Beiträge von annielu

    Nessaja, oje, alles gute für Deine Nichte!


    Ich habe mich für meine Töchter ( 13 und 11) erst einmal gegen die HPV- Impfung entschieden. Ich selbst lebe schon mein ganzes Erwachsenenleben ziemlich entspannt mit High Risk HPV. Ich hatte vor vielen Jahren mal einen schlechten PAP, der aber von allein besser wurde und ich bin mittlerweile recht entspannt.

    Meine Gynäkologin riet aufgrund der Nebenwirkungen davon ab, junge Mädchen in der sensiblen pubertären Phase zu impfen und sagte zudem, Gebärmutterhalskrebs habe sie ausschließlich und in wenigen Fällen bei Frauen erlebt, die über Jahre nicht zur Vorsorge gegangen wären. Ich finde zur Vorsorge gehen gar kein Problem und glaube auch nicht, dass meine Töchter sich damit schwer tun werden. Insofern scheint mir das Verhältnis von Nutzen und Risiken in unserem Fall in keinem überzeugendem Verhältnis zu stehen.

    Ich bin gestern glaube ich einfach zu früh eingeschlafen (fix und fertig, nachdem ich das Sportabzeichen im Schwimmen gemacht habe😊) und nun seit ner Stunde wach. Nachdem ich aufgegeben hab nochmal schlafen zu wollen und mir einen schönen Kaffee gemacht hab, isses eigentlich richtig nett, so ein ruhiger Sonntagmorgen.

    Ich bin sehr froh dass das Gesetzt gekippt ist.

    Für mich war schon immer klar, ich wünsche mir mein Sterben so selbstbestimmt und mit soviel Würde (und das bedeutet auch schmerzarm und zu dem Zeitpunkt der mir angemessen erscheint) wie möglich, genau wie ich mir das für den Eintritt in das Leben wünsche, also fürs Gebären und Geboren werden. Und ich liebe mein Leben und würde es nicht voreilig aufgeben, solange ich noch Mut und Kraft und Hoffnung verspüre. Aber wenn da nur noch unerträglicher Schmerz und Angst und Qual in mir sind und alle medizinischen Mittel ausgereizt, mir die zu nehmen, so dass ich eigentlich nicht mehr ich bin (oder ich nur die Wahl zwischen unerträglichen Schmerzen und so starker Sedierung habe, dass ich auch nicht mehr ich bin), dann möchte ich, dass meine Ärztin mich erlösen darf, wenn ich sie darum bitte. Ich würde gern in meinem Bett sterben nachdem ich Abschied nehmen konnte und jemand den ich liebe und der mich liebt und sich das zutraut hält meine Hand.

    Und meine Ärztin sollte nicht mit einem Bein im Knast stehen, weil sie mir das Mittel dafür gegeben hat und um ihre Approbation fürchten müssen. Ich finde nicht ein einziges vernünftiges Argument was dagegen spricht, sondern nur Ängste, die auf keiner irgendwie gesicherten Datenlage beruhen. Ich verstehe das grundsätzlich, finde aber man sollte Entscheidungen nie aus Angst treffen ohne eine entsprechende Problemlage oder die anhand von Fakten begründete Wahrscheinlich, dass sie eintritt.


    Und wenn ich mich in der oben vorgestellen Situation entscheide um Hilfe beim Suizid zu bitten, warum wäre das dann nicht meine freie Wahl@ patrick? Du schreibst sinngemäß, wir hätten die ja eigentlich nie.


    Wenn wir uns auf Fakten statt auf Ängste berufen steht m.E. nicht zu erwarten, dass pflegeunwillige Angehörige alte, kranke oder Demente zuhauf in den Suizid treiben oder diese in vorauseilendem Gehorsam scharenweise freiwillig in den Tod gehen würden, obwohl sie gerne weiterleben wollen. Soweit ich weiß gibt es keine Datenlage dazu aus Ländern die assistierten Suizid erlauben. Ich bekomme sehr viel öfter das umgekehrte Phänomen mit. Das Angehörige nicht loslassen wollen, obwohl der alte sterbenskranke Mensch sich quält und nicht mehr will. Und ich sehe dass es in unserem Gesundheitssystem keine großen Anreize dafür gibt, Menschen nicht auf Gedeih und Verderb am Leben zu erhalten.

    Ich würde mir weniger Angst vor dem Tod und mehr Mitgefühl mit denen wünschen, die sich aus guten Gründen Hilfe wünschen, um gut sterben zu können.

    Du Liebe, ich war ja gerade 10 Tage meinen Liebsten auf den Philippinen besuchen (wir hatten uns ja sogar kurz getextet in der Zeit). Ich war ziemlich aufgeregt vor dieser Reise, schließlich bin ich zuvor noch nie soweit gereist und auch noch nie so weit von meinen Kindern entfernt gewesen. Ich hab mich schon gefragt, ist es okay ohne sie zu reisen, ist das noch gesunder Egoismus oder too much. Alles ging gut, wir hatten täglich Kontakt über WhatsApp und sie scheinen trotzdem schöne Herbstferien verlebt zu haben (sie waren solange bei meiner Mutter/ ihrer Oma).

    Diese Reise war auch für mich eine Herzensangelegenheit und enorm wichtig, einfach um überhaupt diese Fernbeziehung führen und Zeit miteinander verbringen zu können (mein Freund arbeitet seit Juli an der deutschen Botschaft in Manila und wird 3 Jahre bleiben). Ich bin total froh, dass ich diese Reise unternommen hab und auch ein bisschen stolz auf mich, dieses Abenteuer mit all der Familienorga die da dran hängt so gut hinbekommen zu haben. Und ich kann mir jetzt auch vorstellen, die Kinder mal dorthin mitzunehmen.

    Liebe Raben,

    Ihr wisst doch immer alles :)#blume#applaus

    Meine jüngere Tochter feiert bald ihren 10. Geburtstag und ich möchte Ihr gern passend zu Ihrer neu aufgekommenen Leseleidenschaft und zum Dauerhobby Ballett/ Tanzen ein oder mehrere schöne Bücher schenken. Habt Ihr Empfehlungen?

    Eigentlich suche ich so eine eierlegende Wollmichsau von Buch, wo neben Tanzen noch andere wichtige Themen in dem Alter wie Freundschaft und Eltern, die sich trennen #schäm und pubertätsbedingte Körperveränderungen und wie man mit seinen ganzen Gefühlen klar kommt auf ne literarisch wohlgefällige zeitgemäße Art zur Sprache und alles zu 'nem Happy End kommt. (Muss aber natürlich nicht sein). Habt Ihr Ideen?

    Liebe Sepia, wir hatten die Diagnose sofort. Der Kinderarzt hat schon kurz überlegt, als er die Einblutungen sah, (es war auch bei uns so, dass das Kind plötzlich während eines längeren Spaziergangs plötzlich nicht mehr laufen konnte, Schmerzen hatte und schlapp war. Ein bisschen Fieber glaube ich hatte sie auch) und er meinte dann, es wäre relativ selten, aber er wisse, was das wäre. Eine Woche, davon 4 Tage im Krankenhaus später ging es unserer Tochter wieder gut und die Symptome waren abgeklungen. Durch den leichten Verlauf hat sich keiner von uns allzu große Sorgen machen müssen.

    Meine älteste Tochter hatte Purpura Schönlein Henrich, als sie vier war. Sie war schlapp und hatte diese punktförmigen Einblutungen, hauptsächlich an den Beinen. Es ging sehr glimpflich aus, ein paar Tage Krankenhaus mit Ruhe und entzündungshemmenden Schmerzmitteln, danach hat sie sich rasch vollständig erholt. Ich drücke Dir die Daumen, Sepia, dass bei Deinem Kind bald alles gut wird!

    Ich hab meine Gynäkologin dazu neulich auch befragt, meine Große kommt jetzt in die Pubertät. Sie befürwortet die Impfung nicht. Sie sagte, in ihrer lebenslangen Berufspraxis hätte sie nur dann Fälle von Gebärmutterhalskrebs gehabt, wenn Frauen jahrelang nicht zur Vorsorge gegangen sind und daher lange kein Abstrich gemacht wurde. Durch den Abstrich werden ja entartete Zellen regelmäßig schon im Vorkrebsstadium zuverlässig festgestellt, dann wird engmaschig kontrolliert, ggf. eine Konisation des Gebärmutterhalses gemacht. Die Impfung bezieht sich nur auf eine wenige High-Risk- Virengruppen, nicht auf alle. Die Viren selbst sind im Grunde eh nicht behandelbar, daher ist es in der Regel nicht notwendig zu wissen, ob man den Virus hat, die Durchseuchungsrate in der Bevölkerung ist sowieso hoch, oft bekommt das Immunsystem die Viren allein wieder in den Griff. Die Ärztin sagte auch, sie halte es nicht für gut, zu einem so sensiblen Zeitpunkt in der Entwicklung ( beginnende Pubertät) eine solche Menge Aluminium, wie in den Impfstoffen enthalten ist, ins Körpersystem zu bringen. Ihre abschließende Empfehlung war, die Mädchen aufzuklären im Hinblick auf die Notwendigkeit von Kondomen als Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und als Frau wirklich regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.

    Ich lebe übrigens schon sehr lange mit mehreren HPV- High-Risk- Viren und da immer alles okay ist, bin ich recht entspannt. Ich habe mit meiner 11-jährigen Tochter gesprochen und wir impfen nicht .

    Ich finde es für die Entwicklung eines guten Selbstwertgefühls, für ein gesundes Körpergefühl und um ein sexpositives Klima zu schaffen sehr wichtig und wünschenswert, dass Kinder nackt sein dürfen, wenn sie das mögen.

    Aus kriminalpräventiver Sicht würde ich nicht als erstes eine Maßnahme in Betracht ziehen, die den Handlungsspielraum der potentiellen Opfer einschränkt. In den meisten Fällen dürfte eine dichte Hecke oder ein blickdichter Zaun Tatgelegenheiten minimieren.

    Ihr lieben Raben, ihr wisst doch immer alles. Meine Tochter ist von einer Klassenkameradin am nächsten Samstag zum 9. Geburtstag eingeladen worden. Und die mag angeblich nur Fussball. Sie bekommt von den anderen Kindern ein Fussball-Trikot, Fussball-Sammelkarten mit Sammelheft und keine Ahnung was noch zu dem Thema. Fussball ist absolut nicht meine Szene, aber ich will mich gern um ein passende Geschenk bemühen. Viel Zeit habe ich nicht mehr und bislang null Ideen?

    Was lieben/ brauchen Eure fussballbegeisterten Kinder oder was wäre ein tolles Geschenk?


    Ach so, ich habe natürlich de Mutter von dem Mädchen angerufen , aber die hatte auch keinen Tipp, die Kinder von heute haben ja schon alles. Ja, finde ich ja auch. Meine Tochter will der Freundin aber trotzdem was schönes passendes schenken. Hm, schwierig.

    Ich meinte Traditionelle chinesische Medizin. Die arbeitet mit Akupunktur, Kräutern usw. und funktioniert nach meiner Erfahrung gut, um Dysbalancen zu regenerieren. Ich hatte ähnliche Probleme nach meinem Burnout, mein Körper war einfach leer gelaufen. Leider muss das in der Regel auch selbst finanziert werden, es sei denn, man hat ne Zusatzversicherung, die Heilpraktikerkosten übernimmt.

    Hm, irgendwas scheint aus dem Gleichgewicht. Ich würde mit den Symptomen evtl. mal zu zu einer HP oder Ärztin gehen, die TCM praktiziert.

    Meine Frauenärztin ist auch Homöopatin und hatte überhaupt keine Probleme damit, mir naturidentische Progesteronsalbe zu verschreiben, bei exakt den gleichen Symptomen, die Du beschreibst, die Salbe hat auch geholfen. Außerdem meinte sie, die Salbe würde auch meiner Schilddrüse gut tun ( ich habe Hashimoto).Ich nehme sie vom ZT 10-28 und pausiere dann.
    Sie enthält:
    Progesteron nat. 1 gr, Oleum citr. 0,75 gr, Tocopherolacetat 0,15 gr, Basiscreme DAC ad 60,10 gr und wurde in der Apotheke frisch angerührt. Die Apothekerin meinte, selbst wenn ich die komplette Tube auf einmal Aufträge, stünden keine schwereren Nebenwirkungen zu erwarten.
    Meine Ärztin sitzt in Schöneberg und hat leider ne Privatpraxis. Mir fällt aber gerade noch ein, dass ich Ende des Jahres gesehen habe, dass es in der Urania einen Vortrag gab: " Den Hormonhaushalt natürlich ins Gleichgewicht bringen" von einer Fachärztin für Allgemeinmedizin Marlen A. Schröder, soweit ich weiß, ging es genau um bioidentische Hormontherapie. Ich war nicht da, aber vielleicht könntest Du zu der mal gehen, soweit ich weiß sitzt sie irgendwo in Berlin.Viel Glück!

    Amokübungen an Schulen finde ich auch richtig und ab und zu rede ich mit meinen Kindern darüber, wie man sich in bestimmten unguten Szenarien (also sowas wie Schüsse in der Schule, Feuer) verhält. Verhaltenstipps angesichts einer Terrorgefahr hingehen finde ich schwieriger. Menschenansammlungen meiden fiele mir ein, aber da wir die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, ist das nur bedingt möglich. Eigentlich geht es doch darum, wie man mit Angst umgeht und da haben Menschen ganz unterschiedliche Strategien. Und wenn etwas passiert bleibt wohl nur ruhig und besonnen bleiben, Schutz suchen und gewähren, 1. Hilfe leisten ( da tut jeder gut dran, das regelmäßig aufzufrischen), sich gegenseitig beistehen, Einsatz- und Rettungskräfte nicht behindern, wach und aufnahmebereit bleiben....Das Problem ist, dass Menschen in extremen Stresssituationen das manchmal einfach nicht mehr können....

    Ich finde, das darf jede für sich selbst entscheiden und zum Glück haben Menschen da ein unterschiedliches Empfinden. Ich meide so etwas wie Weihnachtsmärkte, Oktoberfeste, große Konzerte schon immer, weil ich solche Veranstaltungen nicht mag, u.a. weil große Menschenmengen für mich grundsätzlich ein großes Sicherheitsrisiko darstellen (auch unabhängig von Terrorgefahr). Ich finde aber wichtig, dass Menschen, die das gern mögen, sich frei fühlen können und sich trauen, dort hinzugehen.