Beiträge von Gnomeline

    Jep, hier auch. Wobei ich bei den Temperaturen momentan immer deutlich früher aktiv und richtig leistungsfähig werde als im Normalfall, sonst bin ich besonders vormittags viel träger.

    Edit: Die Zustimmung bezog sich auf Seerose etc., wobei ich den Satz "wahrscheinlich bin ich einfach nur kompliziert" von Almarna so grundsätzlich auch unterschreiben könnte. :D

    So geht's mir auch, kaonashi ! Ich hab endlich Pflanzen umgetopft, Schößlinge im Garten entfernt, genäht, gewaschen und stürz mich gleich noch auf mehr rausgeschobenen Kram. Auf einmal ist da einfach so Energie, die ich sonst erst mühsam rauskitzeln muss (und meist nicht finde...). Hachz... #sonne#blume#sonne

    Meine beiden haben in dem Alter das angezogen (bekommen), was grad da war, auch bei den Schuhen. Ich war schon froh, wenn sie überhaupt vollständig angezogen waren. #angst Das hat sich erst später geändert, als die eigenen Wünsche und die Fußformen sich mehr unterschieden haben. Also der Punkt, dass sie die falschen Sachen anhaben, wäre mir tatsächlich egal, ist auch so oft genug passiert in der Kita, dass das Kind mit einer falschen Hose (von einem völlig anderen Kind) heimgekommen ist. :D


    Aber wenn es der Erzieherin wirklich nicht wichtig ist, sie zu unterscheiden, das würde mich auch massiv stören. Selbst wenn es so sein sollte, dass sie damit nur überdecken will, dass sie es einfach nicht sieht - ne, find ich nicht okay. Ich würde da echt auch versuchen, irgendwas von den hier erwähnten Tipps auszuprobieren, irgendwelche Unterscheidungsmerkmale zu finden/hervorzuheben/etc., und der Erzieherin dazu freundlich sagen "uns ist das wirklich wichtig, dass die Kinder mit dem richtigen Namen angesprochen werden, vielleicht klappt es mit xy leichter? :)" oder sowas in der Art.

    Ich gerate aber, wenn ich alleine bin und beide weinen, noch in Stress. Vermutlich erwarte ich einfach viel von mir.

    Der Stress ist voll verständlich - aber ja, ich glaube schon, dass du da zu viel von dir erwartest. Das *ist* einfach stressig, und allein klappt es manchmal einfach nicht, dass beide sofort beruhigt werden, dass alle Bedürfnisse sofort erfüllt werden können. Das fand ich anfangs furchtbar, aber je mehr ich versucht hab, es beiden sofort perfekt zu machen, desto fahriger und nervöser und ungeschickter bin ich geworden, hab 3x so lang gebraucht für alles und am Ende haben wir oft einfach alle 3 geheult... Ich musste da dringend lernen, es zumindest für ein paar Momente zu akzeptieren, dass ein Baby jetzt kurz weint, während ich mich ums andere gekümmert habe. Ich hab beruhigend geredet, gesungen, aber mich nicht mehr hektisch beeilt, weil das alles immer nur schlimmer gemacht hat. Man hat halt leider keine 4 Arme oder einen praktischen Klon von sich, so nett was wäre. :D


    Oh, und was mir noch eingefallen ist: Doppelstillen ging, sobald die Zwerge ihre Köpfe ganz gut selbst halten konnten, ganz gut, wenn ich mich halb schräg angelehnt hab und die Kinder bergauf gelegen sind. Da musste ich sie nur mehr vom seitlichen Wegrollen etwas abhalten, aber der Rücken war zufrieden und die Wichte auch. Dummerweise hatten sie zu dem Zeitpunkt schon so unterschiedliche Rhythmen, dass es da die meiste Zeit gar nicht mehr nötig war. ;) (Also - glaube ich. Meine Erinnerung an das erste Jahr ist unglaublich schwammig...)

    Du, es ist echt okay, da erstmal wehrlos zu sein. Du brauchst die Energie, dringend! (Meine Güte, all die Kekse, die ich gegessen habe...)


    Wenn beide zusammen im Fußballgriff stillen, schauen sie sich manchmal schon an, das finde ich sehr schön innig.

    Das erinnert mich dran, dass meine manchmal, wenn wir doch mal Tandem gestillt haben und beide im Fußballgriff lagen, Händchen gehalten haben vor meinem Bauch. Das war so unglaublich entzücken, das hat mich dann sogar für die Rückenschmerzen entschädigt. #love

    Fühl dich erstmal tröstend gedrückt. :-) Das IST herausfordernd, und hey, zu viel Schokolade beim Zwillingestillen und -umsorgen - ich halte es für ein Gerücht, dass da ein zu viel möglich ist.


    Ich hab es zwar hinbekommen, beide gleichzeitig zu stillen (nachts im Liegen war eine akrobatische Meisterleistung, da bin ich jetzt noch stolz drauf auf die vielleicht 4x, die das geklappt hat :D) - aber bequem? Naja. Ne. Nötig manchmal, ja, und unglaublich zeitsparend, aber ich hab es bis zum Schluss nicht hinbekommen, mich so hinzusetzen, dass ich danach oder dabei keine Rückenschmerzen hatte. In Fußballerhaltung ging es noch am besten, aber ich hab sie echt lieber einzeln gestillt. Nicht nur weil es so viel einfacher war, sondern weil ich es echt genossen hab, jedem Baby einzen Aufmerksamkeit zu geben. Das war ohnehin voll schwierig, aber ein paar Minuten nur eins an mir dran....das hab ich echt genossen. #ja


    Aber: es wird leichter. Sie werden größer, man muss sie nicht mehr so exakt hinlegen, irgendwann rollen sie weniger leicht weg und sowieso sind sowohl du als auch sie weniger hungrig. Versprochen. #blume

    Ich will ja gar nicht, dass sie immer und überall laufen können, aber von dem Anspruch, diese kurze Hausrunde (allein als Erwachsener sind es wahrscheinlich nichtmal 15 Minuten) ohne Wagen zu schaffen, mag ich mich einfach nicht verabschieden. #schäm

    Du musst dich ja auch nicht dauerhaft verabschieden - aber vielleicht hilft es dir, es für eine begrenzte Zeit oder an besonders stressigen Tagen okay zu finden, dass es grad zu anstrengend ist? :) Man kann seine Ansprüche ja versuchen zu pausieren, deshalb gibt man sie ja nicht auf. #knuddel

    Ach je, ich erinnere mich mit Grauen. :D8o

    Als meine Zwillinge angefangen haben frei zu laufen und besonders am Spielplatz in 2 Richtungen abzudüsen und blitschnell irgendwo hochzuklennern war ich regelmäßig kurz vorm Nervenzusammenbruch (und zu der Zeit dann echt fit und gelenkig#freu). Ich glaub, teilweise hab ich verdrängt was ich gemacht hab... Ich weiß nur, dass ich mich einige Wochen komplett geweigert hab, sie unterwegs beide zu Fuß gehen zu lassen, und entweder beide im Zwillingsbuggy saßen (abgelenkt mit Büchern und Spielzeug und teilweise mit Snacks bestochen, um Busfahren zu überleben) oder eins im Buggy, eins zu Fuß - eines allein war meist sogar friedlich und ist an der Hand geblieben, aber beide gleichzeitig, da war irgendein Gesetz, dass sie dann in verschiedene Richtungen verschwinden mussten. Ansonsten auch wechselnd eins Buggy/eins am Rücken, wenn sie wieder angefangen haben sich gegenseitig ihr Zeug wegzunehmen...

    Stopp war leider bei meinen Kindern ein Wort, das sie zur Kenntnis genommen haben, aber dann erstmal drüber überlegt haben was ich damit meinen könnte. Egal wie laut, nachdrücklich oder irgendwann stinkwütend ich es gesagt/gerufen/gebrüllt habe. #hmpf


    Ich wünsche jedenfalls gutes Durchhalten und Kinder, die besser auf ein Stopp! hören als meine. :D

    Zu generellen Erfahrungen mit Leinentüchern: das eine, das ich hatte, hab ich innig geliebt - nachdem ich es etwas eingetragen hatte, anfangs war's noch arg steif. Ich bin dann etwa eine Woche lang drauf gesessen, wobei ich es immer wieder anders zusammengelegt hab, dann war es besser. :D Mit Minibaby wär es mir dann immer noch etwas zu schwergängig gewesen, aber grundsätzlich fand ich es von der Haptik und den Trageeigenschaften ganz toll!


    Edit: Stimmt, jetzt wo ich das lese, im Sommer fand ich Leinen auch besser. #ja

    Ha, jemand hat schon eine Anleitung dazu gefunden, wunderbar. :)
    Das wollte ich auch vorschlagen, erst so probieren und dabei schauen, ob das Tuch sich ordentlich durchziehen lässt. Wenn die Ringe zu klein bzw. das Tuch zu dick sind kann es sein, dass das Festziehen recht ungemütlich wird - das klappt dann schon, aber die Arme mögen das auf Dauer nicht so. ;-)
    Zu große Ringe hatte ich nie, aber wenn du ein Tuch mit Leinenanteil hast ist das vermutlich nicht total dünn und flutschig, oder? (Herrje, mein Tuchwissen ist so eingestaubt...) Dann halte ich zu groß eher für unwahrscheinlich.

    Ja, hier auch... Das Mera im Sommer ist für mich seit ein paar Jahren mein Luxus-Entspannungs-Loslass-Urlaub, und die paar wenigen MPS-Besuche geben mir sonst immer so viel Energie, die ich dringend bräuchte. Dieses Jahr wollten meine Eltern extra ein paar Tage herkommen, damit ich mit meinen Lieben ohne Kinder nach Howe fahren kann, und am Familientag wären wir alle zusammen ein letztes Mal hin. Die Kinder fragen seit Monaten immer wieder, wann endlich der nächste Mittelaltermarkt ist... Ich find das unglaublich deprimierend alles. #crying

    Ich bin langsam jeden Tag ein Stück genervter davon, wenn ich bei der Arbeit (im medizinischen Schreibdienst) in Textbausteinen oder vorgefertigten Anreden aus "der Patient" "die Patientin" machen muss. So, so, so oft.

    Und der Brief geht meist auch an "den hinterlegten Hausarzt", selbst wenn danach eine Ärztin diktiert wird. Die wenigen Diktant:innen, die von "der Hausärztin" rede, feier ich schon immer leise.


    Passend dazu: der Vorbereitungsbogen für die Mitarbeitergespräche. Alles im generischen Maskulinum, mit Anmerkungen, dass Frauen natürlich mitgemeint und bessere Lesbarkeit und bla. Wir sind ausschließlich Frauen in dieser Abteilung. Ich glaube, das war auch nie anders. Und ich versuche seit Wochen etwas Mut zu sammeln, um meine Chefin (die mit dem Bogen nichts zu tun hat) zu fragen, bei wem ich meine Kritik dazu am besten anbringen kann, weil ich so keine Lust hab, da halt netterweise mitgemeint zu sein...irgendwann trau ich mich. Bestimmt.


    Aber da, wo ich etwas tun kann: hat jemand eine Idee, ob sich "zur Weiterleitung an die weiterbehandelnde Hausärztin/den weiterbehandelnden Hausarzt" etwas kürzer schreiben ließe? Mir ist bisher keine gescheitere Umformulierung eingefallen


    Weil natürlich, diktiert wird "an den weiterbehandelnden Hausarzt", und nein, da bin ich aufmüpfig und schreib das so nicht. Und mir ist natürlich auch klar, dass zum Diktieren wenig Zeit ist und genauere Formulierungen allein deshalb nicht leicht drin sind, aber das hindert mich ja nicht dran etwas mehr Zeit zu investieren, damit alle richtig angesprochen werden.

    Ich wünsche erstmal noch eine angenehme und komplikationslose Schwangerschaft :-)


    Ich hab meine am Anfang beide in einem normalen Kinderwagen gehabt, da konnten sie kuscheln und mehr Platz war auch echt nicht nötig, obwohl sie gar nicht so winzig waren - aber wohl sehr platzsparend. :D Dann haben sie mit ein paar Monaten spontan beide beschlossen, den Kinderwagen abgrundtief zu hassen, und dann hab ich erstmal beide getragen, vorn und hinten. War in den Öffentlichen und bei fehlenden Liften durchaus praktisch, nur einkaufen war so höchst herausfordernd. ;)

    Aber ich glaub, die meiste Zeit war eins am Rücken, eins im Wagen/später Buggy. Immer alles tragen haben weder mein Rücken noch mein Beckenboden mitgemacht, und ich wollte ja noch mehr als die Kinder transportieren, so...Windelzeug und Wasser und evtl. Einkäufe und das große Kind und so...


    Wir hatten zwar einen Zwillingswagen, weil unsere Kita einen übrig und nicht gebraucht hatte, aber mir war das immer zu sperrig, zu nervig im Bus, und ich hasse es wirklich viel Platz zu brauchen, da fühl ich mich enorm unwohl.


    Was ich aber wirklich, wirklich gemocht hab: später einen schmalen, wendigen Zwillingsbuggy zu benutzen, als sie mir zu schwer waren für länger Strecken und ich zu ungeduldig, um 3 Stunden für 500 m zu brauchen, wenn sie selbst gelaufen wären. ;) Und damit ich sie in den Geschäften festschnallen konnte, damit sie mir nicht den Laden ausräumen, einer links, eine rechts.... #angst