Beiträge von moose

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    Bei Apple kann man auch „Arcade“ abonnieren, dann hat man Zugriff auf eine ganze Reihe (180?) kostenloser Spiele ohne in-app-käufe.

    Kostet glaube ich 4,99€, es gibt einen kostenlosen Probemonat.

    Es waren ein paar ganz nette Sachen dabei (aus Sicht der greisen Mutter...)

    moose Wonach müsste man denn wirklich fragen?


    Ich finde es erschreckend, dass hier keine einzige Schule was macht um sich irgendwie vorzustellen. Das wirkt extrem unengagiert.

    Wer organisiert die Hausaufgabenbetreuung, wie viele Kinder gehen tatsächlich hin?

    Wie individuell geht man auf die Kinder ein? Gibt es spezielle Förder- und Forderangebote?

    Hat die Schule Schulsozialarbeit und Beratungslehrkraft und wirkt die Schulleitung, als würde sie diese auch ernst nehmen? Bzw. wie sind die Erfahrungen von Eltern oder Lehrern?

    Franzi11 : ich bin selbst am Gymnasium, viel in der Unterstufe eingesetzt und sehe viele Kinder auf die Realschule wechseln und auch das Leid, das dahintersteht, wenn man merkt, es läuft nicht.


    Die Realschule im Landkreis meiner eigenen Schule hat verschiedene Profile, eines davon spricht eher kinder an, die auf höherem Niveau arbeiten möchten, insofern können sie das Niveau für die entsprechenden Kinder ganz gut halten. Aber das hängt sicher von der entsprechenden Schule ab.


    Die bayrische Realschule, die für meinen Sohn in Frage kommt, hat einen exzellenten Ruf und ein Profil, das den Neigungen meines Sohnes sehr entspricht (was die Entscheidung nicht einfacher macht).


    Ich habe mich, neben den sehr aufwändigen Online-Vorstellungen der diversen Schulen auch noch mit allen möglichen Eltern unterhalten, die selbst Kinder an den entsprechenden Schulen haben oder die dort unterrichten. Ich fand es sehr schade, dass die Infoabende vor Ort ausgefallen sind, ich hätte die Schulen schn gerne mit kritischem Lehrerauge begutachtet. Ich habe ja schon selbst genug Infoabende gestaltet um zu wissen, was Schein ist und wonach man wirklich fragen muss...

    Wir befinden uns gerade im Entscheidungsprozess und wissen gerade auch nicht, ob Gymnasium oder Realschule.

    Intellektuell könnte mein Sohn das problemlos schaffen, aber er macht nur das allernötigste und schafft es nicht, seine Gedanken detailliert aufzuschreiben.

    Herausforderungen motivieren ihn nicht, er möchte nur mit seinem Kram so schnell wie möglich fertig sein.

    Mein Mann möchte ihn unbedingt aufs Gymnasium schicken, weil er ihm keine Chance verbauen möchte, ich möchte ihm ersparen dort den Aufgaben nicht gewachsen zu sein und dort zu versagen. Mein Bauch sagt also Realschule.

    Aber ich sehe als Lehrerin genug SchülerInnen mit seinem Lern- und Arbeitsverhalten und habe festgestellt, dass dieses fast wichtiger ist als die reine Intelligenz und dass viele dieser Minimalisten über kurz oder lang scheitern.

    Außerdem nimmt Schule durch meinen Beruf so viel Raum ein, dass ich eigentlich keine Kapazitäten habe, dass die Schullaufbahn meines Sohnes so ein zentrales Thema in der Familie wird. Bislang läuft Schule halbwegs erfolgreich nebenher und belastet niemandem, weder Kind noch Eltern und das darf gerne so bleiben.


    Bei uns in Bayern und Baden-Württemberg ist der Weg zum Abitur über die Realschule problemlos möglich, da man nach der mittleren Reife bei entsprechender Eignung mit der Schule weitermachen kann und noch nichtmal Zeit verliert, insofern würde ich ihm nichts verbauen, wenn ich ihn erstmal auf die Realschule schicke.

    Da solltest du dich vielleicht mal informieren, was da in deinem Bundesland möglich ist.


    Bezüglich Corona schadet es sicher auch nicht, da ein bisschen Druck rauszunehmen. Das örtliche Gymnasium bietet zwar allerlei Fördermöglichkeiten an um Lücken aufzuholen, aber dazu muss man auch erstmal Zeit investieren wollen.

    Flexion ist meines Wissens der überbegriff, der die grammatische Veränderung von Wörtern bezeichnet.


    Sie unterteilt sich in Konjugation bei Verben, der Deklination und Komparation bei Nomen/Adjektiven


    Die Person (1., 2., 3. Person) ist eine grammatische Kategorie von Deklination und Konjugationen.

    Bei Komparation (Steigerung der Adjektive und Adverbien) spielt die Person keine Rolle, das Adjektiv ist aber gleichwohl dekliniert.

    Ich hatte im vergangenen Jahr ein Abo für my*heritage und bin da stammbaumtechnisch ziemlich weit gekommen (in zwei Linien bis 16xx).


    Dank des Gentests habe ich auch einen entfernten Cousin in Texas gefunden - meine Urgroßmutter und sein Großvater waren Geschwister. Ich habe ihm dann alte Familienfotos aus dieser Zeit geschickt und er hatte genau die gleichen Fotos von seinem Großvater, die dieser bei seiner Auswanderung damals mitgenommen hatte. Das war sehr berührend.


    Das Programm sucht in allen möglichen Datenbanken nach Übereinstimmungen, bevor man die in seinen eigenen Stammbaum einfügt, muss bzw. sollte man natürlich jeden einzelne überprüfen. Was von der Datenlage oder anhand der (fehlenden) Quellen nicht passt, kann man ja rauslassen. Das Programm meldet auch, wenn etwas nicht passt, dann kann man nochmal die Quellen anschauen und wieder Personen oder Daten rausnehmen.


    Für Genealogieprofis wahrscheinlich ein Graus und wirklich billig war es auch nicht, aber ich hatte Spaß daran. Ich habe bei meinen Eltern auf dem Dachboden alle alten Unterlagen und Dokumente rausgesucht und mitgenommen. Die habe ich dann digitalisiert und sortiert. Dabei bin ich auf viele interessante Informationen gestoßen. Mein Opa z.B. war in der NS-Zeit Offizier, sein Ariernachweis reichte wirklich weit zurück und hat mir ganz viel Recherche erspart. Meine andere Oma war auf der Sonderschule und musste dort sogar eine Klasse wiederholen #hmpf. Von meinem Großvater habe ich einen Brief gefunden, wo er im Rahmen der Entnazifizierung dargelegt hat, dass er von seinem Chef während der NS-Zeit quasi gezwungen wurde, einen Teil seines Gehalts irgendeinem regimetreuen Zweck "freiwillig" zu spenden. Dafür wollten sie ihm und seiner Familie nach 1945 die Wohnung wegnehmen.


    Ich werde aber auf jeden Fall auf den von euch genannten Seiten auch noch ein bisschen recherchieren, da findet sich sicher auch noch die ein oder andere Spur.

    Leider nicht schön, aber bemerkenswert:


    In meiner Heimatstadt gibt es einen Ortsteil, in dem noch immer mehrere Straßen nach Kolonialherren benannt sind: Leutwein, Lüderitz, Gustav Nachtigall.


    Obwohl das seit vielen Jahren kontrovers diskutiert wird und Anträge zur Umbenennung gestellt wurden, wurde erst eine Straße umbenannt.


    Da zweifle ich dann manchmal dran, dass wir in einer aufgeklärten Welt leben.

    Ich kann dir da keine professionelle Antwort geben, aber ich hatte in der 1. Klasse die gleichen Probleme - meine Mutter hat sich seitenweise in meinem Kindertagebuch darüber ausgelassen, dass ich alle Buchstaben erkennen und einzeln lesen konnte, aber es ewig nicht geschafft habe die Wörter zusammen zu ziehen. U -L -I war gelesen Otto.


    Irgendwann ist dann der Groschen aber gefallen - mittlerweile habe ich ein Germanistikstudium absolviert und bin Deutschlehrerin.


    Ansonsten würde ich mal die Lehrerin drauf ansprechen.

    TV der 80er war generell deutlich nackiger als heute.


    Wir haben „Ich heirate eine Familie“ in der zdf mediathek entdeckt und da hüpft quasi in jeder Folge ein nackter Busen rum und das lief früher im Vorabendprogramm..

    Hier ist es so, dass die Kinder anlässlich ihrer Geburtstagsfeier meist ein Geschenkekörbchen im örtlichen Buchladen haben. Die nette Dame an der Kasse packt das Geschenk dann meist auch gleich ein - allerdings sehen dann alle Geschenke auf der Party gleich aus.


    Deshalb verzieren meine (und auch die anderen) Kinder die Päckchen zuhause noch mit Süßkram um ihnen eine individuelle Note zu geben.

    Ach, dann darf ich hier hoffentlich für die Bücher eines ehemaligen Schülers meiner Schule Werbung machen, der letzte Woche im zarten Alter von 17 Jahren seinen zweiten Roman veröffentlicht hat:


    Charly Art: Moonlight Wolves.


    Mein Patenkind war begeistert vom ersten Band und wünscht sich zu Weihnachten dringend die Fortsetzung.

    Wenn man in Klasse 5 mit Latein startet, kann ein Schulwechsel problematisch werden, insbesondere zur Realschule. Mit Pech muss dann die Klasse wiederholt werden.

    Ähnliches gilt für einen Schulwechsel bei Umzug, wenn am neuen Wohnort kein Gymnasium mit grundständigem Latein ist - dann muss Englisch nachgelernt werden.


    Bei einer Rechtschreibschwäche muss man ein bisschen differenzieren, wo die Ursachen liegen. Kinder, die nicht genau hinschauen und schludrig lesen, könnten da bei Latein Schwierigkeiten bekommen, denn wenn man die Endungen nicht genau anschaut, versteht man den Satz nicht richtig. Wenn das Rechtschreibproblem vornehmlich beim Produzieren von Texten auftritt, tut man sich mit Latein wahrscheinlich leichter, da man vornehmlich auf Deutsch schreibt und die Rechtschreibung nicht bewertet wird.

    In Baden-Württemberg entscheiden das die Landkreise, damit benachbarte Schulen einheitliche Ferien haben.


    Ich hoffe, ich muss keine Notbetreuung machen, meine Kinder und ich würden nämlich auch gerne mal wieder Oma und Opa sehen. Meine Eltern sind beide Risikogruppe und sie sind sehr zurückhaltend, seit die Zahlen so angestiegen sind und Lehrkräfte und Schüler dank Maskenpflicht nicht mehr in Quarantäne geschickt werden.

    Ich will jetzt nicht schon wieder der Spielverderber sein, aber auch mit dem kurzfristigen Kürzen der Bildungspläne ist das nicht so einfach.


    Zum einen sind das (zumindest in meinem Bundesland) inzwischen Zweijahrespläne (also 5/6, 7/8 etc). Wenn ich jetzt 1-2 Themen rausnehme, hat das ein Teil vielleicht schon gemacht im Schuljahr davor oder in der Zeit bis März. In dem Fall entzerrt eine Kürzung also gar nichts.

    Zum anderen sind einige Lehrpläne Spiralcurricula, d.h. der Stoff baut aufeinander auf. In der Fremdsprache kann man z.B. nicht einfach ein paar Grammatikthemen rauskürzen.


    Und dann möchte ich die Kommission sehen, die sich zügig einig wird, was gekürzt werden darf 🤐🤐🤐 Der Bildungsplan fürs Gymnasium in Baden-Württemberg hat in der Druckversion die Ausmaße eines Telefonbuchs.


    Also ich bin durchaus dafür, dass reduziert wird oder noch viel besser die 11. Klasse/G9 endlich wieder eingeführt wird, aber kein Szenario seh ich mal schnell im Vorübergehen passieren.