Beiträge von Daroan

    nachdem was du hier so schreibst weiss ich jetzt, dass ich wohl in jedem online-Shop eine gerngesehene Kundin bin

    Das ist das Krux mit einem Onlineshop, mit den nettesten Kunden hat man leider meist am wenigsten Kontakt :)



    Hast du dIese Kunden schon mal gefragt warum sie nicht über den Shop bestellend?

    Darüber sprechen/ mailen wir schon auch, das ist eine bunte Gemengenlage:


    - fehlende Digitalisierung

    - Misstrauen gegenüber der Digitalisierung, das Bedürfnis nach einem "echten Menschen"

    - Bequemlichkeit

    - der Versuch andere Preise auszuhandeln

    - der Versuch den Mindestbestellwert zu umgehen

    - die Hoffnung so auf Rechnung zu bestellen trotz Überschuldung

    -ein grundlegender Mangel an Fähigkeiten im Bereich Lesen/Schreiben


    Das ist ja völlig unwirtschaftlich.

    Genau. Und es macht keinen Spass. Ein Freund von uns hat als Geschäftipp und mal gesagt "Lagert aus, was euch keinen Spass macht". Betreibungen machen absolut keinen Spass.


    Rechnungskauf über Billpay (da seid Ihr doch?) ist für den Kunden eigentlich super einfach und praktisch.

    Wir sind bei Powerpay (MF Group, St.Gallen) Ich finde es auch gut, und der Service superfreundlich.


    Deswegen würde ich da nochmal konkret nachforschen wollen, warum es zu so schrägen Begegnungen kommt.

    Ich denke wirklich, dass diese Häufung ein Zeichen der Pandemie ist, da es wahrscheinlich viele Neu-Onlineshopper hat, denen die Routine fehlt. Und die denken, wenn zB. zalando das so macht, das muss das ja quasi Standard sein #zwinker


    Ich denke, es ist halt auch so blöd, dass weil es soviele Bestellungen sind, wir auch einfach zu wenig Kapazitäten haben um da jeden zu bepuscheln und sicher auch mal schneller angenervt sind also normal. Aber bis Weihnachten arbeitet jetzt noch unsere Grosse mit, wir hoffen, das federt etwas ab.

    warum gebt Ihr denn überhaupt eure telefonnr. raus?

    Grundsätzlich ist die im Impressum und in Telefonbuch. Und es gibt ja auch viele guten Gründe, weshalb jemand anrufen kann.


    Ich verstehe, wenn jemand anrufen will, weil er unsicher ist, ob Gerät A oder B nun besser wäre, oder weil das Paket kaputt angekommen ist, oder weil sie etwas direkt bei uns abholen wollen. Ich kann nur nicht verstehen, wieso manche Menschen lieber 4 x versuchen anzurufen um etwas zu bestellen, als einfach über den Shop zu bestellen.

    Ich kann es einfach nicht nachvollziehen


    Auf Rechnung find ich schon wichtig, mich nervt es an, dass ich bei Erstbestellungen immer per Vorkasse zahlen muss. Das ist so üblich auch bei guter Schufa. Vielleicht auch eine Möglichkeit für dich: Erstkunden und welche, die schonmal doof aufgefallen sind, nur gegen Vorkasse, Nachnahme oder Klarna; auf Rechnung nur für vertrauenswürdige Bestandskunden.

    Eben, die Kunden können auf Rechnung bestellen. Nur geht das über einen anderen Anbieter. Früher machten wir das ja selber, das hiess, dass wir ja immer Ende Monat den Zahlungseingang abgleichen mussten. Das ist aufwendig, da es nicht alle Kunden schaffen bei der Zahlung die Rechnungsnummer oder die korrekte Rechungssumme anzugeben. Besonders knifflig ist es, wenn der nicht gleichnamige Lebenspartner bezahlte, eine aufgerundete Summe, weil wir so nett sind und als Zahlungszweck "Flasche" eingibt.

    Dann kommt eine Runde Zahlungserinnerungsmail, die wiederum eine gewisse Anzahl Rückmails auslösen. "Was habe ich bei ihnen bestellt?" "Habe ich noch nicht bezahlt?" "Ich werde es gleich bezahlen" "Oh, eigentlich brauchte ich den Artikel gar nicht, kann ich den zurücksenden?" usw.

    Dann kommt die zweite Erinnerungsrunde per Brief. Wir beschriften also Einzahlungsscheine, brauchen Couverts und je eine Briefmarke für 1.-

    Nun sind wir schon im 3. Monat und es sind immer noch Rechnungen offen. Teilweise versuche ich die Kunden nun anzurufen, dann leite ich Betreibungen ein, muss die alle vorbezahlen und dann gibt es die Cleveren, die dann ganz schnell einbezahlen, natürlich ohne Betreibungskosten und Mahngebühren. Oder die, die Rechtsvorschlag erheben, in der Hoffnung, dass ich den Gang vor Gericht scheue (und die Kosten), dann gibt es die Briefe von den Betreibungsämtern, dass bei Person X nichts mehr zu holen ist, oder Person Y unbekannt ins Ausland verzogen ist. wenn nun immer noch kein Geld kommt muss ich die Pfändung beantragen und Kosten vorschiessen, usw.


    Ihr seht, es gibt ganz viele gute Gründe, weshalb ich keine Rechnungen mehr selber ausstellen mag und das jemand anderem überlasse.


    Beim externen Anbieter wird im Bestellprozess die Bonitätsprüfung integriert, der Betrag wird freigeschaltet, nach Versand aktiviere ich die Rechnung, ich bekomme Ende Monat mein Geld vom Anbieter, völlig egal ob der Kunde bezahlt hat oder nicht und bin raus aus der Nummer (gegen Gebühr natürlich)


    Es gibt dann noch die Speziellen, die dann irgendwoher unsere Bankverbindung ausfindig machen, den Betrag uns überweisen mitsamt den Mahngebühren, die der externe Anbieter in Rechnung gestellt hat. Dann muss ich dass wieder auseinanderdröseln. Aber das ist immer noch besser als das erste.


    Daroan Wenn Kunden oft nicht lieferbare Artikel bestellen wollen, würden es dann nicht Sinn machen, diese Artikel im Shop zu deaktivieren/unsichtbar zu machen?

    Das ist der Pandemie geschuldet. Vorher konnte man auch Artikel bestellen, die erst wieder nachbestell wurden, dann dauerte es halt 7 Werktage bis zur Lieferung. Aber mit der Pandemie, wurde alles durcheinander gerüttelt und alle bisherigen LIeferfristen waren nur noch Makulatur. Gleichzeitig kamen ja soviele Bestellungen rein, dass wir da einen Cut machen musste und kurzerhand umstellen, nur was an Lager ist, ist bestellbar. Manche Artikel sind evtl. nur 3 Tage nicht bestellbar, andere sind dann evtl. 2 Wochen.

    Die immer raus und reinzunehmen wäre SEO technisch Mist.


    Aber ich denke, manche Kunden habe da auch so eine Vorstellung, dass wir stes so eine Art "geheimes Warenlager" haben. Mit vielen Dingen, die wir im Shop nicht anbieten. Sie denken irgendwie, dass unser Warenlager und der Shop nicht gekoppelt ist. So wie die Schuhverkäuferin hinten schnell nachsehen geht, ob es die Schuhe noch in 39 hat. So müssten wir bei einem ausverkauften Shopartikel schnell nachsehen im Lager, ob es nicht noch 2 Kisten da hat. Oder in einer anderen Farbe, oder anderen Grösse.


    Dabei ist das Warenwirtschaftsprogramm mit den Lagerbeständen das Aund O eines Onlineshops. Wir müssen ja auch jeden Direktverkauf im Lager, jeden verkauften Artikel an einem Markt korrket rausbuchen. Da gibt es keine "geheimen Reserven" :)

    wenn ein artikel erst in 3 monaten wieder lieferbar ist, ist es dann rechtens, den betrag trotzdem sofort zu verlangen? hatte vorkasse gewählt.

    Grundsätzlich ja, wenn es es im Vornherein klar ist, wie lange die Lieferfrist ist.


    Dein Vorteil ist, der Verkäufer kann den Preis nicht plötzlich hochsetzen, der ist dann gefixt.


    Für mich als Kunde käme es drauf an, was das für ein Artikel ist und weshalb die Lieferfrist solange ist. Wenn das plausibel ist, wieso nicht?


    Wir haben einen Vorlieferanten mit hochwertigen Naturschutzartikeln, der mit der Nachfrage nicht mehr hinterhergekommen ist, dazu noch ein Neubau, der sich verzögert hat und jetzt noch die Pandemie...kurzum er hat Artikel mit Lieferfristen bis zu 24 Monaten.


    Wir hatten jetzt wirklich Kunden, die bereit waren zb. 14 Monate auf einen gewünschten Artikel zu warten. Teilweise haben die dann auch schon mit Kreditkarte bezahlt. Ich habe einfach dann nach Bestelleingang nachgefragt, ob ihnen das bewusst ist/ für sie OK und das was. Für mich wäre es OK, gewesen, wenn sie storniert hätten. Aber es gab einige denen das recht war.

    Die Leute, die anrufen - habe die Internet?

    Oh ja, die rufen teilweise an:

    "Grüezi, ich bin da gerade in ihrem Onlineshop. Da haben sie so einen Artikel. Artikel 123xxx.Wieviel kostet der?"... "Aha, ja das steht da auch und wieviel kostet es wenn ich zwei davon nehme?"... "Aha, gleichviel und wieviel kostet das, wenn sie ihn mir schicken?"... "Aha. Und kann ich den jetzt einfach telefonisch bestellen und sie schicken ihn mir mit einem Einzahlungsschein? Sie können ihn ja einfach in ein Couvertli tun, dann kostet es nicht soviel Porto *haha"..."Aha, der ist zu dick für ein Couvertli."..."Aha, dann kann ich das jetzt nicht einfach auf Rechnung bestellen? Ja wollen Sie denn kein Geschäft machen? Thjaaa, denn halt. Wenn sie keine 5 Franken verdienen wollen, dann gucke ich mich halt woanders um!!!"


    :wacko:


    Aber ich bin jetzt zu einem Schluss gekommen.


    Aufgrund der Situation sind wahrscheinlich wirklich viele online, die da keine Routine und Erfahrung haben.


    Ich habe jetzt die Serviceseiten überarbeitet und hoffe etwas deutlicher erklärt, wie was funktioniert und auch, was jetzt gerade während der Pandemie etwas speziell ist.


    Ich habe auch einige Punkte aufgesetzt bezüglich Darstellung/ Usability, die verbessert werden können für unsere Onlineshopping-Greenhörner.

    Evtl. werde ich auch etwas mehr über Facebook machen in ideser Hinsicht.

    Wir haben nämlich seit dem Frühjahr einegstellt, dass nur noch Artikel bestellt werden können, die auch an Lager sind. Das verstehen nicht alle. Aber da es teilweise zu Lieferengpässen kam, nahm uns das einfach Druck raus. Und bei manchen Artikeln ist jetzt schon kla,r dass die frühstens im Frühjahr 21 wieder erhältich sein werden.


    Das kann ich ja mal auf FB etwas ausführen.

    Das war allerdings beruflich (öffentlicher Dienst) und wir gehen nicht so schnell pleite ( hoffentlich). Wir haben keine Kreditkarte, kein PayPal-Konto usw. Vorkasse wird auch nicht sehr gern gesehen. Daroan was würdest du mit einer solchen Bestellung machen?

    Ich habe ein grosses Herz für Schulen, Universitäten, Wohneinrichtungen und nehme die per Mail entgegen. Weil da das Geld auch garantiert kommt, auch wenn es manchmal dauert, bis drölfzig Stellen es abgesegnet haben und es manchmal unheimlich kompliziert ist mit Rechnungsadresse, Lieferadresse, Zahlungskürzel usw.

    Gerade Bestellungen von Universitäten sprengen meist unser Adressfeld. Ist aber OK, die Kontakte sind meist sehr nett. :)

    Mir ist rein theoretisch nicht klar, warum ein externer rechnungsdienstleister das nicht auch bei Bestellungen per Mail kann, das ist doch ein reines softwareproblem.

    Ich würde sagen wegen den AGB, die der Kunde bstätigen muss.

    Die Kunden gehen ja für den Rechungskauf eine Vereinbarung mit dem Rechnungskaufanbieter ein. Der erhebt dann u.U. Gebühren bei Zahlungsverzug, Mahnspesen usw.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das quasi einfach im Namen des Kunden machen kann.

    alien: ich will ja keine e-Mail Bestellungen mehr, weil ich keine Rechungen mehr austellen will. Auch nicht nich- prioritär. Ich will kein Mahnungswesen mehr machen.

    Gerade bei Firmen haben wir letztes Jahr einiges Geld gelassen. Dick bestellt und dann Konkurs angemeldet. Da siehtst du nichts mehr, keinen Rappen.


    Mindestbestellwert habe ich keinen, bei einer Bestellung für CHF 0.50 + CHF 2 Versandkosten mache ich natürlich nicht

    vorwärts. Geht bei mir unter Kundendienst.

    Wir haben einen Mindestbestellwert von 10.- ohne Mindermengenzuschlag. Finde ich persönlich nett.


    Denn der Karton kostet auch, der Rechnungsbearbeitung auch, Porto ist mehr als 2.- und wenn sie ihre Rechnung am Schalter einzahlen kostet mich das dann noch mal 1,20.


    Und die Erfahrung war auch, dass nicht selten diese Kleinstrechnungen nicht bezahlt wurden in der Annahme, dass der Aufwand es nicht wert ist.

    Klarna ist ein Ersatz für den Kauf auf Rechnung, oder? Dann fände ich es OK. Sonst kenne ich schon einige Leute 60+, die nur auf Rechnung kaufen wollen oder können.

    Nein, KLARNA ist Sofortkauf, das führt dich auf dein Internetbanking und du kannst sofort zahlen, aber ich weiss, neu bieten die auch Rechnungskaufoptionen an.

    Wir haben Rechnungskauf über Powerpay. Das Gute ist, wir bekommen jeden Monat gesichert unser Geld und sie machen das ganz Inkasso.


    Rechnungskauf ist grundsätzlich auch für Firmen/ Institutionen wichtig, deshalb wollten wir es auch weiteranbieten.


    Mit der Bedingung halt, das Bestellungen nur noch via Shop gehen.


    Deshalb fragte ich mich, ob es so unüblich ist, dass ein Onlineshop nur Bestellungen über den Onlineshop annimmt.


    Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob es jetzt einfach etwas merkwürdig ist, da viele wegen der Pandemie nicht so Onlineshop erfahren sind.

    Die Kundenkontakte machen derzeit nicht viel Spass.


    In der Regel läuft es aktuell so, dass ich nur am "nein" sagen bin.


    "Nein, der Artikel ist ausverkauft, sie können auch nicht per Mail bestellen"

    "Nein, der Artikel ist ausverkauft, sie können ihn nicht telefonisch bestellen und er ist nicht bis morgen bei ihnen."

    "Nein, wir verkaufen von den Dosen nur die angegeben Gebindegrösse, keine 24 Stück weil sie einen Adventkalender basteln möchten"

    "Nein, wir schicken nichts auf Rechnung für einen Warenwert von 5,00 auch wenn sie ausser diesem Artikel nicht benötigen"

    "Nein, ich kann ihnen nicht garantieren, dass wenn sie den Artikel in kleine Stücke zersägen und neu zu etwas anderem zusammenbasteln, dass das funktioniert. Machen Sie es nicht!"

    "Nein, auf einem ausverkauften Artikel gibt es keinen Mengenrabatt"


    usw.

    Könnt ihr nicht quasi selber dann die Bestellung im Onlineshop für den Anrufer eröffnen und es dann z.B. über Klarna laufen lassen ?

    Nein, KLARNA /Sofortkauf führt dich auf dein persönliches Internetbanking, dass kann ich nicht machen.


    Und beim Rechnungskauf, müssen die ja die AGB von Powerpay bestätigen, bzw. da ist ja dann der Bonitätscheck mitdrin. Ich bin mir nicht sicher, ob das rechtlich geht, wenn ich das aufsetze, das scheint mir heikel. Ich würde dann ja im Namen des Kunden einen Vertrag mit einem anderen Anbieter eingehen.

    Ich würde mal gerne etwas in die Rabenrunde fragen.

    Mein Mann und ich betreiben ja seit einigen Jahren einen Onlineshop.


    Wir bieten so die gängigen Zahlungsarten an Master, Visa, AmEx, Paypal, Postfinance, KLARNA, Kauf auf Rechnung


    Wir haben im Herbst 2019 den Rechnungskauf aufwärtsgegeben, da es extrem aufwändig war mit dem ganzen Bonitätsgedöns, Mahnwesen, Inkasso, usw. Nicht nur aufwändig sondern auch unbefriedigend, ist keine Arbeit die Freude macht. Jetzt läuft das über einen externen Rechnungskaufanbieter.


    Da wir nun selber keine Rechnungen mehr stellen, sind wir darauf angewiesen, dass alle Bestellungen via Shop reinkommen und nehmen sie nicht mehr telefonisch/ per Mail an.


    Da gibt es nun teilweise sehr pampige Rückmeldungen.


    Ich verstehe es nicht ganz, denn ich persönlich bestelle in einem Onlineshop halt über den Onlineshop. Wieso soll ich dort ein Mail mit Bestellung hinschicken? Oder anrufen und bestellen? Es gibt Leute, die schicken uns ein Bild ihres Warenkorbs und schreiben dann "Bitte schicken mit Einzahlungsschein!"


    Findet ihr, dass es üblich ist, dass man bei einem Onlineshop per Mail/ Telefon bestellen kann?


    Wärt ihr jetzt düpiert, wenn man Euch sagt "Sorry, geht nur über den Shop."


    Manche versuchen mit einer telefonischen/ Mail Bestellung den Mindestbestellwert zu umgehen.

    So "Ich kann den Korkzapfen für 1.- nicht über den Shop bestellen wegen dem Mindestbestellwert. Bitte 1x schicken mit Rechnung!"


    Ich kann mich gerade etwas schlecht in diese Kunden einfühlen. Ich verstehe ihre Erwartung nicht ganz. Aber evtl. bin ich zu sehr "drin", ich gehe zu einem Onlineshop, checke die Zahlungsbedinungen, setze meine Bestellung auf und gut ist.


    Was wäre so eure Erwartungen und was denkt ihr, ist "normal"?

    Meine Mittelmaus ist so eine ganz zierliche, blasse und auch Vegi mit Hang zu vegan. Sie hat immer wieder mal Mangelerscheinungen. Aber ich denke, wir sind irgendwie "schlechte Verwerter", meine Eisenwerte sind obwohl ich Fleisch esse immer sehr tief.


    Ich meine, sie isst sehr gesund und ausgewogen, sie liebt Linsen, und Bohnen und Haferflocken, usw. trotzdem ist da immer wieder mal zu wenig Folsäure, zu wenig Vitamin B12, zu wenig Eisen und meist so stark, dass man es über Infusion, Spritzen, erhöhen muss.


    Ich denke, ein grosses Blutbild sollte da schon gut Auskunft geben. Bei einem starken Mangel kann man mit den Mittelchen aus dem Drogeriemarkt das auch nicht mehr richtig ausgleichen.

    Also grundsätzlich unterschreibe ich solche Zettel immer erst Mal.


    Und dann frage ich: "Was würde dir helfen?"


    Ich muss sagen, meinen Kindern ist sowas meist nicht recht, auch wenn es als AD(H)Sler natürlich sehr häufig vorkommt. Ihnen ist es unangenehm und auch etwas peinlich.


    Deshalb versuche ich den Fokus vom "schon wieder vergessen", "Wie konnte das passieren?" in ein konstruktiveres "Kann ich, können wir gemeinsam etwas tun, dass dich unterstützt?"


    zB. jeden Tag an die HAs erinnern.

    ein neues HA-Heft

    das HA Heft jeden Tag zeigen lassen

    sich überlegen, wer die HAs immer gut dabei hat und ob man da im Zweifelsfalle anrufen kann und nachfragen kann.

    externe HA Unterstützung


    usw.


    Manchmal hilft auch ein Gespräch mit der Lehrperson. Da hatten wir auch schon, dass wenn die LP die HAs so "mitten im Stoff" so nebenbei aufgibt, dass das meine Kinder nicht mitbekommen. Diese Info läuft an ihnen vorbei. Da haben sie dann teilweise umgestellt, HAs an einer Tafel zu verschriftlichen. Bei meinem Sohn war es in der 7.KLasse noch so, dass der Klassenlehrer sein HA Heft regelmässig überprüfte, einfach damit er besser verinnerlichte, dass er der Typ ist, der sein Leben lang Erinnerungslisten führen muss.


    Wir wurden da teilweise sehr toll unterstützt.

    Was verwendet die Treuhänderin für die Buchhaltung ? Könntet ihr die Routinebuchungen eingeben, und sie übernimmt den Rest ?

    Sie hat irgendein sauteures Treuhänderprorgamm und wir haben auchnicht die Zeit das ganze händisch einzutippeln.

    Wunsch wäre schon, dass das automatisiert werden könnte.



    Transaktionen = Anzahl Rechnungen / Buchungssätze.

    Im September haben wir 800 Rechnungen erstellt und 12 Einkäufe, dazu kommen dann noch andere Rechnungen, die ich jetzt nicht im CAO habe / Spedition, Miete, Post, DPD, usw.



    Banana ist nicht gut bei gemischten Steuersätzen.

    Das ist eben noch anscheinend noch tricky, besonders bei gemischten Rechnungen.



    Mit 5500 Artikeln wird ein Umstieg von Shop und Warenwirtschaft ziemlich schmerzhaft... Könnte man Transaktionen aus CAO exportieren ?

    Wir sind 2017 von Oscommerce auf Oxid umgestiegen, haben es verpatzt und sind beinahe Konkurs gegangen. Mein Mann kriegt daher ein ganz nervöses Augenlidzucken, wenn er etwas von Systemumstellungen hört. Ist ja auch vertrackt, was da alles dranhängt, die ganzen Zahlungsmodule, das SEO Tool, usw.


    Er meint, dass man da durchaus mehr aus dem CAO rausholen könnte, aber ich bin skeptisch, ich würde lieber das Shopsystem unangetatstet lassen und dafür das WaWi opfern. Ich dneke einfach, dass wir längerfristig mehr automatisieren müssen.

    Wir arbeiten mit Selectline, da gibt es verschiedene Module, die nach Bedarf einsetzbar sind

    Das gucke ich mir gerne mal an.

    Wir machen Lagerbewirtschaftung, Aufträge, Lieferscheine, rechnungen, Warenrücknahme, Löhne, Fibu, MWST Abrechnung, alles aus dem System.

    Das stelle ich mir eben auch vor. Wir machen aktuell nur das "Lagerbewirtschaftung, Aufträge, Lieferscheine, rechnungen, Warenrücknahme" aus dem System und den Rest händisch.

    Hauptsächlich Schweiz, Liechtestein, selten mal DE/AT/sonstiges Ausland


    Shop läuft über Oxid, Warenwirtschaft ist CAO, ESR/QR Code ist nicht mehr Thema, da wir Kauf auf Rechnung extern gegeben haben.

    Wir haben ca. 5500 Artikel.


    Was meinst du mit Transaktionen? Käufe? oder einzelne Buchungen?


    Mwst da haben wir einfach Artikel zu 7,7 und Artikel zu 2,5%, das macht es ein bisschen aufwändiger.



    Treuhänderin hat geschrieben, dass sie 13,75 Std für die Buchungen im 1. Quartal benötigte (zu 110.-Stundenansatz zuzüglich MwSt.) Und die Bestellungen explodieren ja erst im April astronomisch...ich will mir gar nciht vorstellen, wieviele Stunden sie da zum tippen braucht #haare

    die meisten Steuerberater/Buchhalter in D arbeiten mit Datev, das kann man auch selbst eintippern

    Aber es muss doch möglich,sein, dass man es gar nciht eintippern muss, oder? Das es mit automatisieretem Bankkontoabgleich selber gleich die Buchungen erstellt.

    Evtl. hat es hier im Raben-Schwarm Frauen, die mir etwas Licht ins mein Buchhaltungsdunkel bringen können.


    Ich und mein Mann betreiben einen Onlineshop. Ohne Angstellte. Wir haben zwar ein Warenwirtschaftsprogramm, aber das nutzen wir eigentlich nur um Lagerbewirtschaftung zu machen und Rechnungen zu erstellen.


    Wir haben als Rechtsform eine Aktiengesellschaft und die Buchhaltung macht eine externe Treuhänderin, also Buchungen, Mwst Quartalsabrechnungen, JAhresabschlüss, Steuererklärung.


    Irgendwie wachsen bei der Treuhänderin die Kosten exponentiell.

    2017 war es eine Jahresgebühr von 3000.-, 2018 von 4125.- ,2019 von 6620 und 2020 stehen wir aktuell bei 4636,50 und es ist erst Abschluss 2019 und Verbuchung, Mwst 1.Quartal gemacht #blink


    Sie begründet die Zunahme damit, dass sie mehr Buchungen machen muss, da unser Geschäft wächst.


    Aber ich denke, das ist doch auch nostalgisch, dass wir das alles von Hand machen. Also mein Mann gibt mit die Kontoauszüge, ich suche die Papierrechnungen zusammen, verbuche alles einzeln im Warenwirtschaftsprogramm, hefte alles on Ordner ab, die Ordner gehen zur Treuhänderin und sie tippt alles ab.


    Ich habe jetzt nach Buchhaltungsprogrammen gegoogelt, aber ich bin mir nicht sicher, auf was ich da gucken muss.


    Vieles ist ja zb. für Startups oder KLeinunternehmen und ich bin mir nicht sicher, ob unsere Buchhaltung da schon zu gross dafür ist.


    Wir brauchen eine Schweiz-taugliche Lösung, das ist schon mal klar, weil das ist auch der Knackpunkt mit unserem Warenwirtschaftsprogramm, es ist eine Deutsche Software und scheitert schon daran, dass Liechstein mehrwertsteuertechnisch zur Schweiz gehört. ;)


    Aber wie finde ich da jemand, der uns beraten kann? Also unabhänging beraten kann und nicht nur ein Programm andrehen will.


    Der Mann meiner Freundin macht so "Consulting", meint ihr der hat eine Ahnung? Soll ich den mal fragen?

    Wir haben oft gebastelt. Klassisch Kürbisgesichter geschnitzt oder Kürbislichter aus Gläsern gemacht. (ausgespülte Gurkengläser oder ähnliches, mit Kleister und orangefarbigen Seidenpapier beklebt und mit schwarzen Papier Mund, Augen, Nasen ausgeschnitten und draufgeklebt.

    Wir haben Masken gemacht mit Gipsbandagen.


    Oder Kekse gebacken, die man "Halloweenmässig",verzieren konnte.


    Dann entweder noch Spiele gespielt oder einen Film geguckt. Nachtspazierungang mit Laternen ist auch schön.