Beiträge von Daroan

    Videounterricht: ich muss mich noch daran gewöhnen, dass da ein Kind mit Tablet durchs Haus spaziert und quasi die ganze Schulklasse dabei hat. Auch als sie mich etwas fragte und aus dem Tablet neben ihr dann ein mehrstimmigs "Hallo Daroan" erklang, war noch so ein bissch weird.


    Der Schulleiter hat uns eine Email geschickt und darin geschrieben:


    "Bitte denken Sie an meine Worte an den Elternabenden: "Schimpfed Sie bitte mit üs, nöd über üs“. So können wir uns auch in dieser Unterrichtsform stetig verbessern."


    Übersetzt: "Schimpfen Sie mit uns, nicht über uns". :)

    Hörgeräten und dem Telefon

    Das verstehe ich, hatte ich als ich noch Hörgeräte hatte auch immer Probleme.

    Videos/DVD von alten Stars wie Heinz Erhard und so?

    Ich habe nicht mal eine Ahnung, ob die noch ein Videogerät haben #schäm


    Eine Pflanzkiste fürs Hochbeet?

    Ich müsste mal gucken, was man da online an Pflanzen bekommt, ist ja sonst alles geschlossen.

    Handarbeitskram?

    Macht meine Mutter schon länger nicht mehr, höchstens Wäsche von uns flicken, aber die bekommt sie jetzt auch nicht #finger Man Vater ist da noch alte Schule, der kann das gar nciht. Aber heute hat er einen Kuchen gebacken #applaus

    Ah, das war auch mal eine Idee von mir, sie sollen für uns backen und rausstellen :D Denn die Möglichkeit dass sie uns anstecken ist minim. Ich würde jetzt gerade nichts für sie backen...

    "Können" sie WA?

    Wir haben das gestern zum ersten Mal ausprobiert mit Videoanruf....es ging echt lange bis er herausfand wie er den Anruf entgegennehmen musste.


    Aber es war echt süss "Könnt ihr mich denn jetzt auch sehen???"


    Aber stimmt, man kann so auch spielen. #idee1


    Ich habe mir gedacht, dass ich auch ein Fotobuch machen könnte mit witzigen Fotos von uns und dann an ihre Adresse schicken lassen.

    Ich weiss, ich weiss, noch ein Corona-Thread, als gäbe es nicht schon genug...aber ein Thema hätte ich noch gerne :D


    Meine Eltern, wie die ganzen anderen Familienmitglieder und Freunde ihrer Generation, sitzen nun mehr oder weniger im Hausarrest.

    Der Bundesrat hat deutlich gesagt, dass er die Rentner maximal noch alleine beim spazieren sehen will, aber nicht mehr beim Einkaufen, einkaufen sollen nun andere, die Renter sollen zu Hause bleiben.


    Was sie nun auch brav machen.


    Aber wir sprechen hier nun von Personen, die nicht eben mal sich eine spassige App runter laden können oder mit ihren Freunden in einem Forum chatten.


    Mein Vater hat seit etwa 2 Monaten ein Smartphone und..naja...seine Skills sind *räusper* noch ausbaufähig.


    OK, ich rufe ein bis zweimal täglich an, und ich bin ihr Einkaufsdienst, dh. ich stelle ihnen das Zeug vor die Haustür.


    Naja, immerhin sitzen meine Eltern zu zweit in der Bude, aber wenn nun jemand alleine ist....nichts so schön.


    Habt ihr Ideen, wie man so Oldies bei Laune halten kann?


    #sonne

    Ja, ich freue mich sehr. Ich reise alleine, bzw. ich laufe auch alleine.

    Muss nur noch im Youth hostel ein Bett buchen. Aber das ist ja ziemlich riesig, da muss ich jetzt nicht stressen.


    Bin noch am überlegen, was ich als "Rahmenprogramm" machen möchte.

    Das stimmt so glaube ich nicht. Hier um die Ecke gibt es auf jeden Fall noch alte Straßenschilder mit ß drin. Ich finde die schweizer Regelung mit nur Doppel-S sehr unlogisch und verstehe echt nicht, warum die Schweizer hier ein Extrasüppchen kochen.

    Es wurde seit 1938 in der Schule nicht mehr gelehrt, und verschwand 1974 auch aus der NZZ der letzten Bastion des Scharfes S in der Schweiz. Ganz offiziell abgeschafft wurde es 2006 im Zuge der Rechtschreibreform.

    Wieso es genau ausgestorben ist weiss man gar nicht, aber man munkelt, es sei wegen dem Aufkommen der Schreibmaschinen und dass man den Platz für die fanzösischen Umlaute benötigte, die man hier halt mehr benötigt als das scharf S.

    Ich habe mir auch gedacht Bauherrschaft ist wahrscheinlich eher Schweizerisch. Ist bei uns noch gebräuchlich.

    Bauleute geht für mich gar nicht, das wär für mich klar die Handwerker.


    Ich denke, man muss schon aufpassen, dass man hier nicht Begriffe nimmt, die die Rollen verwechselt.


    Man hat ja die Auftraggeber, die Bauherrschaft.

    Die Planenden, Organisierenden, die Bauleitung

    Die Ausführenden, die Bauenden.


    Ich denke, man muss es ein wenig davon abhängig machen, welche Bauherrschaften man ansprechen will.


    Wenn man also vor allem Private, die planen ein Eigenheim zu bauen ansprechen will, dann müsste man evtl. den Bogen zu rum schlagen.


    Das "Schöne" an Bauherrschaft ist ja, dass es alles sein kann, von einer Privatperson, zur öffentlichen Hand bis zu einer Firma. Man hat mit einem Begriff alles abgedeckt.

    Ich habe den Eindruck, dass Frauen aus Osteuropa (z.B. Russland oder Ukraine) da tatsächlich anders sozialisiert sind.

    Da sind die Klischees anders. Es heisst zum Beispiel, dass Frauen gut rechnen können und das z.B. Ingenieurin ein guter Frauenberuf sei.


    Es heisst nicht, dass Frauen gleichgestellt sind oder alle Berufe ausüben können.


    Die Sowjetunion hatte eine List mit ca. 450 Berufen, die für Frauen verboten sind. Russland hat die nach dem Zerfall der SU weitgehend übernommen und hat die erst in jüngster Zeit wesentlich abgebaut. 2020 werden erstmals Frauen in Moskau als Metrofahrerinnen ausgebildet.

    Verboten waren Berufe wie Lastwagenfahrer, Kapitän, Feuerwehrmann, U-Bahn-Fahrer, usw.


    Link:

    https://deutsch.rt.com/russlan…nen-berufe-wird-gekuerzt/


    (Ja, ist RT Deutsch, aber der Text ist kurz und gut)


    (Nachtrag: ich habe bei meinen Besuchen in Russland noch nie weibliche Bauarbeiter gesehen und ich achte auf so was)

    Außerdem finde ich, manche Arbeit lässt sich eben nicht mit Zeit messen, denken z.b.

    Ich kenne es bisher nur so, dass ich im Arbeitsvertrag auch eine Stundenzahlvorgabe hatte, zb, 43,5 Wochenstunden. Und dann auch für im Monatsgehalt auch für diese Arbeitszeit bezahlt wurde. Als ich 80 % gearbeitet habe, dann waren das 80% der regulären 43,5 Wochenstunden und eben auch 80% des Monatsgehaltes.


    Ich denke, dein Satz oben passt, wenn der Arbeitgeber das auch so sieht und dann die Bezahlung auf anderen Massstäben basiert.

    Eben auf geleisteten Projekten oder so.


    Aber sonst macht es wenig Sinn. Also wenn man für eine gewisse Stundenanzahl angestellt wird und auf dieser auch der Lohn basiert.

    Ich kenne es gar nicht anders.

    Wir hatten noch Papierbögen, die wir ausfüllten und die unser Vorgesetzter Ende Woche unterschreiben musste.


    Ich arbeitete ja relativ selbständig, das heisst, ich telefonierte mit den Kunden, machte Uhrzeiten aus und flitzte mit den Auto durch die Stadt. Wenn es länger dauerte, dann habe ich das eingetragen, wenn ich früher fertig war, dann habe ich kurz in der Firma Bescheid gegeben, dass ich jetzt heimfahre.


    Natürlich war Material richten, Fahrzeug einräumen, tanken, ausräumen, usw. auch Arbeitszeit. Entweder wurde das aufs Projekt dann geschrieben oder auf "Werkstatt".


    Der AG musste mir vertrauen, dass ich das, was ich notierte auch gearbeitet habe. Schlussendlich musste ja auch seine Offerte und meine Arbeitstsunden irgendwie zusammenkommen.


    Was schlecht war, ist wenn ich angab, ich war den ganzen Tag von 7:00-18:00 an der Bahnhofsstrasse 12 und er mein Fahrzeug um 16:00 bei mir Zuhause stehen sah. Dann hätte ich sehr gute Argumente gebaucht.

    Ich finde es auch kein Problem, wenn ich mal Zeiten wie "Ich nehm mir Abends von den Stadtplan und sehe nach wo die Adresse der Baustelle am nächsten Tag liegt". Nicht erfasst wird. Ich erfasse dafür ja auch Arbeitszeiten, wo ich mal privat telefoniere oder so.

    mir können sie dafür, wenn es mal zur Debatte stünde, alles an Organen und Sonstigem entnehmen, was sie brauchen können.

    Ich schlage ihr vor, dass wir zusammen einen Organspendeausweis beantragen, evtl. wäre das ein Ersatz für ihre Bucket list.

    OK, dann werde ich das nochmals mit meiner Tochter besprechen.

    Ist halt doof, weil sie wirklich schon sehr lange davon spricht, dass sie Blut spenden möchte.


    Sie ist ja nun im 4. Lehrjahr zur Schreinerin, "zierlich" ist nun nicht unbedingt das Adjektiv das mir auf der Zunge liegt um sie zu beschreiben. :D Von daher war mir wirklich nciht klar, dass das überhaupt kritisch sein könnte.

    Man lernt echt nie aus..:)

    Meine grosse Tochter hat auf ihrer "Bucket list", dass sie Blutspenden will. und zwar mit mir zusammen.


    Ich war bisher nie, weil ich quasi immer Eisenmangel hatte und erst seit der Gebärmutterentfernung sich das gebessert hat.

    Nun wollten wir das gemeinsam im Februar in Angriff nehmen, nur hat sie auf der Webseite vom roten Kreuz nun entdeckt, dass man 50kg Mindestgewicht haben muss.

    Hat sie aber knapp nicht (47kg), aber da sie ja nur 1,53 gross ist, ist sie ja nicht untergewichtig. Sie ist genau perfekt, ist stark wie nur was und niemals krank.


    Stellt man da die Leute echt auf die Waage? Würde man sie wegen den fehlenden 3kg wirklich ablehnen? Sie ist nun etwas unsicher, und überlegt sich, das Gewicht noch anzufuttern, was ich aber auch blöd finde, sie ist ja nicht zu dünn, nur etwas kurz.


    Hat da jemand Erfahrung?

    Ich glaube, das war/ ist bei uns nicht so üblich. Ich habe es auf jedenfall nie gemacht und bekam keine negativen Rückmeldungen.


    Entweder es war schon etwas im Programm eingebaut (Schatz, Bastelaktion) oder halt nicht.

    Ich meine, ich war mit bei einem Geburtstag mit den Kindern in einem Kletterpark, da habe ich nur für den Eintritt schon etwa 140.- hingelatzt, dann noch Verpflegung und ein Eis. Da muss ich echt nicht noch Sticker oder Dinos kaufen.


    Aber ich kann mich nicht erinnern,d ass meine Kinder häufig sowas heimgebracht haben, scheint hier evtl. wirklich nciht so üblich zu sein.

    Witzig ist dafür auch, wie Hilfesuchende sich meist an Personen wie mich wenden.

    Ich musste mal am Zürcher Hauptbahnhof länger warten, da mein Jüngster mit seiner Reisegruppe den Zug verpasst haben.

    Ich habe dann einigen Deutschen Jugendlichen auf der Durchreise den Self Check Out im Lebensmittelgeschäft erklärt, einer Dame aus Australien mein Handy ausgeliehen, die ebenfalls den Zug verpasst hatte und ihre Nichte über Whatsapp über ihre Verspätung informieren wollte, aber keine Mobilen Daten in der Schweiz nutzen konnte, dann habe ich einem jungen Herrn einen EURO Schein in Schweizerkleingeld gewechselt und ein einem Typen etwas Geld gegeben für ein Zugticket *zwinkerzwinker*


    Als ich dann meinen Sohn eingesammelt habe, sind wir weiter und mussten am nächsten Bahnhof etwas warten, wo wir dann einem Randständigen eine Zeitschrift abkauften und Geld für Essen gaben.


    Also, ich bin irgendwie die Person, die man anquatscht, wenn man Hilfe braucht. Ich glaube, ich machen den Menschen einfach keine Angst. Also es kann weder an meinem nichtvorhandenen Reichtum, noch an meinen mangelhaften Fremdsprachenkentnissen liegen.

    Ich denke, man sieht mir "die Mutti" irgendwie an. Ob das nun ein Kompliment ist