipps/Materialtipps für aufgeweckte, wissbegierige Kinder oder eventuell Tipps für Homeschooling-Material, das auch normal beschulte Kinder nutzen könnten?


    Danke! #sonne

    Zum konkreten Problem kann ich nichts sagen.


    Aber so grundsätzlich sollte man vorsichtig sein damit, wenn man als (Erwachsener) Laie meint, dass man das doch hört. Oft kommt es uns nur so selbstverständlich vor, weil die Schrift in unsrem Leben eine große Rolle spielt und die Schreibung so selbstverständlich ist. Sprich: Wir bilden uns ein, dass man das hört, weil wir denken, dass man es doch hören MUSS. Tut man aber trotzdem nicht.


    Ich hatte da mal ein Schlüsselerlebnis als ein Kind "Wald" mit "t" schrieb und ein Erwachsener felsenfest der Meinung war, man würde das doch hören, dass das mit d geschrieben wird. Nein, das hört man definitiv nicht. Trotzdem ist es uns so selbstverständlich, dass das so geschrieben wird, dass er meinte, das Kind müsste das doch hören. Da war er auf dem Holzweg.


    Für mich selbst fällt es mir schwer zu entscheiden, ob ich dieses "r" spreche. Ich habe den Eindruck, dass ich es nur dann mitspreche, wenn ich das Wort sehr bewusst ausspreche. Aber meine Kinder haben damit keine Rechtschreibprobleme und auch nie gehabt. (Und mir sind ansonsten eine Menge wunderliche Schreibungen begegnet, also es liegt nicht daran, dass sie schon immer so gut in Rechtschreibung waren.) Und ich habe das auch sonst in meinem Umfeld nie als Problem wahrgenommen (und habe schon einiges an Geschriebenem auch von Kindern

    gesehen). Von daher würde ich schon vermuten, dass es dialektal bedingt ist.


    Man kann sowas mit Hilfe von Software untersuchen, wenn man gut in Phonetik ist. Und wenn man so feine Unterschiede hören will, muss man sehr geschult sein. Ich stoße da an meine Grenzen.

    Für sämtliche Sprachen und die meisten anderen geisteswissenschaftlichen Fächer.

    Das ist definitiv falsch. Ich kenne an mehreren Unis in Deutschland Studiengänge für romanische (!) Sprachen und dort kann man heute i.d.R. Latein auch durch eine andere Sprache ersetzen, also z.B. Spanisch für ein Französischstudium. Vielleicht mag es an einigen Unis noch so sein, dass man das Latinum braucht. Das sind dann aber Ausnahmen.