Beiträge von Daroan

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    Auch wenn er in seinem Zimmer ist geh ich da auch mal rein wenn ich zB Wäsche reinlege oder einsammle.

    Ich gehe eben nie in die Zimmer meiner Kinder aus diesen Gründen. Die sind alle keine Kleinkinder mehr. Weder sammle ich in deren Zimmer Wäsche ein, noch lege ich Wäsche rein, noch sammle ich dort sonst was ein.

    Ich weiss, dass ist jetzt etwas an der Frage vorbei, aber ist mir dennoch ins Auge gestochen.


    Ich meine, Kinder, die über Börsengeschäfte diskutieren können sind bestimmt in der Lage ihre Wäsche zur Waschmaschine zu tragen.

    Das Frauen in der Schweiz länger stillen hat vorallem, meiner Meinung nach, mit den geringeren Arbeitspensen zu tun. Die meisten Mütter, die ich kenne, arbeiten irgendwo zwischen 20 und 60%. Vollzeit ist extrem selten.


    Ich möchte auch nochmals erwähnen, dass mein Jüngster dieses Jahr 16 Jahre alt wird. Vieles ist heute wieder anders geregelt. Zu meiner Zeit gab es nur 8 Wochen Mutterschutz, sprich Arbeitsverbot, sonst nichts.

    Während der ersten Schwangerschaft ging meiner Arbeitgeber Konkurs und ich konnte mir auch den Mutterschutz quasi in die Haare schmieren, da die damalige Reglung war, Arbeitsverbot= kein Arbeitslosengeld. Mir hat der Berater vom Arbeitsamt extra nach der Geburt ins Krankenhaus angerufen, um mir zu gratulieren und mitzuteilen, dass ich jetzt 8 Wochen kein Geld bekomme. Ich habe mich dann dann zum frühstmöglichen Zeitpunkt (6 Wochen) gesundschreiben lassen und die Arbeitssuche wieder aufgenommen.


    Ich war ja damals allein mit dem Baby.


    Im übrigen wurde dem Kind ein Amtsvormund noch aufgedrückt, da der Vater des Kindes Ausländer war und im Ausland wohnhaft (ich Luder, ich ) und bei solch liederlichen Verhältnissen muss ja ein Amt genau draufschauen und den Daumen drauf halten.


    Damals merkte ich, dass das mit der Gleichberechtigung irgendwie doch nicht so ganz hinhaut, egal wie fest Frau sich ja emanzipiert gibt.

    Denn nein, es ist nicht in Ordnung, dass bei einer Trennung das von BEIDEN Partnern gewählte Modell mit Vorteilen für beide Seiten (Hoffentlich) zu Ungunsten EINER Partei (meistens der Frau) ausfällt.

    Wobei ich immer etwas Mühe habe, sowas als völlig autonome Entscheidung eines Paares zu sehen.

    Natürlich gibt es in der Rabenwelt Regionen, in denen die Entscheidung freier ist. Aber in meiner Region und zu der Zeit, in der ich meine Kinder bekommen habe, war es genauso von Umwelt und Staat geprägt. Es gab kein Mutterschaftsurlaub, der Krippenausbau kam erst später, Teilzeit in männlichdominierten Berufen noch eine Rarität, Kindergarten dauerte noch von 10:00-11:30 8o usw.


    Und das dann bei einer eventuellen Scheidung auf ein simples "Hast du doch selber ausgesucht" zu reduzieren, macht mich wütend. Sehr wütend.

    Ich sehe die Maske an der Stelle wie einen Helm: da ist es für meinen Arbeitgeber auch völlig schnuppe, ob ich davon Kopfschmerzen bekomme... der ist Pflicht, dient dem Eigenschutz UND der Arbeitgeber ist verpflichtet, zu kontrollieren, dass ich ihn trage.

    Stimmt,oder Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen, da lebt man halt auch mit regelmässigen Fusspilzbefällen, da es ein feuchtfröhliches Milieu ist ist in diesen Schuhen.


    Aber jezt kommt dann wieder das Argument "Aber die haben sich das ausgesucht!" "Die wussten schon als Jugendliche vor der Ausbildung, dass sie halt mit Fusspilz wegen Sicherheitsschuhen leben müssen!"

    Es ist ein neues Kind, das kommt.


    Eine Geschichte, die noch nicht geschrieben ist. Selbst wenn es auch mit Besonderheiten geboren wird wie der Bruder, wird es nicht gleich sein. Meine drei Kinder sind trotz der grundsätzlich selben Einschränkungen komplett verschieden.


    Ein weiteres Kind kann versöhnend sein. Es relativiert vieles. Sovieles haben wir in Bezug auf die Besonderheiten, der Persönlichkeiten unserer Kinder nicht in der Hand.

    Das neue Kind wird Dich auch vor Herausfoderungen stellen, aber es werden andere sein.

    Am ersten Abend, als ich meinen Mann kennengelernt habe, an einem Konzert in London, haben wir besprochen, dass wir heiraten wollen und Kinder bekommen. Er ist dann am nächsten Morgen mit den ersten Flug zurück nach Deutschland und hat seiner Mutter gesagt, dass er eine Schweizerin kennen gelernt habe und die heiraten werde, worauf sie sagte: "Junge, geh erst mal schlafen!"


    Wir haben uns im Dezember 1997 getroffen und am 10.10.1998 kam nach 2 Wochen Übertragung unser erstes Kind zur Welt #ja


    Da wir das noch gut fanden, haben wir noch 3 weitere in die Welt gestellt.


    Sie sind alle speziell. Es war und ist teilweise anstrengend. Aber auch toll. Jedes meiner Kinder hat mir eine ganz spezielle Sicht auf die Welt, das Leben und auch auf mich selber gezeigt.


    Ich finde es schön, so eine Gemeinschaft zu sein.

    Wenn es finanziell irgendwie geht, würde ich es machen lassen.

    Ich denke, wenn ich von 12´000.- ausgehe, auf 2 Jahre, dann sind das 500.-/ Monat. Das kriege ich über den Daumen gepeilt mit meinem 2. Job hin, je nach Corona-Schwankungen #zwinker


    Ich werde noch bei der Krankenkasse anfragen, ob die etwas aus meiner Zahnversicherung würde rüberschieben (dort habe ich bis 1000.-/Jahr versichert), Das wäre nochmals ein Zustupf.


    Und meine Mutter meinte gestern zu mir "...und Geburtstag hast du ja auch noch.." (Corona- Sie können ihr Geld nicht mehr ausgeben #zwinker)


    Ich denke, das ist zwar einen grossen Haufen Geld, aber ich könnte das hinbekommen.


    Ich glaube, ich muss mir selber noch versichern, dass das auf keinen Fall Dolly-Parton-mässig wäre. ;)

    Zwei Jahre mit Spange rumlaufen finde ich nicht schlimm, habe ich als Teenager auch überstanden

    Als Kind hatte ich auch schon eine Spange. Leider hielt das nicht lange und hat sich alles zurückgeschoben. :(



    Und ich fand, dass man das eh alles sieht. Und ich stehe dann lieber dazu und habe dann zB bunte Gummis gewählt.

    Das denke ich auch. Also grundsätzlich ist ja so eine Pandemie perfekt für Zahnstellungskorrekturen, da kann man sowieso ncihts sehen hinter der Maske, wenn man denn nicht eh völlig solo im Homeoffice sitzt.:D



    Der gezogene Frontzahn, würde mir Bauchschmerzen bereiten.

    Der Kandidat ist kürzlich abgebrochen, so fing das ganze eigentlich an...#freu



    hm, Daroan wenn ichs richtig in Erinnerung habe, seid ihr regelmäßig in Deutschland?

    Wenn ihr sowieso komplett selbst zahlen müsst, würde ich über einen grenznahen KfO nachdenken.

    Ich sags mal so, die ennet der Grenze wissen auch, was sie den Schweizern abknöpfen können. Mein Mann war eine Zeitlang in DE beim Zahnarzt und was der ihm immer alles gemacht und vorallem verrechnet hat..#haare .ich denke, da müsste man schon deutlich weiter nach Deutschland hineinfahren und das ist zur Zeit sowieso nicht möglich, bzw. sehr unberechenbar.

    Ich war letzte Woche bei der Kieferorthopädin und wir haben meine Zahnstellung angesehen. Angefangen hat es damit, dass mir die Zahnärztin eine Zahnkorrektur mit Schienen, diesen Aligner, vorgeschlagen hat und das dann aufgrund der starken Fehlstellung aber nicht funktionierte. Sie überwies mich dann zur Kieferorthopädin, die mir ein grossen und ganzen das sagte, was schon andere vor ihr sagten. Also mit dem Alter zunehmende Beschwerden wegen Knochenabbau, die oberen Frontzähne werden ins untere Zahnfleisch beissen, Gefahr der Selbstverletzung, instabilität/ Abschleifen der unteren Frontzähne, zurückdrücken des Unterkeifers durch die oberen Frontzähne, Gefahr Kiefergelenkschädigung, Unterkiefer wird nach links gezogen, Unmöglichkeit das man später mal Kronen anbringen könnte, da zuwenig Platz.


    Während der letzte Kieferorthopäde vor 20 Jahre mir noch den Kiefer brechen wollte, findet sie mit zuerst Brackets oben, später auch unten und unten einen der Frontzähne ziehen, und später Nachtschienen bis zum Ende, sollte da eine Verbesserung möglich sein, die die Funktionalität erhalten sollte.


    Die eigentliche Korrekturdauer schätzt sie auf 2 Jahre und ca. 12'000 SFr. kosten. Das ist a) viel Geld. b) ich bin bald 46 Jahre alt. Will ich 2 Jahre mit Metallspange herum laufen?


    Aber, hier gibt es bestimmt Rabinnen, die Erfahrung haben? :D Was sind eure Erfahrungen mit Zahnkorrekturen im Erwachsenenalter? Besonders mit festsitzenden Spangen?

    AUs dem Schweizerdeutschen liebe ich "schubladisieren". Das ist so großartig!

    Oh, da wusste ich nicht mal das das auch ein Helvetismus ist. :)


    An dieser Stelle muss ich mal wieder sagen, dass das Rabenforum für mich eine wunderbare Gelegenheit ist, um Standardsprache zu üben. Brauch ich im Alltag sehr selten, sprechen ja immer Mundart und "gewatsäppelt" wird auch auf Schweizerdeutsch. Da muss ich hin und wieder schon überlegen, wie was auf Deutschland-Deutsch heisst ;)

    Ein furchtbares Verb finde ich "verzeigen". Klingt einfach so bedeppert.


    "Die Kapo BS musste heute bereits mehrere Lenker wegen Fahrzeugen in nicht vorschriftsgemässem Zustand verzeigen."

    Im Schweizerdeutschen braucht man das Wort Sack halt noch öfters, es heisst auch Sackgeld. Sackmesser, Hosensack, usw. Da kichert hier niemand.


    Aber Schweizerdeutsch ist nicht elegant. Es gibt auf Schweizerdeutsch auch keinen Mund. Nur Maul "Muul" und für Kinder wird es dann halt verniedlicht in Mäulchen "Müüli"

    Mein Mann war ja in den letzten Jahren ziemlich oft in Russland.
    Der Wohlstand ist halt sehr ungleich.


    Wenn wir an einem Lauf in der Region Moskau waren, da sind die meisten Läufer, die wir so getroffen haben gut ausgebildet, sehr reisefreudig, habe teurere Ausrüstung am Körper als wir und das obwohl die Sachen in Russland teurer sind als hier in der Schweiz.


    Wenn mein Mann zb. auf der Krim war, so sagte, er da sehe man schon Armut. Aber da ist es dann schwierig das auseinander zu dröseln, denn solange ist die Krim ja jetzt nicht wieder rússisch und das merkt man auch an der Korruption, was wirklich nervig ist und schon im kleinen wie Laufsportveranstaltungen durchschlägt und jetzt kommen natürlich noch die Sanktionen dazu.


    Probleme gibt es auch immer noch aus der Zeit des Verfalls der Sowjetunion. In Moskau gibt es Mehrfamilienwohnblocks, die wurden unter Chruschtschow gebaut und dann konnten die Bewohner nach der Zeit der Sowjetunion die Wohnungen sehr günstig kaufen. Das Problem war, das nur die Wohnungen verkauft wurden, nicht die Häuser, also war auch niemand für die Modernisierung der Bauhülle zuständig. Die Häuser sind stark renovationsbedürftig und aufgrund der Bausubstanz eigentlich nur Abrissfähig.


    Also versuchte man neue Wohnblocks zu bauen und die Menschen umzusiedeln, was natürlich nciht immer auf Gegenliebe stiess, denn die alten Blocks waren sehr zentral, die neuen nicht. Man kann sich schon vorstellen, wie meotional diese Debatten geführt wurden, natürlich gab es (wie meist bei Bauvorhaben dieser Grössenordnung auch Verdacht auf Korruption), man befürchtete, dass die Regierung sich mit den freiwerdenden Bauplätzen die Nase vergolden würde, usw.


    Aber grundätzlich ist es natürlich schwierig, wer ist für Renovation von Häusern verantwortlich in denen die Wohnungen privatisiert wurden, aber die Häuser selber quasi niemandem gehören?


    Die Proteste wurden von westlichen Medien dankbar aufgenommen, als Demokratiebewegung, Kritik an Putin und Wunsch nach Freiheit umgedeutet, dabei wird dann ausser Acht gelassen, das man selber in der gleichen Situation nicht viel anders handeln würde. Was wären denn Alternativen?

    die wirtschaftliche lage unter putin ist deutlich besser als jene unter jelzin, der dem westen ausgezeichnet in den kram passte, weil er alles verramschte und das neoliberale wirtschaftsmodell einführte.

    Die Lebenserwartung erhöhte sich in Russland unter Putin um 10 Jahre.


    Die Wirtschaft würde noch einiges besser dastehen, ohne die Sanktionen. Die Frage ist halt, wie sinnvoll man so Sanktionen findet. Es gibt kaum Beispiele, in denen Saktionen politisch etwas bewirkt hätten.

    Aber wenn in diesem Modell der Ehemann die „Karriere" macht, dann wird die Tochter doch im Zweifel auch mit ihm wegziehen müssen, sofern der Job nicht in der Nähe ist, was ja bei „Karriere" oft der Fall ist.

    Ich kenne durchaus Fälle, in denen die Frau mit Kinder und Einfamilienhaus den Familiensitz bilden und der Mann ein Zweitwohnsitz/ Wochenaufenthalt hat hat oder dementsprechend pendelt.