Beiträge von sandra

    Woran ich mich erinnere, ist, dass der Artikel die Bindung von Kindern diskutierte. Nun gibt es da den Test, dass man guckt, wie ein Kind auf eine fremde Person reagiert, Alter war glaube ich 3-4 Jahre. Also Mutter ist dabei, geht raus, neue Person kommt, Mutter kommt wieder. Kinder, die nicht eng an ihre Eltern gebunden sind, gehen oft (70%?) problemlos mit dem Fremden bin, oder wenn sie weinen, lassen sie sich dann kaum von der Mutter beruhigen. Gut gebundene Kinder gehen nicht mit der Person mit (30%), und beruhigen sich schnell im Arm der Mutter. Nun gab es dazu wohl mal Beobachtungen, weniger psychologisch ausgetestet, als man das heute macht, von der Zeit als es noch Preussen und Bayern gab, und da gingen eben 60% der Preussischen Kinder mit dem Fremden bin, aber nur 30% der bayrischen. Das wurde unter anderem am Erziehungsstil festgemacht.


    Das ist der "Strange Situation Test" nach Mary Ainsworth, macht man aber eigentlich mit einem Jahr. Großes Thema in der Bindungsforschung, da müsste beim Googeln noch viel mehr zu finden sein, ich hab jetzt nur meinen ersten Treffer verlinkt :)

    Ich glaube, die Tendenz zur Härte gab es überall. Und die Ausnahmen waren individuelle, so ist zumindest meine Wahrnehmung.


    Ich habe meiner Mutter (Jahrgang 1940) als meine Tochter ca. ein Jahr alt war mal von dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" erzählt, und sie war völlig entsetzt, wie jemand auch nur auf solche Ideen kommen könnte. "Ein Baby lässt man doch nicht alleine beim einschlafen, das weiss doch jeder!" #herz

    Bei Licht betrachtet war ich wahrscheinlich einfach zu faul, es anders zu machen. Nachts aufstehen für Fläschchen oder so, oder überhaupt nachts aufstehen und nicht nur das Shirt im Halbschlaf hochheben usw. wäre mir alles viel zu anstrengend gewesen.


    Gleichzeitig ging es mir und meiner Tochter am besten, wenn sie Körperkontakt hatte, ihr erstes Lebensjahr wohnte sie quasi auf mir und mich hat das überhaupt nicht gestresst, obwohl ich sonst (auch jetzt schon sehr sehr lange wieder, meine Tochter ist 16 ;) sehr viel Freiraum auch für mich brauche). Beim zweiten Kind war es anders, mein Sohn war nicht ganz so anhänglich und daher auch früher mal mehr bei seinem Vater oder der Oma oder so.


    Ich hatte das grosse Glück, eine ganz tolle Hebamme zu haben, bei ihr hörte ich zum ersten Mal den Begriff Familienbett und zum stillen hatte sie auch eine wunderbare Haltung. Und kurz nach Geburt bin ich zum Glück auf meine lieben Mit-Rabeneltern-Gründerinnen gestossen, von da an war das mit dem rabig sein nicht mehr nur ein "fühlt sich richtig an" sondern auch ein "dafür gibt es die und die Argumente".

    Das war mir klar. Scheibe aber auch, dass die Linken nicht reinkommen, wie ärgerlich. Und die CSU wird auch noch so dämlich sein und mit der AfD koalieren.

    Das machen sie auf keinen Fall. Sie werden aber vermutlich mit den Freien Wählern koalieren um die Grünen zu umgehen.

    Ich bin ausschließlich mit Allgäuer Dialekt aufgewachsen, meine Eltern beherrschen kein Hochdeutsch, einige meiner Freunde auch nicht wirklich, als Kind/Jugendliche kannte ich niemanden der hochdeutsch sprach. Aber ich habe natürlich hochdeutsch gelesen. Bis in meine Zwanziger habe ich mich beim Englisch sprechen weniger fremd gefühlt als beim Versuch, Hochdeutsch zu sprechen. Das änderte sich erst als ich viel mit Norddeutschen zu tun hatte, die mich sonst schlicht nicht verstanden hätten 😉.

    Was ich wunderschön gelesen finde ist "Winnie Puh" und "Der Wind in den Weiden" von Harry Rowohlt.


    Was bei uns im Auto rauf und runter läuft sind die Erdmännchen-Detektivgeschichten, ich glaube die erste CD heisst "Ausgefressen", göttlich gelesen von Christoph Maria Herbst und auch sehr lustig für Erwachsene.


    Und natürlich in Dauerschleife die Känguru Chroniken, wir erwarten sehnsüchtig das vierte Hörbuch #freu

    #herz


    Für mich sind die Raben eh quasi mein drittes Baby, auch wenn ich schon lange nur noch hauptsächlich lese, wenig im Forum schreibe und mich viele nicht mehr kennen. Seit wir eröffnet haben ist hier mein virtuelles Zuhause, und nicht zuletzt sind im Team und darüber hinaus gute Freundschaften entstanden.

    Ich habe hier unfassbar viel gelernt, gelacht, geweint, mitgefiebert und mitgelitten und bin schon auch stolz, dass es uns immer noch gibt.

    Ich freue mich immer, die „alten“ zu lesen und genauso freue ich mich über den Nachwuchs. Es ist einfach toll, was hier für ein Zusammenhalt herrscht.


    Danke dafür #blume