Beiträge von moose

    Wenn man erstmal kapiert hat, wie es funktioniert (nämlich deutlich intuitiver und logischer), dann ist die Umstellung easy.


    Ich habe zuerst ewig nach einem Programm zum Brennen gesucht... beim Mac hat man (als die Geräte noch DVD-Laufwerke hatten), einfach einen Brennordner aufgemacht, sein zeug reingeschoben und gebrannt.


    Ich finde die Geräte mittlerweile eigentlich zu teuer, aber ich habe echt Angst wieder auf ein Windows-Gerät umzusteigen. (Haben wir in der Schule... ist immer was kaputt). Deshalb habe ich mir im Frühjahr doch wieder ein neues MacBook gekauft.

    Das alte ist 10 Jahre alt gewesen - nix dran gewesen, nur die Performance war nicht mehr Onlineunterricht tauglich.


    Jetzt nutzt es mein Sohn noch ne Weile...

    Sohn steht mit erhobenen Arm vor dem halb geöffneten Backofen, in dem der frisch gebackene Kuchen auskühlt: „Ich muss mich mit lecker Kuchenduft parfümieren!“

    Nein, die Versicherung schützt Ärzte vor dem finanziellen Ruin.


    Solange nicht alle Menschen das so entspannt sehen wie du und es Patienten bzw. Eltern gibt, die auch bei unbeabsichtigten Fehlern/Fehleinschätzungen klagen um eine Bestrafung und/oder eine Entschädigung zu erreichen, solange müssen sich Lehrer bzw. Ärzte davor schützen. Entweder durch Versicherungen oder dadurch, dass sie es ablehnen die Verantwortung zu übernehmen.


    Es sind mehr Eltern als du denkst, die sich bei jeder Gelegenheit an höherer Stelle beschweren, Disziplinarverfahren verlangen oder rechtliche Schritte einlegen.

    Es ist schon komisch, dass Ärzten eine bessere Fähigkeit angedichtet wird, den weiteren Verlauf einer unklaren Erkrankung einzuschätzen. Die können weder in die Zukunft gucken noch die ... sagen wir mal ... psychosomatische Relevanz einer akut in der Schule aufgetretenen Erkrankung einschätzen.


    Oder andersrum: wenn eine ÄrztIn merkt, dass was schlecht läuft werden das die meisten Laien auch merken. Aber ob ein Kind nach einem Zusammenstoß eine Hirnblutung erleiden wird kann doch keiner voraussehen.


    Sonst gäbe es ja auch keine Klagen über Ärztefehler. Der Verweis auf fehlende medizinische Kenntnisse ist da doch echt nur ein Ausdruck von "ich will die Verantwortung nicht übernehmen".

    Im Gegensatz zu Lehrern sind Ärzte gegen solche Fehler (teuer) versichert.

    Mondschein : Ja natürlich ich in Abstimmung mit dem Kind bzw Teenager. Ich rede hier ja nicht von nem 1.Klässler.

    Ja, mein Teenie kann halt immer alleine gehen.

    Und ich glaube da überschätzt er sich manchmal.

    Dann sind unsere Teenager sehr unterschiedlich. Meinem kann ich das zutrauen.

    Es ist aber für das Lehrpersonal und die Sekretärinnen sehr schwierig einzuschätzen, wie das Einschätzungsvermögen des jeweiligen Teenagers ist.

    Genau, die Frage ist, wer ist „man“ und auf welcher Grundlage trifft „man“ die Entscheidung.

    Wer definiert, welche Symptome noch tragbar sind und ab wie vielen Minuten oder Kilometern der Heimweg nicht mehr zu bewältigen ist.

    Und wer trägt die Verantwortung, wenn doch mal etwas schief geht? Ich habe schon Kinder gesehen, denen der Kreislauf bei einer kleinen Verletzung weggekippt ist, wo sich „Fuß vertreten - ich lauf noch heim“ als Bruch herausgestellt hat, Kinder, die innerhalb kürzester Zeit extrem abgebaut haben...

    Sicherlich ist es wünschenswert, wenn mit Augenmaß gehandelt wird (Kind wohnt ne Straße weiter), aber generell übernimmt die Schule da die Verantwortung und es sollte respektiert werden, wenn sie nicht bereit ist das zu tun. Du weißt ja meist auch nicht, ob es in der Vergangenheit Vorkommnisse gab, die zu diesem Vorgehen geführt haben oder ob es in anderen Klassenstufen besonders beschwerde- oder klagefreudige Eltern gibt, wo ein absolut wasserdichtes Vorgehen auch zum Schutz des Personals notwendig ist.

    Es mag übertrieben sein, aber da müssen medizinische Laien (Lehrer, Sekretärinnen), die dem Kind gegenüber nicht sorgeberechtigt sind, darüber entscheiden, ob ein Kind den Weg nach Hause alleine schafft und abschätzen, ob ein medizinischer Notfall eintreten könnte oder ob es doch nicht so schlimm ist.


    Wenn das Kind dann doch kollabiert und zu schaden kommt, werden sie dafür zur Verantwortung gezogen, weil sie die Situation falsch beurteilt haben.


    Schon zu meiner Schulzeit vor 35 Jahren durfte niemand alleine nach Hause gehen, es mussten immer die Eltern kommen oder ein Mitschüler musste den Kranken nach Hause begleiten. Aber auch das finde ich schwierig, auch hier kann man kinder in Situationen bringen, die sie nicht alleine bewältigen können.


    Wir lassen unsere Schüler ab der 10. Klasse bei Unwohlsein alleine nach Hause gehen, fragen aber vorher nochmal deutlich nach, ob sie sich dazu auch für fit genug fühlen.

    Also bei uns sitzt aktuell mein Mann seit März im Homeoffice. Und bei uns ist ein ganz praktisches Problem einfach der Platz! Wir wohnen jetzt wirklich nicht beengt, zu viert auf 113 qm im Einfamilienhaus, aber die vorhandenen Räume sind einfach belegt. Zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer, in das definitiv kein Schreibtisch mehr passt und ein geräumiges Wohnzimmer. Dort steht ein großer Esstisch, aber der ist zu hoch, um daran komfortabel arbeiten zu können. Also sitzt mein Mann am Küchentisch. Das ist ergonomisch gesehen vermutlich eine Katastrophe, das würde weder bei mir in der Firma noch beim AG meines Mannes vorort als adäquater Arbeitsplatz abgesegnet werden. Zudem wohnen dort eben auch noch drei andere Menschen und ein Hund, die sich dort bewegen und leben möchten. Es ist wirklich nicht optimal, zumal mein Mann 90% seiner Arbeitszeit telefoniert. Mit geht das "Gequatsche" mittlerweile massiv auf den Keks und ich bin auch echt genervt davon, ständig die Kinder zur Ruhe zu ermahnen.

    Für max. zwei Tage fände ich das super, zumal er über eine Stunde einfach Strecke fährt. Aber als dauerhaften Ersatz für sein Büro geht das überhaupt nicht und ich finde auch, dass der AG da schlicht seine Kosten auf die Arbeitnehmer abwälzt.

    Es haben doch echt nicht alle Menschen Arbeitszimmer zu Hause.

    Hier ist das ähnlich - mein Mann ist nach ca. einem halben Jahr am Esszimmertisch nun in mein Arbeitszimmer gezogen.

    Davor hatten wir alle Mahlzeiten am niedrigen Couchtisch eingenommen.


    Dafür ist mein Arbeitszimmer für mich zu seinen Bürozeiten quasi nicht mehr nutzbar, da mein Mann quasi nonstop telefoniert oder in online Teambesprechungen ist. Da kann ich mich nicht konzentrieren. Also korrigiere oder plane ich am Abend und am Wochenende, meinerseits am Esstisch oder in der Schule. Beschissen 🤐


    Das zweite sind die Kosten. Mein Mann hat von seinem Arbeitgeber PC, Laptop und Bildschirme für zu Hause bekommen - Mobiliar etc mussten wir privat zahlen. Als mein Mann sich nun noch einen Schreibtischstuhl für mehr als 300 Euro kaufen wollte, hab ich gestreikt und vorgeschlagen, sich doch den aus seinem Büro zu holen, da sitzt seit März keiner mehr drauf. Jetzt sitzt er auf meinem Stuhl 😢 Für eine Beteiligung an den Kosten von Internet etc fühlt sich der Arbeitgeber nicht zuständig, konkret mehr zu fordern traut sich mein Mann nicht, die anderen Abteilungen sind in Kurzarbeit, da muss man ja froh sein, dass man voll arbeiten darf. Geplant ist über den Winter alle Mitarbeiter im Homeoffice zu belassen, „weil es so gut läuft“. Haha...

    Früher fand ich den Warnton total creepy. Da gab es alle paar Wochen Probealarm und meine Oma, die bei uns im Haus wohnte, hat da dank Kriegstrauma immer total komisch reagiert. Ich glaube, das Gefühl hat sie uns regelrecht vererbt.


    Jetzt wohne ich in einer Gemeinde, die ihre Freiwillige Feuerwehr über die Sirene ruft - mehrmals pro Woche. Die Sirene steht Luftlinie 100m weiter auf der Turnhalle. Wenn die nachts um drei losgeht, steht man senkrecht im Bett.

    Aber man gewöhnt sich dran, habe ich festgestellt.

    Tochter ist mitten im Zahnwechsel und hat gerade den zweiten oberen Schneidezahn verloren.


    „Ich kann mit der Lücke eigentlich fast normal essen und reden. Nur beim s und beim z rutscht mir manchmal ein Wort durch.“

    Danke, Mondschein.

    Weißt du zufällig auch, was das kostet bzw. was die Beihilfe davon übernimmt? Ich gehe davon aus, dass ich immun bin, deswegen möchte ich mich nicht ohne Not ein zweites Mal impfen lassen.

    Ich habe mein Impfbuch verloren und habe eine Titerbestimmung machen lassen, die Beihilfe und PKV ohne Probleme übernommen haben.

    Das Attest vom Arzt hat mein Schulleiter ohne Probleme anerkannt, da stand nur ein Satz drin, dass Impfschutz vorhanden ist.

    Aber wenn du ihn bei der Anmeldung vorgelegt hättest, hätte doch nur die Person, die die Anmeldung vornimmt, in deinem Beisein darauf geschaut, in ihren Unterlagen den entsprechenden Vermerk gesetzt und du wärst mit dem Impfausweis wieder nach Hause gegangen?

    Hier wird das jetzt mit Beginn des Schuljahres abgefragt. Impfpass im Original. Weiß gar nicht, wie die Schule sich das im Ablauf denkt. Ich möchte den Impfpass nicht länger aus der Hand geben.

    Wenn du ihn nicht aus der Hand geben möchtest, kannst du ihn im Sekretariat der Schule einfach vorzeigen und dann wieder mitnehmen. Oder dein Kind erledigt das, wenn du ihm das zutraust.

    Und vor allem, wenn dann bei einem positiv abgestrichenen Kind dann die Meldung rausgeht, dass dann bitteschön die 37 anderen MitschülerInnen (hier in Klasse 1) in häusliche Quarantäne sollen für 14 Tage. Wie erklärt man das dann dem Arbeitgeber, wenn man selbst in dieser Zeit dann zuhause bleiben muss, weil das Kind ja nirgends hinsoll?

    Was schlägst du als sinnvolle Alternative vor?