Beiträge von moose

    Ich habe auch schon als Lehrerin das Sportfest „geschwänzt“, als man mich im 7. Monat schwanger und Kompressionsstrümpfe tragend mitten in der schönsten Hitzewelle zum Zeitabnehmen in der prallen Sonne einteilen wollte.

    Nachdem die Schulleitung das nicht problematisch fand, hat mich mein Frauenarzt dann freundlicherweise für den Tag krank geschrieben.


    An der jetzigen Schule wird situativ entschieden. Wenn es zu heiß ist, wird es abgesagt, ansonsten werden die ausdauersachen gleich morgens um 8 abgenommen, bei den anderen Sachen achten wir darauf, dass die Schüler im Schatten warten, ausreichend trinken und ein Käppi tragen. Außerdem bieten wir Wassermelone und Eiswürfel an. Bislang haben wir das Sportabzeichen ohne nennenswerten Personenschaden abnehmen können.

    An Main oder Tauber entlang gibt es auch sehr schöne und beliebte Radwege.

    Auf der Tauber kann man auch mal ein Stück Wasserwandern, ein paar Mal am Tag fährt ein kleines Bähnchen mit Radabteil, falls man mal einen Streckenabschnitt auslassen möchte.


    Übernachtungstechnisch ist das glaube ich auch sehr gut erschlossen, die Abschnitte, die ich kenne sind reine Radwege ohne Autoverkehr und alle naslang ist ein Campingplatz oder eine Radlerpension.

    ich häng mich mal dran. Es wird grad wieder mehr mit grob sein, sachen kaputt machen, sich selbst beißen etc.

    ja, das sich selbst weh tun, wenn man ihr nicht die ihr gebührende Aufmerksamkeit schenkt, habe ich ganz vergessen.

    An ganz schlechten Tagen braucht sie zwei Kühlpads für ihre Wunden und ein Dinkelkissen für ihren Bauch gleichzeitig....


    Mein Sohn ist das Gegenteil - sanftmütig, leise, vernünftig... es fällt mir in letzter Zeit so schwer, kein Lieblingskind zu haben...


    Aber so war sie schon 10 Minuten nach ihrer Geburt: laut, fordernd, impulsiv.

    Sie will unbedingt groß sein und alles mitmachen, ist auch körperlich und sprachlich immer sehr weit gewesen, aber emotional ist sie noch nicht so weit, wie man sie häufig einschätzt.


    Aber wir werden auch diese kleinen Pulverfässer groß kriegen (auch wenn ey dabei gelegentlich Hilfsmittel wie Schokolade, Wein und Baldrian- für Mutti - braucht.


    Pamela : ich bin gespannt, wie sich die Damen verstehen, wenn wir uns Ende Juni hoffentlich treffen. Entweder sie sind ein Herz und eine Seele, oder es gibt einen riesigen Knall 🤪

    Meine Vierjährige ist grad ähnlich drauf.


    Sie braucht ununterbrochen Körperkontakt, ist dabei aber nie zärtlich oder kuschelig. Wir gehen wohin, sie will Händchen halten. Das wäre ja ok, aber sie zerrt entweder an einem einzelnen Finger oder lässt sich hängen oder zieht in eine andere Richtung. Nehme ich ihre Hand etwas fester in meine um das zu unterbinden, meckert sie. Lass ich los, heult sie.

    Setze ich mich wohin, möchte sie auf meinem Schoß sitzen. Aber sie zappelt nir rum, kniet auf mir drauf, hält keinen Moment still. Setze ich sie runter, weint sie.

    Beim Gutenachtkuscheln drückt sie mich viel zu fest und bei ihren Küssen kann ich ihre Zähne spüren.

    Nachts kommt sie in mein Bett zum „Kuscheln“ . Das bedeutet sie knetet meine hand oder bohrt ihre Füße unter mich drunter.

    Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil quasi jeder zweite Satz die Bitte beinhaltet mir nicht weh zu tun und ich habe massiv das Gefühl, dass meine Grenzen hier überschritten sind und ich eigentlich Abstand bräuchte. Dafür hat die kleine ein sehr feines Gespür - dann klammert sie noch viel mehr...

    Mutter im Stress bedeutet hier schon immer Tochter im Ausnahmezustand...


    Das hilft dir jetzt wahrscheinlich nicht weiter, aber vielleicht hilft es dir zu wissen, dass hier auch so ein kleiner, blonder teufel wohnt 🤪

    Viele Besucher reisen ja von weiter an und haben Übernachtungen im Hotel gebucht. Für die ist ein geschlossener Park auch doof - selbst wenn die Kosten erstattet würden, wären die Urlaubstage weg und die weite Anreise für die Katz gewesen.

    Puh, wir waren letzten Dienstag dort und hatten einen wunderbaren Tag.


    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie lange das den Besuchern nachgehen wird. Mein Sechsjähriger hat Bilder gesehen und war ziemlich mitgenommen.


    Zum Glück ist offensichtlich niemandem etwas passiert. Ich hoffe, der Schaden hält sich in Grenzen.

    Warum setzt du dir am neuen Wohnort nicht einen neuen Gingko?


    Ich fände die Vorstellung, zwei solche Bäume zu „haben“ deutlich attraktiver als Gefahr zu laufen am Ende keinen zu haben und ein Bäumchen auf dem Gewissen zu haben.

    Fiawin : Danke, dass du so schön formuliert hast, was ich auch die ganze Zeit dachte.


    Ich würde den Baum auch dort lassen, wo er ist, wenn er dort ungestört weiterwachsen darf.

    Sollte das Zurücklassen keine Option sein, würde ich ihn im Herbst/Winter nachholen, wenn der Zeitpunkt günstiger ist.

    da laut Auflage des Gesundheitsamtes nur Kinder mit der zweiten MMR-Impfung besuchen durften, ungeimpfte oder unvollständig geimpfte Kinder hätten 4 Wochen zu Hause bleiben müssen.

    Ich hab gesucht, aber nichts gefunden - weiß jemand auf welcher Rechtsgrundlage solche Entscheidungen getroffen werden.

    keine Ahnung, aber das sind die Informationen, die wir bekommen haben. Meine Tochter war zu diesem Zeitpunkt erst einmal geimpft und ich hab einen Anruf bekommen, dass mein Kind jetzt erstmal nicht mehr kommen darf, bis die zweite Impfung erfolgt ist. Ganz prima Aussichten, wenn man berufstätig ist...

    Zum Glück konnte sie gleich geimpft werden und durfte dank Stempel im Impfpass am nächsten Tag wieder in die KiTa gehen.

    Hier wird abgefragt, aber nicht gefordert.


    Vor einiger Zeit gab es einen Masernverdacht. Ohne die Abfrage hätte die Leitung 120 Familien nachmittags abtelefonieren müssen um den Impstatus zu erfragen, da laut Auflage des Gesundheitsamtes nur Kinder mit der zweiten MMR-Impfung besuchen durften, ungeimpfte oder unvollständig geimpfte Kinder hätten 4 Wochen zu Hause bleiben müssen.

    Hier läuft es wie bei euch. Eigentlich kann er alles entziffern und liest sehr viele Einzelworte, die ihm so im Alltag begegnen.

    Richtig Bücher lesen ist ihm im Alltag auch noch zu anstrengend, insbesondere wenn die Geschichten dank Vorlesemutter, Hörspiel und Fernsehen doch so viel zugänglicher sind.

    Letzten hat er von sich aus ein längst bekanntes uraltes Bilderbuch seiner Schwester vorgelesen.

    Comics hat er auch schon entdeckt. Da ist auch die Motivation größer, weil ich es hasse Comics vorzulesen 🤪


    Wir üben nur mäßig viel, weil ich Angst habe die Motivation zu killen, wenn ich da zu sehr Pflichtprogramm draus mache. Ich bin mir aber durchaus bewusst, dass es eine gewisse Übung braucht, damit das lesen Spaß macht.

    Nächstes Jahr wird in BW ja erstmal die Oberstufe reformiert, vor 15 Jahren hat man die Grund- und Leistungskurse eingestampft, ab übernächstem Schuljahr kommen sie wieder.

    Wie sie genau aussehen, ob und wie die Bildungspläne und Schwerpunktthemen angepasst werden, das kann noch keiner sagen.

    Wenn das dann halbwegs läuft, wird die Regierung G9 als neues Wahlkampfthema entdecken, das dann zeitgleich mit dem Eintreffen der geburtenstarken Jahrgänge eingeführt wird, was wiederum einen krassen Lehrermangel auslösen wird.

    Langfristige Planung funktioniert irgendwie nicht. G9 in seiner früheren Form einführen geht auch nicht, damit wäre ja G8 gescheitert.


    Ich würde G9 sehr begrüßen, ich finde den Unterricht in der Oberstufe mit so jungen Schülern sehr herausfordernd, zumal sich die Inhalte ja nicht geändert haben. Aber das eine Jahr macht z.B. beim Verständnis von „Faust“ schon einen großen Unterschied.

    Das Berufspraktikum ist in Klasse 10 gerutscht - einige Berufe können aber nicht ausprobiert werden, weil ein Mindestalter von 16 Jahren z.B. in vielen Laboren vorgeschrieben wird.

    Meine Mutter hatte Mitte 40 Brustkrebs, meine uroma ist mit Mitte 30 dran gestorben.

    Da bei meiner Mutter Mitte der 90er noch kein gentest gemacht wurde, hatte ich, je mehr ich auf die 45 zugehe, das Bedürfnis zu wissen, woran ich bin. Zum einen würde das eine engmaschigere Vorsorge bedeuten, zum anderen hätte ich mir - nun, da die Familienplanung abgeschlossen ist, die Eierstöcke entfernen lassen, da das Risiko daran zu erkranken auch deutlich erhöht ist und man das häufig nicht rechtzeitig erkannt wird.

    Mein Frauenarzt hat mich an die Humangenetik der hiesigen Uniklinik verwiesen, die haben mir am Telefon gesagt, dass sie gerne meine Mutter testen würden, da immer das älteste, weibliche Familienmitglied getestet werden soll.

    Meine Mutter war einverstanden (nachdem sie über 20 Jahre nichts von dem Thema wissen wollte), sie hat (gesetzlich versichert) eine Überweisung gebraucht, ich (privat) nicht. Ich habe einiges an Unterlagen zugeschickt bekommen, wo ich die Familiengeschichte bezüglich Krebs zusammenschreiben sollte.

    Wir sind dann damit zu der Beratung. Ein netter Arzt hat dann alles mit uns durchgesprochen: was genau getestet wird, wie stark das Risiko an Brustkrebs zu erkranken bei den jeweiligen Genveränderungen erhöht ist, inwiefern sich bei positiver Diagnose etwas an der Vorsorge ändert. Dass man heute eigentlich nicht mehr dazu rät prophylaktisch die Brüste abzunehmen, sondern nur die Eierstöcke. Auch dass der Test freiwillig und streng vertraulich ist.

    Dann hat er mithilfe unseres Stammbaums unser persönliches Risiko das Gen zu haben ausgerechnet. Bei meiner Mutter lag es bei gut 45%, bei mir waren es knapp unter 20 %.

    Zum Schluss hat meine Mutter ein paar Röhrchen für die Blutabnahme bekommen, da es eine Wartefrist zwischen Beratung und Test von fünf Tagen gibt. Damit konnte sie dann zu ihrem Hausarzt.

    Außerdem haben wir noch das Angebot bekommen uns psychologisch begleiten zu lassen.

    Zwei Tage später habe ich alles nochmal schriftlich zusammengefasst bekommen, 6 Wochen nachdem meine Mutter dann ihr Blut eingeschickt hatte, kam ein Brief mit der Einladung zur Ergebnisbesprechung. Das wird nur im persönlichen Gespräch gemacht.

    Der gleiche Arzt hat uns dann mitgeteilt, dass erfreulicherweise keine Genmutation gefunden wurde. Für meine Mutter ändert sich nichts in der Vorsorge (mit knapp 70 und seit 25 Jahren gesund), bei mir wurde von jährlicher Mammographie auf alle zwei Jahre umgestellt.

    Das Ergebnis habe ich schriftlich mitbekommen und konnte selbst entscheiden, ob ich das meinem Frauenarzt mitteile.

    Wir hatten die Omas da, die haben das Baby bespaßt damit mein Mann und ich auch mal die Hände für unsere Gäste frei hatten.

    Als sie müde wurde, habe ich sie grstillt und meinem Mann in die manduca auf den Rücken gegeben, da hat sie dann gepennt und sich nicht vom Partygewusel beeindrucken lassen.

    Falls du Kochsalzlösung zum inhalieren da hast - die ist ja meist in Einmaldosen.


    Theoretisch gehen sicher auch anderen Tropfen in Einmaldosen. Leer machen, ausspülen, Muttermilch aufziehen und in das näschen damit.


    Ich fand es dann immer hilfreich das baby ein paar Minuten später auf den Bauch auf ein Frotteehandtuch zu legen. Die ganz kleinen fangen dann ja meist an den Kopf hin und her zu bewegen und wischen sich dabei den ganzen schmodder aus der Nase ins Handtuch.

    Nachgewiesen waren die Würmer bei der Vierjährigen, entwurmt wurde die ganze Familie, da zumindest ich im Rückblick wohl auch welche hatte - zumindest juckt es seither nicht mehr 😝

    Seither schlafen wir alle sehr viel besser.


    Würmer kann jeder haben, der sich die Finger oder sonstirgendwas in den Mund stecken kann....

    Keine Ahnung, wer sie bei uns zuerst hatte.