Beiträge von Silke1978

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    Hab ich mich auch gefragt. Die kommen jedenfalls seltenst auf die Idee, dass man das kaschieren müsste.

    Ich will einen Schritt weiter gehen. Berufsbedingt schaue ich vielen Menschen durch alle gesellschaftlichen Schichten ins Gesicht und nehme wahr, wie es ihnen geht.

    Und ja, die mittelalten Männer sehen besser aus als die mittelalten Frauen (die es dann ja oft durch viel Aufwand und Schminke kaschieren). Und ich glaube, dass das neben der unterschiedlichen Biologie (Hormone, Immunsystem, Stoffwechsel, Hautstruktur, Muskulatur etc.) vor allem an der geleisteten Lebensarbeit liegt.

    Das kann ich so überhaupt nicht bestätigen - ich finde, dass in meinem beruflichen und privaten Umfeld die Frauen meines Alters durch die Bank deutlich besser aussehen als die Männer. Sie sind im Durchschnitt fitter und gepflegter - und auch geistig beweglicher und näher am aktuellen Zeitgeist als die Männer.

    Und keine von ihnen ist übrigens gebotoxt oder sonstwie „optimiert“ oder auch nur mega aufgebrezelt.

    Deswegen fragte ich nach der Klassifizierung von mittlerem Alter…Ich erlebe das ähnlich.

    Ich frage mich, warum Männer kein Problem damit haben "müde" auszusehen.

    Ich glaube, dass Frauen so etwas eher gesagt bekommen, wenn sie sich eben manchmal schminken. Dann sieht man einfach einen Unterschied. Das entfällt bei Männern, da ist das „müde“ Aussehen eben die Norm.

    Ansonsten schminke ich mich extrem sparsam (ausschließlich Kajal, sonst nix) und habe dazu noch keine Kommentare gehört.

    Wir bauen seit Jahrzehnten vollkommen schwachsinnig. Diese riesigen Fensterfronten z.B. - es gibt einen Grund, warum früher übwrall und heute noch in südlichen Ländern die Fenster klein sind. Das hält Hitze und Kälte draussen. Ich behaupte, dass die meisten Schulen aus der Kaiserzeit und Weimarer Republik z.B. deutlich angenehmer sind bei Hitze als Schulgebäude, die in den letzten Jahrzehnten gebaut wurden (evtl bis auf ganz moderne Schulen wieder und zumindest wenn die Fenster geöffnet werden können wie es ursprünglich ging). Auch bei Bürobauten habe ich seit den 90ern immer wieder viel Schwachsinn erlebt z.B. wenn an der Küste der Wind nicht mit bedacht wurde.

    Absolut! Ich arbeite in so einem architektonisch ausgezeichneten Glasbau. Und dann hat der auch an der Südseite nur so Segeltuchrollos außen, die flattern wie blöd.
    Und wenn ich dann immer diese Wassermassen sehe, die über die runde Oberfläche fließen, wenn dieses Gebäude von außen gewaschen wird - totaler Irrsinn.

    Die Kinderärztin macht das auch und ich habe dort noch nie weniger als 60min gewartet. Oft wartet man 2-3h, bis man tatsächlich dran kommt


    Weggehen bedeutet Platz aufgeben. Ich empfinde es als große Belastung dorthin zu muessen

    Da habe ich immer noch Alpträume von…mit krankem (gerne plus gesundes Kind) 2,5 Stunden zwischen schniefenden, hustenden, heulenden oder kotzenden Kindern im Wartezimmer hocken. Totaler Wahnsinn.

    Ich bin wirklich ganz gut zu Fuß und gehe durchaus mal abends 12-14 Kilometer spazieren. Aber wenn man das nicht gewohnt ist UND in der Frühschwangerschaft würde ich das nicht machen.

    Abgesehen davon, dass ich das Verhalten deines Stiefsohns irgendwie mit einem Dreijährigen assoziiere...

    Hier schrieben ja auch ein paar, dass sie oder Familienmitglieder ab Tag 1 eine AU brauchen. Meine Vermutung wäre tatsächlich, dass da keine oder kaum privat Versicherten dabei sind.

    Können diejenigen ja mal berichten.

    Ich glaube, die Grenze verläuft zwischen freier Wirtschaft und Staat als Arbeitgeber. Wenn letzteres, profitieren aber alle in einer Behörde davon.

    Das stimmt so einfach nicht. Ich hätte im Umfeld Chemie/ Technik/ Luftfahrt/ Reederei/ Physiotherapie etc. zu bieten, keiner davon benötigt eine AU am ersten Tag.

    Ich habe einige Privatversicherte (Beamte) in der Familie, die alle schon immer erst am 3. Krankheitstag eine AU brauchen. Darum kam ich auf den Gedanken, dass das bei Privatversichten anders sein könnte.

    Ich habe in meinem Umkreis nur einen Menschen, der am ersten Tag eine AU benötigt und das ist mein Sohn. Alle anderen benötigen erst nach drei Tagen Krankheit eine AU. Das ist weder unüblich noch hat es etwas mit Beamten oder Privatversicherten zu tun.

    Wobei es bzgl. AU auch schon so bisher so war, dass der Arbeitgeber eine Bescheinigung ab dem 1. Tag verlangen durfte. Ich nehme an, es wird nicht verboten sein, dass Arbeitgeber per Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag eine andere Regelung treffen.

    Zumindest die aktuelle Berichterstattung verstehe ich schon so, dass es gesetzlich verpflichtend sein soll, die AU am 01. Tag vorgelegt werden muss. So ein verdammter Bullshit, echt. Ich könnte platzen.