Beiträge von Silke1978

    Ich glaube, dass die Vorraussetzungen der Eltern da wenig bis keinen Einfluss haben.


    Hier gibt es keine Fix-Produkte, mein Mann und ich kochen beide gerne und oft und die Kinder helfen beim Kochen, seitdem sie auf der Arbeitsplatte sitzen konnten.

    Das macht meine Tochter unglaublich gerne. Sie fragt auch manchmal, ob wir bestimmte Dinge mal wieder kochen können - weil es ihr solchen Spaß macht. Aber das hat null Einfluss darauf, ob sie das isst oder nicht.


    Insofern reagiere ich gerne etwas angesäuert auf wohlmeinende Ratschläge...und mag mir auch wirklich nicht unterstellen lassen, meine Tochter wäre speziell im Essverhalten, weil wir nicht frisch kochen, sie nicht mit kochen darf oder wir einfach nicht kochen können.

    Ich würde auch den Unfallarzt empfehlen. Im KH in der Notaufnahme wurde meine Freundin letztens ohne Röntgenbild wieder nach Hause geschickt nach einem deftigen Sturz und kam sich vor wie eine Simulantin.

    Tja, der Unfallchirurg am nächsten Tag hat geröntgt und den gebrochenen Arm eingegipst...

    Ich schätze, du möchtest es nicht gerne hören, aber ich würde abwarten. Mich hat es irgendwann selbst genervt, wobei mich am allermeisten mein genervter Mann stresste. Wir hatten SOLCHE Kämpfe mit unserem Großen, letztlich für die Katz. (Hatte auch mal ein Thread hier im Forum dazu.)

    Je mehr wir versuchten, ihn in sein Bett zu bekommen, desto verzweifelter kämpfte er. Im Nachhinein könnte ich mich ohrfeigen, dass ich diesen Stress je angefangen hatte. Das war viel schlimmer, als Kinder in unserem Bett.


    Heute ist er fast 14 und kommt nur noch selten mal rüber, freut sich aber noch immer wie ein Schneekönig, wenn ich alle paar Wochen mal bei ihm schlafe. Unsere „Kleine“ kommt fast jede Nacht irgendwann rüber, wenn es mir zu blöd wird, gehe ich in ihr Bett.


    Ich wünsche euch einen guten Weg! (Und finde es lustig, dass du nach „Hilfe“ für die Große fragst- die braucht doch eigentlich gar nichts?)

    Meine Kinder haben anfangs bei uns einfach im Wohnzimmer geschlafen die ersten Wochen und Monate. Wenn sie richtig schliefen, habe ich sie in Stubenwagen gepackt und sie haben da gepennt. Wenn wir ins Bett gegangen sind, haben wir sie mit hochgenommen.

    Nach ein paar Monaten, habe ich sie im Schlafzimmer in den Schlaf gestillt und bin im Normalfall "irgendwann" wieder aufgestanden. Mal nach zehn Minuten, oft nach einer Stunde. Aber versucht habe ich das eigentlich immer. Ich hätte mir nie vorstellen können jahrelang mit meinen Kindern ins Bett zu gehen, da wäre ich durchgedreht.

    Allerdings gab es auch genug Abends, an denen ich dann alle halbe Stunde wieder hochgewetzt bin - wenn es alle Viertelstunde war, bin ich dann eben doch mit ins Bett gegangen.


    Weinen lassen...hm, ich sehe es ehrlich gesagt nicht als weinen lassen im eigentlichen Sinn. Meine Kinder sind sehr lange immer wachgeworden und haben losgegeweint. Das tat sie aber auch nachts im Familenbett an mich gekuschelt. Und für mich und meine KInder fand ich es jetzt nicht tragisch, wenn sie die 30 Sekunden, die ich vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer brauche, dann eben geweint haben, Ich sehe das aber auch als normale Signal "Ich bin wach und sage Bescheid, das jemand kommen soll" und sie bekamen IMMER die Bestätigung, dann kommt auch umgehend jemand und ich bin hier nicht allein.


    Aber da führen bekanntermaßen viele Wege nach Rom.

    Gilt das für alle AG oder nur bei kleineren oder so? Ich habe ehrlich gesagt in 23 Jahren beruflicher Tätigkeit noch nie eine AU Bescheinigung zur GKV geschickt und es hat noch nie jemand danach gefragt.

    Zugegebenermaßen hatte ich auch nicht sehr viele.

    Oh, mein Sohn hat es vor einigen Jahren mal geschafft, sich selbst ins Auge zu pieksen.

    Damit waren wir in der Augenklinik und er hatte einen kleinen Riss in der Hornhaut und bekam für ein paar Tage antibiotische Augentropfen.


    Gute Besserung!

    Meine Kinder sind fast 14 und fast 11 und bleiben schon lange allein zu Hause.

    Und ich gebe zu, dass ich meinen Sohn aktuell gerade völlig unpädagogisch erpresse und zwinge, mit nach draußen zu gehen. Ansonsten säße er ganztägig bewegungslos vor der Playstation oder würde fernsehen. Und ich halte ein Mindestmaß an Bewegung an frischer Luft für essentiell. (Wir sprechen von heute knapp anderthalb Stunden, die er draußen sein musste.)