Beiträge von Nia

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    Derzeit arbeitet er in Köpenick.
    Zukünftig wäre aber auch ein Job in Mitte, Wedding oder Gatow möglich.


    Was den Arbeitsweg angeht ist er leidensfähig. :D


    Wer zwei Jahre jedes Wochenende 1300 km fährt um bei seiner Familie zu sein, erledigt das pendeln in Berlin quasi auf einer Backe.


    Tja, wer sind wir? Ist jetzt schon die Zeit für Selbstreflektion gekommen? Wir sind doch noch sooo jung! #gruebel :D


    Ich würde mal sagen, bodenständige Mittelschicht, akademisch gebildet, insgesamt eher konservativ, familiär orientiert (kein Partyvolk) aber sehr weltoffen und reiselustig.

    Sorry, da war ich mit den Infos etwas sparsam.


    Mein Mann arbeitet seit zwei Jahren bereits in Berlin und wir führen seitdem eine gut funktionierende Pendelehe.
    Allerdings haben wir in den letzten zwei Jahren Berlin ins Herz geschlossen und seine weiteren Karriereaussichten in Berlin sind gut.
    Gehaltstechnisch ändert sich da nix. Außer nach oben. :D


    Von daher überlegen wir ob wir nicht doch Nägel mit Köpfen machen und nochmal von vorne anfangen.

    Hallo liebe Raben!


    Wir überlegen gerade vage, ob für uns ein Familienleben in Berlin in Frage käme.
    Beruflich gesehen wäre das nicht uninteressant....wir überlegen gerade so vor uns hin.


    Welche Viertel empfindet Ihr denn als angenehm/empfehlenswert für eine Familie mit zwei Kindern?
    Kriterien wären für uns: bezahlbares Haus mit Garten, gute Schule und Kiga bzw. familienfreundliches Viertel (möglichst mit anderen Familien) wären natürlich auch wichtig.
    Ich bin nicht berufstätig, somit bräuchten wir keine ausgedehnte Betreuung für unsere Zwei.
    Und grundsätzlich zöge es uns eher (preislich, aber auch vom Lebensgefühl her) in die ruhigeren, naturnahen Außenbezirke.


    Wie empfindet Ihr denn allgemein betrachtet das Leben mit Kindern in Berlin (auch wenn das natürlich immer auch sehr subjektiv ist - Erfahrungen und Einschätzungen helfen ja auch weiter)?


    Bin gespannt! :-)

    Hallo!


    Aufgrund der aktuellen Viruserkrankung hier bei unserem Achtjährigen ist mir mal wieder der Widerspruch aufgefallen zwischen den Ernährungsempfehlungen die "im normalen Leben" so gelten und der angeblichen Schonkost.


    Weiß jemand, warum man gerade auch bei Durchfall (die Magengeschichte hat er hinter sich) eigentlich als ungesund geltende Nahrungsmittel empfiehlt??
    Er ißt im Moment natürlich vor allem Laugenbrezel, Salzstangen, Buchstabensuppe....
    Alles, was sonst nicht oder nur am Wochenende (Brezelfrühstück) auf dem Speiseplan steht.
    Dazu gibt es im Moment auch Banane und geriebenen Apfel, aber natürlich macht das nicht den Hauptteil aus.


    Normalerweise ernähren wir uns recht gesund, die Erwachsenen vollwertig-vegetarisch-vegan, die Kinder essen, was sie mögen (sprich ganz normal mit Milch, Eiern und auch Fleisch).


    Welchen Sinn macht es eigentlich, gerade im Krankheitsfall so viele leere Kalorien zu sich zu nehmen?
    Auszugsmehl ist leichter verdaulich, das ist klar....aber Ernährung quasi ohne Inhalt?


    Mal sehen, was Ihr dazu wisst...!


    Schon mal "Danke"! :-)



    Viele Grüße,
    Nia.

    Hab nicht alles gelesen....aber bei uns achte ich sehr darauf.


    Mein Mann ist die Woche über nicht hier, nur am Wochenende...somit ist es meine Aufgabe, den Kindern Tischsitten beizubringen.
    Das ist mir ein echtes Anliegen, zum einen ganz grundsätzlich, weil ich es als meine (elterliche) Aufgabe betrachte, den Kindern alles zu zeigen, zu erklären, beizubringen (teils auch mit Mühe), was sie später in ihrem eigenen Erwachsenenleben brauchen werden.


    Tischmanieren gehören für mich ganz klar dazu.
    Geschäftsessen mit Geschäftspartner, dem Chef, etc., sind keine Seltenheit mehr.
    Sprich eine gewisse Trittsicherheit auf dem gesellschaftlichen Parkett finde ich da absolut hilfreich.
    Sorgt zumindest bei mir persönlich für deutlich mehr Sicherheit, wenn ich an einen neuen Ort, eine neue Situation komme und zumindest weiß, welches Benehmen dort erwartet/vorausgesetzt wird.


    Wir hatten unsere Kinder (siehe unten... vier und acht) auch von Zeit zu Zeit schon bei "Chefessen" dabei, Restaurant ebenfalls.
    Schon alleine für letzteres erwarte ich die Kenntnis und Umsetzung der gängigen Tischmanieren.
    Zumal in dem Alter unserer Kinder.


    Wobei das nach wie vor tägliche Arbeit daran ist.
    Und sicher auch Typfrage.
    Der Kleine ist da oftmals schon "besser" als der Große, weil der oft geistesabwesend seinen Gedanken nachhängt und dann eben doch wieder die Ellbogen auf dem Tisch sind, mit vollem Mund geantwortet wird, etc.
    Also bin ich nach wie vor dran....leider.


    Aber ich bin für mich auf jeden Fall überzeugt, dass unsere Kinder das definitiv brauchen.
    Schon allein weil wir sie sonst auch jetzt schon nicht überall hin mitnehmen wollten.
    (Glücklicherweise achtet auch der Große auswärts durchaus darauf.)


    Falls das nun völlig abgedreht und viel zu streng klingt:
    Mir ist der Spaß am Essen, das gemeinsame, unterhaltsame Beisammensein währenddessen sehr, sehr wichtig.


    Aber ich -und so manch andere- kann nicht entspannt essen, wenn ich ein unangenehmes Bild gegenüber habe....Ellbogen auf dem Tisch gehören für mich dazu....doch, ja, für mich sieht das "baurig" (ohne damit die Landwirte beleidigen zu wollen....sondern schlicht als historischer Begriff), unerzogen, ungebildet aus.
    Gehört für mich dazu wie in die Augen schauen beim Gespräch, aussprechen lassen, etc.


    So, weit aus dem Fenster gelehnt....aber meine Sicht der Dinge. :-)


    Viele Grüße,
    Nia.

    Hallo!


    Für mich sind Kinder DER entscheidende Lebensinhalt.


    Nicht einzig und allein, aber wenn ich keine hätte, dann wäre ich ganz klar nicht glücklich, nicht komplett, hätte nicht erreicht, was ich unbedingt und völlig zweifellos schon immer haben wollte.


    Insofern kann ich ganz klar sagen, dass meine Kinder zu meinem persönlichen Glück ganz klar dazugehören.
    Genauso wie mein Mann.
    Glück ist für mich ein Komplex aus verschiedenen Puzzleteilen.
    Gesundheit gehört ganz klar dazu.
    Eine stabile, liebevolle, verlässliche Partnerschaft.
    Eine Familie -emotional- im Hintergrund.


    Hätte ich keine Kinder, würde ein Riesenpuzzleteil im Glückskomplex fehlen.


    Allerdings - das muss man dazu sagen- habe ich hier für mich sehr ideale Bedingungen:
    Wir sind alle gesund -GsD.
    Finanziell stabil, dank Job meines Mannes.
    Ich kann mich zu 100% um Kinder, Haushalt und "Rückenfrei" meines Mannes kümmern.
    Was ich mir im übrigen nie hätte vorstellen können VOR den Kindern.
    Dass ich mal meinen Beruf aufgebe, der lange Jahre Berufung war, hätte ich nie gedacht.
    Jetzt möchte ich -zumindest dahin- nicht mehr zurück.
    Wenn die Kinder größer sind (aktuell vier und acht), dann werden wir sehen.
    Bis dahin ist das klassische, für viele ja fürchterlich überholte und nicht mehr nachvollziehbare Modell genau das Richtige.


    Vormittags Haushalt, nachmittags Kinder, abends Sport im Keller.


    Da wir zudem eine Wochenendfamilie sind, weil mein Mann 600km entfernt arbeitet (zumindest noch für knapp zwei Jahre), bringt das zwar einige Einschränkungen, z.B. dahingehend, dass ich abends nie weg kann.....war ich fast durchgehend in den letzten acht Jahren nicht mehr, weil die Kinder mich abends unverzichtbar finden und ich das in dem Alter auch noch tolerieren kann....allmählich geht Oma/Opa auch mal abends bis zehn.....die wohnen aber so weit weg, dass das quasi nicht vorkommt.


    Oder eben dass wir am Wochenende alles gemeinsam machen, Paarzeit gibt es quasi nicht.
    Und es sind eben auch nur die Wochenenden.
    Grundsätzlich organisiere ich mich/uns hier alleine.
    Aber die Arbeitsstelle meines Mannes ermöglicht Urlaube dort aufgrund von Zweitwohnung.
    Super.


    Für uns also eine annähernd ideale Lebenssituation.


    Kinder sind für mich Glück.
    Auch anstrengend zwischendurch, klar.
    Und es gibt Zeiten mit mehr oder weniger Glücksempfinden.
    Aber für mich sind Kinder ganz klarer Lebenssinn.
    Was sonst, außer dass ich etwas in die Zukunft weitergebe...etwas hinterlasse, jemanden befähige, auf den Weg schicke.


    Insofern ist das Kinderglück für mich nicht vergleichbar mit -meiner Ansicht nach - oberflächlichem Glück wie Paarurlaub, Essen gehen, etc.
    Auch schön und durchaus wichtig.
    ABer für mich kratzt das nur an der Oberfläche.


    Kinderglück ist nachhaltig und tiefgehend.
    Und andauernd.


    Wie man sich gegen Kinder entscheiden kann, ist für mich persönlich -bei allem Respekt, den ich natürlich auch dieser Entscheidung anderer zolle- nicht nachvollziehbar.
    Leute, die bewusst ohne Kinder leben, leben für mich persönlich am Leben vorbei.
    Auch wenn ich solche Entscheidungen respektiere - VERSTEHEN kann ich sie nicht.


    Ich bin mir aber auch im Klaren, dass ich mich für den Moment sehr leicht tue mit meinem Standpunkt, weil wir uns schlicht allgemein sehr glücklich fühlen.
    Nichtsdestotrotz halte ich Kinder grundsätzlich für sinnstiftend und somit einen großen Glücksfaktor.


    Soweit meine Sicht der Dinge. :-)


    Viele Grüße,
    Nia.

    Hallo!


    Ich würde da auch SOFORT kündigen!


    Was wird ein Gespräch bringen....aller Erwartung nach werden sie das alles irgendwie "erklären" können, sprich schön reden oder eben Besserung geloben.
    Aber vertrauensvolle, empathische Erzieherinnen sind das ganz sicher nicht und werden es auch nicht werden.
    Das maße ich mir an zu sagen, ohne die betreffenden Personen zu kennen, einzig aufgrund der fürchterlichen Schilderungen.
    Wer sich so verhält, ist in den erwähnten Bereichen schlicht blind oder handelt nicht aus einer auch nur ansatzweise freundlich-respektvollen Perspektive heraus, hat keinen positiven Blick auf Kinder.


    Schon alleine das würde mir absolut zu sofortigen Kündigung genügen.
    (Obwohl ich sicher niemand bin, der so etwas übers Knie bricht, sondern ganz im Gegenteil sehr gründlich nachdenkt. Aber hier gibt es für mich nix zu überlegen. Zu entsetzlich.)


    Wie es Deiner Tochter geht, finde ich ganz schlimm und wäre für mich der zweite ABSOLUTE Grund, NIE mehr in diesen Kiga zu gehen.


    Und ich fände es auch gut, wenn Du die Erzieherinnen/den Träger (der Chef sollte unbedingt in Kenntnis gesetzt werden, falls das nicht bekannt ist!) wissen lassen könntest, aufgrund welcher Beobachtungen/Vorfälle Du Dein Kind dort nicht lassen wirst.


    Manche scheinen tatsächlich noch nicht verstanden zu haben, dass sie DIENSTLEISTER sind.


    Stattdessen wird einem gerne einzureden versucht, dass man zu gluckig sei und sich nicht vom Kind trennen könne.
    Nur weil man einen vernünftigen Umgang und ein respektvolles Umfeld für sein Kind will.
    Ja, in welchem Jahrhundert leben die denn??


    Ich würde mich wirklich auf kein Gespräch einlassen.
    Ich finde, Du hast genug gesehen.
    Und Du siehst immer noch -leider-, wie Dein Kind darunter leidet.


    Kein weiteres Gespräch, das gibt ihnen nur die Chance, Dich doch nochmal weich zu klopfen.


    Tut mir leid, falls das hier zu persönlich gefärbt oder zu heftig formuliert empfunden werden kann.
    Aber das sind meine ganz ehrlichen Gedanken dazu.
    Und ich denke, dass ist der Sinn dieses Forums.


    Viel Erfolg!


    Und ja, nach einer für Deine Tochter passende Pause würde ich in einer guten Einrichtung mit Erzieherinnen, zu denen ich Vertrauen fassen kann und sich mein Kind wohl fühlt, nochmal neu anfangen.


    Alles Gute!

    Hallo!


    Das wäre mir auch zuviel.
    1,5h STunden täglich auf jeden Fall.
    Auch mit einer Stunde täglich hätte ich persönlich ein Problem, weil ich finde, dass das viel Zeit ist, die für nix anderes Sinnvolles genutzt wird.
    Wir haben hier einen Vierjährigen und einen Achtjährigen.
    Einmal die Woche Sendung mit der Maus ist hier Pflichtprogramm, worauf sie sich auch sehr freuen.
    Zwischendurch kucken sie auch mal, aber nicht regelmäßig.
    Vielleicht mal ne halbe Stunde.
    Aber sicher nicht jeden Tag.
    PC gespielt wird hier -außer ausnahmsweise Wii alle zusammen drei, vier Mal im Jahr- nie.


    Soweit aber nur meine persönliche Einschätzung.


    Viel Erfolg!

    Die Einschätzungen finde ich -natürlich- ungemein beruhigend und hätte sie tatsächlich nicht so durchgehend einhellig erwartet!


    Dafür dankeschön!!


    Dann werde ich wohl meinen ganz persönlichen Druck, meine persönliche Vorstellung von Spielen verändern müssen.


    Bin gespannt, welche Gedanken dazu noch kommen...!

    Nachtrag:
    Und natürlich machen wir auch noch andere Dinge zusammen als nur zu lesen.
    Ich beziehe ihn gerne mit ein beim Backen und Kochen.
    Wir spielen auch Tischspiele oder Basteln.


    Aber nix alleine.
    Mache ich nix mit ihm (weil z.B.Haushalt), stellt er sich quasi selbst ruhig mit Cds oder macht Quatsch.


    Die nächsten Tage mal keinen CD-Player, mal sehen, was passiert....

    Hallo!


    Allmählich bin ich ratlos...


    Unser Vierjähriger beschäftigt sich seit Wochen zunehmend nur noch mit Büchern und CDs.


    Ich könnte ihm statt der Stunde täglich auch gerne den Rest des Tages vorlesen.
    Oder er hört eben CD. (Musik, Geschichten, Gedichte)


    Was mich daran stört, ist, dass er sich mit nichts anderem beschäftigen kann.


    Zusammen mit seinem achtjährigen Bruder geht schon auch mal in die Werkstatt oder gemeinsam mit uns allen Fahrradfahren.


    Aber Aktivitäten mit seinem Bruder scheitern gerade an den unterschiedlichen Vorstellungen und enden regelmäßig im Streit.
    Von daher schwierig.
    Daran beiße ich mich auch nicht fest. Ist sicher normal für die beiden Altersgruppen in Kombination.


    Aber das momentane Unvermögen, alleine zu spielen, macht mich wahnsinnig.


    Er malt nicht, er puzzelt nicht, er spielt nicht Lego, keine Rollenspiele in sonst irgendeiner Weise.


    Wenn sich nicht jemand um ihn kümmert, langweilt er sich und -meinem Gefühl nach- tötet die Langeweile mit stupidem CD-Hören.
    Nichts Produktives.


    Er geht vormittags in den Kiga, sehr gerne und problemlos in jeder Hinsicht.
    Seit zwei Wochen ist er nun mit einer deftigen ERkältung daheim, sicher noch diese Woche.


    Mit Kiga dachte ich bislang Vorlesen und CD hören ist seine Form der Entspannung.
    Aber nachdem er nun seit zwei Wochen daheim ist und sich den GANZEN Tag so verhält, finde ich das sowohl nicht normal als auch sehr anstrengend.


    Er ist ein sehr wissensdurstiges Kind, das alles speichert.
    Die CDs, die er hört, sind durchaus anspruchsvoll.
    Ursprünglich mal gedacht für unseren achtjährigen sind dort als gerappte Lieder zu hören "Der Zauberlehrling", "Herr von Ribbek", "John Maynard" u. a.
    Unser gerade mal Vierjähriger kann zumindest die ersten beiden (und noch diverse andere Gedichte) fließend auswendig.


    ABER: Ein Kind muss doch spielen....darin versinken....ODER???


    Nachmittags Kinderbesuch ist gerade schwierig, weil eben krank.
    Ansonsten war er mit vormittags Kiga und nachmittags Bruder und meiner Streitschlichthilfe zufrieden.Hin und wieder Familienbesuch bei anderen Kindern.
    Fand ich in Ordnung.



    Wie seht Ihr das?
    Findet Ihr sein Verhalten "in Ordnung"?
    Ist das meine subjektive Wahrnehmung?
    Wie sind andere Vierjährige?


    Ganz lieben Dank für Input!!


    Phelia.

    Fiawin: Das klingt klasse ! Glückwunsch! Und suuuper Leistung!
    Wie hast Du das geschafft? Kopfsache, sprich Willensstärke? Was war der entscheidenste Faktor dabei?


    Ich bin nach wie vor bei der gesunden, bewussteren Ernährung, aber ehrlich gesagt leider nicht ohne Süßes.
    Ich lasse den Zucker im Kaffee weitesgehend weg. Säfte gibt es gar keine mehr.
    Aber ich habe gezuckertes Müsli hier - Knuspermüsli. Läuft eher unter Süßigkeit als unter Müsli.
    Das habe ich in den letzten Tagen gegessen. Auch mal nen Kaba getrunken.
    Und gestern und heute hab ich dunkle Schokolade gegessen.
    Alles in Maßen.
    Aber grundsätzlich esse ich immer noch zuviel was die Portionen angeht, sprich einfach zu großes Frühstück, Mittagessen, etc., was nicht sein müsste.
    Für mich persönlich schwierig ist es, in meiner Arbeit immer wieder durch die klassischen Kinderessenszeiten unterbrochen zu werden, an denen ich dann doch mitesse, auch wenn der Hunger eigentlich noch nicht da ist. Der Appetit kommt beim Essen...da bin ich ein klassischer Kandidat für.
    Ich kann noch so satt sein - wenn ich etwas fertig Gekochtes dampfend vor mir stehen habe, ist es schier unmöglich für mich, da nicht herzhaft rein zu beißen... :huh:
    Ich arbeite weiter dran und bin auch für den Moment nicht unzufrieden mit mir. Vor allem im Vergleich zu vorher. Aber auch noch nicht am Ziel.
    Insofern ziehe ich wirklich meinen Hut vor Dir und Deiner Leistung! Spitze!

    Hallo Ihr lieben Mitkämpferinnen! :-)


    Herrlich zu lesen die letzten paar Einträge...:-)
    Habe mich darin auch sehr wieder erkannt, dieses ständige Hin und Her...
    Ich bin grundsätzlich auch noch voll und überzeugt dabei, mich bewusst zu ernähren wie geplant.
    Aber es ist echt schweeeeeeeeeer.
    Das gute ist, dass ich beim Sport geblieben bin und den Süßkram auch gelassen habe, also das, was so unter Süßkram läuft....Marmelade hab ich da mal rausgenommen... :-)
    Kaba in Maßen auch.
    Obst auch.
    Und heute hab ich von meinen vier Tassen Kaffee (ja, auch zuviel) zwei mit jeweils einem Löffel Zucker getrunken. Verbotenerweise.
    Ich habe nicht genascht im herkömmlichen Sinn.
    Aber leider immer noch zuviel vom normalen, gesunden Essen gegessen, sprich zu große Portionen (was so diabetespräventiv-was auch ein Ziel war- ja auch nicht sinnvoll ist).
    Und teilweise habe ich mich mit Marmeladenjoghurt oder Kaba drumherum gemogelt - und mich hinterher nicht unbedingt besser gefühlt.
    Ach, mistiger Zucker.....obwohl ich so überzeugt war.
    Bin ich immer noch und werde auch weiter daran arbeiten.
    Aber es ist wirklich Arbeit.


    Wobei ich in meiner bisherigen Bilanz schon zufrieden bin: kein Junk-Food wie bisher und ein sehr großes Augenmerk auf gesunde Ernährung plus Sport.
    Aber um dahin zu kommen, wo ich gerne hin möchte, liegt noch etliches an Arbeit vor mir.
    Abgenommen hab ich nämlich noch gar nix - was aber bestimmt am intensiven Muskelaufbau durch fleißiges Sporteln liegt... :-))) naja, Versuch war`s wert... :-)
    Essen hat bei mir leider immer noch eine viel zu große Bedeutung.


    Auf einen erfolgreiche Tag morgen! Euch allen weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen!


    Viele Grüße,
    Nia.

    Ich berichte auch mal: bisher läuft es prima!


    Ich habe mich seitdem an meine Vorgaben gehalten und fühle mich tatsächlich körperlich hervorragend!
    Vor zwei Wochen habe ich -unabhängig vom Essen- angefangen, wieder moderat Sport zu machen, d.h. 2-3x wöchentlich halbe Stunde Joggen und ein bisschen Krafttraining.
    Hatte natürlich keine Wirkung bei dem bisherigen Schokokonsum.
    Aber JETZT verzeichne ich durchaus Erfolge....wie schön!


    Und der Verzicht ist für den Moment kein Problem.
    Schon seltsam. Da kann man es sich ewig nicht anders vorstellen und irgendwann läuft es dann einfach. :-)



    Viele Grüße,
    Nia.

    Hallo Fiawin! :-)


    Hab es im anderen Thema zu spät gelesen, aber: Ich!
    Ich bin definitiv mit dabei.
    Es ist zwar nicht das erste Mal, dass ich mir schwöre, dass es das jetzt war mit meinen Unmengen an Süßkram, aber trotzdem bin ich höchst motiviert, nun endlich dabei zu bleiben.


    Ab heute also keinen Zucker mehr im Kaffee (warme Milch dazu, schmeckt auch süß) und ansonsten keine Naschereien.
    Was ich mir erlauben werde, ist das normale Stück Kuchen an der Kaffeetafel im Kreise der Familie.
    Aber ein normaler Umgang mit dem Thema ist ja auch mein Ziel.


    Auf geht`s! :-)


    Nia.

    Ich für mich sage einfach mal "Danke" an Euch alle!
    Eure Antworten und die Gedanken zu diesem ganzen Thema waren für mich persönlich der Auslöser, genau das zu sagen, was auch Fiawin geschrieben hat: ab heute gibt es für eine ganze Weile keinen Zucker mehr für mich.
    Es geht ja auch anders - offensichtlich. Ich bin gespannt. Zumindest für heute auch hochmotiviert.
    Mal sehen, wann der Einbruch kommt.


    @daikiri:Interessant finde ich den psychischen Ansatz. Vielleicht magst Du ja noch ein bisschen ausführlicher dazu schreiben....würde mich sehr interessieren!


    Viele Grüße,
    Nia.

    Wow....jetzt bin ich wirklich überrascht...


    Ich bin nicht nur die einzige, sondern auch noch in so großer Gesellschaft...unglaublich.
    Viele Grüße an Gnomeline und Bioschnitte...unbekannterweise, aber bei Euch beiden unterschreibe ich voll und ganz.


    Am meisten überrascht es mich, dass gerade hier, in einem so gesundheitsbewussten und alternativ ausgerichteten Forum so viele dabei sind, die all das nach 20.00h nicht mehr sind...
    Ich hatte schon Bedenken, meinen Beitrag überhaupt zu schreiben, weil ich eher mit erhobenen Zeigefingern (berechtigterweise) als mit Gleichklang gerechnet hätte.
    Selbiges gilt für die beschriebene Doppelmoral...ansonsten ist es doch ( und da schließe ich mich ebenfalls ein) hier im Forum doch ganz wichtig und zentral, den Kindern ehrlich, gleichwürdig und authentisch gegenüber zu treten...


    Warum schaffen wir das dann beim Essen nicht?
    Wahrscheinlich ist einiges dran an Bioschnittes These, dass gerade das Essen der einzige Bereich ist, der -im Gegensatz zu Hobbies (die mit Kindern manchmal ja doch schwer zu organisieren sind), abendlichen Vergnügungen oder anderem- immer verfügbar und herrlich "sofortentspannend" wirkt.


    Irgendwo trotzdem ein sehr zweischneidiges Thema für mich:
    Ich fühle mich in meinem Leben rundherum wohl, würde mich auch wieder für unser Lebensmodell entscheiden und trotzdem habe ich diesen Teil meines Lebens nicht so im Griff wie ich das gerne möchte. Und das finde ich auch ein Stück weit belastend.
    Was das Thema erschwert ist für mich auch die ständige Präsenz von Essen...Frühstück machen, Pausenbrote richten, Mittagessen, Nachtisch, Abendessen...oft esse ich auch nur mit, weil es jetzt eben Essen gibt, das macht es natürlich auch nicht besser...
    Vermutlich sollte ich so betrachtet besser zehn Stunden pro Tag außer Haus sein.
    Ich bin -um das eventuelle Klischee zu perfektionieren- Hausfrau.
    Allerdings eine glückliche und frei gewählte.... :-)


    Soweit meine Gedanken für heute Abend... :-)


    Tipps und Tricks zur Abhilfe jederzeit gerne... :-)