Beiträge von Daroan

    Ich glaube, das war/ ist bei uns nicht so üblich. Ich habe es auf jedenfall nie gemacht und bekam keine negativen Rückmeldungen.


    Entweder es war schon etwas im Programm eingebaut (Schatz, Bastelaktion) oder halt nicht.

    Ich meine, ich war mit bei einem Geburtstag mit den Kindern in einem Kletterpark, da habe ich nur für den Eintritt schon etwa 140.- hingelatzt, dann noch Verpflegung und ein Eis. Da muss ich echt nicht noch Sticker oder Dinos kaufen.


    Aber ich kann mich nicht erinnern,d ass meine Kinder häufig sowas heimgebracht haben, scheint hier evtl. wirklich nciht so üblich zu sein.

    Witzig ist dafür auch, wie Hilfesuchende sich meist an Personen wie mich wenden.

    Ich musste mal am Zürcher Hauptbahnhof länger warten, da mein Jüngster mit seiner Reisegruppe den Zug verpasst haben.

    Ich habe dann einigen Deutschen Jugendlichen auf der Durchreise den Self Check Out im Lebensmittelgeschäft erklärt, einer Dame aus Australien mein Handy ausgeliehen, die ebenfalls den Zug verpasst hatte und ihre Nichte über Whatsapp über ihre Verspätung informieren wollte, aber keine Mobilen Daten in der Schweiz nutzen konnte, dann habe ich einem jungen Herrn einen EURO Schein in Schweizerkleingeld gewechselt und ein einem Typen etwas Geld gegeben für ein Zugticket *zwinkerzwinker*


    Als ich dann meinen Sohn eingesammelt habe, sind wir weiter und mussten am nächsten Bahnhof etwas warten, wo wir dann einem Randständigen eine Zeitschrift abkauften und Geld für Essen gaben.


    Also, ich bin irgendwie die Person, die man anquatscht, wenn man Hilfe braucht. Ich glaube, ich machen den Menschen einfach keine Angst. Also es kann weder an meinem nichtvorhandenen Reichtum, noch an meinen mangelhaften Fremdsprachenkentnissen liegen.

    Ich denke, man sieht mir "die Mutti" irgendwie an. Ob das nun ein Kompliment ist

    umindest ich habe in meinen (männerdominierten) Jobs bisher immer das Gleiche bezahlt bekommen wie männliche Kollegen auf derselben Erfahrungsstufe.

    Was ich noch sagen muss, in den meisten männerdominierten Branchen gibt es recht gute GAVs, also Gesamtarbeitsverträge, die Löhne, Lohnstufen, 13. Gehalt usw. recht genau regeln.


    Anders sieht es dann oft in frauendominierten Dienstleistungsjobs aus. Und da wird oft ausgenutzt, das es auf manche Teilzeitstellen einen rechten Run gibt und die Frauen dann wegen Ortsbindung/ Zeitmanagement der Kinder wegen sich relativ klaglos mit einem unterdurchschnittlichen Lohn zufrieden geben und auch nicht den Mut haben, da aufzubegehren.


    Meine Vater ( in der Maschinenbrnache tätig bis zur Pensionerung) konnte das auch nie recht nachvollziehen. Also, die Lohndiskriminierungen. Aber er hat immer in grossen Weltkonzernen gearbeitet, unterstand immer einem GAV, es hab immer eine Arbeitnehmervertretung im Unternehmen und das Unternehmen selber hatte kein Interesse an einem Rechtsstreit oder Imageschaden.


    Das ist nicht zu vergleichen mit einem kleinen KMU in der Pampa, wo der Chef sich selber hochgearbeitet hat und die Angestelltem keinem GAV unterstehen.


    Ich hatte eine Kundin hier, die erzählte recht freimütig, dass sie nur Mütter anstellt, da die froh sind Teilzeit arbeiten zu könne, sie achte drauf, dass keine über 8 STunden in der WOche kommt, somit fallen weder Unfallversicherung noch Pensionkassenzahlungen an und die arbeiten bereitwillig für einen kleinen Lohn, da sie so froh sind über einen Teilzeitjob in Wohnortnähe. Kann man machen. Finde ich kacke, aber ist legal.

    Beim Lohn ist es oft so, dass es einen sehr grosser Verhandlungsspielraum gibt und daher sehr schwer nachzuweisen, wenn jemand aufgrund des Geschlechts oder der Herkunft diskriminiert wird. Weil ja dann auch oft mit "Verhandlungsgeschick" argumntiert wird. was aber tatsächlich einen grossen Einfluss hat.


    Ein Freund von mir wollte unbedingt eine junge Frau mit Migrationshintergrund in seiner Firma anstellen, weil die einfach super ist, toll arbeitet, eine coole Persönlichkeit. Er hat ihr am Ende 8 Wochen bezahlte Ferien und ein "Geschäfts"-Motorrad angeboten, zusätzlich zum Lohn, damit sie ja gesagt hat.


    Die hat wirklich super verhandelt :D

    Ich habe den Eindruck so kurz vor Weihnachten spinnt alles.


    Ich bekomme hier Mail von Kunden rein, da brauche ich manchmal auch ein Beissholz.

    Der Tonfall, unglaublich...


    Der Knaller war, als ich ein mega unfreundliches Mail bekommen habe, mit tausend Ausrufezeichen durchsetzt, wo sein Paket bleibe, er habe schliesslich schon bezahlt, er erwarte es bis Freitag und ich solle es vor die Haustür stellen, wenn er nicht da sein sollte.


    Das Tolle daran war, dass er dieses schreiben als Antwort auf meine Mail geschickt hat mit der Versendebestätigung, der Sendungsnummer und dem Direktlink zum versender, und wenn er denn auch angeklickt hätte, dann hätte er gesehen, das es nach einem vergeblichen Zustellversuch nun in seiner Postfiliale zu Abholung wartet.#rolleyes


    Ich konnte es mir nicht verkneifen noch zu schreiben, dass ich leider persönlich keine Pakete ausfahre und er Zustellwünsche doch mit der Post klären solle. #pfeif


    Aber echt und das häuft sich extrem vor Weihnachten, sind alles etwas meschugge.

    Ich habe gestern meine Tochter abgeholt in der Firma, die hatten Adventsfenster und "Aufrichtung" (Richtfest?) des neuen Anbaus.

    Als sie hinten durchs Plattenlager ging, kamen ihr dann zwei alte Männer entgegen, wobei der eine dann begeistert meinte "Ah, hier haben wir die Büromaus!" Er meinte, dann, dass sie so traurig gucke und nahm sie in den Arm (sie ist ja ein Winzling und hat immer einen etwas ernsten Gesichtsausdruck) Er knuddelte sie dann und meinte, dass sie ja zusammen telefoniert haben, worauf sie verdattert meinte, dass er wohl mit S. telefoniert habe, worauf er meinte, dass die Firma ja anscheinend zwei Bürokatzen habe.

    Sie konnte sich dann aus der Umknuddelung wieder befreien und dann wohl sich verdünnisieren. Sie ging dann zu S. um sie vorzuwarnen, dass da ein schräger Vogel auf der Suche nach der "Büromaus" war, mit der er telefoniert habe.

    War anscheinend ein Kunde.


    meine Tochter meinte, jedenfalls, dass das eines der schrägsten Momente waren, die sie erlebt hatte.


    Aber echt jetzt. wir haben bald 2020. Büromaus? Bürokatze? Einfach losknuddeln? Der hat sie wohl nciht alle. Schade hat sie ihm nicht eine geballert.

    Aber wo wird sich denn im Umckaloabo-Spot lustig gemacht, und über wen?? Da tanzen doch keine "baströckigen Wilden" rum, deren Heilpflanze dann mildtätig von den klugen Weißen zu einem "echten" Medikament gemacht wird. (ja, ich weiß, das ist ein Holzhammer-Beispiel)

    Das finde ich gerade so schwierig und den bedeutenden Unterschied zwischen Rassismus und Klischee.

    Mir ging es weniger ums lustig machen, sondern darum, dass man eine Werbung eines Deutschen Pharma-Unternehmes, das schon mit Patenten usw. im Clinch lag, das es da einfach ein sensibler Umgang bei Werbungen braucht mit "Afrikanisch" angehauchten Elementen und dass man das nicht einfach vergleichen kann mit "Aber die Ricola Werbung, die geht ja auch.." Weil der Hintergrund komplett unterschiedlich ist.


    Mein Punkt war einfach, man kann die Werbung für Ricola da nicht als Gradmesser zum Vergleich herbei ziehen, das es da schlichtwegs keine sensible Vorgeschichte gibt.

    Hier habe ich noch einen Artikel gefunden, der mehr auf die Kläger eingeht. Die Stiftung wurde anscheinend auch erst 2010 resultierend aus dieser Klage gegründet

    https://www.fr.de/wirtschaft/u…enwirkungen-11677920.html


    ...Schwabe stellt Umckaloabo aus zwei nur in der östlichen Kap-Provinz von Südafrika vorkommenden Pelargonien-Arten her. Die Wirkung der Wurzeln ist der einheimischen Bevölkerung seit Jahrhunderten bekannt. In der Ortschaft Alice stellen die Bewohner aus Pelargonien seit Generationen Tinkturen zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege und Tuberkulose her.......Basierend auf diesem Wissen produziert Schwabe aus den südafrikanischen Wurzeln den Sirup Umckaloabo. Das Medikament rangiert in der deutschen Liste der beliebtesten Medikamente auf Rang 20. Schwabe vermarktet den Gewinnbringer als einzigartiges afrikanisches Naturheilmittel mittlerweile in 40 Ländern. Das Extraktionsverfahren zur Herstellung ließ Schwabe sich 2007 vom EPA patentieren.

    Für Michael Frein, Experte für Handelspolitik des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) ein "klarer von Biopiraterie". Das Karlsruher Unternehmen habe genetische Ressourcen aus dem südlichen Afrika und das traditionelle Wissen der Menschen in der östlichen Kap-Provinz monopolisiert.

    Unterstützt vom EED und dem African Center for Biosafety klagten die Bewohner von Alice gegen das Patent. Mit Erfolg. Ende Januar widerrief das EPA das Patent auf das Extraktionsverfahren von Schwabe. Die jetzt veröffentlichte schriftliche Urteilsbegründung führt aus: Das Schwabe-Patent beruht nicht auf einem "erfinderischen Schritt", da das beschriebene Verfahren bereits zuvor ausreichend bekannt gewesen sei...


    Deshalb denke ich, dass der Vergleich zur Ricola Werbung unpassend ist, da es sich um ganz andere Hintergründe dabei handelt.

    Ich denke, dass die Schwabe AG bereits auf Rassismusvorwürfe reagiert, diese Sicherung von Arbeitsplätzen in Südafrika, Projektunterstützung klingt nach Rechtfertigung.

    Anscheined gab es da tatsächlich Vorwürfe:



    "Mit dem Verzicht auf verschiedene Herstellungspatente will Schwabe sich vor allem vom Vorwurf der Biopiraterie befreien. So hatte die Firma vor einigen Jahren ein Patent zum Extraktionsverfahren der Kapland-Pelargonie eingereicht. Dagegen hatten eine südafrikanische Gemeinde und mehrere Hilfsorganisationen vor dem Europäischen Patentamt geklagt. Das Patent verstoße gegen die guten Sitten, indem es traditionelles Wissen südafrikanischer Gemeinden monopolisiere. Diesem Vorwurf stimmte das Patentamt nicht zu, sah jedoch keine wesentliche erfinderische Leistung im Extraktionsverfahren, wie es vergangene Woche in einer schriftlichen Stellungnahme noch einmal mitteilte.

    Schwabe hatte zu jeder Zeit betont, dass das Patent ethisch und patent­rechtlich korrekt sei. »Wir haben uns an nationales und internationales Recht gehalten«, sagte Dr. Traugott Ullrich, Geschäftsführer des Tochterunter­nehmens Spitzner. Die Firma befinde sich jedoch im Spannungsfeld zwischen internationalem Patentrecht und dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt der Vereinten Nationen (CBD), die sich teilweise widersprechen.


    Schwabe hat sich nun entschlossen, keinen Widerspruch beim europäischen Patentamt einzulegen und auf vier weitere bestehende oder beantragte Patente zu verzichten. »Wir nehmen die Diskussion um unser Produkt sehr ernst«, sagte Ullrich. »In Zukunft werden wir uns noch mehr an der Biodiversitätskonvention orientieren.« Diese sieht unter anderem die Beteiligung der lokalen Gemeinden Südafrikas am Gewinn vor, auf deren traditionellen Wissen die Nutzung der Pelargonie fußt."


    Quelle: https://www.pharmazeutische-ze…e-verzichtet-auf-patente/

    Ich möchte nochmals was zur Ricola Werbung nachwerfen: Ricola AG ist ein Schweizer Unternehmen und wenn sich ein Schweizer Unternehmen über Schweizer Klischees lustig macht, dann ist das für mich völlig OK. Da gibt es einige, zB. auch die Werbung für Appenzeller Käse.


    Umckaloabo® ist ein Produkt der Schwabe Pharma AG. Das ist vieles, aber kein südafrikanisches Unternehmen.

    Die Frage ist dann doch, wer verdient an diesem Produkt, wieviel der Wertschöpfung erfolgt überhaupt in Südafrika?


    Da habe ich nun weiter gegoogelt. Tatsächlich schreibt Schwabe Pharma das:

    "Um die Wildbestände der Kapland-Geranie zu schonen, werden die Pflanzen zur Gewinnung des Spezialextraktes EPs®7630 (Umckaloabo®) auf biologisch kontrollierten Umckaloabo®-Plantagen in Südafrika angebaut. Viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung sind nötig, um die Pflanzen zu ernten, zu verlesen und zu waschen. Die aufwändige Hand arbeit sichert viele Arbeitsplätze in Südafrika."

    und das:

    "Die enge Verbundenheit mit Südafrika hat im Unternehmen Schwabe Pharma AG das Bewusst-sein für die grossen Probleme des Landes geschärft. Durch die Unterstützung der Umckaloabo-Stiftung will das Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, die Situation zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.umckaloabo-stiftung.de."


    Ich denke, man darf also durchaus hoffen, dass Schwabe Pharma, nicht nur einfach ein bisschen Afrikanische Klänge und Löwen zur Vermarktung ihres Produktes "ausleiht" um Gewinn und Vermarktung hierzulande zu optimieren, sondern wirklich sich auch der Konzernverantwortung gegenüber Afrika bewusst wird.


    Das ist ja das, was oft kritisiert wurde. Den Medizinmännern, oder Heilerinnen, war ja die Pflanze bekannt und sie wurde auch eingesetzt. Aber erst ein "Europäer" hat sie dann natürlich "entdeckt", hat sich dann später die Rechte gesichert und den Profit daran gemacht.

    Man nutzte halt die Überlegenheit aus.

    Da kann man nur versuchen, die Motivation hochzuhalten und eben auch mal andere Sachen anzubieten, wie plastisches Arbeiten, digitale Bildbearbeitung, generell Film und Foto, Collagen, Drucktechniken,...

    Ich erlebe das bei uns eben sehr eingeschränkt. Du kannst Glück haben und eine Lehrperson erwischen, die selber gerne kreativ tätig ist oder du hast Pech und malst vorgedruckte Flaggen aus.

    Bei meinen Kindern war es in der Regel das zweite. Nichts gegen die Lehrpersonen, die konnte ich sonst ganz gut leiden, aber für Hauswirtschaft oder textiles Werken hat es ja auch Fachlehrpersonen, nur für zeichnerisches Gestalten muss auch der Mathelehrer reichen (als Beispiel, kann auch die Englischlehrerin sein)


    Die haben in ihrer regulären Schulzeit alle nie Künstler durchgenommen, oder Farbenlehre, oder spezielle Techniken, die über Bleistift, Buntstifte, Wasserfarben hinausgingen.

    Meine Tochter hat das alles im privaten Kunstunterricht dann durchgenommen.

    Wobei ein Kollege mir heute erzählte, er sei wohl auf einem Ohr taub, hat er aber lange gar nicht gemerkt,

    Ich habe es auch nicht bemerkt, als ich wegen der Otoskleros immer schlechter hörte. Das Schlüsselerlebnis war, als mein Mann und ich Bärlauch sammeln waren und er schmollte weil ich ihn immer ignorierte :wacko: Man erklärte mir, dass mein Hirn da mit dem Schlechterwerden des Gehörs immer mehr Buchstaben selbständig einsetzte. Also ich höre ja tiefe Töne schlecht, deshalb fehlen mit Buchstaben wie m oder b, während ich t oder s oder eben a,e, i gut höre. Also hat mein Hirn diesem Lückentext einfach einen Sinn gegeben und ich dachte, ich würde es hören.

    Dazu habe ich mir schleichend angwöhnt, zb. an der Kasse auf den Display zu gucken, damit ich wusste, was der zu zahlende Betrag ist. Ich gewöhnte es mir unbewusst an, meinem Gegenüber ins Gesicht, bzw auf den Mund zu schauen um besser zu verstehen.


    Das habe ich alles gar nicht gemerkt, das kam einfach automatisch.


    Das einzige, was wirklich pretty shitty ist, ist Musik hören, wenn die vereinzelte Tonlagen fehlen. Du kannst nicht lauter machen, weil es sich sonst in den noch guten Tonlagen überschlägt und die schlechten Tonlagen hörst du nicht. Also bei mir war es dann Musik ohne Basstöne.

    Im Moment kann ich auch keine Musik mehr hören.


    Das Gute: ich hörte auch keinen tiefen Lärm mehr, wie Flugzeuge, Autobahnrauschen, etc.


    Aber ich bin jetzt zuversichtlich, dass es wieder kommt. Bzw. die Fehltöne und der Tinnitua abnehmen, die nerven unheimlich.

    Ich war beim Hausarzt. Der hat dann in der Praxis Hörtest gemacht, wie vermutet ist links der Tieftonbereich in den Keller gesunken.

    Er hat mir jetzt trotzdem Cortison verschrieben, er meinte, es sei immer noch die empfohlene Behandlungsart der Schweizer Ärzte-Irgendwas, er hat es auch extra noch nachgeguckt.


    In drei Wochen wieder Hörtest. Ausserdem hat er beim HNO die alten Hörteste angefordert, weil er etwas irritiert war über den Verlust im Tieftonbereich, anscheinend erlebt er meistens Verluste im Hochtonbereich. Aber da durch die Otoskleroe mein Tieftonbereich sowieso schwächelt, fand ich das jetzt ganz schlüssig, dass sich meine tiefen Töne verabschiedet haben.


    Mata non grata : hast du auch so "Phantom-Töne" im Ohr? Wenn ich singe, dann piepen immer Töne, aber in falschen Tonlagen im Ohr, als würde jemand eine ganz schlechte zweite Stimme dazu singen. Ist ziemlich schräg. UNd nur interesshalber: welche Töne sind bei dir verrutscht?

    Was passiert da mit den Kindern? Fragt man Kindergartenkinder malen, basteln die fast alle gerne.

    Bei uns ist es so, dass Kunst ein "Nebenfach" ist. Das heisst, da unterrichten auch keine Fachlehrer, sondern halt die Klassenlehrperson nebenbei.

    Abgesehen, dass das Fach dann oft für anderes zweckentfremdet wird, da nehmen sie die Kantone der Schweiz durch und müssen dann im Zeichnen die Wappen ausmalen.

    Nun ja, das ist vieles, aber keine Kunst.


    Oder oft, müssen sie eine Arbeit kopieren, also die Lehrperson zeigt ein Bild, zeigt die Technik und sagt, genau das macht ihr jetzt. Und wer fertig ist, kann dann weiter im Buch lesen.


    Das heisst aber auch, dass es dann quasi 22 genau gleiche Arbeiten geben sollte, die dann natürlich auch sehr stark vergleichbar sind. Die werden da ja auch alle noch aufgehängt (wer käme auf die Idee, zb. 22 Mathetests an die Wand zu hängen, damit auch jeder sehen kann, wer da nicht gut abgeschnitten hat?


    Meine eine Tochter ist sehr stark im Zeichnen und Gestalten. Und sie mochten den Kunstuntericht in der Schule nie. Weil es eben gar nicht um Kunst ging. Um den eigenen Ausdruck, die eigene Kreativität.

    Weil es sich zwar oft wieder von selber gibt, allerdings weiss man vorher nicht ob oder ob nicht. Und irreparable Spätfolgen (dauerhaft Hörverminderung oder Tinnitus) halt doof sind

    Ja, aber ich frage mich, was denn der Arztbesuch bringen soll, wenn es keine gesicherten wirksamen Therapien gibt.