Beiträge von Zimt


    Das Geld geht an die Stadt? Na toll, ich dachte wirklich, dass die von dem Geld neue Bücher kaufen und so.


    Also das kommt dann anscheinend auf die Stadt drauf an. Bei uns geht das nicht an die Stadt. Ich hatte extra (aus gegebenem Anlass) mal gefragt und tatsächlich gehen bei uns die Gebühren an die Bücherei und nutzen ihr. :)


    Ich gehe dann mal unsere Bücher verlängern... ;)

    Bei uns war es so, dass die Enkelkinder, die am Ort waren, bevorzugt wurden. DAS halte ich nicht für gerecht. Wir durften aus der Süßigkeitendose aussuchen, aber nicht das und nicht das und nicht das, weil X und Y das ja so gerne essen.


    Boah, das ist ja echt mal ungerecht. #pinch (Edit: beziehe mich hier mit dem "ungerecht" auf das, was ich von Fiawin zitiert habe)


    Zu deiner Situation Leslie, finde ich auch, dass man alle Beteiligten und ihre Sicht verstehen kann. Eine "pauschale Gerechtigkeit" gibt es da wohl nicht. Und wie es genau war, wissen wir ja auch nicht. Vielleicht hat deiner Schwester deiner Oma erzählt, dass sie teilen muss und das doof findet und dann gab Oma den Tipp, die Süßigkeiten vorher zu essen. Vielleicht wollte deine Oma tatsächlich nicht, dass die Süßigkeiten weiter gegeben werden und hat versucht das zu verhindern(was ich auch irgendwie irritierend finde). Das wären dann schon zwei von vielen verschiedenen Situationen, die jetzt womöglich auch gar niemand mehr so genau erinnert?
    Ich stelle mir vor, was mache ich als Mutter, wenn ein Kind immer mal wieder besondere Süßigkeiten mitbringt und womöglich gibt es Riesengeschrei - wie schnell rutscht da heraus "gib deinen Schwestern doch was ab" - evtl. ohne da weiter über Gerechtigkeit und so nachgedacht zu haben? Für deine Schwester hatten sie womöglich eine besondere Bedeutung über den "Seltenheitswert" hinaus, weil die Süßigkeiten ein Geschenk von ihrer Oma waren, insofern finde ich es auch sehr nachvollziehbar, dass sie die behalten wollte. Ohne in der Situation zu stecken und nur mit dem was ich jetzt weiß, hätte ich an Stelle der Mutter wohl nicht zum Teilen gedrängt, eben aus Rücksicht auf die Gefühle deiner Schwester. Aber ob das nun gerecht wäre? #weissnicht

    Ich sitze auch manchmal mit wachem Baby im Bett, die anderen drei wachen von Babys Gezappel nicht auf und auch nicht wenn sie schreit.
    Wenn dein Mann nicht schlafen kann, dann würde ich an deiner Stelle noch mal mit ihm reden, welche Lösung es für ihn/euch gibt. Bei deinem Sohn würde ich versuchen darauf zu achten, ob es morgens genauso aufwacht wie gewohnt. Wenn ja, dann ist Baby-Geschrei vielleicht für ihn ein normales Geräusch, das er ausblendet und das dann seinen Schlaf auch nicht stört.
    Den Hinweis, ob du dich nachmittags noch mal hinlegen kannst finde ich auch wichtig. Jede Nacht zwei Stunden mit wachem Baby finde ich sehr Kräfte-zehrend. Da finde ich erstrebenswert, dass ihr eine Lösung findet, die auch zu deinem Wohlbefinden beiträgt und du scheinst ja eigentlich gerne weiterhin im Familienbett schlafen zu wollen? Ich wünsche euch bald ruhigere Nächte. #pro

    Für mich liest es sich so, als ginge es um "ganz oder gar nicht". Also so, als müsstet du die Sachen verkaufen, weil du nicht mehr in dem bisherigen Umfang nähen kannst. Aber ab und zu mal ein Teil macht auch Spaß. ;)
    Laut meiner Nähkursleiterin sollte übrigens eine eingelagerte Maschine schon alle 1- 2 Jahre mal herausgeholt werden und ein paar Nähte damit gemacht werden, damit sie funktionsfähig bleibt.
    Ein halbes Jahr nicht zum Hobby gekommen bedeutet für mich nicht, dass ich es aufgebe, sonst hätte ich keine mehr. :P

    Jetzt eine wahrscheinlich nicht wirklich befriedigende Antwort, dafür schnell. ;-)


    Mein Mann sagte mir, irgendwer war mit kleinen Kindern da und es war schön. Es gibt wohl einen Kinderbereich.


    Wir wollen schon eine Weile hin, aber wegen Erkältungen und Co haben wir es immer wieder verschoben.

    und angeblich musst noch NIE ein kind wegen heimweh abgeholt werden. und sie schwören stein und bein, dass sie nicht lange fackeln, wenn sie merken, dass es einem kind nicht gut geht. aber es sei immer total toll gewesen udn für die gruppe und die kinder immer eine supertolle erfahrung.

    Ehrlich gesagt, das finde ich widersprüchlich. Wenn sie es seit Jahren machen, aber nie ein Kind wegen Heimweh abgeholt wurde obwohl sie nicht lange fackeln - wie passt das denn zusammen? Das halte ich dann nämlich für sehr unwahrscheinlich.


    Ich habe mich mal mit einer Mutter unterhalten, die ihr Kind im Krippenalter bei so einer Fahrt mitfahren lassen hat. Ich weiß nicht, ob es euer Kindergarten war, es war das einzige Mal, dass ich von einer Kindergarten-Fahrt für diese Altersgruppe gehört hatte. Die Eltern waren jedenfalls mir ihrer Entscheidung im Nachhinein gar nicht glücklich. Weil sie sich nicht sicher waren, ob es dem Kind dort gut gegangen war und die Berichte der Erzieher_innen ihnen zu knapp ausfielen. Auch auf Nachfrage kam da dann wohl nicht viel.
    Wie die meisten hier zweifle ich daran, dass Kinder in dem Alter eine Auszeit von den Eltern brauchen, bzw. Ihnen eine solche gut tut (von seltenen Ausnahmefällen abgesehen). Für meine Kinder könnte ich es mir nicht vorstellen.
    Wenn du nicht 100%ig überzeugt bist, würde ich es lassen. Für dein Kind ist wie du es beschreibst die Trennung tagsüber schon lang, wenn er in der Kita ist...


    Edit: Was ich bei dir noch lese ist, dass du die Fahrten deiner (älteren) Tochter zugetraut hast, mit offenbar einem besseren Gefühl, als jetzt bei deinem Sohn. Das würde ich auch Ernst nehmen, bzw. noch mal hingucken, was da für dich der Unterschied ist und was das für deine Entscheidung heißen könnte.

    Habt ihr auf den Fensterbänken geguckt? Zwischen Blumentöpfen sieht man die Dinger nicht so gut...
    Neben der Spüle vielleicht oder auf dem Küchentisch?
    Hosentaschen wurde ja schon geschrieben, vielleicht noch mal Bereiche absuchen, an denen Hosen ausgezogen wurden?
    Hoffentlich taucht er wieder auf!

    Ha ha ha, jetzt war meine Hose auch weg.
    Ich habe jetzt einen Rock angezogen. :D
    Positiver Nebeneffekt war, dass ich die Wäsche vom Dachboden geholt habe...


    Gefunden, Schnuppsternl?

    @johanna_h81: ich habe auch nicht geschrieben, dass jemand das so geschrieben hätte. Ich hatte dir zustimmen wollen, in dem, dass es nicht Sinn der Sache ist, etwas zu verschweigen. Ich hatte noch mal hier gepostet, weil ich den Eindruck hatte, dass verstanden wurde, meine Haltung sei, absichtlich dem Kind was zu verschweigen, um ihm kein festes Geschlechterbild zu vermitteln oder so etwas - was nicht stimmt. Der mir wichtige Teil des von dir Zitierten war also, "ich würde dem Kind nix verschweigen".
    Der thread ist lang, hier ging es um verschiedenes und teilweise haben sich die Ebenen auch vermischt.
    Die thread-starterin hat gestern Abend noch mal formuliert, was sie meinte. Ich fand ihre Frage spannend und kann verstehen, dass sie genauer hingucken wollte, bevor sie ihrem Sohn eine Antwort gibt. Es ging ja auch um die Frage, was macht eine gute Fußballspielerin aus? Geht es nur um Schnelligkeit? usw. ...


    @ all:
    Ich merke, dass ich immer wieder versucht bin, jetzt noch mal auf alles einzugehen,z.B. mein Wissenschaftsverständnis und den Umgang mit Kurven und Statistiken zu diskutieren usw. Weil ich mich missverstanden fühle. Aber in jedem meiner Postings wird es wieder einen Satz geben, der rausgegriffen werden kann, um sich daran aufzuhängen. Und eigentlich habe ich drei mal erläutert, was ich meinte. Ich hoffe jetzt einfach, dass es auch Leute gelesen haben, die mir folgen konnten.
    Und übe nun weiter, mich nicht mehr zu verzetteln und hier im Forum Stunden in ein Thema zu investieren. :D

    Zitat von »Zimt«
    Meinem Kind zu vermitteln, dass gut ist, wie es ist, dass es in sich viele Entwicklungsmöglichkeiten hat und es alles mögliche gibt.


    Da bin ich ganz bei Dir. Aber man muss doch deshalb trotzdem eine ehrliche Antwort geben können, wenn ein Kind fragt, weshalb männliche und weibliche Profisportler im Fußball nicht gemeinsam spielen. Es kann doch auch nicht gut sein, einem Kind zu vermitteln, dass es alles schaffen kann, wenn es nur will - denn das genauso Quatsch, wie zu sagen, es kann etwas nicht weil es weiblich oder männlich ist.

    Ja, ich würde auch nix verschweigen. Nur versuchen, dem Kind zu vermitteln, dass das nicht heißt, dass Frauen halt leider kein Fußball spielen können.
    --------------



    "Mädchen sind genauso schnell wie Jungen..." ist übrigens eine Textstelle aus einem Kinderlied, irgendwie (bisschen naiv) habe beim Schreiben gedacht, dass (er)kennen alle...
    Ich schreibe das, weil ich mich gestern schon gefragt habe, warum ich teilweise missverstanden wurde und damit klar wird, was ich mit "Liedzeile" meinte.



    Zitat

    Die Liedzeile anzuführen war vielleicht etwas ungeschickt, ich hatte vorhin einen (etwas nervigen) Ohrwurm. #schäm So ohne Kontext ist sie (Anmerkung Freitag: als Aussage) auch nicht richtig (hatte ich so auch nicht geschrieben), klar, ich hatte zuspitzen wollen, was ich vorher geschrieben habe.

    Nee Esche, da tust du mir Unrecht. Ich habe mich hier auf die entstandene Diskussion bezogen. Nicht auf die Profifussballer. Es ging hier nicht mehr darum, ob die männlichen Sportler in bestimmten Disziplinen besser abschneiden, sondern den Versuch zu verstehen, warum einige ein Problem damit haben. Dass die männlichen Profifußballer schneller sind habe ich gar nicht in Frage gestellt. Es ging um Erklärungen, wie man Kindern gegenüber damit umgeht und Erklärungen im Allgemeinen.

    timah und Leonora: ich wollte die statistischen Unterschiede gar nicht in Frage stellen.
    Die Liedzeile anzuführen war vielleicht etwas ungeschickt, ich hatte vorhin einen (etwas nervigen) Ohrwurm. #schäm So ohne Kontext ist sie auch nicht richtig (hatte ich so auch nicht geschrieben), klar, ich hatte zuspitzen wollen, was ich vorher geschrieben habe.
    Und mir ist es tatsächlich wichtiger gegenüber meinen Kindern die Vielfalt zu betonen, als statistische Durchschnittswerte oder Gruppen zugeordnete Unterschiede. Meinem Kind zu vermitteln, dass gut ist, wie es ist, dass es in sich viele Entwicklungsmöglichkeiten hat und es alles mögliche gibt. Die 1,95 - Frau gibt es ja trotzdem und ist größer als viele andere, auch wenn der größte Mensch der Welt ein Mann ist. Für sie wäre möglicherweise dann die Selbsterfahrung "ich bin eine komische Abweichung" wenn der Schwerpunkt nicht auf der Vielfalt sondern auf dem Durchschnitt liegt. Und es ist ja auch für viele große Frauen und kleine Männer ein Problem, dass sie nicht dem Durchschnitt entsprechen. Finde ich Schade und hat meines Erachtens was mit dem gesellschaftlichen Umgang damit zu tun.
    Und da gehört eine Aussage "Männer sind so..." für mich schon mit dazu.
    Zu der Normalerteilung gehören eben nicht nur die genannten 50 % sondern auch die in den äußeren Bereichen...