Beiträge von jascha

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    In vielen Ländern hält man sich auch hauptsächlich in klimatisierten Räumen auf. Da ist die Hitze auch anders händelbar, als in überhitzten Büros und Schulen.

    Dennoch laufen zB viele Japaner bei 20C im Gerbst mit wollpullis rum. Das würde einem Norweger eher nicht einfallen

    Ja, das habe ich nicht bezweifelt. Aber die Rahmenbedingungen hier sind trotzdem nicht darauf ausgelegt, also das Argument zielte auf etwas anderes ab als das persönliche Empfinden.

    Da fällt mir das Schwule Museum mit mehreren Ausstellungen zu queerem Leben ein. Ich war allerdings selbst noch nicht dort.

    ausstellungen - Schwules Museum
    Das Schwule Museum wurde 1985 gegründet und ist heute mit seinen viel beachteten Ausstellungen, Archivbeständen, zahlreichen Forschungsbeiträgen und mehr…
    www.schwulesmuseum.de

    Edit. Der historische Name wurde beibehalten, doch das inhaltliche Spektrum umfasst heute die gesamte Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten.

    Möchtest du vielleicht etwas zu den vorgetragenen Argumenten schreiben, dann könnte sich ja vielleicht eine konstruktive Diskussion entwickeln? Wie siehst du zB das Handeln von Politik und Wirtschaft (gerne anhand konkreter Beispiele) angesichts der Klimakatastrophe und ihrer Folgen für die Menschheit. Bist du da zufrieden mit den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und aktuell?

    Ich finde einfach dieses pauschale " böse Automobilindustrie, sollen alle pleite gehen" ohne Blick nach links oder rechts, was das für sehr viele Menschen bedeutet, falsch.

    Außer dir hat das auch niemand gesagt.

    Es trifft zuerst nicht den verantwortlichen Manager.Es trifft den ungelernten Produktionsmitarbeiter, der weder Abi noch Studium hat und keinen Job mehr findet.

    Ja, tatsächlich, das sind zig-tausende Menschen, die mit dem Verdienst in der Industrie ihre Familien ernähren können.

    Mir ist klar, dass in der Raben-Bubble diese Menschen quasi nicht existieren, aber es gibt sie.

    Es ging um die Konzerne und Politik. Dass da Arbeitnehmer dranhängen, haben diese billigend in Kauf genommen. Es war ihnen so egal wie die Klimafolgen. Mit einer anderen Politik hätte man viel für diese Arbeitnehmer tun können.

    Es gibt hier keine Abwesenheit von Empathie für die arbeitende Bevölkerung, wie du das suggerierst. Es gibt nur einen Vorwurf, der sich an die Politik und die Autobauer richtet. Es sind klassische Strohmänner, mit denen du hier argumentierst.

    Ja, es war eine bewusste Entscheidung. Angesichts der Dimensionen der Katastrophe, aber auch der wirtschaftlichen Folgen, eine sehr schlechte. Die Schuld, dass das jetzt Menschen ausbaden müssen, liegt aber bei den Verantwortlichen, und nicht bei denen, die das kritisieren. Aber es ist natürlich schön einfach, unbeteiligte Menschen dafür anzuspringen, die das aussprechen, anstatt die Verantwortung denen zuzuschreiben, die sie haben: Politik und Konzerne.

    Ist halt doof, wenn es die ehemaligen Profiteure irgendwann selbst trifft. Haben sie echt gedacht, dass sie endlos daran verdienen können, ohne jemals die Folgen ihres kurzsichtigen Handelns tragen zu müssen? An ihre Beschäftigen haben sie dabei offenbar nicht gedacht.

    Es ist wirklich schlimm, was die konservative, lobbyhörige (aka "wirtschaftsfreundliche") klimafeindliche Politik und die größenwahnsinnige Geschäftsentwicklung der deutschen Autokonzerne in den 00er und 10er Jahren den Beschäftigten und deren Familien angetan haben. Mit Ansage, wissend um die bereits vor 20 Jahren zugänglichen Fakten. Völlig irrationales Verhalten von Politik und Geschäftsführungen!

    Jaschas Aussage hat das überhaupt nicht in Frage gestellt.

    Ja, danke!

    Es ist ja irgendwie eine Ironie des Schicksals, dass jetzt mehrere Autobauer schließen mussten.

    Ja, ganz toll für die Beschäftigten, deren Familien, die Beschäftigten in den Zulieferfirmen und deren Familien, für die Infrastruktur rund um die Betriebe...

    Aber macht ja nix-gibt es halt ein paar mehr Bürgergeld Empfänger...

    Ich könnte kotzen, wenn ich solche Aussagen höre/lese!

    Es ging mir -wie geschrieben- um die Autobauer #rolleyes Aber du darfst gerne kotzen. Bitte woanders.

    Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass ich das den Beschäftigen und ihren Familien gönne. Aber die Firmen haben sich jahrelang staatlich subventionieren lassen für eine veraltete Technologie, die das Problem erst mit verursacht hat. Für die habe ich kein Mitleid übrig.

    Ich frage mich, warum Männer kein Problem damit haben "müde" auszusehen.

    Meinst du, warum es ihnen nicht gesagt wird oder warum sie es nicht doof finden, wenn es jemand sagt?

    Wenn es wirklich solche gesellschaftlichen Auswirkungen hätte, z. B. wegen Pretty-Privileg, dann müssten sich Männer doch auch Vorteile sichern wollen.

    Aber für Männer gelten doch ganz andere Schönheitsnormen. In anderer Hinsicht gibt es das aber auch, zB gibt es schon auch unter Männern einen Trend zur Körperoptimierung. Allerdings wird männliches Aussehen deutlich (!) weniger kommentiert. Man sieht das im Politikbetrieb und Celebrity-Bereich gut. Wann geht es bei Männern schon mal darum, wie sie sich kleiden? Da geht es um Inhalte, während bei Frauen das Outfit kommentiert wird. Im Alltag und Berufsleben passiert das auch.