Beiträge von moose

    Ich würde es nicht in der 6. Klasse machen, da es doch ziemlich hartes Brot ist.


    Vor einigen Jahren hat eine 6.-Klässlerin mal ihre Buchvorstellung über das Buch gemacht und selbst die 10 Minuten Vortrag haben die Kinder schon sehr beschäftigt und wir haben danach noch eine halbe Stunde darüber gesprochen.

    Allerdings wohnen wir im direkten Umkreis von Grafenrheinfeld, dem Atomkraftwerk, um das es in dem Text geht, das hat die Schüler ziemlich zum Nachdenken gebracht.


    Prinzipiell würde ich Gudrun Pausewang nicht in der Schule machen, so sehr ich sie schätze, aber ihre Bücher haben meiner Kindheit ein großes Stück Unbeschwertheit genommen, ich war viele Jahre davon überzeugt bei einem Atomkrieg zu sterben - Kindheit in den 80ern halt...


    Von Stoff her wäre es was ab Klasse 9 oder 10, aber da finde ich die Texte dann sprachlich und strukturell nicht anspruchsvoll genug.

    Meine Kinderärztin hat mir erzählt, dass ihre Tochter ein halbes Jahr auf Neurodermitis behandelt wurde, bevor in der Dermatologie-Ambulanz der Uniklinik dann jemand schlussendlich Scabies diagnostiziert und behandelt hat.


    Sie hat meine Tochter bei unklarem Befund dann gleich auf Krätze behandelt, eine Woche später hat dann der Hautarzt einen Pilz diagnostiziert und erfolgreich behandelt.

    Oxford Bookworms Library: 9. Schuljahr, Stufe 2 - The Hound of the Baskervilles: Reader (Oxford Bookworms Library, Crime & Mystery) https://www.amazon.de/dp/01947…_r_cp_api_i_huBTDbYX7E6QJ


    Oxford Bookworms Library: 8. Schuljahr, Stufe 2 - The Last Sherlock Holmes Story: Reader (Oxford Bookworms Library, Crime & Mystery) https://www.amazon.de/dp/01947…_r_cp_api_i_mwBTDbP68SMDC


    hier ein schneller Überblick über didadiktisierte Lektüren, oben von Penguin Readers (da würde ich bei intermediate anfangen), weiter unten ein link zu einer Sammlung von Klett und cornelsen nach Schuljahren sortiert (leider nicht sonderlich aktuell)


    http://www.penguinreaders.de/

    Es gibt „Word and Press“ (für Oberstufe) und „Read On“ (für Mittelstufe), das sind halbwegs aktuelle Zeitungsartikel aus der britischen und amerikanischen Presse mit Vokabulhilfen aufbereitet. Da kann man auch erstmal ein probeabo bekommen. Finde ich sehr hilfreich.


    Die Schulbuchverlage (Klett, Cornelsen, Diesterweg...) haben Lektüren auf allen Niveaustufen mit Vokabelangaben.

    Generell würde ich mich dort mal durchs Verlagsprogramm klicken, es gibt eine Flut von Übungsmaterial...

    Wenn du die aufnehmenden Schulen schon kennst, würde schon im Vorfeld um ein Gespräch mit der Schulleitung und der Beratungslehrkraft bitten.

    Diese sollte den Leistungsstand einschätzen können bzw. ein Auge drauf haben und helfen zu entscheiden, ob und wann ggf. eine Zurückstufung ratsam wäre.

    Mein Sohn hat jetzt zu Beginn des 3. Schuljahres Textaufgaben behandelt und es ging explizit darum, welche Fragen sich aus einer bestimmten Vorlage ergeben können, welche Informationen fehlen, welche Rechnungen mit den gegebenen Informationen möglich sind und welche nicht.

    Dazu wurden auch Aufgaben gemacht.


    Das scheint also schon Stoff in klasse 3 zu sein (Bayern).


    Was in der Probe drankam, weiß ich aber (noch) nicht.

    Aus der Erfahrung in der Schule kann ich dir sagen, dass die Schulleitung jetzt erstmal Klinkenputzen geht.

    Nein, erstmal wartet man den Bericht vom Amtsarzt ab, wie der Immunstatus ist und ob die Kollegin bis zum Mutterschutz theoretisch weiterarbeiten darf. Dann passiert erstmal nix, das liegt ja noch ein gutes halbes Jahr in der Zukunft. Zum Schuljahresende kommt wahrscheinlich keine Vertretung mehr, da hat dann mit Glück eine fertige Referendarin Kapazitäten oder die Kollegen vertreten.

    Nach dem Anruf im Schulamt oder im Ministerium, bei denen er erwartungsgemäß eine Absage bekommen haben wird, klappert er/sie die Kollegen in Teilzeit ab, wer Stunden aufstocken könnte. Mit ein bisschen Glück kann man da einige Stunden abdecken.

    Das Schulamt wird gleichzeitig die Versorgung an den Nachbarschulen prüfen und Abordnungen in Erwägung ziehen.

    Der auf dem Papier vorhandene Verzretungspool im Schulamt ist tagesaktuell, da kann man nicht reservieren... First come, first serve...

    Manchmal gibt es eine pensionierte Lehrkraft, die kurzfristig einspringen möchte, manche Schulleitungen haben da Geheimwaffen in peto.

    Wenn die schwangere Kollegin Pech hat, bekommt sie nicht nur von den Eltern Druck und direkte oder indirekte Vorwürfe, sondern auch noch dumme Sprüche und Anfeindungen von Kollegen, die vertreten müssen.

    Ja, es ist in der Schule immer der falsche Zeitpunkt schwanger zu werden. Aber zum einen sind das private, persönliche Entscheidungen, bei denen der Job schlicht an zweiter Stelle kommt und zum zweiten ist es nicht planbar. Man wird schwanger, wenn’s dem Körper passt und nicht, wenn grad kein Abitur ansteht oder die zweite klasse kurz vor der Übergabe steht.

    Ich fände es verstörend, wenn man davon seine Familienplanung abhängig machen würde oder das direkt oder indirekt erwartet würde.

    Und wie es danach aussieht, weiß man doch noch gar nicht, viele (auch hier) können es erst realistisch einschätzen, wenn das Kind mal da ist... und dann kann man sich plötzlich nicht mehr vorstellen, es mit einem Jahr in die Krippe zu geben oder die anvisierte Krippe ist scheiße oder das Kind macht nicht mit...

    Tausend Dinge, die man im ersten Trimester doch noch gar nicht auf dem Schirm hat.


    Ich hoffe, die Kollegin kann ihre Schwangerschaft unbeschwert genießen und ist so fit, dass sie bis zum Mutterschutz arbeiten kann, aber wenn nicht, dann ist das so und es wird sich eine Lösung finden. Zumindest mein Chef verbringt viele Stunden am Telefon, im Gespräch mit Kollegen und dann bei der Neusetzung des Stundenplans und er kann sich trotzdem ehrlich über den Nachwuchs freuen. Leider hatte ich auch schon eine Schulleiterin, die mir statt zu gratulieren ein „musste das sein“ drückte - da hab ich mich dann erstmal krank schreiben lassen... (aber da war ich eh nur Vertretung...)

    Warum man Workbooks braucht?


    Weil man gar keine Zeit hat so viel zu schreiben. Zum einen bringen die Kinder die Kompetenz häufig gar nicht mehr aus der Grundschule mit und es dauert ewig, bis selbst ein kurzer Text von der Tafel angeschrieben ist.

    Die stundentafel in Englisch ist massiv zusammengestrichen worden. Zu meiner Zeit waren es in klasse 5 7 Wochenstunden (Gymnasium mit sprachlichem Schwerpunkt), als ich vor 15 Jahren angefangen habe, waren es je 5 Stunden in 5 und 6, die dann mit der Einführung des Grundschulenglisch auf 4 Wochenstunden gekürzt (zusätzlich zur Kürzung auf G8) wurden. Vokabeln und Grammatik sind weitestgehend gleich geblieben, dazu sind eine Menge kommunikativer Kompetenzen gekommen. Ich kann schlicht und ergreifend nicht so viel Zeit meiner Stunde fürs Schreiben verwenden, es muss reichen, das wesentliche in eine Lücke zu schreiben.


    Mal abgesehen von dem Shitstorm, den man beim Elternabend erntet, wenn bei den Hausaufgaben zu viel geschrieben werden muss....

    Ich kann mich an sehr ungepflegte Lehrer erinnern, wie unangenehm es mir war, etwas erklärt zu bekommen und dabei den Mund- oder Körpergeruch zu riechen. Und wie wir in den Pausen über die „Stinker“ gelästert haben...


    Deshalb dusche ich mich eigentlich jeden Morgen, bevor ich in die Schule gehe, da ich nicht möchte, dass sich Schüler und Kollegen unwohl fühlen.

    Ich finde rs auch unangenehm, wenn Schüler nach Schweiß stinken oder Unmengen an Knoblauch gegessen haben und man muss was im Heft zeigen und erklären. Als Lehrerin kommt man ja auch immer mal wieder in die Verlegenheit jemanden zur Seite nehmen zu müssen und einfühlsam darauf hinzuweisen, dass mit einsetzender Pubertät regelmäßiges Waschen und ein Deo nun angebracht wären...

    Wobei der Umgang mit Deo und co. auch gelernt sein will - das höchste der Gefühle ist eine Siebte Klasse nach dem Sportunterricht, wenn sich alle großzügig mit Axe und ähnlichem eingesprüht haben. In dem Alter genieren sie sich nämlich noch gemeinsam zu duschen und kompensieren das dann ... ab Klasse 9 wird aber dann mehrheitlich geduscht und die meisten haben ihren Körpergeruch im Griff.

    Ais Englischlehrersicht fände ich so Dinge wie Duolingo für den Anfang nicht so zielführend.

    Ich würde zunächst mal die bislang durchgenommenen Grammatikkapitel rekapitulieren und zwar nach dem Schema und den Begrifflichkeiten, wie sie bislang im Englischbuch verwendet wurden.

    Am besten durch eine Lehrkraft, die weiß, worauf es im Englischunterricht der Unterstufe ankommt und wie die lehrweke vorgehen, also entweder eine fitte Oberstufenschülerin oder ein Schüler, die sich im optimalfall ein paar Tipps bei Diracellmädchens Lehrkraft holen können, oder einer Referendarin, einer pensionierten Lehrerin oder bei einem Institut.


    Welches Lehrbuch nutzt sie? Welches hat sie in 5/6 genutzt? Wenn du mir sagst, was es ist, schaue ich nach passendem sinnvollen Zusatzmaterial.

    Beim Verkehrsunternehmen wurde nichts abgegeben. Beim Fundbüro der Stadt auch nicht.

    Und nun?

    da wäre ich geduldig, die Geldbörse meines Mannes wurde erst drei Wochen später als gefunden gemeldet, obwohl sie direkt im Bus gefunden und beim Busfahrer abgegeben wurde.

    Das Verkehrsunternehmen hatte meinem Mann auf seine Anfrage hin das falsche Busunternehmen genannt - die sind aber an dem Tag gar nicht diese Linie gefahren und haben somit auch nix gefunden.

    Das andere busunternehmen hat es erstmal liegen lassen, obwohl Papiere und Telefonnummer drin war 😡

    Als die sich dann gemeldet haben, waren natürlich schon alle Karten gesperrt und neu beantragt...

    An der Golfküste gibt es schöne Strände: Sanibel Island etc.

    In St. Petersburg waren wir im Dalí-Museum.

    Von Miami aus kann man in die Everglades fahren. Es gibt da Alligatorenfarmen nicht weit von Miami, da kann man Show und Airboat-Ride gleich abhandeln oder weiter in den Nationalpark reinfahren.

    Schön sind die Keys, relativ am Anfang gibt es ein Dolphin Research Center, da kann man, wenn man vorbucht, auch mit Delphinen schwimmen. Bis ganz ans Ende nach key West würde ich nicht mehr fahren, das war weit und wenig aufregend.

    In Tampa könnte ihr nach Bush Gardens gehen, wenn ihr auch einen Vergnügungspark machen wollt, die Disney Parks in orlando sind absurd teuer geworden.

    Weiter die Golfküste nach Norden gibt es im Winter Manatees zu sehen.

    Im Landesinneren gibt es ein paar schöne Stateparks, wo man im Sommer auf Tubes die Flüsse runtertreiben kann, aber leider nicht im Dezember. Wir waren da rund um Gainesville. Dort gibt es auf dem Gelände der Univerity of Florida ein schönes Naturkundemuseum mit Dinoabteilung und Schmetterlingshaus.

    An der Atlantikküste würde ich bis St. Augustin hochfahren, das hat eine schöne historische Altstadt, ein Fort und die typischen Atlantikstrände, auf denen man mit dem Auto fahren darf. Neben Kennedy Space Center ist dann bis Miami runter eigentlich nur Strand, die dazugehörigen Städte sind nicht der Rede wert.

    In Miami sollte man im Art Deco Viertel gewesen sein.


    Wir waren vor drei Jahren im Dezember und es war sehr schön - angenehme Temperaturen. Die Einheimischen würden nicht ins Wasser gehen, aber für uns wars ok, die Kinder hatten Neoprenanzüge zum Spielen an. Im Sommer ist es deutlich unangenehmer, da sehr schwül.

    Hier ist es auch schuljahresweise gebunden. Wenn unter dem Jahr mehrere Kinder 3 Jahre alt werden und weniger Personal benötigen, werden entsprechend neue U3 Kinder dazu genommen, damit der Schlüssel wieder stimmt.

    So können auch unterm Jahr neue Kinder aufgenommen werden, die z.B. im Februar erst ein Jahr alt werden, die haben da ja auch meist ein Problem, wenn der Wechsel in die nächsthöhere Gruppe erst planmäßig im September ist und dann erst die Plätze freiwerden.

    Solange die Plätze so rar sind, dass die Gruppen immer komplett voll sein müssen, wird jede Methode „Verlierer“ produzieren.

    Wir waren unlängst in Homburg an der Saar. Der Bahnhof ist etwa 5 Minuten entfernt, die JuHe liegt am Rand des Stadtzentrums (das nicht sehenswert ist) und unmittelbar an einem Park mit Skaterrampe und Spielmöglichkeiten.

    Das Haus hat Hotelstandard, Doppel- und Vierbettzimmer mit eigenem Bad, in der Mitte ein Atrium mit kleiner Bar.

    Brettspiele, unten einRaum mit Tischtennis, Kicker und Billiard.


    Es sind viele Orte mit dem Zug erreichbar: Saarbrücken, Völklinger Hütte etc., die Anbindung ist gut in Richtung Saarland aber auch in die Pfalz.

    Am Ort fußläufig erreichbar gibt es eine Höhle und ein Römermuseum.

    In der Generation meiner Eltern (und wahrscheinlich spezifisch an ihrem wohnort) ist es üblich an runden Geburtstagen vormittags open house zu haben, sprich es kann jeder unangemeldet und uneingeladen vorbei kommen und kriegt Sekt und Häppchen.

    Meist kommen auch der Pfarrer und ein Bote aus dem Rathaus mit einem Schreiben vom Bürgermeister.

    So ist es bei uns im Dorf auch gewesen, allerdings kam dann niemand mehr wenn man zum Essen gegangen ist.

    nein, zum Essen wurde man nicht verfolgt, wobei hier die Feier mit geladenen Gästen selten am gleichen Tag war und auch das Mittagessen angesichts der vielen übrigen Lachshäppchen meist klar war.

    Und spätestens ab dem 80. Geburtstag haben meine Großeltern eine lange Mittagspause gebraucht, weil sie der Trubel so geschafft hat.

    In der Generation meiner Eltern (und wahrscheinlich spezifisch an ihrem wohnort) ist es üblich an runden Geburtstagen vormittags open house zu haben, sprich es kann jeder unangemeldet und uneingeladen vorbei kommen und kriegt Sekt und Häppchen.

    Meist kommen auch der Pfarrer und ein Bote aus dem Rathaus mit einem Schreiben vom Bürgermeister.

    Aus der Arbeit mit Kindern mit Rechtschreibschwäche kann ich bestätigen, dass viele dieser Kinder eine schlechte Schrift haben - anteilig mehr als gute Rechtschreiber.

    Generell beobachte ich, dass sich Stress häufig negativ auf das Schriftbild auswirkt.


    Stures Üben von Diktaten ist bei Legasthenikern sowie kontraproduktiv. Es müssen Strategien gelernt und geübt werden, sonst übt man nur das Fehler machen.

    Gleiches wird für die schrift gelten: da sollte ein Ergotherapeut drauf gucken und gezielt an der Ursache arbeiten, ansonsten sind reine Abschreibübungen doch nur eine Qual.