Beiträge von Tanja R

    Gespräch heute morgen zwischen zwei Autistinnen:


    "Tschüss, Schatz, wir sehen uns."

    "Du bist meine Mutter. Natürlich sehen wir uns."

    "Aber nur, wenn keine von uns bis dahin erblindet."

    Die Kollegin hat sich jetzt von unserer Chefin (Krankenschwester) , die sich wohl ein bischen mit der Thematik und in der hiesigen Ärztelandschaft auskennt. Sie meint, das Thema wäre wohl bei ihrer Kinderärztin, die Montag wieder da ist, gut aufgehoben. Und sie wäre auch dafür, das Kind nächste Woche in der Kinderklinik der Charite vorzustellen. Dem Kind geht es wohl gerade gut und sie bleiben dran.

    Der Transfusionsmediziner hat wohl gemeint, er kennt sich bei so kleinen nicht damit aus und hat an die Dialyse weiterverbunden. Die konnten auch nicht helfen und meinten, sie sollen sich an die Hausärztin wenden. Die Kinderärztin ist diese Woche noch im Urlaub. Jetzt sind sie immer noch besorgt, und dazu ziemlich ratlos.

    Kennst Du vielleicht in Berlin eine Stelle, wo sie anrufen können, wo jemand sitzt, der sich mit dem Thema bei Neugeborenen auskennt?

    Meine Kollegin hat am 29.6. ihr Baby in der 28.SSW per Sectio wegen schlechter Zunahme entbunden. Danach war aber wohl alles ok. An diesem Montag hat das Kind wohl eine Art Anfall gehabt. Es wurde rot, hat mit den Armen gezuckt, und offenbar nicht richtig Luft bekommen. Es war wohl vorher auch etwas verschleimt. Sie riefen den Notruf und klopften auf seinen Rücken. Bevor die kamen, atmete er wohl wieder. Sie haben Mutter und Kind dann mitgenommen. Bei etlichen Untersuchungen war wohl alles ok, das Kind hatte aber wohl gelbe Skleren und etwas gelbe Haut und der Gamma-GT war über 400. Alle anderen Leberwerte waren wohl normal. Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen und heute kamen sie nach Hause. Die nächsten Tage folgt noch ein EEG, um auszuschließen, daß es ein Krampfanfall war.


    Die Mutter hatte in der Schwangerschaft positive Anti-S-Antikörper bescheinigt bekommen. Ihr wurde wohl gesagt, daß das wohl bedeutet, dass das Kind später Probleme mit Transfusionen bekommen kann. Und jetzt hiess es, man muss es im Auge behalten. Ihr hat aber niemand erklärt, was es überhaupt ist, und was es generell bedeutet. In der ersten Schwangerschaft hatte sie wohl diese Antikörper noch nicht. Das wurde dann auch eine Sectio. Sie kann sich an keine Transfusion erinnern, schließt aber nicht aus, bei der ersten Sectio eine bekommen zu haben.


    Ich finde nirgends vernünftige Infos über das Anti-S und was es für Folgen hat. Ich habe überlegt, ob es so ähnlich wie rh-negatives Blut sein kann, und dass das Kind jetzt aufgrund von Antikörpern eine Hämolyse hat. Aber das hätten die Ärzte doch auf dem Schirm, oder?


    Meine Frage an die unter Euch, die sich mit sowas auskennen: wie kommt ein 2-wöchiges Baby an so einen hohen Gamma-GT? Und kann es etwas mit dem Anti-S zu tun haben? Und was hat es mit Anti-S überhaupt auf sich?

    I. (11) meinte heute im Auto: "Es ist komisch. Bei jedem Perspektivenwechsel hört sich alles anders an."


    Ja, mein Junge, das ist eine universelle Weisheit, die du da von dir gibst.


    Auf meine Frage, wie er darauf kommt, drehte er den Kopf hin und her und hörte dir Autolüftung immer wieder anders.

    Als ich in der Ausbildung auf der Wochenstation mal eingesprungen bin, hat die Stationsschwester zu mir gesagt: "Vergelts Ihnen Gott im Wochenbett". Hat er gemacht. Ich hatte dreimal schönes und unkompliziertes Wochenbett :D.


    "Pfürti Gott" habe ich immer ausgelegt als "Führe dich Gott" für einen sicheren Weg.

    Wenn meine Kinder krank waren, hatten sie oft nur beim Schlafen Fieber. Ich konnte manchmal daran, dass sie heiß wurden, erkennen, dass sie eingeschlafen waren. Nach dem Aufwachen morgens haben sie dann schnell abgefiebert. Vielleicht ist es bei euch ähnlich.

    Mitdenkhilfe erbeten bei möglicher Beschädigung eines fremden Babys

    #hmpf


    Und gestern blieb im Bioladen mein Blick an den veganen Brotaufstriche hängen. Auf dem Deckel stand, wie handschriftlich, quer drauf geschrieben: scheiß drauf


    Aber bei näherem Anschauen war es: streichs drauf.

    Ich hatte das auch mal zu einer Zeit, als ich sehr viel Stress hatte. Es stellte sich heraus, dass ich eine Trigeminusneuralgie aufgrund von nächtlichem Zähneknirschen hatte. Ich bekam eine Knirscherschiene und bis sie fertig war, habe ich beim Schlafen einen Holzspatel auf der anderen Seite in den Mund gesteckt, um nicht mit der Schmerzseite aufzubeißen. Dadurch wurde es nach ein paar Tagen besser. Und wann immer ich mehrere Nächte ohne Schiene oder Spatel schlafe, kommt es wieder zurück.