Beiträge von Daroan

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    Zwei Jahre mit Spange rumlaufen finde ich nicht schlimm, habe ich als Teenager auch überstanden

    Als Kind hatte ich auch schon eine Spange. Leider hielt das nicht lange und hat sich alles zurückgeschoben. :(



    Und ich fand, dass man das eh alles sieht. Und ich stehe dann lieber dazu und habe dann zB bunte Gummis gewählt.

    Das denke ich auch. Also grundsätzlich ist ja so eine Pandemie perfekt für Zahnstellungskorrekturen, da kann man sowieso ncihts sehen hinter der Maske, wenn man denn nicht eh völlig solo im Homeoffice sitzt.:D



    Der gezogene Frontzahn, würde mir Bauchschmerzen bereiten.

    Der Kandidat ist kürzlich abgebrochen, so fing das ganze eigentlich an...#freu



    hm, Daroan wenn ichs richtig in Erinnerung habe, seid ihr regelmäßig in Deutschland?

    Wenn ihr sowieso komplett selbst zahlen müsst, würde ich über einen grenznahen KfO nachdenken.

    Ich sags mal so, die ennet der Grenze wissen auch, was sie den Schweizern abknöpfen können. Mein Mann war eine Zeitlang in DE beim Zahnarzt und was der ihm immer alles gemacht und vorallem verrechnet hat..#haare .ich denke, da müsste man schon deutlich weiter nach Deutschland hineinfahren und das ist zur Zeit sowieso nicht möglich, bzw. sehr unberechenbar.

    Ich war letzte Woche bei der Kieferorthopädin und wir haben meine Zahnstellung angesehen. Angefangen hat es damit, dass mir die Zahnärztin eine Zahnkorrektur mit Schienen, diesen Aligner, vorgeschlagen hat und das dann aufgrund der starken Fehlstellung aber nicht funktionierte. Sie überwies mich dann zur Kieferorthopädin, die mir ein grossen und ganzen das sagte, was schon andere vor ihr sagten. Also mit dem Alter zunehmende Beschwerden wegen Knochenabbau, die oberen Frontzähne werden ins untere Zahnfleisch beissen, Gefahr der Selbstverletzung, instabilität/ Abschleifen der unteren Frontzähne, zurückdrücken des Unterkeifers durch die oberen Frontzähne, Gefahr Kiefergelenkschädigung, Unterkiefer wird nach links gezogen, Unmöglichkeit das man später mal Kronen anbringen könnte, da zuwenig Platz.


    Während der letzte Kieferorthopäde vor 20 Jahre mir noch den Kiefer brechen wollte, findet sie mit zuerst Brackets oben, später auch unten und unten einen der Frontzähne ziehen, und später Nachtschienen bis zum Ende, sollte da eine Verbesserung möglich sein, die die Funktionalität erhalten sollte.


    Die eigentliche Korrekturdauer schätzt sie auf 2 Jahre und ca. 12'000 SFr. kosten. Das ist a) viel Geld. b) ich bin bald 46 Jahre alt. Will ich 2 Jahre mit Metallspange herum laufen?


    Aber, hier gibt es bestimmt Rabinnen, die Erfahrung haben? :D Was sind eure Erfahrungen mit Zahnkorrekturen im Erwachsenenalter? Besonders mit festsitzenden Spangen?

    AUs dem Schweizerdeutschen liebe ich "schubladisieren". Das ist so großartig!

    Oh, da wusste ich nicht mal das das auch ein Helvetismus ist. :)


    An dieser Stelle muss ich mal wieder sagen, dass das Rabenforum für mich eine wunderbare Gelegenheit ist, um Standardsprache zu üben. Brauch ich im Alltag sehr selten, sprechen ja immer Mundart und "gewatsäppelt" wird auch auf Schweizerdeutsch. Da muss ich hin und wieder schon überlegen, wie was auf Deutschland-Deutsch heisst ;)

    Ein furchtbares Verb finde ich "verzeigen". Klingt einfach so bedeppert.


    "Die Kapo BS musste heute bereits mehrere Lenker wegen Fahrzeugen in nicht vorschriftsgemässem Zustand verzeigen."

    Im Schweizerdeutschen braucht man das Wort Sack halt noch öfters, es heisst auch Sackgeld. Sackmesser, Hosensack, usw. Da kichert hier niemand.


    Aber Schweizerdeutsch ist nicht elegant. Es gibt auf Schweizerdeutsch auch keinen Mund. Nur Maul "Muul" und für Kinder wird es dann halt verniedlicht in Mäulchen "Müüli"

    Mein Mann war ja in den letzten Jahren ziemlich oft in Russland.
    Der Wohlstand ist halt sehr ungleich.


    Wenn wir an einem Lauf in der Region Moskau waren, da sind die meisten Läufer, die wir so getroffen haben gut ausgebildet, sehr reisefreudig, habe teurere Ausrüstung am Körper als wir und das obwohl die Sachen in Russland teurer sind als hier in der Schweiz.


    Wenn mein Mann zb. auf der Krim war, so sagte, er da sehe man schon Armut. Aber da ist es dann schwierig das auseinander zu dröseln, denn solange ist die Krim ja jetzt nicht wieder rússisch und das merkt man auch an der Korruption, was wirklich nervig ist und schon im kleinen wie Laufsportveranstaltungen durchschlägt und jetzt kommen natürlich noch die Sanktionen dazu.


    Probleme gibt es auch immer noch aus der Zeit des Verfalls der Sowjetunion. In Moskau gibt es Mehrfamilienwohnblocks, die wurden unter Chruschtschow gebaut und dann konnten die Bewohner nach der Zeit der Sowjetunion die Wohnungen sehr günstig kaufen. Das Problem war, das nur die Wohnungen verkauft wurden, nicht die Häuser, also war auch niemand für die Modernisierung der Bauhülle zuständig. Die Häuser sind stark renovationsbedürftig und aufgrund der Bausubstanz eigentlich nur Abrissfähig.


    Also versuchte man neue Wohnblocks zu bauen und die Menschen umzusiedeln, was natürlich nciht immer auf Gegenliebe stiess, denn die alten Blocks waren sehr zentral, die neuen nicht. Man kann sich schon vorstellen, wie meotional diese Debatten geführt wurden, natürlich gab es (wie meist bei Bauvorhaben dieser Grössenordnung auch Verdacht auf Korruption), man befürchtete, dass die Regierung sich mit den freiwerdenden Bauplätzen die Nase vergolden würde, usw.


    Aber grundätzlich ist es natürlich schwierig, wer ist für Renovation von Häusern verantwortlich in denen die Wohnungen privatisiert wurden, aber die Häuser selber quasi niemandem gehören?


    Die Proteste wurden von westlichen Medien dankbar aufgenommen, als Demokratiebewegung, Kritik an Putin und Wunsch nach Freiheit umgedeutet, dabei wird dann ausser Acht gelassen, das man selber in der gleichen Situation nicht viel anders handeln würde. Was wären denn Alternativen?

    die wirtschaftliche lage unter putin ist deutlich besser als jene unter jelzin, der dem westen ausgezeichnet in den kram passte, weil er alles verramschte und das neoliberale wirtschaftsmodell einführte.

    Die Lebenserwartung erhöhte sich in Russland unter Putin um 10 Jahre.


    Die Wirtschaft würde noch einiges besser dastehen, ohne die Sanktionen. Die Frage ist halt, wie sinnvoll man so Sanktionen findet. Es gibt kaum Beispiele, in denen Saktionen politisch etwas bewirkt hätten.

    Aber wenn in diesem Modell der Ehemann die „Karriere" macht, dann wird die Tochter doch im Zweifel auch mit ihm wegziehen müssen, sofern der Job nicht in der Nähe ist, was ja bei „Karriere" oft der Fall ist.

    Ich kenne durchaus Fälle, in denen die Frau mit Kinder und Einfamilienhaus den Familiensitz bilden und der Mann ein Zweitwohnsitz/ Wochenaufenthalt hat hat oder dementsprechend pendelt.

    Ich denke, gesellschaftlich wird halt immer noch als ideal gesehen, wenn frau sich ihren Werdegang so einrichtet, dass er mit Familie kompatibel ist und das Töchter eher im Umfeld der Eltern verbleiben sollen.


    So unterschwellig kommt ja oft schon der Wunsch durch, dass wenn die Tochter eine Ausbildung zb. im Pflegeberuf in der Nähe macht, heiratet und Kinder bekommt, dass sie regional bleibt und die Grosseltern so (nur schon aufgrund mangelnder Betreuungsplätze) die Enkel genügend sehen können. Aber nicht zu viel. So eine Teilzeitstelle, ein bis zwei Tage pro Woche ist nett. Dann behält die Tochter "den Fuss drin", verdient eigenes Taschengeld, die Grosseltern haben Spass mit den Enkeln und der Mann kann Karriere machen.


    Und wenn die Kinder draussen sind, kann die Tochter sich dann um ihre Eltern kümmern, schliesslich haben die auch den Enkeln geguckt.


    Aber wenn die Tochter nun irgendwas anspruchsvolles studiert und dann am Ende gar keine Kinder möchte und dazu noch weit weg zieht der Karriere willen.... ui..


    Ich habe manchmal schon den Eindruck, dass da Töchter etwas "gelenkt" werden.


    Mein Schwiegermutter in Deutschland wird auch oft bemitleidet, dass ausgerechnet ihre einzige Tochter nach Kanada ausgewandert ist.

    Ich denke, aber abgesehen vom umgebendes Staatssystem hat es dennoch viel auch mit dem Milieu zu tun, in das Frau hereingeboren wurde.


    Ich merke das, wenn ich mit Menschen spreche, deren Familien schon immer hier (ländlich, bäuerlich geprägt) über deren Mütter und Grossmütter spreche, die die ein anderes "Das war halt so" kennen als ich. Meine Grossmütter sind eher städtisch geprägt, in liberalen Familien aufgewachsen, mein Grossvater war Künstler und dem entsprechend, gab es bei uns ein ganz anderes "das war halt so".


    Natürlich waren die Gesetze von damals nicht hilfreichen (btw. meine Grossmutter war Jahrgang 1905) also weit vor dem zweiten Weltkrieg geboren. Das hinderte sie nicht daran, einen sehr eigenbestimmten Weg zu gehen und diese Meinung an Töchter und Enkelinnen weiter zu geben. Ich erinnere mich lebhaft, wie sie immer wieder zu mir sagte, ich solle auf mein "Frauengut" aufpassen. (schon bevor ich verheiratet war) :)


    Und gerade dieses "wenig greifbare", dieses Milieudingens, finde ich heute noch extrem prägend, wenn ich die Jugendlichen in meiner Umgebung beobachte. Da wird es halt immer noch sehr stark vorgelebt, dass Frauen am besten in Pflege- und Dienstleistungsausbildungen gehen, da sie das später gut mit dem Mutter- und Hausfrau sein verbinden können.

    Bei mir war es Watte im Ohr und zerschlagene Töne. Das heisst, der Tieftonbereich rauscht bei mir ab (hatte 2 Hörstürze) und der Hochtonbereich überschlägt sich. Dazu starker Tinnitus.

    Die HNOs bei mir waren sich immer einig, dass es eigentlich nur die Behandlung mit hochdosiertem Cortison empfohlen wird, bei der aber auch nicht so sicher ist, ob es wirklich wirkt.


    Ich habe es zweimal gemacht mit Cortison, aber empfinde es als "Rosskur". Ich habe da immer einiges an Nebenwirkungen mitgenommen, was es so zu bieten gibt.

    Der Erguss ist ganz schlimm, aber im Verlauf dieses Twitter-Strangs wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass e-mail Sendeadressen sehr leicht gefälscht sein könnten und er den e-mail Header reinstellen soll, bzw. das genauer verifizieren lassen.


    und das schreibt Restle später:

    "Post von der AfD? Da Bundesgeschäftsstelle bestreitet, dass wirre Mail trotz eindeutiger Absenderkennung von AfD Bautzen stammt, habe ich Tweet vorerst gelöscht, da sich das am Wochenende nicht zweifelsfrei klären lässt. Und man den Dreck auch nicht länger stehen lassen muss."


    Also: das Schreiben ist zweifelsfrei von einem Lacktrinker, aber der Absender muss noch zweifelsfrei geklärt werden; auch wenn es in Richtung AFD hindeutet.

    nachdem was du hier so schreibst weiss ich jetzt, dass ich wohl in jedem online-Shop eine gerngesehene Kundin bin

    Das ist das Krux mit einem Onlineshop, mit den nettesten Kunden hat man leider meist am wenigsten Kontakt :)



    Hast du dIese Kunden schon mal gefragt warum sie nicht über den Shop bestellend?

    Darüber sprechen/ mailen wir schon auch, das ist eine bunte Gemengenlage:


    - fehlende Digitalisierung

    - Misstrauen gegenüber der Digitalisierung, das Bedürfnis nach einem "echten Menschen"

    - Bequemlichkeit

    - der Versuch andere Preise auszuhandeln

    - der Versuch den Mindestbestellwert zu umgehen

    - die Hoffnung so auf Rechnung zu bestellen trotz Überschuldung

    -ein grundlegender Mangel an Fähigkeiten im Bereich Lesen/Schreiben


    Das ist ja völlig unwirtschaftlich.

    Genau. Und es macht keinen Spass. Ein Freund von uns hat als Geschäftipp und mal gesagt "Lagert aus, was euch keinen Spass macht". Betreibungen machen absolut keinen Spass.


    Rechnungskauf über Billpay (da seid Ihr doch?) ist für den Kunden eigentlich super einfach und praktisch.

    Wir sind bei Powerpay (MF Group, St.Gallen) Ich finde es auch gut, und der Service superfreundlich.


    Deswegen würde ich da nochmal konkret nachforschen wollen, warum es zu so schrägen Begegnungen kommt.

    Ich denke wirklich, dass diese Häufung ein Zeichen der Pandemie ist, da es wahrscheinlich viele Neu-Onlineshopper hat, denen die Routine fehlt. Und die denken, wenn zB. zalando das so macht, das muss das ja quasi Standard sein #zwinker


    Ich denke, es ist halt auch so blöd, dass weil es soviele Bestellungen sind, wir auch einfach zu wenig Kapazitäten haben um da jeden zu bepuscheln und sicher auch mal schneller angenervt sind also normal. Aber bis Weihnachten arbeitet jetzt noch unsere Grosse mit, wir hoffen, das federt etwas ab.

    warum gebt Ihr denn überhaupt eure telefonnr. raus?

    Grundsätzlich ist die im Impressum und in Telefonbuch. Und es gibt ja auch viele guten Gründe, weshalb jemand anrufen kann.


    Ich verstehe, wenn jemand anrufen will, weil er unsicher ist, ob Gerät A oder B nun besser wäre, oder weil das Paket kaputt angekommen ist, oder weil sie etwas direkt bei uns abholen wollen. Ich kann nur nicht verstehen, wieso manche Menschen lieber 4 x versuchen anzurufen um etwas zu bestellen, als einfach über den Shop zu bestellen.

    Ich kann es einfach nicht nachvollziehen


    Auf Rechnung find ich schon wichtig, mich nervt es an, dass ich bei Erstbestellungen immer per Vorkasse zahlen muss. Das ist so üblich auch bei guter Schufa. Vielleicht auch eine Möglichkeit für dich: Erstkunden und welche, die schonmal doof aufgefallen sind, nur gegen Vorkasse, Nachnahme oder Klarna; auf Rechnung nur für vertrauenswürdige Bestandskunden.

    Eben, die Kunden können auf Rechnung bestellen. Nur geht das über einen anderen Anbieter. Früher machten wir das ja selber, das hiess, dass wir ja immer Ende Monat den Zahlungseingang abgleichen mussten. Das ist aufwendig, da es nicht alle Kunden schaffen bei der Zahlung die Rechnungsnummer oder die korrekte Rechungssumme anzugeben. Besonders knifflig ist es, wenn der nicht gleichnamige Lebenspartner bezahlte, eine aufgerundete Summe, weil wir so nett sind und als Zahlungszweck "Flasche" eingibt.

    Dann kommt eine Runde Zahlungserinnerungsmail, die wiederum eine gewisse Anzahl Rückmails auslösen. "Was habe ich bei ihnen bestellt?" "Habe ich noch nicht bezahlt?" "Ich werde es gleich bezahlen" "Oh, eigentlich brauchte ich den Artikel gar nicht, kann ich den zurücksenden?" usw.

    Dann kommt die zweite Erinnerungsrunde per Brief. Wir beschriften also Einzahlungsscheine, brauchen Couverts und je eine Briefmarke für 1.-

    Nun sind wir schon im 3. Monat und es sind immer noch Rechnungen offen. Teilweise versuche ich die Kunden nun anzurufen, dann leite ich Betreibungen ein, muss die alle vorbezahlen und dann gibt es die Cleveren, die dann ganz schnell einbezahlen, natürlich ohne Betreibungskosten und Mahngebühren. Oder die, die Rechtsvorschlag erheben, in der Hoffnung, dass ich den Gang vor Gericht scheue (und die Kosten), dann gibt es die Briefe von den Betreibungsämtern, dass bei Person X nichts mehr zu holen ist, oder Person Y unbekannt ins Ausland verzogen ist. wenn nun immer noch kein Geld kommt muss ich die Pfändung beantragen und Kosten vorschiessen, usw.


    Ihr seht, es gibt ganz viele gute Gründe, weshalb ich keine Rechnungen mehr selber ausstellen mag und das jemand anderem überlasse.


    Beim externen Anbieter wird im Bestellprozess die Bonitätsprüfung integriert, der Betrag wird freigeschaltet, nach Versand aktiviere ich die Rechnung, ich bekomme Ende Monat mein Geld vom Anbieter, völlig egal ob der Kunde bezahlt hat oder nicht und bin raus aus der Nummer (gegen Gebühr natürlich)


    Es gibt dann noch die Speziellen, die dann irgendwoher unsere Bankverbindung ausfindig machen, den Betrag uns überweisen mitsamt den Mahngebühren, die der externe Anbieter in Rechnung gestellt hat. Dann muss ich dass wieder auseinanderdröseln. Aber das ist immer noch besser als das erste.


    Daroan Wenn Kunden oft nicht lieferbare Artikel bestellen wollen, würden es dann nicht Sinn machen, diese Artikel im Shop zu deaktivieren/unsichtbar zu machen?

    Das ist der Pandemie geschuldet. Vorher konnte man auch Artikel bestellen, die erst wieder nachbestell wurden, dann dauerte es halt 7 Werktage bis zur Lieferung. Aber mit der Pandemie, wurde alles durcheinander gerüttelt und alle bisherigen LIeferfristen waren nur noch Makulatur. Gleichzeitig kamen ja soviele Bestellungen rein, dass wir da einen Cut machen musste und kurzerhand umstellen, nur was an Lager ist, ist bestellbar. Manche Artikel sind evtl. nur 3 Tage nicht bestellbar, andere sind dann evtl. 2 Wochen.

    Die immer raus und reinzunehmen wäre SEO technisch Mist.


    Aber ich denke, manche Kunden habe da auch so eine Vorstellung, dass wir stes so eine Art "geheimes Warenlager" haben. Mit vielen Dingen, die wir im Shop nicht anbieten. Sie denken irgendwie, dass unser Warenlager und der Shop nicht gekoppelt ist. So wie die Schuhverkäuferin hinten schnell nachsehen geht, ob es die Schuhe noch in 39 hat. So müssten wir bei einem ausverkauften Shopartikel schnell nachsehen im Lager, ob es nicht noch 2 Kisten da hat. Oder in einer anderen Farbe, oder anderen Grösse.


    Dabei ist das Warenwirtschaftsprogramm mit den Lagerbeständen das Aund O eines Onlineshops. Wir müssen ja auch jeden Direktverkauf im Lager, jeden verkauften Artikel an einem Markt korrket rausbuchen. Da gibt es keine "geheimen Reserven" :)

    wenn ein artikel erst in 3 monaten wieder lieferbar ist, ist es dann rechtens, den betrag trotzdem sofort zu verlangen? hatte vorkasse gewählt.

    Grundsätzlich ja, wenn es es im Vornherein klar ist, wie lange die Lieferfrist ist.


    Dein Vorteil ist, der Verkäufer kann den Preis nicht plötzlich hochsetzen, der ist dann gefixt.


    Für mich als Kunde käme es drauf an, was das für ein Artikel ist und weshalb die Lieferfrist solange ist. Wenn das plausibel ist, wieso nicht?


    Wir haben einen Vorlieferanten mit hochwertigen Naturschutzartikeln, der mit der Nachfrage nicht mehr hinterhergekommen ist, dazu noch ein Neubau, der sich verzögert hat und jetzt noch die Pandemie...kurzum er hat Artikel mit Lieferfristen bis zu 24 Monaten.


    Wir hatten jetzt wirklich Kunden, die bereit waren zb. 14 Monate auf einen gewünschten Artikel zu warten. Teilweise haben die dann auch schon mit Kreditkarte bezahlt. Ich habe einfach dann nach Bestelleingang nachgefragt, ob ihnen das bewusst ist/ für sie OK und das was. Für mich wäre es OK, gewesen, wenn sie storniert hätten. Aber es gab einige denen das recht war.

    Die Leute, die anrufen - habe die Internet?

    Oh ja, die rufen teilweise an:

    "Grüezi, ich bin da gerade in ihrem Onlineshop. Da haben sie so einen Artikel. Artikel 123xxx.Wieviel kostet der?"... "Aha, ja das steht da auch und wieviel kostet es wenn ich zwei davon nehme?"... "Aha, gleichviel und wieviel kostet das, wenn sie ihn mir schicken?"... "Aha. Und kann ich den jetzt einfach telefonisch bestellen und sie schicken ihn mir mit einem Einzahlungsschein? Sie können ihn ja einfach in ein Couvertli tun, dann kostet es nicht soviel Porto *haha"..."Aha, der ist zu dick für ein Couvertli."..."Aha, dann kann ich das jetzt nicht einfach auf Rechnung bestellen? Ja wollen Sie denn kein Geschäft machen? Thjaaa, denn halt. Wenn sie keine 5 Franken verdienen wollen, dann gucke ich mich halt woanders um!!!"


    :wacko:


    Aber ich bin jetzt zu einem Schluss gekommen.


    Aufgrund der Situation sind wahrscheinlich wirklich viele online, die da keine Routine und Erfahrung haben.


    Ich habe jetzt die Serviceseiten überarbeitet und hoffe etwas deutlicher erklärt, wie was funktioniert und auch, was jetzt gerade während der Pandemie etwas speziell ist.


    Ich habe auch einige Punkte aufgesetzt bezüglich Darstellung/ Usability, die verbessert werden können für unsere Onlineshopping-Greenhörner.

    Evtl. werde ich auch etwas mehr über Facebook machen in ideser Hinsicht.

    Wir haben nämlich seit dem Frühjahr einegstellt, dass nur noch Artikel bestellt werden können, die auch an Lager sind. Das verstehen nicht alle. Aber da es teilweise zu Lieferengpässen kam, nahm uns das einfach Druck raus. Und bei manchen Artikeln ist jetzt schon kla,r dass die frühstens im Frühjahr 21 wieder erhältich sein werden.


    Das kann ich ja mal auf FB etwas ausführen.

    Das war allerdings beruflich (öffentlicher Dienst) und wir gehen nicht so schnell pleite ( hoffentlich). Wir haben keine Kreditkarte, kein PayPal-Konto usw. Vorkasse wird auch nicht sehr gern gesehen. Daroan was würdest du mit einer solchen Bestellung machen?

    Ich habe ein grosses Herz für Schulen, Universitäten, Wohneinrichtungen und nehme die per Mail entgegen. Weil da das Geld auch garantiert kommt, auch wenn es manchmal dauert, bis drölfzig Stellen es abgesegnet haben und es manchmal unheimlich kompliziert ist mit Rechnungsadresse, Lieferadresse, Zahlungskürzel usw.

    Gerade Bestellungen von Universitäten sprengen meist unser Adressfeld. Ist aber OK, die Kontakte sind meist sehr nett. :)

    Mir ist rein theoretisch nicht klar, warum ein externer rechnungsdienstleister das nicht auch bei Bestellungen per Mail kann, das ist doch ein reines softwareproblem.

    Ich würde sagen wegen den AGB, die der Kunde bstätigen muss.

    Die Kunden gehen ja für den Rechungskauf eine Vereinbarung mit dem Rechnungskaufanbieter ein. Der erhebt dann u.U. Gebühren bei Zahlungsverzug, Mahnspesen usw.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das quasi einfach im Namen des Kunden machen kann.