Beiträge von Vollmond

    Mit dem "Verkünden" bin ich sehr zurückhaltend. Mein Vater ist im Februar gestorben, meine Mutter vor knapp drei Jahren, das fällt GsD weg, die wären alles andere als begeistert (unehelich und von einem Schwarzen, war schon bei #3 ein Drama, worauf ich den Kontakt abgebrochen habe), und sonst habe ich nicht viel Familie, mit der ich Kontakt habe, alles Zeugen Jehovas. Meine Schwester hat einen unerfüllten Kinderwunsch seit vier Jahren und es klappt trotz Behandlung nicht, das ist hart. Und ich sagte noch im Februar zu ihr, einer geht, einer kommt - und es kommt anders als man denkt.


    Meinen Freund:innen musste ich jeweils deutlich sagen, daß ich mich freue, da war die Reaktion sehr ....verhalten. Wahrscheinlich, weil es das vierte ist, keine Ahnung. Das hat mich doch runtergezogen.

    #laola


    Super!


    Jente Das ist ja ätzend.

    Ich vermute, der einzige Grund, warum beim FA ab ca. der 28. SSW dauernd CTGs geschrieben werden, ist die vermeintliche rechtliche Absicherung, da man die Herztöne auf Papier gebannt in die Akte legen kann. Geht bei Ultraschall, Doptone und Hörrohr eher schlecht... In den Richtlinien der Krankenkassen zur Vorsorge ist ein CTG erst ab ET vorgesehen. Vorher schadet es eher, es werden mehr Wehenhemmer verordnet und überhaupt ist das Auswerten eines CTGs wohl eine Kunst für sich und nicht unbedingt eindeutig.


    Während meiner letzten Schwangerschaft bin ich übrigens auf diese Weise aus meiner Arztpraxis geworfen worden ("Wir ziehen jetzt ja um, vielleicht suchen Sie sich eine andere Praxis in Ihrer Nähe."), war für mich aber nicht dramatisch.


    Ich habe gestern einen interessanten Vortrag über den ET geschaut, den ich mit euch teilen wollte:



    Der Dreijährige hat sich auf das Hochbett seiner Schwester gemogelt und dort einen Tiegel mit reinem Lanolin gefunden. ("Mama, meine Nase ist wund vom Schnauben." - "Hier, nimm das, benutz es sparsam und bring es wieder zurück." Haha.)

    Er hat sich überall dick mit "Schutzcreme" eingeschmiert und roch entsprechend.


    Nach einer Runde Badewanne kam er zu mir: "Mama! Ich bin blitzesauber! Ich mach nie wieder gar nichts!"

    Nussi Vielleicht kann dir die Hebamme einen Tip geben, die kennen die Frauenärztinnen und -ärzte in der Umgebung ganz gut. Und Vorsorgen können Hebammen genauso gut. Ich selbst habe im Juli das 2. Ultraschallscreening und mache sonst alles mit meiner Hebamme.


    Wobei - meine Hebamme stresst mich, die Idealbesetzung ist sie nicht. Ich weiß auch nicht, vielleicht frage ich meine (alte) Hebamme, ob sie noch eine Kollegin kennt. Diese setzt mich tatsächlich insofern unter Druck, daß sie mich wegen meines Alters ab 41+0 nicht mehr betreut und begründet dies mit den Richtlinien für Hausgeburten. Ich selbst habe dazu nichts gefunden und habe erst vor 3 Jahren mein letztes Kind bekommen, da war ich auch schon 40 und das Kind kam an 41+3 zur Welt. Mich ärgert das, sie könnte auch sagen, daß sie das nicht macht, weil sie es nicht machen will und nicht irgendwelche unvorhandenen Leitlinien heranziehen.


    Jedenfalls soll ich mich explizit in einem Krankenhaus anmelden. Ich verstehe schon, daß das durchaus Sinn hat bei dem Wahnsinn in der Geburtshilfe, und es ist ein _wirklich_ gutes Krankenhaus, in dem aber auch abgebrochene Hausgeburten jederzeit willkommen sind. Anmeldung für Dezember ist telefonisch ab dem 03.08. möglich, jeweils von 10 bis 12 Uhr.


    Und ja, es ist noch viel Zeit bis dahin, aber. Das einzige Kind, das vor ET geboren wurde, war mein zweites, fünf Tage früher, und die Ärztin hat aufgrund der SSL in der 12. Woche nochmals korrigiert, was für mich keinen Sinn ergibt, und mir mein Polster von acht Tagen geklaut. Der erste Ultraschall ergab einen Termin am 14.12. Leider hat sie mir dabei keinen Mutterpass ausgestellt, warum auch immer. Und jetzt habe ich den Salat. Und ja, ich habe den ersten Tag meiner letzten Mens vom 25.02. auf den 01.03. verlegt.


    Ich habe es in drei Schwangerschaften irgendwie geschafft, einfach nur guter Hoffnung zu sein und erfolgreich um weitergehende Diagnostik einen Bogen zu machen, weil ich nach meinem Bauchgefühl gegangen bin. Ich glaube, die Hebamme kann das nicht richtig einsortieren oder braucht die Sicherheit, wofür auch immer.

    Nussi Wie ätzend. Arztwechsel? Ich finde es nämlich unverschämt, daß du dir das jedesmal anhören musst. Wenn Frau mit hohem Gewicht startet, nimmt sie oft nicht so viel zu (spreche aus Erfahrung, mein Startgewicht war jeweils 115/123/108/125 kg). Diät halten ist absolut kontraindiziert. Ich würde dem Arzt Klipp und klar sagen, daß ich mein Gewicht kenne und nicht mehr darauf angesprochen werden will, es sei denn, eine sehr plötzliche Höhe Gewichtszunahme spräche für massive Wassereinlagerungen.


    Lass dich nicht irre machen. Notfalls leihst du dir in der Apotheke ein Messgerät aus und misst in Ruhe zuhause.

    Meine (neue) Hebamme hat mir schon verkündet, daß sie eine OGTt mit mir veranstalten will... Meine (alte) Hebamme hielt das nie für nötig. Ich glaube, ich habe keine Lust darauf.

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag für deinen Sohn!

    Fühlt sich komisch an, wenn man das Kind anschaut, und es ist schon so groß - wenn ich mir vorstelle, daß meine Große (1,78m) in zwei Jahren 18 wird, komm ich mir richtig alt vor.

    Ich bin gerade mit Kind #3 dabei, weil er gewachsen ist und zugenommen hat, und dadurch die Stoffwindeln nicht mehr so richtig passen bzw. an den Oberschenkeln scheuern. Letzten Sommer lief er zuhause auch oft ohne Windeln herum und meistens klappte es mit dem Töpfchen. Er fand das faszinierend, jedenfalls eine Weile, dann hätte er keine Lust mehr und bekam wieder Windeln um.


    Er kam vor Corona in die Gruppe mit den großen Kindern und fing an zu überlegen, wie groß er wäre, daß er aber noch gerne seine Windeln hätte, denn so groß sei er noch nicht.... Jedenfalls sagte ich ihm, daß diese Scheuerstellen abheilen müssen und mit Windeln können sie das nicht. Es juckte und schmerzte ihn auch, und er hatte stellenweise ganz trockene Haut.


    Ab und zu passiert noch ein Unfall, meistens auf dem Weg ins Bad. Er zeigt sich dann aus, wischt (meist mit einem Handtuch, naja) auf und sagt mir bescheid. Nackt ist er einfach schneller. ;) Nachts ist er noch weit entfernt vom Trockensein, muss er ja auch nicht, und wenn er tagsüber einschläft und lange schläft, ist er manchmal nass.


    Meine 2. Tochter sagte mir eines Tages mit 2 Jahren und 4 Monaten, daß sie keine Windeln mehr braucht, nein auch nachts nicht. Zu diesem Zeitpunkt waren morgens die Windeln nicht trocken gewesen. Und was soll ich sagen, es gab ein oder zwei Unfälle, das wars. Und sie hatte sich vorher strikt geweigert, sich aufs Töpfchen oder Klo zu setzen, wenn ich es ihr angeboten habe.

    Ich glaube, das kommt auch daher, daß in unserer Familie sonst alle weiß sind, außer neuerdings sein Nenn-Papa, aber der ist viel dunkler als er. Immerhin bekommt er voraussichtlich im Dezember Verstärkung. :)


    Einem so kleinen Kind nahezubringen, daß es so viel mehr ist als seine Hautfarbe, ist insofern traurig, als daß weiße Kinder sich das nie fragen müssen. Da sehe ich den krassen Unterschied. Man wird sehr oft angesprochen, daß das Kind so süß, niedlich, hübsch etc. ist, das finde ich belastend, eben diese Diskrepanz.

    claraluna Ich habe das Thema auch versucht zu adressieren, mit ähnlichem Statement der Erzieherin. "Schau auf unsere Vorstellungsleiste, wir sind international und multikulturell." Naja, mein Kind ist deutsch. Es sind auf 25 Kinder 6 Kinder, die aus dem "Deutsche sind weiß!" -Schema rausfallen, aber ja, "wir behandeln alle gleich, das ist gar kein Thema. Dein Sohn wird sich sicher gut mit Z. (Schwarzes Mädchen) verstehen." Tut er nicht, also verstehen durchaus, aber es ist jetzt nicht so, daß sie befreundet wären, nur weil sie die gleiche Hautfarbe haben.


    Vom Kinderbonus spendiere ich der Kita einen Stapel Papp- und Sachbücher mit diversen Illustrationen, jawohl.

    Und es bleibt ein blödes Gefühl, denn ich weiß nicht, ob das Personal mitbekommen wird, wenn ein Kind oder mehrere rassistisch ausgegrenzt würden. Und soll mir niemand erzählen, daß Kindergartenkinder noch kein Konzept von Hautfarbe und Mehrheit haben. Mein knapp Dreijähriger sagte mir neulich, daß er seine Haut nicht mag und viel lieber meine hätte. So viel dazu. Zwei Jahre alt.

    NoSo Ich Stille tatsächlich noch, aber überwiegend nur auf einer Seite. Es ist in den letzten Tagen wieder besser geworden vom Schmerzfaktor her, und mein Kind versichert mir, daß danken Milch kommt. Aber tagsüber kommt er gar nicht mehr, es dreht sich um Einschlafstillen, nachts 1x und morgens der Frühschoppen. Ich will ihn gerade nicht abstillen, das Einschlafen dauert so nämlich drei Minuten.

    Der knapp 3jährige beim Lernen eines neuen Wortes:

    "Mama, ich will Saft!" - "Das ist Grapefruitsaft, der ist etwas bitter." - "Gewitter?!" - "Nein, der Saft könnte etwas bitter sein." - "Hast du Blätter gesagt?"


    "Ich bin müde, meine Augen fallen gleich runter."

    timea Da drücke ich dir die Daumen. Mit meinem medizinischen Halbwissen glaube ich nicht, daß sich das nach Thrombose anhört, wenn es beide Beine betrifft.


    Nussi Manchmal ist mir auch noch übel. (Übrigens die erste Schwangerschaft, in der mir überhaupt nennenswert schlecht war.) Mein erster Termin wäre der 14. gewesen, der von mir selbst ausgerechnet der 04. - beim letzten Ultraschall bin ich beim 06. gelandet. Kleiner Tipp, falls du ihn nicht schon kennst: nenne allen Neugierigen einen Termin ca. 14 Tage später. :D

    Ich bin so furchtbar müde oder eher antriebslos. Leider wird das die ganze Zeit so gehen, ich kann mich wirklich ganz schlecht zu irgendeiner Tätigkeit aufraffen. Immerhin habe ich heute eine Runde Yoga geschafft. :)