Beiträge von holly

    Cäsar, Cicero, Ovid usw. würde auch meine Tochter o.k. finden, aber keine Texte aus dem Jahr 1250, wo es dann noch ein eigenes Arbeitsblatt zum mittelalterlichem Latein gibt. Selbst die Toplateiner in der Klasse finden das schwer. So kann man echt ein Fach kaputt machen. Die Klassensprecherin hat sich schon bei der Fachbetreuerin beschwert, dass sie endlich mal was anderes übersetzen wollen.


    An meiner Schule wurden schon auch reine Vokabelexen geschrieben, auch noch in der 10. oder 11. Klasse.

    Danke für eure Antworten.

    Ich glaube schon dass es noch einen Franz. Kurs gibt, weil die Lateinklasse mittlerweile so schlecht ist, dass einige noch einen fünfer gerettet haben. Es wurden schon Schulaufgaben nicht gewertet weil sie so schlecht ausgefallen sind.#eek. Die Lehrerin macht auch einen wirklich schlechten Unterricht. Jetzt wo nun endlich mal Lektüre dran ist kommen nicht irgendwelche Klassiker, sondern mittelalterliches Latein.#hmpf Meine Tochter hat noch extra Förderunterricht und ich helfe soweit ich kann. Hab das große Latinum, aber schon lange her.

    Meine Tochter hat Latein genommen, weil sie die Zeit recht interessiert, aber da kommt viel zu wenig vor. Stattdessen ist die Grammatik in einer Geschwindigkeit durch genommen worden, die nicht mehr gut war.

    Sie tut mir einfach echt leid. Das erste Ex war schon wieder eine 5. Ich habe ihr jetzt einen Lernplan gemacht für Grammatik, den sie einfach durchziehen muss. Leider fragt die Lehrerin nicht mal Wörter ab, wo man vielleicht mal eine gute mündliche Note haben könnte, es wird immer nur übersetzt.

    Ich glaube, ich frag die Vertrauenslehrerin, die sie auch selbst im Unterricht hat, was sie von Französisch ab der 10. hält.

    Ich war übrigens gut in Mathe und schlecht in Latein.

    Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit einer spät beginnenden Fremdsprache in der 10. Klasse am bayerischen Gymnasium. Meine Tochter ist jetzt in der 9. Klasse und hatte als Sprachenfolge Englisch und dann ab der 6. Klasse Latein. In Klasse 6 und 7 war Latein noch völlig ok, erst 2 dann 3. In der 8. hatte sie dann eine sehr "spezielle" Lehrerin. Die ganze Klasse rauschte notenmäßig nach unten, meine Tochter konnte gerade noch eine 5 retten.... jetzt hat sie diese Lehrerin in der 9. wieder und die Motivation ist gleich null. Meine Tochter hat in Englisch eine glatte 1 und ist da so gut, dass mich die Lehrerin letztes Jahr schon gefragt hat, ob wir einige Zeit im Ausland gelebt haben. Haben wir aber nie. Eigentlich liegen ihr Sprachen, in Deutsch ist sie auch sehr gut.

    Eigentlich ist sie eine gute Schülerin, lernt selbstständig und geht auch gerne zur Schule. Beim Elternsprechtag höre ich nur von der Lateinlehrerin schlechtes über meine Tochter. Gestern meinte sie dann beim Latein übersetzen, dass sie Latein hasst und sich ärgert, dass sie nicht Französisch in der 6. genommen hat. Ich hab ihr dann gesagt, dass sie ja nur noch dieses Jahr durchhalten muss und dann in der 10. Französisch nehmen kann. Da hat sie allerdings gemeint, dass sie dann in drei Jahren auf Abiturniveau kommen muss, und sie ist am zweifeln, ob sie nicht einfach jetzt in der Lektürephase von Latein, noch bis zur 10. durchhalten soll und dann hat sie es hinter sich.

    Ist die spät beginnende Sprache nur für Überflieger zu schaffen?

    Was ich an dieser Stelle immer wieder gernE einwerfe...private Schulen zahlen in der Regel schlecht...ergO finden sich da nicht dIe besten Lehrer.

    Das finde ich jetzt ehrlich gesagt ein bisschen heftig und sehr pauschal. Natürlich verdienen Lehrer an Waldorfschulen sicher weniger aber vielleicht sind sie auch engagierter (auch pauschal).

    Ich war selbst an einer katholischen Klosterschule (also auch privat) und dort waren Lehrer, die an einer staatlichen Schule keine Chance gehabt hätten. Unser Englischlehrer hat den Militärdienst z.B. komplett verweigert und ist deshalb nicht verbeamtet worden. Er konnte dann nur an einer privaten Schule arbeiten. Deswegen war das doch kein schlechter Lehrer.

    Die privaten Schulen müssen sich halt mehr vermarkten, bei den staatlichen Schulen kommen die Schüler von allein.

    Fiawin nicht jede freie bzw. private Schule ist elitär und unsozial, das ist mir schon klar. Es ist ja auch schön, dass es Alternativen gibt. Die Montessori Schule, die wir uns auch noch angeschaut haben, war hinsichtlich meines Sohnes sehr aufgeschlossen und wäre wirklich eine Alternative gewesen, wenn die Fahrerei nicht gewesen wäre. Mit ÖPNV nur schlecht zu erreichen.

    Die Art und Weise der Ablehnung an der Waldorfschule hat mich nur so richtig verletzt, das ist schon über fünf Jahre her und ich kann mich immer noch gut daran erinnern#crying.

    Der Inklusionsgedanke ist wichtig für mich, deswegen reagiere ich da wahrscheinlich etwas verschnupft.

    Bei uns im Ort ist eine Waldorfschule, für die wir uns auch mal interessiert haben, weil mein Sohn eine Sprachentwicklungsstörung hatte. Uns wurde klar und sehr deutlich gesagt, dass sie keine Kinder nehmen, die in irgendeiner Weise Förderbedarf haben. Inklusion nein danke. Unsere "Dorfschule" hat ihn ohne größere Probleme genommen.

    Sozial schwächere Familien können sich diese Schulen einfach nicht leisten, wir hätten uns auch einschränken müssen. Ich bin sehr froh, dass mein Sohn auf die ganz "normale" Schule gegangen ist, wo Kinder von Putzfrauen und Hochschulprofessoren in einer Klasse sitzen.

    Auch acht Jahre eine Lehrkraft zu haben, fand ich gewöhnungsbedürftig.

    ein bisschen Bauchschmerzen habe ich auch, andererseits sind die Zeiten doch o.k. Er verbringt Zeit mit seinem Sohn und es ist mMn besser als wenn er z.B. allein zu Hause sitzt.

    Die schlechten Erfahrungen waren, dass sich alle, die mit meinem Sohn im Kiga bzw. in der Kigazeit zu tun hatten (Erzieherin, Heilpädagogin, Ergotherapeutin, Logopädin) dann zusammen einig waren, dass mein Sohn (schwere Sprachentwicklungsstörung) unbedingt auf die Förderschule muss. Ich glaube, wenn ich bei diesen Gesprächen mit dabei gewesen wäre, hätte es zum Kigaende nicht diese ungute Dynamik gegeben, dass ich mit der Erzieherin, die schon meine Tochter hatte und die ich eigentlich recht gut fand, ziemlich über Kreuz war.

    Da ich aber Gutachten vom SPZ hatte, die eine Förderschule nicht notwendig fanden, wurde er ganz normal eingeschult.

    Mit der Logopädin mussten wir leider noch länger zusammen arbeiten, aber da hab ich dann nichts mehr unterschrieben. Für die Schule war nur wichtig, das wir da dabeibleiben.

    An einem Austausch zwischen Erzieherin bzw. Lehrerin und Therapeutin ist ja eigentlich nichts einzuwenden, aber ich möchte eben dabei sein. Die LRS-Therapeutin, die mein Sohn dann ab der 4. Klasse hatte, hat mir gesagt, sie macht Gespräche mit Lehrern auch am liebsten, wenn die Eltern mit dabei sind, weil man dann zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen kann.

    Auf Grund meiner schlechten Erfahrungen die ich im Kiga mit der Schweigepflicht Entbindung gemacht habe, habe ich dann in der Schule streng darauf geachtet, dass ich bei allen Gesprächen dabei bin und musste auch mal etwas böser werden... Wir wollen ja nur das beste für ihr Kind....


    Wahrscheinlich haben sie sich nichts Böses dabei gedacht, aber so etwas geht einfach nicht.

    Schön, dass es noch solche Ärzte gibt, und dann auch noch der Chefarzt. Dass dich deine Gyn nicht gleich darauf hingewiesen hat, dass sie da leider nicht so viel Erfahrung hat und dich an einen kompetenteren Arzt überwiesen hat verstehe ich nicht.

    Mein Mann hat nachdem ihm Töchterlein als Baby die Hornhaut durch eine blöde Bewegung angeritzt hat, 10 Jahre lang#crying jeden Abend Augensalbe verwendet. Er war bei drei Augenärzten, alle haben gesagt: Geduld.... Nach 10 Jahren ist es tatsächlich besser geworden. Er hat auch ziemlich lang Schmerzmittel genommen. Das baut dich jetzt sicher nicht auf, aber für ihn war das Auftragen der Salbe wie Zähneputzen.

    Hier für Münchner Gymnasium: Vera hatte meine Tochter in der 8. Klasse in Deutsch und den Jahrgangsstufentest in Mathe. Der war dann allerdings so leicht, dass mein Kind, das eigentlich in Mathe auf einer 4 steht , plötzlich eine 2 hatte. Ich glaube nach dem Pisa-Schock wird einfach mehr getestet. Der Mathelehrer deutete sowas an, dass er sich nach dem guten Ergebnis des Tests nun keine Sorgen mehr machen muss. Vielleicht bekommen Schulen eins auf Dach, wenn sie zu schlechte Ergebnisse haben#confused.


    Für deine Fragen würde ich ans Kultusministerium schreiben