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Also ja, man kann das feiern, dass anderer dann jetzt mehr zahlen müssen, ganz ohne selbst einen Unterschied zu merken. Das ist halt nicht meine Art, aber ich akzeptiere, dass andere das toll finden.
Das ist deine Interpretation, und ich finde sie polemisch und eine Unterstellung. Ich wünsche mir eine gerechte Verteilung und eine Entlastung nach unten. Wieso findest du es toll, dass Alleinerziehende nicht davon profitieren, sondern im Zweifel höhere Beiträge zahlen?
Gucken wir mal wann die nächsten dran sind, der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende soll ja auch wieder gekürzt werden. Ist ja auch richtig, warum soll die Allgemeinheit das zahlen, da sind ja die Eltern für zuständig und nur weil sie das Lebensmodelle so gewählt haben... Ja, völlige Ironie. Vielleicht kommt ja auch Steuerklasse 2 dran oder so.
Ich mag diese Art zu schreiben nicht so. Ich wünsche mir eine gerechte Form der Entlastung, nichts total fieses. Oder vielleicht eine gerechtere Form der höheren Belastung
Du hast ja geschrieben, dass Leute zusätzliche Beiträge zahlen. Das ist ja ein Unterschied zu der Tatsache, dass alle das mittragen. Es zählt ja niemand etwas zusätzlich.
Wenn die Beiträge dadurch für alle höher sind, zahlt man doch etwas zusätzlich. Also die Belastung steigt durch weniger Beitragszahler. Und ja, es gibt da weitere und größere Stellschrauben!
Weißt du bisher gab es einen Sozialstaat bei dem sowas wie Solidarität galt. Das soll ja jetzt alles gestrichen werden.
Am Besten zahlen dann nurnoch Eltern KiTas und Schulen, warum soll dafür jemand aufkommen, der keine Kinder hat. Warum soll ich Straßen mitfinanzieren, wenn ich kein Auto habe oder Radwege, wenn ich garkein Fahrrad fahre.
Warum soll ich die Rente von Leuten mitfinanzieren, die nicht selbst genug angespart haben oder die Pflege von Menschen, die es selbst nicht können usw.
Da hast du vielleicht etwas falsch verstanden. Ich werde nie für eine Abschaffung des Sozialstaats eintreten. Ich sehe aber nicht, warum hier ein Modell gegenüber anderen bevorzugt wird. Den Punkt, dass ebenfalls benachteiligte Gruppen nicht davon profitieren, finde ich wichtig. Und die Argumentation, dass das auf keinen Fall innerhalb der Ehe, aber sehr wohl von anderen Beitragszahlern getragen werden soll, finde ich merkwürdig. Sozialstaat stelle ich mir vor als etwas, dass diejenigen mit den größten Belastungen entlastet. Aber dann eben gleichermaßen und nicht abhängig von der Familienform. Und die Besteuerung von Vermögen fordere ich schon ewig.
Bevor wir uns hier die Köpfe zerbrechen wie man die Lasten innerhalb der gkv gerechter verteilt, sollten tatsächlich die Privatversicherten mit in die gkv geholt werden.
Ja, das würde ich auch begrüßen! Wird wohl nicht passieren
Ja, und meine Gegenfrage dazu ist: warum sollten diesen Beitrag Leute zusätzlich zu ihren eigenen Beiträgen bezahlen?
(Ich meine, die Beitragsbemessungsgrenze soll auch angehoben werden, das wäre dann auch mehr Fairness in diese Richtung.)
(mal die kurze Anmerkung, dass ich mir auch sehr großzügig ausgelegte Ausnahmen wünsche, und dann gerne auch nicht nur für Eheleute, sondern die auch AE zugute kommen).
Wenn ich arbeite, dann wird mein Beitrag aus meinem Gehalt berechnet, das Gehalt meines Mannes hat damit nichts zu tun. Warum sollte das aber bei einer Hausfrau anders sein.
Aber warum sollten es andere Versicherte bezahlen? Das ist ja bei zwei Erwerbstätigen nicht der Fall, deswegen hinkt der Vergleich, denke ich.
U.U. verabschiedet sich die Person, die 7000 Euro verdient dann aber aus der Gesetzlichen Krankenversicherung
Ich halte das für ein Gespenst, dass dann reihenweise Gutverdienende - die aktuell aus irgendeinem Grund gesetzlich versichert sind, obwohl sie es nicht sein müssten - speziell dann in die PKV wechseln. Ich rate übrigens immer! auch schon hier im Forum, dazu, sich gesetzlich zu versichern, die einzige Gruppe, die uU privat besser wegkommt, sind Beamte mit Beihilfe.
Es ist schon okay dass der Ehepartner nicht kostenlos mitversichert wird, da kann man tatsächlich einen Zuschlag erheben. Allerdings frage ich mich ob das tatsächlich viel bringt: in meinem Umfeld arbeiten beide Partner,soweit es die Kinder zulassen. Da sehe ich wenig Einsparpotential.
Hier im Umfeld gibt es das schon immer noch. und ich finde es in solchen Fällen auch absolut ok, wenn die bislang kostenlos mitversicherte Frau in Zukunft was zahlen muss. Wobei ich schon dafür bin, da auch vernünftige Ausnahmeregelungen zu schaffen, gerade für Leute, die pflegen. Aber z.B. die Mutter eines normalen 12 Jährigen kann bitte schon zahlen - und/oder endlich mal wieder arbeiten gehen.
Warum sollte jemand gezwungen werden, zu arbeiten?
Wenn der Familie ein Verdienst ausreicht und sie es so möchte, warum sollte der Partner/die Partnerin zwingend arbeiten gehen?
Klar, wenn der arbeitende Teil (sehr) viel verdient, sollte der KK-Beitrag nicht das Problem sein.
Hierzu und zu den letzten Beiträgen hier. Der Punkt war doch nicht, dass alle arbeiten sollen, sondern wer die KK-Beiträge zahlt.
Gerade wenn ich da Einblick in die Denkweisen mancher Schüler und Schülerinnen bekomme, die sich da ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen äussern.
Ich frage mich ob ich das zu meiner Schulzeit einfach nicht mitbekommen habe, oder ob das ein tatsächlicher Shift in der Gesellschaft ist.
Ich denke, dass die Reichweite durch die Sozialen Medien stark gestiegen ist. Das reicht einfach sehr stark in die Altersgruppe hinein, was die klassischen Medien deutlich weniger taten. Und dann ist es halt auch weniger Berichterstattung und viel mehr Empörung.
meine Tochter hat seit Januar eine Zahnspange mit Gaumenbügel. Dieser scheint an den Ringen um den Zahn festgelötet(?) zu sein, zumindest nicht in eine Hülse eingeschoben. Jetzt ist eine Seite ab und auch irgendwie verbogen, so dass es schmerzt. Der KFO hatte uns gesagt, wenn der Zahnstpangendraht sich löst, dann sollten wir ihn abschneiden und nach einem Wochenende zu ihm kommen. Da ging es aber um den Draht vorne.
Was machen wir? Einfach abknipsen? Kann der überhaupt repariert werden oder ist eh egal, wenn wir es noch kaputter machen? Ich versuche schon, einen Notdienst zu erreichen, um mich schlau zu fragen, aber war bisher nicht erfolgreich.
Viele Grüße, MaFu
Wenn es irgendwie geht, würde ich sagen, Notdienst. Wir haben abgeknipst und mussten dann den neuen Draht bezahlen.
Was ich dagegen wirklich wünsche: bitte endlich die Möglichkeit einer Teilkrankschreibung. Ich hatte jetzt schon mehrfach Leute im Bekanntenkreis, die etliche Wochen mit etwas krank geschrieben waren, wo 30-50% der Arbeitszeit gut möglich gewesen wären, aber eben keine 100%. Z.B. gebrochener Arm und laut Arzt max. erlaubte Computerzeit am Tag 4 Stunden.
Die ist ja sogar geplant. Klang aber eher durchwachsen..
Klar, die gibt es sicher, ich fand es halt unlogisch, ausgerechnet mit Ausgaben für Sprit auf zu hohe Spritpreise aufmerksam zu machen. Diese Leute fanden das aber offenbar logisch (oder haben halt nicht drüber nachgedacht, dass es eigentlich widersprüchlich ist).
Und wie sinnvoll ist, es, gegen zu hohe Spritpreise zu demonstrieren, indem man mehr Geld für Sprit ausgibt? Rhetorische Frage, muss ich nicht verstehen.