Beiträge von moose

    aber da ist doch in keiner Weise das Bild oder Gesicht des Kindes dem Namen zuzuordnen und die konkrete Schule steht in der Regel auch nicht drauf.

    Die Befürchtung, jemand könne mit der Information, die er im Vorübergehen von einem einzelnen Heft oben auf dem Stapel aufgeschnappt hat, ein Kind vom Schulhof entführen, ist doch sehr weit hergeholt.

    Ich korrigiere auch in solchen Situationen - vor Notenschluss stapelt sich die Arbeit und dann korrigiert man zwangsläufig in jeder freien Sekunde, während das normale Leben zu Hause weiterläuft und die eigenen Kinder auch weiterhin Pläne, wünsche und Bedürfnisse haben.

    Ich kann mich in solch trubeliger Umgebung außerdem sehr gut konzentrieren, manchmal besser als zu Hause im ruhigen Arbeitszimmer, wo dann alle zwei Minuten ein Kind dasteht und sich beschwert, dass ihm langweilig ist.


    Datenschutztechnisch sehe ich jetzt kein so großes Problem, wenn ich nicht gerade die notenliste offen rumliegen lasse, während ich aufs Klo gehe, ist da eigentlich wenig relevante Information, die man beim kurz draufschauen bekommen würde. Und wenn fremde Leute draufglotzen, räume ich sie halt weg oder bitte sie, sich um ihren eigenen Kram zu kümmern.


    Verloren habe ich noch nie was, weggerutscht ist auch noch nie was. Man passt ja dann auch besser auf.

    Entweder sie muss eine feststellbare Leistung finden oder ermöglichen (Nacharbeit, Ersatzarbeit, Kolloquium, Dokumentation...) oder sie kann keine Note erteilen und kann dann keine Note im Zeugnis geben.

    Einfach pauschal eine vier geben und hoffen, dass deine Tochter damit zufrieden ist, ist für die Lehrerin die einfachste Lösung aber auch rechtlich meiner Meinung nach nicht haltbar.

    Hat die Lehrerin anerkannt, dass sie die Arbeit verschlampt hat oder geht sie davon aus, dass deine Tochter sie nicht abgegeben hat? Hat deine Tochter zeugen, dass sie die Arbeit abgegeben hat?


    In so einem Fall solltest du dich zügig an die Schulleitung wenden, die kennt auch die rechtlichen Grundlagen besser.

    Sollte jetzt keine Note gegeben werden können, gibt es zumindest in meinem Bundesland die Möglichkeit einer Feststellungsprüfung, die ermittelte Note aus dieser Prüfung kann auch nachträglich ins Zeugnis aufgenommen werden, das wird dann neu gedruckt und das alte vernichtet. Zur Not kommen bei Bedarf auch die Lehrer nochmal zu einem nachträglichen Zeugniskonvent zusammen, falls erforderlich.

    Es ist viel möglich, nur mit Aufwand verbunden, daher wahrscheinlich die Suche nach einer weniger aufwändigen Lösung.

    Meine Tochter hatte letztes Jahr einen Pilz, der auch zunächst als Krätze diagnostiziert wurde. Die Kinderärztin war sich nicht sicher, hatte aber selbst schon Erfahrungen mit falsch/zu spät diagnostizierter krätze gemacht. Außerdem hatte meine Tochter Kontakt zu ansteckenden Personen. Deshalb wurde vorsorglich behandelt.


    Den Pilz hat das herzlich wenig interessiert, der blühte mit der Behandlung so richtig auf und war dann immerhin klar als solcher zu diagnostizieren.


    In der Scabiescreme sind aber sicher auch pflegende Substanzen drin, die z.B. ein Ekzem wegcremen könnten.


    Auffällige Stellen bei Familienmitgliedern (dann vielleicht an typischen Stellen?) würde ich wohl auch behandeln, bis eine andere Diagnose gestellt ist. Da wäre mir die Gefahr der Ansteckung zu groß.

    Allerdings hat meine Tochter die Creme tadellos vertragen, deshalb habe ich da vielleicht weniger bedenken.

    [...]

    wir haben einmal einen Radiergummi verloren, sonst noch nie etwas. #weissnicht

    #eek#eek#eek#eek#eek Euch kann es doch nicht in echt geben!#eek#eek#eek#eek#eek

    meine Kinder verlieren auch nix... vor schulstart vor 2,5 Jahren habe ich mich als bekennende Forumsleserin in weiser Voraussicht mit reichlich Ersatz jedweder Art fürs Mäppchen eingedeckt - mein Sohn hat in 2,5 Jahren nix verloren.

    Wir haben lediglich die Stifte ausgetauscht, weil komplett runtergespitzt und irgendwann den Spitzer, weil er offensichtlich nix getaugt hat.


    Ich hingegen verliere ständig Stifte... daher nehmen wir immer gerne welche mit, egal ob aus den Tütchen oder Werbegeschenke.

    Hier haben die Kinder in der Vergangenheit meist die Sachen mit heim genommen, die sie hier während des Geburtstags gebastelt hatten.


    Zum 6. Geburtstag haben wir von der Goethepflanze von Fairy***tale Ableger in schöne Töpfe gepflanzt, die meine Tochter dann noch ein bisschen verziert hat.

    Das kam auch gut an und niemand hat sich über fehlenden Süßkram beschwert.


    Mich nerven diese Tütchen immer: jedes Mal gibt es Diskussionen, warum man nach der Völlerei auf dem Geburtstag nicht gleich auch noch die Tüte leeressen darf 🤐 Mutter hat halt keine Lust auf ein vollgekotztes bett....

    Meine Mutter hatte vor 25 Jahren mit 45 Brustkrebs, auch zeitig erkannt, langsam wachsend und hormonsensibel.

    Ihr wurde damals nur die Brust entfernt (heute würde man brusterhaltend operieren), sie hatte weder Chemo noch Bestrahlung. Sie hat einige Jahre Tamoxifen genommen.


    Letztes Jahr hatte sie wieder einen Tumor in der anderen brust, auch der wurde nur entfernt. Chemotherapie und Bestrahlung waren optional - sie hat drauf verzichtet, der Behandlungserfolg wäre in ihrem Fall nur unwesentlich aussichtsreicher gewesen.


    Ich drücke die Daumen, dass sich dein Tumor unkompliziert und nachhaltig behandeln lässt. 😘

    Da würde ich die Sprachenzeitungen ReadOn oder Word and Press empfehlen. Ersteres ist eher Mittelstufenniveau, zweiteres Oberstufe.

    Das sind Zeitungsartikel, die mit Vokabelerklärungen versehen sind. Je nach Abo kann man auch noch Übungsmaterial dazu kaufen/herunterladen.

    Beim Verlag müsste man kostenlose Probeexemplare bekommen können.


    SpotLight ist ein sprachenmagazin, etwas bunter und ansprechender, vom Gehalt her finde ich es aus lehrersicht aber nicht so „wertvoll“, die Themen sind weniger anspruchsvoll. Kriegt man in der Bahnhofsbuchhandlung bzw im Abo.

    Könnt ihr Fahrräder mitnehmen?


    Wir waren an der Mecklenburgischen Seenplatte in einem Holzzelt auf einem tollen Campingplatz (Naturcamping am Ellbogensee - Tipp aus dem Forum).


    Das war direkt am See, das Zelt hatte 5 Betten, Tisch, Kochplatte und Kühlschrank, ein bisschen Geschirr, man brauchte also nicht viel Ausrüstung (Wasserkanister, Taschenlampe für den Weg aufs Klo).

    Der Platz war Ultra kinderfreundlich, meine beiden sind von morgens bis abends mit einer kinderhorde über den Platz gezogen (bis in Berlin die Ferien um waren - da war’s dann schlagartig ziemlich leer).

    Man konnte am Platz Kanus leihen.


    S-Bahn ist in Fürstenberg - keine Ahnung wie von dort aus die Busverbindungen sind, deshalb mein Vorschlag die Fahrräder mitzunehmen.

    es wäre auch mein Wunschtraum jeden einzelnen im Blick haben zu können, aber das geht bei 28 Kindern während der unterrichtssituation nicht wirklich.

    Weder ist mein Blickfeld groß genug noch kann mein Gehirn, das ja auch mit dem Unterrichtsinhalt beschäftigt ist, so viele Informationen auf einmal verarbeiten.

    Da kommt man dann zwangsläufig in die Situation, wo man die Anwesenden dann als Klasse behandelt und nicht mehr wirklich den Einzelnen sehen kann.

    Zumal ich eher die Erfahrung gemacht habe, dass das zur Ordnung rufen oder bestrafen Einzelner eher zu „der xy hat aber auch die ganze Zeit schon...“ führt als ein mehr oder weniger eleganter methodenwechsel.

    Die Klasse ist zu unruhig für eine interaktive oder spielerische Übung? Manchmal bringt es Ruhe rein, wenn man sie erstmal eine Viertelstunde was schreiben lässt. Das kann man dann als Strafe deklarieren oder als Übung oder als Möglichkeit zum Runterkommen.

    Manchmal ist es einfach notwendige Konsequenz 2 oder 3 Minuten in die Pause zu überziehen um noch etwas zu Ende zu bringen oder die Hausaufgaben aufzuschreiben. Wenn ich vorher einen Streit schlichten musste oder klären, wer fritzchen den Radiergummi weggenommen hat - aber das würde doch viel zu viel Zeit kosten dann die 10 „Unschuldigen“ erstmal auszusortieren (und womöglich zu diskutieren...)

    Wie gesagt, sie sind auch eine Klasse und man kann sie stellenweise nur als solche Einheit betrachten.

    Wichtig ist dann aber auch, dass man ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Funktionieren als Klasse zu reflektieren und Möglichkeit gibt auch immer wieder die Rolle des Einzelnen zu thematisieren.

    Keine Ahnung... saßen die in der gleichen Ecke? Könnten sie sich abgesprochen haben, das mal auszuprobieren?


    Wahrscheinlich genauso wahrscheinlich wie das Szenario, dass beim korrigieren auf dem vollen Schreibtisch mal ein paar Zettel in die falsche Ablage geraten.


    Ich kenne mein eigenes Chaos (auch wenn ich in15 Jahren noch nix unauffindbar verloren habe - gesucht habe schon auch mal nach einzelnen Schülerarbeiten...). Ich würde den Fehler meist bei mir suchen und eine Nacharbeit anfertigen lassen und mich beim Schüler entschuldigen.

    Hätte ich den Verdacht (aber keinen Beweis), würde ich diesen durchaus äußern aber dennoch nachschreiben lassen.

    Wie gesagt, es gibt beides... schusselige Lehrer und unehrliche Schüler, eine Nachschrift ist die gerechteste Lösung.


    Allerdings habe ich die letzten Tage vor den Ferien als sehr stressig empfunden - weder meine Schüler noch ich waren in Bestform und beide Seiten haben wenig zur Deeskalation beigetragen 🤐 das ging anderen wahrscheinlich auch so....

    Ist denn sicher, dass es sich wirklich um eine "Straf"arbeit handelt? Die LK könnte ja durchaus argumentieren, dass das Anfertigen eines Stundenprotokolls eine Hausaufgabe war. Dann wäre Furrinas Sohn zumindest hier nicht ganz aus dem Schneider, denn versäumten Stunden sind Stoff und Hausaufgaben nachzuarbeiten.

    Ich denke auch, dass das ungeschickt als Strafarbeit formuliert wurde.

    Wenn der Unterricht mit den geplanten (netten) Methoden nicht läuft, kann man schon mal ein Protokoll zu einer Unterrichtsstunde verfassen lassen. Sicher keine pädagogische Meisterleistung, aber im Deutschunterricht der Mittelstufe gibt es Situationen, wo sich pubertäre Interessen und Leistungsbereitschaft mit den Inhalten und Anforderungen des Bildungsplans nur sehr schwer in Einklang bringen lassen. Mitunter braucht es da auch etwas Druck durch Benotung, sonst erfüllt ein guter Teil nur die absolute Minimalanforderung und ist nicht adäquat auf den nächsten Aufsatz vorbereitet.


    Insofern würde ich mich (in Baden-Württemberg) nicht an der Strafarbeit aufhängen - was allerdings nicht geht, ist eine Leistung zu benoten, die gar nicht erbracht werden konnte, da krank. Das wäre nur möglich, wenn dein Sohn unentschuldigt gefehlt hätte oder Attestpflicht (und kein Attest) hätte.

    Sollte der Lehrer eine Note haben wollen, muss er Gelegenheit zur Nacharbeit geben. Da würde ich also unbedingt nochmal nachhaken. Dabei unbedingt die Hierarchie einhalten: fachlehrer, Schulleitung, RP.


    Beim fehlenden Test müsste auch eine Gelegenheit zur Nacharbeit eingeräumt werden, es sei denn, der fachlehrer kann belegen, dass die Schüler absichtlich die Arbeiten nicht abgegeben haben.

    Wenn das zum ersten Mal vorkommt (gerne mal bei schusseligen Fünftklässlern), dann redet man ein ernsthaftes Wörtchen mit Schüler und Eltern und lässt nachschreiben. Beim nächsten einsammeln kontrolliert man dann auch selber besser - aber ich erwarte auch, dass Schüler da auch selbst drauf achten.

    Beim zweiten oder dritten Mal würde ich aber dann doch System dahinter vermuten. Leider gibt es SchülerInnen, die solche Nummern abziehen und auf mehr Glück beim nachtermin hoffen.

    Warum hat ein stilles Kind im Unterricht weniger geleistet, als ein lautes?

    Es kann sich gut vorbereitet haben, konzentriert zugehört bzw. die Aufgaben gelöst haben, eine ordentliche Mitschrift angefertigt haben, für sich selbst Fragen/Antworten gefunden haben, einen Mitschüler unterstützt haben, einen wertvollen schriftlichen Beitrag zu einer Gruppenarbeit geleistet haben ...


    Ich war auch immer eher ruhig und hatte dadurch keine Nachteile und auch meine sehr stille Mittlere hat sehr gute Zensuren, sogar eine 2 in Mitarbeit.


    Ich bin echt froh, dass hier nicht laut/still bewertet wird.

    All diese Dinge fließen ja in die Unterrichtsnote mit ein.

    Hier kann ein gut vorbereiteter Schüler, der sich eher weniger meldet, aber dessen Beiträge überlegt und auf den Punkt sind, die gleiche Note erreichen wie einer, dessen Hausaufgaben nur die Minimalanforderungen erfüllen und der immer und überall was zu sagen hat, was man aber dann berichtigen oder ergänzen muss.

    In unserer Kita gab es im letzten Jahr einen nachgewiesen Masernfall (der zweite in meiner kitalaufbahn). Es musste der Impfstatus aller Kinder und Erzieher geprüft werden. Ein Ü1-Kind und zwei Erzieherinnen hatten keinen Impfschutz und durften für 3-4 Wochen die Einrichtung nicht betreten. Zwei längere Ausfälle für die Kita, die auf den normalen krankenstand oben drauf kamen.

    Zwei Kinder von hundert waren ungeimpft, „normaler“ Kindergarten. Die Eltern im U3 Bereich, die noch nicht vollständig geimpfte Kinder hatten, waren sehr besorgt, einige U1-Eltern haben ihre Kinder auch zu Hause gelassen.


    In alternativerem Umfeld sieht die impfquote sich nochmal anders aus und da verbreitet es sich auch schneller. Man hört ja immer mal wieder von Epidemien z.B. In Waldorfschulen.

    In einem Nachbarort wurde eine Einrichtung nicht Waldorf) zeitweilig geschlossen, weil zu viele Erzieherinnen keine Mumpsimpfung hatten, als die Krankheit dort ausbrach.


    Der Nachweis bei Einstellungen oder Praktika geht ja einfach über die Vorlagen des Impfpasses. Wer den nicht vorlegt, muss sich was anderes suchen, man muss ja nicht zwangsläufig in einer Kita oder Schule ein Praktikum machen.