Beiträge von Lillian

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    Ab und zu war ich bei meiner Mama auf Arbeit, die Gründe weiß ich gar nicht mehr. Ich war da aber immer sehr gerne, habe an ihrem riesen Zeichenbrett gemalt und mit ihren vielen Schablonen von irgendwelchen technischen Dingen gemalt und das Kantinenessen mochte ich auch. Später habe ich in der Firma Praktika in verschiedenen Abteilungen absolviert und - nach ein paar Jahren in anderen Firmen - arbeite ich heute selbst auch in der Firma. Meine Kinder waren mich auch schon mal besuchen, aber das war wirklich immer nur ganz kurz, z. B. um mich abzuholen und ganz am Anfang von Corona war mein Kleinster notgedrungen einen Arbeitstag mit da. Bei mir ist es aber auch gar nicht spannend, ich habe keine schicken Schablonen.

    Die Kinder mitzubringen ist mittlerweile sehr unüblich geworden. Ich glaube gar nicht mal so sehr wegen der direkten Führungskraft sondern eher wegen der anderen Kollegen, die das vielleicht doof finden bis hin zu betrieblichem Ärger den dies verursachen könnte.

    Da ich das Zuckertüten basteln oder nähen aus meiner Kindheit nicht kenne, hätte ich das als westdeutsche Tradition eingeordnet. Meine war gekauft, groß, sechseckig. Dito die meiner Kinder. Also in Westdeutschland mehr Aufwand bei der Erstellung der Tüte, in Ostdeutschland mehr Aufwand bei Feier und Geschenkefüllung. Stimmt bestimmt nicht.

    Normales Ehebett und an den Seiten einmal ein Ikea Babybett und auf der anderen Seite ein Ikea Gulliver (gibts leider nicht mehr) Juniorbett mit jeweils der offenen Seite ans Ehebett dran gestellt.

    Das mit den so gravierenden Lieferschwierigkeiten verstehe ich nicht so richtig, also diese Ausmaße. Wegen einem Frachter, der Pandemie und gestiegener Nachfrage, vereinfacht gesagt. Aber so massive Auswirkungen? Das ist so für mich nicht vorstellbar, bei dem Überangebot was vorher da war. Also nicht dass ich es nicht glaube sondern es entbehrt da meiner Vorstellungskraft. Wir waren ja immer verwöhnt, alles immer genug da. Ebenso nicht die derart gestiegenen Energiepreise. Ich arbeite in der Energiebranche und beobachte die Insolvenzen mit Sorge.

    So eine Art Religionsunterricht klingt für mich besser, als das was es mir in der Kindheit gab (also evangelische oder katholische Religion oder in der Parallelklasse mit im Unterricht sitzen), wie das konkret umgesetzt wird weiß ich aber nicht.

    In meiner Kindheit gab es gar keinen Religionsunterricht an Schulen. ;)

    In meiner auch nicht. Ethik hatten wir ziemlich spät, ich weiß es gar nicht mehr, auf jeden Fall nicht gleich nach der Wende, ich glaube nur in der 11. und 12. Klasse. Und ich fand es immer das überflüssigste Fach überhaupt. Es ging fast nur um Philosophen, Sokrates usw.

    VivaLaVida Wie so ein überkonfessioneller Religionsunterricht dann genau aussieht, weiss ich wie gesagt noch nicht, unsere Große wird dieses Jahr erst eingeschult (nicht Hamburg, aber ähnliches System) und ich hatte mich gewundert, als mein Mann sagte, es gäbe in Klasse 1 schon Religion aber nie die Frage aufgetaucht war, ob sie da hin gehen soll (sie ist nicht getauft). Wenn solcher Unterricht gut gemacht ist, finde ich das nicht schlecht, aber ich habe auch Bedenken, dass da nur der alte (evangelische, weil das hatten in der Gegend vorher sicher die meisten SuS belegt) Religionsunterreicht unter neuem Label verkauft wird (vermutlich auch von den selben Lehrer:innen).
    Ob Unterricht über Religionen wichtiger ist als andere Fächer finde ich schwierig zu beurteilen, es spielt ja für die Kinder schon eine Rolle, unsere Tochter frag z.B. schon, warum Ostern/Weihnachten gefeiert werden und warum ein vermutlich moslemisches Kind in der Kita kein Fleisch essen darf.

    Sorry, weil jetzt schon ziemlich OT.

    Und hier sehe ich, warum vielleicht Ethik doch nicht ganz so sinnlos ist. Das Muslime kein Schweinefleisch essen, erfuhr ich erst mit 28 Jahren, mehr als 20 Jahre nach der Wende, als ich zum Ende meiner Schwangerschaft im Krankenhaus war und muslimische Bettnachbarinnen hatte #schäm

    Es steht die Überlegung an, für die Kinder mal in einen Freizeitpark mit "richtigen" Fahrgeschäften zu fahren (konkret geht es um Bel*an*tis). Keiner der Erwachsenen kann (aus verschiedenen Gründen) eines dieser Fahrgeschäfte ausprobieren bzw. mitfahren, die Kinder müssten es alleine fahren. Ist das irgendwie sicherheitstechnisch bedenklich (also realistisch, für mich sieht das alles viel zu gefährlich aus um die für mich wichtigsten Menschen da mitfahren zu lassen ... ;)) . Also aufgrund ihrer Statur (rausrutschen weil zu klein/dünn) oder der Kraft sich festzuhalten, das ist ja bei Kindern doch noch etwas anders als bei Erwachsenen. Sie sind 11 J und 13 J und um die 150 cm groß und jetzt nicht so sportlich. Von der Körperhöhe her dürften sie ja fast alles mitmachen.