Beiträge von Gnomeline

    Ich will ja gar nicht, dass sie immer und überall laufen können, aber von dem Anspruch, diese kurze Hausrunde (allein als Erwachsener sind es wahrscheinlich nichtmal 15 Minuten) ohne Wagen zu schaffen, mag ich mich einfach nicht verabschieden. #schäm

    Du musst dich ja auch nicht dauerhaft verabschieden - aber vielleicht hilft es dir, es für eine begrenzte Zeit oder an besonders stressigen Tagen okay zu finden, dass es grad zu anstrengend ist? :) Man kann seine Ansprüche ja versuchen zu pausieren, deshalb gibt man sie ja nicht auf. #knuddel

    Ach je, ich erinnere mich mit Grauen. :D8o

    Als meine Zwillinge angefangen haben frei zu laufen und besonders am Spielplatz in 2 Richtungen abzudüsen und blitschnell irgendwo hochzuklennern war ich regelmäßig kurz vorm Nervenzusammenbruch (und zu der Zeit dann echt fit und gelenkig#freu). Ich glaub, teilweise hab ich verdrängt was ich gemacht hab... Ich weiß nur, dass ich mich einige Wochen komplett geweigert hab, sie unterwegs beide zu Fuß gehen zu lassen, und entweder beide im Zwillingsbuggy saßen (abgelenkt mit Büchern und Spielzeug und teilweise mit Snacks bestochen, um Busfahren zu überleben) oder eins im Buggy, eins zu Fuß - eines allein war meist sogar friedlich und ist an der Hand geblieben, aber beide gleichzeitig, da war irgendein Gesetz, dass sie dann in verschiedene Richtungen verschwinden mussten. Ansonsten auch wechselnd eins Buggy/eins am Rücken, wenn sie wieder angefangen haben sich gegenseitig ihr Zeug wegzunehmen...

    Stopp war leider bei meinen Kindern ein Wort, das sie zur Kenntnis genommen haben, aber dann erstmal drüber überlegt haben was ich damit meinen könnte. Egal wie laut, nachdrücklich oder irgendwann stinkwütend ich es gesagt/gerufen/gebrüllt habe. #hmpf


    Ich wünsche jedenfalls gutes Durchhalten und Kinder, die besser auf ein Stopp! hören als meine. :D

    Zu generellen Erfahrungen mit Leinentüchern: das eine, das ich hatte, hab ich innig geliebt - nachdem ich es etwas eingetragen hatte, anfangs war's noch arg steif. Ich bin dann etwa eine Woche lang drauf gesessen, wobei ich es immer wieder anders zusammengelegt hab, dann war es besser. :D Mit Minibaby wär es mir dann immer noch etwas zu schwergängig gewesen, aber grundsätzlich fand ich es von der Haptik und den Trageeigenschaften ganz toll!


    Edit: Stimmt, jetzt wo ich das lese, im Sommer fand ich Leinen auch besser. #ja

    Ha, jemand hat schon eine Anleitung dazu gefunden, wunderbar. :)
    Das wollte ich auch vorschlagen, erst so probieren und dabei schauen, ob das Tuch sich ordentlich durchziehen lässt. Wenn die Ringe zu klein bzw. das Tuch zu dick sind kann es sein, dass das Festziehen recht ungemütlich wird - das klappt dann schon, aber die Arme mögen das auf Dauer nicht so. ;-)
    Zu große Ringe hatte ich nie, aber wenn du ein Tuch mit Leinenanteil hast ist das vermutlich nicht total dünn und flutschig, oder? (Herrje, mein Tuchwissen ist so eingestaubt...) Dann halte ich zu groß eher für unwahrscheinlich.

    Ja, hier auch... Das Mera im Sommer ist für mich seit ein paar Jahren mein Luxus-Entspannungs-Loslass-Urlaub, und die paar wenigen MPS-Besuche geben mir sonst immer so viel Energie, die ich dringend bräuchte. Dieses Jahr wollten meine Eltern extra ein paar Tage herkommen, damit ich mit meinen Lieben ohne Kinder nach Howe fahren kann, und am Familientag wären wir alle zusammen ein letztes Mal hin. Die Kinder fragen seit Monaten immer wieder, wann endlich der nächste Mittelaltermarkt ist... Ich find das unglaublich deprimierend alles. #crying

    Ich bin langsam jeden Tag ein Stück genervter davon, wenn ich bei der Arbeit (im medizinischen Schreibdienst) in Textbausteinen oder vorgefertigten Anreden aus "der Patient" "die Patientin" machen muss. So, so, so oft.

    Und der Brief geht meist auch an "den hinterlegten Hausarzt", selbst wenn danach eine Ärztin diktiert wird. Die wenigen Diktant:innen, die von "der Hausärztin" rede, feier ich schon immer leise.


    Passend dazu: der Vorbereitungsbogen für die Mitarbeitergespräche. Alles im generischen Maskulinum, mit Anmerkungen, dass Frauen natürlich mitgemeint und bessere Lesbarkeit und bla. Wir sind ausschließlich Frauen in dieser Abteilung. Ich glaube, das war auch nie anders. Und ich versuche seit Wochen etwas Mut zu sammeln, um meine Chefin (die mit dem Bogen nichts zu tun hat) zu fragen, bei wem ich meine Kritik dazu am besten anbringen kann, weil ich so keine Lust hab, da halt netterweise mitgemeint zu sein...irgendwann trau ich mich. Bestimmt.


    Aber da, wo ich etwas tun kann: hat jemand eine Idee, ob sich "zur Weiterleitung an die weiterbehandelnde Hausärztin/den weiterbehandelnden Hausarzt" etwas kürzer schreiben ließe? Mir ist bisher keine gescheitere Umformulierung eingefallen


    Weil natürlich, diktiert wird "an den weiterbehandelnden Hausarzt", und nein, da bin ich aufmüpfig und schreib das so nicht. Und mir ist natürlich auch klar, dass zum Diktieren wenig Zeit ist und genauere Formulierungen allein deshalb nicht leicht drin sind, aber das hindert mich ja nicht dran etwas mehr Zeit zu investieren, damit alle richtig angesprochen werden.

    Ich wünsche erstmal noch eine angenehme und komplikationslose Schwangerschaft :-)


    Ich hab meine am Anfang beide in einem normalen Kinderwagen gehabt, da konnten sie kuscheln und mehr Platz war auch echt nicht nötig, obwohl sie gar nicht so winzig waren - aber wohl sehr platzsparend. :D Dann haben sie mit ein paar Monaten spontan beide beschlossen, den Kinderwagen abgrundtief zu hassen, und dann hab ich erstmal beide getragen, vorn und hinten. War in den Öffentlichen und bei fehlenden Liften durchaus praktisch, nur einkaufen war so höchst herausfordernd. ;)

    Aber ich glaub, die meiste Zeit war eins am Rücken, eins im Wagen/später Buggy. Immer alles tragen haben weder mein Rücken noch mein Beckenboden mitgemacht, und ich wollte ja noch mehr als die Kinder transportieren, so...Windelzeug und Wasser und evtl. Einkäufe und das große Kind und so...


    Wir hatten zwar einen Zwillingswagen, weil unsere Kita einen übrig und nicht gebraucht hatte, aber mir war das immer zu sperrig, zu nervig im Bus, und ich hasse es wirklich viel Platz zu brauchen, da fühl ich mich enorm unwohl.


    Was ich aber wirklich, wirklich gemocht hab: später einen schmalen, wendigen Zwillingsbuggy zu benutzen, als sie mir zu schwer waren für länger Strecken und ich zu ungeduldig, um 3 Stunden für 500 m zu brauchen, wenn sie selbst gelaufen wären. ;) Und damit ich sie in den Geschäften festschnallen konnte, damit sie mir nicht den Laden ausräumen, einer links, eine rechts.... #angst

    Bin sehr gespannt, wie viele kommen. Ich selbst kann mich nur schwer motivieren, weil die Resignation einfach groß ist, ich hoffe es denken nicht alle so.

    Das hoff ich auch...ich werde mich morgen auch aus dem Haus treten müssen, weil ich momentan derart frustriert bin, dass mir mehr nach Decke über den Kopf ziehen und vor der Welt verstecken ist. Aber ich kann ja schlecht drüber schimpfen, dass viel zu wenige wirklich was tun und so viele nur zuschaun und abwarten (oder gleich verleugnen) und dann daheim bleiben. Reicht schon, dass meine Kinder alle nicht mitgehen wollen, weil ihnen das zu viele Leute sind (und die Kleinen sich zusätzlich nicht trauen Schule zu schwänzen). #crying Und ich weiß nichtmal ob ich wirklich drauf hoffen soll, dass es tatsächlich so viele Leute werden...

    Ich habe recht, schließlich hab ich fünf Silvester Unität

    Bei uns war das früher noch erweitert um "ich hab mehrere Silvester an der Unität stuckatiert", gern auch mit dem auch schon erwähnten intellent in Verbindung. :D



    Und, kein Erwachsenenmund, sondern -verschreiber: hab ich hier schonmal erzählt, dass ich bei der Arbeit mal nicht wie gedacht "Hartrahmenorthese" sondern "Hartrammelorthese" geschrieben hab? #schäm Ich bin so froh, dass mir das noch aufgefallen ist, bevor ich den Arztbrief damit weggeschickt habe, aber seitdem kann ich dieses Wort nicht mehr hören oder lesen ohne etwas irre zu kichern. :D

    Puh...wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, dann schüttelt mich der Gedanke an geschlechtergetrennten Unterricht wirklich sehr. Ich hab mich vom Kindergarten an unter den Buben wohler gefühlt und bin heute noch in reinen Frauenrunden deutlich gehemmter als in gemischten. Das eine Jahr, das ich an einer technischen Uni studiert habe (ich glaube wir waren 15 weibliche Erstsemester damals von 100 insg. in dem Studiengang, war das eine Jahr, in dem ich mich aufgehoben gefühlt hab (und anerkannt und gewertschätzt!).

    Tatsächlich kann ich da gar nicht neutral drüber nachdenken, ob es aus diversen Gründen vielleicht besser wäre, Buben und Mädchen zu trennen, weil mich die Vorstellung schon so abschreckt.


    Ich weiß auch nicht...ich finde doch, es sollte da eher von klein auf drauf geachtet werden, also von ErzieherInnen und LehrerInnenseite, dass geschlechtsstereotype Zuschreibungen/Bevorzugungen/Benachteiligungen/Unterscheidungen/etc. unterbunden und nicht verstärkt werden. Und ich weiß, das sagt sich so leicht, mit Lehrkräften wie bei Schnickschnack z.B., aber vielleicht bin ich da naiv optimistisch, dass das vielleicht langsam wieder besser wird?

    Ich war gerade bei meinen Eltern in Graz und hab Sonne und Wärme getankt - 15° dort waren (warum auch immer) so viel wärmer als 15° in Hamburg, das war unglaublich. O.o Ich komm mit der Feuchtigkeit in Hamburg echt nicht klar...und mir graut es echt vor der Rückkehr (im Zug isses noch kuschelig warm!), obwohl es gar nicht soooo schlecht angesagt ist. Neinnein. Nicht dran denken. An die gespeicherte Wärme erinnern.

    Mein vorheriger Zahnarzt hatte dafür den idealen Behandlungsraum. Da war der Blick genau auf die Querstreben vom vorgezogenen Flachdach. Da gab es unendlich viele Streben, Schrauben, Muttern, Geometrische Figuren, Schatten zu entdecken. Damit hab ich auch gut eine Stunde rumgebracht.

    Oooh, das klingt großartig! Bei meinem momentanen Zahnarzt ist die Decke leider ziemlich leer, da muss ich schon angestrengt nach Dingen suchen. Vielleicht sollte ich ihm mal vorschlagen, dass an diese arme leere Decke gut ein paar Bilder, Poster oder Farbkleckes passen würden. :D


    Ach, und bei den Geburten hab ich auch beim Rumlaufen gern die Bodenfliesen gezählt, oder die Abschnitte im Geländer an der Wand. Oder 3 Schritte auf dieser Farbe am Boden, 3 Schritte auf der anderen...aber ich schweife etwas ab. Muster in Dingen zu finden oder Dinge in passende Grüppchen zu bringen find ich jedenfalls in allen möglichen Lagen in denen ich mich ablenken muss ungemein hilfreich.

    Wenn ich nicht geblendet werde guck ich angestrengt an die Decke und zähle da Risse oder Muster oder sonstwas, um mich abzulenken (besonders bei der Zahnsteinentfernung, die find ich wahnsinnig eklig). Meist ist das Licht aber so hell, dass mir gar nix anderes übrig bleibt als die Augen zuzumachen. Da versuch ich mich dann mit der Vorstellung von Blumenwiese, Waldspaziergang, Blumenwiese, Waldspaziergang, etc. von möglichen unangenehmen Dingen wegzubeamen. ;-)

    Meine Große hat erzählt, dass in ihrer Klasse bis auf 4 oder so auch alle heute mitgehen, und eine Klassenlehrerin nachkommt sobald sie keinen Unterricht mehr hat. :-) Morgens wurde schnell noch eine Deutscharbeit geschrieben, zum Glück in den ersten beiden Stunden!


    In der Grundschule der Kleinen wurde hingegen extra nochmal auf Folgendes hingewiesen:

    "Sollten Schüler zu Streiks gehen, sind sie nicht von der Schule befreit. Der Fehltag wird im Zeugnis als „unentschuldigt“ eingetragen." Und das schimpft sich Klimaschule...pah. Wäre mir auch komplett egal gewesen, wenn die Kurzen mitgewollt hätten, aber die finden beide große Mengen sehr unheimlich und die Lautstärke auch (sie waren immerhin schon auf 1-2 Demos mit), also muss ich mich da wenigstens mit niemandem streiten. Immerhin werden aber wohl Klimadinge besprochen und ausgearbeitet heute in der Schule.


    Und mir graut es auch schon vor den Menschenmassen gleich, ich bin leicht klaustrophob und echt schnell reizüberflutet, aber heute werd ich da mal versuchen durchzubeißen. Wenigstens ein Weilchen werd ich das wohl durchhalten. Hoffentlich. #yoga

    Du hast das doch auch schon mal genommen, wieso diese Zweifel?

    Weil ich mich unglaublich leicht einschüchtern lasse, wenn jemand meine Meinung anzweifelt oder mich nicht ernst nimmt (bzw. es sich so anfühlt als wäre es so). Dafür hilft mir auch ein kleines bisschen Beruhigung schon, um mich wieder etwas sicherer fühlen zu lassen, deshalb danke dafür. :-)

    Eben, ich hatte es schonmal, ich weiß wie es mir damals ging. Ich versuche mal mich da öfter dran zu erinnern.


    Ich würde wirklich versuchen einen Arzt zu finden der dich ernst nimmt

    Ja, das ist das langfristige Ziel. Vor allem weil ich mich sonst immer selbst schnell nicht mehr richtig ernstnehme und alles anzweifle. Leichter gesagt als getan nur...besonder weil mir dafür eigentlich völlig die Energie und Zeit fehlt. Aber ich hab immerhin angefangen, mich weiter zu kümmern, ich versuch es schrittchenweise weiter.


    Ach ja, Antikörper wurden glaube ich nur 1x vor ca. 2 Jahren gemessen, die waren in Ordnung.