Beiträge von annielu

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    Danke für die Hinweise! Ich hab mich jetzt mal in so einem ergonomischen Liegezentrum angemeldet, um mich beraten zu lassen und alle Matratzentypen mal durchzutesten und vielleicht bin ich hinterher schon klüger. Die Thermo- Software Matratze klingt gut, aber ich möchte bevor ich die vielleicht bestelle erstmal testen, ob diese Art Schaum sich für mich gut anfühlt. Meinen Partner nehme ich auch gleich, er schläft auch mies und hat aufgrund einer Polyneuropathie mit Schmerzen zu tun. Ich möchte auch herausfinden, ob wir vielleicht unterschiedliche Matratzen brauchen (bislang hatten wir eine 180 cm breite (Anti Kartell-) Matratze, auf der wir aber beide Schmerzen haben.

    Liebe Raben,

    ich hab ja seit ca. 2 Jahren chronischen Rückenschmerzen und besonders gräßlich sind sie beim Liegen, insbesondere im Bereich unterer Rücken/ Hüften/ Beckenbereich, ich wache dadurch auch ständig aus. Ich hatte jetzt im Urlaub ein Bett mit echt nicht guter, harter Matratze und konnte dadurch fast gar nicht mehr schlafen. Zuhause schmerzt es auch beim Liegen, aber dann doch nicht so heftig, aber da ich diese Matratzenempfindlichkeit festgestellt habe, lohnt sich wahrscheinlich der Versuch, eine zu finden, die optimal für mich ist. Instinktiv würde ich sagen, sie sollte eher weicher sein und Seitenschläfergeeignet.

    Ich denke an dem Thema schon eine Weile herum und möchte es nun endlich mal angehen und hab gerade ein bisschen im Internet recherchiert: Es gibt offenbar teure Matratzen für Schmerzpatienten mit Krebs oder Multiple Sklerose für richtig viel Geld und natürlich weniger teure, die auch tolle Kritiken haben, aber wer weiß- die Vielfalt lässt mich etwas ratlos zurück und ich dachte, ich frage erstmal die Raben.

    Habt Ihr mittels Matratze schonmal persönliche Durchbrüche was Rückenschmerzen angeht erlebt? Kennt sich jemand aus mit diesen 100Tage-Probeschlafen, was manche Matratzenhändler anbieten? Kann man die Matratze danach echt auf Zuruf zurück geben, wenn man nicht gut liegt? Habt Ihr irgendwelche Empfehlungen?

    Dankeschön! #blume

    Ich lebe schon fast mein gesamtes Erwachseneleben mit HPV (auch mit mehreren high risk Viren) und es beeinträchtigt mich mittlerweile überhaupt nicht mehr. Phasenweise hatte ich einen schlechten PAP, musste einige Jahre öfter zur Kontrolle, aber glücklicherweise hat sich das von allein regeneriert. Ich hatte kurz nachdem ich mich angesteckt hatte auch eine Weile mit Kondylomen im Genitalbereich zu tun, die ich entfernen ließ, nach einiger Zeit hat auch das nachgelassen. Ich hatte seit der Ansteckung in meinen frühen Zwanziger mehrere Partnerschaften, die Männer waren informiert, wir hatten auch Sex ohne Kondom und keiner der Partner entwickelte Symptome. Einer meiner Partner informierte sich mal bei seinem Arzt deswegen, der winkte nur ab und meinte, die Durchseuchungsrate sei so wahnsinnig hoch, jeder käme damit früher oder später in Kontakt und normalerweise würde das Immunsystem damit fertig. Kondome beugen leider nur begrenzt einer Ansteckung vor, da die Viren ja nicht durch Körperflüssigkeiten sondern durch (Schleim)hautkontakt übertragen werden, den man bei sexuellen Kontakten nicht wirklich verhindern kann, selbst wenn man ein Kondom benutzt.

    Ich würde jeweilige Sexpartner informieren, aber kein Drama draus machen. Wie gesagt die Durchseuchungsrate ist sehr hoch und im Laufe eines durchschnittlichen Erwachsenenlebens wird fast jeder wohl oder übel in Kontakt damit kommen, ähnlich wie mit Herpesviren. Und natürlich ist wichtig, regelmäßig zur Kontrolle zu gehen um sicherzustellen, dass auf bösartige Zellveränderungen rechtzeitig reagiert wird. Meine Gynäkologin hat mich, was Gebärmutterhalskrebs angeht, beruhigen können. Sie sagte, diese Krebserkrankung entwickelt sich in der Regel sehr langsam und wer regelmäßig zur Vorsorge geht, dem könne normalerweise rechtzeitig z.B. durch eine Konisation geholfen werden. Bei den wenigen Fällen von Patientinnen, die in ihrer Zeit als Gynäkologin tödlich daran erkrankt wären, hätte es sich ausnahmslos um Frauen gehandelt, die viele Jahre nicht zur Vorsorge gegangen wären.

    Liebe Mistress,

    danke dass Du das erklärst und Dich hier mit Deiner persönlichen Betroffenheit zeigst.

    Da hast Du wirklich vom Schicksal ein ganz schönes Päckchen aufgebürdet bekommen. #liebdrück

    In einer Fortbildung habe ich gerade gelernt, dass Schematherapie bei Borderline ein gut wirksame Therapieform darstellt. Das zielt m.E. ja hauptsächlich auf die Gefühlsebene, sich regulieren können. Kennst Du Dich damit aus? Und steht die zusätzliche ADHS einer solchen Therapieform entgegen?

    Sorry, das ist jetzt natürlich ein bisschen OT...

    Liebe Raben,

    gestern war ich mit meiner 12-jährigen Tochter zur Kosmetischen Behandlung in unserer Hautarztpraxis, weil sie seit einiger Zeit so komische Stellen an den Wangen hat, irgendwie verhornt, entzündlich, leicht gerötet, manchmal blüht das mehr auf, manchmal ist es weniger weniger. Die Kosmetikerin meinte hinterher zu mir, sie würde mir empfehlen, mit dem Kind mal zu einem Heilpraktiker gehen, das wäre nix normales, gut kosmetisch behandelbares, sondern könnte mit einer Unverträglichkeit, Allergie oder so zu tun haben. Die Hautärztin hatte auch keine wirkliche Idee/Diagnose, was das sein könnte und hat uns nur zur Kosmetikerin geschickt.

    Da das Kind auch oft einen aufgebläht aussehenden Bauch hat und ab und an über Bauchweh klagt, hatte ich eh schon im Hinterkopf, das da irgendwas mit dem Darm sein könnte. Bislang konnten wir aber keinen klaren Zusammenhang feststellen zwischen z.B. bestimmten Nahrungsmitteln und Beschwerden. Es ist im Stress der letzten 2 Jahre, den ich mit meiner Gesundheit hatte, leider auch ein bisschen hinten runter gefallen #schäm .


    Es gibt auf jeden Fall eine Tendenz zu Autoimmunerkrankungen in der Familie, ich selbst habe Hashimoto und das Phospholipidsyndrom und immer wieder Mängel an bestimmten Mikronährstoffen, wo ich mich immer frage, wo das alles hin verschwindet (Eisen, Vit. D, B 12 sind immer wieder niedrig trotz Supplementierung). Vielleicht wäre es nicht so dumm, meine Darmgesundheit auch gleich mal mit anzuschauen?


    Unverträglichkeiten sind bei uns bislang aber nicht bekannt, ein Allergietest, den die Hautärztin bei mir wegen komischer Ekzeme rund um die Augen durchführte, ergab absolut keinen Hinweis auf allergisches Geschehen, auch bei meiner Tochter ist nichts bekannt, wurde aber auch noch nicht getestet.

    Bei meinem Bruder wurde neulich im Zusammenhang mit irgendwelchen merkwürdigen Beschwerden eine Glutenunverträglichkeit (aber wohl keine Zöliakie) diagnostiziert wurde, leider bei einer Ärztin, die gerade aufgrund einer Verletzung pausiert.

    Wenn ich Google befrage nach den Stichworten, die ich hier im Titel genannt habe, kommt eine unübersichtliche Menge an Arzt- und Heilpraktikerpraxen mit den unterschiedlichsten Methoden, ich merke das überfordert mich gerade etwas...

    Deshalb dachte ich, ich frage mal bei Euch nach, wie ihr an meiner Stelle vorgehen würdet und ob vielleicht unter den Berlinern hier im Forum vielleicht sogar jemand eine Arztpraxis / HP Empfehlung für uns hat?

    Dankeschön! #blume

    Naja, ich finde ehrlich gesagt, eine richtige Fastenzeit (isst Du gar nichts im Sinne von Heilfasten?) für Essen gehen und Alkohol trinken zu unterbrechen IST auch schwerer Stress für den Körper und vielleicht ist es gar nicht Engstirnigkeit und Zwanghaftigkeit, sondern einfach die Weisheit Deines Systems, die Dir signalisiert, stopp, dieses krasse Hin- und Her tut mir gar nicht gut?

    Ansonsten kenne ich Deine Erfahrung mit dem Wiegen. Ich tue das höchst selten. Manchmal, wenn ich mich gerade sehr zufrieden mit mir fühle oder schön, dann stell ich mich auch mal auf die Waage. Aber ich kann das übers Jahr an einer Hand abzählen.

    Danke für Eure persönlichen Geschichten mit Eurem Körper. Ich finde das sehr verbindend.

    Ich stimme Deinen ersten beiden Absätzen komplett zu!

    Zu dritten Absätzen hätte ich aber einige Frage, wie Du das genau meinst.

    Verstehe ich Dich bezogen auf den aktuellen Anlass richtig, dass Du glaubst, dass Frau Maltzahn mit ihren Haaren ein politisches statement abgeben möchte?

    Wenn ja welches?

    Und wer ist "die betroffene Gruppe die das nicht will?"

    Und wer hat gesagt, dass " man ja hier bitte was Gutes tut"?

    Und wer darf in Deinen Augen festlegen, was Falschverhalten darstellt?

    Ich konnte der Berichterstattung über die Angelegenheit dazu nichts entnehmen.

    Liebe Aoife,

    fühl Dich geherzt wenn Du magst. Es tut mir leid, dass Du so eine schwere Zeit durchmachst.

    Ich mag Deinen Mut zur Sichtbarkeit und teile die Erfahrung, dass für mich in depressiven Episoden körpertherapeutische Ansätze immer am besten funktioniert haben. Sie bringen mich aus dem Verstand ins Gefühl und zu meinen Bedürfnissen. Und wenn ich die wahrnehme und mir tatsächlich erlaube, sie zu priorisieren, geht es mir eigentlich zuverlässig besser.


    Ich bin jetzt als gestandene Mittvierzigerin ebenfalls nicht mehr bereit, meinen Körper zu bekämpfen oder zu verachten wie noch in jungen Jahren. Es ist ein deutlich besseres Lebensgefühl, komme was da wolle zu ihm zu stehen, bestmöglich für ihn zu sorgen und ihn so gut ich kann zu beschützen - und mir zu vergeben, wenn es damit mal nicht gut läuft. Es bleibt mehr Energie für wichtigere Dinge im Leben, meinen Seelenfrieden, Lebensfreude, meine Lieben und wenn ich Energie übrig habe, meine Kraft für Werte einzusetzen, hinter denen ich heute stehen kann und mag.

    Die Bedeutung von Dreads als Symbole des Widerstands ist doch nur eine von mehreren Ursprüngen und Bedeutungen dieser Art, sein Haar zu tragen. Es gibt dazu auf allen Kontinenten Traditionen, kulturelle und religiöse und keine Gruppe kann einen Alleinanspruch begründen.

    Folglich kann doch auch keine dieser Gruppen das Recht, mit seinen Haaren Widerstand auszudrücken, ein- für allemal für sich allein beanspruchen und es damit allen anderen nehmen?

    Es ist einfach menschlich, seine Werte und Überzeugungen, aber auch Zugehörigkeit zu Kulturellem background, bestimmten Erfahrungswelten und vor allem Protest durch die Haartracht auszudrücken. Jeder Mensch muss frei darin sein, das zu tun.


    Es gab in den hier verlinkten Artikeln von schwarzen Menschenrechtsaktivisten gute Vorschläge für Schritte zur Verminderung von Diskriminierung und Schritte zur Heilung der jahrhundertealten Verletzungen, die nicht nur ursachenbezogen sind, sondern auch nicht in die Persönlichkeitsrechte Dritter eingreifen- und noch längst nicht umgesetzt sind.

    Ich halte viel davon, diese Experten zu hören und sich für die empfohlenen Maßnahmen und Veränderungen einzusetzen, anstatt es als weißer privilegierter Mensch besser wissen zu wollen und das nächste Trennende in die Welt zu bringen und damit Leid, das einem gar nicht gehört, zu

    Wir können als Menscheit echt einpacken, wenn wir nicht bald lernen, uns auf das Verbindende statt das Trennende und auf gemeinsame Ziele zu konzentrieren.


    Für mich ist es okay, wenn ich hier eine Meinung lese, z.B. ich finde weiße Menschen sollten keine dreads tragen, egal ob ich die Begründung nun verständlich oder emotional nachvollziehbar finde oder nicht. Aber es geht mir entschieden zu weit, diese Meinung zu benutzen, um in anderer Leute Persönlichkeitsrechte einzugreifen und sie auszuschließen und herabzuwürdigen.