Beiträge von moose

    Es mag übertrieben sein, aber da müssen medizinische Laien (Lehrer, Sekretärinnen), die dem Kind gegenüber nicht sorgeberechtigt sind, darüber entscheiden, ob ein Kind den Weg nach Hause alleine schafft und abschätzen, ob ein medizinischer Notfall eintreten könnte oder ob es doch nicht so schlimm ist.


    Wenn das Kind dann doch kollabiert und zu schaden kommt, werden sie dafür zur Verantwortung gezogen, weil sie die Situation falsch beurteilt haben.


    Schon zu meiner Schulzeit vor 35 Jahren durfte niemand alleine nach Hause gehen, es mussten immer die Eltern kommen oder ein Mitschüler musste den Kranken nach Hause begleiten. Aber auch das finde ich schwierig, auch hier kann man kinder in Situationen bringen, die sie nicht alleine bewältigen können.


    Wir lassen unsere Schüler ab der 10. Klasse bei Unwohlsein alleine nach Hause gehen, fragen aber vorher nochmal deutlich nach, ob sie sich dazu auch für fit genug fühlen.

    Also bei uns sitzt aktuell mein Mann seit März im Homeoffice. Und bei uns ist ein ganz praktisches Problem einfach der Platz! Wir wohnen jetzt wirklich nicht beengt, zu viert auf 113 qm im Einfamilienhaus, aber die vorhandenen Räume sind einfach belegt. Zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer, in das definitiv kein Schreibtisch mehr passt und ein geräumiges Wohnzimmer. Dort steht ein großer Esstisch, aber der ist zu hoch, um daran komfortabel arbeiten zu können. Also sitzt mein Mann am Küchentisch. Das ist ergonomisch gesehen vermutlich eine Katastrophe, das würde weder bei mir in der Firma noch beim AG meines Mannes vorort als adäquater Arbeitsplatz abgesegnet werden. Zudem wohnen dort eben auch noch drei andere Menschen und ein Hund, die sich dort bewegen und leben möchten. Es ist wirklich nicht optimal, zumal mein Mann 90% seiner Arbeitszeit telefoniert. Mit geht das "Gequatsche" mittlerweile massiv auf den Keks und ich bin auch echt genervt davon, ständig die Kinder zur Ruhe zu ermahnen.

    Für max. zwei Tage fände ich das super, zumal er über eine Stunde einfach Strecke fährt. Aber als dauerhaften Ersatz für sein Büro geht das überhaupt nicht und ich finde auch, dass der AG da schlicht seine Kosten auf die Arbeitnehmer abwälzt.

    Es haben doch echt nicht alle Menschen Arbeitszimmer zu Hause.

    Hier ist das ähnlich - mein Mann ist nach ca. einem halben Jahr am Esszimmertisch nun in mein Arbeitszimmer gezogen.

    Davor hatten wir alle Mahlzeiten am niedrigen Couchtisch eingenommen.


    Dafür ist mein Arbeitszimmer für mich zu seinen Bürozeiten quasi nicht mehr nutzbar, da mein Mann quasi nonstop telefoniert oder in online Teambesprechungen ist. Da kann ich mich nicht konzentrieren. Also korrigiere oder plane ich am Abend und am Wochenende, meinerseits am Esstisch oder in der Schule. Beschissen 🤐


    Das zweite sind die Kosten. Mein Mann hat von seinem Arbeitgeber PC, Laptop und Bildschirme für zu Hause bekommen - Mobiliar etc mussten wir privat zahlen. Als mein Mann sich nun noch einen Schreibtischstuhl für mehr als 300 Euro kaufen wollte, hab ich gestreikt und vorgeschlagen, sich doch den aus seinem Büro zu holen, da sitzt seit März keiner mehr drauf. Jetzt sitzt er auf meinem Stuhl 😢 Für eine Beteiligung an den Kosten von Internet etc fühlt sich der Arbeitgeber nicht zuständig, konkret mehr zu fordern traut sich mein Mann nicht, die anderen Abteilungen sind in Kurzarbeit, da muss man ja froh sein, dass man voll arbeiten darf. Geplant ist über den Winter alle Mitarbeiter im Homeoffice zu belassen, „weil es so gut läuft“. Haha...

    Früher fand ich den Warnton total creepy. Da gab es alle paar Wochen Probealarm und meine Oma, die bei uns im Haus wohnte, hat da dank Kriegstrauma immer total komisch reagiert. Ich glaube, das Gefühl hat sie uns regelrecht vererbt.


    Jetzt wohne ich in einer Gemeinde, die ihre Freiwillige Feuerwehr über die Sirene ruft - mehrmals pro Woche. Die Sirene steht Luftlinie 100m weiter auf der Turnhalle. Wenn die nachts um drei losgeht, steht man senkrecht im Bett.

    Aber man gewöhnt sich dran, habe ich festgestellt.

    Tochter ist mitten im Zahnwechsel und hat gerade den zweiten oberen Schneidezahn verloren.


    „Ich kann mit der Lücke eigentlich fast normal essen und reden. Nur beim s und beim z rutscht mir manchmal ein Wort durch.“

    Danke, Mondschein.

    Weißt du zufällig auch, was das kostet bzw. was die Beihilfe davon übernimmt? Ich gehe davon aus, dass ich immun bin, deswegen möchte ich mich nicht ohne Not ein zweites Mal impfen lassen.

    Ich habe mein Impfbuch verloren und habe eine Titerbestimmung machen lassen, die Beihilfe und PKV ohne Probleme übernommen haben.

    Das Attest vom Arzt hat mein Schulleiter ohne Probleme anerkannt, da stand nur ein Satz drin, dass Impfschutz vorhanden ist.

    Aber wenn du ihn bei der Anmeldung vorgelegt hättest, hätte doch nur die Person, die die Anmeldung vornimmt, in deinem Beisein darauf geschaut, in ihren Unterlagen den entsprechenden Vermerk gesetzt und du wärst mit dem Impfausweis wieder nach Hause gegangen?

    Hier wird das jetzt mit Beginn des Schuljahres abgefragt. Impfpass im Original. Weiß gar nicht, wie die Schule sich das im Ablauf denkt. Ich möchte den Impfpass nicht länger aus der Hand geben.

    Wenn du ihn nicht aus der Hand geben möchtest, kannst du ihn im Sekretariat der Schule einfach vorzeigen und dann wieder mitnehmen. Oder dein Kind erledigt das, wenn du ihm das zutraust.

    Und vor allem, wenn dann bei einem positiv abgestrichenen Kind dann die Meldung rausgeht, dass dann bitteschön die 37 anderen MitschülerInnen (hier in Klasse 1) in häusliche Quarantäne sollen für 14 Tage. Wie erklärt man das dann dem Arbeitgeber, wenn man selbst in dieser Zeit dann zuhause bleiben muss, weil das Kind ja nirgends hinsoll?

    Was schlägst du als sinnvolle Alternative vor?

    Ich kann dir nur sagen, dass in meiner Wohnung (Auslandssemester in Florida) mit Strom über das gleiche System wie die Klimaanlage geheizt wurde und das unfassbar teuer war.

    Nach der ersten Stromrechnung im November oder so hab ich nicht mehr geheizt, sondern hatte zu Hause meist drei Pullis an.

    Einmal bin ich nachts um drei zu K-Mart gefahren und habe mir eine zweite Decke gekauft, weil ich so gefroren habe.

    Bei uns gibt es immer wieder TipToi-Phasen: das Zeug liegt monatelang im Regal und dann „lesen“ sie wieder tagelang nonstop darin.

    In den ersten Wochen der Coronazeit hat sich mein Vorschulkind sehr ausdauernd damit beschäftigt, zum Glück kann man Kopfhörer anschließen.


    Man kann die Sachen sehr gut gebraucht kaufen und verkaufen - ein normales Buch kostet hier auf dem Flohmarkt etwa 10 Euro, da die Bücher sehr robust sind, haben wir das beim Weiterverkauf auch wieder bekommen.

    Ich habe vor ein paar Wochen mit 44 meine erste bekommen, ich hatte zunehmend Probleme z.B. einen Faden einzufädeln.


    Der Augenarzt meinte, es ginge noch eine Weile ohne, aber es sei besser frühzeitig anzufangen, solange die Werte noch gering sind. Ich habe auch eine relativ starke Hornhautverkrümmung.


    Die Brille habe ich bei Fielmann machen lassen. Die ersten Tage waren ungewohnt, ich hatte ein paar Probleme beim Treppensteigen oder beim schnellen Wechsel von nah auf fern.

    Mittlerweile habe ich mich super dran gewöhnt, gefühlt kein Unterschied zu vorher, ich seh einfach wieder gut 🤪

    Meine Kinder sind zwar älter aber genauso chaotisch und achtlos - alles wird nach dem Spiel erstmal liegen gelassen, Einzelteile verschwinden... die Definition von aufgeräumt, die meine Kinder (und mein Mann) haben, ist „Fußboden frei“, aber alles fliegt wahllos in irgendeine Kiste.


    Ich räume zweimal im Jahr auf - alleine, ohne die Kinder, sortiere Kram und versuche alles wieder vollständig zu bekommen.

    In erster Linie weil es mich ärgert, weil die teuren Sachen unbespielbar werden und ich sie auf dem Flohmarkt nicht weiterverkaufen kann.

    Ich musste meinen Mann mehrfach daran erinnern, mit den Kindern die Bastelanregungen, die Kindergarten und Mittagsbetreuung netterweise geschickt hatten, auch zu basteln, was er schlussendlich grummelnd getan hat.

    Von meinem Mann selbst kam nix, als ich mir um neun meinen kaffee dann selbst geholt habe, kam nur die Frage, ob ich ihm denn keinen mitgebracht hätte. Äh ne, hab ich nicht.

    Aber ich bin ja nicht seine Mutter...


    Immerhin muss ich mir dann wegen Vatertag dieses Jahr keinen Kopf machen, er ist ja nicht mein Vater.

    Ich musste da ein bisschen rumprobieren. Wenn ich die Tablette morgen auf leeren Magen nehme, bekomme ich Magenschmerzen und nach ein paar Tagen eine Magenschleimhautentzündung.


    Das Granulat, das der Arzt als Ersatz verschrieben hat, vertrage ich besser, aber das ist auch nicht so hoch dosiert und die Kasse zahlt es nicht.

    Auf Eiseninfusionen hatte ich keine Lust 🤐


    Jetzt nehme ich die Tabletten abends, manchmal wache ich nachts mit Bauchschmerzen auf, dann pausiere ich mit der Einnahme für 1-2 Tage. Damit ist der Mangel nicht so schnell behoben, aber ich fühle mich nicht wie dreck...

    Befürchte ich...


    Manche Verlage bieten auch ebooks von ihren Lehrwerken an, manche davon lassen sich auch bearbeiten.


    Vielleicht hat ja hier jemand die Software?