Beiträge von vanity

    Ich finde es auch nicht zu lang. Okay, Betreuungsproblem habe ich als Lehrerin nicht. Aber auch sonst, die Leute, die um mich herum jammern, haben dieses Problem gelöst. Da ist es auch eher die Einstellung.

    So nach dem Motto: Oh, Kinder den ganzen Tag zu Hause, Hiiiilfe, was machen wir da bloß?

    Ich weiß nicht, ob es an uns liegt, aber uns ist weder langweilig noch streiten wir uns in den Ferien besonders viel (wird auch immer gern als Argument angeführt). Aber ist vielleicht auch Typsache.

    Mich ärgert dein Kommentar irgendwie.


    Zum einen, ist es tatsächlich ein großer Unterschied, ob man ein Betreuungsproblem hat oder eben nicht. Die Äußerung derer, die anders als du, eben ein Betreuungsproblem haben (und das kann tatsächlich ein fieses Problem sein), als "herum jammern" zu bezeichnen finde ich unangemessen und liest sich für mich überheblich. Ebenso wie die Unterstellung, es fehle nur an der richtigen Einstellung und man hätte nur nicht gern seine Kinder zu Hause.


    Wenn ich das richtig sehe, dann habt ihr ein Kind? Wir haben 3 im Alter von 3 bis 10. Das macht ebenfalls einen großen Unterschied. Wenn wir keine (bezahlte) Kinderbetreuung hätten, dann müssten mein Mann und ich jeweils 3 Wochen der Ferien hintereinander abdecken und hätten noch nicht mal die Gelegenheit zusammen in Urlaub zu fahren. Und jeder von uns müsste sich 3 Wochen allein um die 3 Kinder kümmern.

    vanity: ein gut ausgebautes kostenloses/-günstiges vollzeit-betreuungsangebot, wie freda es von ihrem wohnort beschreibt und wie ich es aktuell auch aus berlin (in diesem fall pankow) kenne. dazu muss der politische wille vor ort vorhanden sein.


    ferienlager ging bei mir früher bis zur 10 klasse, danach kam erntelager.

    Das gibt es hier leider auch nicht in dem Maß, wie wir es bräuchten. Bis zur 4.Klasse haben wir den Hort. Aber ab der 5. Klasse müssen wir mal sehen, wie wir es machen. Also nächstes Schuljahr werden wir viele Ferien abdecken müssen. Kostengünstige Ferienprogramme, die auch eine akzeptable Zeit abdecken gibt gibt es auch nur bis zur 4. Klasse. :(

    Hallo,


    angeregt durch den Beitrag zur Länge der Sommerferien und der aufkommenden Frage, wie unsere Kinder wohl später mal retrospektiv ihre Kindheit fanden, würde mich interessieren wie die Ferien bei euch denn nun aussehen. Was macht ihr? Was fehlt euch? Wie geht es euren Kindern?


    Bei uns ist es so:


    Der Große ...

    ... geht in den ersten 3 Wochen in die Hort. Woche 1+2 machen sie ein Ferienprogramm mit wechselnden Ausflügen, aber auch mit Horttagen, wo man in der Einrichtung ist. In Woche 3 geht er mit auf die Hort-Freizeit. Die letzten 3 Wochen haben wir Urlaub, da sind wir meisten 2 Wochen weg. Die letzte Woche ist "gammeln" angesagt, mit teilweisen Tagesausflügen oder einfach nur Freibad, je nach Wetter.+


    Die beiden Kleinen ....

    ... gehen ja noch in den Kindergarten und sind die ersten 3 Wochen eben wie sonst auch im Kindergarten. Die letzten 3 Wochen dann für alle der Urlaub und eine Woche spontan nach Lust und Laune.



    Ich hätte gern definitiv 6 Wochen gemeinsamen Urlaub mit den Kids und täglich Sonne. :D Ansonsten finde ich es für uns als Familie ganz passend.

    da atrbeiteten übrigens alle eltern, weiblich wie männlich vollzeit.


    mit den passenden strikturen funzt das.

    Welche Strukturen sind denn das? Ich suche nämlich noch welche.




    Ich finde 6 Wochen genau richtig. Für die Kinder ist es toll. Mir selbst war es als Kind immer viel zu kurz. Und ich finde eine richtig lange Pause von der Schule auch sehr, sehr gut. Für die Kids und für uns als Eltern. Das Thema Schule bringt schon einiges an Aufgaben und Herausforderungen mit sich. Da bin ich froh mal ne Pause zu haben. Die beiden jüngsten gehen ja noch in den Kindergarten. Nach den Sommerferien werden wir aber 2 Schulkinder haben.


    Dieses Jahr läuft noch alles gut, da haben wir eine Hortbetreuung für meinen Sohn. Das wird nach den Sommerferien anders und ich habe noch keine wirkliche Idee, was ich nächstes Jahr in den ersten 3 Wochen mit ihm machen soll, wenn wir keine Betreuung mehr für ihn haben. Bisher fällt mir nur ein 3 Wochen auf eine Freizeit bzw. auf 3 verschiedene, aber das ist mir einfach zu lang. Die Ferienprogramme vor Ort richten sich nur an Kinder bis zur 4. Klasse. Tja, 10jähre brauchen anscheinend nichts mehr.

    Ich bin i.d.R. völlig orientiert. Wenn ich Mittags mal (zu lang) schlafe, kann es passieren, dass ich erstmal verwirrt bin, Meist fällt mir aber schnell wieder ein, was los ist und wo ich bin. Ich hatte aber früher als ich noch jung war einen sehr tiefen Schlaf. Es konnte passieren, dass mich mehrere Wecker nicht wach gekriegt haben.

    Da werden sicher einige Passanten schon gestanden und zugesehen haben. Vielleicht waren auch unten einige und haben versucht zu helfen. Man weiß natürlich nicht, wie zugänglich der Bereich direkt unter den Balkonen gewesen ist.


    Dass man als einziger dasteht und filmt und nicht versuchen würde irgendwie zu helfen und sei es nur die Feuerwehr zu rufen, diese Vorstellung fände ich abartig und gruslig. Ich hoffe also mal, dass genug Leute da waren, die in ihrer Hilflosigkeit trotzdem versucht haben, irgendwas zu tun. Nicht jeder kann ja derart athletisch Balkone erklimmen.


    Das Kind auffangen würde natürlich nicht gehen. Aber als Puffer könnte man dienen. Autsch.

    Bei uns gibt es selten Nachtisch als ordentlichen Teil einer Mahlzeit, deshalb ergibt sich das Problem nicht. Wenn Erdbeeren, ein anderes Obst oder irgendetwas anderes Gesundes wie Naturyoghurt als Nachtisch vorgesehen ist, dann wäre es mir gänzlich egal, zu welchem Zeitpunkt das gegessen wird. Wenn mein Kind nur Erdbeeren als Mahlzeit zu sich nehmen würde, wäre es mir auch egal. Das was ich zum Essen auf den Tisch stelle, davon darf gerne soviel gegessen werden, wie es jeder wünscht. Es dürfen natürlich auch Sachen weggelassen werden.


    Anders wäre es bei reinen Süßigkeiten wie Schokolade oder Gummibärchen. Das hat für mich den Grund, dass das Zeug einfach ungesund ist und dass meine Kinder sehen sollen, dass es solche Sachen nicht als Hautmahlzeit gibt, sondern eben nur in kleinen Mengen. Nicht zum sattessen sondern als Zusatz. Und nein, ich denke nicht in der Kategorie, meine Kinder sollen lernen, dass es Süßes nur als Belohnung gibt und das der Erwachsenen in der übermächtigen Position des Belohners sich befindet. Und nein, ich denke auch gerade nicht, dass meine Kinder sich aneignen über ihr Hungergefühl hinaus zu essen, weil sie den Nachtisch eben aufessen, weil er schmeckt und nicht, weil sie noch hungrig sind.


    Mir ist es wichtig, dass unsere Kinder in unserer Familie erfahren, dass es Lebens-Mittel gibt, die für den Körper wichtig sind und aus denen sich unsere Mahlzeiten zusammen setzen. Und dass es darüber hinaus eine Menge Sachen gibt, die zwar gut schmecken, aber alles andere als gesund sind. Von den einen darf man essen, wann auch immer man Hunger hat und so viel, bis man satt ist. Von den anderen gibt es nur ab und zu was. Sie dürfen zwar täglich süßes, wenn sie wollen, aber nicht zu jeder Tageszeit. Mein Sohn würde morgens schon anfangen chips zu essen oder Haribo-Kram. Das erlaube ich nicht, weil es eben kein gesundes Essen, sondern inhaltlich genau genommen unnötiger Mist ist.


    Wenn bei euch aber z.B. klar wäre, es gibt nach dem Abendessen einen Riegel Kinderschokolade und mehr nicht, dann wäre es mir auch völlig egal, ob der Riegel vor oder nach dem Essen gefuttert wird. Manchmal mache ich für die Kinder ein süßes Abendessen aus zuckerfreiem Milchreis mit Apfelkompott. Da haben sie i.d.R. keine Lust auf süß.

    Abgefahren, ich habe genau gegenteilige Erfahrungen gemacht, also habe ich zB in Südamerika sehr unter dem machismo gelitten, während ich in Ägypten und Indonesien (auch und besonders abseits der Touristenpfade) immer sehr höflich behandelt wurde. Wenn auch mit einer gewissen Distanz.


    Ansonsten fällt mir zur Diskussion noch dieser ein:

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    Juno, mich stört diese Karikatur sehr. Eine männer-dominierte Kultur gibt es auch hier bei uns und nicht nur in Ländern, in denen Burkas getragen werden MÜSSEN. Aber hier wird die Alltagskleidung einer Muslima mit einer reinen Bademode verglichen. So laufe ich zumindest nur am Strand oder im Freibad rum, ich trage Bikinis nicht beim Stadtbummel.


    Zudem wird dadurch verharmlost, dass das Tragen von Verhüllungen eben nicht immer nur reine Freiwilligkeit ist. Wenn es das überhaupt ist, denn für mich ist das Kopftuch/Burka,etc. viel mehr Ausdruck der Sozialisation denn der Religion.

    nein. Ärzte bekommen keine Rückmeldung. definitiv nicht. von wem auch? Und wer sollte für diesen mega-verwaltungsaufwand der ganzen Rückmeldungen zuständig sein? und man stelle sich mal die infoflut vor, die in den ganzen Praxen aufschlagen würde, wenn die Ärzte über jedes einzelne Rezept informiert würden.

    vanity

    " Ich würde aber kein Kind ausquartieren, das das nicht will. Dann wird eben noch was drangebaut."


    Das habe ich auch immer gedacht!! Aber ich wurde eines besseren belehrt. Der muk klebt einfach an mir. Ende. Egal wie riesig das bett ist. Selbst bei liegewiese für 4 leuten klebt er und rödelt! Und wie! Ich hatte 2x ein blaues auge weil er so tritt. Und rückenprobleme weil ich mich nicht drehen konnte.

    Wir haben es durchgesetzt mit begleiten aber deutlicher klarheit und dann eben trösten aber ohne kompromiss. Seitdem es für ihn Gewohnheit ist schläft er auch ruhiger aber es waren die ersten paar absolute mist-nächte.

    o.k. ohne Blessuren sollte man schon schlafen können. mein großer ist auch ein höchst unruhiger Schläfer und das geht bei uns im Bett nur wenn er neben meinem mann liegt. von ihm abgerückt bin ich als er 3,5 war und ich schwanger war. das war mir zu gefährlich, weil er auch im schlaf getreten oder geboxt hat. dann war mein mann der Puffer. Der kann mehr ab. ^^

    Alle unsere Kinder schlafen bei uns im (angebauten und 3,20 m großen +Babybay) Familienbett. Platz zum schlafen brauch ich schon. Ich würde aber kein Kind ausquartieren, das das nicht will. Dann wird eben noch was drangebaut. Mein Sohn mit knapp 10 macht noch keine Anstalten auszuziehen. Er kann aber bei Auswärtsübernachtungen bei Freunden oder auf Freizeiten sehr wohl ohne uns schlafen. Und zwar völlig ohne Probleme. Er mag nur nicht allein im Zimmer schlafen und genießt es obendrein mit uns zu kuscheln. Und die beiden Mädels sind mit knapp 6 und knapp 3 sowieso viiiieeel zu klein zum alleine schlafen. :D

    Gruslig. Diese unsägliche Schei..e, die die immer von sich geben.

    Als nächstes wollen die sicher die Prügelstrafe wieder einführen. Auch in der Schule. Auch Männern ihren Frauen gegenüber. #hammer

    Wir hatten sehr aktive Kinder die jede Hürde überkrabbelt haben, falls sie wach geworden sind. Daher haben wir nicht das Bett, sondern den Boden abgesichert. Dazu haben wir Kissen und Decken VOR das Bett gelegt, zumindest so lange, bis wir ins Bett gegangen sind. Falls dann jemand rausfällt, landet er sehr weich.

    Ich hab mir diverse Tragehilfen und Tragetücher gekauft, einfach weil sie so schön waren, sich gut anfühlten (ein DD Indio rose-seide, z.B.) oder ich sie einfach ausprobieren wollte. Ich habe meistens gebraucht gekauft, bin dabei aber auch nach der Optik vorgegangen. Tragekomfort war natürlich ein Muss, aber danach kam auch das Design.


    Hast du sie bei einem Online-Shop bestellt? Dann schick sie doch zurück. Guck lieber mal , ob es eine gebrauchte gibt, die dir gut gefällt. Dann sparst du vermutlich genauso viel und hast noch dazu eine hübsche Trage. Dunkelblau mit Monstern drauf klingt sehr deprimierend.


    Ich hab mir beim dritten Kind noch mal sehr viele Tragewünsche erfüllt. Mein Mann hat alle drei Kinder In der ein und selben roten Manduca getragen, die wir schon beim ersten Kind hatten.