Beiträge von Vollmond

    Ich kann mich an eine Frau in der Mutter-Kind-Gruppe erinnern, die ich mit meiner Zweiten oft besuchte. Es ergab sich zufällig, daß alle Frauen mit ihrem Baby im Familienbett schliefen und alle stillten. Die Kinder waren alle älter als 7 oder 8 Monate. Nur die letzte Frau in der Runde war jedesmal entsetzt, wenn sich schon wieder eine Mutter mit Co-sleeping vorstellte. ("Das darf man doch nicht!")


    Als sie an der Reihe war, fing sie an, daß sie so froh wäre, daß ihr Baby im Kinderzimmer schlafen würde, und sie Flasche geben würde. Bis sie anfing zu weinen, es wäre aber so anstrengend, ständig nachts aufzustehen und daß ihr Kind anscheinend nicht wüßte, daß sie es lieben würde, weil es immer nachts schreien würde... Verzerrte Wahrnehmung irgendwie. Der Rest Frauen in der Runde hatte ebenso Babys, die nicht durchschliefen. Aber wir haben uns es nicht schöngeredet. Warum auch, ist doch normal. Diese Frau wird mir immer in Erinnerung bleiben.

    Ich finde es ebenfalls normal. Ganz manchmal schläft er nach dem Einschlafstillen 3 Stunden oder länger. Ansonsten nehm ich ihn gerne mit ins Wohnzimmer, wo ich ihn in seine Wippe setze und ihn ab und zu schaukel. Sonst käme ich abends zu genau gar nichts. Oft wacht er nach einer halben Stunde auf, dann schläft er eine Stunde, und danach kann es sein, daß er eine längere Schlafphase hat.

    Ich hatte bei meinen Töchtern exakt ein Jahr nach der Geburt meinen ersten Eisprung und 14 Tage später meine erste Mens. Und gleich einen regelmäßigen Zyklus. Ich glaube, das ist wirklich von Frau zu Frau unterschiedlich. Wir wollten nach Kind #1 keinen so kleinen Altersunterschied, deswegen haben wir verhütet. Ich nehme mal an, daß ich sonst gleich (wie immer bei der erstbesten Gelegenheit) wieder schwanger geworden wäre.

    Nach meinen ersten zwei Kindern habe ich sehr stark geblutet bei der ersten Mens (für die Statistik: jeweils exakt 14 Tage nach deren 1. Geburtstagen). Jetzt wars nicht so dolle, stärker als üblich, ja, aber nicht so, daß mir morgens beim Wickeln das Blut die Beine hinunterlief. Diesmal 14 Tage vor dem 1. Geburtstag. Wie schade, ich hätte noch ein Weilchen drauf verzichten können.

    Wir waren so einbestellt, daß wir nach der Mittagspause die einzigen in der Praxis waren. Das ist da offensichtlich gut organisiert. Mal sehen, was die Ärztin morgen sagt. Mich irritiert am meisten, daß er so leidet, phasenweise so schlapp ist und unheimlich viel schläft.

    Liebe #rabe,


    mein Baby (demnächst ein Jahr) ist krank.

    5fach-Impfung am 15.05., postwendend 2 Tage hohes Fieber. Eine Woche darauf Schnupfen mit Temperatur. Danach von Freitag bis Montag hohes Fieber (abends 40°C+), Besuch bei der Kinderärztin am Montag, Hals sei etwas gerötet, ein grippaler Infekt. Zu Hause sehr lang geschlafen, danach völlig durchgeschwitzt, Temperatursturz auf 36,6°C. Etwas gespielt und gegessen.


    Die Nacht darauf war sehr unruhig, und seit gestern habe ich ein fieberfreies Kind in sehr schwieriger Verfassung. Wenn es nicht schläft (heute schon 4 Nickerchen gemacht), weint es, egal, ob ich es herumtrage oder auf dem Schoß sitzen habe. Manchmal ist es kurzfristig gut gelaunt, jedoch sehr empfindlich. Seit heute Mittag ist mir ein pusteliger Ausschlag aufgefallen, teilweise mit roten Flecken dazu, v.a. im Gesicht, aber auch an Rücken und Brust/Bauch. Im Gesicht ist er immer mal wieder mit der Hand darübergefahren, ich nehme deshalb an, es juckt ihn.


    Die Nase läuft wieder vermehrt und er niest und hustet, teilweise trocken, teilweise, weil ihn der Rotz im Hals reizt. Er trinkt auch nicht richtig, er nuckelt und will ganz offensichtlich nicht so viel Milch trinken, denn er vermeidet es zeitweise, den MSR auszulösen. Was in der Windel landet, ist etwas weniger als sonst, aber nicht konzentriert. Hunger hat er nicht. Und ja, ich vermute, als Bonus obendrauf zahnt er (Backenzähne).


    Morgen geh ich nochmals zur KÄ, aber fällt euch ein, was das sein könnte? Dreitagefieber? Irgendeine Ferndiagnose? Geht was rum?


    Ich wünsche euch einen schönen Abend

    Julia

    Bei mir wurde auch gleich auf die Uhr geschaut. Ich glaube, das geht Hebammen so in Fleisch und Blut über, daß sie gar nicht anders können. Und bei der letzten Geburt habe ich auch geschaut, weil die Uhr genau in meiner Blickrichtung hing und so groß war, da konnte ich gar nicht vorbeischauen.

    Mein Wissenstand ist, daß durch Kontakt mit Windpockenviren die Antikörper geboostert werden und der Körper dadurch besser die verbliebenen Viren, die ja die Gürtelrose verursachen, in schach halten kann. Eine Gürtelrose kann immer mal auftreten - aber sicher nicht durch Kontakt mit Varizellaviren, das ist jedenfalls das, was ich weiß.


    Solange bei Gürtelrose die Bläschen nicht offen sind, kann keine Schmierinfektion stattfinden. Mein Ex hatte, als die Große noch klein war, eine Gürtelrose in der Achselhöhle. Er hat sich zum Schlafen im Familienbett ein T-Shirt angezogen und nichts ist passiert.

    Ich habe erst vorsichtig mit Kakaobutter gecremt, als der Schorf ab war, dann mit der Narbensalbe von Tete sept. Und das, bis die Tube alle war, sie war sehr ergiebig. Ich glaube aber, viele andere Cremes tun es auch. Mit Feuchtigkeit versorgen und durch das Eincremen massiert werden ist wahrscheinlich das wichtigste für eine Narbe. Meine Narbe (18 cm Oberbauchschnitt) ist nur an einer Stelle etwas wulstig, ansonsten flach und weich geworden.

    Hitze find ich ja ganz ok. Schwüle bringt mich um. Wie mein Ex immer so schön sagte: Tauwetter für Dicke. :D

    Das tollste Baby der Welt hat auch noch Fieber, der Ärmste. Und ich muß unbedingt noch einkaufen gehen. Aber vorher duschen - s.o.


    Nachts die Fenster aufreißen, wenn es nachts abkühlt, morgens schließen und zulassen. Wenn man wie ich das Glück hat, in einem Altbau und nicht unterm Dach zu leben, bleiben die Räume dadurch jedenfalls zu Beginn des Sommers bzw. der Hitzewelle kühl.

    Ich sitz in München in der S-Bahn, da setzt sich eine Frau neben mich und hatte offenbar Gesprächsbedarf. Wo mein Baby denn geboren wäre. Und wo denn der Vater herkäme. Dann setzte sie nach, ob es denn ein Wunschkind gewesen wäre. Da hatte ich definitiv keine Lust, zu antworten. Aber leider hat sie auf mein "Warum?" nur ausweichend geantwortet. Die Gute konnte sich offenbar nicht vorstellen, daß man freiwillig mit einem Schwarzen ins Bett steigt. (Interessanterweise saßen 4 Schwarze um uns herum.)


    Ich glaube, ich muß mir mal grundsätzlich überlegen, wie ich auf solche und ähnliche Fragen reagiere, damit ich mich hinterher nicht über meine mangelnde Schlagfähigkeit ärgere. Zu manchem fällt mir spontan nichts ein.

    Bei mir war es bei meiner ersten Hausgeburt so, daß die große Schwester (damals 3,5) bei einer Freundin von mir war. Ich habe sie abholen lassen, weil meine Hebamme mich zur Kontrolle ins KKH geschickt hat und es hätte sein können, daß ich da bleiben sollte. Auf dem Weg ins KKH bekam ich Wehen. Die Große blieb über Nacht bei meiner Freundin. Aber ich habe im Vorfeld Nachbarn gefragt, für den Fall, daß es nachts losgehen würde und ich verlegt werden müsste.


    Beim Kleinen bekam ich Wehen, als die Großen in der Schule waren. Danach wollten sie sowieso zu ihrem Vater gehen. Ich habe ihn angerufen und ihn gebeten, daß sie bei ihm übernachten. Das war auch gut so, weil ich verlegt werden mußte (Herztöne gingen in den Keller wegen Nabelschnurumschlingung). Meine große Tochter, damals 12, hatte sich sehr gewünscht, bei der Geburt dabei zu sein, ich wollte aber nicht. Es hätte mich gestört in meiner Konzentration.

    Ich bin glücklich und zufrieden mit Mullwindeln. Es gibt Überhosen mit Laschen, da kannst du die, zum Rechteck gefaltet, reinlegen und ganz einfach anlegen. Für die Verwandtschaft kannst du das schon vorbereiten. Allerdings würde ich die anfangs anders falten, damit nicht so viel Muttermilchstuhl ausläuft. Das ist die preisgünstigste Lösung und beim Waschen kannst du gar nix falsch machen.


    Und die Mil ovia finde ich im Vergleich am weichsten und besten. Die Laschen halten gut und die Gummis sind soft. Mein Kind hat keine Abdrücke davon. Ausprobiert habe ich noch Blümchen (günstig, doppelte Beinbündchen, schneiden aber etwas ein und die Lasche ist zu groß) und Blueberry (doppelte Beinbündchen, schneiden etwas ein, keine Laschen).


    Höschenwindeln habe ich auch ein paar, die nutze ich nachts am liebsten.

    Für nachts nehme ich eine Wollüberhose, die hält am besten dicht (ich rede hier von 12 Stunden).


    Wäschetrockner habe ich auch keinen. Alle 4 Tage Windeln mit Handtüchern und sonstiger 60°C-Wäsche macht eine 8kg-Maschine fast voll. Trocknen geht mit Mullwindeln ganz fix.