Beiträge von Lillian

    In meiner Kindheit war an diesem Tag immer ein Kinderfest mit anschließend Lampionumzug und es gab ein kleines Geschenk von den Eltern und Großeltern.


    Wir versuchen immer, am Kindertag etwas schönes mit den Kindern zu unternehmen, je nach verfügbarer Zeit. Also wenn es am Wochenende ist, ein Ausflug, unter der Woche wo weniger Zeit ist was Kleines. Wir gehen heute Eis essen, die Oma lädt ein, und es gibt von uns ein Geschenk für jedes Kind (Nähbuch/My little Pony Set/Paw Patrol Auto/Geräuschebuch). Mit der anderen Oma gibt es nächste Woche Indoor Spielplatz. In der Schule haben heute viele Klassen Wandertag, meine Kinder auch, und für die Klassen, die da sind, gibt es Eis. Ansonsten sind auch einige Veranstaltungen hier im Ort, die schaffen wir aber nicht weil heute noch Hobby der Kinder ist.


    Edit: Zur Geschichte steht etwas bei Wikipedia.

    Bei uns war gestern Sportfest, ebenso in brütender Hitze. Es wurde alles dafür getan, um es trotz Hitze unbeschadet zu überstehen (es ging nur bis 12:00, sie haben nur einzelne kurze Stationen gemacht, dazwischen Aufenthalt im Schatten am Rand des Sportgeländes, alle sollen Kopfbedeckung tragen, alle mussten ihr Getränk immer mitnehmen).

    Ist beim Kinderwagen eine Matratze dabei? Auf irgendwas muss das Kind ja liegen. Dazu passendes Bettlaken oder größeres Moltontuch oder so als Bezug.


    Im Winter hatten wir in der Babyschale immer ein Baby-Lammfell liegen, damit es von unten nicht zu kalt ist. Das Baby hatte einen Winteroverall an, zugedeckt haben wir es mit so einen Dauenkissen als Decke. Viele mögen aber auch lieber einen Fußsack statt Dauenenkissen, das ist Geschmackssache.


    Als Sonnenschutz haben wir immer nur ein Mulltuch davor gehangen, im Winter gar nichts, da tut ja eigentlich jeder Sonnenstrahl gut wegen Vitamin D.


    Regenschutz halte ich für unverzichtbar.

    Gefühlt gibt es hier reichlich 3(+)-Kind-Familien. In der Klasse von Kind2 sind es mindestens 1x3 Kinder, 3 x 4 Kinder. In der Klasse von Kind1 sind es mindestens 4 x 3 Kinder, 2 x 4 Kinder, 1 x 6 Kinder. Von den anderen Kindern in den beiden Klassen kenne ich auch von vielen nicht die Geschwisteranzahl.


    Glückwünsche kamen bei uns bei den weiteren Kindern aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Die Großeltern haben sich bei der Schwangerschaftsverkündung schon ab dem zweiten Kind nicht richtig gefreut, beim vierten Kind war es sehr unschön. Über die Geburt wurde sich bei allen Kindern gleich gefreut, Geschenke gab es bei den weiteren Kindern außer von den Großeltern aber auch nur wenige, was ok ist, es geht ja eigentlich bei den Geschenken vor allem um die Erstausstattung, die ja bei weitern Kindern noch da ist. Tatsächlich haben wir aber beim vierten Kind fast alles neu angeschafft, weil es nach den ersten 3 Kindern einfach durch war.


    Arbeiten mit vielen Kindern ist schwierig, ja. Ich arbeite in einer männerdominierten Branche wo man am besten rund um die Uhr zur Verfügung steht und die Kollegen haben keine kleinen Kinder. Ich habe Teilzeit gearbeitet und mein Chef hat immer und überall betont, wie schlimm er Teilzeit findet. Das Problem war aber nicht meine Teilzeit sondern die generelle Unterbesetzung. Ich finde aber generell jeder sollte die Möglichkeit haben, pünktlich zu gehen, ob mit Kindern oder ohne, diese Überstunden-Mentalität finde ich furchtbar. In einer früheren Arbeitsstellen haben die Kollegen immer gesagt, was sollen sie denn zu Hause, öhm Freizeit genießen? Mir war auch ohne Kinder nie langweilig in meiner Freizeit.


    Als 3(+) Familie im Alltag gibt es Hürden. Es fängt an bei der Wohnungssuche, mehr als 4-Raum-Wohnung ist kaum vorhanden/ nicht bezahlbar. Familien-Eintrittskarten hören spätestens beim dritten Kind auf. Ferienwohnungen für mehr als 5 Personen sind kaum vorhanden. Bezahlbare große Autos. Ausreichend große Tische in Cafes, Restaurants. In viele Eiscafes gehen wir gar nicht erst rein, weil es da immer so winzige 4-Personen-Tischchen gibt. Selbst in unserem McDonalds in der Kinderecke gibt es nur einen etwas größeren Tisch, die anderen Tische sind auch winzig. Was es leider gar nicht gibt, sind Alltags-Ermäßigungen für Großfamilien, ich wünsche mir z. B. so sehr einen Großfamilien-Rabatt in öffentlichen Verkehrsmitteln, es ist Wahnsinn was das kostet.

    Über das Finanzielle haben sandyundbenni ab und zu gesprochen. Bei sechspaarschuhe weiß ich es nicht, die kenne ich nur aus ein paar Ausschnitten bei den sandyundbenni Videos. Bei den anderen Familien weiß ich es nicht. Sie haben 1. alles verkauft, was sie bessessen haben und Wohnung usw. alles komplett aufgelöst und daher keine laufenden Kosten in D mehr, keine Versicherungen usw. mehr, Sandhya hat noch Elterngeld bekommen von ihrer früheren Arbeitsstelle, sie haben oft in günstigen Unterkünften gewohnt mit Gemeinschaftsdusche usw., später dann auch bei Bekannten, sie leben sehr minimalistisch, Geld kommt inzwischen rein über YouTube, Seminare, den gemeinsamen Film mit sechspaarschuhe.

    Vor 2 oder 3 Jahren bin ich beim zappen bei RTL 2 hängen geblieben, was ich sonst nie geschaut habe, da kamen gerade in einer Babysendung sandyundbenni und ich war total fasziniert. Ein bischen Fernweh, ein bischen Neid-will-auch und vor allem Bewunderung. Seitdem verfolge ich sie auf YT und Instagram.


    Ja ich beneide sie, um die Freiheit wie sie ihr Leben so gestalten können wie sie wollen ohne den vorgegebenen Rahmen von Arbeit usw., um die viele freie Zeit miteinander, um das was sie von der Welt sehen. Ich könnte so ein Leben trotz aller Faszination aber nicht führen, ich brauche ein Zuhause.


    Sonste schaue ich keine anderen Weltreise-Familien.

    Verpflichtenden Ganztag für alle finde ich nicht gut. Wann haben die Kinder da Zeit für ihre außerschulischen Hobbys, Familie, spielen zu Hause, Freunde außerhalb des Schulumfeldes. Ich fände es einfach nicht schön für meine Kinder, jeden Tag den ganzen Tag im Schulumfeld verbringen zu müssen. Es sind gute Ganztagslösungen/Betreuungsmöglichkeiten notwendig, aber bitte nicht für alle verpflichtend. Wir nutzen die Ganztagsangebote der Schule und den Hort flexibel, mal sind sie lange da, mal nicht je nachdem. Wie wir unsere Freizeit als Familie verbringen, ist unsere Entscheidung, je nach verfügbarer Zeit usw., das kann doch nicht der Staat/das Bundesland/die Stadt verpflichtend für alle festlegen.

    Tochter und ich haben heute Mathe geübt und dafür habe ich Übungsblätter aus dem Internet ausgedruckt von Gr*undschulkönig, auf den Seiten unten steht Gr*undschulkönig drauf. Tochter sieht das und schreibt bevor sie mit üben anfängt ein "in" dran #top

    Ich hänge ein bissel hinterher, ich hoffe es ist okay, dass ich noch einige alte Beiträge herauskrame.

    Meine Mama rasiert sich nicht und kannte das auch nicht (DDR). Es war ihr so befremdlich, dass sie es mir nicht erlaubt hat, das war so Anfang der 90er. Ich habe mich aber so unwohl gefühlt damit als Teenie, war neidisch auf die, die es durften, dass ich es heimlich doch gemacht habe, mit dem einzigen Werkzeug, dass mir zur Verfügung stand. In meinem Nagelpflegeset war so ein "Rasierding", das habe ich genommen bis ich endlich offiziell einen Rasierer durfte und habe mich oft geschnitten. Heute weiß ich, dass dieses Rasierding ein Hornhauthobel war *autsch*.

    Mich würde interessieren, wie du das heute siehst, warum dir das damals so wichtig war, dass Du Schmerzen auf Dich genommen hast, es zu machen. Die Szene zeigt ja, dass es enorm wichtig war. Sie zeigt aber auch, wie wenig "Macht" wir als Eltern haben. Deine Mutter hätte Dich ja besser einfach machen lassen, obwohl sie Dich vielleicht schützen wollte.


    Schwer zu beantworten, ist so lange her. Gruppendruck/zwang war es nicht, den gab es in meinem Freundeskreis und in meiner Klasse nicht, auch nicht in anderen Dingen. Ich glaube es haben sich damals auch nicht alle rasiert, weil das Rasieren ja eher was "Neues" war. Aber ich kannte es natürlich aus TV & Co, bei Beverly Hills 90210 hatten die jedenfalls alle keine Haare an den Beinen ;). Ich war damals generell sehr angetan von Kosmetik, da gehörte es dazu. Ich habe auch gerne die Kosmetiktipps aus Zeitschriften, Bravo Girl und so was, ausgeschnitten und in ein Büchlein geklebt #rolleyes. Den Spleen hatte aber nur ich, meine Freundinnen haben sich darüber eher amüsiert.

    Das Gefühl unrasiert nicht in Freibad zu dürfen hatte ich damals jedenfalls nicht, heute schon.

    Und meine Mama stand dem ganzen Kosmetikthema sehr unaufgeschlossen gegenüber, ich durfte vieles nicht, z. B. Deo benutzen (heimlich genutzt), Schminken. Bei meiner Mama waren es glaube ich eher veraltete Ansichten, weswegen ich das (noch) nicht durfte. A la wenn man die Haare rasiert, wachsen sie stärker nach, Deo brauche ich noch nicht, zu jung für Make Up, zu jung fürs Haare färben usw. Nach 1-2 Jahren Überzeugungsarbeit durfte ich dann offiziell einen Rasierer, Deo und Schminkzeug haben.

    Zum Thema wenig Macht der Eltern. Ich habe generell schon gehört. Im Fall der Kosmetik habe ich mich glaube ich darüber hinweggesetzt, weil es ja eigentlich harmloser Kram war.

    Meine Mama rasiert sich nicht und kannte das auch nicht (DDR). Es war ihr so befremdlich, dass sie es mir nicht erlaubt hat, das war so Anfang der 90er. Ich habe mich aber so unwohl gefühlt damit als Teenie, war neidisch auf die, die es durften, dass ich es heimlich doch gemacht habe, mit dem einzigen Werkzeug, dass mir zur Verfügung stand. In meinem Nagelpflegeset war so ein "Rasierding", das habe ich genommen bis ich endlich offiziell einen Rasierer durfte und habe mich oft geschnitten. Heute weiß ich, dass dieses Rasierding ein Hornhauthobel war *autsch*.

    Optik sollte im Bewerbungsverfahren keine so wichtige Rolle spielen, aber doch fließt sie mit ein. Ich denke die Chancen sind besser, wenn man frisch, fit und dynamisch aussieht, als müde und abgespannt. Und da ist es sicherlich empfehlenswert, z. B. die Augenringe zu kaschierten. Es gibt ja auch Studien, die zeigen, dass Schönheit bei gleicher Qualifikation bevorzugt wird.

    Grundsätzlich nichts davon. Ich fasse in Arztpraxen nicht so gerne etwas an, daher schaue ich mir keine Zeitschriften an. Auf Toilette gehe ich nur im absoluten Notfall, erst recht wenn es nur Unisex gibt (wegen Stehpinklern, das finde ich eklig). Wasser bringe ich mir selbst mit. Die Optik des Personals ist mir egal, solange alles den Hygienevorschriften entspricht. In der Kinderarztppraxis sollte Spielzeug vorhanden sein.


    Andere Dinge, die nicht in der Liste stehen, erwarte (oder erhoffe) ich, z. B. möglichst kurze Wartezeit, freundliches Personal.

    Das man ein Attest braucht finde ich krass, es ist die Schule und nicht der Arbeitgeber. Wahnsinn, welche Rechte die Schulen haben.


    Aus Elternsicht verstehe ich, wie lästig das mit den Attesten ist.

    Als Lehrerin muss ich gestehen, werde ich latent aggressiv, wenn ich Formulierungen lese, die sich darauf beziehen, welche Rechte die Schulen da doch haben. Die Schulen bestehen aus Menschen. Und zwar aus Lehrerinnen, die pro Schuljahr und Klasse z.T. zwei dicke Leitzordner vollstopfen mit Entschuldigungen und Attesten, über die auch noch fein säuberlich Statistik geführt werden muss. Alles nebenher. Ich glaube, das kann sich jemand, der nicht an der Schule arbeitet, kaum vorstellen. Auch nicht, was es bedeutet, angesichts dieser Fehlzeiten in manchen Schuljahren jede Klassenarbeit doppelt (oder mehr) zu erstellen. Bei den Mengen an Fehlzeiten ist es einfach nicht mehr wahrscheinlich, dass alle, die bei einer Arbeit gefehlt haben, wirklich krank waren. Ergo: die Schulen führen sowas nicht zum Spaß ein, sondern als Reaktion auf Fehlzeiten. Das ist natürlich doof für die, die wirklich nur fehlen, wenn sie krank sind. Dahinter steckt aber die Hoffnung, das Fehlen derjenigen einzudämmen, die einfach keinen Bock haben.

    Meine beiden Sätze beziehen sich auf eine allgemeine Attestpflicht für alle. Und ja, das finde ich geht gar nicht, das ist ein enormer Eingriff der Schule in das Leben der Familien (Zeitaufwand, Organisationsaufwand). Das sind Rechte, die meiner Meinung nach nur dem Arbeitgeber gehören sollten. Eine Attestpflicht in begründeten Fällen meine ich damit nicht.

    Fürs Protokoll: Ich weiß, wieviel Zeitaufwand und Arbeitsaufwand im Lehrerberuf steckt (mein Vater ist Lehrer).

    Bei unserer Schule (Grundschule) müssen wir 1. per Anruf krank melden und 2. wenn das Kind wieder da ist, schriftliche Entschuldigung mitbringen. Die schreibe ich per Hand:

    Sehr geehrte Frau <Name Klassenlehrerin>,

    <Name Kind> konnte vom ... bis ... nicht am Unterricht teilnehmen, weil sie krank war.

    Mit freundlichen Grüßen

    Unterschrift


    Die "Bitte das Fehlen zu entschuldigen" oder so verkneife ich mir, weil ich diese Formulierung fürchterlich finde. Kind war krank, das bestätige ich schriftlich, fertig.

    Das Gefühl von "wir sind komplett", ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das jemals haben werde. Es werden Vernunftsgründe sein, 1. meine Gesundheit. Dieser Grund spielt leider eine starke Rolle weil es waren deswegen alles stark überwachte Risikoschwangerschaften. 2. mein Alter (was Punkt 1 noch verschärft). 3. Belastung - das Drumherum mit vielen Kindern ist nicht zu unterschätzen. Diese Gründe spielen bereits eine starke Rolle, ob es eine Nr. 5 noch geben wird - eher nicht trotz Kinderwunsch. Mehr als 5 könnten wir auf keinen Fall haben, das Auto ist dann voll ... (und die Gründe unter 1. und 2. sind zu gewichtig).