Beiträge von moose

    In Baden-Württemberg entscheiden das die Landkreise, damit benachbarte Schulen einheitliche Ferien haben.


    Ich hoffe, ich muss keine Notbetreuung machen, meine Kinder und ich würden nämlich auch gerne mal wieder Oma und Opa sehen. Meine Eltern sind beide Risikogruppe und sie sind sehr zurückhaltend, seit die Zahlen so angestiegen sind und Lehrkräfte und Schüler dank Maskenpflicht nicht mehr in Quarantäne geschickt werden.

    Ich will jetzt nicht schon wieder der Spielverderber sein, aber auch mit dem kurzfristigen Kürzen der Bildungspläne ist das nicht so einfach.


    Zum einen sind das (zumindest in meinem Bundesland) inzwischen Zweijahrespläne (also 5/6, 7/8 etc). Wenn ich jetzt 1-2 Themen rausnehme, hat das ein Teil vielleicht schon gemacht im Schuljahr davor oder in der Zeit bis März. In dem Fall entzerrt eine Kürzung also gar nichts.

    Zum anderen sind einige Lehrpläne Spiralcurricula, d.h. der Stoff baut aufeinander auf. In der Fremdsprache kann man z.B. nicht einfach ein paar Grammatikthemen rauskürzen.


    Und dann möchte ich die Kommission sehen, die sich zügig einig wird, was gekürzt werden darf 🤐🤐🤐 Der Bildungsplan fürs Gymnasium in Baden-Württemberg hat in der Druckversion die Ausmaße eines Telefonbuchs.


    Also ich bin durchaus dafür, dass reduziert wird oder noch viel besser die 11. Klasse/G9 endlich wieder eingeführt wird, aber kein Szenario seh ich mal schnell im Vorübergehen passieren.

    Ich verstehe nicht, warum man die Bus-Situation nicht einfach entzerren kann mit gestaffelten Anfangs- und Endzeiten. Ist das organisatorisch so kompliziert? Das kann man doch jetzt langfristig für den Rest des Schuljahres planen anstatt jetzt geteilte Klassen "erstmal für 4 Wochen, dann schauen wir weiter" anzufangen (so ist es gerade bei uns im Landkreis und wir haben sehr große Schulen und sehr volle Busse). Ist doch klar dass es auch bei sinkenden Fallzahlen nach 4 Wochen irgendwann wieder steigende Fallzahlen geben wird. Und dann, wieder geteilte Klassen?

    Da würde hier die zweite Fuhre über eine Stunde später anfangen, denn der Bus müsste ja erstmal auf die Dörfer zurückfahren um dort die andere Hälfte einzusammeln.

    Das wiederum würde die Stundenpläne zerreißen, denn wenn meine 6c dann vom 2. in den dritten Block rutscht, habe ich dort schon die 9a sitzen, die normal um 8 gestartet ist.

    Selbst die ersten Stunden hintendran hängen funktioniert nicht wirklich, da wir relativ viel regulären Nachmittagsunterricht haben.

    Es gibt Stark Training zu den verschiedenen Fächern, da ist der Stoff drin und es gibt Stark Originalprüfungen, das sind die Prüfungen mit Musterlösungen der vergangenen Schuljahre drin.

    Mit beidem zusammen sollte sich ein schlauer Jugendlicher gut auf die externe Prüfung vorbereiten können.


    Meine Schüler (wir empfehlen die Externe allen Kindern, die die 9. Klasse Gymnasium wiederholen) bestehen sie meist ohne großartige Vorbereitung.


    Du musst nur drauf achten für das richtige Bundesland zu kaufen.


    Dazu vielleicht noch die Lehrbücher der 9. oder 10. Klasse um mal was nachzuschauen?

    Das stimmt Bioschnitte.


    Muffelpuffels : ich denke, dass die Lehrpersonen sehr belastet sind und dass sie mehr entlastet werden sollten. ev. auch mit kostenloser Massage oder so? Halt einfach was gut tut. und dann wünsche ich mir, dass sie nicht so Angst vor den Kindern haben müssen. Bitte liebe Regierung gebt doch einfach mal durch wie stark infektiös Kinder sind und dann müsste das von der SL weitergegeben werden mit positiver Forumulierung.

    ICh finde auch, dass sie so alleine gelassen sind. Angst vor den Kollegen. Kaum mehr im Lehrerzimmer anzutreffen. Sitzungen finden auch nur noch online statt. Das ist nicht gut für die Seele.

    Ich habe weder Angst vor Kindern noch vor meinen Kollegen. Das Szenario, dass ich mich anstecke oder in Quarantäne muss, ist eigentlich nicht das Problem.


    Ich habe Angst vor endlos viel Arbeit, nicht allen gerecht werden zu können, dem Unmut und der Unzufriedenheit von Schülern, Eltern und Kollegen ausgesetzt zu sein, obwohl ich mehr als 100% gebe aber die Voraussetzungen einfach kein professionelles Arbeiten zulassen.

    Beste Voraussetzungen für einen Burnout. Ich sehe um mich rum die Kollegen reihenweise wegbrechen, weil sie den Anforderungen nicht gewachsen sind und nur noch zu hören bekommen, das musst du können, machen, leisten... stell dich nicht so an... wird dich schon nicht umbringen.

    Hier sind auch mal Pfannkuchen in meiner Box oder Wraps. Da kann man auch Reste vom Abendessen einrollen: ein Stück Hühnchen oder Lachs, Humus, Bohnenpaste.... dazu Salat, Tomaten, Gurken.


    Birchermüsli mag ich auch gerne: Zuhause Müsli, Joghurt, Milch und etwas frisches Obst in die tupperdose, dann ist das bis zur Pause schön durchgezogen.


    Hart gekochte Eier, selbstgemachter Joghurt, süße oder herzhafte Waffeln... und Brötchen. Brot mag hier auch niemand wirklich.

    Bei uns dürfen die Kinder nicht in die Umkleiden beim Sport. Keine Aufsicht möglich. Abstand kann nicht gewährleistet werden. Die können aber doch nicht verschwitzt bei offenem Fenster sitzen. Das ist doch alles Käse. Zum Glück sind meine sehr robust und werden das vermutlich halbwegs wegstecken aber richtig ist es nicht.

    Bei uns wurden zwei Klassenzimmer zu Umkleidekabinen umfunktioniert.


    Wenn ihr jetzt nicht grad große Raumnot an der Schule habt, wäre das vielleicht eine Möglichkeit.

    Wenn man erstmal kapiert hat, wie es funktioniert (nämlich deutlich intuitiver und logischer), dann ist die Umstellung easy.


    Ich habe zuerst ewig nach einem Programm zum Brennen gesucht... beim Mac hat man (als die Geräte noch DVD-Laufwerke hatten), einfach einen Brennordner aufgemacht, sein zeug reingeschoben und gebrannt.


    Ich finde die Geräte mittlerweile eigentlich zu teuer, aber ich habe echt Angst wieder auf ein Windows-Gerät umzusteigen. (Haben wir in der Schule... ist immer was kaputt). Deshalb habe ich mir im Frühjahr doch wieder ein neues MacBook gekauft.

    Das alte ist 10 Jahre alt gewesen - nix dran gewesen, nur die Performance war nicht mehr Onlineunterricht tauglich.


    Jetzt nutzt es mein Sohn noch ne Weile...

    Sohn steht mit erhobenen Arm vor dem halb geöffneten Backofen, in dem der frisch gebackene Kuchen auskühlt: „Ich muss mich mit lecker Kuchenduft parfümieren!“

    Nein, die Versicherung schützt Ärzte vor dem finanziellen Ruin.


    Solange nicht alle Menschen das so entspannt sehen wie du und es Patienten bzw. Eltern gibt, die auch bei unbeabsichtigten Fehlern/Fehleinschätzungen klagen um eine Bestrafung und/oder eine Entschädigung zu erreichen, solange müssen sich Lehrer bzw. Ärzte davor schützen. Entweder durch Versicherungen oder dadurch, dass sie es ablehnen die Verantwortung zu übernehmen.


    Es sind mehr Eltern als du denkst, die sich bei jeder Gelegenheit an höherer Stelle beschweren, Disziplinarverfahren verlangen oder rechtliche Schritte einlegen.

    Es ist schon komisch, dass Ärzten eine bessere Fähigkeit angedichtet wird, den weiteren Verlauf einer unklaren Erkrankung einzuschätzen. Die können weder in die Zukunft gucken noch die ... sagen wir mal ... psychosomatische Relevanz einer akut in der Schule aufgetretenen Erkrankung einschätzen.


    Oder andersrum: wenn eine ÄrztIn merkt, dass was schlecht läuft werden das die meisten Laien auch merken. Aber ob ein Kind nach einem Zusammenstoß eine Hirnblutung erleiden wird kann doch keiner voraussehen.


    Sonst gäbe es ja auch keine Klagen über Ärztefehler. Der Verweis auf fehlende medizinische Kenntnisse ist da doch echt nur ein Ausdruck von "ich will die Verantwortung nicht übernehmen".

    Im Gegensatz zu Lehrern sind Ärzte gegen solche Fehler (teuer) versichert.

    Mondschein : Ja natürlich ich in Abstimmung mit dem Kind bzw Teenager. Ich rede hier ja nicht von nem 1.Klässler.

    Ja, mein Teenie kann halt immer alleine gehen.

    Und ich glaube da überschätzt er sich manchmal.

    Dann sind unsere Teenager sehr unterschiedlich. Meinem kann ich das zutrauen.

    Es ist aber für das Lehrpersonal und die Sekretärinnen sehr schwierig einzuschätzen, wie das Einschätzungsvermögen des jeweiligen Teenagers ist.

    Genau, die Frage ist, wer ist „man“ und auf welcher Grundlage trifft „man“ die Entscheidung.

    Wer definiert, welche Symptome noch tragbar sind und ab wie vielen Minuten oder Kilometern der Heimweg nicht mehr zu bewältigen ist.

    Und wer trägt die Verantwortung, wenn doch mal etwas schief geht? Ich habe schon Kinder gesehen, denen der Kreislauf bei einer kleinen Verletzung weggekippt ist, wo sich „Fuß vertreten - ich lauf noch heim“ als Bruch herausgestellt hat, Kinder, die innerhalb kürzester Zeit extrem abgebaut haben...

    Sicherlich ist es wünschenswert, wenn mit Augenmaß gehandelt wird (Kind wohnt ne Straße weiter), aber generell übernimmt die Schule da die Verantwortung und es sollte respektiert werden, wenn sie nicht bereit ist das zu tun. Du weißt ja meist auch nicht, ob es in der Vergangenheit Vorkommnisse gab, die zu diesem Vorgehen geführt haben oder ob es in anderen Klassenstufen besonders beschwerde- oder klagefreudige Eltern gibt, wo ein absolut wasserdichtes Vorgehen auch zum Schutz des Personals notwendig ist.

    Es mag übertrieben sein, aber da müssen medizinische Laien (Lehrer, Sekretärinnen), die dem Kind gegenüber nicht sorgeberechtigt sind, darüber entscheiden, ob ein Kind den Weg nach Hause alleine schafft und abschätzen, ob ein medizinischer Notfall eintreten könnte oder ob es doch nicht so schlimm ist.


    Wenn das Kind dann doch kollabiert und zu schaden kommt, werden sie dafür zur Verantwortung gezogen, weil sie die Situation falsch beurteilt haben.


    Schon zu meiner Schulzeit vor 35 Jahren durfte niemand alleine nach Hause gehen, es mussten immer die Eltern kommen oder ein Mitschüler musste den Kranken nach Hause begleiten. Aber auch das finde ich schwierig, auch hier kann man kinder in Situationen bringen, die sie nicht alleine bewältigen können.


    Wir lassen unsere Schüler ab der 10. Klasse bei Unwohlsein alleine nach Hause gehen, fragen aber vorher nochmal deutlich nach, ob sie sich dazu auch für fit genug fühlen.

    Also bei uns sitzt aktuell mein Mann seit März im Homeoffice. Und bei uns ist ein ganz praktisches Problem einfach der Platz! Wir wohnen jetzt wirklich nicht beengt, zu viert auf 113 qm im Einfamilienhaus, aber die vorhandenen Räume sind einfach belegt. Zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer, in das definitiv kein Schreibtisch mehr passt und ein geräumiges Wohnzimmer. Dort steht ein großer Esstisch, aber der ist zu hoch, um daran komfortabel arbeiten zu können. Also sitzt mein Mann am Küchentisch. Das ist ergonomisch gesehen vermutlich eine Katastrophe, das würde weder bei mir in der Firma noch beim AG meines Mannes vorort als adäquater Arbeitsplatz abgesegnet werden. Zudem wohnen dort eben auch noch drei andere Menschen und ein Hund, die sich dort bewegen und leben möchten. Es ist wirklich nicht optimal, zumal mein Mann 90% seiner Arbeitszeit telefoniert. Mit geht das "Gequatsche" mittlerweile massiv auf den Keks und ich bin auch echt genervt davon, ständig die Kinder zur Ruhe zu ermahnen.

    Für max. zwei Tage fände ich das super, zumal er über eine Stunde einfach Strecke fährt. Aber als dauerhaften Ersatz für sein Büro geht das überhaupt nicht und ich finde auch, dass der AG da schlicht seine Kosten auf die Arbeitnehmer abwälzt.

    Es haben doch echt nicht alle Menschen Arbeitszimmer zu Hause.

    Hier ist das ähnlich - mein Mann ist nach ca. einem halben Jahr am Esszimmertisch nun in mein Arbeitszimmer gezogen.

    Davor hatten wir alle Mahlzeiten am niedrigen Couchtisch eingenommen.


    Dafür ist mein Arbeitszimmer für mich zu seinen Bürozeiten quasi nicht mehr nutzbar, da mein Mann quasi nonstop telefoniert oder in online Teambesprechungen ist. Da kann ich mich nicht konzentrieren. Also korrigiere oder plane ich am Abend und am Wochenende, meinerseits am Esstisch oder in der Schule. Beschissen 🤐


    Das zweite sind die Kosten. Mein Mann hat von seinem Arbeitgeber PC, Laptop und Bildschirme für zu Hause bekommen - Mobiliar etc mussten wir privat zahlen. Als mein Mann sich nun noch einen Schreibtischstuhl für mehr als 300 Euro kaufen wollte, hab ich gestreikt und vorgeschlagen, sich doch den aus seinem Büro zu holen, da sitzt seit März keiner mehr drauf. Jetzt sitzt er auf meinem Stuhl 😢 Für eine Beteiligung an den Kosten von Internet etc fühlt sich der Arbeitgeber nicht zuständig, konkret mehr zu fordern traut sich mein Mann nicht, die anderen Abteilungen sind in Kurzarbeit, da muss man ja froh sein, dass man voll arbeiten darf. Geplant ist über den Winter alle Mitarbeiter im Homeoffice zu belassen, „weil es so gut läuft“. Haha...

    Früher fand ich den Warnton total creepy. Da gab es alle paar Wochen Probealarm und meine Oma, die bei uns im Haus wohnte, hat da dank Kriegstrauma immer total komisch reagiert. Ich glaube, das Gefühl hat sie uns regelrecht vererbt.


    Jetzt wohne ich in einer Gemeinde, die ihre Freiwillige Feuerwehr über die Sirene ruft - mehrmals pro Woche. Die Sirene steht Luftlinie 100m weiter auf der Turnhalle. Wenn die nachts um drei losgeht, steht man senkrecht im Bett.

    Aber man gewöhnt sich dran, habe ich festgestellt.