Beiträge von moose

    Da würde ich die Sprachenzeitungen ReadOn oder Word and Press empfehlen. Ersteres ist eher Mittelstufenniveau, zweiteres Oberstufe.

    Das sind Zeitungsartikel, die mit Vokabelerklärungen versehen sind. Je nach Abo kann man auch noch Übungsmaterial dazu kaufen/herunterladen.

    Beim Verlag müsste man kostenlose Probeexemplare bekommen können.


    SpotLight ist ein sprachenmagazin, etwas bunter und ansprechender, vom Gehalt her finde ich es aus lehrersicht aber nicht so „wertvoll“, die Themen sind weniger anspruchsvoll. Kriegt man in der Bahnhofsbuchhandlung bzw im Abo.

    Könnt ihr Fahrräder mitnehmen?


    Wir waren an der Mecklenburgischen Seenplatte in einem Holzzelt auf einem tollen Campingplatz (Naturcamping am Ellbogensee - Tipp aus dem Forum).


    Das war direkt am See, das Zelt hatte 5 Betten, Tisch, Kochplatte und Kühlschrank, ein bisschen Geschirr, man brauchte also nicht viel Ausrüstung (Wasserkanister, Taschenlampe für den Weg aufs Klo).

    Der Platz war Ultra kinderfreundlich, meine beiden sind von morgens bis abends mit einer kinderhorde über den Platz gezogen (bis in Berlin die Ferien um waren - da war’s dann schlagartig ziemlich leer).

    Man konnte am Platz Kanus leihen.


    S-Bahn ist in Fürstenberg - keine Ahnung wie von dort aus die Busverbindungen sind, deshalb mein Vorschlag die Fahrräder mitzunehmen.

    es wäre auch mein Wunschtraum jeden einzelnen im Blick haben zu können, aber das geht bei 28 Kindern während der unterrichtssituation nicht wirklich.

    Weder ist mein Blickfeld groß genug noch kann mein Gehirn, das ja auch mit dem Unterrichtsinhalt beschäftigt ist, so viele Informationen auf einmal verarbeiten.

    Da kommt man dann zwangsläufig in die Situation, wo man die Anwesenden dann als Klasse behandelt und nicht mehr wirklich den Einzelnen sehen kann.

    Zumal ich eher die Erfahrung gemacht habe, dass das zur Ordnung rufen oder bestrafen Einzelner eher zu „der xy hat aber auch die ganze Zeit schon...“ führt als ein mehr oder weniger eleganter methodenwechsel.

    Die Klasse ist zu unruhig für eine interaktive oder spielerische Übung? Manchmal bringt es Ruhe rein, wenn man sie erstmal eine Viertelstunde was schreiben lässt. Das kann man dann als Strafe deklarieren oder als Übung oder als Möglichkeit zum Runterkommen.

    Manchmal ist es einfach notwendige Konsequenz 2 oder 3 Minuten in die Pause zu überziehen um noch etwas zu Ende zu bringen oder die Hausaufgaben aufzuschreiben. Wenn ich vorher einen Streit schlichten musste oder klären, wer fritzchen den Radiergummi weggenommen hat - aber das würde doch viel zu viel Zeit kosten dann die 10 „Unschuldigen“ erstmal auszusortieren (und womöglich zu diskutieren...)

    Wie gesagt, sie sind auch eine Klasse und man kann sie stellenweise nur als solche Einheit betrachten.

    Wichtig ist dann aber auch, dass man ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Funktionieren als Klasse zu reflektieren und Möglichkeit gibt auch immer wieder die Rolle des Einzelnen zu thematisieren.

    Keine Ahnung... saßen die in der gleichen Ecke? Könnten sie sich abgesprochen haben, das mal auszuprobieren?


    Wahrscheinlich genauso wahrscheinlich wie das Szenario, dass beim korrigieren auf dem vollen Schreibtisch mal ein paar Zettel in die falsche Ablage geraten.


    Ich kenne mein eigenes Chaos (auch wenn ich in15 Jahren noch nix unauffindbar verloren habe - gesucht habe schon auch mal nach einzelnen Schülerarbeiten...). Ich würde den Fehler meist bei mir suchen und eine Nacharbeit anfertigen lassen und mich beim Schüler entschuldigen.

    Hätte ich den Verdacht (aber keinen Beweis), würde ich diesen durchaus äußern aber dennoch nachschreiben lassen.

    Wie gesagt, es gibt beides... schusselige Lehrer und unehrliche Schüler, eine Nachschrift ist die gerechteste Lösung.


    Allerdings habe ich die letzten Tage vor den Ferien als sehr stressig empfunden - weder meine Schüler noch ich waren in Bestform und beide Seiten haben wenig zur Deeskalation beigetragen ? das ging anderen wahrscheinlich auch so....

    Ist denn sicher, dass es sich wirklich um eine "Straf"arbeit handelt? Die LK könnte ja durchaus argumentieren, dass das Anfertigen eines Stundenprotokolls eine Hausaufgabe war. Dann wäre Furrinas Sohn zumindest hier nicht ganz aus dem Schneider, denn versäumten Stunden sind Stoff und Hausaufgaben nachzuarbeiten.

    Ich denke auch, dass das ungeschickt als Strafarbeit formuliert wurde.

    Wenn der Unterricht mit den geplanten (netten) Methoden nicht läuft, kann man schon mal ein Protokoll zu einer Unterrichtsstunde verfassen lassen. Sicher keine pädagogische Meisterleistung, aber im Deutschunterricht der Mittelstufe gibt es Situationen, wo sich pubertäre Interessen und Leistungsbereitschaft mit den Inhalten und Anforderungen des Bildungsplans nur sehr schwer in Einklang bringen lassen. Mitunter braucht es da auch etwas Druck durch Benotung, sonst erfüllt ein guter Teil nur die absolute Minimalanforderung und ist nicht adäquat auf den nächsten Aufsatz vorbereitet.


    Insofern würde ich mich (in Baden-Württemberg) nicht an der Strafarbeit aufhängen - was allerdings nicht geht, ist eine Leistung zu benoten, die gar nicht erbracht werden konnte, da krank. Das wäre nur möglich, wenn dein Sohn unentschuldigt gefehlt hätte oder Attestpflicht (und kein Attest) hätte.

    Sollte der Lehrer eine Note haben wollen, muss er Gelegenheit zur Nacharbeit geben. Da würde ich also unbedingt nochmal nachhaken. Dabei unbedingt die Hierarchie einhalten: fachlehrer, Schulleitung, RP.


    Beim fehlenden Test müsste auch eine Gelegenheit zur Nacharbeit eingeräumt werden, es sei denn, der fachlehrer kann belegen, dass die Schüler absichtlich die Arbeiten nicht abgegeben haben.

    Wenn das zum ersten Mal vorkommt (gerne mal bei schusseligen Fünftklässlern), dann redet man ein ernsthaftes Wörtchen mit Schüler und Eltern und lässt nachschreiben. Beim nächsten einsammeln kontrolliert man dann auch selber besser - aber ich erwarte auch, dass Schüler da auch selbst drauf achten.

    Beim zweiten oder dritten Mal würde ich aber dann doch System dahinter vermuten. Leider gibt es SchülerInnen, die solche Nummern abziehen und auf mehr Glück beim nachtermin hoffen.

    Warum hat ein stilles Kind im Unterricht weniger geleistet, als ein lautes?

    Es kann sich gut vorbereitet haben, konzentriert zugehört bzw. die Aufgaben gelöst haben, eine ordentliche Mitschrift angefertigt haben, für sich selbst Fragen/Antworten gefunden haben, einen Mitschüler unterstützt haben, einen wertvollen schriftlichen Beitrag zu einer Gruppenarbeit geleistet haben ...


    Ich war auch immer eher ruhig und hatte dadurch keine Nachteile und auch meine sehr stille Mittlere hat sehr gute Zensuren, sogar eine 2 in Mitarbeit.


    Ich bin echt froh, dass hier nicht laut/still bewertet wird.

    All diese Dinge fließen ja in die Unterrichtsnote mit ein.

    Hier kann ein gut vorbereiteter Schüler, der sich eher weniger meldet, aber dessen Beiträge überlegt und auf den Punkt sind, die gleiche Note erreichen wie einer, dessen Hausaufgaben nur die Minimalanforderungen erfüllen und der immer und überall was zu sagen hat, was man aber dann berichtigen oder ergänzen muss.

    In unserer Kita gab es im letzten Jahr einen nachgewiesen Masernfall (der zweite in meiner kitalaufbahn). Es musste der Impfstatus aller Kinder und Erzieher geprüft werden. Ein Ü1-Kind und zwei Erzieherinnen hatten keinen Impfschutz und durften für 3-4 Wochen die Einrichtung nicht betreten. Zwei längere Ausfälle für die Kita, die auf den normalen krankenstand oben drauf kamen.

    Zwei Kinder von hundert waren ungeimpft, „normaler“ Kindergarten. Die Eltern im U3 Bereich, die noch nicht vollständig geimpfte Kinder hatten, waren sehr besorgt, einige U1-Eltern haben ihre Kinder auch zu Hause gelassen.


    In alternativerem Umfeld sieht die impfquote sich nochmal anders aus und da verbreitet es sich auch schneller. Man hört ja immer mal wieder von Epidemien z.B. In Waldorfschulen.

    In einem Nachbarort wurde eine Einrichtung nicht Waldorf) zeitweilig geschlossen, weil zu viele Erzieherinnen keine Mumpsimpfung hatten, als die Krankheit dort ausbrach.


    Der Nachweis bei Einstellungen oder Praktika geht ja einfach über die Vorlagen des Impfpasses. Wer den nicht vorlegt, muss sich was anderes suchen, man muss ja nicht zwangsläufig in einer Kita oder Schule ein Praktikum machen.

    Für Babyzubehör und Dinge,die man aufgrund geringer Nutzungsdauer sehr gut erhalten gebraucht kaufen kann, sind meine Kinder inzwischen zu groß. Hochwertige Kleidung aus Wolle mögen sie nicht mehr tragen oder reißen überall gleich ein Loch rein.

    Hier gibt es sehr gut sortierte kinderflohmärkte, wo man wirklich alles bekommt. Ich habe nen großen Jungen und ein kleines Mädchen, eine gute Freundin ein großes Mädchen und einen kleinen Jungen im gleichen Alter - wir tauschen aufgetrages quasi komplett aus, die Sachen meiner Tochter gehen an die Cousinen.


    Selbst verkaufen im rabenflohmarkt lohnt sich kaum, ich mag auch nicht ständig zur Post fahren müssen. Die1 Euro shirts von Ernstings, die ich selbst schon gebraucht gekauft habe, geb ich nem Kollegen oder in die kleiderkammer.

    Zumindest bei Lehrern und anderen Beamten kann man den Immunstatus wahrscheinlich beim Amtsarzt überprüfen lassen. Ich bezweifle, dass das in Rechnung gestellt wird.

    Ich habe vor 20 Jahren beim Hausarzt nichts für die Titerbestimmung bezahlt - fürs Studentenvisum in die USA musste man eine Masern- und Windpockenimpfung nachweisen und dass man TBC-frei ist.

    Super, ich habe den Impfpass aus meiner Kindheit gar nicht mehr, der ist in meinen Auslandssemestern irgendwie verloren gegangen.

    Wobei es 1977 sowieso nur eine Impfung gab, was damals schon der amerikanische Amtsarzt bemängelt hat und kurzerhand einfach nochmal impfen wollte.

    Es hat aber schlussendlich selbst den amerikanischen Behörden damals die Titerbestimmung ausgereicht.

    Werde ich also demnächst mal bei meinem Hausarzt aufschlagen und den Titer bestimmten lassen.

    Ich würde es nicht in der 6. Klasse machen, da es doch ziemlich hartes Brot ist.


    Vor einigen Jahren hat eine 6.-Klässlerin mal ihre Buchvorstellung über das Buch gemacht und selbst die 10 Minuten Vortrag haben die Kinder schon sehr beschäftigt und wir haben danach noch eine halbe Stunde darüber gesprochen.

    Allerdings wohnen wir im direkten Umkreis von Grafenrheinfeld, dem Atomkraftwerk, um das es in dem Text geht, das hat die Schüler ziemlich zum Nachdenken gebracht.


    Prinzipiell würde ich Gudrun Pausewang nicht in der Schule machen, so sehr ich sie schätze, aber ihre Bücher haben meiner Kindheit ein großes Stück Unbeschwertheit genommen, ich war viele Jahre davon überzeugt bei einem Atomkrieg zu sterben - Kindheit in den 80ern halt...


    Von Stoff her wäre es was ab Klasse 9 oder 10, aber da finde ich die Texte dann sprachlich und strukturell nicht anspruchsvoll genug.

    Meine Kinderärztin hat mir erzählt, dass ihre Tochter ein halbes Jahr auf Neurodermitis behandelt wurde, bevor in der Dermatologie-Ambulanz der Uniklinik dann jemand schlussendlich Scabies diagnostiziert und behandelt hat.


    Sie hat meine Tochter bei unklarem Befund dann gleich auf Krätze behandelt, eine Woche später hat dann der Hautarzt einen Pilz diagnostiziert und erfolgreich behandelt.

    Oxford Bookworms Library: 9. Schuljahr, Stufe 2 - The Hound of the Baskervilles: Reader (Oxford Bookworms Library, Crime & Mystery) https://www.amazon.de/dp/01947…_r_cp_api_i_huBTDbYX7E6QJ


    Oxford Bookworms Library: 8. Schuljahr, Stufe 2 - The Last Sherlock Holmes Story: Reader (Oxford Bookworms Library, Crime & Mystery) https://www.amazon.de/dp/01947…_r_cp_api_i_mwBTDbP68SMDC


    hier ein schneller Überblick über didadiktisierte Lektüren, oben von Penguin Readers (da würde ich bei intermediate anfangen), weiter unten ein link zu einer Sammlung von Klett und cornelsen nach Schuljahren sortiert (leider nicht sonderlich aktuell)


    http://www.penguinreaders.de/

    Es gibt „Word and Press“ (für Oberstufe) und „Read On“ (für Mittelstufe), das sind halbwegs aktuelle Zeitungsartikel aus der britischen und amerikanischen Presse mit Vokabulhilfen aufbereitet. Da kann man auch erstmal ein probeabo bekommen. Finde ich sehr hilfreich.


    Die Schulbuchverlage (Klett, Cornelsen, Diesterweg...) haben Lektüren auf allen Niveaustufen mit Vokabelangaben.

    Generell würde ich mich dort mal durchs Verlagsprogramm klicken, es gibt eine Flut von Übungsmaterial...